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(11) |
EP 1 422 974 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
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Anmeldetag: 01.05.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Formkörper aus einer Söderbergmasse
Shaped body made of Söderbergmaterial
Objet façonné obtenu à partir de matériel de nature Söderberg
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.11.2002 EP 02406004
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.05.2004 Patentblatt 2004/22 |
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Patentinhaber: ALUMINIUM RHEINFELDEN GmbH |
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79618 Rheinfelden (DE) |
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Erfinder: |
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- Becker, Robert
79618 Rheinfelden (DE)
- Maurer, Philippe
68490 Bantzenheim (FR)
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| (74) |
Vertreter: Wiedmer, Edwin et al |
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Isler & Pedrazzini AG
Gotthardstrasse 53
Postfach 1772 8027 Zürich 8027 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 529 118 US-A- 5 373 958
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DE-U- 7 624 106 US-A- 5 749 497
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Formkörper aus einer Söderbergmasse für Lichtbogenöfen,
mit einer Bodenfläche, einer in einem rechten Winkel zur Bodenfläche stehenden Längsachse
und einer parallel zur Längsachse vom Umfang der Bodenfläche zum Umfang einer Deckfläche
verlaufenden Mantelfläche.
[0002] Formkörper aus einer Söderbergmasse werden in der Praxis für verschiedene Elektrolyseverfahren
eingesetzt, beispielsweise zur Herstellung von Ferrolegierungen. Eine Söderbergmasse
besteht hauptsächlich aus Anthrazit, Koks, Bindern und ggf. weiteren Zuschlagstoffen.
Zum Transport der Formkörper werden diese nach der Herstellung auf Paletten gestellt
und können so mittels eines Hubstaplers transportiert werden. Das Einsetzen der Formkörper
in die Elektroden erfolgt üblicherweise mittels eines Kranes.
[0003] Aus der
EP-C-529 118 sind als Hohlelektroden ausgestaltete Formkörper der eingangs genannten Art bekannt.
Der Hohlraum der Hohlelektroden wird auf dem elektrischen Ofen mit frischer Elektrodenmasse
ausgestampft.
[0004] Die
US-A-5 749 497 offenbart einen Behälter für beispielsweise flüssige Seife. Seitlich am Behälter
angeformte Rippen ergeben eine bessere Griffigkeit, wenn der Behälter in der Hand
gehalten wird.
[0005] Aus der
US-A-5 373 958 ist ein Kunststoffbehälter mit nutförmigen Vertiefungen bekannt. Die nutförmigen
Vertiefungen dienen der Aufnahme der Gabeln eines Hubstaplers zum Transportieren des
Behälters.
[0006] Die
DE-U-76 24 106 offenbart eine Verpackungseinheit für Gegenstände, die für den Transport auf einer
Palette gestapelt und auf dieser befestigt werden.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Formkörper der eingangs genannten Art derart
auszugestalten, dass sie mit einem Hubstapler transportiert werden können, ohne dass
hierzu eine Palette oder andere Verpackungshilfsmittel erforderlich sind.
[0008] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass zwei nutförmige Vertiefungen
mit je einer parallel und in gleichem Abstand zu einer Lagerfläche liegenden, gegen
die Lagerfläche gerichteten Nutfläche von der Mantelfläche eingeformt sind.
[0009] Bei einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemässen Formkörpers ist die Lagerfläche
von der Bodenfläche gebildet und die Nutfläche von einer ersten Nutwand der von einander
gegenüberliegenden Seiten der Mantelfläche eingeformten nutförmigen Vertiefungen gebildet
ist.
[0010] Um eine möglichst stabile Transportlage des Formkörpers auf den Gabeln eines Hubstaplers
sicher zu stellen, ist der Abstand der gegen die Bodenfläche gerichteten ersten Nutwand
zur Deckfläche bevorzugt kleiner als der Abstand der ersten Nutwand zur Bodenfläche.
[0011] Bei einer besonders bevorzugten Ausbildungsform der ersten Ausführungsform des erfindungsgemässen
Formkörpers weisen die nutförmigen Vertiefungen eine mit der Längsachse einen Winkel
von etwa 30 bis 60°, vorzugsweise etwa 45° bildende, von der Mantelfläche gegen die
Deckfläche ansteigende zweite Nutwand auf. Bevorzugt sind die beiden Nutwände von
einem parallel zur Längsachse liegenden Nutboden begrenzt, wobei die Nutböden der
beiden Vertiefungen zweckmässigerweise parallel zueinander stehen. Die besondere Querschnittsausbildung
der nutförmigen Vertiefungen ermöglichen ein sicheres und rasches Heranfahren der
Gabeln eines Hubstaplers an die als Auflage dienende erste Nutwand.
[0012] Der grösste Teil der heute eingesetzten Formkörper weist eine zylinderförmig ausgebildete
Mantelfläche auf. Die Zylinderform ist jedoch zur Einformung der nutförmigen Vertiefungen
nicht zwingend.
[0013] Bei einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Formkörpers ist die Lagerfläche
von der Mantelfläche gebildet ist und die Nutfläche von einem Nutboden der von der
gleichen Seiten der Mantelfläche eingeformten nutförmigen Vertiefungen gebildet ist.
[0014] Die nutförmigen Vertiefungen verlaufen bevorzugt in einem rechten Winkel zur Längsachse
und die Öffnung der nutförmigen Vertiefungen ist wenigstens gleich breit wie der Nutboden.
Zur besseren Ausformung kann der Nutboden von zwei in einem Winkel von 0 bis 20° auseinanderlaufenden
Nutwänden begrenzt sein.
[0015] Die erfindungsgemässen Formkörper können ohne Paletten mit einem Hubstapler entladen,
transportiert und gestapelt werden. Zudem kann Stau- und Lagerraum eingespart werden.
[0016] Die heute üblichen Vorrichtungen zur Herstellung von Formkörpern aus einer Söderbergmasse
nach dem Stand der Technik weisen eine auf einer ebenen Bodenplatte stehende rohrförmige
Kokille mit einer in einem rechten Winkel zur Bodenplatte stehenden Kokillenachse
auf. Die Kokille umfasst ein mit der Bodenplatte verbundenes, feststehendes Kokillenwandteil
und zwei am feststehenden Kokillenwandteil angelenkte, um parallel zur Kokillenachse
liegende Schwenkachsen schwenkbare Kokillenwandteile.
[0017] Eine derartige Vorrichtung zeichnet sich zur Herstellung der ersten Ausführungsform
des erfindungsgemässen Formkörpers erfindungsgemäss dadurch aus, dass zwei stegförmige
Erhebungen mit je einer parallel und in gleichem Abstand zur Bodenplatte liegenden,
von der Bodenplatte weg weisenden ersten Stegwand von den schwenkbaren Kokillenwandteilen
abragen. Im geschlossenen Zustand der Kokille liegen die Erhebungen einander gegenüber
und ragen in das Innere der Kokille ein.
[0018] Bevorzugt weisen die stegförmigen Erhebungen eine mit der Kokillenachse einen Winkel
von etwa 30 bis 60°, vorzugsweise etwa 45° bildende, von den Kokillenwandteilen gegen
das Innere der Kokille ansteigende zweite Stegwand auf. Die beiden Stegwände sind
bevorzugt von einer parallel zur Kokillenachse liegenden Querwand begrenzt, wobei
die Querwände der beiden Erhebungen im geschlossenen Zustand der Kokille bevorzugt
parallel zueinander stehen.
[0019] Zur Herstellung üblicher Formate von Formkörpern bilden die Kokillenwandteile im
geschlossenen Zustand der Kokille eine zylinderförmige Kokilleninnenwand.
[0020] Eine zur Herstellung der zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Formkörpers
geeignete Vorrichtung zeichnet sich erfindungsgemäss dadurch aus, dass die schwenkbaren
Kokillenwandteile an der Bodenplatte angelenkt sind, die Schwenkachsen parallel zur
Bodenplatte liegen und die stegförmigen Erhebungen mit einer von der Bodenplatte weg
weisenden Querwand von der Bodenplatte aufragen.
[0021] Bevorzugt verlaufen die stegförmigen Erhebungen in einem rechten Winkel zu den Schwenkachsen
und die von der Bodenplatte weg weisende Querwand ist wenigstens gleich breit wie
die stegförmige Erhebung an der Bodenplatte. Zur besseren Ausformung kann die von
der Bodenplatte weg weisende Querwand von zwei in einem Winkel von 0 bis 30° auf einander
zulaufenden Stegwänden begrenzt sein.
[0022] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
schematisch in
- Fig. 1 eine Schrägsicht auf eine erste Ausführungsform eines Formkörpers mit nutenförmigen
Vertiefungen;
- Fig. 2 einen Schnitt durch den um 90° gekippten Formkörper von Fig. 1 in der Formkörperachse;
- Fig. 3 einen Schnitt durch den Formkörper von Fig. 1 nach deren Linie I-I;
- Fig. 4 eine Schrägsicht auf eine Vorrichtung zur Herstellung des Formkörpers von Fig.
1;
- Fig. 5 eine Schrägsicht auf die Vorrichtung von Fig. 4 in geöffnetem Zustand;
- Fig. 6 eine Seitenansicht eines Hubstaplers beim Transport des Formkörpers von Fig.
1.
- Fig. 7 eine Schrägsicht auf eine zweite Ausführungsform eines Formkörpers mit nutenförmigen
Vertiefungen;
- Fig. 8 einen Schnitt durch den Formkörper von Fig. 7 nach deren Linie I-I in Richtung
der Formkörperachse;
- Fig. 9 einen Schnitt durch den Formkörper von Fig. 8 nach deren Linie II-II;
- Fig. 10 eine Schrägsicht auf eine Vorrichtung zur Herstellung des Formkörpers von
Fig. 7;
- Fig. 11 eine Schrägsicht auf die Vorrichtung von Fig. 10 in geöffnetem Zustand;
- Fig. 12 eine Seitenansicht eines Hubstaplers beim Transport des Formkörpers von Fig.
7.
[0023] Ein in den Fig. 1 bis 3 dargestellter zylindrischer Formkörper 10 aus einer Söderbergmasse,
auch Söderbergzylinder genannt, weist eine Bodenfläche 14, eine Deckfläche 16 und
eine zylindrische Mantelfläche 12 mit einer Längs- oder Zylinderachse z auf. Die Bodenfläche
14 ist gleichzeitig die Lagerfläche des Formkörpers 10. Von einander gegenüberliegenden
Seiten der Mantelfläche 12 sind zwei nutförmige Vertiefungen 18, 20 eingeformt. Die
beiden nutförmigen Vertiefungen 18, 20 weisen je eine parallel und in gleichem Abstand
a zur Bodenfläche 14 liegende, gegen die Bodenfläche 14 gerichtete Nutwand 22, 24
auf. Der Abstand a der gegen die Bodenfläche 14 gerichteten ersten Nutwand 22, 24
zur Deckfläche 16 ist kleiner als der Abstand b der ersten Nutwand 22, 24 zur Bodenfläche
14.
[0024] Die nutförmigen Vertiefungen 18, 20 weisen eine von der Mantelfläche 12 gegen die
Deckfläche 16 ansteigende zweite Nutwand 26, 28 auf. Die Nutwand 26, 28 bildet mit
der Längsachse z einen Winkel α von beispielsweise 45°. Die beiden Nutwände 22, 26
bzw. 24, 28 sind von einem parallel zur Längsachse z liegenden Nutboden 30, 32 begrenzt.
Die Nutböden 30, 32 der beiden Vertiefungen 18, 20 stehen parallel zueinander.
[0025] Der in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Formkörper weist beispielsweise einen Durchmesser
D und eine Höhe h von je 1000 mm auf, der gegenseitige Abstand d der beiden Nutböden
30, 32 beträgt 800 mm. Der Abstand a der ersten Nutwände 22, 24 von der Bodenfläche
14 beträgt beispielsweise 750 mm, der Abstand b zur Deckfläche 16 250 mm. Die maximale
Breite s der ersten Nutwand 22, 24 beträgt 100 mm.
[0026] Eine in den Fig. 4 und 5 gezeigte Vorrichtung zur Herstellung des zylindrischen Formkörpers
10 mit den nutförmigen Vertiefungen 18, 20 weist eine rohrförmige Kokille 34 aus beispielsweise
8 mm dickem Stahlblech auf. Die Kokille 34 liegt einer Bodenplatte 36 aus Stahl auf.
Die Bodenplatte 36 steht auf für den Vibriervorgang geeigneten Stahlfüssen 38. Die
Kokille 34 ist dreiteilig ausgebildet und weist ein mit der Bodenplatte 36 verbundenes,
feststehendes Kokillenwandteil 40 auf, an dem je ein Kokillenwandteil 42, 44 über
Scharniergelenke angelenkt und um Schwenkachsen e, f schwenkbar sind. Über Verriegelungen
46 mit Steckbolzen kann die Kokille 34 in geschlossenem Zustand unter Bildung einer
zylindrischen Kokilleninnenwand 68 verriegelt werden. Hierbei steht die Achse m der
Kokille 34 senkrecht auf der horizontalen Bodenplatte 36.
[0027] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, sind an der Innenseite der beiden schwenkbaren Kokillenwandteile
42, 44 stegförmige Erhebungen 48, 50 angeformt, die im geschlossenen Zustand der Kokille
34 einander gegenüberliegen und in das Innere der Kokille 34 einragen. Die stegförmigen
Erhebungen 48, 50 weisen je eine parallel und in gleichem Abstand t zur Bodenplatte
36 liegende, von der Bodenplatte 36 weg weisende und von den schwenkbaren Kokillenwandteilen
42, 44 abragende erste Stegwand 52, 54 auf. Eine zweite Stegwand 56, 58 steigt von
den Kokillenwandteilen 42, 44 gegen das Innere der Kokille 34 an und bildet mit der
Kokillenachse m einen Winkel α von beispielsweise 45°. Die beiden Stegwände 52, 56
bzw. 54, 58 sind von einer parallel zur Kokillenachse m liegenden Querwand 60, 62
begrenzt. Die Querwände 60, 62 der beiden stegartigen Erhebungen 48, 50 stehen im
geschlossenen Zustand der Kokille 34 parallel zueinander.
[0028] Zur Herstellung eines Formkörpers wird die geschlossene Kokille 34 mit heisser, noch
plastischer Söderbergmasse gefüllt. Anschliessend wird die Vorrichtung zur Verdichtung
der Söderbergmasse gerüttelt bzw. vibriert und nachfolgend durch Beaufschlagung der
Kokillenaussenwand mit Wasser abgekühlt.
[0029] Sobald der entstehende Formkörper 10 eine ausreichende Festigkeit erreicht hat, wird
die Kokille 34 entriegelt und durch Verschwenken der beiden Kokillenwandteile 42,
44 geöffnet.
[0030] Durch die stegförmigen Erhebungen 48,50 wurden die entsprechenden nutförmigen Vertiefungen
18, 20 im Formkörper 10 gebildet. Die Entnahme des Formkörpers 10 aus der geöffneten
Kokille 34 erfolgt mittels eines in Fig. 6 dargestellten Hubstaplers 64, der zwei
parallele, in seitlichem Abstand sowie in der Höhe verstellbare Gabeln 66 aufweist.
Der Hubstapler 64 fährt mit den entsprechend den Abmessungen des Formkörpers 10 vorgängig
positionierten Gabeln 66 in die nutförmigen Vertiefungen 18, 20 ein. Durch Anheben
der Gabeln 66 kommen diese mit der ersten Nutwand 22, 24 zur Anlage. Beim weiteren
Anheben der Gabeln 66 wird der Formkörper 10 von der Bodenplatte 36 abgehoben und
kann mit dem Hubstapler 64 weiter transportiert werden.
[0031] Ein in den Fig. 7 bis 9 dargestellter zylindrischer Formkörper 110 aus einer Söderbergmasse,
auch Söderbergzylinder genannt, weist eine Bodenfläche 114, eine Deckfläche 116 und
eine Mantelfläche 112 mit einer Längsachse z auf. Die Mantelfläche 112 setzt sich
zusammen aus zwei zu einander parallelen, rechteckigen Flächen 172, 174 und zwei sich
über 90° erstreckende Zylindersegmentflächen 176, 178. Eine der rechteckigen Flächen
ist gleichzeitig die Lagerfläche. Von der gleichen Seite der Mantelfläche 112 bzw.
der rechteckigen Lagerfläche 172 sind zwei nutförmige Vertiefungen 118, 120 eingeformt.
Die beiden nutförmigen Vertiefungen 118, 120 weisen je einen parallel und in gleichem
Abstand b' zur rechteckigen Lagerfläche 172 liegenden, gegen die Lagerfläche 172 gerichteten
Nutboden 130, 132 auf.
[0032] Die nutförmigen Vertiefungen 118, 120 weisen zwei den Nutboden 130, 132 begrenzende
und an der Lagerfläche 172 endende Nutwände 122, 126 bzw. 124, 128 auf. Die Nutwände
122, 126 bzw. 124, 128 können parallel zu einander und in einem rechten Winkel zur
Längsachse z verlaufen. Zur besseren Ausformung des Formkörpers 110 können die Nutwände
122, 126 bzw. 124, 128 auch gegen die Lagerfläche 172 in einem Winkel von z.B. etwa
10° gegen eine zur Längsachse z senkrechte Ebene auseinanderlaufen. Die Nutwände 122,
126 bzw. 124, 128 der beiden Vertiefungen 118, 120 stehen parallel zueinander.
[0033] Der in den Fig. 7 bis 9 gezeigte Formkörper weist beispielsweise einen Durchmesser
D' von 900 mm, eine Länge L von 2000 mm und einen Radius R der Zylindersegmentwände
176, 178 von 450 mm auf, der gegenseitige Abstand d' der einander entsprechenden Nutwände
122, 124 bzw. 126, 128 beträgt 800 mm. Der Abstand b' der Nutböden 130, 132 von der
Lagerfläche 172 beträgt beispielsweise 80 mm, die Breite s' der Nutböden 130, 132
100 mm. In den Zylindersegmentwänden 176, 178 sind einander gegenüber stehende konische
Vertiefungen 180, 182 angeordnet.
[0034] Eine in den Fig. 10 und 11 gezeigte Vorrichtung zur Herstellung des Formkörpers 110
mit den nutförmigen Vertiefungen 118, 120 weist eine Kokille 134 aus beispielsweise
8 mm dickem Stahlblech auf. Die Kokille 134 ist von einer Bodenplatte 136 aus Stahl
begrenzt. Die Bodenplatte 136 steht auf für den Vibriervorgang geeigneten Stahlfüssen
138. Die Kokille 134 weist zwei mit der Bodenplatte 136 verbundene, feststehende Kokillenwandteile
140, 141 auf. An der Bodenplatte 136 sind weiter zwei schwenkbare Kokillenwandteile
142, 144 über Scharniergelenke angelenkt und um Schwenkachsen e', f' schwenkbar. Über
Verriegelungen 146 mit Steckbolzen kann die Kokille 134 in geschlossenem Zustand verriegelt
werden.
[0035] Wie aus Fig. 11 ersichtlich, sind an der Bodenplatte 136 parallel zu einander liegende
stegförmige Erhebungen 148, 150 angeformt, die im geschlossenen Zustand der Kokille
134 in das Innere der Kokille 134 einragen. Die stegförmigen Erhebungen 148, 150 weisen
je eine in gleichem Abstand zur Bodenplatte 136 liegende Querwand 160, 162 auf. Zwei
Stegwände 152, 156 bzw. 154, 158 begrenzen die Querwände 160, 162 und verlaufen parallel
zu einander oder laufen in einem Winkel von z.B. 10° zur einer zur Bodenplatte 136
senkrechten Ebene auseinander, so dass die Breite der stegförmigen Erhebungen 148,
150 an der Bodenplatte 136 gleich oder grösser ist als die Breite der Querwände 160,
162.
[0036] Wie aus Fig. 11 ersichtlich, sind an der Innenseite der beiden schwenkbaren Kokillenwandteile
142, 144 kegelförmige Erhebungen 184, 186 angeformt, die im geschlossenen Zustand
der Kokille 134 einander gegenüberliegen und in das Innere der Kokille 134 einragen.
[0037] Zur Herstellung eines Formkörpers wird die geschlossene Kokille 134 mit heisser,
noch plastischer Söderbergmasse gefüllt. Anschliessend wird die Vorrichtung zur Verdichtung
der Söderbergmasse gerüttelt bzw. vibriert und nachfolgend durch Beaufschlagung der
Kokillenaussenwand mit Wasser abgekühlt. Sobald der entstehende Formkörper 110 eine
ausreichende Festigkeit erreicht hat, wird die Kokille 134 entriegelt und durch Verschwenken
der beiden Kokillenwandteile 142, 144 geöffnet.
[0038] Durch die stegförmigen Erhebungen 148, 150 wurden die entsprechenden nutförmigen
Vertiefungen 118, 120 im Formkörper 110 gebildet. Die Entnahme des Formkörpers 110
aus der geöffneten Kokille 134 erfolgt nach dem Fassen mit einer Greifzange und Anheben,
z.B. mit einem Kran, mittels eines in Fig. 12 dargestellten Hubstaplers 164, der zwei
parallele, in seitlichem Abstand sowie in der Höhe verstellbare Gabeln 166 aufweist.
Der Hubstapler 164 fährt mit den entsprechend den Abmessungen des Formkörpers 110
vorgängig positionierten Gabeln 166 in die nutförmigen Vertiefungen 118, 120 ein.
Durch Anheben der Gabeln 166 kommen diese mit den Nutböden 130, 132 zur Anlage und
der Formkörper 110 kann mit dem Hubstapler 164 weiter transportiert werden. Die beiden
konischen Vertiefungen 180, 182 in den Zylindersegmentwänden 176, 178 dem Greifen
und Aufrichten und Einsetzen der Formkörper 110 in Lichtbogenöfen.
1. Formkörper aus einer Söderbergmasse für Lichtbogenöfen, mit einer Bodenfläche (14,
114), einer in einem rechten Winkel zur Bodenfläche (14,114) stehenden Längsachse
(z) und einer parallel zur Längsachse (z) vom Umfang der Bodenfläche (14,114) zum
Umfang einer Deckfläche (16,116) verlaufenden Mantelfläche (12,112),
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei nutförmige Vertiefungen (18,20;118,120) mit je einer parallel und in gleichem
Abstand (b) zu einer Lagerfläche liegenden, gegen die Lagerfläche gerichteten Nutfläche
von der Mantelfläche (12,112) eingeformt sind.
2. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfläche von der Bodenfläche (14) gebildet ist und die Nutfläche von einer
ersten Nutwand (22,24) der von einander gegenüberüegenden Seiten der Mantelfläche
(12) eingeformten nutförmigen Vertiefungen (18,20) gebildet ist.
3. Formkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) der gegen die Bodenfläche (14) gerichteten ersten Nutwand (22,24)
zur Deckfläche (16) kleiner ist als der Abstand (b) der ersten Nutwand (22,24) zur
Bodenfläche (14).
4. Formkörper nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmigen Vertiefungen (18,20) eine mit der Längsachse (z) einen Winkel α von
30 bis 60°, vorzugsweise etwa 45° bildende, von der Mantelfläche (12) gegen die Deckfläche
(16) ansteigende zweite Nutwand (26,28) aufweisen.
5. Formkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nutwände (18,26;20,28) von einem parallel zur Längsachse (z) liegenden
Nutboden (30,32) begrenzt sind und die Nutböden (30,32) der beiden Vertiefungen (18,20)
parallel zueinander stehen.
6. Formkörper nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (12) zylinderförmig ist.
7. Formkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerfläche (172) von der Mantelfläche (112) gebildet ist und die Nutfläche von
einem Nutboden (130,132) der von der gleichen Seiten der Mantelfläche (112) eingeformten
nutförmigen Vertiefungen (118,120) gebildet ist.
8. Formkörper nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmigen Vertiefungen (118,120) in einem rechten Winkel zur Längsachse (z)
verlaufen.
9. Formkörper nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung der nutförmigen Vertiefungen (118,120) wenigstens gleich breit ist wie
der Nutboden (130, 132).
10. Formkörper nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutboden (130,132) von zwei in einem Winkel α von 0 bis 20° auseinanderlaufenden
Nutwänden (122,126;124,128) begrenzt ist.
11. Vorrichtung zur Herstellung eines Formkörpers aus einer Söderbergmasse für Lichtbogenöfen,
mit einer ebenen Bodenplatte (36), einer auf der Bodenplatte (36) stehenden Kokille
(34), wobei die Kokille (34) wenigstens ein mit der Bodenplatte (36) verbundenes,
feststehendes Kokillenwandteil (40) und zwei um Schwenkachsen (e, f) schwenkbare Kokillenwandteile
(42,44) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei stegförmige Erhebungen (48,50) mit je einer parallel und in gleichem Abstand
(t) zur Bodenplatte (36) liegenden Stegwand (52,54) von wenigstens einem Kokillenwandteil
(42,44) abragen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokille rohrförmig ist und eine in einem rechten Winkel zur Bodenplatte (36)
stehende Kokillenachse (m) aufweist, wobei die schwenkbaren Kokillenwandteile (42,44)
am feststehenden Kokillenwandteil (40) angelenkt sind, die Schwenkachsen (e, f) parallel
zur Kokillenachse (m) liegen und die Erhebungen (48, 50) von den schwenkbaren Kokillenwandteilen
(42,44) abragen und im geschlossenen Zustand der Kokille (34) einander gegenüberliegen
und in das Innere der Kokille (34) einragen.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die stegförmigen Erhebungen (48,50) eine mit der Kokillenachse (m) einen Winkel α
von 30 bis 60°, vorzugsweise etwa 45° bildende, von den Kokillenwandteilen (42,44)
gegen das Innere der Kokille (34) ansteigende zweite Stegwand (56,58) aufweisen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Stegwände (52,56; 54,58) von einer parallel zur Kokillenachse (m) liegenden
Querwand (60,62) begrenzt sind und die Querwände (60,62) der beiden Erhebungen (48,50)
im geschlossenen Zustand der Kokille (34) parallel zueinander stehen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kokillenwandteile (40,42,44) im geschlossenen Zustand der Kokille (34) eine zylinderförmige
Kokilleninnenwand (68) bilden.
16. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die schwenkbaren Kokillenwandteile (142,144) an der Bodenplatte (136) angelenkt sind,
die Schwenkachsen (e', f') parallel zur Bodenplatte (136) liegen und die stegförmigen
Erhebungen (148,150) mit einer von der Bodenplatte (136) weg weisenden Querwand (160,162)
von der Bodenplatte (136) aufragen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die stegförmigen Erhebungen (148,150) in einem rechten Winkel zu den Schwenkachsen
(e', f) verlaufen.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Bodenplatte (136) weg weisende Querwand (160,162) wenigstens gleich breit
ist wie die stegförmige Erhebung (148,150) an der Bodenplatte (136).
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Bodenplatte (136) weg weisende Querwand (160,162) von zwei in einem Winkel
von 0 bis 30° auf einander zulaufenden Stegwänden (152,156;154,158) begrenzt ist.
1. Shaped body made of a Söderberg material for arc furnaces, having a base surface (14,
114), a longitudinal axis (z) at a right angle to the base surface (14, 114) and a
lateral surface (12, 112) which runs parallel to the longitudinal axis (z) from the
perimeter of the base surface (14, 114) to the perimeter of a top surface (16, 116),
characterized in that
two groove-shaped recesses (18, 20; 118, 120) each having a groove surface which lies
parallel to and at an identical distance (b) from a bearing surface and is oriented
towards the bearing surface are formed from the lateral surface (12, 112).
2. Shaped body according to Claim 1, characterized in that the bearing surface is formed by the base surface (14) and the groove surface is
formed by a first groove wall (22, 24) of the groove-shaped recesses (18, 20) formed
from opposing sides of the lateral surface (12).
3. Shaped body according to Claim 2, characterized in that the distance (a) between the first groove wall (22, 24) oriented towards the base
surface (14) and the top surface (16) is smaller than the distance (b) between the
first groove wall (22, 24) and the base surface (14).
4. Shaped body according to Claim 2 or 3, characterized in that the groove-shaped recesses (18, 20) have a second groove wall (26, 28) which rises
from the lateral surface (12) towards the top surface (16) and forms an angle α of
30 to 60°, preferably approximately 45°, with the longitudinal axis (z).
5. Shaped body according to Claim 4, characterized in that the two groove walls (18, 26; 20, 28) are delimited by a groove base (30, 32) lying
parallel to the longitudinal axis (z), and the groove bases (30, 32) of the two recesses
(18, 20) are parallel with respect to one another.
6. Shaped body according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the lateral surface (12) is cylindrical.
7. Shaped body according to Claim 1, characterized in that the bearing surface (172) is formed by the lateral surface (112) and the groove surface
is formed by a groove base (130, 132) of the groove-shaped recesses (118, 120) formed
from the same side of the lateral surface (112).
8. Shaped body according to Claim 7, characterized in that the groove-shaped recesses (118, 120) run at a right angle to the longitudinal axis
(z).
9. Shaped body according to Claim 7 or 8, characterized in that the opening of the groove-shaped recesses (118, 120) has at least the same width
as the groove base (130, 132).
10. Shaped body according to Claim 9, characterized in that the groove base (130, 132) is delimited by two groove walls (122, 126; 124, 128)
diverging at an angle α of 0 to 20°.
11. Apparatus for producing a shaped body made of a Söderberg material for arc furnaces,
having a planar base plate (36) and a mould (34) positioned on the base plate (36),
wherein the mould (34) has at least one stationary mould wall part (40), which is
connected to the base plate (36), and two mould wall parts (42, 44) which are pivotable
about pivot axes (e, f),
characterized in that
two web-shaped elevations (48, 50) each having a web wall (52, 54) which lies parallel
to and at an identical distance (t) from the base plate (36) protrude from at least
one mould wall part (42, 44).
12. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the mould is tubular and has a mould axis (m) at a right angle to the base plate
(36), wherein the pivotable mould wall parts (42, 44) are hinged to the stationary
mould wall part (40), the pivot axes (e, f) lie parallel to the mould axis (m), and
the elevations (48, 50) protrude from the pivotable mould wall parts (42, 44) and,
when the mould (34) is in the closed state, lie opposite one another and protrude
into the interior of the mould (34).
13. Apparatus according to Claim 12, characterized in that the web-shaped elevations (48, 50) have a second web wall (56, 58) which rises from
the mould wall parts (42, 44) towards the interior of the mould (34) and forms an
angle α of 30 to 60°, preferably approximately 45°, with the mould axis (m).
14. Apparatus according to Claim 13, characterized in that the two web walls (52, 56; 54, 58) are delimited by a transverse wall (60, 62) lying
parallel to the mould axis (m), and the transverse walls (60, 62) of the two elevations
(48, 50) are parallel with respect to one another when the mould (34) is in the closed
state.
15. Apparatus according to one of Claims 12 to 14, characterized in that the mould wall parts (40, 42, 44) form a cylindrical mould inner wall (68) when the
mould (34) is in the closed state.
16. Apparatus according to Claim 11, characterized in that the pivotable mould wall parts (142, 144) are hinged to the base plate (136), the
pivot axes (e', f') lie parallel to the base plate (136), and the web-shaped elevations
(148, 150) protrude from the base plate (136) with a transverse wall (160, 162) pointing
away from the base plate (136).
17. Apparatus according to Claim 16, characterized in that the web-shaped elevations (148, 150) run at a right angle to the pivot axes (e',
f').
18. Apparatus according to Claim 16 or 17, characterized in that the transverse wall (160, 162) pointing away from the base plate (136) has at least
the same width as the web-shaped elevation (148, 150) on the base plate (136).
19. Apparatus according to Claim 18, characterized in that the transverse wall (160, 162) pointing away from the base plate (136) is delimited
by two web walls (152, 156; 154, 158) converging at an angle of 0 to 30°.
1. Objet façonné en un matériau de Söderberg pour des fours à arc électrique, avec une
face inférieure (14, 114), un axe longitudinal (z) orienté à angle droit par rapport
à la face inférieure (14, 114), et une face latérale (12, 112) s'étendant parallèlement
à l'axe longitudinal (z) depuis le périmètre de la face inférieure (14, 114) jusqu'au
périmètre d'une face supérieure (16, 116), caractérisé en ce que deux creux en forme de rainures (18, 20; 118, 120), avec chaque fois une face de
rainure située parallèlement et à égale distance (b) d'une face d'appui et orientée
vers la face d'appui, sont formés à partir de la face latérale (12, 112).
2. Objet façonné selon la revendication 1, caractérisé en ce que la face d'appui est formée par la face inférieure (14) et la face de rainure est
formée par un premier flanc de rainure (22, 24) des creux en forme de rainures (18,
20) formés à partir de côtés opposés l'un à l'autre de la face latérale (12).
3. Objet façonné selon la revendication 2, caractérisé en ce que la distance (a) entre le premier flanc de rainure (22, 24) orienté vers la face inférieure
(14) et la face supérieure (16) est plus petite que la distance (b) entre le premier
flanc de rainure (22, 24) et la face inférieure (14).
4. Objet façonné selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que les creux en forme de rainures (18, 20) présentent un deuxième flanc de rainure (26,
28) montant à partir de la face latérale (12) vers la face supérieure (16) et formant
un angle α de 30° à 60°, de préférence d'environ 45°, avec l'axe longitudinal (z).
5. Objet façonné selon la revendication 4, caractérisé en ce que les deux flancs de rainures (18, 26; 20, 28) sont limités par un fond de rainure
(30, 32) orienté parallèlement à l'axe longitudinal (z) et les fonds de rainure (30,
32) des deux creux (18, 20) sont parallèles l'un à l'autre.
6. Objet façonné selon l'une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que la face latérale (12) est de forme cylindrique.
7. Objet façonné selon la revendication 1, caractérisé en ce que la face d'appui (172) est formée par la face latérale (112) et la face de rainure
est formée par un fond de rainure (130, 132) des creux en forme de rainures (118,
120) formés à partir du même côté de la face latérale (112).
8. Objet façonné selon la revendication 7, caractérisé en ce que les creux en forme de rainures (118, 120) s'étendent à angle droit par rapport à
l'axe longitudinal (z).
9. Objet façonné selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce que l'ouverture des creux en forme de rainures (118, 120) est au moins aussi large que
le fond de rainure (130, 132).
10. Objet façonné selon la revendication 9, caractérisé en ce que le fond de rainure (130, 132) est limité par deux flancs de rainure (122, 126; 124,
128) s'écartant l'un de l'autre avec un angle α de 0 à 20°.
11. Dispositif pour la fabrication d'un objet façonné en un matériau de Söderberg pour
des fours à arc électrique, avec une plaque de base plane (36), une coquille (34)
dressée sur la plaque de base (36), dans lequel la coquille (34) présente au moins
une partie de paroi de coquille (40) immobile assemblée à la plaque de base (36) et
deux parties de paroi de coquille (42, 44) pouvant pivoter autour d'axes de pivotement
(e, f), caractérisé en ce que deux protubérances en forme de nervures (48, 50), avec chaque fois un flanc de nervure
(52, 54) situé parallèlement et à égale distance (t) de la plaque de base (36), sont
saillantes sur au moins une partie de paroi de coquille (42, 44).
12. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que la coquille est de forme tubulaire et présente un axe de coquille (m) orienté à angle
droit par rapport à la plaque de base (36), dans lequel les parties de paroi de coquille
pivotantes (42, 44) sont articulées sur la partie de paroi de coquille fixe (40),
les axes de pivotement (e, f) sont parallèles à l'axe de coquille (m) et les protubérances
(48, 50) sortent des parties de paroi de coquille pivotantes (42, 44) et, à l'état
fermé de la coquille (34), sont opposées l'une à l'autre et pénètrent à l'intérieur
de la coquille (34).
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les protubérances en forme de nervures (48, 50) présentent un deuxième flanc de nervure
(56, 58) montant à partir des parties de paroi de coquille (42, 44) vers l'intérieur
de la coquille (34) et formant un angle α de 30° à 60°, de préférence d'environ 45°,
avec l'axe de coquille (m).
14. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les deux flancs de nervure (52, 56; 54, 58) sont limités par une paroi transversale
(60, 62) située parallèlement à l'axe de coquille (m) et les parois transversales
(60, 62) des deux protubérances (48, 50) sont parallèles l'une à l'autre lorsque la
coquille (34) se trouve à l'état fermé.
15. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 12 à 14, caractérisé en ce que les parties de paroi de coquille (40, 42, 44) forment, dans l'état fermé de la coquille
(34), une paroi intérieure de coquille de forme cylindrique (68).
16. Dispositif selon la revendication 11, caractérisé en ce que les parties de paroi de coquille pivotantes (142, 144) sont articulées sur la plaque
de base (136), les axes de pivotement (e', f') sont parallèles à la plaque de base
(136) et les protubérances en forme de nervures (148, 150) sortent de la plaque de
base (136) avec une paroi transversale (160, 162) s'écartant de la plaque de base
(136).
17. Dispositif selon la revendication 16, caractérisé en ce que les protubérances en forme de nervures (148, 150) sont orientées à angle droit par
rapport aux axes de pivotement (e', f').
18. Dispositif selon la revendication 16 ou 17, caractérisé en ce que la paroi transversale (160, 162) s'écartant de la plaque de base (136) est au moins
aussi large que la protubérance en forme de nervure (148, 150) sur la plaque de base
(136).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que la paroi transversale (160, 162) s'écartant de la plaque de base (136) est limitée
par deux flancs de nervure (152, 156; 154, 158) s'écartant l'un de l'autre avec un
angle de 0° à 30°.
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