| (19) |
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(11) |
EP 1 421 022 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.01.2005 Patentblatt 2005/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.08.2002 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/002961 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/018449 (06.03.2003 Gazette 2003/10) |
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| (54) |
VERFAHREN UND ANORDNUNG ZUM ERKENNEN VON DOPPELABZÜGEN
METHOD AND DEVICE FOR IDENTIFYING DOUBLE FEEDS
PROCEDE ET DISPOSITIF DE DETECTION D'UN ENLEVEMENT EN DOUBLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
30.08.2001 DE 10142331
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.2004 Patentblatt 2004/22 |
| (73) |
Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ZIMMERMANN, Armin
78464 Konstanz (DE)
- ZIMMERMANN, Johnny
76187 Karlsruhe (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 747 665 US-A- 5 984 303
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WO-A-01/89724
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 008, no. 005 (M-267), 11. Januar 1984 (1984-01-11)
& JP 58 167338 A (NIPPON DENKI KK), 3. Oktober 1983 (1983-10-03)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 014, no. 499 (M-1042), 31. Oktober 1990 (1990-10-31)
& JP 02 204251 A (FUJITSU LTD), 14. August 1990 (1990-08-14)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Erkennen von Doppelabzügen
nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1 und 6.
[0002] Ein bei Vereinzelungsvorrichtungen auftretendes Problem besteht in sogenannten Doppelabzugsfehlern,
die sich daraus ergeben, dass zusätzlich zu der von einem Stapel abzuziehende Sendung
eine weitere Sendung mit abgezogen wird. In Verteilanlagen für flache Sendungen sind
die nicht erkannten Doppelabzüge von besonderer Bedeutung, da diese die Fehlverteilungsrate
durch Lesefehler der automatischen Anschriftenerkennung erhöhen, aber auch einen Sendungsstau
mit Sendungszerstörung zur Folge haben können.
[0003] Bei einer bekannten Lösung werden bewegbare Sendungsteile temporär senkrecht zur
Fördervorrichtung ausgelenkt. Durch Auswertung des Rückschnellverhaltens der Sendungen
wird dann das Vorliegen von überlappten Sendungen detektiert (EP 0 650 911 B1). Da
ein unterschiedlicher Versatz der überlappten Sendungen vorliegen kann, muss die Auslenkung
sowohl sendungsfrontseitig als auch sendungsrückseitig erfolgen, was erhöhten Aufwand
zur Folge hat. Nachteilig ist auch die mechanische Beanspruchung der Sendungen bei
der Auslenkung. Ein weiterer Mangel dieser Lösung besteht darin, dass der Versatz
der Hinterkanten einen Mindestwert (ca. 10 mm) nicht unterschreiten darf.
[0004] In einer anderen bekannten Lösung wird das Profil der Sendungshöhe gemessen und bei
einem Höhensprung wird eine Überlappung gemeldet (DE 196 25 044 A1).
[0005] Es bestehen Möglichkeiten von Überlappungen zweier Sendungen, welche durch die o.g.
Lösungen nicht erkannt werden können.
[0006] Dies ist insbesondere bei identischen, deckungsgleichen Sendungen der Fall. Es ist
jedoch auch möglich, dass eine größte Sendung eine kleinste so abdeckt, dass ein Doppelabzug
unerkannt weiter transportiert wird.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Anordnung zum Erkennen von Sendungsüberlappungen zu schaffen, mit deren Hilfe die
Überlappungen unabhängig von der Größe der Sendungen und deren Lage zueinander erkannt
werden.
[0008] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 6
gelöst.
[0009] Nach der Ermittlung von Vorder- und Hinterkanten der Sendungen und der Sendungslücken
mittels Lichtschranken werden folgende Schritte mit Hilfe der Anordnung durchgeführt:
- Detektieren von Kanten auf beiden Seiten des Transportpfades und Ermitteln der Abstände
der detektierten Kanten von der jeweiligen führenden, mit der Lichtschranke (Li) gemessenen
Vorderkante,
- Einwirken mit beidseitig unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten mittels Reibkraft
auf die freien Längsseiten der vereinzelten Sendungen in einem Transportabschnitt
zur Sendungsverschiebung nach der Kantendetektion, wobei die Wahl der differierenden
Transportgeschwindigkeiten so erfolgt, dass bei einer Überlappung die Sendungen so
zueinander verschoben werden würden, dass die Mindestlücken nicht unterschritten werden,
wobei die Einwirklängen und - zeitpunkte so gewählt sind, dass an jeder Seite immer
nur eine Sendung gefasst wird,
- Ermitteln der Kanten auf beiden Sendungsseiten, der führenden Vorderkanten und der
Abstände der Kanten von der jeweiligen führenden Vorderkante noch einmal nach der
Verschiebung der Sendungen zueinander und Detektieren einer Überlappung bei mindestens
einem gegenüber den ersten Messungen veränderten Abstand zwischen den einander entsprechenden
Kanten und der jeweiligen führenden Vorderkante oder zusätzlichen Kanten.
[0010] Durch das zweimalige Messen der Abstände der beidseitig ermittelten Kanten von der
jeweiligen Vorderkante vor und nach dem Einwirken mit beidseitig unterschiedlichen
Transportgeschwindigkeiten mittels Reibkraft auf die Sendungen und der entsprechenden
Auswertung ist es einerseits möglich, durch Laschen oder Sichtfenster erzeugte Kanten
von Vorderkanten überlappter nachfolgender Sendungen zu unterscheiden und damit ein
falsches Aussortieren zu vermeiden, und andererseits kleine, hinter großen Sendungen
verdeckt befindliche Sendungen als Überlappungen zu erkennen und zur Vermeidung von
beispielsweise Fehlsortierungen anschließend auszuschleusen.
[0011] Damit das Ausschleusen über eine Weichenanordnung schnell und sicher erfolgen kann,
werden dabei die überlappten Sendungen so verschoben, dass die dafür notwendigen Mindestlücken
zwischen Sendungen nicht unterschritten werden.
[0012] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen dargestellt.
[0013] Damit einzelne Sendungen den Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung ohne ungewollte
Lückenverschiebungen durchlaufen, ist es vorteilhaft, wenn eine der beiden Transportgeschwindigkeiten
die Nenngeschwindigkeit des Deckbandsystems ist und der Reibungskoeffizient des mit
Nenngeschwindigkeit angetriebenen Transportmittels größer als der Reibungskoeffizient
des mit dazu abweichender Geschwindigkeit angetriebenen Transportmittels ist.
Um zusätzliche Beanspruchungen der Sendungen bei der Übergabe an den nachfolgenden
Abschnitt des Deckbandsystems zu vermeiden, wird vor der Übergabe die von der Nenngeschwindigkeit
abweichende Geschwindigkeit wieder auf die Nenngeschwindigkeit gebracht.
[0014] Es ist möglich, die führenden Vorderkanten nach dem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung
direkt mittels einer weiteren Lichtschranke oder indirekt aus den Signalen der vor
dem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung angeordneten Lichtschranke mit Hilfe
des Streckentaktes zu ermitteln.
[0015] Damit der Verschiebeprozess störungsarm auch bei Sendungen mit unterschiedlichen
Längen erfolgt, besitzt der Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung in vorteilhafter
Ausgestaltung auf jeder Sendungsseite ein vom übrigen Deckbandsystem getrenntes, gesteuert
angetriebenes, umlaufendes Deckband mit eigenem Antrieb. Die Länge des verschiebenden
Deckbandbereiches, seine Abstände zu den zu- und abführenden Deckbändern des Deckbandsystems
sind so groß und die Beschleunigungs- und Bremsvorgänge werden so gestartet und beendet,
dass bei einer Überlappung die Einwirklänge der Länge der kürzesten Sendung entspricht
und die Sendungen im zu verarbeitenden Längenspektrum während ihres Verschiebens nicht
in den zu- und abführenden Deckbändern gefasst sind.
[0016] Vorteilhaft ist es dabei, die Steuereinrichtung so auszuführen, dass eine Beschleunigungsphase
erst dann gestartet wird, wenn die erste detektierte Kante nach der Vorderkante die
in Transportrichtung letzte Klemmstelle des Transportabschnittes zur Sendungsverschiebung
gerade verlassen hat und dass eine Bremsphase beendet wird, bevor die Hinterkante
der kürzesten zu verschiebenden Sendung die in Transportrichtung erste Klemmstelle
erreicht hat.
[0017] Anschließend wird die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnungen
näher erläutert.
[0018] Dabei zeigen
- FIG 1
- eine Draufsicht auf ein Deckbandsystem mit einem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung;
- FIG 2 und 3
- eine Darstellung verschiedener Überlappungsvarianten mit der Angabe, welche Sendung
verschoben wird.
[0019] Die Sendungen werden im Normalfall einzeln nacheinander mit einem zuführenden Teil
3 des Deckbandsystems zum Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung befördert und
mit einem abführenden Teil 4 abtransportiert. Die umlenkenden Rollen der Deckbänder
sind gegeneinander so versetzt, dass die Sendungen fast ohne Unterbrechung mindestens
einseitig geführt sind und dabei die letzten Klemmpunkte K1,K2 und K3,K4 möglichst
weit voneinander entfernt sind, um die notwendigen Strecken zum Beschleunigen oder
Abbremsen bereitzustellen, ohne dass dabei die Sendungen noch im zuführenden Teil
3 des Deckbandsystems geklemmt sind. Am hinteren Abschnitt des zuführenden Teils befindet
sich eine Lichtschranke Li und an beiden Seiten des Transportpfades ein Messmittel
La1,La2 zum Detektieren von Kanten. Am Beginn des abführenden Teils 4 des Deckbandsystems
sind dementsprechend ebenfalls an beiden Seiten des Transportpfades Messmittel La3,La4
zum Detektieren von Kanten angeordnet.
Der Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung besteht aus zwei endlosen, separat
über Umlenkrollen 1,2 angetriebenen Deckbändern, die die Sendungen beim Transport
einklemmen. Dadurch, dass alle Umlenkrollen versetzt angeordnet sind, kann ihre Lagerung
auch bei unterschiedlich dicken Sendungen starr sein, ohne dass es zu Verklemmungen
kommt. Beginn und Ende des verschiebenden Abschnittes wird durch die Klemmstellen
K2 und K3 definiert, d.h. durch die erste Klemmung an der hinteren einlaufenden Umlenkrolle
2 und die letzte Klemmung an der vorderen auslaufenden Umlenkrolle. Die Nenntransportgeschwindigkeit
des Deckbandsystems in den zu- und abführenden Teilen hat den Wert V0, das Deckband
mit der Umlenkrolle 1 (bei der Seitenansicht das hintere Deckband) läuft mit der Geschwindigkeit
V1 und das Deckband mit der Umlenkrolle 2 mit der Geschwindigkeit V2.
[0020] Befinden sich aufgrund eines Doppelabzuges zwei überlappte Sendungen (Überlappung)
im zuführenden Teil 3 des Deckbandsystems, so wird als erstes von der Lichtschranke
Li, deren Entfernung vom ersten Klemmpunkt größer als die längste Sendung ist, die
führende Vorderkante (die Vorderkante der führenden überlappten Sendung) detektiert.
Gleich daneben befinden sich die Messmittel La1,La2 zur Kantendetektion. Bevor die
überlappten Sendungen also im Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung gefasst
werden, sind die Sendungslücken zur vorauslaufenden und nachfolgenden Sendung, die
Sendungslänge und sämtliche Kanten bekannt.
Damit kann festgelegt werden, welches der beiden Deckbänder des Transportabschnittes
zum Verschieben mit welcher Geschwindigkeit während des Passierens dieser überlappten
Sendungen laufen muss, damit die Sendungen so gegeneinander verschoben werden, dass
die Verschiebungen identifizierbar sind, die Lücken aber zu den vorauslaufenden und
nachfolgenden Sendungen einen Mindestwert nicht unterschreiten, der zum störungsfreien
Auslenken in nachfolgenden Weichenanordnungen notwendig ist.
[0021] In den FIG 2 und 3 sind Beispiele zum Verschieben, abhängig von der Größe und gegenseitigen
Lage, überlappter Sendungen dargestellt, wobei über die Höhe der Differenzgeschwindigkeit
zur Nenngeschwindigkeit der Übersicht halber keine Aussagen gemacht werden.
[0022] In der FIG 2 sind die vom Betrachter aus hinteren Sendungen, die mit der Geschwindigkeit
V1 angetrieben werden, durch die vorderen Sendungen teilweise überlappt.
Als erstes ist unter a) der Sonderfall gezeigt, dass zwei gleich lange Sendungen ohne
seitlichen Versatz überlappt sind. Eines von den beiden Deckbändern wird mit der Nenngeschwindigkeit
V0 angetrieben (V1) und das andere mit der Geschwindigkeit V2=ΔV+V0 , so dass nach
dem Verschieben vorn eine zusätzliche Kante gemessen und damit ein Doppelabzug identifiziert
wird. Es spielt in diesem Falle keine Rolle, welches der beiden Deckbänder mit der
von V0 abweichenden Geschwindigkeit angetrieben wird.
Die Verschiebung nach vorn erfolgt unter der Voraussetzung, dass die Lücke zur vorauslaufenden
Sendung trotz der Verschiebung den Mindestwert nicht unterschreitet. Bei kritischen
Werten erfolgt eine Verminderung der Differenzgeschwindigkeit ΔV.
[0023] Unter b) ist ein weiterer Sonderfall aufgeführt:
Die Sendungen sind sehr lang und an der Grenze der vereinbarten Zulässigkeit. Durch
die teilweise Überlappung wird durch die Lichtschranke Li eine über der Zulässigkeit
liegende Sendungslänge ermittelt, was nur durch eine Überlappung hervorgerufen werden
kann. Aus diesem Grunde ist eine Verschiebung der Sendungen zueinander nicht notwendig
und beide Deckbänder des Transportabschnittes zur Sendungsverschiebung werden mit
der Nenngeschwindigkeit V0 angetrieben. Im Falle c) wird die vordere kleine Sendung,
die gegenüber der hinteren größeren Sendung mit der Vorderkante etwas zurückliegt
nach vorn verschoben, da die Lücke zur vorauslaufenden Sendung groß genug ist. Wäre
diese Lücke nahe der Mindestlücke, so würde die Geschwindigkeit V2 der vorderen Sendung
auf einen reduzierten Wert V2=V0-ΔV heruntergefahren. Die Sendung wurde erst nach
vorn verschoben, da die Länge der kleinen Sendung an sich nicht bekannt ist.
[0024] In den letzten beiden Beispielen der FIG 2 wurde die Verschiebung der vorderen kleinen
Sendung nach vorn in Transportrichtung gewählt, da dadurch die Lücken nicht verkleinert
werden.
[0025] In der FIG 3 sind Beispiele angegeben, in denen die vom Betrachter aus hinteren Sendungen
kleiner als die vorderen sind und von diesen teilweise oder vollständig bedeckt sind.
[0026] Unter a) ist ein dem Beispiel b) der FIG 2 entsprechender Sonderfall aufgeführt,
bei dem auf Grund der Überschreitung der Maximallänge eine Überlappung identifiziert
wird, so dass ein Verschieben nicht notwendig ist.
[0027] Im Beispiel b) wird der hintere verdeckte Brief durch das hintere Deckband mit der
Geschwindigkeit V1=V0+A.V nach vorn verschoben, da die vordere Lücke genügend groß
ist.
Bei einer kleinen Lücke würde die verdeckte Sendung durch eine verringerte Geschwindigkeit
V1=V0-ΔV des hinteren Deckbandes nach hinten verschoben werden.
In den letzten Beispielen c) und d) werden die hinteren Sendungen durch eine Erhöhung
der Geschwindigkeit des hinteren Deckbandes auf V1=V0+ΔV nach vorn verschoben, da
hierdurch die Lücken beibehalten bzw. vergrößert werden.
Besitzt beispielsweise das vom Betrachter hintere Deckband mit der Geschwindigkeit
V1 einen höheren Reibungskoeffizienten, um bei Einzelabzügen definierte Lücken beizubehalten,
wird die Geschwindigkeit V1=V0 beibehalten und die Geschwindigkeit des vorderen Deckbandes
V2 wird je nach Größe der Sendungen, deren Lage zueinander Größe der Lücken vergrößert
oder verkleinert. Damit die Sendungen schonend transportiert werden, erfolgt vor der
Übergabe der Sendung/en an den abführenden Teil 4 des Deckbandsystems eine Reduzierung
bzw. Erhöhung der Geschwindigkeit V2 auf V0.
Am Beginn des abführenden Teils 4 des Deckbandsystems werden die Kanten beidseitig
mittels der Messmittel La3,La4 zur Kantendetektion noch einmal detektiert und ihre
Abstände zur ehemals führenden Vorderkante. Ergibt sich eine Abweichung zur vorherigen
Messung oder wird eine zusätzliche Kante verzeichnet, so liegt eine Überlappung vor.
Die Lage der ursprünglich führenden Vorderkante wird in diesem Beispiel indirekt über
die Transportgeschwindigkeit und den Streckentakt ermittelt.
1. Verfahren zum Erkennen von Überlappungen bei in einem Deckbandsystem hintereinander
transportierten flachen Sendungen mit wenigstens einer Lichtschranke (Li) zur Detektion
vorbei bewegter Vorder- und Hinterkanten der Sendungen, aus deren Messergebnissen
Sendungslängen und - lücken ermittelt werden,
gekennzeichnet durch die Schritte :
- Detektieren von Kanten auf beiden Seiten des Transportpfades und Ermitteln der Abstände
der detektierten Kanten von der jeweiligen führenden, mit der Lichtschranke (Li) gemessenen
Vorderkante,
- Einwirken mit beidseitig unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten mittels Reibkraft
auf die freien Längsseiten der vereinzelten Sendungen in einem Transportabschnitt
zur Sendungsverschiebung nach der Kantendetektion, wobei die Wahl der differierenden
Transportgeschwindigkeiten so erfolgt, dass bei einer Überlappung die Sendungen so
zueinander verschoben werden würden, dass die Mindestlücken nicht unterschritten werden,
wobei die Einwirklängen und -zeitpunkte so gewählt sind, dass an jeder Seite immer
nur eine Sendung gefasst wird,
- Ermitteln der Kanten auf beiden Sendungsseiten, der führenden Vorderkanten und der
Abstände der Kanten von der jeweiligen führenden Vorderkante noch einmal nach der
Verschiebung der Sendungen zueinander und Detektieren einer Überlappung bei mindestens
einem gegenüber den ersten Messungen veränderten Abstand zwischen den einander entsprechenden
Kanten und der jeweiligen führenden Vorderkante oder zusätzlichen Kanten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine der beiden Transportgeschwindigkeiten im Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung
die Nenngeschwindigkeit des Deckbandsystems ist und der Reibungskoeffizient des mit
Nenngeschwindigkeit angetriebenen Transportmittels größer als der Reibungskoeffizient
des mit dazu abweichender Geschwindigkeit angetriebenen Transportmittels ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übergabe der Sendung/en an den nachfolgenden Abschnitt des Deckbandsystems die
von der Nenngeschwindigkeit abweichende Geschwindigkeit auf die Nenngeschwindigkeit
gebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die führenden Vorderkanten nach dem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung mittels
einer weiteren Lichtschranke detektiert werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die führenden Vorderkanten nach dem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung an
einer bestimmten Stelle indirekt aus den Signalen der vor dem Transportabschnitt angeordneten
Lichtschranke mit Hilfe der bekannten Transportgeschwindigkeiten und des Streckentaktes
ermittelt werden.
6. Anordnung zum Erkennen von Überlappungen bei in einem Deckbandsystem hintereinander
transportierten flachen Sendungen mit wenigstens einer Lichtschranke (Li) zur Detektion
vorbei bewegter Vorder- und Hinterkanten der Sendungen, aus deren Messergebnissen
Sendungslängen und - lücken ermittelt werden,
gekennzeichnet durch
- einen Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung im Deckbandsystem mit unabhängig
ansteuerbaren Transportmitteln, die mittels Reibkraft auf die freien Längsseiten der
vereinzelten Sendungen mit beidseitig unterschiedlichen Transportgeschwindigkeiten
einwirken, wobei die Einwirklängen und -zeitpunkte so gewählt sind, dass an jeder
Seite immer nur eine Sendung gefasst ist,
- beidseitig vom Transportpfad angeordnete Messmittel (La1 bis La4) zum Detektieren
von Kanten vor und nach dem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung und zum Ermitteln
der Abstände der detektierten Kanten von der jeweiligen führenden Vorderkante,
- eine Steuereinrichtung zum Ansteuern der Transportmittel des Transportabschnittes
zur Sendungsverschiebung in Abhängigkeit von den gemessenen Kanten auf beiden Seiten
des Transportpfades, ihren Abständen von den jeweiligen führenden Vorderkanten und
den jeweiligen Lücken zu den benachbarten Sendungen in der Art, dass die unterschiedlichen
Geschwindigkeiten einen solchen Betrag aufweisen, dass die Mindestlücken nach dem
Verschieben nicht unterschritten werden,
- eine Auswerteeinrichtung, in der die vor und nach dem Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung
gemessenen Abstände zwischen den einander entsprechenden Kanten auf beiden Seiten
des Transportpfades und der jeweiligen führenden Vorderkante verglichen werden und
bei Abweichungen oder zusätzlichen Kanten eine Überlappung detektiert wird.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eines der beiden Transportmittel des Transportabschnittes zur Sendungsverschiebung
mit der Nenngeschwindigkeit des Deckbandsystems angetrieben ist und dass der Reibungskoeffizient
des mit Nenngeschwindigkeit angetriebenen Transportmittels größer als der Reibungskoeffizient
des mit dazu abweichender Geschwindigkeit angetriebenen Transportmittels ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Transportmittel im Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung mit der von der
Nenngeschwindigkeit abweichenden Geschwindigkeit vor der Übergabe der jeweiligen Sendung/en
an den nachfolgenden, abführenden Abschnitt des Deckbandsystems wieder auf die Nenngeschwindigkeit
gebracht wird.
9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportabschnitt zur Sendungsverschiebung auf jeder Sendungsseite ein vom übrigen
Deckbandsystem getrenntes, gesteuert angetriebenes, umlaufendes Deckband mit eigenem
Antrieb aufweist und die Länge des verschiebenden Deckbandbereiches, seine Abstände
zu den zu- und abführenden Deckbändern (3,4) des Deckbandsystems so groß sind sowie
die Beschleunigungs- und Bremsvorgänge so gestartet und beendet werden, dass bei einer
Überlappung die Einwirklänge der Länge der kürzesten Sendung entspricht und die Sendungen
im zu verarbeitenden Längenspektrum während ihres Verschiebens nicht in den zu- und
abführenden Deckbändern gefasst sind.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung so ausgeführt ist, dass eine Beschleunigungsphase erst dann
gestartet wird, wenn die erste detektierte Kante nach der Vorderkante die in Transportrichtung
letzte Klemmstelle (K3) des Transportabschnittes zur Sendungsverschiebung gerade verlassen
hat und dass eine Bremsphase beendet wird, bevor die Hinterkante der kürzesten zu
verschiebenden Sendung die in Transportrichtung erste Klemmstelle (K2) erreicht hat.
1. Method of detecting overlaps in the case of flat items of mail which are transported
one behind the other in a sandwich belt system, having at least one light barrier
(Li) for detecting front and rear edges of the items of mail moving past it, item
lengths and gaps being determined from the measurement results from said light barrier,
characterized by the following steps:
- detecting edges on both sides of the transporting path and determining the spacings
of the detected edges from the respective leading front edge measured by the light
barrier (Li),
- following the edge detection, subjecting the free longitudinal sides of the separated
items of mail to frictional force, with different transporting speeds on both sides,
in a transporting segment for item displacement, the selection of the differing transporting
speeds taking place such that, in the case of overlap, the items of mail would be
displaced in relation to one another such that the gap dimensions do not fall below
a minimum value, and the action-specific lengths and points in time being selected
such that only ever one item of mail is gripped on each side,
- determining the edges on both item sides, the leading front edges and the spacings
of the edges from the respective leading front edge once again following the displacement
of the items of mail in relation to one another and detection of an overlap if at
least one spacing between the mutually corresponding edges and the respective leading
front edge or additional edges has changed in relation to the first measurements.
2. Method according to Claim 1, characterized in that one of the two transporting speeds in the transporting segment for item displacement
is the nominal speed of the sandwich belt system, and the coefficient of friction
of the transporting means driven at the nominal speed is greater than the coefficient
of friction of the transporting means driven at a speed which differs therefrom.
3. Method according to Claim 1, characterized in that, in order to transfer the item or items of mail to the subsequent segment of the
sandwich belt system, the speed which differs from the nominal speed is changed to
the nominal speed.
4. Method according to Claim 1, characterized in that, downstream of the transporting segment for item displacement, the leading front
edges are detected by means of a further light barrier.
5. Method according to Claim 1, characterized in that, downstream of the transporting segment for item displacement, the leading front
edges are determined, at a certain location, indirectly from the signals of the light
barrier arranged upstream of the transporting segment, with the aid of the known transporting
speeds and of the section cycle time.
6. Arrangement for detecting overlaps in the case of flat items of mail which are transported
one behind the other in a sandwich belt system, having at least one light barrier
(Li) for detecting front and rear edges of the items of mail moving past it, item
lengths and gaps being determined from the measurement results from said light barrier,
characterized by
- a transporting segment for item displacement in the sandwich belt system with independently
activable transporting means which subject the free longitudinal sides of the separated
items of mail to frictional force with different transporting speeds on both sides,
the action-specific lengths and points in time being selected such that only ever
one item of mail is gripped on each side,
- measuring means (La1 to La4) which are arranged on both sides of the transporting
path and are intended for detecting edges upstream and downstream of the transporting
segment for item displacement and for determining the spacings of the detected edges
from the respective leading front edge,
- a control device for activating the transporting means of the transporting segment
for item displacement in dependence on the measured edges on both sides of the transporting
path, on their spacings from the respective leading front edges and on the respective
gaps in relation to the adjacent items of mail, such that the different speeds are
of such a magnitude that the gap dimensions do not fall below a minimum value following
displacement,
- an evaluation device in which the measurements taken upstream and downstream of
the transporting segment for item displacement for the spacings between the mutually
corresponding edges on both sides of the transporting path and the respective leading
front edge are compared and, in the case of deviations or additional edges, an overlap
is detected.
7. Arrangement according to Claim 6, characterized in that one of the two transporting means of the transporting segment for item displacement
is driven at the nominal speed of the sandwich belt system, and in that the coefficient of friction of the transporting means driven at the nominal speed
is greater than the coefficient of friction of the transporting means driven at a
speed which differs therefrom.
8. Arrangement according to Claim 7, characterized in that the transporting means in the transporting segment for item displacement at the speed
which differs from the nominal speed is changed to the nominal speed again prior to
transfer of the respective item or items of mail to the subsequent, discharging segment
of the sandwich belt system.
9. Arrangement according to Claim 8, characterized in that the transporting segment for item displacement, on each item side, has a circulating
sandwich belt which is separate from the rest of the sandwich belt system, is driven
in a controlled manner and has a dedicated drive, and the length of the displacing
sandwich belt region, its spacings from the feeding and discharging sandwich belts
(3, 4) of the sandwich belt system are of such a magnitude that, and the accelerating
and braking operations are started and ended such that, in the case of overlap, the
action-specific length corresponds to the length of the shortest item of mail and
the items of mail in the length range which is to be processed are not gripped in
the feeding and discharging sandwich belts during their displacement.
10. Arrangement according to Claim 9, characterized in that the control device is configured such that an accelerating phase is only started
when the first detected edge following the front edge has just left the final clamping
location (K3) of the transporting segment for item displacement, as seen in the transporting
direction, and in that a braking phase is ended before the rear edge of the shortest item of mail which
is to be displaced has reached the first clamping location (K2), as seen in the transporting
direction.
1. Procédé pour identifier des chevauchements d'envois plats transportés en succession
dans un système à bande de recouvrement, comportant au moins un barrage (Li) photoélectrique
pour détecter des arêtes avant et arrière des envois qui passent devant le barrage,
des longueurs d'envois et des intervalles entre envois étant déterminés à partir des
résultats de mesure du barrage,
caractérisé par les étapes suivantes :
- détection d'arêtes sur les deux côtés du chemin de transport et détermination des
distances entre les arêtes détectées et l'arête avant menante respective mesurée par
le barrage (Li) photoélectrique,
- action par force de friction, avec des vitesses de transport différentes des deux
côtés, sur les côtés longitudinaux libres des envois individualisés dans un tronçon
de transport pour décaler les envois à la suite de la détection d'arêtes, le choix
des vitesses de transport différentes s'effectuant de telle sorte qu'en cas de chevauchement,
les envois seraient décalés les uns par rapport aux autres de façon à ne pas tomber
en dessous des intervalles minimaux, les durées et instants d'action étant choisis
de façon à ne prendre toujours en charge qu'un seul envoi sur chaque côté,
- détermination une nouvelle fois, à la suite du décalage des envois les uns par rapport
aux autres, des arêtes sur les deux côtés des envois, des arêtes avant menantes et
des distances entre les arêtes et l'arête avant menante respective, et détection d'un
chevauchement en présence d'au moins une distance modifiée - par rapport aux premières
mesures - entre les arêtes mutuellement correspondantes et l'arête avant menante respective,
ou d'arêtes supplémentaires.
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'une des deux vitesses de transport dans le tronçon de transport pour décaler les envois
est la vitesse nominale du système à bande de recouvrement, et le coefficient de friction
du moyen de transport entraîné à la vitesse nominale est supérieur au coefficient
de friction du moyen de transport entraîné à une vitesse différant de la vitesse nominale.
3. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, pour la remise du ou des envois au tronçon suivant du système à bande de recouvrement,
la vitesse différant de la vitesse nominale est amenée à la vitesse nominale.
4. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les arêtes avant menantes sont, après le tronçon de transport pour décaler les envois,
détectées au moyen d'un autre barrage photoélectrique.
5. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les arêtes avant menantes sont, après le tronçon de transport pour décaler les envois,
en un endroit donné, déterminées indirectement à partir des signaux du barrage photoélectrique
disposé avant le tronçon de transport, à l'aide des vitesses de transport connues
et de la cadence de passage.
6. Dispositif pour identifier des chevauchements d'envois plats transportés en succession
dans un système à bande de recouvrement, comportant au moins un barrage (Li) photoélectrique
pour détecter des arêtes avant et arrière des envois qui passent devant le barrage,
des longueurs d'envois et des intervalles entre envois étant déterminés à partir des
résultats de mesure du barrage,
caractérisé par
- un tronçon de transport pour décaler les envois dans le système à bande de recouvrement
avec des moyens de transport pouvant être asservis de façon indépendante, qui agissent
par force de friction sur les côtés longitudinaux libres des envois individualisés
avec des vitesses de transport différentes des deux côtés, les durées et instants
d'action étant choisis de façon à ne prendre toujours en charge qu'un seul envoi sur
chaque côté,
- des moyens (La1 à La4) de mesure disposés sur les deux côtés du chemin de transport,
pour détecter des arêtes avant et après le tronçon de transport pour décaler les envois
et pour déterminer les distances entre les arêtes détectées et l'arête avant menante
respective,
- un équipement de commande pour asservir les moyens de transport du tronçon de transport
pour décaler les envois en fonction des arêtes mesurées des deux côtés du chemin de
transport, de leurs distances par rapport aux arêtes menantes respectives et des intervalles
respectifs par rapport aux envois voisins, de telle sorte que les vitesses différentes
possèdent une valeur telle que les intervalles minimaux ne sont pas sous-dépassés
à la suite du décalage,
- un équipement d'exploitation, dans lequel les distances, mesurées avant et après
le tronçon de transport pour décaler les envois, entre les arêtes mutuellement correspondantes
des deux côtés du chemin de transport et l'arête menante respective sont comparées,
et un chevauchement est détecté en présence de divergences ou d'arêtes supplémentaires.
7. Dispositif suivant la revendication 6, caractérisé en ce qu'un des deux moyens de transport du tronçon de transport pour décaler les envois est
entraîné à la vitesse nominale du système à bande de recouvrement, et en ce que le coefficient de friction du moyen de transport entraîné à la vitesse nominale est
supérieur au coefficient de friction du moyen de transport entraîné à une vitesse
différant de la vitesse nominale.
8. Dispositif suivant la revendication 7, caractérisé en ce que le moyen de transport du tronçon de transport pour décaler les envois qui est entraîné
à la vitesse différent de la vitesse nominale est, avant la remise du ou des envois
respectifs au tronçon suivant, d'évacuation, du système à bande de recouvrement, ramené
à la vitesse nominale.
9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que le tronçon de transport pour décaler les envois comporte, sur chaque côté des envois,
une bande de recouvrement circulante dotée d'un propre entraînement, séparée du reste
du système à bande de recouvrement et entraînée de manière commandée, et la longueur
de la région de décalage de la bande de recouvrement et ses distances par rapport
aux bandes (3, 4) de recouvrement d'alimentation et d'évacuation du système à bande
de recouvrement sont d'une grandeur telle, et les processus d'accélération et de freinage
sont démarrés et achevés de telle sorte, qu'en présence d'un chevauchement, la longueur
d'action correspond à la longueur de l'envoi le plus court, et les envois situés dans
la plage de longueurs à traiter ne sont pas, pendant leur décalage, pris en charge
dans les bandes de recouvrement d'alimentation et d'évacuation.
10. Dispositif suivant la revendication 9, caractérisé en ce que l'équipement de commande est réalisé de telle sorte qu'une phase d'accélération est
seulement démarrée une fois que la première arête détectée après l'arête avant vient
juste de quitter le dernier - dans la direction de transport - point (K3) de serrage
du tronçon de transport pour décaler les envois, et qu'une phase de freinage est achevée
avant que l'arête arrière de l'envoi le plus court à décaler ait atteint le premier
- dans la direction de transport - point (K2) de serrage.