(19)
(11) EP 1 417 991 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
12.05.2004  Patentblatt  2004/20

(21) Anmeldenummer: 03025161.5

(22) Anmeldetag:  03.11.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A63C 19/00, G09F 19/22
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK

(30) Priorität: 06.11.2002 DE 10251994

(71) Anmelder: Ortmanns, Klaus
46535 Dinslaken (DE)

(72) Erfinder:
  • Ortmanns, Klaus
    46535 Dinslaken (DE)

(74) Vertreter: Schindler, Norbert 
Postfach 17 52
55387 Bingen
55387 Bingen (DE)

   


(54) Vorrichtung zur Nutzung von Rasenflächen als Werbeflächen


(57) Werbung oder Informationen werden auf Rasenflächen unmittelbar durch zuvor mit Gewichten (3) beaufschlagte Teilflächen und dadurch wenigstens annähernd parallel zu Erdboden (1) gehaltene Grashalme (2) erzeugt.


Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige von Werbung oder Informationen auf Rasenflächen.

[0002] Solche Vorrichtungen sind in aus der DE-GM 94 16 073.2 bekannt. Dabei heben sich Werbeflächen in Rasenflächen durch unterschiedliche Länge und/oder Farbe und/oder der Grashalme oder Sorten der Grasarten und/oder Beschichtung der Grashalme von den sie umgebenden Grasflächen ab.

[0003] Diese Effekte werden nur durch komplizierte Verfahren erreicht. Entweder müssen,die Werbeflächen schon beim Mähen des Rasens durch unterschiedliche Schnittlängen oder durch Aufsprühen von Farbe über Schablonen erzeugt werden. Oder es müssen schon bei der Anlage der Rasenflächen unterschiedliche Rasensorten ausgesät oder unterschiedliches Wachstum durch Düngung erzeugt werden. Dabei sind kurzfristige Änderungen der Werbeflächen nicht möglich.

[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und leicht handhabbare Vorrichtung zur flexiblen Erreichung von Werbeflächen auf Rasenflächen zu schaffen.

[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß einheitlich in eine Richtung leicht geneigte Grashalme der Rasenflächen temporär mit wenigstens einem Gewicht beschwert werden, das die Grashalme in ihrer Neigungsrichtung wenigstens annähernd parallel zum Erdboden hält, wobei Umrisse und/oder Aussparungen des Gewichts der Gestalt der Werbung entsprechen.

[0006] Besonders vorteilhaft ist es, mehrere Gewichte miteinander verbunden einzusetzen. Dadurch lassen sich verhältnismäßig große oder aus komplizierten Formen bestehende Werbeflächen in leicht handhabbare Teilstücke gliedern.

[0007] Ein Ausführungsbeispiel ist in der Figur dargestellt und wird anhand der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung als Ausschnitt.

[0008] Im Erdboden 1 wurzeln Grashalme 2 und bilden eine Rasenfläche. Die Grashalme 2 wurden durch Mähen auf eine einheitliche Länge geschnitten. Sie weisen in Mährichtung eine leichte Neigung gegenüber der Sekrechten auf. Auf Teilen der Rasenfläche ist ein flächiges Gewicht 3 aufgebracht. Das Gewicht 3 verstärkt die Neigung der von ihm beaufschlagten Grashalme 2 wenigsten annähernd bis zur Parallelität mit dem Erdboden 1. In dem flächigen Gewicht 3 können nicht dargestellte Aussparungen angeordnet sein. Im Bereich der Aussparungen bleibt die ursprüngliche Neigung der Grashalme 2 erhalten. Nach einiger Zeit wird das Gewicht 3 entfernt. Im Bereich seines Umrisses und gegebenenfalls unter Ausnahme der Bereiche von Aussparungen bleibt die wenigstens annähernde Parallelität der Grashalme 2 zum Erdboden 1 bestehen. Durch das unterschiedliche Niveau der Grashalme 2 mit ursprünglicher Neigung und der von dem Gewicht 3 zuvor beaufschlagten Grashalme 2 entsteht in der Rasenfläche eine Bildwirkung. Diese vergeht erst nach längerer Zeit durch die Rückstellkraft der zuvor von dem Gewicht 3 beaufschlagten Grashalme 2. Nach erneutem Mähen oder Kämmen kann das Gewicht 3 erneut eingesetzt werden.

Bezugszeichenliste:



[0009] 
1
Erdboden
2
Grashalme
3
Vorrichtung



Ansprüche

1. Vorrichtung zur Anzeige von Werbung oder Informationen auf Rasenflächen,
dadurch gekennzeichnet,
daß einheitlich in eine Richtung leicht geneigte Grashalme (2) der Rasenflächen temporär mit wenigstens einem Gewicht (3) beschwert werden, das die Grashalme (2) in ihrer Neigerichtung wenigstens annähernd prallel zum Erdboden (1) hält, wobei Umrisse und/oder Aussparungen des Gewichts (3) der Gestalt der Werbung entsprechen.
 
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gewichte (3) miteinander verbunden eingesetzt werden.
 




Zeichnung







Recherchenbericht