[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Crimpzange gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Crimpzange ist beispielsweise aus der EP 0 562 229 B1 bekannt.
[0003] Zur Arretierung der Crimptrommel im Sinne einer Verdrehsicherung bei Nichteingriff
der Antriebseinheit wird darin ein Arretierelement vorgeschlagen, das eine Arretiernase
aufweist, die in die Crimptrommel oder daran angeschlossene Teile eingreift und zur
Entriegelung unter Überwindung von Elastizitätskräften aus der Verriegelungsstellung
herausschiebbar ist, wozu vorderseitig am Gehäuse der Crimpzange eine betätigbares
Verschiebeteil vorgesehen ist, das mit der Arretiernase verbunden ist.
[0004] Die Drehung der Trommel nach einer Entriegelung in eine neue Gebrauchsstellung, in
der ein anderes Gesenk zum Einsatz kommt, erfolgt mittels eines Zugriffs von außen.
Hierzu ist im Gehäuse eine Klappe vorgesehen, die geöffnet werden kann und dann einen
freien Zugriff auf die Crimptrommel ermöglicht. Durch manuelles Einwirken auf die
Crimptrommel unter gleichzeitiger Lösung der Arretiernase aus der Verriegelungsstellung
kann die Crimptrommel entsprechend gedreht werden.
[0005] Diese bekannte Konstruktion weist jedoch sowohl bezüglich der Herstellung wie auch
der Handhabung erhebliche Nachteile auf. So ist zur Funktionsrealisierung eine Vielzahl
von einzelnen Teilen erforderlich, die zu relativ hohen Herstellungskosten führen.
Naturgemäß ist durch die Vielzahl der Teile auch die Störanfälligkeit erhöht, was
die Standzeit einer solchen Crimpzange herabsetzt.
[0006] Auch deren Handhabung läßt zu wünschen übrig, da insbesondere die Entriegelung und
Verdrehung der Crimptrommel etwas umständlich ist.
[0007] Überdies ist eine Fehlstellung der Crimptrommel nicht ausgeschlossen, da die Arretiemase
durchaus in einer nichtverrasteten Zwischenstellung verharren kann. Das heißt, die
Arretiernase ist nicht in ausreichendem Maße geeignet, eine exakte Positionierung
der Crimptrommel zu gewährleisten.
[0008] Daraus kann es zu Beschädigungen der Crimptrommel kommen, wenn der Crimpstempel in
dieser Zwischenstellung gegen die Crimptrommel gepreßt wird.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Crimpzange der
gattungsgemäßen Art so weiter zu entwickeln, daß sie einfacher aufgebaut und kostengünstiger
herstellbar ist, ihre Standzeit verbessert und die Handhabung erleichtert wird.
[0010] Diese Aufgabe wird durch eine Crimpzange gelöst, die die Merkmale des Anspruchs 1
oder 2 aufweist.
[0011] Beide Lösungsvorschläge ermöglichen die Funktion der Crimpzange mit wesentlich weniger
Einzelteilen, insbesondere im Bereich der Crimptrommel, als bei den bekannten Crimpzangen.
[0012] Daraus ergibt sich nicht nur eine insgesamt preiswertere Herstellung der Funktionsteile,
sondern auch eine einfache und damit kostengünstigere Montage.
[0013] Aufgrund der geringen Anzahl von Einzelteilen wird zwangsläufig der Verschleiß reduziert,
wodurch sich die Standzeit erhöht und im Endeffekt die Bearbeitungskosten eines mit
der Crimpzange zu bearbeitenden Kabels reduziert werden.
[0014] Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindungen besteht die Crimptrommel einschließlich
einer angeformten Anschlagplatte aus Metall. Bei einer wenn auch gegenüber dem Stand
der Technik geringeren Möglichkeit einer Fehlstellung wird eine Beschädigung durch
den Crimpstempel vermieden, wodurch sich ebenfalls die Standzeit verbessert.
[0015] Während bei der bekannten Crimpzange die Anschlagplatte aus Metall und die Crimptrommel
aus Kunststoff bestehen, die in geeigneter Weise miteinander verbunden werden müssen,
sind beide Teile, wie erwähnt, nunmehr einstückig ausgebildet, wobei die Herstellung
der Crimptrommel vorzugsweise im MIM-Verfahren (metal injection molding) hergestellt
ist.
[0016] Gemäß dem Anspruch 1 ist zur Drehung und Arretierung der Crimptrommel ein Stellrad
vorgesehen, das in der jeweiligen Gebrauchsstellung der Crimptrommel verdrehsicher
gehalten ist.
[0017] Zur Betätigung der Crimptrommel im Sinne einer Verdrehung und Entriegelung ist das
Stellrad so fest mit der Crimptrommel verbunden, daß diese durch Druck auf das Stellrad
in axialer Richtung in eine entriegelte Position verschoben werden kann, wie auch
in dieser Stellung verdrehbar ist.
[0018] Die bestimmten Rastpositionen, in denen das gewählte Gesenk mit einer Einstecköffnung
des Gehäuses in Deckung bringbar ist, sind durch miteinander korrespondierende Formschlußteile
des Stellrades einerseits und des Gehäuses andererseits vorgegeben.
[0019] Solche Formschlußteile können beispielsweise durch Rastnocken des Stellrades gebildet
sein, die in Raststellung an zwei benachbarten Rastlaschen des Gehäuses anliegen.
Zum Verdrehen des Stellrades und damit der Crimptrommel ist dieses axial aus dem Wirkbereich
der Rastlaschen bewegbar und beispielsweise innerhalb einer Freischneidung der Rastlaschen
drehbar.
[0020] Entsprechend den Rastpositionen können am Stellrad Bezeichnungsschildchen vorgesehen
sein, die Markierungen in Form von Größen-Kennzeichnungen aufweisen, so daß erkennbar
ist, welches Gesenk für welche zu bearbeitende Leitung gerade in Funktionsstellung
ist. Da das Stellrad vorzugsweise als Kunststoffspritzgußteil hergestellt ist, sind
die Schildchen zweckmäßigerweise gleich mit anzuformen, einschließlich der entsprechenden
Größen-Kennzeichnung.
[0021] Eine Crimpzange gemäß dem Anspruch 1 bietet gegenüber dem Stand der Technik eine
wesentliche Handhabungserleichterung, da praktisch mit einem Handgriff die Verstellung
der Crimptrommel in eine bestimmte Position möglich ist.
[0022] Eine besonders einfache Konstruktion eines Arretierelementes stellt auch die Lösung
nach Anspruch 2 dar. Danach ist ein axial zur Crimptrommel bewegbarer, federbelasteter
Rastknopf vorgesehen, der sich außenseitig am Gehäuse befindet und in Arretierstellung
der Crimptrommel dort in eine Ausnehmung formschlüssig eingreift.
[0023] Entsprechend den gewünschten Arretierstellungen sind mehrere Ausnehmungen in der
Crimptrommel vorhanden, vorzugsweise jeweils im Einlaßbereich der Gesenke.
[0024] Der Rastknopf kann ebenso wie die angeschlossenen Federelemente als Kunststoffspritzgußteil
ausgebildet sein, wobei die Federkraft der Federelemente sich aus der Elastizitätskraft
des Materials ergibt.
[0025] Weitere vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0026] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Crimpzange gemäß dem Anspruch 1 in einer perspektivischen Ansicht,
- Figur 2
- eine perspektivische Teilansicht der Crimpzange nach Figur 1 gesehen in Richtung des
Pfeiles II in Figur 1,
- Figur 3
- eine Explosivdarstellung des Teilausschnitts gemäß Figur 2,
- Figur 4
- eine Einzelheit der Crimpzange in einer perspektivischen Vorderansicht,
- Figur 5
- eine Einzelheit einer Crimpzange gemäß Figur 2 in einer Draufsicht,
- Figur 6
- die Einzelheit in einer Explosivdarstellung,
- Figur 7
- die Einzelheit nach Figur 6 in Gebrauchsstellung der Crimpzange.
[0028] In der Figur 1 ist eine Crimpzange dargestellt, die ein Gehäuse 1 aufweist, das in
einen Handgriff 3 übergeht und in dem ein weiterer Handgriff 2 relativ zum Handgriff
3 beweglich gelagert ist.
[0029] Im vorderen Bereich ist eine bekannte Abisoliereinheit 7 vorgesehen, mit der ein
Kabelende vor dem Aufstecken in einer Ademendhülse abisoliert wird.
[0030] In dem Gehäuse 1 ist eine Crimptrommel 8 (Figur 3) drehbar gehalten und in bestimmten
Gebrauchsstellungen arretierbar. Weiter weist die Crimptrommel 8 über den Umfang verteilte
unterschiedliche Gesenke 9 zur Aufnahme von Adernendhülsen auf, die in einer Vielzahl
zu einem Gurt verbunden in dem Handgriff 3 als Magazin einliegen.
[0031] Mittels eines nicht dargestellten Crimpstempels ist eine vereinzelte Ademendhülse
mit einem abisolierten Ende eines Kabels verpreßbar, das durch ein Einsteckfenster
6 im Gehäuse 1 in die in dem entsprechenden Gesenk 9 einliegende Adernendhülse einsteckbar
ist, wobei das Gesenk 9 ein Widerlager gegenüber dem Crimpstempel bildet.
[0032] Die Drehung der Crimptrommel 8 innerhalb einer Arbeitsstellung erfolgt mittels einer
nicht gezeigten Antriebseinheit, die über den unteren Handgriff 2 betätigbar ist und
mit der die Crimptrommel 8 von einer Einlegeposition für die vereinzelte Adernendhülse
in eine Verpreßposition mit dem Crimpstempel bringbar ist. Hierzu sind an der Crimptrommel
8 Mitnehmerzapfen 11 vorgesehen, die mit dem Handgriff 2 bzw. der Antriebseinheit
korrespondieren.
[0033] Zum Gesenkwechsel sowie zur Verrastung der Crimptrommel 8 ist gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Figuren 1 bis 4 auf der dem Einsteckfenster 6 gegenüber liegenden Seite ein Stellrad
4 vorgesehen, das gegen Verdrehen gesichert auf einem Lagerzapfen 10 der Crimptrommel
8 durch eine Schraube 14, die in den Lagerzapfen 10 eingedreht ist, gehalten ist.
Zur Verstellung der Crimptrommel 8 wird das Stellrad 4 axial in Richtung des Crimprades
8 gegen die Kraft einer Druckfeder 13 verschoben, die auf dem Lagerzapfen 10 geführt
ist und sich einerseits an diesem und andererseits am Stellrad 4 abstützt, so daß
das Stellrad 4 axial verschiebbar ist. Danach wird das Stellrad 4 und damit die Crimptrommel
8 so weit gedreht, bis sich das gewünschte Gesenk in Arbeitsstellung befindet.
[0034] Zur Verschwenkung der Crimptrommel 8 in eine Crimpstellung wird die Crimptrommel
8 mittels des in die im Gesenk 9 einliegender Aderendhülse eingeführten Leiters in
Richtung des Stellrades 4 verschoben, und zwar gegen die Kraft einer Druckfeder 12,
die sowohl an der Crimptrommel 8 wie auch am Gehäuse 1 anliegt.
[0035] Dabei wird das Stellrad 4 in die andere Richtung axial nach außen gedrückt, bis aus
dem Wirkbereich von Rastlaschen 15 des Gehäuses 1, die in Arretierstellung des Stellrades
4 darin vorgesehene Rastnocken 17 beidseitig begrenzen und somit eine Verdrehsicherung
bilden.
[0036] In herausgedrückter Stellung während des Weiterdrehens der Crimptrommel 8 und des
daran angeschlossenen Stellrades 4 in eine Crimpstellung liegen die Rastnokken 17
auf den Rastlaschen 15 auf, so daß die Crimptrommel 8 in dieser Stellung frei drehbar
ist bis in die genannte Crimpposition.
[0037] Zum Gesenkwechsel hingegen wird, wie erwähnt, das Stellrad 4 in Richtung der Crimptrommel
8 gedrückt, bis die Rastnocken 17 außerhalb des Wirkbereiches der Rastlaschen 15 liegen,
wozu diese jeweils einen Hinterschnitt 16 aufweisen, dem entlang die Rastnocken 17
verdreht werden können bis in die nächstfolgende Gebrauchsstellung des entsprechenden
Gesenkes 9 erreicht ist, in der dann das Stellrad 4 durch den Druck der Druckfeder
13 mit ihren Rastnocken 17 in die zwischen zwei Rastlaschen 15 gebildeten Lücken einrasten.
[0038] Über den Umfang verteilt, jeweils einer Bearbeitungsposition zugeordnet, sind an
dem Stellrad 4 radial sich erstreckende Schildchen 5 vorgesehen, die eine Kabelbezeichnung,
beispielsweise in Form einer Leiterquerschnittsangabe, tragen, wobei das Schildchen
5, das die Bezeichnung für das jeweils im Einsatz befindliche Gesenk trägt, frei sichtbar
ist, so daß der Benutzer der Crimpzange sehr einfach erkennen kann, in welcher Stellung
sich die Crimptrommel 8 bzw. welches Gesenk 9 sich momentan in Arbeitsstellung befindet.
[0039] In den Figuren 5 bis 7 ist ein Ausführungsbeispiel der Crimpzange gemäß dem Anspruch
2 dargestellt.
[0040] Zur Arretierung der Crimptrommel 8 ist hier ein Rastknopf 18 vorgesehen, der in Arretierstellung
federbelastet in eine Ausnehmung 19 der Crimptrommel 8 eingreift.
[0041] Dabei ist im Eingangsbereich jedes Gesenkes 9 eine solche Ausnehmung 19 vorgesehen,
während der Rastknopf 18 beidseitig sich erstreckende Federelemente 20 in Form von
Bügeln oder dergleichen aufweist, die formschlüssig in die Ausnehmung 19 eingreifen.
[0042] Zum Verdrehen der Crimptrommel 8 in eine Crimpstellung wird mittels des in eine Adernendhülse
eingesteckten Leiters, wie zum vorherigen Ausführungsbeispiel beschrieben, die Crimptrommel
8 axial verschoben, bis sie außerhalb des Eingriffsbereiches des Arretierknopfes 18
bzw. der Federelemente 20 liegt und über die Mitnehmer 11 und den Handgriff 3 entsprechend
verdreht werden kann.
[0043] Um ein anderes Gesenk 9 in eine Gebrauchsstellung zu bringen, wird durch Ziehen des
Rastknopfes 18 die Arretierung gelöst und die Crimptrommel 8 kann frei gedreht werden,
wozu im Gehäuse 1 eine Klappe 21 vorgesehen ist, die geöffnet werden kann und dadurch
den Zugriff auf die Crimptrommel 8 freigibt. Durch Loslassen des Rastknopfes 18 schnappt
dieser automatisch in die zugeordnete Ausnehmung 19 des dann in diesem Bereich liegenden
Gesenkes 9.
[0044] In an sich bekannter Weise ist im Gehäuse ein Sichtfenster 22 vorgesehen, in dem
eine auf der Crimptrommel 8 angebrachte Anzeige erkennbar ist, durch die das jeweils
in Gebrauchsstellung befindliche Gesenk 9 erkennbar ist.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Gehäuse
- 2
- Handgriff
- 3
- Handgriff
- 4
- Stellrad
- 5
- Schildchen
- 6
- Einsteckfenster
- 7
- Abisoliereinheit
- 8
- Crimptrommel
- 9
- Gesenk
- 10
- Lagerzapfen
- 11
- Mitnehmerzapfen
- 12
- Druckfeder
- 13
- Druckfeder
- 14
- Schraube
- 15
- Rastlasche
- 16
- Hinterschnitt
- 17
- Rastnocken
- 18
- Rastknopf
- 19
- Ausnehmung
- 20
- Federelement
- 21
- Klappe
- 22
- Sichtfenster
1. Crimpzange, mit zwei, relativ zueinander bewegbaren Handgriffen (2, 3), einer drehbar
und axial bewegbar gelagerten Crimptrommel (8), die über den Umfang verteilte unterschiedliche
Gesenke (9) zur Aufnahme von Adernendhülsen aufweist und die in bestimmten Arbeitsstellungen
sicherbar sind, sowie einem Crimpstempel, der in einer Arbeitsstellung in der Crimptrommel
(8) mittels einer Antriebseinheit, die über einen der Handgriffe (3) betätigbar ist,
gegen eine in einem der Gesenke (9) einliegende, ein abisoliertes Ende eines Leiters
aufnehmende Adernendhülse preßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Drehung und Sicherung der Crimptrommel (8) bei Nichteingriff der Antriebseinheit
ein Stellrad (4) vorgesehen ist, das verdrehsicher mit der Crimptrommel (8) verbunden
ist.
2. Crimpzange gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verdrehsicherung der Crimptrommel (8) bei Nichteingriff der Antriebseinheit ein
Rastknopf (18) vorgesehen ist, der in eine Aufnahme (19) der Crimptrommel (8) eingreift.
3. Crimpzange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Crimptrommel (8) aus Metall, vorzugsweise aus Stahl, besteht.
4. Crimpzange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Crimptrommel (8) im MIM-Verfahren (metal injection molding) hergestellt ist.
5. Crimpzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrad (4) verdrehsicher, jedoch axial verschiebbar an einem Lagerzapfen (10)
der Crimptrommel (8) befestigt ist.
6. Crimpzange nach Anspruch 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrad (4) gegen Federdruck axial verschiebbar an der Crimptrommel (8) festgelegt
ist.
7. Crimpzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrad (4) Rastmittel aufweist, die mit gehäuseseitigen Rastmitteln korrespondieren.
8. Crimpzange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Rastmittel im Stellrad Rastnocken (17) vorgesehen sind, an denen in Arretierstellung
beidseitig jeweils Rastlaschen (15) des Gehäuses (1) anliegen.
9. Crimpzange nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rastlasche (15) einen Hinterschnitt (16) aufweist, durch den der zugeordnete
Rastnocken (17) in eingedrückter Stellung des Stellrades (4) frei drehbar ist.
10. Crimpzange nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei arbeitsbedingtem axialen Verschieben der Crimptrommel (8) in Richtung des Stellrades
(4) die Rastnocken (17) aus dem Wirkbereich der Rastlaschen (15) drückbar sind.
11. Crimpzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellrad (4) auf seinem Umfang jeweils einem Gesenk (9) zugeordnete Schildchen
(5) aufweist, die sich radial erstrecken und die mit gesenk- bzw. leitertypischen
Bezeichnungen versehen sind.
12. Crimpzange nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das dem jeweiligen in Arbeitsstellung befindlichen Gesenk (9) zugeordnete Schildchen
(5) frei einsehbar ist.
13. Crimpzange nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Rastnocken (17) der Anzahl der Gesenke (9) entspricht.
14. Crimpzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastknopf (18) mit Federelementen (20) versehen ist, vorzugsweise in Form von
Bügeln, die in Arretierstellung in einer daran angepaßten Ausnehmung (19) der Crimptrommel
(8) einliegen.
15. Crimpzange nach Anspruch 2 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Ausnehmung (19) im Eingangsbereich eines Gesenkes (9) vorgesehen ist.
16. Crimpzange nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastknopf (18) und die Federelemente (20) einstückig aus Kunststoff gebildet
sind.
17. Crimpzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastknopf (18) nach einer axialen Verschiebung der Crimptrommel (8) für deren
Verschwenkung in eine Crimpstellung außer Eingriffs ist.