[0001] Die Erfindung betrifft ein asbestfreies Bindegarn zur Befestigung von Glühkörpern
an Brennern incandescenter Lampen, deren Glühkörper nach der Befestigung einer Flamme
ausgesetzt werden, wobei das Bindegarn aus einem feuerfesten Werkstoff besteht und
eine einen Oberflächenreibwert des Werkstoffs erhöhende Ausrüstung aufweist.
[0002] Für die mechanische Haltbarkeit eines Glühkörpers an dem Brenner incandescenter Lampen
ist neben der Anzahl an Nähstichen mit welchen das Bindegarn in das Glühkörpergewebe
eingenäht wird, wobei ggf. durch beide Gewebelagen, genäht wird, wenn das Ende des
Gewebeschlauches umgestülpt ist, vor allem die Beschaffenheit des Bindegarns von Bedeutung.
Die Auswahl des Bindegarns unterliegt verschiedenen Kriterien. Es muß hochtemperaturbeständig
sein, auch bei hoher Temperatur textile Eigenschaften behalten und weder hart noch
spröde werden, d.h. ein Garn aus Stahl ist nicht brauchbar, und der Knoten muss gut
halten.
[0003] Früher war Asbestgarn als einziges Bindegarn bei Glühkörpern in Verwendung. Dieses
Garn war hochtemperaturbeständig und gut knotbar. Es besitzt aber die nachteilige
Eigenschaft, dass es gesundheitsschädlich ist, und deshalb in vielen Ländern verboten
wurde. Die nachteiligen Eigenschaften des Asbest, insbesondere die durch das Verbot
eingeschränkte Verwendbarkeit, haben die Suche und den Einsatz neuer Bindegarne hervorgerufen.
[0004] So ist versucht worden, Baumwollgarn welches mit Metallsalzen, z.B. seltenen Erden,
imprägniert ist, zu verwenden. Beim Abbrennen des Glühkörpers verbrennt die Baumwolle
rückstandsfrei und es bleibt ein Oxydgerüst in der Form des Garnes übrig. Das Gerüst
ist ebenfalls hochtemperaturbeständig und im Ursprungszustand ist das Gern gut knotbar.
Die nachteilige Eigenschaft besteht jedoch darin, dass: nach dem Abbrennen des Glühkörpers
lediglich das aus den Imprägniersalzen entstehende Oxydgerüst verbleibt, welches keine
Reißfestigkeit hat und den Glühkörper nicht am Brenner auf Dauer halten kann. Dieses
Garn fand deshalb kaum praktische Bedeutung.
[0005] Bekannt sind auch Bindegarne auf Basis von Glasfaser, Keramik, organischen Materialien
z. B. Aramid, Kohlenstoffaser etc. in Stapelform und endlose Fibern. Als vorteilhafte
Eigenschaften ist deren Hochtemperaturbeständigkeit zu nennen. Dem stehen aber auch
nachteilige Eigenschaften entgegen: Diese Garne haben eine derart glatte und derart
reibungsfreie Oberfläche, dass sie schlecht knotbar sind bzw. der Knoten leicht aufgeht.
(Ein Knoten hält nur aufgrund von Reibung). Bei niedriger Texzahl geringe Reißfestigkeit,
schlechte Verarbeitbarkeit, z.B. beim Nähen, Schneiden, etc..
[0006] Gebräuchliche Bindegarne, von denen die Erfindung ausgeht, bestehen aus einer Glasfaser-
bzw. Keramikseele bzw. Silicaseele von ca. 0,2 mm Durchmesser umhüllt mit Baumwolle
aus Stapelfasern gemäß internationale Patentanmeldung PCT/GB92/00432, so dass sich
ein Gesamtdurchmesser von ca. 0,5 mm ergibt.
[0007] Diese besitzen eine hochtemperaturbeständige Silicagarnseele und sind knotbar, da
das glatte Silicagarn mit nicht glattem Baumwollgarn im Überschuß ummantelt ist, was
die Glattheit beseitigt und den Knoten haltbar macht. Sie sind reißfest und gut verarbeitbar.
Nachteilig daran ist, dass der ursprünglich fest am Brenner angebrachte Glühkörper
nach dem Abrennen des Glühkörpers lockerer am Brenner sitzt, wenn die Baumwolle der
Ummantelung restlos abgebrannt ist, wodurch die mechanische Haltbarkeit am Brenner
herabgesetzt ist. Ebenso ist der ursprünglich feste Knoten nach Abbrannt der Umwicklung
locker. Die Herstellung erfolgt auf einer aufwendigen DREF-Maschine und daher ist
das Garn sehr teuer. Darüber hinaus kommt es vor, dass infolge einer Betriebsstörung
die Seele nicht mitgeführt wird, die Herstellung aber weiterläuft. Solche Fehler können
jedoch nicht einfach durch eine optische Kontrolle erkannt werden, so dass nach Abbrand
das Bindegarn verschwunden ist und der Glühkörper herabfällt.
[0008] Schließlich wird auch anstatt eines Bindegarns eine rundförmige Metallspange gemäß
US Pat.# 5116220 und US Pat.# 5639231 verwendet. Die Metallspange ist in den Glühkörper
eingenäht auf der Höhe auf der das Bindegarn eingenäht worden wäre. Diese Metallspange
ist hochtemperaturbeständig und bedienungsfreundlich, da der Verbraucher kein Garn
binden muß. Die Verbindung zwischen Glühkörper und Brenner hat nicht die gleiche Dichtheit,
wie dies beim Bindegarn der Fall ist. Der Glühkörper liegt nicht perfekt am Brenner
an (s. US Pat.# 5639231). Die Bedienungsfreundlichkeit des Metallclips geht auf Kosten
der Haltbarkeit des Glühkörpers am Brenner (s. US Pat.# 5116220).
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein bedienungsfreundliches Garn zur Verfügung
zu stellen, das gut knotbar ist und außerdem die Einsatzdauer und Haltbarkeit eines
Glühstrumpfes bei ausgesetzten Stößen und Schlägen erhöht.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein asbestfreies Bindegarn zur Befestigung von Glühkörpern
an Brennern incandescenter Lampen, deren Glühkörper nach der Befestigung einer Flamme
ausgesetzt werden, wobei das Bindegarn aus einem feuerfesten Werkstoff besteht und
eine einen Oberflächenreibwert des Werkstoffs erhöhende Ausrüstung aufweist, dadurch
gelöst, dass das Bindegarn eine Durchmesserveränderung nach Aussetzen in der Flamme
von weniger als 50% seines Ursprungsdurchmessers aufweist. Überraschenderweise hat
sich herausgestellt, dass eine Verringerung der Durchmesserschrumpfung beim Abbrennen
wesentlich zur Erhöhung der Lebenserwartung der Glühstrümpfe beiträgt. In Versuchen
bei denen der abgebrannte Glühstrumpf einer Stoßbeanspruchung oder einer Schwingungsbeanspruchung
unterworfen wird, haben eine Lebensdauererhöhung um bis zum Dreifachen gegenüber Glühstrümpfen
ergeben, die mit Garn nach dem Stand der Technik befestigt waren. Unter Bindegarn
wird in diesem Zusammenhang jeder biegeweiche eindimensionale Körper, Faden, Garn
oder Band verstanden. Bei Bändern tritt an die Stelle des Durchmessers deren Dicke.
[0011] In einer vorteilhaften alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
das Garn aus einem mit sich selbst verstrickten, verflochtenen oder versponnenen feuerfesten
Werkstoff besteht. Dadurch kann auf Stapelfasern mit Vorteil verzichtet werden, wodurch
auch keine aufwendigen DREF-Maschinen erforderlich sind.
[0012] Sowohl die Knotbarkeit des Bindegarns als auch die Lebensdauer des Glühstrupfes können
weiterhin dadurch verbessert werden, dass das Bindegarn texturiert ist. Überraschenderweise
hat sich herausgestellt, dass eine Texturierung des Bindegarns wesentlich zur Erhöhung
der Lebenserwartung der Glühstrümpfe beiträgt. In Versuchen bei denen der abgebrannte
Glühstrumpf einer Stoßbeanspruchung oder einer Schwingungsbeanspruchung unterworfen
wird, haben eine Lebensdauererhöhung um bis zum Dreifachen gegenüber Glühstrümpfen
ergeben, die mit Garn nach dem Stand der Technik befestigt waren. Unter Bindegarn
wird in diesem Zusammenhang jeder biegeweiche eindimensionale Körper, Faden, Garn
oder Band verstanden. Unter Texturierung versteht man verschiedene Verfahren, die
glatten, strukturlosen Filamente im Volumen zu erhöhen. Glatte Garne werden beispielsweise
beständig gekräuselt, es entsteht sogenanntes Kräuselgarn, Kräuselzwirn, Bauschgarne,
Stretchgarn, deren Dehnbarkeit und Elastizität aufgrund ihres gespinstähnlichen Aussehens
erhöht ist
[0013] Als besonders geeignet hat sich ein Garn erwiesen, insbesondere ein Silikagarn, das
mittels eines Düsenblasverfahrens texturiert ist.
[0014] Für eine bessere Knotbarkeit ist es von Vorteil, wenn das Garn eine geätzte Oberfläche
aufweist. Die Art des Garnes ist nicht eingeschränkt, es kommen alle Hochtemperaturgarne
mit glatter Oberfläche ohne Ausnahme in Frage, wie beispielsweise Garne aus Glasfasern,
Kohlenstoffasern oder Mineralfasern oder beliebige Gemische daraus. Die Ätzung kann
beispielsweise mit Flußsäure erfolgen. Eine Nennenswerte Durchmesserschrumpfung findet
vorteilhafter Weise nicht statt, so dass der Glühkörper eine erhöhte Standzeit hat.
Das Hochtemperaturgarn, z.B. Silicagarn u.a., wird in Flussäure geätzt, danach gewaschen
und getrocknet.
[0015] In einer vorteilhaften alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass
das Garn von einer Schicht aus brennbarem Material umhüllt ist, vorzugsweise von Endlosfilamenten
oder Endlosgarnen umwickelt, umstrickt, umflochten oder umsponnen ist.
[0016] Besonders kostengünstig kann eine solche Schicht hergestellt werden, wenn die Schicht
aus einem Kunststoff, vorzugsweise einem Polymer besteht. Das Hochtemperaturgarn wird
mit einem künstlichen Polymer, oder einem natürlichen Polymer versetzt und die glatte
Oberfläche des ursprünglichen Garnes wird mit diesem beschichtet. Das Hochtemperaturgarn
wird mit Monomeren bzw. Prepolymeren versetzt, welche anschließend polymerisiert werden,
sodass die u.a. Effekte erzielt werden können. Als Beispiele für derartige Polymere
gelten, Polyacrylate, Polymethacrylate, Casein, Polyacrylnitrile, Latex aber auch
Polymere die aufgrund Ihrer Eigenschaften als Hochtemperaturpolymere bezeichnet werden.
Die veredelten Garne sind mit einfachen Hilfsmitteln herzustellen und mit verschiedenen
Methoden herstellbar. Es kann dies durch Tränken, mechanisches Versetzen bzw. Besprühen
des Garnes und anschließender Trocknung, etc.. erfolgen. Die chemische Veredelung
verändert nur geringfügig die Texzahl des Rohgarnes, so dass die Nachteile des Garnes
nach dem Stand der Technik nicht auftreten. Der mit dem hier beschriebenen neuen Garn
hergestellte Glühkörper hat eine höhere mechanische Haltbarkeit am Brenner als der
mit dem bekannten Garn hergestellte Glühkörper, da auch nach dem Abbrennen des Glühkörpers
das Garn ebenso fest mit dem Brenner verbunden ist wie vor dem Abbrennen. Zur chemischen
Verbindung können auch textile Hilfsstoffe wie etwa Weichmacher, oberflächenaktive
Stoffe etc... zugegeben werden. Das so hergestellte Spezialgarn kann noch einer Avivage
unterzogen werden. Die angebrachte chemische Verbindung verbrennt entweder rückstandslos
oder die Rückstände sind in ihrer Menge so gering, dass sie die Leistung des Glühkörpers
nicht beeinflussen. Die Möglichkeit des Einfärbens des Garnes ist von großer Bedeutung.
Dies kann durch Zugabe eines Farbstoffes zur Lösung oder Dispersion, in welcher sich
die chemische Verbindung befindet geschehen, wogegen sich Glasfaser und andere ähnliche
Fasern schlecht färben lassen.
[0017] Wenn das Garn aus mehreren Fasersträngen, vorzugsweise 2 bis 3, vorzugsweise gezwirnten,
Fasersträngen, besteht, welche insbesondere eine längenbezogene Masse von 170 Tex
je Faserstrang aufweisen, kann dieser besonders leicht mit solchen Kunststoffen getränkt
werden. Das so behandelte Garn, wenn es aus einer Anzahl von Filamenten und ev. auch
Stapelfasern besteht, wird durch die chemische Veredelung zu einer kompakten Einheit
und verhält sich wie ein Faden, wodurch die Verarbeitbarkeit (Nähbarkeit, Schneidbarkeit,
maschinelle Verarbeitung etc...) erleichtert und verbessert wird.
[0018] In einer weiteren vorteilhaften alternativen Ausgestaltung, kann das Garn eine gestrickte,
gewirkte oder gesponnene äußere Oberfläche aufweisen. Durch die durch diese Prozesse
entstehende Oberflächenstruktur wird bereits die Reibung soweit herabgesetzt, dass
das Garn gut knotbar ist.
[0019] Wenn das Garn aus einer Mischung feuerfester Fasern und brennbarer Fasern besteht,
wobei vorzugsweise der Anteil feuerfester Fasern größer oder gleich 60 Volumenprozent
beträgt, führt dies bereits zur gewünschten Lebensdauererhöhung, auch wenn ein Teil
abbrennt.
[0020] Durch die Maßnahme, dass der Durchmesser der brennbaren Fasern geringer als der Durchmesser
der feuerfesten Fasern ausgebildet ist und vorzugsweise die brennbaren Fasern die
Zwischenräume der feuerfesten Fasern füllend angeordnet sind, wird die Durchmesserschrumpfung
zusätzlich reduziert.
[0021] Außerdem betrifft die Erfindung die bestimmungsgemäße Verwendung von Bindegarn an
einem Glühkörper, der aus einem Gewebeschlauch mit mindestens einem offenen Ende besteht,
wobei je ein feuerfestes Befestigungsmaterial zum Befestigen der Schlauchenden an
einem Brenner bzw. an einem Formteil für einen Brenner einer incandescenten Lampe
vorgesehen ist.
[0022] Derartige Glühkörper bestehen aus einem rundgestrickten Trägermaterial, im allgemeinen
wird Viskose verwendet, das mit Metallsalzen versetzt wird. Der Glühkörper wird üblicherweise
mit einem Bindegarn entweder direkt auf einem Brenner oder aber zuerst auf einem vorgefertigten
Formteil für den Brenner (der Formteil wird mit dem befestigten Glühkörper vom Endverbraucher
auf den Brenner aufgesetzt) angebracht und anschließend abgebrannt und in der Gasflamme
zum Leuchten gebracht.
[0023] Dabei verbrennt das Trägermaterial vollständig ab und es bleibt nur mehr das Oxydgerüst
der Metallsalze übrig. Geringe mechanische Beanspruchungen bereits genügen, um es
zu zerstören. Wenn nun dieses Oxydgerüst Stößen oder Vibrationen ausgesetzt ist, wie
z.B. beim Transport der Lampe, bzw. unvorsichtiger Handhabung derselben, so wird der
Glühkörper in der Regel an seiner schwächsten Stelle, nämlich am Brenner zerstört.
[0024] Zur Erhöhung der mechanischen Beständigkeit des Glühkörpers am Brenner sind im Stand
der Technik folgende Methoden bekannt.
[0025] Eine besteht aus der Verstärkung des Gewebes an der Kontaktstelle mit dem Brenner.
Um das Oxydgerüst an seiner Kontaktstelle mit dem Brenner zu verstärken wird das Gewebe
im Brennerbereich umgestülpt und in diesem Bereich chemisch verstärkt und liegt somit
doppelt vor. Das Gewebe und das nach dem Abbrennen verbleibende Oxydgerüst besteht
nun aus 2 Lagen die chemisch verstärkt sind. Dieses doppellagige Oxydgerüst erhöht
die Zeit des intakten Verbleibens des Glühkörper am Brenner beim Aussetzen von Stößen
und Schlägen.
[0026] Ein weiterer Weg besteht in der Auswahl des Bindegarns mit welchem der Glühkörper
am Brenner gebunden wird. Um den Glühkörper auf dem Brenner anzubringen, wird ein
Garn in das Gewebe eingenäht. Unterschiedliche Brenner verlangen unterschiedlichen
Abschluß des Bindegarns. Bei der üblichen Befestigungsmethode wird bei der Produktion
ein Garn in die Befestigungsöffnung, bzw. in die zwei Befestigungsöffnungen, des Glühkörpers
mit mehr oder weniger vielen Stichen eingezogen, wonach der Endverbraucher dann den
Glühkörper entweder auf einen Keramikring oder auf einen länglichen einteiligen oder
zweiteiligen Brenner zieht und die Garnenden fest zusammenzieht und mit einem Knoten
bindet.
[0027] Für andere Brennertypen wird der Glühkörper bereits während des Produktionsvorganges
zusammengezogen und vorgeknotet, wobei der Durchmesser der auf diese Art verbleibenden
Öffnung auf Zehntel Millimeter genau vorgeschrieben ist.
[0028] Einfluss auf die Haltbarkeit des Glühkörpers hat überraschenderweise auch das Befestigungsmaterial.
Das Bindegarn ist die weltweit verbreitetste Befestigungsmethode des Glühkörpers.
[0029] Dadurch, das Bindegarn nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11 zur Befestigung
bei einem Glühkörper der oben beschriebenen Art verwendet wird, erhöht sich die Einsatzdauer
und mechanische Stabilität des Glühkörpers. Um die mechanische Beständigkeit des Glühkörpers
zu testen wird der abgebrannte Glühkörper zusammen mit dem Brenner auf einer Rüttelmaschine
angebracht und solange geschüttelt, bis der Glühkörper zu Schaden kommt. Die Rüttelzeit
ist das Maß für die Kontrolle der mechanischen Beständigkeit gegenüber Stößen und
Schlägen. Die nach der vorliegenden Erfindung gefertigten Glühkörper haben überraschenderweise
eine verlängerte Haltbarkeit und Standzeit um mehr als das dreifache. Beim Aussetzen
von Stößen, Schlägen und Vibrationen nützt sich der Glühkörper im Sinne der Erfindung
über einen ganz anderen Weg ab als der konventionelle Glühkörper. Der konventionelle
Glühkörper wird dadurch zerstört, dass sich sukzessive das Oxydgerüst vom Bindegarn
abtrennt, bis er von diesem nicht mehr gehalten wird und vom Brenner abfällt. Wird
der im Sinne der Erfindung hergestellte Glühkörper Stößen, Schlägen und Vibrationen
ausgesetzt, so trennt sich das Oxydgerüst nicht mehr vom Bindegarn ab und wird dadurch
wesentlich länger am Brenner gehalten. Dieser Glühkörper wird unterhalb der Befestigung
und zwar im Glühkörper selbst zerstört, so dass die Haltbarkeit dieses Glühkörpers
nur von der Beschaffenheit des Oxydgerüstes, aus welchem der Glühkörper hergestellt
ist, und von der Gestalt des Brenners abhängt.
[0030] Das mit dem Glühkörper verbundene, vorugsweise texturierte, Befestigungsmaterial
dient somit, wenn der Glühkörper Stößen, Schlägen und Vibrationen ausgesetzt wird,
als Schutzmedium, das das Oxydgerüst davor bewahrt, sich vom Befestigungsmaterial
abzutrennen. Dieses Befestigungsmaterial kann als Faden zum Beispiel wie folgt eingearbeitet
werden:
a- es wird mit Stichen (ähnlich wie das Bindegarn eingenäht ist) in das Glühkörpergewebe
eingearbeitet.
b- es wird schlaufenartig im Bereich der Öffnung um und durch das Glühkörpergewebe
eingearbeitet. Diese Schlaufen können mehrere sein die durchgehend eingearbeitet werden,
oder aber auch einzelne und getrennte, die an verschiedenen Stellen entlang der Öffnung
angebracht sind, und die jede für sich auch geknotet sein können.
c- es kann derart eingearbeitet sein, dass es nur am Bindemedium an der Innenseite
des Glühkörpers im Bereich des Brenners mittels verschiedenartigsten Stichen (z.B.:
Knopflochstich) aufgehängt wird.
d- es wird an der Innenseite des Glühkörpers im Bereich des Brenners befestigt (z.B.
durch Kleben oder Anheften).
- es wird auf der Strickmaschine im Strickvorgang des Trägermaterials (üblicherweise
Viskose) aus dem der Glühkörper hergestellt wird, im Glühkörpergewebe mindestens im
Bereich des Brenners , eingebracht.
[0031] Dabei ist in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das
Bindegarn über den Umfang des Gewebeschlauches schlaufenbildend durch den Gewebeschlauch
geführt ist. Die mindestens eine Schlaufe bzw. die Schlaufen müssen nicht unbedingt
bereits im unbefestigten Zustand vorliegen, sondern können sich erst während der Befestigung
am Brenner bilden. Die Schlaufen müssen auch nicht geschlossen sein, sondern können
auch beispielsweise als Meander vorliegen.
[0032] Eine weitere Haltbarkeitserhöhung kann erzielt werden, wenn das Bindegarn das Ende
des Gewebeschlauches umschlingend geführt ist. Dadurch wird das Gewebeende gleichzeitig
durch die gebildeten Schlingen verstärkt. Es kann auch das Bindegarn selbst, nachdem
es um den Glühkörper nach der üblichen Methode herum eingenäht wurde, nochmals um
bzw. entlang der Öffnung des Glühkörper herum eingearbeitet und wird dadurch im zweiten
Umlauf zum Schutzmedium.
[0033] Die Glühkörper müssen nur geringfügig geändert werden, um die erfindungsgemäßen Vorteile
zu erreichen, wenn das Bindegarn im Abstand zum Ende des Gewebeschlauches durchdringend
angeordnet ist, wobei es am Gewebeschlauch so befestigt ist, dass es beim Anziehen
Schlaufen ausbildet. Bei dieser Ausgestaltung kann vorteilhaft auf zusätzliche Abstandskörper
oder Fäden verzichtet werden. Das Bindegarn selbst wirkt durch die sich bildenden
Schlaufen selbst den Abstandskörper. Beispielsweise wird das Bindegarn selbst, nachdem
es um den Glühkörper nach der üblichen Methode herum eingenaht wurde, nochmals um
bzw. entlang der Öffnung des Glühkörper herum eingearbeitet und dadurch im zweiten
Umlauf zum Schutzmedium. Oder alternativ: Das Bindegarn wird nicht nach der üblichen
Methode im Glühkörper herum eingenäht. Das Bindegarn wird schlingenartig um die Öffnung
des Glühkörpers herum eingenäht, so dass sich in dem Bereich des Glühkörpers der dem
Brenner zugewandt ist, das Garn dazwischenlegt. Es ist zugleich Bindemedium und Schutzmedium.
[0034] Die Erfindung wird beispielhaft anhand einer Zeichnung beschrieben. Die Figuren der
Zeichnung zeigen im Einzelnen:
- Figur 1:
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verwendung von Bindegarn an
einem Glühkörper im unbefestigten Zustand nach einem ersten Ausführungsbeispiel,
- Figur 2:
- eine Aufsicht auf das Ende eines Glühkörpers nach Figur 1,
- Figur 3:
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verwendung von Bindegarn an
einem Glühkörper im unbefestigten Zustand nach einem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Figur 4:
- eine Aufsicht auf das Ende eines Glühkörpers nach Figur 3,
- Figur 5:
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verwendung von Bindegarn an
einem Glühkörper im unbefestigten Zustand nach einem dritten Ausführungsbeispiel,
- Figur 6:
- eine Aufsicht auf das Ende eines Glühkörpers nach Figur 5,
- Figur 7:
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verwendung von Bindegarn an
einem Glühkörper im unbefestigten Zustand nach einem vierten Ausführungsbeispiel,
- Figur 8:
- eine Aufsicht auf das Ende eines Glühkörpers nach Figur 7,
- Figur 9:
- eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verwendung von Bindegarn an
einem Glühkörper im unbefestigten Zustand nach einem fünften Ausführungsbeispiel,
- Figur 10:
- eine Aufsicht auf das erfindungsgemäße Garn, nach einer ersten Ausführung,
- Figur 11:
- einen Querschnitt durch das Garn gemäß Figur 10,
- Figur 12:
- eine Aufsicht auf das erfindungsgemäße Garn, nach einer zweiten Ausführung,
- Figur 13:
- einen Querschnitt durch das Garn gemäß Figur 12,
- Figur 14:
- eine Aufsicht auf das erfindungsgemäße Garn, nach einer dritten Ausführung,
- Figur 15:
- einen Querschnitt durch das Garn gemäß Figur 15 und
- Figur 16:
- eine Aufsicht auf das Garn gemäß einer weiteren alternativen Ausführungsform.
[0035] In Figuren 1 und 2 bezeichnet 1 den Glühkörper, der zunächst endlos gestrickt wird
und nach einem Trennschnitt ein offenes Ende 2 aufweist. In einem vorgewählten Abstand
zum Ende 2 ist ein texturiertes Bindegarn 3 so durch den Umfang des Glühkörpers gezogen,
dass es alternierend mal innen mal außen liegt. Auf den innen liegenden Abschnitten
des texturierten Bindegarnes 3 sind perlenartige feuerfeste Körper 4 aufgezogen. Zu
diesem Zweck weisen diese Körper entsprechende Bohrungen auf, durch die das texturierte
Bindegarn geführt werden kann. Diese Anordnung wird bevorzugt.
[0036] In Figuren 3 und 4 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem
ein Faden 6 als Schutzmedium wirkt. Das texturierte Bindegarn ist wie im zuvor beschriebenen
Beispiel alternierend durch den Glühkörper geführt. Der Faden 6 ist in den innenliegenden
Bereichen 7 des texturierten Garnes 3 um dieses in Form einer Schlinge 8 herumgeführt
und so auf dem Bindegarn 3 verschieblich befestigt. Die Enden des Fadens 6 sind am
Glühkörper mittels eines Knotens 10 festgelegt. Beim Anziehen des Bindegarns 3 bildet
der Faden 6 Schlaufen 9. Die Bildung der Schlaufen 9 kann durch die Führung und/oder
Art der Schlingen 8 reproduzierbar beeinflußt werden.
[0037] In Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt bei dem der Faden
6, der als Schutzmedium dient, durch den Glühkörper 1 um dessen oberes Ende 2 alternierend
hindurchgeführt ist. Beim Zusammenziehen des Bindegarnes 3 werden Schlaufen 9 gebildet,
die das Ende 2 des Glühkörpers 1 nach Art eines Knopflochstichs umhüllen. Diese Art
zeigt eine besonders hohe Lebensdauer.
[0038] Die Figuren 7 und 8 stellen eine Variante der Ausgestaltung nach den Figuren 5 und
6 dar. Im Unterschied zu den Figuren 5 und 6 ist das Bindegarn nicht durch den Glühkörper
1 geführt, sondern durch die oberen Enden der Schlaufen 9 des Fadens 6, so dass die
Befestigung des Glühkörpers 1 auf einem Brenner nun mittelbar über den Faden 6 erfolgt.
Zusätzlich ist zur Verstärkung des Endes 2 der Glühkörper umgestülpt, so dass er im
Bereich zwischen Ende 2 und Schnittkante 11 doppellagig ist. Dieser Bereich kann auch
zusätzlich chemisch verstärkt und/oder eingefärbt sein. Der umgestülpte Bereich kann
auch aus feuerfestem Material gestrickt sein und so ein erfindungsgemäßes Gewebe 13
darstellen, das die Schutzfunktion übernimmt.
[0039] Die Figur 9 stellt ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem das Bindegarn sowohl die
Schutzfunktion als auch die Binde- und Haltefunktion übernimmt. Dazu ist das Bindegarn
3 doppelt um den Umfang des Glühkörpers gelegt und durch ihn mehrfach alternierend
hindurchgeführt. Auf der Strecke eines Umlauf ist es an mehreren Stellen 12 fest mit
dem Glühkörper verbunden während es auf des Strecke des zweiten Umlauf verschieblich
den Glühkörper durchdringt. Beim Anziehen des Bindegarns bildet es deshalb auf der
Strecke mit den Befestigungsstellen 12 Schlaufen.
[0040] Der Glühkörper der im Bereich des Brenners nach den o.a. Methoden mittels eines texturierten
Bindegarnes verarbeitet ist, hat eine wesentlich höhere Haltbarkeit wenn er Schlägen,
Stößen und Vibrationen ausgesetzt wird. Ohne wesentliche Einbußen an der Haltbarkeit
kann der im Sinne der Erfindung hergestellte Glühkörper im Bereich des Brenners alternativ
zur traditionellen Verarbeitungsmethode, d.h. das Einschlagen des Glühkörpers, so
dass das Glühkörpergewebe doppelt am Brenner aufliegt und das Nähen des Bindegarns
durch beide Gewebelagen, wie folgt verarbeitet werden:
a- Das Glühkörpergewebe wird auf die bekannte Weise umgestülpt, das texturierte Bindegarn
wird jedoch nur durch eine Glühkörpergewebelage der Wahl (in Abhängigkeit von der
Brennerbeschaffenheit) genäht. Das Nähen des Bindemediums kann auf diese Weise einfacher
und schneller durchgeführt werden.
b- Das Glühkörpergewebe wird nicht mehr umgestülpt, und das Bindemedium wird nur durch
eine Glühkörpergewebelage genäht. Das Nähen des Bindemediums kann einfacher und schneller
durchgeführt werden.
c- Das Einführen des Bindemediums kann einfacher, schneller und mit perfekter Regelmäßigkeit
durchgeführt werden, indem das Bindemedium auf der Strickmaschine im Strickvorgang
des Trägermaterials (üblicherweise Viskose) aus dem der Glühkörper hergestellt wird
und quer zur Strickrichtung, an der Stelle eingebracht wird, die am Brenner befestigt
wird. Dieses miteingestrickte Bindemedium wird der weiteren Verarbeitung der gestrickten
Ware bis zum fertigen Glühkörper unbeschadet mitunterzogen. Das derart mitgestrickte
Bindemedium läßt sich in gleicher Weise wie das in traditioneller Art und Weise mit
mehr oder weniger vielen Stichen eingenähte Bindegarn handhaben um die Glühkörper
auf den Brenner anzubringen.
[0041] In Figur 10 bezeichnet 3 das erfindungsgemäße Bindegarn, das aus einer Anzahl miteinander
verzwirnter feuerfester Fasern 14 besteht, deren Oberfläche durch einen Ätzprozeß
aufgerauht wurde. Ein solches Garn vermeidet nach dem Abbrennen eine Durchmesserschrumpfung
und ist trotzdem gut knotbar.
[0042] Es kann zusätzlich mit Fasern aus einem brennbaren Material 15 versetzt sein, wenn
deren Anteil und Durchmesser so gewählt wird, dass nach dem Abbrennen der Durchmesserverlust
unter dem erfindungsgemäßen Wert bleibt, wie es beispielsweise als Querschnitt in
Figur 11 gezeigt ist.
[0043] In Figur 13 sind als Querschnitt und in Figur 12 als schematisierte Ansicht die Fasern
14 und, falls gewünscht, brennbare Fasern 15 in einer Matrix 16 aus einem Polymer
eingebettet bzw. umhüllt dargestellt. Diese Hülle vergrößert den Durchmesser nur unmerklich.
Beim Abrennen findet ein kaum messbarer Durchmesserverlust statt.
[0044] Figur 14 zeigt einen schematisierten Axialschnitt und Figur 15 den Querschnitt dazu
nach einer weiteren alternativen Ausführungsform bei der ein Garn aus feuerfesten
Fasern 14 von einer Hülle 17 aus brennbaren Fasern 15 umgeben ist. Gemäß der Erfindung
ist diese Hülle 17 jedoch dünner ausgelegt als im Stand der Technik. Um eine entsprechen
dünne Hülle zu erzeugen sind die Fasern 15 um die Seele, das heißt um die inneren
feuerfesten Fasern 14, herum gesponnen, gewirkt, geflochten oder gestrickt.
[0045] Es können aber auch, wie in Figur 16 als schematisierte Ansicht gezeigt, die feuerfesten
Fasern 14 direkt mit sich selbst zu einem Garn gesponnen, gewirkt, geflochten oder
gestrickt werden, so dass durch die Struktur, die durch den Prozess entsteht, eine
ausreichend rauhe Oberfläche 18 entsteht, die das Garn leicht knotbar werden lässt
und beim Abbrannt keinen Durchmesserverlust aufweist. Auf brennbare Fasern kann dann
ganz verzichtet werden.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0046]
- 1.
- Glühkörper
- 2.
- Ende
- 3.
- Bindegarn
- 4.
- feuerfestes Material
- 5.
- feuerfestes Material
- 6.
- Faden
- 7.
- innenliegender Bereich
- 8.
- Schlinge
- 9.
- Schlaufe
- 10.
- Knoten
- 11.
- Schnittkante
- 12.
- Befestigungsstellen
- 13.
- Gewebe
- 14.
- feuerfeste Fasern
- 15.
- brennbare Fasern
- 16.
- Polymermatrix
- 17.
- Hülle
- 18.
- Oberfläche
1. Asbestfreies Bindegarn zur Befestigung von Glühkörpern an Brennern incandescenter
Lampen, deren Glühkörper nach der Befestigung einer Flamme ausgesetzt werden, wobei
das Bindegarn aus einem feuerfesten Werkstoff, vorzugsweise Silicagarn, besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindegarn eine Durchmesserveränderung nach Aussetzen in der Flamme von weniger
als 50% seines Ursprungsdurchmessers aufweist.
2. Bindegarn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn aus einem mit sich selbst verstrickten, verflochtenen oder versponnenen
feuerfesten Werkstoff besteht.
3. Bindegarn nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Texturierung aufweist.
4. Bindegarn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass es mittels eines Düsenblasverfahrens texturiert ist.
5. Bindegarn nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine geätzte Oberfläche ist.
6. Bindegarn nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es von einer Schicht aus brennbarem Material umhüllt, vorzugsweise aus Endlosfilamenten
oder Endlosgarnen umwickelt, umstrickt, umflochten oder umsponnen ist.
7. Bindegarn nach Anspruch 6 , dadurch gekennzeichnet, dass die brennbare Schicht aus einem Kunststoff, vorzugsweise einem Polymer, besteht.
8. Bindegarn nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn aus mehreren, vorzugsweise 2 bis 3, vorzugsweise gezwirnten, Fasern, besteht,
welche insbesondere eine längen bezogene Masse von 170 Tex je Faserstrang aufweisen.
9. Bindegarn nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn eine gestrickte äußere Oberfläche aufweist.
10. Bindegarn nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Garn aus einer Mischung feuerfester Fasern und brennbarer Fasern besteht, wobei
vorzugsweise der Anteil feuerfester Fasern größer oder gleich 60 Volumenprozent beträgt.
11. Bindegarn nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser der brennbaren Fasern geringer als der Durchmesser der feuerfesten
Fasern ausgebildet ist und vorzugsweise die brennbaren Fasern die Zwischenräume der
feuerfesten Fasern füllend angeordnet sind.
12. Verwendung des Bindegarns nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es für einen Glühkörper, bestehend aus einem Gewebeschlauch mit mindestens einem
offenen Ende, zum Befestigen der Schlauchenden an einem Brenner bzw. an einem Formteil
für einen Brenner verwendet wird.
13. Verwendung des Bindegarns nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass es an einem Glühkörper befestigt, über den Umfang dessen Gewebeschlauches an mindestens
einer Stelle schlaufenbildend geführt, verwendet wird.
14. Verwendung des Bindegarns nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-11, dadurch gekennzeichnet, dass es das Ende des Gewebeschlauches eines Glühkörpers umschlingend geführt, verwendet
wird.
1. An asbestos-free binding yarn for fastening incandescent bodies to bumers of incandescent
lamps, whose incandescent bodies after the fastening are subjected to a flame, wherein
the binding yam consists of a fireproof material, preferably silica yarn, characterised in that the binding yarn has a diameter change of less than 50% of its original diameter
after exposure in the flame.
2. A binding yarn according to claim 1, characterised in that the yarn consists of a fireproof material which is knitted, braided or spun with
itself.
3. A binding yarn according to claim 1 or 2, characterised in that it comprises a texturing.
4. A binding yarn according to claim 3, characterised in that it is textured by way of a nozzle blow method.
5. A binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that it has an etched surface.
6. A binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that it is enveloped by a layer of combustible material, preferably is wound around, knitted
around, braided around or spun around by endless filaments or endless yarns.
7. A binding yarn according to claim 6, characterised in that the combustible layer consist of a plastic, preferably of a polymer.
8. A binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that the yam consist of several, preferably 2 to 3, preferably twisted fibres which in
particular have a length-related may of 170 Tex per fibre strand.
9. A binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that the yarn has a knitted outer surface.
10. A binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that the yarn consists of a mixture of fireproof fibres and combustible fibres, wherein
preferably the share of fireproof fibres is larger or equal to 60% by volume.
11. A binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that the diameter of the combustible fibres is less than the diameter of the fireproof
fibres and preferably the combustible fibres are arranged filling the interstices
of the fireproof fibres.
12. The use of the binding yarn according to one or more of claim 1 - 11, characterised in that it is used for an incandescent body consisting of a tissue hose [bag] with at least
one open end, for fastening the ends of the hose [bag] to a burner or to a shape part
for a burner.
13. The use of the binding yarn according to one or more of the preceding claims, characterised in that it is used fastened on an incandescent body, guided on the periphery of its tissue
hose [bag] at at least one location forming a loop.
14. The use of the binding yarn according to one or more of claim 1 - 11, characterised in that it is used guided in a noosed manner around the end of the tissue hose [bag] of an
incandescent body.
1. Fil de liaison sans amiante pour la fixation de corps incandescents sur des brûleurs
de lampes incandescentes, dont les corps incandescents sont exposés, après la fixation,
à une flamme, le fil de liaison se composant d'un fil de silice,
caractérisé en ce que
le fil de liaison présente une modification de diamètre après exposition à la flamme,
inférieure à 50 % de son diamètre d'origine.
2. Fil de liaison selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le fil se compose d'un matériau ignifuge, tricoté, tressé ou filé avec lui-même.
3. Fil de liaison selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
il présente une texturation.
4. Fil de liaison selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'
il est texturé au moyen d'un procédé d'étirage par soufflage.
5. Fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il présente une surface décapée.
6. Fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
il est enrobé d'une couche en un matériau combustible, de préférence enroulée, tricotée,
tressée ou filée à partir de filaments sans fin ou de fils sans fin.
7. Fil de liaison selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la couche combustible se compose d'une matière plastique, de préférence un polymère.
8. Fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fil se compose de plusieurs fibres, de préférence 2 ou 3, de préférence retordues,
qui présentent en particulier une masse rapportée à la longueur de 170 Tex par faisceau.
9. Fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fil présente une surface extérieure tricotée.
10. Fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le fil se compose d'un mélange de fibres ignifuges et de fibres combustibles, la part
de fibres ignifuges étant de préférence supérieure ou égale à 60 pour cent en volume.
11. Fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le diamètre des fibres combustibles est inférieur au diamètre des fibres ignifuges
et de préférence, les fibres combustibles sont disposées de façon à combler les espaces
intermédiaires entre les fibres ignifuges.
12. Utilisation du fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'
il est utilisé pour un corps incandescent composé d'un tube tricoté ayant au moins
une extrémité ouverte pour fixer les extrémités du tube sur un brûleur ou sur une
pièce moulée pour brûleur.
13. Utilisation du fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce qu'
il est utilisé fixé à un corps incandescent, de façon à être guidé sur la périphérie
de son tube tricoté en formant une boucle à au moins un endroit.
14. Utilisation du fil de liaison selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 11,
caractérisée en ce qu'
il est utilisé de façon à être guidé en entourant l'extrémité du tube tricoté tissu
d'un corps incandescent.