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(11) |
EP 1 420 123 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.05.2007 Patentblatt 2007/20 |
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Anmeldetag: 08.11.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Keramikbauelement
Ceramic building element
Elément de construction en ceramique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE DK GB NL |
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Priorität: |
16.11.2002 DE 10253500
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.05.2004 Patentblatt 2004/21 |
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Patentinhaber: Moeding Keramikfassaden GmbH |
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84163 Marklkofen (DE) |
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Erfinder: |
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- Girnghuber, Claus
84163 Marklkofen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Köhler, Walter et al |
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Louis,&Pöhlau,&Lohrentz
Patentanwälte
P.O. Box 30 55 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 636 565 DE-U- 7 221 820 DE-U- 29 612 473 GB-A- 875 532
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DE-B- 1 276 316 DE-U- 9 015 602 GB-A- 202 461
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Keramikbauelemente zur Anordnung in einem Bauwerk, vorzugsweise
in einem Gebäude oder einer ortsfesten Tragkonstruktion, mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1 und des Oberbegriffs des Patentanspruchs 10.
[0002] In der Praxis sind Keramikbauelemente bekannt, die als sogenannte Baguettes ausgeführt
sind. Sie werden in ortsfesten Tragkonstruktionen an der Gebäudewand in der Regel
in horizontaler Ausrichtung aufgehängt. In der Regel sind hierfür stirnseitig an den
Keramikkörpern angreifende Befestigungsarme vorgesehen. Es sind Konstruktionen bekannt,
bei denen der Keramikkörper als Hohlprofilkörper ausgebildet ist und der Profilhohlraum
von einem Metallstab durchgriffen wird, auf dem der Keramikkörper aufgesteckt gelagert
ist. Es sind Konstruktionen mit mehreren hintereinander auf solchen Metallstäben gewissermaßen
aufgefädelten Keramikkörpern bekannt. Die ortsfeste Aufhängung folgt meist im Bereich
der Stirnenden der Metallstäbe.
[0003] In der Praxis sind außerdem Sturzkonstruktionen mit keramischen Blendriemchen bekannt,
die auf mitunter armierten Betonkörpern angeordnet sind. Die ortsfeste Abstützung
dieser Sturzkonstruktion erfolgt über die Betonkörper.
[0004] Nachteil bei diesen Konstruktionen mit keramischen Elementen ist, daß bei Bruch der
Keramikelemente die Gefahr entsteht, daß sie abstürzen oder zumindest große Bruchstücke
abstürzen, so daß eine Verletzungsgefahr von sich in dem Bereich aufhaltenden Personen
entsteht. Ein weiterer Nachteil bei den bekannten Konstruktionen besteht darin, daß
die Keramikelemente bei ihrer ortsfesten Anordnung häufig nicht ausreichend drehsicher
sind.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Keramikbauelemente der eingangs genannten
Art so weiter zu entwickeln, daß eine Bruchabsturzsicherung und/oder Verdrehsicherung
realisiert werden kann.
[0006] Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Anspruchs 1 sowie mit dem Gegenstand des
Anspruchs 10 gelöst.
[0007] Dadurch, daß der Ankerkörper in Ausnehmungen des Keramikkörpers eingreift, wird eine
Bruchabsturzsicherung und/oder Verdrehsicherung für den Keramikkörper erhalten. Der
Ankerkörper kann sich vorzugsweise über die gesamte Längs- oder Flächenerstreckung
des Keramikkörpers erstrecken, um entlang seiner Erstreckung in einer oder mehrere
Ausnehmungen des Keramikkörpers einzugreifen und den Keramikkörper somit über einen
längeren Abschnitt seiner Erstreckung oder an mehreren Punkten entlang der Erstreckungsrichtung
abzustützen. Der Ankerkörper wird hierfür vorzugsweise selbst in dem Gebäude oder
der ortsfesten Tragkonstruktion abgestützt. Er bildet vorzugsweise den Lagerkörper
des Keramikbauelements. Alternativ oder zusätzlich kann der Keramikkörper auch selbst
über eine separate Tragkonstruktion an dem Gebäude oder der ortsfesten Tragkonstruktion
unmittelbar abgestützt werden. Im Falle, daß der Keramikkörper bricht, wird über den
Ankerkörper verhindert, daß der gesamte Keramikkörper abstürzt je nach Ausgestaltung
der Abstützung des Keramikkörpers über den in die Ausnehmung bzw. Ausnehmungen eingreifenden
Ankerkörper wird sichergestellt, daß bei einem Bruch des Keramikkörpers Abschnitte
des Keramikkörpers in der Aufhängung am Gebäude bzw. ortsfesten Tragkonstruktion verbleiben.
[0008] Zusätzlich oder alternativ kann der Ankerkörper auch die Funktion einer Drehsicherung
des Keramikkörpers in der ortsfesten Montageposition darstellen. Dies ergibt sich
in entsprechender Weise aufgrund der Abstützung des Keramikkörpers durch Eingriff
des Ankerkörpers in die Ausnehmung bzw. Ausnehmungen des Ankerkörpers.
[0009] Bei bevorzugten Ausführungen ist vorgesehen, daß die Ausnehmung, in die der Ankerkörper
eingreift, im Querschnitt hinterschnitten ausgebildet ist. Aufgrund der Hinterschneidung
wird eine Verhakung erhalten, um auf diese Weise eventuelle Bruchstücke im Falle des
Bruchs des Keramikkörpers zu halten bzw. eine möglichst sichere Verdrehsicherung des
Keramikkörpers zu realisieren. Eine Abstützung über einen größeren Bereich entlang
der Erstreckungsrichtung des Keramikkörpers wird bei Ausführungen erhalten, bei denen
die Ausnehmung als eine in Erstreckungsrichtung des Keramikkörpers sich erstreckende
Nut ausgebildet ist. Vorzugsweise greift der Ankerkörper über die gesamte Längserstreckung
oder zumindest einen größeren Abschnitt dieser Nut in die Nut ein und stützt damit
den Keramikkörper über einen größeren Längenbereich, vorzugsweise über die gesamte
Längserstreckung ab.
[0010] Im Bereich der nutförmigen Ausnehmung kann die Wanddicke des Keramikkörpers reduziert
sein. Die Ausnehmung kann als Vertiefung in der im Übrigen ebenen oder gekrümmten
Wandung ausgebildet sein. Die Ausnehmung kann auch in einem Eckbereich winkelig aufeinander
stoßender Wandungen des Hohlraums ausgebildet sein und hierbei den Eckbereich unter-
und oder hintergreifen. Bei Ausführungen des Keramikkörpers als Hohlkörper mit mehreren
Hohlräumen kann in einem oder mehreren der Hohlräume der bzw. die Ankerkörper aufgenommen
sein. Ausführungen mit Hohlkörper mit einem oder mehreren Hohlräumen können sogenannte
Baguettes bilden, die an dem Gebäude oder einer anderen ortsfesten Tragkonstruktion
in entsprechenden Lagern aufgehängt werden können. Die Lagerung kann ortsfest starr,
aber auch beweglich, z.B. schwenkbar erfolgen.
[0011] Der Keramikkörper kann in dem Raum, in welchem der Ankerkörper angeordnet ist, mit
einer Vergußmasse verfüllt sein oder alternativ auch ohne Vergußmasse als Hohlkörper
ausgebildet sein. Bei dem Keramikbauelement nach Anspruch 10 ist bei allen Ausführungen
ein Betonkörper zwischen den Schenkeln des Keramikkörpers und der Ankerkörper in den
Betonkörper eingebettet.
[0012] Bei bevorzugten Ausführungen ist der Keramikkörper plattenförmig. Bei bevorzugten
Ausführungen des Keramikbauelementes nach Anspruch 10 kann der Keramikkörper als sogenanntes
keramisches Blendriemchen ausgebildet sein. Bei den Ausführungen als keramische Blendriemchen
sind viele weitere diverse Formgestaltungen des Keramikkörpers möglich, z.B. mit rechtwinklig,
zueinander angeordneten Schenkeln vorzugsweise L-förmig oder U-förmig oder kurvenförmig
gebogene Formen mit einem oder mehreren Schenkeln, wobei die Schenkel unterschiedlich
lang sein können und in der Anordnung im Gebäude vertikal oder horizontal oder in
schiefer Ebene ausgerichtet sein können. Bei diesen Ausführungen ist der Ankerkörper
von einer Vergußmasse umgeben, die von dem Keramikkörper ein- oder mehrseitig überdeckt
ist. Der Ankerkörper kann sich bei diesen Ausführungen vorzugsweise parallel zur Rückseite
des durch die plattenförmigen Körper gebildeten Keramikkörpers erstrecken. Da die
plattenförmigen Körper mit mindestens zwei winkelig zueinander angeordneten Schenkeln
ausgebildet sind, kann der Ankerkörper vorzugsweise zwischen den winkelig zueinander
angeordneten Schenkeln in Längsrichtung des Keramikkörpers sich erstrecken. Der Ankerkörper
kann in entsprechende hinterschnittene Nuten an der Rückseite des Keramikkörpers eingreifen
unter Ausbildung der Verdrehsicherung und/oder Bruchabsturzsicherung des Keramikkörpers.
[0013] Bei Ausführungen des Keramikbauelementes nach Anspruch 1 ist der Ankerkörper als
länglicher, vorzugsweise im wesentlichen stabförmiger Körper ausgebildet. Der Ankerkörper
weist einen länglichen Hauptkörper mit radialen Armen oder radialen Schenkeln auf.
Der Ankerkörper oder zumindest sein länglicher Hauptkörper kann als Profilkörper ausgebildet
sein. Die radialen Arme können als separate Arme an dem Hauptkörper angebracht sein.
Der Ankerkörper kann mit seinen radialen Armen bzw. radialen Schenkeln aber auch einstückig,
z.B. als Profilkörper ausgebildet sein.
[0014] Bei bevorzugten Ausführungen ist vorgesehen, daß mehrere in Längsrichtung hintereinander
angeordnete Keramikkörpermodule von dem Ankerkörper durchgriffen werden. Die Keramikkörpermodule
können gewissermaßen auf dem Ankerkörper in einer Reihe hintereinander aufgefädelt
sein. Vorzugsweise sind Keramikkörpermodule als identisch oder ähnlich aufgebaute
Keramikkörper ausgebildet. Die Keramikkörpermodule können in der Querschnittsgestaltung
und/oder ihrer Längengestaltung unterschiedlich sein. Sie können abweichend von einer
rechteckigen oder runden Querschnittsform auch beliebig gestaltete profilierte Querschnittsform
aufweisen.
[0015] Zur Lagerung der Keramikbauelemente, insbesondere der als sogenannte Baguettes ausgebildeten
Ausführungen kann vorgesehen sein, daß ortsfest abstützbare Tragarme an dem Ankerkörper
und/oder an dem Keramikkörper angeordnet oder anschließbar sind. Bei Keramikkörpern,
die aus mehreren Keramikkörpermodulen zusammengesetzt sind, kann die Befestigungseinrichtung
vorzugsweise im Bereich einer Fuge zwischen zwei Keramikkörpermodulen angeordnet oder
anschließbar sein. Es können Fugenzwischeneinlagen vorgesehen sein, die einstückig
mit einem Tragarm verbunden sind und somit also den Keramikkörper außerhalb seines
stirnseitigen Endes abstützen können.
[0016] Bei speziellen Ausführungen ist vorgesehen, daß der den Keramikkörper durchgreifende
Ankerkörper oder mehrere solcher durchgreifender Ankerkörper mit dem Keramikkörper
unter Ausbildung eines vorgespannten Elementes verspannt ist bzw. sind. Dies bedeutet,
daß der Keramikkörper als vorgespanntes Bauelement ausgebildet ist. Der Ankerkörper
kann dabei auf Zug und der Keramikkörper auf Druck vorgespannt werden. Hierbei kann
vorgesehen sein, daß an gegenüberliegenden Stirnenden des Ankerkörpers Vorspannwiderlagerglieder
angeordnet sind, die sich im Bereich der zugeordneten Stirnenden des Keramikkörpers
abstützen. Im Bereich dieser Vorspannwiderlagerglieder oder im Bereich der aus den
Vorspannwiderlagergliedern vorstehenden Stirnenden des Ankerkörpers kann die Abstützung
dieser vorgespannten Bauelemente erfolgen. In diesem Bereich kann vorgesehen sein,
daß ein ortsfest abgestütztes Lager angreift.
[0017] Im nachfolgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele anhand von Figuren beschrieben.
Dabei zeigen:
- Fig. 1a
- eine Frontansicht einer Sturzkonstruktion mit keramischen Blendriemchen;
- Fig. 1b
- eine Schnittansicht entlang Linie A-A in Fig. 1a;
- Fig. 1c
- eine Fig. 1b entsprechende Schnittansicht eines abgewandelten Ausführüngsbeispieles;
- Fig. 2a
- eine perspektivische Ansicht eines keramischen Baguettes zur Befestigung in einem
Bauwerk;
- Fig. 2b
- eine Schnittansicht entlang Schnittebene B in Fig. 2a;
- Fig. 2c
- eine perspektivische Ansicht mit Schnittebene entsprechend Fig. 2b eines abgewandelten
Ausführungsbeispiels eines keramischen Baguettes;
- Fig. 2d
- eine Frontansicht einer Anordnung von Baguettes der Fig. 2a in einer ortsfesten Tragkonstruktion
vor einer Gebäudewand;
- Fig. 2e
- eine Seitenansicht in Fig. 2d;
- Fig. 3a bis 3i
- Fig. 2b entsprechende Schnittansichten von Ausführungsbeispielen von Keramikkörpern
von keramischen Baguettes;
- Fig. 4a und 4b
- Fig. 2b entsprechende Schnittansichten von im Querschnitt kreisförmigen Keramikkörper
von keramischen Baguettes, jeweils nur Teildarstellung einer Hälfte des Querschnitts;
- Fig. 5a und 5b
- Fig. 2b entsprechende Schnittansichten von Keramikkörpern mit linsenförmigem Querschnitt
von keramischen Baguettes, jeweils nur Teildarstellung einer Hälfte des Querschnitts;
[0018] Bei dem Ausführungsbeispiel Fig. 1a handelt es sich um eine in Einbaulage horizontale
Sturzkonstruktion 1 in einem Mauerwerk 2. Sie besteht aus keramischen Blendriemchen
3 auf einem mit Bewehrungsankem 5 versehenen Betonkörper 6.
[0019] Die Schnittdarstellungen in den Figuren 1 b und 1 c zeigen zwei Ausführungen dieses
Ausführungsbeispieles, die sich in der Ausgestaltung der Bewehrungsanker 5 unterscheiden.
In beiden Fällen ist der Betonkörper 6 im wesentlichen quaderförmig und trägt an der
Vorderseite die Blendriemchen 3. Die Blendriemchen 3 sind in beiden dargestellten
Fällen jeweils als im Querschnitt L-förmige Profilelemente ausgebildet, die derart
nebeneinander, ineinander angrenzend und zueinander fluchtend angeordnet sind, daß
jeweils der lange Profilschenkel vertikal und der horizontale Profilschenkel horizontal
angeordnet ist.
[0020] Die Bewehrungsanker 5 sind bei der Ausführung in Fig. 1 b als im wesentlichen stabförmige
Körper ausgebildet. Es sind zwei solcher Bewehrungsanker 5 in dem Betonkörper 6 angeordnet.
Jeder besteht aus einem stabförmigen Hauptkörper 5s und radialen Fortsätzen in Form
von radial abstehenden Armen 5a. Am freien Ende der radialen Arme 5a ist jeweils ein
hakenförmiges, im dargestellten Fall T-förmiges Endstück ausgebildet. Diese hakenförmigen
Endstücke greifen in an der Innenseite der Blendriemchen 3 ausgebildete hinterschnittene
Nuten 3a ein. Die Bewehrungsanker 5 erstrecken sich jeweils in dem Betonkörper mit
ihrem stabförmigen Hauptkörper 5s in Längsrichtung des Betonkörpers 6 und damit in
der Anordnung im Bauwerk horizontal. Die radialen Arme 5a stehen von der Achse des
stabförmigen Körpers 5s rechtwinklig ab und stehen zueinander winkelig.
Bei einem der Bewehrungsanker 5 ist bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 b vorgesehen,
daß einer der radialen Arme 5b in ein stirnseitiges Loch 3b in einem Riemchen eingreift.
[0021] Durch die Bewehrungsanker 5 mit ihren in die Ausnehmungen 3a bzw. in das stirnseitige
Loch 3b eingreifenden radialen Armen 5b wird eine Bruchsturzabsicherung erhalten,
die verhindert, daß im Falle des Bruchs der Blendriemchen 3 die gesamten Blendriemchen
bzw. große Bruchstücke der Blendriemchen abstürzen. Es wird sichergestellt, daß im
Falle des Bruchs allenfalls kleinere Bruchstücke abfallen und die wesentlichen Reststücke
auf dem Betonkörper 6 gesichert durch die Bewehrungsanker 5 verbleiben. Die Bewehrungsanker
5 bilden außerdem eine Verdrehsicherung dadurch, daß die Bewehrungsanker 5 im wesentlichen
als starre Körper ausgebildet oder zumindest starr in dem Betonkörper 6 eingebettet
sind. Sie gewährleisten, daß die Blendriemchen 3 und die genannte Sturzkonstruktion
dauerhaft ohne eine Verdrehung um die horizontale Achse im Bauwerk verbleiben.
[0022] Bei der in Fig. 1 c dargestellten abgewandelten Ausführung sind Bewehrungsanker 5
in Form von Profilen vorgesehen, die einen plattenförmigen Hauptkörper 50a aufweisen
mit senkrecht zur Plattenebene abstehenden Schenkel 50b und stirnseitig parallel zur
Plattenebene angeordneten Schenkel 50c. Die freien Enden der plattenförmig oder als
radial stabförmige Arme ausgebildeten Schenkel 50b, 50c weisen jeweils ein im Querschnitt
T-förmiges Ende auf, die in die an der Innenwandung der Blendriemchen 3 angeordnete
hinterschnittenen Ausnehmungen 3a unter Ausbildung einer Bruchabsturzsicherung und
Verdrehsicherung eingreifen.
[0023] Bei dem Ausführungsbeispiel in den Fig. 2a bis 2c handelt es sich um ein sogenanntes
keramisches Baguette 21 zur Montage in einem Bauwerk, vorzugsweise horizontal angeordnet
mit Abstand vor einer Gebäudewand. Das Baguette 21 besteht aus einem Keramikkörper
23, der als Hohlprofilkörper ausgebildet ist und in Längsrichtung von einem Anker
25 durchgriffen wird. Der Anker 25 ist, wie aus der Schnittdarstellung in Fig. 2b
zu erkennen ist, im Querschnitt im wesentlichen kreuz- oder sternförmig ausgebildet.
Er weist einen rohrförmigen Grundkörper 25a mit davon kreuz- bzw. sternförmig radial
abstehenden Schenkeln 25b auf. Der keramische Körper 23 ist als Hohlprofilkörper ausgebildet.
Er umschließt einen in der Längsmittelachse verlaufenden Profilhohlraum 23h, in dem
der Ankerkörper 25 angeordnet ist.
[0024] Der Profilhohlraum 23h weist bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2b in der den Profilhohlraum
bildenden Hohlrauminnenwandung mehrere in Axialrichtung verlaufenden hinterschnittenen
Nuten 23a auf.
[0025] In die Nuten 23a greifen die Enden der radialen Profilschenkel des Ankers 5 derart
ein, daß die im Querschnitt T-förmigen Endstücke in den hinterschnittenen Nuten 23a
angeordnet sind. Der Profilhohlraum 23h ist bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2b
im Querschnitt quadratisch, wobei in den gegenüberliegenden Seiten des Quadrats jeweils
mittig die hinterschnittenen Ausnehmungen angeordnet sind. Bei dem dargestellten Fall
sind die hinterschnittenen Ausnehmungen im wesentlichen schwalbenschwanzförmig ausgebildet.
[0026] An den Stirnenden der Anker 25 sind jeweils Abdeckplatten 27 angeordnet, die an der
Stirnseite des Keramikkörpers 23 anliegend mit den Stirnenden des Ankers 25 z.B über
Schraubenverbindung verbunden sind. Hierfür kann vorgesehen sein, daß die Enden der
Anker 25 in entsprechende Löcher in der Abdeckplatte eingreifen oder durchgreifen
und unter Verschraubung fixiert werden. Die durchgeführten Enden der Anker 25 können
ein Außengewinde aufweisen und über entsprechend außen an den Abdeckplatten 26 anliegende
Schraubmuttern verschraubt werden.
[0027] Wie aus Fig. 2c zu entnehmen ist, kann der Profilhohlraum 23h, der den Anker 25 aufnimmt,
über ein Verfüllmaterial, z.B. Mörtel oder Beton verfüllt sein.
[0028] Im Unterschied hierzu ist bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2b keine Verfüllung
vorgesehen. Dort durchgreift der Anker 25 den Profilhohlraum 23h mit seinem rohrförmigen
Grundkörper 25a mit lichtem Abstand zur Höhlrauminnenwandung, lediglich die Endstücke
der radialen Schenkel 25b greifen unter Kontakt oder mit nur geringem Spiel in die
Nuten 23 ein.
[0029] Die Montage des keramischen Baguettes erfolgt in einer ortsfesten Baukonstruktion.
Hierfür sind an den stirnseitigen Abdeckplatten plattenförmige Befestigungsarme 27a,
vorzugsweise einstückig mit den Abdeckplatten 27 ausgebildet und sie kragen quer zur
Erstreckungsrichtung des Baguettes nach außen und weisen Befestigungslöcher auf, um
über Befestigungsschrauben die Montage an der Gebäudewand 28 vornehmen zu können.
[0030] Das in Fig. 2a dargestellte Baguette ist aus zwei identischen Keramikkörpermodulen
23' zusammengesetzt, die unter Zwischenschaltung einer Fugenzwischenlage auf Stoß
fluchtend aneinander liegen.
[0031] Die Gesamtanordnung mehrerer Baguettes 21 in einer Fassade ist in Fig. 2d gezeigt.
Die Baguettes 21 sind jeweils horizontal und parallel mit Abstand zueinander in einer
gemeinsamen vertikalen Ebene mit Abstand parallel zur Gebäudewand angeordnet. Die
Baguettes sind hierbei über die stirnseitig angeordneten Befestigungsarme 27a in einer
vor der Gebäudewand 28 hängenden Tragkonstruktion 29 montiert. Die Tragkonstruktion
29 besteht aus vertikalen Profilen 29a, die vor der eigentlichen Gebäudewand 28 über
Tragstreben 29b aufgehängt ist. Die vertikalen Profile der Tragkonstruktion 29 bilden
eine Montageebene, die vertikal ausgerichtet mit Abstand vor der vertikalen Gebäudewand
2 angeordnet ist.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2d entspricht der Aufbau der Baguettes 21 dem
beim Ausführungsbeispiel in den Figuren 2b und 2c. Die Baguettes 21 können aus nur
einem Keramikkörpermodul 21' oder zwei oder mehr Keramikkörpermodulen 21' bestehen.
Zur Befestigung an der ortsfesten Trägerkonstruktion 29 können zusätzlich zu den stirnseitigen
radialen Armen 27b auch radiale Arme 27b vorgesehen sein, die im Bereich der Fugenzwischenlage
22 an dem Keramikkörper 21 und/oder an dem Anker 25b und/oder an der Fugenzwischeneinlage
22 angreifen, vorzugsweise einstückig mit letzterer ausgebildet sind.
[0033] Bei weiteren Ausführungsbeispielen von keramischen Baguettes 21 kann der Keramikkörper
23 auch abgewandelten Querschnitt aufweisen. Solche bevorzugte abgewandelte Querschnitte
sind in den Figuren 3a bis 3i, 4a und 4b sowie 5a und 5b dargestellt.
[0034] Bei den Ausführungen in den Fig. 3a bis 3i handelt es sich um Keramikkörper 23 mit
jeweils quadratischem Querschnitt übereinstimmend mit dem in Fig. 2b dargestellten
Ausführungsbeispiel. Abweichend von Fig. 2b sind jedoch die Profilhohlräume 23h ausgestaltet.
[0035] In Fig. 3a ist der Querschnitt des Profilhohlraums 23h ebenfalls quadratisch. Die
Nuten 23a unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Anordnung und Ausgestaltung von dem
Ausführungsbeispiel in Fig. 2b. Sie sind nämlich nicht nur mittig in den gegenüberliegenden
Quadratseiten angeordnet, sondern auch in den Eckbereichen des quadratischen Querschnitts.
In weiterer Abwandlung gegenüber Fig. 2b sind die Querschnitte der Nuten 23a unterschiedlich.
Sie weisen in dem dargestellten Fall in Fig. 3a jeweils einen Teilkreisquerschnitt
auf. Die eckseitigen Nuten 23a weisen dabei jeweils einen Teilkreisquerschnitt auf,
der lediglich im vorderen Achtel zum übrigen im wesentlichen quadratischen Querschnitt
des Hohlraums 23a hin geöffnet sind. Die an den gegenüberliegenden Quadratseiten mittigen
Ausnehmungen 23a weisen einen Teilkreisquerschnitt auf, der in seinem vorderen Drittel
geöffnet und so mit dem im übrigen im Querschnitt quadratischen Hohlraum 23h verbunden
ist. Das Ausführungsbeispiel in Fig. 3b unterscheidet sich gegenüber dem in Fig. 3a
darin, daß die an den gegenüberliegenden Quadratseiten des Querschnitts mittigen Ausnehmungen
23a nicht vorhanden sind und der im Querschnitt quadratische Hohlraum 23h lediglich
die eckseitigen Ausnehmungen 23a aufweist.
[0036] Die im Querschnitt teilkreisförmig ausgebildeten Ausnehmungen 23a bilden bei den
in den Fig. 3a und 3b dargestellten Ausführungsbeispielen jeweils einen Hinterschneidungsbereich,
indem der zu dem übrigen Hohlraum 23h geöffnete Bereich kleiner als der Kreisdurchmesser
des Querschnitts ist.
[0037] Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3c ist der Hohlraum 23h im Querschnitt im wesentlichen
kreuzförmig. Er besteht aus vier kreuzförmig rechtwinklig zueinander angeordneten
Hohlschenkeln 23a. In der Wandung des Keramikkörpers 23 sind zwischen den Hohlschenkeln
23a jeweils im Querschnitt runde Löcher 231 angeordnet. Die Hohlschenkel 23a sind
jeweils in den die Eckpunkte des quadratischen Querschnitts verbindenden Diagonalen
angeordnet. Der Querschnitt der Hohlschenkel ist in dem den Ecken nahen Bereich jeweils
etwas verbreitert, so daß dieser Bereich als Hinterschneidungsbereich ausgebildet
ist.
[0038] Bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 3d und 3e hat in Übereinstimmung mit dem
Ausführungsbeispiel in 2b der Hohlraum 23h eine im Querschnitt im wesentlichen quadratische
Grundkonfiguration und die Ausnehmungen 23a sind ebenfalls schwalbenschwanzförmig.
Im Unterschied zu Fig. 2b erstrecken sich jedoch die schwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen
23a über einen wesentlich größeren Bereich der Breite der gegenüberliegenden Seiten
des quadratischen Querschnitts. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3e sind die Eckbereiche
des im wesentlichen quadratischen Querschnitts außerdem abgerundet und in der Wandung
des Keramikkörpers 23 ist in den Eckbereichen jeweils ein im Querschnitt rundes Loch
231 angeordnet.
[0039] Bei dem Ausführungsbeispiel in 3f ist der Hohlraum 23h ebenfalls in Übereinstimmung
mit dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2b mit im wesentlichen quadratischer Querschnittgrundkonfiguration
ausgebildet und an gegenüberliegenden Seiten des quadratischen Querschnitts sind ebenfalls
mittig angeordnete hinterschnittene Nuten 23a ausgebildet. Diese sind jedoch im Querschnitt
rechteckig.
[0040] Bei dem Ausführungsbeispiel in 3g ist der Hohlraum 23h als ein regelmäßiges Vieleck
ausgebildet, wobei die Grundform ein Oktaeder ist. In dem Bereich jedes zweiten Eckes
ist hierbei eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Ausnehmung 23a ausgebildet.
[0041] Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3h ist der Profilhohlraum 23h im, Querschnitt
im wesentlichen hantelförmig. Der Querschnitt setzt sich aus zwei Trapezen zusammen,
die im Bereich Ihrer kürzeren Basisseite aneinanderliegen, an den entfernten Enden
des doppelt trapezförmigen Querschnitts sind verbreiterte Bereiche, die den Hinterschneidungsbereich
23a bilden. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3i sind in dem Querschnitt des Keramikkörpers
23 zwei im Querschnitt hantelförmige Hohlräume 23h nebeneinander angeordnet, wobei
die hantelförmige Querschnittsform im wesentlichen den Querschnitt des Hohlraums 23h
in Fig. 3h entspricht, die Hantelform lediglich etwas flacher ausgebildet ist.
[0042] Bei dem Ausbildungsbeispiel in Fig. 4a weist der Keramikkörper 23 einen kreisförmigen
Außenquerschnitt auf, wobei der Hohlraum 23h entsprechend ausgebildet ist wie der
Hohlraum 23h in Fig. 3f. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4b handelt es sich um
eine Abwandlung des Ausführungsbeispiels in Fig. 4a, wobei die Grundkonfiguration
des Querschnitts des Hohlraums 23h kreisförmig ausgebildet ist.
[0043] Bei den Ausbildungsbeispielen in den Fig. 5a und 5b ist der Außenquerschnitt des
Keramikkörpers 23 im wesentlichen linsenförmig, in beiden dargestellten Fällen entsprechend
dem Querschnitt einer doppelkonvexen Linse ausgebildet, wobei die Stirnenden des Keramikkörpers
als ebene Stirnflächen ausgebildet sind. Bei beiden Ausführungsbeispielen in Fig.
5a und Fig. 5b sind jeweils fünf Hohlräume 23h vorgesehen, wobei die Hohlräume im
stirnseitigen Bereich jeweils identischen hantelförmigen Querschnitt aufweisen. Ein
zentraler Hohlraum ist im Bereich der Längsmittelachse angeordnet. Dieser Hohlraum
ist im Querschnitt zur Längsmittelebene symmetrisch ebenfalls hantelförmig ausgebildet.
Zwischen diesem mittleren Hohlraum und den stirnseitigen Hohlräumen sind jeweils im
Querschnitt kreisförmige Hohlräume angeordnet. Die stirnseitigen hantelförmigen Hohlräume
sind entsprechend den Hohlräumen 23h der Fig. 3h und 3i mit konischem Hinterschneidungsbereich
ausgebildet. Der mittlere hantelförmige Hohlraum ist nicht mit im Querschnitt konischem
Hinterschneidungsbereich, sondern mit im Querschnitt rechteckigem Hinterschneidungsbereich
ausgebildet. Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 5b haben die stirnseitigen Hohlräume
23h eine T-förmige Querschnittgrundkonfiguration mit in den Enden konischen Hinterschneidungsbereichen.
Der mittlere Hohlraum ist im Querschnitt hantelförmig mit abgerundeten Querschnittskonturen.
Im übrigen entspricht die Querschnittsgestaltung dem Ausführungsbeispiel in Fig. 5a.
[0044] Bei sämtlichen dargestellten Ausführungsbeispielen des Keramikkörpers 23 weist dieser
jeweils mindestens einen Hohlraum 23h mit mindestens einem Hinterschneidungsbereich
23a auf. Der Hinterschneidungsbereich 23a ist jeweils in Verbindung mit einer angrenzenden
Einschnürung des Querschnittsbereichs gebildet. Als Absturzsicherung und/oder als
Verdrehsicherung ist der Hohlraum 23h jeweils von einem Anker 25 durchgriffen, der
in den Hinterschneidungsbereich 23a eingreift, um dadurch eine Absturzsicherung und/oder
Verdrehsicherung zu bilden. Bei den Ausführungsbeispielen in den Fig. 3a bis 3i, Fig.
4a, 4b und Fig. 5a und 5b und Fig. 6 sind die Anker 25 nicht eingezeichnet. Die Anker
25 können vorzugsweise entsprechend wie der in Fig. 2b dargestellte Anker 25 ausgebildet
sein, wobei die Anzahl der radialen Schenkel 25b vorzugsweise jeweils entsprechend
der Anzahl der hinterschnittenen Ausnehmungen 23a ausgebildet sein kann. In den im
Querschnitt kreisförmigen Ausnehmungen 231, wie sie zusätzlich zu den hinterschnittenen
Hohlräumen 23h in den Ausführungsbeispielen der Fig. 3c, 3e, 5 und 6 vorgesehen sind,
können ebenfalls Anker vorgesehen sein, die z.B. in Art einer herkömmlichen Armierung
oder eines lediglich zur ortsfesten Halterung dienenden Durchgriffstabs ausgebildet
sein können, sie können jedoch auch als leere Durchgangslöcher verbleiben.
[0045] Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen können die Anker 25 auch über Stirnseite
auf den Keramikkörpern 23 abgestützten Vorspannwiderlager auf Zug vorgespannt sein,
um den Keramikkörper 23 auf Druck vorzuspannen. Damit werden die Baguettes 21 als
vorgespannte Bauelemente erhalten. Diese Ausgestaltung als vorgespannte Bauelemente
ist insbesondere dann von Vorteil, wenn es sich um Baguettes handelt, die etwa aufgrund
ihrer besonders großen Baulänge oder aufgrund ihrer Materialzusammensetzung bei der
Anordnung im Gebäude besonderer Biegebelastung unterworfen sind.
1. Keramikbauelement zur Anordnung in einem Bauwerk, vorzugsweise in einem Gebäude oder
einer ortsfesten Tragkonstruktion (29),
mit einem länglichen Keramikkörper (23), der als Hohlprofilkörper ausgebildet ist,
der einen in dessen Längsachse verlaufenden Profilhohlraum (23h) umschließt, in dem
ein sich mindestens über einen Abschnitt des Keramikkörpers in Erstreckungsrichtung
des Keramikkörpers erstreckender länglicher Ankerkörper (25) aus Metall, Kunststoff,
Fasermaterial, Glasfasermaterial, Faserverbundwerkstoffe oder dergleichen angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (25) kreuz- oder sternförmig radial abstehende Arme oder Schenkel
(25b) aufweist,
daß der Profilhohlraum (23h) innenwandig mehrere in Axialrichtung verlaufende Nuten (23a)
aufweist, in die der Ankerkörper (25) mit seinen Schenkeln (25b) bzw. Armen unter
Ausbildung einer Verdrehsicherung und/oder einer Bruchabsturzsicherung eingreift.
2. Keramikbauelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (25) als Profilkörper ausgebildet ist.
3. Keramikbauelement nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (25) einen stabförmigen, vorzugsweise rohrförmigen Grundkörper (25a)
mit davon kreuz- oder sternförmig radial abstehenden Schenkeln (25b) aufweist.
4. Keramikbauelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Profilhohlraum (23h) mit einem Verfüllmaterial verfüllt ist.
5. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (25) mehrere in Längsrichtung hintereinander angeordnete Keramikkörpermodule
(23') durchgreift, die als Keramikkörper mit identischem oder beliebig gestalteter
Querschnittsform ausgebildet sind.
6. Keramikbauelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (25) mit den Keramikkörpermodulen (23') verspannt ist.
7. Keramikbauelement nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß an gegenüberliegenden Stirnenden des Ankerkörpers (25) Vorspannwiderlagerglieder
angeordnet sind, die sich im Bereich der zugeordneten Stirnenden des Keramikkörpers
(23) abstützen.
8. Keramikbauelement nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den gegenüberliegenden Stirnenden des Ankerkörpers (25) jeweils Abdeckplatten
(27) angeordnet sind, die an der Stirnseite des Keramikkörpers anliegen.
9. Keramikbauelement nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Befestigung des Keramikbauelements an der Trägerkonstruktion (29) an den stirnseitigen
Abdeckplatten (27) plattenförmige Befestigungsarme (27a) vorgesehen sind, die quer
zur Erstreckungsrichtung des Keramikbauelements nach außen kragen.
10. Keramikbauelement zur Anordnung in einem Bauwerk, vorzugsweise in einem Gebäude oder
einer ortsfesten Tragkonstruktion, mit im wesentlichen plattenförmigem Keramikkörper
(3), der einteilig oder mehrteilig ausgebildet ist und auf einer Fläche mindestens
eine Nut (3a) aufweist, mit mindestens einem Ankerkörper (5, 50),
wobei der Ankerkörper (5, 50) mindestens einen abstehenden Arm (5a) oder Schenkel
(50b) aufweist, wobei der Ankerkörper mit seinem radialen Arm (5a) oder Schenkel (50b)
unter Ausbildung einer Verdrehsicherung und/oder einer Bruchabsturzsicherung in die
Nut (3a) eingreift,
indem vorgesehen ist, daß der Keramikkörper als plattenförmiger Körper ausgebildet
ist, zu dem der Ankerkörper parallel angeordnet ist oder daß der Keramikkörper als
Körper mit zwei winkelig zueinander angeordneten Schenkeln ausgebildet ist, zwischen
denen der Ankerkörper angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (5, 50) in einem Betonkörper (6) starr eingebettet ist und der Betonkörper
auf seiner zwischen den winkelig zueinander angeordneten Schenkeln des Keramikkörpers
angeordneten und von den Schenkeln überdeckten Vorderseite den Keramikkörper (3) trägt.
11. Keramikbauelement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (5) als stabförmiger Körper (5s) mit radial abstehenden Armen (5a)
ausgebildet ist.
12. Keramikbauelement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (50) einen plattenförmigen Hauptkörper (50a) aufweist, mit senkrecht
zur Plattenebene abstehenden Schenkeln (50b) und stirnseitig parallel zur Plattenebene
angeordneten Schenkeln (50c).
13. Keramikbauelement nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Arm (5a) ein hakenförmiges Endstück aufweist, das in die Nut (3a) eingreift.
14. Keramikbauelement nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Keramikkörper (3) als Blendriemchen ausgebildet ist.
15. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (3a, 23a) des Ankerkörpers im Querschnitt hinterschnitten ausgebildet ist.
16. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Keramikkörper (3, 23) mehrere, vorzugsweise parallel zueinander verlaufende
Nuten (3a, 23a) ausgebildet sind.
17. Keramikbauelement nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radialen Arme bzw. die radialen Profilschenkel um die Längsachse des Ankerkörpers
(5, 25) verteilt angeordnet sind.
18. Keramikbauelement nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die radialen Arme bzw. die radialen Profilschenkel um die Längsachse des Ankerkörpers
(5, 25) sternförmig verteilt angeordnet sind.
19. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ankerkörper (25) den Keramikkörper (23) durchgreift und mit den Stirnenden des
Keramikkörpers (23) bündig oder nahezu bündig abschließt oder über die Stirnenden
herausragt.
20. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere in Längsrichtung hintereinander angeordnete Keramikkörpermodule (23') von
dem Ankerkörper (25) durchgriffen werden.
21. Keramikbauelement nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere in Längsrichtung hintereinander angeordnete identisch aufgebaute Keramikkörpermodule
(23') von dem Ankerkörper (25) durchgriffen werden.
22. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Ankerkörper und/oder an dem Keramikkörper ein ortsfest abstützbarer Tragarm
(27a) angeordnet oder anschließbar ist.
23. Keramikbauelement nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragarm (27a) an dem Ankerkörper (25) im Bereich eines Stirnendes des Keramikkörpers
(23) oder im Bereich einer Fuge (22) zwischen zwei Keramikkörpermodulen (23')angeordnet
oder anschließbar ist.
24. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der den Keramikkörper (23) durchgreifende Ankerkörper (25) oder mehrere solcher Ankerkörper
(25) mit dem Keramikkörper (23) unter Ausbildung eines vorgespannten Elements verspannt
ist bzw. sind.
25. Keramikbauelement nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspannung so ausgebildet ist, daß der Ankerkörper (25) auf Zug und der Keramikkörper
(23) auf Druck vorgespannt ist.
26. Keramikbauelement nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an gegenüberliegenden Stirnenden des Ankerkörpers (25) Vorspannwiderlagerglieder
angeordnet sind, die sich im Bereich der zugeordneten Stirnenden des Keramikkörpers
(23) abstützen.
1. Ceramic construction element for arranging in a structure, preferably a building or
a fixed support construction (29), comprising an elongated ceramic body (23), which
is formed as hollow section body, which encloses a section cavity (23h), running in
its longitudinal axis in which is arranged an elongated anchor body (25), made of
metal, plastic, fibre material, glass fibre material, fibre composite or the like,
extending at least over a section of the ceramic body in the extension direction of
the ceramic body, characterized in that the anchor body (25) has cross-shaped or star-shaped arms or legs (25b) sticking
out from it radially, in that the section cavity (23h) on the inner wall has a plurality of recesses (23a), running
in the axial direction, in which the legs (25b) or arms of the anchor body (25) engage
to provide security against rotation and/or rupture.
2. Ceramic construction element according to Claim 1, characterized in that the anchor body (25) is formed as a profile body.
3. Ceramic construction element according to Claim 1 or 2, characterized in that the anchor body (25) has a rod-shaped, preferably tubular base (25a) with cross-shaped
or star-shaped legs (25b) sticking out from it radially.
4. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that the section cavity (23h) is filled with a filling material.
5. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that the anchor body (25) penetrates a plurality of ceramic body modules (23') which are
arranged one behind the other in the longitudinal direction and are formed as ceramic
bodies with an identical or randomly configured cross-sectional shape.
6. Ceramic construction element according to Claim 5, characterized in that the anchor body (25) is restrained with the ceramic body modules (23').
7. Ceramic construction element according to Claim 5 or 6, characterized in that pre-tensioning thrust bearing members, which are supported in the region of the corresponding
front ends of the ceramic body (23) are arranged at the opposite front ends of the
anchor body (25).
8. Ceramic construction element according to Claim 5, characterized in that cover plates (27) which lie against the front face of the ceramic body are arranged
in each case at the opposite front ends of anchor body (25).
9. Ceramic construction element according to Claim 8, characterized in that plate-like securing arms (27a), which abut outwards across the extension direction,
are provided to secure the ceramic construction element on the support construction
(29) to the front face cover plates (27).
10. Ceramic construction element for arranging in a structure, preferably a building or
a fixed support construction, comprising a substantially plate-like one or multipart
ceramic body (3) and on a face having at least one recess (3a), with at least one
anchor body (5, 50), wherein the anchor body (5, 50) has at least one arm (5a) or
leg (50b) sticking out from it, the anchor body with its radial arm (5a) or leg (50b)
engaging in the recess (3a) to provide security against rotation and/or rupture, by
ensuring that the ceramic body is formed as a plate-like body, to which the anchor
body is arranged in parallel or that the ceramic body is formed as a body with two
legs arranged at an angle to one another, between which the anchor body is located,
characterized in that the anchor body (5, 50) is rigidly embedded in a concrete body (6) and the concrete
body on its front side situated between the legs of the ceramic body arranged at an
angle to one another and covered by the legs, supports the ceramic body (3).
11. Ceramic construction element according to Claim 10, characterized in that the anchor body (5) is formed as a rod-shaped body (5s) with arms (5a) sticking out
from it radially.
12. Ceramic construction element according to Claim 10, characterized in that the anchor body (50) has a plate-like main body (50a), with legs (50b) sticking out
perpendicular to the plane of the plate and legs (50c) arranged on the front face
parallel to the plane of the plate.
13. Ceramic construction element according to Claim 11, characterized in that the arm (5a) has a hook-like end piece, which engages in the recess (3a).
14. Ceramic construction element according to any one of Claims 10 to 13, characterized in that the ceramic body (3) is formed as a shallow fillet.
15. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that the recess (3a, 23a) of the anchor body has an undercut cross section.
16. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that a plurality of recesses (3a, 23a), preferably running parallel to one another, is
formed in the ceramic body (3, 23).
17. Ceramic construction element according to any one of Claims 14 to 16, characterized in that the radial arms or the radial profile legs are arranged distributed around the longitudinal
axis of the anchor body (5, 25).
18. Ceramic construction element according to Claim 17, characterized in that the radial arms or the radial profile legs are arranged distributed star-shaped around
the longitudinal axis of the anchor body (5, 25).
19. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that the anchor body (25) penetrates the ceramic body (23) and with the front ends of
the ceramic body (23) terminates flush or nearly flush or protrudes over the front
ends.
20. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that a plurality of ceramic body modules (23') arranged one behind the other in longitudinal
direction is penetrated by the anchor body (25).
21. Ceramic construction element according to Claim 20, characterized in that a plurality of identically constructed ceramic body modules (23'), arranged one behind
the other in longitudinal direction, is penetrated by the anchor body (25).
22. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that a fixed supportable support arm (27a) is arranged on or can be connected to the anchor
body and/or the ceramic body.
23. Ceramic construction element according to Claim 22, characterized in that the support arm (27a) is arranged on or can be connected to the anchor body (25)
in the region of the front end of the ceramic body (23) or in the region of a joint
(22) between two ceramic body modules (23').
24. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that the anchor body (25) penetrating the ceramic body (23), or a plurality of such anchor
bodies (25), is restrained with the ceramic body (23) while forming a pre-tensioned
element.
25. Ceramic construction element according to Claim 24, characterized in that the pre-tensioning is such that the anchor body (25) is pre-stressed by tensile force
and the ceramic body (23) by pressure.
26. Ceramic construction element according to any one of the preceding claims, characterized in that pre-tensioning thrust bearing members which are supported in the region of the corresponding
front ends of the ceramic body (23) are arranged at the opposite front ends of the
anchor body (25).
1. Élément de construction en céramique destiné à être monté dans un ouvrage, de préférence
un bâtiment ou une structure porteuse (29) localement fixe, comportant un corps céramique
(23) allongé, qui est réalisé sous forme de corps profilé creux, qui entoure une cavité
profilée (23h), qui est orientée dans l'axe longitudinal de celui-ci et dans laquelle
est agencé un corps d'ancrage (25) allongé, qui s'étend au moins sur une partie du
corps céramique dans le sens longitudinal du corps céramique et qui est réalisé en
métal, dans une matière plastique, un matériau renforcé par fibres, un matériau renforcé
par des fibres de verre, un matériau composite renforcé par des fibres ou tout matériau
similaire,
caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) comporte des bras ou branches (25b) saillantes dans le sens
radial en forme de croix ou d'étoile, en ce que la cavité profilée (23h) comporte sur sa paroi intérieure plusieurs rainures (23a)
orientées dans le sens axial, dans lesquelles le corps d'ancrage (25) s'engage avec
ses branches (25b) ou bras en formant une protection anti-rotation et/ou une protection
anti-chute en cas de cassure.
2. Élément de construction en céramique selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) est réalisé sous forme de corps profilé.
3. Élément de construction en céramique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) comporte un corps de base (25a) en forme de barre, de préférence
tubulaire, avec des branches (25b) saillantes sur celui-ci dans le sens radial en
forme de croix ou d'étoile.
4. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la cavité profilée (23h) est comblée par un matériau de remplissage.
5. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) traverse plusieurs modules (23'), qui sont disposés les uns
derrière les autres dans le sens longitudinal et qui sont réalisés sous forme de corps
céramique avec la même forme de section ou avec une section de forme quelconque.
6. Élément de construction en céramique selon la revendication 5, caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) est précontraint avec les modules (23') du corps céramique.
7. Élément de construction en céramique selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que sur les extrémités frontales opposées du corps d'ancrage (25) sont disposés des butées
de précontrainte, qui prennent appui dans la zone des extrémités frontales orientées
l'une vers l'autre du corps d'ancrage (25).
8. Élément de construction en céramique selon la revendication 5, caractérisé en ce que sur chacune des extrémités frontales opposées du corps d'ancrage (25) sont disposées
des plaques de recouvrement (27), qui sont en appui contre la face frontale du corps
céramique.
9. Élément de construction en céramique selon la revendication 8, caractérisé en ce que, pour la fixation de l'élément de construction en céramique contre la structure porteuse
(29), des bras de fixation (27a) en forme de plaques sont prévus sur les plaques de
recouvrement (27) des faces frontales et s'avancent en porte-à-faux vers l'extérieur
perpendiculairement à la direction longitudinale de l'élément de construction en céramique.
10. Élément de construction en céramique destiné à être monté dans un ouvrage, de préférence
un bâtiment ou une structure porteuse (29) localement fixe, comportant un corps céramique
(3) en forme de plaque, qui est réalisé en une partie ou en plusieurs parties et comporte
sur une surface au moins une rainure (3a), comportant au moins un corps d'ancrage
(5, 50), ledit corps d'ancrage (5, 50) comportant au moins un bras (5a) saillant ou
une branche (50b) saillante, le corps d'ancrage s'engageant avec son bras (5a) radial
ou sa branche (50a) radiale dans la rainure (3a) moyennant la formation d'une protection
anti-rotation et/ou d'une protection anti-chute en cas de cassure, du fait qu'il est
prévu que le corps céramique est réalisé sous forme de corps plat qui est orienté
parallèlement au corps d'ancrage, ou du fait que le corps céramique est réalisé sous
forme de corps avec deux branches situées en angle l'une par rapport à l'autre et
entre lesquelles est disposé le corps d'ancrage,
caractérisé en ce que le corps d'ancrage (5, 50) est enrobé de manière rigide dans un corps en béton (6)
et le corps en béton porte le corps céramique (3) sur sa face avant, qui est située
entre les branches disposées en angle du corps céramique et est masquée par les branches.
11. Élément de construction en céramique selon la revendication 10, caractérisé en ce que le corps d'ancrage (5) est réalisé sous la forme d'un corps (5s) en forme de barre
avec des bras (5a) saillants dans le sens radial.
12. Élément de construction en céramique selon la revendication 10, caractérisé en ce que le corps d'ancrage (50) comporte un corps principal (50a) en forme de plaque avec
des branches (50b) agencées en saillie perpendiculairement au plan de la plaque et
des branches (50c) agencées du côté frontal parallèlement au plan de la plaque.
13. Élément de construction en céramique selon la revendication 11, caractérisé en ce que le bras (5a) comporte une extrémité en forme de crochet qui s'engage dans la rainure
(3a).
14. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications 10
à 13, caractérisé en ce que le corps céramique (3) est réalisé sous forme de brique de parement.
15. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la rainure (3a, 23a) du corps d'ancrage est réalisée avec une section en contre-dépouille.
16. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que plusieurs rainures (3a, 23a), de préférence parallèles entre elles, sont réalisées
dans le corps céramique (3, 23).
17. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications 14
à 16, caractérisé en ce que les bras radiaux ou les branches profilées radiales sont réparties autour de l'axe
longitudinal du corps d'ancrage (5, 25).
18. Élément de construction en céramique selon la revendication 17, caractérisé en ce que les bras radiaux ou les branches profilées radiales sont réparties en forme d'étoile
autour de l'axe longitudinal du corps d'ancrage (5, 25).
19. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) passe à travers le corps céramique (23) et est situé à fleur
ou à peu près à fleur avec les extrémités frontales du corps céramique (23) ou s'avance
en saillie au-delà des extrémités frontales.
20. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que plusieurs modules de corps céramique (23'), disposés les uns derrière les autres
dans le sens longitudinal, sont traversés par le corps d'ancrage (25).
21. Élément de construction en céramique selon la revendication 20, caractérisé en ce que plusieurs modules de corps céramique (23'), de conception identique et disposés les
uns derrière les autres dans le sens longitudinal, sont traversés par le corps d'ancrage
(25).
22. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un bras support (27a) fixe, apte à être mis en appui, est agencé sur le corps d'ancrage
et/ou le corps céramique ou peut être assemblé à ceux-ci.
23. Élément de construction en céramique selon la revendication 22, caractérisé en ce que le bras support (27a) est agencé sur le corps d'ancrage (25) ou peut être assemblé
à celui-ci dans la zone d'une extrémité frontale du corps céramique (23) ou dans la
zone d'une fente (22) entre deux modules de corps céramique (23').
24. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le corps d'ancrage (25) ou plusieurs corps d'ancrage (25) qui passe(nt) à travers
le corps céramique (23) est/sont précontraint(s) avec le corps céramique (23) moyennant
la réalisation d'un élément précontraint.
25. Élément de construction en céramique selon la revendication 24, caractérisé en ce que la précontrainte est réalisée de telle sorte que le corps d'ancrage (25) est précontraint
en traction et le corps céramique (23) est précontraint en pression.
26. Élément de construction en céramique selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que sur les extrémités frontales opposées du corps d'ancrage (25) sont disposées des
butées de précontrainte, qui prennent appui dans la zone des extrémités frontales
orientées l'une vers l'autre du corps céramique (23).