[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Geschirrspülmaschine.
[0002] Eine derartige Geschirrspülmaschine, ist als einbaubares bzw. in einer Möbelreihe
integrierbares Haushaltsgerät aus der
EP 0 691 100 A1 bekannt. Die Geschirrspülmaschine ist in einer Möbelreihe von Unterschränken voll
integrierbar unterhalb einer Arbeitsplatte angeordnet und weist eine nach unten verschwenkbare
Fronttür auf, die mit einer Frontverkleidung versehen ist. Die Fronttür hat eine Bedienleiste,
die auf der Oberseite der Fronttür angeordnet ist und nur dann zugänglich ist, wenn
die Fronttür um einen kleinen Winkel nach vorn geschwenkt ist.
Jedoch weist die bekannte Geschirrspülmaschine Anzeigemittel auf, die entweder in
dem Spalt zwischen der Oberseite der Fronttür und der Arbeitsplatte oder im Kantenbereich
der Arbeitsplatte oberhalb der Fronttür angebracht sind. Dadurch ist es möglich, auch
während des Betriebs der Geschirrspülmaschine eine Information über den gerade ablaufenden
Arbeitsgang, über die Restlaufdauer eines ablaufenden Programms, über das Fehlen von
Geschirrspülmittel, von Salz oder über den Funktionszustand von Einheiten der Geschirrspülmaschine
zu erhalten.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine neue Möglichkeit für die Anzeige von Informationen
einer Geschirrspülmaschine zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch eine Geschirrspülmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst.
Erfindungsgemäß die Wiedergabe des Informationsgehaltes einer optischen Anzeigeeinheit
einer Geschirrspülmaschine außerhalb der Geschirrspülmaschine, wobei ein Lichtstrahl
an einer Bodenfläche reflektiert wird, um einen bestimmten Betriebszustand, eine Funktion
oder eine sonstige, insbesondere mit der Geschirrspülmaschine in Beziehung stehende
Information wiederzugeben.
Das Haushaltgerät ist bevorzugt eine Geschirrspülmaschine mit einer um die waagrechte
Achse schwenkbaren Tür.
[0003] Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass jederzeit der Betriebszustand
der Geschirrspülmaschine angezeigt werden kann, ohne dass der Benutzer hierzu eine
Tür öffnen muss oder auf eine kleine und nicht gut sichtbare Anzeige im Bereich der
Geschirrspülmaschine schauen muss.
Der Bereich außerhalb der Geschirrspülmaschine, insbesondere der Bereich unterhalb
der Fronttür bzw. sonstige Bereiche außerhalb der Geschirrspülmaschine werden bislang
bei keiner Geschirrspülmaschine für Anzeigefunktionen genutzt. Erstmals durch die
Erfindung wird der bislang nicht mit Anzeigeeinheiten ausgestattete Bereich der Geschirrspülmaschine,
zum Beispiel innerhalb der Tür eines Geschirrspülers oder im unteren Frontbereich
der Tür, zum Beispiel an einem Gehäusevorsprung zwischen der Unterseite der Fronttür
und der Sockelleiste, mit mindestens einem Anzeigemittel, welches der Anzeigeeinheit
zugeorndet ist, versehen, das Licht in verschiedene Raumrichtungen abgeben kann.
Da es nicht notwendig ist, auf das Anzeigemittel durch Betätigung von Hand, etwa durch
Betätigen eines korrespondieren zugeordnet Bedienelementes, wie zum Beispiel einem
Programmwahlschalter, einzuwirken, können verschiedene Anzeigen durch die Anzeigeeinheit
mit einem oder mehreren Anzeigemitteln erzeugt werden. Die Anzeige erfolgt außerhalb
der Geschirrspülmaschine, zum Beispiel auf dem Fußboden im Bereich vor bzw. unterhalb
der Fronttür. Die optische Anzeige erfolgt entweder nebeneinander oder seitlich versetzt
auf gleicher oder unterschiedlicher Projektionsfläche. Somit ist eine Wiedergabe von
verschiedenen Informationen dicht beieinander oder in definierbaren Zeitintervallen
möglich. Ein Vorteil der Erfindung ist somit, dass die Informationen über den Betriebszustand
der Geschirrspülmaschine beliebig untereinander kombinierbar und in verschieden vorgebbarer
Reihenfolge bez. zeitlich Abfolge einmalig oder wiederholt ausgegeben werden können.
Ein besonderer Vorteil eines erfindungsgemäßen Haushaltgeräts besteht darin, dass
kein zusätzlicher Platz für die Anzeigeeinheit vorgesehen werden muss. Auch auf der
Arbeitsplatte wird kein Platz für der Anzeigeeinheit zugeordnete Mittel bzw. die komplette
Anzeigeeinheit benötigt, die dort leicht durch in der Küche benötigte Gebrauchsgegenstände
zugestellt oder verkratzt werden könnten. Besonders bevorzugt ist deshalb die Anordnung
der Anzeigeeinheit im wesentlichen innerhalb der Fronttür der Geschirrspülmaschine.
Hierbei werden zwischen Außenblatt und Innenverkleidung der Tür bestehende oder vorzusehende
Freiräume genutzt, die eine Anordnung der Anzeigeeinheit ermöglichen. Dabei ist besonders
bevorzugt die Anordnung eines Anzeigemittels (zugehörig zur Anzeigeeinheit) derart
vorzusehen, dass zumindest zwischen Anzeigemittel und Projektionsfläche sich eine
freie Wegstrecke befindet, so dass kostenaufwendige Umlenkungen des Lichtes unnötig
sind.
[0004] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und
aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen.
[0005] In einer geeigneten Ausbildung der Erfindung ist die Anzeigeeinheit zumindest teilweise
in oder an der Fronttür oder in oder an dem Gehäuse der Geschirrspülmaschine angeordnet.
ist. In allem Fällen geschieht die Anordnung so, dass bei Draufsicht auf die Geschirrspülmaschine
von vorn und von oben die Anzeigeeinheit und/oder zumindest ein der Anzeigeeinheit
zugeordnetes Anzeigemittel im wesentlichen nicht sichtbar ist, da sie bevorzugt im
Bereich unterhalb der Front oder in der Frontverkleidung der Tür oder innerhalb der
Fronttür angebracht ist. Somit ist die Anzeigeeinheit entweder auf der Unterseite
der Frontür selbst, auf der Unterseite ihrer Frontverkleidung oder auf der Unterseite
eines die Sockelleiste überkragenden Gehäusevorsprungs angebracht, an dem die Fronttür
angeschlagen ist.
Ebenso lässt sich zumindest das Anzeigemittel jedoch auch an der Sockelleiste selbst,
insbesondere unmittelbar unterhalb des Gehäusevorsprungs, anbringen, wozu sich bevorzugt
der "tote Winkel" ausnutzen lässt, der aus Augenhöhe einer vor dem Haushaltgerät stehenden
Person unsichtbar bleibt.
Die Anordnung der Anzeigeeinheit im Bereich unterhalb der innerhalb der Fronttür hat
auch den Vorteil, dass die Anzeigeeinheit geschützt gegenüber von oben auf sie einwirkenden
Verschmutzungen ist und nicht verkratzt wird, da sie nicht im Zugriffsbereich einer
in der Küche tätigen Person liegt.
Von Vorteil ist eine Ausgestaltung, in der die Anzeigeeinheit zumindest ein Anzeigemittel
in Form eines Leuchtmittel, zum Beispiel einer LED oder einer Laserdiode umfasst,
welches einen Lichtstrahl erzeugt, der auf der Sockelleiste, einem Bereich des Fußboden
vor der Möbelreihe, insbesondere vor dem Haushaltgerät, oder an einer Wand innerhalb
des Raumes dargestellt wird. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Anzeigeeinheit
bzw. insbesondere des Leuchtmittels wird eine hohe Flexibilität bei der Anzeige des
Betriebszustandes des Haushaltgeräts ermöglicht, da ein vom Leuchtmittel erzeigter
Lichtstrahl durch optische Ablenkmittel in beliebige Richtungen ablenkbar ist, u.
a. auf den Fußboden. Die Anzeigeinformatiion kann somit innerhalb des Aufstellraumes
des Gerätes überall auf einer geeigneten Projektionsfläche dargestellt werden. Alternativ
ist auch eine Weiterleitung bzw. Projektion der Anzeigeinformation außerhalb des Aufstellraumes
des Geschirrspülers möglich.
Bevorzugt ist die Anzeigeeinheit über optische und elektlektrische Übertragungsmittel
mit einer Steuereinrichtung der Geschirrspülmaschine verbunden. Die Steuereinrichtung
ist entweder innerhalb des Gehäuses des Haushaltgeräts oder in der Fronttür untergebracht,
insbesondere wenn in dieser auch eine Bedieneinheit angeordnet ist, die beim Herausschwenken
der Fronttür um einen kleinen Winkel nach vorn oder nach unten zugänglich für den
Benutzer wird. Zur Übertragung dienen elektrische Kabel oder Lichtwellenleiter oder
von Hindernissen freie Wegstrecken, über die das vom Leuchtmittel erzeugte Licht zu
weiteren Bestandteilen der Anzeigeeinheit oder auf die Projektionsfläche außerhalb
der Geschirrspülmaschine direkt übertragen wird.
[0006] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist zumindest ein Leuchtmittel als Anzeigemittel,
zum Beispiel eine LED, auf einer Platine der Steuereinrichtung angeordnet. N diesem
Fall ist bereits an der Steuereinheit eine erste Anzeigeeinheit angebracht, die das
Licht zum Beispiel in einen Lichtwellenleiter einkoppelt, so dass es aus diesem im
Bodenbereich der Geschirrspülmaschine austritt oder aber andere lichtempfindliche
Mittel der Anzeigeeinheit ansteuert oder auf Umlenkmittel oder Ablenkmittel der Anzeigeeinheit
trifft, die'letztendlich eine Ausgabe einer optischen Anzeige außerhalb des Hausgerätes
bewirken.
Bevorzugt ist die Anzeigeeinheit so ausgebildet, dass sie zumindest eine im sichtbaren
Bereich des Lichtes emittierende Leuchtdiode (LED) und/oder einen Laser, insbesondere
eine Laserdiode, umfasst.
Zum Erreichen einer gut sichtbaren Anzeige sind der Anzeigeeinheit optische Übertragungsmittel
zum Ausstrahlen des Lichtstrahls nachgeordnet.
[0007] Als optische Übertragungsmittel lassen sich in den Strahlengang eingebrachte optische
Projektionssysteme oder Abbildungsmittel, insbesondere eine Linse, ein Prisma, ein
Gitter, ein Polarisator, eine Zelle mit nichtlinearen optischen Eigenschaften oder
dgl., einsetzen. Dadurch kann eine geeignete Form des Lichtstrahls beim Auftreffen
auf einer Fläche erzielt werden. Die Projektionssysteme enthalten beispielsweise eine
Mehrzahl optischer Abbildungsmittel, um Lichteffekte zu erzielen, beispielsweise,
um das Licht auf dem Boden oder einer sonstigen angestrahlten Wand von links nach
rechts, oben nach unter oder sonstiger Weise wandern zu lassen.
Ebenso kann der Lichtstrahl aber auch durch mindestens ein Umlenkmittel zum Umlenken
des Lichtstrahls, insbesondere einen Spiegel, umfassen, der den Lichtstrahl in die
gewünschte Raumrichtung ablenkt. Der Spiegel oder ein anderes Umlenkmittel kann gleichzeitig
zur Strahlaufweitung, d. h. zum Vergrößern, dienen. Dadurch wird eine Anzeige für
den Benutzer gut sichtbar. Sie kann dann auch aus der Entfernung noch gut gelesen
werden, ohne dass der Benutzer sich in unmittelbarer Nähe zu dem Haushaltgerät aufhalten
muss, um die Bedienanzeige zu erkennen. Eine das einheitliche Bild einer Frontplatte
störende Anzeigeeinrichtung, wie sie bei herkömmlichen Haushaltgeräten üblich ist,
entfällt gemäß der Erfindung.
In einer Weiterbildung der Erfindung ist der Umlenkwinkel des Umlenkmittels veränderbar.
Dies wird dadurch erreicht, dass entweder das Umlenkmittel beweglich angeordnet ist
und durch einen kleinen Motor bewegt wird, oder die optischen Eigenschaften des Umlenkmittels
werden z. B. durch Anlegen eines elektrischen Feldes verändert.
Insbesondere ist als Umlenkmittel eine an sich bekannte drehbewegliche Spiegelanordnung,
insbesondere ein Polygonspiegel, geeignet.
Eine hohe Aufmerksamkeit für die Anzeigen des Haushaltgeräts seitens der Benutzer
lässt sich dadurch erzielen, dass das Anzeigeelement mehrere Anzeigen umfasst, die
Licht in verschiedenen Farben, verschiedenen Strahldurchmesserformen, verschiedenen
Anzeigewiederholdauern usw. anzeigen. Überdies kann die Anzeige auch einen Text umfassen,
der dem Benutzer bestimmte Hinweise über den Betriebszustand des Geräts, über das
Nachfüllen von Verbrauchsmitteln für das Gerät, Defekte an dem Gerät oder sonstige
allgemeine Informationen, insbesondere des Herstellers des Geräts, oder beispielsweise
Nachrichten, gibt. Die Anzeige kann in an sich bekannter Weise in Form von Balkendiagrammen
oder kreissegmentförmigen Darstellungen gestaltet werden, um eine übersichtliche und
schnell erfassbare Information für den Benutzer zu geben.
Der Anzeigeeinheit eine Bedieneinheit zugeordnet die im geschlossenen Zustand verborgen
auf der Oberseite einer nach vorn oder seitlich schwenkbaren Fronttür angebracht ist.
Aber in diesen Fällen ist stets ein wenigstens teilweises Öffnen der Fronttür erforderlich.
Dies kann vermieden werden, wenn die Bedienung ausschließlich auf optischem Wege erfolgt,
indem beispielsweise die Streuung oder Reflexion von Licht geändert wird, wenn ein
Fuß in den Lichtstrahl hineintritt oder wenn ein Fuß eine bestimmte Bewegung vollzieht,
die von mehreren Detektoren in Verbindung mit einander detektiert wird, so dass etwa
aus der Richtung der Bewegung des Fußes ein Befehl für das Haushaltgerät in der Steuereinrichtung
abgeleitet wird.
Von Vorteil ist es ebenfalls, wenn ein von der Anzeigeeinheit emittierter Lichtstrahl
zur Bedienung des Haushaltsgeräts zu einem Sensor reflektierbar ist, dieser kann an
einer von dem Haushaltgerät weit entfernten Stelle angeordnet sein, sofern nur eine
Signalübertragung zwischen dem Haushaltgerät und dem Sensor gewährleistet ist. In
einer Ausführungsform der Erfindung ist der Sensor jedoch ebenfalls unterhalb der
Fronttür angeordnet.
Es versteht sich, dass eine Mehrzahl von Anzeigeeinheiten bzw. Anzeigemitteln im Sinne
der Erfindung an der Unterseite des Haushaltgeräts angeordnet sein können.
Nachfolgend wird die Erfindung in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung näher
erläutert. Diese zeigen:
- Fig. 1
- eine Tür einer Geschirrspülmaschine in perspektivischer Ansicht mit einer erfindungsgemäßen
Anzeigeeinheit,
- Fig. 2a, b
- eine Geschirrspülmaschine mit einer schwenkbaren Fronttür im geschlossenen und im
leicht geöffneten Zustand und
- Fig. 3 a - c
- eine seitliche Teilansicht der Geschirrspülmaschine mit verschiedenen Anzeigeeinheiten.
[0008] Eine Geschirrspülmaschine 1 (Fig. 2a, b) umfasst eine Fronttür 2 mit einer Tragplatte
3, die über ein (hier nicht dargestelltes) Scharnier schwenkbar in der Geschirrspülmaschine
1 gelagert ist. Auf der Tragplatte 3 ist eine Frontverkleidung 30 aufgebracht.
Die Geschirrspülmaschine 1 weist ferner eine Steuereinrichtung 4 auf, die über (ebenfalls
nicht dargestellte) Steuerleitungen mit Antrieben wie dem der Laugen- und der Umwälzpumpe
sowie weiteren Aktoren verbunden ist. Die Steuereinrichtung 4 fragt alle in der Geschirrspülmaschine
1 vorhandenen Aggregate über ihren jeweiligen Zustand ab..Diesen gibt sie dann entweder
kontinuierlich oder in bestimmten Zeitabständen über eine Signalleitung 40 an einen
Halbleiterlaser 5 weiter, der auf der Unterseite der Fronttür 2, d. h. entweder auf
der Tragplatte 3 oder auf der Frontverkleidung 30 aufgebracht ist. Dem Halbleiterlaser
5 sind in Emissionsrichtung optische Abbildungsmittel nachgeordnet. Beispielsweise
ist eine Streulinse 6 in den Strahlengang eines von dem Halbleiterlaser 5 erzeugten
Lichtstrahls 7 eingebracht, die diesen aufweitet.
Der Lichtstrahl 7 erzeugt auf einer Bodenfläche 8 eine kreisförmige Abbildung 9, die
dem Benutzer der Geschirrspülmaschine 1 eine Information über deren aktuellen Status
gibt, beispielsweise darüber, dass ein Spülprogramm mit einer maximalen Spültemperatur
von 60° C abläuft. Die Abbildung 9 hat rote Farbe.
Die Steuereinrichtung 4 ist über eine weitere Signalleitung 41 mit einem weiteren
Halbleiterlaser 10 verbunden, der etwa blaues Licht emittiert und eine entsprechende,
rechteckige Abbildung 11 generiert, die anzeigt, ob in der Geschirrspülmaschine 1
noch genügend Salz zum Regenerieren des Ionentauschers vorhanden ist.
Zwei optische Sensoren 12, 13 sind ebenfalls auf der Unterseite der Tragplatte 3 oder
der Frontverkleidung 30 oder innerhalb der Fronttür 2 angebracht, die beispielsweise
die Vorbeibewegung eines Fußes detektieren. Die Sensoren 12, 13 sind ebenfalls mit
Signalleitungen mit der Steuereinrichtung 4 verbunden, um in dieser einen Befehl für
den Betrieb der Geschirrspülmaschine 1 auszulösen, wenn sie ein optisches Signal empfangen.
Ein Sensor kann zusammen mit einer Lichtquelle auch einen Näherungsschalter bilden:
sobald von der Lichtquelle emittiertes Licht in den Sensor reflektiert wird, löst
dieser in der Steuerschaltung ein Signal aus, beispielsweise den Beginn eines Reinigungsvorgangs.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung (Fig. 2a, b) ist vorgesehen, dass die Unterseite
der Fronttür 2 innerhalb eines Gehäuses 20 der Geschirrspülmaschine 1 gelagert ist
und dass ein Gehäusevorsprung 200 des Gehäuses 20 auch die Unterseite der Fronttür
2 bedeckt. In diesem Fall sind daher die Halbleiterlaser 5, 10 und die Sensoren 12,
13 auf dem Gehäusevorsprung 200 angeordnet. Auf ihrer Oberseite ist die Fronttür 2
im verschlossenen Zustand von einer Arbeitsplatte 14 bedeckt. Wenn die Fronttür 2
um einen geringen Winkel nach vorn geneigt wird, wird ein Bedientableau 15 zugänglich,
über das die Geschirrspülmaschine 1 zusätzlich zu den optischen Bedieneinrichtungen
in Form der Sensoren 12, 13 bedient werden kann. Unterhalb der Fronttür 2 ist auf
der Vorderseite der Geschirrspülmaschine 1 eine Sockelabdeckung 16 vorhanden.
Die Halbleiterlaser 5, 10 und die Sensoren 12, 13 lassen sich in verschiedenen Positionen
unterhalb der Fronttür 2 oder des Gehäusevorsprungs 200 anordnen, wie Fig. 3a bis
3b zeigen: Ein Halbleiterlaser 21 (Fig. 3a) ist unter der Unterseite des Gehäusevorsprungs
200 befestigt und strahlt sein Licht senkrecht nach unten auf die Bodenfläche 8. Von
dort wird ein Teil des Lichts in eine Richtung 22 gestreut und gelangt damit in die
Augen einer Person, die im Bereich der Möbelfront anwesend ist.
In einer zweiten Ausführungsform wird das Licht eines Halbleiterlasers 23 zunächst
von der Unterseite der Tragplatte 3 der Fronttür 2 zu der Sockelabdeckung 16 gestrahlt
und von einem Spiegel 24 auf die Bodenfläche 8 reflektiert. Der Spiegel 24 ist entweder
ein planarer Spiegel oder auch ein Parabolspiegel.
In einer dritten Ausführungsform (Fig. 3c) ist eine Leuchtdiode 25 an der Sockelabdeckung
16 befestigt. Vor der Leuchtdiode 25 ist eine Sammellinse 26 zur Bündelung des von
der Leuchtdiode 25 ausgestrahlten Lichtbündels angeordnet, die das Licht auf die Bodenfläche
8 abstrahlt. Anstelle der einzigen Sammellinse 26 kann auch ein Projektionssystem
mit einer Mehrzahl von optischen Abbildungsmitteln vorgesehen werden. Anstelle der
Bodenfläche 8 lässt sich bei einer anderen Einstellung der jeweiligen Lichtquelle
der Lichtstrahl auch auf eine senkrechte Wand richten, so dass ein Benutzer dort bequem
eine Information von der Geschirrspülmaschine entnehmen kann, ohne seinen Blick nach
unten richten zu müssen.
Motorisch, beispielsweise durch einen drehbaren Spiegel, oder durch Anlegen eines
elektrischen Feldes an ein in den Strahlengang gebrachtes optisches nicht-lineares
Bauelement lässt sich der Lichtstrahl bewegen, um besondere Informationen an den Benutzer
des Haushaltgeräts zu geben.
Zur Bewegung des Lichtstrahls kann auch ein Polygonspiegel zum Einsatz kommen, wie
er beispielsweise aus der
EP 0 346 015 B1 bekannt ist.
[0009] Durch die Erfindung wird somit eine Geschirrspülmaschine geschaffen, das in seinem
unteren Bereich eine Anzeigeeinrichtung aufweist. Die Anzeige kann farblich variieren,
was beispielsweise durch den Einsatz von weißem Licht aus einer Glühbirne realisiert
wird. Das von der Glühbirne abgestrahlte Licht durchläuft ein beweglich angeordnetes
Prisma, das je nach seiner Position Licht unterschiedlicher Farbe abstrahlt. Dabei
kann auch die Farbe den jeweiligen Betriebszustand anzeigen.
Bezugszeichenliste
[0010]
- 1
- GA
- 2
- Fronttür
- 20
- Gehäuse
- 200
- Gehäusevorsprung
- 3
- Tragplatte
- 30
- Frontverkleidung
- 4
- Steuereinrichtung
- 40
- Signalleitung
- 41
- Steuerleitung
- 5
- Halbleiterlaser
- 6
- Streulinse
- 7
- Lichtstrahl
- 8
- Bodenfläche
- 9
- Abbildungen (kreisförmig)
- 10
- Halbleiterlaser
- 11
- Rechteckige Abbildung
- 12
- optischer Sensor
- 13
- optischer Sensor
- 14
- Arbeitsplatte
- 15
- Bedientableau
- 16
- Sockelabdeckung
- 21
- Halbleiterlaser
- 23
- Halbleiterlaser
- 24
- Spiegel
- 25
- Leuchtdiode
- 26
- Sammellinse
1. Geschirrspülmaschine (1)
a) mit zumindest einer optischen Anzeigeeinheit zum Anzeigen zumindest eines Betriebszustandes
der Geschirrrspülmaschine mittels eines Lichtstrahles,
b) wobei zumindest ein der Anzeigeeinheit zugeordnetes Mittel in bzw. am Gehäuse und/oder
in bzw. an einer Fronttür (2) der Geschirrspülmaschine angeordnet ist,
c) wobei die optische Anzeige außerhalb der Geschirrspülmaschine erfolgt,
d) wobei die Geschirrspülmaschine (1) in einer Möbelbaureihe einbaubar ist und ein
Gehäuse (20), eine nach unten verschwenkbare Fronttür (2) und eine unterhalb der Fronttür
(2) zurückspringende Sockelleiste (16) umfasst,
e) bei der eine der Anzeigeeinheit zugeordnete Bedieneinheit im geschlossenen Zustand
verborgen auf der Oberseite einer nach vorn oder seitlich schwenkbaren Fronttür angebracht
ist,
f) wobei die Anzeigeeinheit (5, 10, 21, 23, 25) einen Lichtstrahl erzeugt, der auf
einem Bereich des Fußbodens (8) vor der Möbelreihe vor der Geschirrspülmaschine dargestellt
wird,
g) wobei unterhalb der Fronttür (2) zumindest ein Mittel der optischen Anzeigeeinheit
(5, 10, 21, 23, 25) angeordnet ist und
h) wobei die Anzeigeeinheit (5, 10, 21, 23, 25)
h1) an der Unterseite der Fronttür (2), insbesondere an der Unterseite einer auf der
Fronttür (2) aufgebrachten Frontverkleidung (30), oder
h2) an einem Gehäusevorsprung (200) zwischen der Unterseite der Fronttür und der Sockelleiste
oder
h3) an der Sockelleiste (16), insbesondere unmittelbar unterhalb des Gehäusevorsprungs
(200), angebracht ist.
2. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (5, 10; 21, 23, 25) über optische oder elektrische Übertragungsmittel
(40, 41) mit einer Steuereinrichtung (4) der Geschirrspülmaschine verbunden ist.
3. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (5, 10; 21, 23, 25) eine im sichtbaren Bereich emittierende Leuchtdiode
(LED) oder einen Laser umfasst.
4. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anzeigeeinheit (5, 10; 21, 23, 25) optische Übertragungsmittel zum Ausstrahlen
des Lichtstrahls nachgeordnet sind.
5. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Übertragungsmittel ein optisches Projektionssystem oder ein Abbildungsmittel,
insbesondere eine Linse (26), ein Prisma, ein Gitter, einen Polarisator oder dgl.,
umfassen.
6. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsmittel mindestens ein Umlenkmittel zum Umlenken des Lichtstrahls
umfassen.
7. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkwinkel des Umlenkmittels veränderbar ist.
8. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkmittel eine drehbewegliche Spiegelanordnung (24), insbesondere einen Polygonspiegel,
umfasst.
9. Geschirrspülmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigeeinheit (5, 10; 21, 23, 25) mehrere Anzeigen umfasst, die Licht in verschiedenen
Farben, verschiedenen Lichtstrahldurchmesserformen, verschiedenen Anzeigewiederholdauern
usw. anzeigen.
10. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von der Anzeigeeinheit (5, 10; 21, 23, 25) emittierter Lichtstrahl zur Bedienung
der Geschirrspülmaschine von einem optischen Sensor (12, 13) reflektierbar ist.
11. Geschirrspülmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (12, 13) ebenfalls unterhalb der Fronttür (2) angeordnet ist.
1. Dishwasher (1)
a) having at least one optical display unit for displaying at least one operating
state of the dishwasher by means of a light beam,
b) wherein at least one means allocated to the display unit is disposed in or on the
housing and/or in or on a front door (2) of the dishwasher,
c) wherein the optical display takes place outside the dishwasher,
d) wherein the dishwasher (1) may be fitted in a row of kitchen units and comprises
a housing (20), a front door (2) that can be pivoted downwards and a base strip (16)
which is set back below the front door (2),
e) in which an operating unit assigned to the display unit is mounted so as to be
concealed in the closed condition on the upper side of a front door which is pivotable
forwards or sideways,
f) wherein the display unit (5, 10, 21, 23, 25) generates a light beam which is projected
onto a region of the floor (8) in front of the row of kitchen units in front of the
dishwasher,
g) wherein at least one means of the optical display unit (5, 10, 21, 23, 25) is disposed
below the front door (2) and
h) wherein the display unit (5, 10, 21, 23, 25) is mounted
h1) on the underside of the front door (2), in particular on the underside of a front
covering (30) mounted on the front door (2) or
h2) on a projection (200) on the housing between the underside of the front door and
the base strip or
h3) on the base strip (16), in particular directly below the housing projection (200).
2. Dishwasher according to claim 1, characterised in that the display unit (5, 10; 21, 23, 25) is connected to a control device (4) of the
dishwasher via optical or electrical transmission means (40, 41).
3. Dishwasher according to claim 1 or claim 2, characterised in that the display unit (5, 10; 21, 23, 25) comprises a light-emitting diode (LED) transmitting
in the visible spectrum or a laser.
4. Dishwasher according to one of claims 1 to 3, characterised in that optical transmission means for emitting the light beam are connected downstream of
the display unit (5, 10; 21, 23, 25).
5. Dishwasher according to claim 4, characterised in that the optical transmission means comprise an optical projection system or an imaging
means, in particular a lens (26), a prism, a grid, a polariser or the like.
6. Dishwasher according to one of claims 4 or 5, characterised in that the transmission means comprise at least one deflecting means for deflecting the
light beam.
7. Dishwasher according to claim 6, characterised in that the angle of deflection of the deflecting means is variable.
8. Dishwasher according to claim 7, characterised in that the deflecting means comprises a rotary mirror arrangement (24), in particular a
polygonal mirror.
9. Dishwasher according to one of claims 1 to 8, characterised in that the display unit (5, 10; 21, 23, 25) comprises plural displays which display the
light in various colours, various light-beam diametric forms, various display repeat
durations etc.
10. Dishwasher according to claim 1, characterised in that a light beam emitted from the display unit (5, 10; 21, 23, 25) may be reflected by
an optical sensor (12, 13) in order to operate the dishwasher.
11. Dishwasher according to claim 10, characterised in that the sensor (12, 13) is likewise disposed below the front door (2).
1. Lave-vaisselle (1)
a) avec au moins une unité d'affichage optique pour l'affichage d'au moins un état
de fonctionnement du lave-vaisselle par au moins un rayon lumineux,
b) où au moins un moyen associé à l'unité d'affichage est disposé dans, respectivement
au boîtier et/ou dans respectivement une porte frontale (2) du lave-vaisselle,
c) où l'affichage optique a lieu à l'extérieur du lave-vaisselle,
d) où le lave-vaisselle (1) peut être encastré dans une rangée de meubles et comprend
un boîtier (20), une porte frontale (2) apte à pivoter vers le bas et une baguette
de socle (16) en retrait en dessous de la porte frontale (2),
e) où une unité de commande associée à l'unité d'affichage est montée à l'état fermé
d'une manière cachée sur le côté supérieur d'une porte frontale apte à pivoter vers
l'avant ou vers le côté,
f) où l'unité d'affichage (5, 10, 21, 23, 25) produit un rayon lumineux qui est représenté
sur une zone du plancher (8) devant la rangée de meubles devant le lave-vaisselle,
g) où est disposé en dessous de la porte frontale (2) au moins un moyen de l'unité
d'affichage optique (5, 10, 21, 23, 25) et
h) où l'unité d'affichage (5, 10, 21, 23, 25)
h1) est montée sur le côté inférieur de la porte frontale (2), en particulier sur
le côté inférieur d'un revêtement frontal (30) appliqué sur la porte frontale (2)
ou bien
h2) à une saillie de boîtier (200) entre le côté inférieur de la porte frontale et
la bague de socle, ou
h3) est montée sur la baguette de socle (16), en particulier directement en dessous
de la saillie de boîtier (200).
2. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité d'affichage (5, 10; 21, 23, 25) est reliée par des moyens de transmission
optiques et/ou électriques (40, 41) à une installation de commande (4) du lave-vaisselle.
3. Lave-vaisselle selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que l'unité d'affichage (5, 10; 21, 23, 25) comprend une diode luminescente (LED) émettant
dans la plage visible ou un laser.
4. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des moyens de transmission optiques pour le rayonnement du rayon lumineux sont disposés
en aval de l'unité d'affichage (5, 10; 21, 23, 25).
5. Lave-vaisselle selon la revendication 4, caractérisé en ce que les moyens de transmission optiques comprennent au moins un système de projection
optique ou un moyen de représentation, en particulier une lentille (26), un prisme,
une grille, un polariseur ou analogue.
6. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que les moyens de transmission comprennent au moins un moyen de déviation pour dévier
le rayon lumineux.
7. Lave-vaisselle selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'angle de déviation du moyen de déviation est modifiable.
8. Lave-vaisselle selon la revendication 7, caractérisé en ce que le moyen de déviation comprend un agencement de miroir rotatif (24), en particulier
un miroir polygone.
9. Lave-vaisselle selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'unité d'affichage (5, 10; 21, 23, 25) comprend plusieurs affichages qui affichent
la lumière dans différentes couleurs, différentes formes de diamètre de rayon lumineux,
différentes durées de répétition d'affichage etc.
10. Lave-vaisselle selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un rayon lumineux émis par l'unité d'affichage (5, 10; 21, 23, 25) pour l'actionnement
de l'appareil ménager peut être réfléchi par un capteur optique (12, 13).
11. Lave-vaisselle selon la revendication 10, caractérisé en ce que le capteur (12, 13) est également disposé en dessous de la porte frontale (2).