Gebiet der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Flaschenverschluss aus einem Kunststoff für pastenförmige
Massen, wie Catchups, Gelseifen oder Schampons.
Stand der Technik
[0002] Zur Zeit ist eine ganze Reihe der Typen der Flaschenverschüssen aus Kunststoffen
zur Distribution von pastenförmigen Massen und Flüssigkeiten, die von der chemischen
oder Nahrungsmittelindustrie produziert sind, bekannt. Die Hauptforderungen auf diese
Flaschenverschlüsse sind deren Dichtheit auf der Flasche, die Abdichtung der Ausgabeöffnung
bei zugeklappter Kappe, Einfachheit der zuklappbaren Aufhängung der Kappe und seine
Funktionsfähigkeit während der ganzen Zeit der Anwendung des Flaschenverschlusses.
Besonders die zu letzt genannten Forderungen sind gemeinsam sehr schwer zu erfüllen,
weil die einfachen und in der Herstellung unanspruchsvollen zuklappbaren Aufhängungen
oft brüchig sind, wobei die Verstärkung deren Dicke wieder zu deren unvollkommenen
Tätigkeit führt. Bei komplizierten zuklappbaren Aufhängungen für die Kappen treten
zwar diese Mängel nicht auf, aber deren Nachteil wieder ist, dass sie aus den technologischen
und Herstellungssichtpunkten aufwändig sind.
Wesen der Erfindung
[0003] Eine weitgehende Beseitigung der oben erwähnten Mängel ist die Aufgabe eines Flaschenverschlusses
aus einem Kunststoff, der aus einem kelchförmigen Körper besteht, wobei der Körper
einerseits mit Elementen zur Befestigung auf dem Flaschenhals und andererseits mit
einer Ausgabeöffnung versehen ist, wobei zu diesem Körper mittels einer zuklappbaren
Aufhängung eine abklappbare Kappe angeschlossen ist, die auf ihrer inneren Stirnseite
mit einem Verschluss der Ausgabeöffnung versehen ist und auf ihrer äußeren Peripherfläche,
anliegend an dem aufsetzenden Rand der Kappe und im wesentlichen gegenüberliegend
zu der zuklappbaren Aufhängung mit zwei Sicherheitsvorsprungen versehen ist, wobei
die Sicherheitsvorsprungen für Aufnahme in Aussparungen eines abreißbaren Sicherheitsbandes
angepasst sind, wobei das Sicherheitsband auf der äußeren Peripherfläche des Körpers,
anliegend an die Aufsetzfläche für die Kappe, geformt ist, gemäß dieser Erfindung,
die darin besteht, dass die zuklappbare Aufhängung durch eine Planchette gebildet
ist, die mit einem von seinen bogenförmigen Enden in den Boden des in der Wand der
Kappe auf der Seite des Kappeaufsetzrandes geformten Ausschnitts übergeht und mit
seinem anderen bogenförmigen Ende in den in der äußeren Peripherfläche des Körpers,
anliegend zu seiner Aufsetzfläche für die Kappe gebildeten Aussparungsboden übergeht,
wobei der Verschluss durch einen Abdichtungsring gebildet ist, dessen Außendurchmesser
mit dem Innendurchmesser der Ausgabeöffnung identisch ist und die Kappe auf ihrer
inneren Stirnseite mit zwei Rippen versehen ist.
[0004] Für den Flaschenverschluss aus einem Kunststoff ist weiter wesentlich, dass die Planchette,
der in der Wand der Kappe auf der Seite seines Aufsätzrandes geformte Ausschnitt,
und die in der äußeren Periferfläche des Körpers anliegend zu seiner Aufsetzfläche
für die Kappe gebildete Aussparung flache Seitenränder haben, wobei die Distanz zwischen
den Seitenrändern des Ausschnitts und der Aussparung mindestens der Distanz zwischen
den Seitenrändern der Planchette gleich ist.
[0005] Als wesentlich ist auch zu betrachten, dass die Rippen mit den durch die Seitenränder
der Planchette geführten Ebenen parallel laufend angeordnet sind und erstrecken sich
durchlaufend entweder von einem Rand der inneren Stirnseite der Kappe bis zu dem anderen,
gegenüberliegenden Rand der inneren Stirnseite der Kappe, oder erstrecken sich durchlaufend
vom Gebiet anliegend zu einem Rand der inneren Stirnseite der Kappe bis zum Gebiet
anliegend zum anderen, gegenüberliegendem Rand der inneren Stirnseite der Kappe.
[0006] Endlich ist für diesen Typ des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff auch das
als wesentlich zu betrachten, dass die Kappe zwischen dem Randgebiet seiner inneren
Stirnseite und der zu dieser Stirnseite unter dem Boden des Ausschnittes anliegender
Wand der Kappe eine Aussteifungsrippe angeordnet hat, wobei die Planchette in der
Mitte ihrer inneren Fläche und winkelrecht zu ihren Seitenrändern mit einem länglichen
Anguss versehen ist.
[0007] Die oben erwähnten Mängel sind auch durch den zweiten Flaschenverschluss aus einem
Kunststoff weitgehend beseitigt.
[0008] Dieser Flaschenverschluss aus einem Kunststoff besteht aus einem kelchförmigen Körper,
wobei der Körper einerseits mit Elementen zur Befestigung auf dem Flaschenhals und
andererseits mit einer Ausgabeöffnung versehen ist, wobei zu diesem Körper mittels
einer zuklappbaren Aufhängung eine abklappbare Kappe angeschlossen ist, die auf ihrer
inneren Stirnseite mit einem Verschluss der Ausgabeöffnung versehen ist und auf ihrer
äußeren Peripherfläche, anliegend an dem aufsetzenden Rand der Kappe und im wesentlichen
gegenüberliegend zu der zuklappbaren Aufhängung mit zwei Sicherheitsvorsprungen versehen
ist, die für Aufnahme in die Aussparungen eines abreißbaren Sicherheitsbandes angepasst
sind, wobei der Sicherheitsband auf der äußeren Peripherfläche des Körpers, anliegend
an die Aufsetzfläche für die Kappe, geformt ist, gemäß dieser Erfindung, die darin
besteht, dass auf jeder Seite der zuklappbaren Aufhängung ein zuklappbarer Band angeordnet
ist, der im länglichen Querschnitt im wesentlichen die Form der Buchstabe C hat und
der mit einem seinem Ende in die äußere Wand der Kappe auf der Seite ihres Aufsetzrandes
übergeht und mit seinem anderen Ende in die äußere Peripherfläche des Körpers auf
dem Gebiet anliegend an seine Aufsetzfläche für die Kappe übergeht, wobei der Verschluss
mit einem Abdichtungsring gebildet ist, dessen Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser
der Ausgabeöffnung identisch ist und die Kappe auf ihrer inneren Stirnseite mit zwei
Rippen versehn ist.
[0009] Für diesen zweiten Typ des Flaschenverschlusses ist es weiter wesentlich, dass der
zuklappbare Band auf der Innenfläche seines mittleren Teils mindestens mit einem winkelrecht
zur länglichen Achse des zuklappbaren Bands geführten Einschnitt versehen ist, wobei
in vorteilhafter Ausführung der zuklappbare Band mit drei symmetrisch zu seinem mittlerem
Teil angeordneten Einschnitten versehen ist.
[0010] Für diesen Flascheverschluss aus einem Kunststoff ist weiter auch das wesentlich,
dass die Rippen parallel zu den durch die länglichen Achsen der zuklappbaren Bänden
geführten Ebenen angeordnet sind und sie verlaufen durchlaufend entweder von einem
Rand der inneren Stirnseite der Kappe zu dem anderen gegenüber liegenden Rand der
inneren Stirnseite der Kappe oder sie verlaufen durchlaufend aus dem Gebiet anliegend
zu einem Rand der inneren Stirnseite der Kappe in den Gebiet anliegend zum anderen
gegenüber liegenden Rand der inneren Stirnseite der Kappe, wobei die Kappe zwischen
dem Randgebiet ihrer inneren Stirnseite und der zu ihr unter der zuklappbaren Aufhängung
anliegender Wand der Kappe eine Aussteifungsrippe angeordnet hat.
[0011] Für beide oben beschriebene Flaschenverschlüsse aus einem Kunststoff ist endlich
auch das wesentlich, dass die Höhe der Rippe in der Rippenmitte kleiner ist, als wie
an den Rippenenden und dass die Aussparungen in dem abreißbaren Sicherheitsband durch
Durchgangsbohrungen gebildet sind.
[0012] Mit diesen Konstruktionen ist die Funktionsfähigkeit der zuklappbaren Aufhängung
der Kappe während der ganzen Zeit der Anwendung des Verschlusses auch bei seiner Einfachheit
erreicht.
Übersicht der Abbildungen auf den Zeichnungen
[0013] Flaschenverschlüsse aus einem Kunststoff der Flaschen gemäß dieser Erfindung werden
einschließlich der möglichen Kombination an Beispielen der konkreten Ausführungen
anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Abb. 1 ist ein Grundriss des Körpers
eines Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff mit abgeklappter Kappe, wobei der
Körper bei jeder Seite der zuklappbaren Aufhängung ein zuklappbarer Band hat. Abb.
2 ist ein Querschnitt entlang der Ebene A-A aus der Abb. 1. Abb. 3 ist im vergrößerten
Maßstab ein Außensicht auf ein zuklapbarer Band, der ein Bestandteil der zuklappbaren
Aufhängung des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff aus Abb. 1 und 2 bildet.
Abb. 4 ist ein Querschnitt entlang der Ebene B-B aus Abb. 3. Abb. 5 ist eine perspektivische
Darstellung des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff mit zuklappbarer Aufhängung
in Form einer Planchette in Schmetterlingsform. Abb. 6 ist ein Querschnitt entlang
der Ebene C-C aus der Abb. 5 und Abb. 7 ist ein Grundriss des Körpers eines Flaschenverschlusses
aus einem Kunststoff mit abgeklappter Kappe, wobei die Kappe mit dem Körper des Flaschenverschlusses
aus einem Kunststoff mittels der Planchette aus den Abbildungen 5 und 6 und zwei zuklappbaren
Bänden aus den Abbildungen 3 und 4 verbunden ist.
Beispiele der Erfindungsausführung
[0014] Wie es aus der Abb. 1 und 2 ersichtlich ist, der Flaschenverschluss aus einem Kunststoff
besteht aus einem Körper
1 in der Form eines ovalen (oder kreisförmigen) Kelchs, wobei der Körper einerseits
mit Elementen zur Befestigung auf dem Flaschenhals und andererseits mit einer Ausgabeöffnung
2 versehen ist. Zum Körper
1 ist mittels zuklappbarer Aufhängung
3 (jeder bekannter Konstruktion) und zwei an ihren Seiten situierten zuklappbaren Bänden
19 die abklappbare Kappe
4 angeschlossen.
[0015] Die abklappbare Kappe
4 ist dann auf ihrer inneren Stirnseite mit einem Verschluss 5 der Ausgabeöffnung
2 versehen und auf ihrer äußeren Peripherfläche anliegend zum Aufsetzrand der Kappe
4 und im wesentlichen gegenüberliegend zu der zuklappbaren Aufhängung
3 ist sie mit zwei Sicherheitsvorsprüngen
6 versehen, die für Aufnahme in den Durchgangsaussparungen
7 des abreißbaren, auf der äußeren Peripherfläche des Körpers
1 anliegend zu seiner Aufsetzfläche für die Kappe
4 gebildeten Sicherheitsbandes
8 angepasst sind. Jeder der zuklappbaren Bänden
19 hat im länglichen Querschnitt (siehe Abb. 4) im wesentlichen die Form der Buchstabe
C und übergeht mit einem von seinen Enden in die äußere Wand der Kappe
4 auf der Seite ihres Aufsetzrandes und mit seinem anderen Ende übergeht er in die
äußere Peripherfläche
1 auf dem Gebiet anliegend an seine Aufsetzfläche für die Kappe
4. Der zuklappbare Band
19 ist dabei auf der inneren Fläche seines mittleren Teils vorzugsweise mit drei Einschnitten
versehen, die winkelrecht zu der länglichen Achse des zuklappbaren Bands
19 geführt sind und symmetrisch zu seinem mittleren Teil angeordnet sind.
[0016] Aus der Abb. 2 ist dann ersichtlich, dass der Verschluss
5 aus einem Abdichtungsring gebildet ist, dessen Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser
der Ausgabeöffnung
2 identisch ist, und dass die Kappe
4 auf ihrer inneren Stirnseite mit zwei Rippen
10 versehen ist. In der gegebenen beispielhaften Ausführung sind die Rippen
10 parallel zu den Ebenen angeordnet, die durch die längliche Achsen der zuklappbaren
Bänden
19 geführt sind und verlaufen durchlaufend aus dem Gebiet anliegend an ein Rand der
inneren Stirnseite der Kappe
4 in das zu dem anderen gegenüber liegenden Rand der inneren Stirnseite der Kappe
4 anliegende Gebiet. Diese Rippen
10 können aber auch so angeordnet werden, dass sie durchlaufend von einem Rand der inneren
Stirnseite der Kappe
4 zum anderen gegenüberliegenden Rand der inneren Stirnseite der Kappe
4 verlaufen. In solchen Fällen ist dann vorteilhaft, wenn die Höhe der Rippe
10 in ihrer Mitte kleiner ist, als wie auf ihren Enden.
[0017] Aus den Abb. 1 und 2 ist es auch offensichtlich, dass es möglich ist, die Kappe
4 zwischen dem Randgebiet ihrer inneren Stirnseite und der zu ihm unter der zuklappbaren
Aufhängung
3 anliegender Wand der Kappe
4 mit einer Aussteifungsrippe
11 zu versehen.
[0018] Der zweite Typ des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff, der in der Abb. 5 gezeigt
ist, besteht aus einem Körper
1 in der Form eines kreisförmigen (oder ovalen) Kelchs, zu dem mittels einer zuklappbaren
Aufhängung
3, die durch eine Planchette
9 repräsentiert ist, eine abklappbare Kappe
4 angeschlossen ist. Bei diesem Typ des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff ist,
genau so, wie bei dem Flaschenverschluss aus den Abb. 1 und 2, die abklappbare Kappe
4 auf seiner inneren Stirnseite mit einem Verschluss
5 der Ausgabeöffnung versehen und auf seiner äußeren Peripherfläche, anliegend zu dem
Aufsetzrand der Kappe
4 und im wesentlichen diametral zu der zuklappbaren Aufhängung
3, mit zwei Sicherheitsvorsprüngen
6 versehen, die für den Einfang in den Durchgangsaussparungen
7 des abreißbaren Sicherheitsbandes
8, der an der äußeren Peripherfläche des Körpers
1 anliegend an seine Aufsetzfläche für die Kappe
4 gebildet ist, angepasst sind. Der Verschluss
5 ist durch ein Abdichtungsring gebildet, dessen Außendurchmesser mit dem Innendurchmesser
der Ausgabeöffnung
2 identisch ist, und die Kappe
4 ist auf ihrer inneren Stirnseite mit zwei Rippen
10 versehen, für deren Gestaltung das selbe gilt, was schon für die Rippen
10 in der Kappe
4 des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff gemäss den Abb. 1 und 2 angegeben wurde.
[0019] Die Planchette
9 (in der Schmetterlingsform) dabei mit einem von ihren bogenförmigen Enden (siehe
Abb. 5) in den Boden des Ausschnitts übergeht, der in der Wand der Kappe
4 auf der Seite seines Aufsetzrandes gebildet ist und mit seinem anderen bogenförmigen
Ende in den Boden der Aussparung übergeht, die in der äußeren Peripherfläche des Körpers
1 anliegend an ihre Aufsetzfläche für die Kappe
4 (siehe Abb. 6) gebildet ist.
[0020] Die Planchette
9, der in der Wand der Kappe
4 auf der Seite ihres Aufsetzrandes geformter Ausschnitt, und die in der äußeren Peripherfläche
des Körpers
1 anliegend zu seiner Aufsetzfläche für die Kappe
4 gebildete Aussparung haben flache Seitenränder, wobei die Distanz zwischen den Seitenrändern
des Ausschnitts und der Aussparung mindestens der Distanz zwischen den Seitenrändern
der Planchette
9 gleich ist.
[0021] Die Planchette
9 ist auch in der Mitte ihrer Innenfläche und winkelrecht zu ihren Seitenrändern mit
einem länglichen Anguss
12 versehen.
[0022] Genauso wie bei dem ersten Typ des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff kann
auch dieser Typ (siehe Abb. 5) des Flaschenverschlusses aus einem Kunststoff die Kappe
4 zwischen dem Randgebiet seiner inneren Stirnseite und der zu ihm unter dem Boden
des Ausschnitts anliegenden Wand der Kappe
4 mit einer Aussteifungsrippe
11 (siehe Abb. 6) versehen haben.
[0023] Wie es aus der Abb. 7 ersichtlich ist, es ist möglich, die zuklappbaren Bände
19 auch entlang der Seiten der zuklappbaren Aufhängung
3, die durch eine Planchette 9 gestaltet ist, zu bilden.
1. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff, der aus einem kelchförmigen Körper (1) besteht,
wobei der Körper (1) einerseits mit Elementen zur Befestigung auf dem Flaschenhals
und andererseits mit einer Ausgabeöffnung (2) versehen ist, wobei zu diesem Körper
(1) mittels einer zuklappbaren Aufhängung (3) eine abklappbare Kappe (4) angeschlossen
ist, die auf ihrer inneren Stirnseite mit einem Verschluss (5) der Ausgabeöffnung
(2) versehen ist und auf ihrer äußeren Peripherfläche, anliegend an dem aufsetzenden
Rand der Kappe (4) und im wesentlichen gegenüberliegend zu der zuklappbaren Aufhängung
(3) mit zwei Sicherheitsvorsprungen (6) versehen ist, wobei die Sicherheitsvorsprungen
(6) für Aufnahme in Aussparungen (7) eines abreißbaren Sicherheitsbandes (8) angepasst
sind, wobei das Sicherheitsband (8) auf der äußeren Peripherfläche des Körpers (1),
anliegend an die Aufsetzfläche für die Kappe (4), geformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zuklappbare Aufhängung (3) durch eine Planchette (9) gebildet ist, die mit einem
von seinen bogenförmigen Enden in den Boden des in der Wand der Kappe (4) auf der
Seite des Kappeaufsetzrandes geformten Ausschnitts übergeht und mit seinem anderen
bogenförmigen Ende in den in der äußeren Peripherfläche des Körpers (1), anliegend
zu seiner Aufsetzfläche für die Kappe (4) gebildeten Aussparungsboden übergeht, wobei
der Verschluss (5) durch einen Abdichtungsring gebildet ist, dessen Außendurchmesser
mit dem Innendurchmesser der Ausgabeöffnung (2) identisch ist und die Kappe (4) auf
ihrer inneren Stirnseite mit zwei Rippen (10) versehen ist.
2. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Planchette (9), der in der Wand der Kappe (4) auf der Seite seines Aufsätzrandes
geformte Ausschnitt, und die in der äußeren Periferfläche des Körpers (1) anliegend
zu seiner Aufsetzfläche für die Kappe (4) gebildete Aussparung flache Seitenränder
haben, wobei die Distanz zwischen den Seitenrändern des Ausschnitts und der Aussparung
mindestens der Distanz zwischen den Seitenrändern der Planchette (9) gleich ist.
3. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (10) mit den durch die Seitenränder der Planchette (9) geführten Ebenen
parallel laufend angeordnet sind und erstrecken sich durchlaufend entweder von einem
Rand der inneren Stirnseite der Kappe (4) bis zu dem anderen, gegenüberliegenden Rand
der inneren Stirnseite der Kappe (4), oder erstrecken sich durchlaufend vom Gebiet
anliegend zu einem Rand der inneren Stirnseite der Kappe (4) bis zum Gebiet anliegend
zum anderen, gegenüberliegendem Rand (4) der inneren Stirnseite der Kappe (4).
4. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (4) zwischen dem Randgebiet seiner inneren Stirnseite und der zu dieser
Stirnseite unter dem Boden des Ausschnittes anliegender Wand der Kappe (4) eine Aussteifungsrippe
(11) angeordnet hat.
5. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Planchette (9) in der Mitte ihrer inneren Fläche und winkelrecht zu ihren Seitenrändern
mit einem länglichen Anguss (12) versehen ist.
6. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff bestehend aus einem kelchförmigen Körper (1),
wobei der Körper (1) einerseits mit Elementen zur Befestigung auf dem Flaschenhals
und andererseits mit einer Ausgabeöffnung (2) versehen ist, wobei zu diesem Körper
(1) mittels einer zuklappbaren Aufhängung (3) eine abklappbare Kappe (4) angeschlossen
ist, die auf ihrer inneren Stirnseite mit einem Verschluss (5) der Ausgabeöffnung
(2) versehen ist und auf ihrer äußeren Peripherfläche, anliegend an dem aufsetzenden
Rand der Kappe (4) und im wesentlichen gegenüberliegend zu der zuklappbaren Aufhängung
(3) mit zwei Sicherheitsvorsprungen (6) versehen ist, die für Aufnahme in die Aussparungen
(7) eines abreißbaren Sicherheitsbandes (8) angepasst sind, wobei der Sicherheitsband
(8) auf der äußeren Peripherfläche des Körpers (1), anliegend an die Aufsetzfläche
für die Kappe (4), geformt ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf jeder Seite der zuklappbaren Aufhängung (3) ein zuklappbarer Band (19) angeordnet
ist, der im länglichen Querschnitt im wesentlichen die Form der Buchstabe C hat und
der mit einem seinem Ende in die äußere Wand der Kappe (4) auf der Seite ihres Aufsetzrandes
übergeht und mit seinem anderen Ende in die äußere Peripherfläche des Körpers (1)
auf dem Gebiet anliegend an seine Aufsetzfläche für die Kappe (4) übergeht, wobei
der Verschluss (5) mit einem Abdichtungsring gebildet ist, dessen Außendurchmesser
mit dem Innendurchmesser der Ausgabeöffnung (2) identisch ist und die Kappe (4) auf
ihrer inneren Stirnseite mit zwei Rippen (10) versehn ist.
7. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zuklappbare Band (19) auf der Innenfläche seines mittleren Teils mindestens mit
einem winkelrecht zur länglichen Achse des zuklappbaren Bands (19) geführten Einschnitt
versehen ist.
8. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zuklappbare Band (19) mit drei symmetrisch zu seinem mittlerem Teil angeordneten
Einschnitten versehen ist.
9. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (10) parallel zu den durch die länglichen Achsen der zuklappbaren Bänden
(19) geführten Ebenen angeordnet sind und sie verlaufen durchlaufend entweder von
einem Rand der inneren Stirnseite der Kappe (4) zu dem anderen gegenüber liegenden
Rand der inneren Stirnseite der Kappe (4) oder sie verlaufen durchlaufend aus dem
Gebiet anliegend zu einem Rand der inneren Stirnseite der Kappe (4) in den Gebiet
anliegend zum anderen gegenüber liegenden Rand der inneren Stirnseite der Kappe (4)
10. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kappe (4) zwischen dem Randgebiet ihrer inneren Stirnseite und der zu ihr unter
der zuklappbaren Aufhängung (3) anliegender Wand der Kappe (4) eine Aussteifungsrippe
(11) angeordnet hat.
11. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Ansprüchen 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Rippe (10) in der Rippenmitte kleiner ist, als wie an den Rippenenden.
12. Flaschenverschluss aus einem Kunststoff nach Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparungen (7) in dem abreißbaren Sicherheitsband (8) durch Durchgangsbohrungen
gebildet sind.