[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 zum
Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger, insbesondere auf einen optischen Datenträger,
wie eine Compact Disc oder eine DVD. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 10 zum Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger.
[0002] Es ist bekannt, auf Datenträgern, wie beschreibbaren und löschbaren Compact Discs
und DVDs sowie vergleichbaren Datenträgern, nachträglich Labels bzw. Etiketten aufzukleben,
mit denen die Datenträger zu individualisieren sind.
[0003] Da sich Datenträger wie Compact Discs oder DVDs mit vergleichsweise hoher Geschwindigkeit
drehen, während sie abgetastet oder beschrieben werden, kann das nachträgliche Aufkleben
des Labels auf den Datenträger zu Unwuchten führen, wenn das Label nicht mit ausreichender
Genauigkeit bezüglich des Rotationsschwerpunktes des Datenträgers auf diesem aufgeklebt
ist.
[0004] So zeigt Fig. 1 ein Diagramm, bei dem die Hochwertachse die Unwucht einer Compact
Disc in Gramm und die Rechtswertachse die relative Umdrehungsgeschwindigkeit des Laufwerks,
mit der die Compact Disc beim Abtasten oder Beschreiben angetrieben wird, angibt.
In diesem Diagramm sind insgesamt acht Unwuchtverläufe dargestellt (siehe die Legende
in Fig. 1), wobei sich die Unwuchtverläufe hinsichtlich eines vorgegebenen Labelversatzes,
d.h. des Versatzes, den das Label bezogen auf den Rotationsschwerpunkt einer Compact
Disc nach dem Aufkleben hat, unterscheiden. Im Diagramm liegt der Labelversatz bei
0,25 mm bis 3,5 mm.
[0005] Wie das Diagramm zeigt, nimmt mit zunehmendem Labelversatz die Unwucht bei der Compact
Disc bei zunehmender Laufwerksgeschwindigkeit überproportional zu. Die dabei entstehenden
Unwuchten führen zu einem unruhigen Lauf der Compact Disc, die das Abtasten bzw. das
Beschreiben erschwert, wodurch die Datenübertragung zwischen der Abtast- bzw. Schreibeinheit
und dem Datenträger verlangsamt wird, d.h. der Datentransfer vermindert wird.
[0006] Um einen derartigen Labelversatz beim Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger,
insbesondere auf einen optischen Datenträger, wie eine Compact Disc, zu vermeiden,
sind aus dem Stand der Technik verschiedene Vorrichtungen und Verfahren bekannt, ein
Label nachträglich mit möglichst hoher Genauigkeit auf einen optischen Datenträger
aufzukleben.
[0007] So ist der DE 197 02 546 C2 oder der JP-2001010623 A jeweils eine Vorrichtung zum
Aufkleben eines Labels auf eine Compact Disc zu entnehmen, bei der in den Aufbewahrungsbehälter
der Compact Disc, beispielsweise einer Jewel-Box, zunächst ein Labelträger zum Halten
eines aufzuklebenden Labels eingesetzt wird, in dem dieser an dem schwenkbaren Deckel
des Aufbewahrungsbehälters festgeklemmt oder festgeklebt wird. Anschließend wird an
dem Labelträger das Label positioniert, die Compact Disc an dem im Aufbewahrungsbehälter
für die Compact Disc vorgesehenen Halteelement befestigt und schließlich der Deckel
des Aufbewahrungsbehälters geschlossen. Hierdurch soll das Label an der Compact Disc
zentriert positioniert und festgeklebt werden.
[0008] Problematisch bei diesen bekannten Vorrichtungen ist, dass der Labelträger möglichst
exakt zum Halteelement im Aufbewahrungsbehälter befestigt werden muß. Jede noch so
geringe Verlagerung des Labelträgers relativ zum Halteelement, an dem die Compact
Disc beim Aufkleben gehalten ist, führt zu einem Labelversatz.
[0009] Aus der DE 296 15 777 U1, der DE 297 04 279 U1, der DE 297 02 498 U1, der DE 197
23 969 A1, der DE 197 58 502 C2 oder der JP-11263328 A ist jeweils eine Zentrierhilfe
für ein nachträglich auf eine Compact Disc aufzuklebendes Label bekannt. Die Zentrierhilfe
wird in die Klemmöffnung der Compact Disc eingesetzt und das aufzuklebende Label anschließend
mit seiner Zentrieröffnung auf die Zentrierhilfe aufgesteckt und so relativ zur Compact
Disc zentriert.
[0010] Nachteilig an diesen bekannten Zentrierhilfen ist, dass das Label zum Aufkleben auf
den Datenträger auf die Zentrierhilfe aufgesteckt werden muß, wobei das Label aufgrund
seiner hohen Flexibilität und Nachgiebigkeit häufig mit leichtem Versatz auf den Datenträger
aufgeklebt wird.
[0011] Die DE 297 01 108 U1 offenbart eine verhältnismäßig aufwendige Vorrichtung zum Aufbringen
eines Labels auf einen Datenträger, die aus einem Bodenteil mit einem Aufnahmezapfen
für den Datenträger sowie einem schwenkbaren Deckelteil gebildet ist, an dem das Label
zum Aufkleben an einem zweiten Aufnahmezapfen zu befestigen ist. Zum Aufkleben wird
lediglich das Deckelteil geschlossen, wobei die beiden Aufnahmezapfen eine achsgleiche
Position einnehmen sollen, während das Label an den Datenträger angedrückt wird.
[0012] Aus der DE 296 08 885 U1 ist eine Positioniereinrichtung bekannt, mit deren Hilfe
das Label zentriert auf eine Compact Disc aufzukleben sein soll. Die Positioniereinrichtung
besteht aus einer Scheibe, die in den Aufbewahrungsbehälter der Compact Disc eingesetzt
und auf das Halteelement im Aufbewahrungsbehälter aufgesteckt wird. Hierdurch soll
ein Höhenunterschied zwischen dem Basisteil des Aufbewahrungsbehälters und der zu
beklebenden Seite der Compact Disc ausgeglichen werden. Anschließend wird das aufzuklebende
Label mit seiner zentralen Öffnung auf das Halteelement aufgesteckt, die Compact Disc
mit ihrer Zentrieröffnung auf das Halteelement aufgesetzt und gegen das Label gedrückt.
Da die zentrale Öffnung am Label in seiner Größe der Größe der Klemmöffnung der Compact
Disc entspricht, würden auch Bereiche der Compact Disc abgedeckt, die für eine ordnungsgemäße
Benutzung der Compact Disc unbedeckt sein müssen.
[0013] Zur Lösung dieses Problems wurde in der DE 297 00 500 U1, die auf der DE 296 08 885
U1 basiert, zusätzlich vorgeschlagen, am Label konzentrisch zur zentralen Öffnung
eine umlaufender Perforation vorzusehen, durch die nach dem Aufkleben des Labels ein
ringförmige Abschnitt des Labels entfernt werden soll. Diese zusätzliche Perforation
am Label ist jedoch einerseits in der Herstellung aufwendig. Andererseits ist ein
Lösen dieses ringförmigen Abschnitts nach dem Aufkleben des Labels auf der Compact
Disc für den Benutzer verhältnismäßig schwierig, da das Label auch in diesem Bereich
bereits fest anklebt.
[0014] Die DE 297 21 676 U1 offenbart eine Vorrichtung zum Aufkleben eines Labels auf einen
Datenträger, bei dem ein Labelträger zum definierten Halten des Labels im Aufbewahrungsbehälter
des Datenträgers befestigt werden kann. Der Labelträger wird hierzu als Einsatz in
eine standardisierte CD Kassette eingefügt. Des weiteren ist am Labelträger ein weiteres
Halteelement vorgesehen, auf das der Datenträger zum Aufkleben des Labels aufgesetzt
wird.
[0015] Aus der DE 100 00 980 C1 ist ein Aufbewahrungsbehälter für eine Compact Disc bekannt,
bei dem am Halteelement für die Compact Disc ein Vorsprung vorgesehen wird, mit dem
ein auf die Compact Disc aufzuklebendes Label im Aufbewahrungsbehälter in einer definierten
Lage gehalten werden kann. Zum Aufkleben wird das Label mit seiner klebenden Seite
nach oben in den Aufbewahrungsbehälter eingelegt. Anschließend wird die Compact Disc
mit der zu beklebenden Seite dem Label zugewandt in den Aufbewahrungsbehälter in herkömmlicherweise
eingesetzt und an seinen Randbereichen gegen das Label gedrückt. Nachdem das Label
teilweise anhaftet, wird die Compact Disc aus dem Aufbewahrungsbehälter genommen und
an der Compact Disc vollständig verklebt.
[0016] Die DE 199 17 454 A1 offenbart eine Etikettiervorrichtung mit einer Grundplatte,
auf der ein Zentrierelement mit einem Außendurchmesser in der Größe des Lochdurchmessers
eines Labels ausgebildet ist, wobei am Zentrierelement Befestigungselemente vorgesehen
sind, mit denen das Label am Zentrierelement gesichert werden soll. Konzentrisch zu
dem Zentrierelement ist auf diesem ein Dorn befestigt, auf den eine zu beklebende
Compact Disc aufgesteckt werden soll. Diese bekannte Etikettiervorrichtung kann gegebenenfalls
in dem Aufbewahrungsbehälter der Compact Disc integriert sein, wobei der Dorn dann
als Halteelement für die Compact Disc dient.
[0017] Die DE 298 18 227 U1 offenbart eine Zentrierhilfe, die in den Deckel einer handelsüblichen
CD-Hülle eingesetzt werden kann. Auf einer rechteckigen Spezialpappe, welche den Standard-Covermaßen
für CD-Hüllen entspricht, ist ein Basisring fest montiert, auf welchen verschiedene
Aufsteckringe gesteckt werden können. Auf diese Kombination kann nun ein aufzuklebendes
Label gelegt werden. Wird die CD-Hülle mit einer darin befindlichen, zu beklebenden
CD geschlossen, wird das Label auf die CD aufgeklebt. Da die Deckel üblicher CD-Hüllen
jedoch nicht alle absolut identisch sind, müssen die Standard-Covermaße und somit
die Spezialpappe eine gewisse Toleranz aufweisen. Dies kann jedoch zu einer ungenauen
Positionierung des Labels führen.
[0018] Es ist Aufgabe der Erfindung eine Vorrichtung bzw. ein Verfahren zum Aufkleben eines
Labels auf einen Datenträger anzugeben, durch deren Einsatz bzw. mit dem mit vergleichsweise
geringem Aufwand auf einfache Weise eine sehr genaue Ausrichtung des Labels relativ
zum Datenträger beim Aufkleben möglich ist.
[0019] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch
1. Ferner löst die Erfindung diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen nach
Anspruch 10.
[0020] Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung beruht darauf, zum Aufkleben des Labels auf
den Datenträger, beispielsweise einer Compact Disc oder einer DVD, den Aufbewahrungsbehälter
für den Datenträger als Funktionselement für die Vorrichtung bzw. das Verfahren nach
der Erfindung einzusetzen. So wird erfindungsgemäß das im Aufbewahrungsbehälter des
Datenträgers vorgesehene Halteelement, an dem der Datenträger üblicherweise im aufbewahrten
Zustand im Aufbewahrungsbehälter gehalten ist, verwendet, um den Datenträger beim
Aufkleben relativ zum Label auszurichten. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß die
Verwendung einer verhältnismäßig einfach gestalteten Vorrichtung vorgeschlagen, die
einen Labelträger mit einem daran vorgesehenen Zentrierelement aufweist. Der Labelträger
hat eine Halteöffnung, mit der der Labelträger an dem Halteelement im Aufbewahrungsbehälter
befestigt werden soll. Das Zentrierelement ist konzentrisch zu dieser Halteöffnung
am Labelträger vorgesehen und dient zum Zentrieren des Labels relativ zur Halteöffnung.
Sobald die erfindungsgemäße Vorrichtung in den Aufbewahrungsbehälter eingesetzt und
mit dem Labelträger am Halteelement befestigt wird, ragt das Halteelement durch das
Zentrierelement soweit hervor, dass der Datenträger am Halteelement zumindest noch
ausgerichtet, gegebenenfalls auch in üblicher Weise befestigt werden kann.
[0021] Soll nun ein Label auf den Datenträger aufgeklebt werden, wird zunächst die erfindungsgemäße
Vorrichtung in der zuvor beschriebenen Weise in den Aufbewahrungsbehälter des Datenträgers
eingesetzt. Anschließend wird das aufzuklebende Label mit seiner nichtklebenden Seite
auf den Labelträger aufgelegt, wobei das Zentrierelement das Label relativ zur Halteöffnung
und damit relativ zum Halteelement ausrichtet. Nach der Bestückung des Labelträgers
mit dem Label wird der Datenträger mit seiner zu beklebenden Seite dem Label zugewandt
auf das Halteelement des Aufbewahrungsbehälters aufgesetzt und gegen das Label gedrückt.
Da das Label durch die Wirkung des Zentrierelementes relativ zum Halteelement ausgerichtet
ist, wird der Datenträger seinerseits durch das Halteelement relativ zum Zentrierelement
und damit relativ zum Label ausgerichtet, so dass das Label auf diese verhältnismäßig
einfache Weise mit sehr hoher Präzision auf den Datenträger aufgeklebt wird, so dass
insbesondere auch die zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebene Verlangsamung
des Datentransfers vermieden wird.
[0022] Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung werden die unterschiedlichen Materialien konzentrisch
zusammengeführt und mechanisch zentriert, wobei durch das Halten und Ruhigstellen
des Labels am Labelträger ein Aufrollen des Labels beim Aufkleben verhindert wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich aufgrund der verhältnismäßig geringen
erforderlichen Dicke des Labelträgers ferner durch einen äußerst geringen Materialbedarf
aus, hat ein geringes Bauvolumen, ist sehr sicher und einfach in der Handhabung und
kann in herkömmlichen Aufbewahrungsbehältern, gegebenenfalls gemeinsam mit dem Datenträger,
aufbewahrt werden.
[0023] Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, der Zeichnung sowie den Unteransprüchen.
[0024] So wird bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
vorgeschlagen, das Zentrierelement lösbar am Labelträger zu befestigen und mindestens
ein weiteres Zentrierelement bereitzuhalten, das sich in seinen Außenabmessungen von
den Außenabmessungen des ersten Zentrierelementes unterscheidet. Auch dieses weitere
Zentrierelement kann lösbar am Labelträger befestigt werden. Auf diese Weise ist es
möglich, die beiden Zentrierelemente gegeneinander zu vertauschen, so dass die erfindungsgemäße
Vorrichtung für unterschiedliche Label, die sich in den Abmessungen ihrer Zentrieröffnungen
voneinander unterscheiden, verwendbar ist. In Abhängigkeit von dem aufzuklebenden
Label kann dann das jeweils geeignete Zentrierelement am Labelträger befestigt werden.
[0025] Zum lösbaren Befestigen des Zentrierelementes wird vorgeschlagen, am Labelträger
konzentrisch um dessen Halteöffnung eine Klebefläche vorzusehen, mit der das jeweils
ausgewählte Zentrierelement am Labelträger auf einfache und sichere Weise lösbar befestigt
werden kann. Die Klebefläche ist dabei so ausgelegt, dass ein häufiges Lösen und Befestigen
des Zentrierelementes möglich ist, ohne dass die Adhäsionsfähigkeit der Klebefläche
nachläßt.
[0026] Das Zentrierelement hat vorzugsweise eine Materialstärke, die geringfügig größer
ist als die Dicke des aufzuklebenden Labels. Die Materialstärke des Zentrierelementes
sollte dabei einerseits so bemessen sein, dass der Datenträger, der sich beim Aufsetzen
auf das Halteelement mit seinem die Halteöffnung konzentrisch umgebenden, nicht zu
beklebenden Bereich an der Flachseite des Zentrierelementes abstützt, noch nicht mit
dem auf dem Labelträger positionierten Label in Berührung kommt. Andererseits sollte
die Materialstärke so gering sein, dass durch leichtes Andrücken des Datenträgers
gegen das Label und damit verbundenen Durchbiegens des Datenträgers das Label am Datenträger
zumindest abschnittsweise anhaftet.
[0027] Das Zentrierelement hat bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eine Ringform mit einer runden Innenöffnung, wobei die Außenkontur des
ringförmigen Zentrierelementes gleichfalls kreisrund gestaltet sein kann, jedoch auch
eine andere, vorzugsweise zur Innenöffnung symmetrische Form, wie eine Sternform,
besitzen kann, die an die Kontur der Zentrieröffnung des Labels angepaßt ist. Der
Innendurchmesser des ringförmigen Zentrierelementes entspricht bei dieser Ausführungsform
zumindest annähernd dem Innendurchmesser der runden Halteöffnung am Labelträger, wobei
das ringförmige Zentrierelement mit seiner Innenöffnung konzentrisch zur Halteöffnung
des Labelträgers ausgerichtet ist. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Labelträger
mit seiner Halteöffnung und das Zentrierelement mit seiner Innenöffnung auf das Halteelement
im Aufbewahrungsbehälter ordnungsgemäß aufgesteckt werden kann.
[0028] Damit das Label während des Aufklebens am Datenträger nicht verrutscht, ist es ferner
von Vorteil, wenn der Labelträger an seiner Auflagefläche für das Label mit einer
Klebefläche zum kurzzeitigen Halten des Labels versehen ist.
[0029] Der Labelträger ist vorzugsweise als kreisförmige Scheibe ausgebildet, deren Außendurchmesser
geringfügig größer ist als der Außendurchmesser des aufzuklebenden Labels. Hierdurch
ist sichergestellt, dass das Label über seine gesamte Abmessung gleichmäßig vom Labelträger
abgestützt ist. Die runde Halteöffnung ist bei diesem als Scheibe ausgebildeten Labelträger
konzentrisch in der Scheibe ausgebildet.
[0030] Ist das Halteelement im Aufbewahrungsbehälter aus mehreren um eine gemeinsame Achse
herum angeordneten, in Richtung der Achse verlaufenden, federnden Klemmelementen einstückig
mit dem Aufbewahrungsbehälter ausgebildet, welche von diesem in gleicher Richtung
abstehen, ist die Halteöffnung im Labelträger und die gegebenenfalls im Zentrierelement
ausgebildete Innenöffnung so gestaltet, dass der Labelträger gemeinsam mit dem Zentrierelement
von den Klemmelementen sicher gehalten ist.
[0031] Der Aufbewahrungsbehälter für den Datenträger, in den die erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Aufkleben des Labels eingesetzt werden soll, ist vorzugsweise eine sogenannte
Jewel-Box, an deren als Klemmdorn ausgebildeten Halteelement die erfindungsgemäße
Vorrichtung problemlos befestigt und wieder gelöst werden kann.
[0032] Gemäß einem weiteren Aspekt betrifft die Erfindung ein Verfahren mit den Merkmalen
nach Anspruch 10 zum Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger. Bei diesem erfindungsgemäßen
Verfahren wird eine aus einem Labelträger mit Zentrierelement gebildete erfindungsgemäße
Vorrichtung, wie sie zuvor beschrieben wurde, zunächst in den leeren Aufnahmebehälter
für den Datenträger eingesetzt und an dem Halteelement im Aufbewahrungsbehälter befestigt.
Das Zentrierelement kann dabei vor dem Einsetzen des Labelträgers in den Aufbewahrungsbehälter
am Labelträger befestigt sein oder gegebenenfalls auch erst nach dem Einsetzen des
Labelträgers in den Aufbewahrungsbehälter am Labelträger befestigt werden. Anschließend
wird das Label mit seiner nicht klebenden Seite auf den Labelträger aufgelegt und
mit seiner Zentrieröffnung am Zentrierelement so ausgerichtet, bis das Label zentriert
zum Halteelement auf dem Labelträger positioniert ist. Danach wird der Datenträger
mit seiner zu beklebenden Seite dem Label zugewandt auf das durch den Labelträger
und das Zentrierelement ragende Halteelement aufgesetzt und auf diese Weise relativ
zum Labelträger und damit relativ zum Label ausgerichtet. Schließlich wird der Datenträger
gegen das Label gedrückt und hierdurch mit dem Label zumindest abschnittsweise verklebt.
[0033] Bei einer besonders bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vorgeschlagen,
den Datenträger beim Aufsetzen auf das Halteelement lediglich an den Seitenrändern
zu halten und den Datenträger zum Aufkleben des auf dem Labelträger positionierten
Labels im Zentrum gegen den Labelträger zu drücken. Auf diese Weise wird erreicht,
dass das Label zunächst nur in einem ringförmigen Abschnitt um den nicht zu beklebenden
Bereich des Datenträgers an diesem anhaftet. Anschließend kann der Datenträger mit
dem teilweise angeklebten Label aus dem Aufnahmebehälter entnommen und das Label durch
Glattstreichen mit dem Datenträger verklebt werden.
[0034] Des weiteren ist es von Vorteil, wenn der Datenträger nach dem Aufkleben des Labels
aus dem Aufbewahrungsbehälter entnommen und auf einer planen Oberfläche mit seiner
beklebten Seite nach oben gelegt und das Label anschließend von innen nach außen gleichmäßig
angedrückt wird.
[0035] Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- ein Diagramm, bei dem die Hochwertachse die Unwucht einer Compact Disc in Gramm und
die Rechtswertachse die Geschwindigkeit, mit der die Compact Disc beim Abtasten bzw.
Beschreiben vom Laufwerk angetrieben wird, angibt, in dem Unwuchtverläufe mit unterschiedlichem
Labelversatz in Millimetern dargestellt sind,
- Fig. 2
- eine aus einem Labelträger und einem Zentrierelement gebildete erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 3
- die erfindungsgemäße Vorrichtung nach Fig. 2 in perspektivischer Darstellung beim
Vertauschen des am Labelträger vorgesehenen Zentrierelementes gegen ein Zentrierelement
mit anderem Außendurchmesser, und
- Fig. 4a bis 4f
- die einzelnen Schritte beim Aufkleben eines Labels auf eine Compact Disc unter Verwendung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0036] In den Fig. 2 und 3 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung 10 zum Aufkleben eines
Labels 12 (siehe Fig. 4c) auf einen als Compact Disc 14 (siehe Fig. 4e) ausgebildeten
optischen Datenträger in perspektivischer Darstellung gezeigt.
[0037] Die Vorrichtung 10 weist einen Labelträger 16 mit einem an diesem lösbar befestigten
Zentrierelement 18 auf. Der Labelträger 16 ist als kreisförmige Scheibe ausgebildet
und hat in seiner Mitte eine Halteöffnung 20.
[0038] Wie Fig. 3 zeigt, in der das Zentrierelement 18 vom Labelträger 16 entfernt ist,
weist der Labelträger 16 eine ringförmige erste Klebefläche 22 auf, die die Halteöffnung
20 konzentrisch umgibt. Die erste Klebefläche 22 weist eine Adhäsionsfähigkeit auf,
die einerseits ein sicheres Halten des Zentrierelementes 18 auf dem Labelträger 16
sicherstellt, während sie andererseits ein verhältnismäßig einfaches Lösen und wiederholtes,
sicheres Ankleben des Zentrierelementes 18 auf dem Labelträger 16 ermöglicht.
[0039] Die ringförmige erste Klebefläche 22 ist ihrerseits von einer ringförmigen zweiten
Klebefläche 24 umschlossen, die gleichfalls konzentrisch zur Halteöffnung 20 aufgebracht
ist, jedoch eine verglichen mit der Adhäsionsfähigkeit der ersten Klebefläche 22 geringere
Adhäsionsfähigkeit besitzt. Diese zweite Klebefläche 24 dient zum lösbaren Halten
des aufzuklebenden Labels 12, wie später noch detailliert erläutert wird.
[0040] Wie Fig. 2 weiter zeigt, ist das Zentrierelement 18 konzentrisch zur Halteöffnung
20 auf dem Labelträger 16 von der ersten Klebefläche 22 lösbar gehalten. Das Zentrierelement
18 ist kreisringförmig und hat eine Innenöffnung 26, deren Durchmesser dem Durchmesser
der Halteöffnung 20 des Labelträgers 16 entspricht. Durch die konzentrische Anordnung
des Zentrierelementes 18 am Labelträger 16 fluchtet die Innenöffnung 26 mit der Halteöffnung
20. Der Außendurchmesser des Zentrierelementes 18 ist an den Durchmesser einer Zentrieröffnung
50 des Labels 12 (siehe Fig. 4c) angepaßt, so dass das Label 12 mit seiner Zentrieröffnung
50 am Zentrierelement 18 ausgerichtet werden kann, wie später noch erläutert wird.
[0041] Da sich die Durchmesser der Zentrieröffnungen 50 unterschiedlicher Label 12 voneinander
unterscheiden können, ist die Vorrichtung 10 mit einem weiteren Zentrierelement 28
ausgestattet, das alternativ gleichfalls lösbar an der ersten Klebefläche 22 am Labelträger
16 befestigt werden kann, wie Fig. 3 zeigt. Soll also ein Label 12 aufgeklebt werden,
dessen Zentrieröffnung 50 einen Innendurchmesser hat, der kleiner ist als der Außendurchmesser
des Zentrierelementes 18, kann das Zentrierelement 18 vom Labelträger 16 auf einfache
Weise durch Abziehen gelöst werden, wie durch den linken Pfeil in Fig. 3 angedeutet
ist. Anschließend wird das Zentrierelement 18 durch das weitere Zentrierelement 28
ersetzt, dessen Außendurchmesser zumindest annähernd dem Durchmesser der Zentrieröffnung
50 des neuen Labels 12 entspricht, indem das weitere Zentrierelement 28 konzentrisch
zur Halteöffnung 20 auf die erste Klebefläche 22 am Labelträger 16 aufgesetzt und
zum lösbaren Befestigen angedrückt wird, wie durch den rechten Pfeil in Fig. 3 angedeutet
ist.
[0042] In den Fig. 4a bis 4f ist der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 in aufeinanderfolgenden
Schritten dargestellt, wobei die Compact Disc 14 (siehe Fig. 4e) als optischer Datenträger
mit dem Label 12 (siehe Fig. 4c) versehen werden soll.
[0043] Zu diesem Zweck wird die Compact Disc 14 zunächst aus ihrem Aufnahmebehälter, einer
sogenannten Jewel-Box 30, entnommen, wie sie nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig.
4a beschrieben wird. Die Jewel-Box 30 weist ein Basisteil 32 auf, in das ein Einsatz,
ein sogenannter Tray 34, durch Rastnasen (nicht dargestellt) lösbar befestigt ist.
Von der Mitte des Trays 34 steht nach oben ein Klemmdorn 36 als Halteelement für die
Compact Disc 14 ab, der aus mehreren um eine gemeinsame Achse positionierten, vom
Tray 34 federnd abstehenden Klemmelementen 38 gebildet ist. Konzentrisch um den symmetrischen
Klemmdorn 36 ist eine kreisflächenförmige Aufnahme 40 im Tray 34 ausgebildet, die
im Durchmesser etwas größer bemessen ist als die Compact Disc 14. Zur Aufbewahrung
in der Jewel-Box 30 wird die Compact Disc 14 in die Aufnahme 40 eingelegt und mit
einer in ihrem Zentrum ausgebildeten Klemmöffnung 42 (siehe Fig. 4e) auf den Klemmdorn
36 aufgesteckt, wobei die Compact Disc 14 durch die Vorspannung der Klemmelemente
38 in der Jewel-Box 30 gehalten wird. Mit Hilfe eines am Basisteil 32 schwenkbar gelagerten
Deckels 44 kann die Jewel-Box 30 verschlossen werden.
[0044] Wie in Fig. 4a dargestellt ist, wird nach der Entnahme der Compact Disc 14 aus der
Jewel-Box 30 der Labelträger 16 in die Jewel-Box 30 eingesetzt und mit seiner Halteöffnung
20 am Klemmdorn 36 festgeklemmt. Anschließend wird das Zentrierelement 18 auf diesen
aufgesteckt und gegen die erste Klebefläche 22 des Labelträgers 16 gedrückt. Nach
dem Einsetzen des Zentrierelementes 18 in die Jewel-Box 30 wird eine an der zweiten
Klebefläche 24 anhaftende, wiederverwendbare Schutzfolie 46 abgezogen. Die Vorrichtung
10 ist nun bereit für die Aufnahme des aufzuklebenden Labels 12.
[0045] Wie die Fig. 4c und 4d zeigen, wird nun das Label 12 mit seiner nichtklebenden, beschrifteten
oder zu beschreibenden Seite auf den Labelträger 16 aufgelegt und anschließend mit
Hilfe eines Stiftes 48 so verschoben, dass das Label 12 mit seiner Zentrieröffnung
50 am Zentrierelement 18 ausgerichtet und dabei gleichzeitig konzentrisch zum Klemmdorn
36 angeordnet wird.
[0046] In Fig. 4e ist dargestellt, wie nach dem Positionieren des Labels 12 in der Vorrichtung
10 die Compact Disc 14 in die Vorrichtung 10 zum Aufkleben des Labels 12 eingesetzt
wird. Die Compact Disc 14 wird hierzu an den Rändern gefaßt, mit ihrer zu beklebenden
Seite dem Label 12 zugewandt in die Jewel-Box 30 eingesetzt, wobei sie mit ihrer Klemmöffnung
50 am Klemmdorn 36 ausgerichtet wird. Anschließend wird die Compact Disc 14 in ihrer
Mitte nach unten gegen das Label 12 gedrückt, so dass das Label 12 jedenfalls teilweise
an der Compact Disc 14 anhaftet.
[0047] Die Dicke des Zentrierelementes 18 ist geringfügig größer als die Dicke des aufzuklebenden
Labels 12 und dabei so bemessen, dass sich die Compact Disc 14 einerseits mit ihrem
ringförmigen Abschnitt um die Klemmöffnung 42 auf der Flachseite des Zentrierelementes
18 abstützt, der nicht beklebt werden soll, ohne dass dabei die Compact Disc 14 mit
der Klebeschicht des Labels 12 in Berührung kommt. Andererseits ist die Dicke des
Zentrierelementes 18 so gering, dass durch leichtes Andrücken der Compact Disc 14
gegen das Label 12 und dem damit verbundenen Durchbiegen der Compact Disc 14 das Label
12 an der Compact Disc 14 jedenfalls zumindest abschnittsweise anhaftet.
[0048] Gemäß Fig. 4f wird dann die Compact Disc 14 mit dem anhaftenden Label 12 aus der
Vorrichtung 10 entnommen und mit der mit dem Label 12 beklebten Seite nach oben auf
eine plane Oberfläche 52 gelegt. Anschließend wird das Label 12 mit einem Papier 54,
einem weichen Tuch oder nur mit der Hand von innen nach außen auf die Compact Disc
14 gedrückt, um das Label 12 mit der Flachseite der Compact Disc 14 endgültig zu verkleben.
[0049] Sobald die Compact Disc 14 aus der Vorrichtung 10 entnommen worden ist, wird die
Schutzfolie 46 wieder auf den Labelträger 16 aufgelegt, um die zweite Klebefläche
24 vor Verschmutzungen zu schützen.
[0050] Die zuvor beschriebene Vorrichtung 10 ermöglicht auf einfache Weise unter Verwendung
des Aufbewahrungsbehälters des Datenträgers, nämlich der Jewel-Box 30, ein sehr präzises
Aufkleben eines Labels 12 auf einen Datenträger wie einer Compact Disc 14 oder einer
DVD.
[0051] Hierdurch wird ein versetztes Aufbringen des Labels und damit verbundenen Funktionsnachteilen
des Datenträgers, wie unter Bezugnahme auf Fig. 1 erläutert wurde, wirksam verhindert.
Bei entsprechendem Durchmesser des Labelträgers 16 kann die Vorrichtung 10 in gleicher
Weise auch für DVDs und ähnliche Datenträger verwendet werden.
Bezugszeichenliste
[0052]
- 10
- Vorrichtung
- 12
- Label
- 14
- Compact Disc
- 16
- Labelträger
- 18
- Zentrierelement
- 20
- Halteöffnung
- 22
- erste Klebefläche
- 24
- zweite Klebefläche
- 26
- Innenöffnung
- 28
- Zentrierelement
- 30
- Jewel-Box
- 32
- Basisteil
- 34
- Tray
- 36
- Klemmdorn
- 38
- Klemmelemente
- 40
- Aufnahme
- 42
- Klemmöffnung
- 44
- Deckel
- 46
- Schutzfolie
- 48
- Stift
- 50
- Zentrieröffnung
1. Vorrichtung zum Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger, insbesondere auf einen
optischen Datenträger, wie eine Compact Disc oder eine DVD,
mit einem Labelträger (16) zum definierten Halten des aufzuklebenden Labels (12),
der zum Aufkleben des Labels (12) in einen Aufbewahrungsbehälter (30) für den Datenträger
(14) einsetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Labelträger (16) eine Halteöffnung (20) aufweist, mittels welcher der Labelträger
(16) zum Aufkleben des Labels im Aufbewahrungsbehälter (30) an einem Halteelement
(36), das üblicherweise zum Halten des Datenträgers (14) dient, befestigbar ist, und
dass am Labelträger (16) konzentrisch zu dessen Halteöffnung (20) ein Zentrierelement
(18, 28) vorgesehen ist, an dem das Label (12) beim Auflegen auf den Labelträger (16)
relativ zur Halteöffnung (20) zentrierbar ist und durch das das Halteelement (36)
des Aufbewahrungsbehälters (30) bei an diesem befestigten Labelträger (16) derart
ragt, dass der Datenträger (14) am Halteelement (36) relativ zur Halteöffnung (20)
des Labelträgers (16) zu zentrieren ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierelement (18) lösbar am Labelträger (16) befestigt und gegen mindestens
ein weiteres Zentrierelement (28) mit zum ersten Zentrierelement (18) abweichenden
Außenabmessungen austauschbar ist, welches gleichfalls lösbar am Labelträger (16)
befestigbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum lösbaren Befestigen der Zentrierelemente (18, 28) konzentrisch um die Halteöffnung
(20) am Labelträger (16) eine erste Klebefläche (22) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zentrierelement (18, 28) eine Dicke aufweist, die geringfügig größer ist als
die Dicke des aufzuklebenden Labels (12).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendurchmesser der runden Innenöffnung (26) des ringförmigen Zentrierelementes
(18, 28) zumindest annähernd dem Innendurchmesser der runden Halteöffnung (20) im
Labelträger (16) entspricht und dass das ringförmige Zentrierelement (18) mit seiner
Innenöffnung (26) konzentrisch zur Halteöffnung (20) des Labelträgers (16) ausgerichtet
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Labelträger (16) auf seiner Auflagefläche für das Label (12) mit einer Klebefläche
(24) zum kurzzeitigen Halten des Labels (12) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Labelträger (16) eine kreisförmige Scheibe ist, deren Außendurchmesser geringfügig
größer ist als der Außendurchmesser des aufzuklebenden Labels (12), wobei die runde
Halteöffnung (20) konzentrisch in dem kreisförmigen Labelträger (16) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (36) im Aufbewahrungsbehälter (30) aus mehreren um eine gemeinsame
Achse herum angeordneten, in Richtung der Achse verlaufenden, federnden, einstückig
mit dem Aufbewahrungsbehälter (30) ausgebildeten Klemmelementen (38) gebildet ist,
welche vom Aufbewahrungsbehälters (30) in gleicher Richtung abstehen, und dass der
Labelträger (16) gemeinsam mit dem Zentrierelement (18, 28) zum Halten im Aufbewahrungsbehälter
(30) an den Klemmelementen (38) zu klemmen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufbewahrungsbehälter für den Datenträger (14) eine Jewel-Box (30) ist.
10. Verfahren zum Aufkleben eines Labels auf einen Datenträger, insbesondere auf einen
optischen Datenträger, wie eine Compact Disc oder eine DVD, bei dem
- ein Labelträger (16) zum zeitweisen Halten des aufzuklebenden Labels (12) in einen
Aufnahmebehälter (30) für den Datenträger (14) eingesetzt,
- das aufzuklebende Label (12) zentriert auf dem Labelträger (16) positioniert und
- der Datenträger (14) mit seiner zu beklebenden Seite dem Label (12) zugewandt auf
den Labelträger (16) aufgesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
- der Labelträger (16) eine Halteöffnung (20) aufweist, mit der der Labelträger (16)
an einem im Aufbewahrungsbehälter (30) vorgesehenen Halteelement (36) für den Datenträger
(14) ausgerichtet zum Halteelement (36) befestigt wird, dass
- am Labelträger (16) konzentrisch zur Halteöffnung (20) ein Zentrierelement (18,
28) vorgesehen wird, durch das das Halteelement (36) nach dem Befestigen des Labelträgers
(16) ragt und an dem das Label (12) beim Auflegen auf den Labelträger (16) relativ
zur Halteöffnung (20) ausgerichtet wird, und dass
- der Datenträger (14) auf das durch den Labelträger (16) und das Zentrierelement
(18) ragende Halteelement (36) aufgesetzt und an diesem relativ zur Halteöffnung (20)
ausgerichtet wird und anschließend das Label (12) mit der unbeschrifteten Seite des
Datenträgers (14) zumindest abschnittsweise verklebt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger (14) beim Aufsetzen auf das Halteelement (36) an den Seitenrändern
gehalten und zum Aufkleben des auf dem Labelträger (16) positionierten Labels (12)
im Zentrum gegen den Labelträger (16) gedrückt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger (14) nach dem Aufkleben des Labels (12) aus dem Aufbewahrungsbehälter
(30) entnommen und auf einer planen Oberfläche (52) mit seiner beklebten Seite nach
oben gelegt wird und dass anschließend das Label (12) von innen nach außen gleichmäßig
angedrückt wird.
1. A device for sticking a label on to a data carrier, especially an optical data carrier,
such as a compact disk or a DVD,
comprising a label holder (16) for defined holding of the label (12) for sticking
and insertable into a storage container (30) for the data carrier (14) in order to
stick the label (12),
characterised in that
the label holder (16) has a retaining opening (20) by means of which the label holder
(16) can be fastened to an retaining element (36), normally used for holding the data
carrier (14), in the storage container (30) for sticking the label, and
a centring element (18, 28) concentric with the retaining opening (20) is provided
on the label holder (16), the label (12) when placed on the label holder (16) is adapted
to be centred relative to the retaining opening (20) on the centring element, and
the retaining element (36) of the storage container (30), when the label holder (16)
is fastened thereto, projects through the centring element so that the data carrier
(14) can be centred on the retaining element (36) relative to the retaining opening
(20) in the label holder (16).
2. A device according to claim 1, characterised in that the centring element (18) is releasably fastened to the label holder (16) and is
interchangeable with at least one additional centring element (28) having different
outer dimensions from the first centring element (18) but likewise releasably fastenable
to the label holder (16).
3. A device according to claim 2, characterised in that a first adhesive surface (22) is provided for releasably fastening the centring element
(18, 28) concentrically round the retaining opening (20) on the label holder (16).
4. A device according to claim 1, 2 or 3, characterised in that the centring element (18, 28) has a thickness slightly greater than the thickness
of the label (12) for sticking.
5. A device according to any of claims 1 to 4, characterised in that the inner diameter of the round inner opening (26) in the annular centring element
(18, 28) is at least approximately equal to the inner diameter of the round retaining
opening (20) in the label holder (16) and the annular centring element (18) is aligned
with its inner opening (26) concentric with the retaining opening (20) in the label
holder (16).
6. A device according to any of claims 1 to 5, characterised in that the label holder (16), on its surface for supporting the label (12), is provided
with an adhesive surface (24) for briefly holding the label (12).
7. A device according to any of claims 1 to 6, characterised in that the label holder (16) is a disk having an outer diameter slightly greater than the
outer diameter of the label (12) for sticking, wherein the round retaining opening
(20) is formed concentrically in the circular label holder (16).
8. A device according to any of claims 1 to 7, characterised in that the retaining element (36) in the storage container (30) is made up of a number of
resilient clamping elements (38) integral with the storage container (30) and disposed
around a common axis and extending in the direction of the axis, the clamping elements
projecting from the storage container (30) in the same direction, and the label holder
(16) together with the centring element (18, 28) is for clamping to the clamping element
(38) for retaining them in the storage container (30).
9. A device according to any of claims 1 to 8, characterised in that the storage container for the data carrier (14) is a jewel box (30).
10. A method of sticking a label on to a data carrier, especially an optical data carrier
such as a compact disk or a DVD, wherein
- a label holder (16) is used for temporarily holding the label (12) for sticking
in a storage container (30) for the data carrier (14),
- the label (12) for sticking is positioned centrally on the label holder (16) and
- the data carrier (14) is placed on the label holder (16) with its sticky side facing
the label (12),
characterised in that
- the label holder (16) has a retaining opening (20) whereby the label holder (16)
is aligned with a retaining element (36) provided in the storage container (30) for
the data holder (14) and fastened to the retaining element (36),
- a centring element (18, 20) is provided on the label holder (16) concentrically
with the retaining opening (20), the retaining element (36) projects through the centring
element after fastening the label holder (16), and the label is aligned relative to
the retaining opening (20) on the centring element when placed on the label holder
(16), and
- the data carrier (14) is placed on the retaining element (36) projecting through
the label holder (16) and the centring element (18) and aligned on the retaining element
(36) relative to the retaining opening (20), after which the label (12) is stuck at
at least some places to the blank side of the data carrier (14).
11. A device according to claim 10, characterised in that the data carrier (14), when placed on the retaining element (36), is held at the
side edges and pressed against the label holder (16) in order to stick the label (12),
positioned on the label holder (16), in the centre.
12. A method according to claim 10 or claim 11, characterised in that after the label (12) has been stuck, the data carrier (14) is taken out of the storage
container (30) and laid on a flat surface (52) with its sticky side upwards, after
which the label (12) is uniformly pressed from the inside outwards.
1. Dispositif destiné à coller une étiquette dite label sur un support de données, notamment
sur un support optique de données, tel qu'un disque compact ou un DVD,
comportant un support de label (16) pour le maintien défini du label (12) à coller
qui, pour le collage du label (12), peut être inséré dans un boîtier de rangement
(30) pour le support de données (14),
caractérisé en ce que
le support de label (16) comporte un orifice de maintien (20), au moyen duquel le
support de label (16) peut être fixé sur un élément de maintien (36), qui sert habituellement
au maintien du support de données (14), pour coller le label dans le boîtier de rangement
(30), et en ce qu'un élément de centrage (18, 28) est prévu sur le support de label (16) concentriquement
à son orifice de maintien (20), au niveau duquel le label (12) peut être centré par
rapport à l'orifice de maintien (20) lors de sa mise en place sur le support de label
(16), et à travers lequel passe l'élément de maintien (36) du boîtier de rangement
(30) lorsque le support de label (16) y est fixé, de telle sorte que le support de
données (14) puisse être centré sur l'élément de maintien (36) par rapport à l'orifice
de maintien (20) du support de label (16).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de centrage (18) est fixé de façon amovible au support de label (16), et
peut être échangé contre au moins un autre élément de centrage (28) dont les dimensions
extérieures sont différentes de celles du premier élément de centrage (18), lequel
peut également être fixé de façon amovible au support de label (16).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'une première surface de collage (22) est prévue concentriquement à l'orifice de maintien
(20) pour la fixation amovible des éléments de centrage (18, 28).
4. Dispositif selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que l'épaisseur de l'élément de centrage (18, 28) est légèrement supérieure à l'épaisseur
du label (12) à coller.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le diamètre intérieur de l'orifice intérieur circulaire (26) de l'élément de centrage
annulaire (18, 28) correspond, au moins approximativement, au diamètre intérieur de
l'orifice de maintien circulaire (20) du support de label (16), et en ce que l'élément de centrage annulaire (18) avec son orifice intérieur (26) est orienté
concentriquement à l'orifice de maintien (20) du support de label (16).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que, sur sa surface de dépose pour le label (12), le support de label (16) est doté d'une
surface encollée (24) pour le maintien temporaire du label (12).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le support de label (16) est un disque circulaire, dont le diamètre extérieur est
légèrement supérieur au diamètre extérieur du label (12) à coller, l'orifice de maintien
circulaire (20) étant agencé concentriquement dans le support de label circulaire
(16).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément de maintien (36) dans le boîtier de rangement (30) est constitué de plusieurs
éléments de serrage (38) élastiques disposés autour d'un axe commun, s'étendant en
direction de l'axe, et réalisés d'un seul tenant avec le boîtier de rangement (30),
qui dépassent du boîtier de rangement (30) dans la même direction, et en ce que, pour le maintien dans le boîtier de rangement (30), le support de label (16) peut
être serré conjointement avec l'élément de centrage (18, 28) sur les éléments de serrage
(38).
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le boîtier de rangement pour le support de données (14) est un Jewel-Box (30).
10. Procédé de collage d'un label sur un support de données, notamment sur un support
optique de données, tel qu'un disque compact ou un DVD, dans lequel
- un support de label (16) est inséré dans un boîtier de rangement (30) pour le support
de données (14) pour le maintien temporaire du label (12) à coller,
- le label (12) à coller est positionné de façon centrée sur le support de label (16),
et
- le support de données (14) est positionné sur le support de label (16) avec sa face
à coller orientée vers le label (12),
caractérisé en ce que
- le support de label (16) comporte un orifice de maintien (20), avec lequel le support
de label (16) est fixé sur un élément de maintien (36) prévu dans le boîtier de rangement
(30) pour le support de données (14), en étant orienté vers l'élément de maintien
(36),
- un élément de centrage (18, 28) est prévu sur le support de label (16) concentriquement
à l'orifice de maintien (20), à travers lequel passe l'élément de maintien (36) après
la fixation du support de label (16), et au niveau duquel le label (12) est orienté
par rapport à l'orifice de maintien (20) lors du positionnement sur le support de
label (16), et
- le support de données (14) est positionné sur l'élément de maintien (36) traversant
le support de label (16) et l'élément de centrage (18), et orienté au niveau de celui-ci
par rapport à l'orifice de maintien (20), et le label (12) étant ensuite collé, au
moins par tronçons, sur la face non enregistrée du support de données (14).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le support de données (14) est maintenu par les bords latéraux lors de la pose sur
l'élément de maintien (36), et est pressé au centre contre le support de label (16)
pour coller le label (12) positionné sur le support de label (16).
12. Procédé selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le support de données (14) est retiré du boîtier de rangement (30) après collage
du label (12), et déposé par sa face encollée vers le haut sur une surface plane (52),
et en ce que le label (12) est ensuite uniformément appliqué par une pression exercée de l'intérieur
vers l'extérieur.