| (19) |
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(11) |
EP 1 423 170 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2007 Patentblatt 2007/01 |
| (22) |
Anmeldetag: 28.08.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/009585 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/020374 (13.03.2003 Gazette 2003/11) |
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| (54) |
KRAFTSPORT-TRAININGSGERÄT
WEIGHT TRAINING DEVICE
APPAREIL DE MUSCULATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
30.08.2001 DE 10142106 28.05.2002 DE 10223846
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.06.2004 Patentblatt 2004/23 |
| (73) |
Patentinhaber: Beckersport Fitnessprodukte GmbH |
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54292 Trier (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BECKER, Hermann, Josef
54668 Ferschweiler (DE)
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| (74) |
Vertreter: Jochem, Bernd et al |
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Patentanwälte Beyer & Jochem,
Postfach 18 02 04 60083 Frankfurt am Main 60083 Frankfurt am Main (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 1 361 156 US-A- 3 364 747 US-A- 4 863 161 US-A- 5 108 354
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FR-A- 2 767 707 US-A- 3 573 865 US-A- 5 106 079
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Kraftsport-Trainingsgerät mit einem an einem Rahmen gelagerten,
aus einer unteren Endlage durch eine horizontale Lage hindurch nach oben und zurück
verschwenkbaren Lastarm, an dem ein Gewicht in Längsrichtung verstellbar angebracht
ist, einem Kraftangriffsglied, auf das von einem Trainierenden Zug- oder Druckkräfte
ausübbar sind, und Transmissionsgliedern, die diese Kräfte als Drehmoment auf den
Lastarm übertragen.
[0002] Derartige Trainingsgeräte sind in vielfältiger Form bekannt. Sie konkurrieren mit
elektrischen, hydraulischen und Federgeräten, die teilweise zu wesentlich höheren
Kosten größeren Komfort bieten, werden aber speziell mit aufsteckbaren Gewichtsscheiben
von vielen Trainern und Trainierenden bevorzugt. Bei den eingangs genannten Geräten
mit einem während einer Übung durch die horizontale Lage hindurch nach oben und unten
verschwenkbaren Lastarm wird insbesondere die als angenehm empfundene Eigenschaft
geschätzt, daß ein großer Hub zur Verfügung steht und im Weg-Last-Diagramm beim Anheben
des Gewichts aus seiner tiefsten Lage die aufzubringende Kraft zunächst verhältnismäßig
klein ist, zur horizontalen Lage des Lastarms hin stetig zunimmt und beim weiteren
Anheben in die höchste Lage wieder stetig abnimmt. Diese sinusförmig ansteigende und
wieder abfallende Belastungskurve, die auch noch durch Veränderung der Extremstellungen
des Lastarms modifiziert werden kann, entspricht bei vielen Übungen den physiologischen
Gegebenheiten, daß der Körper und die Glieder im mittleren Bereich einer Bewegungsamplitude
eine größere Kraft aufbringen können als im Bereich der Endlagen, d. h. bei stärkster
Beugung oder Streckung.
[0003] Die beliebten Geräte mit Gewichten und speziell Gewichtsscheiben gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1, wie sie z. B. aus den US-Patenten 3 364 747, 4 863 161 und 3 573
865 bekannt sind, haben im wesentlichen zwei zusammenhängende Nachteile, die bisher
nur einzeln zu beheben versucht wurde. Der eine Nachteil besteht darin, daß zur Veränderung
der Belastung zur Anpassung an die unterschiedlichen Kräfte der nacheinander an einem
Gerät übenden Männer und Frauen ständig Gewichte entfernt, hinzugefügt, ausgewechselt
oder mit Bezug auf die Schwenkachse des Lastarms verlagert werden müssen. Sogar Letzteres
fällt schwächeren Personen schwer, weil der Lastarm unter dem Einfluß des Gewichts
am Ende einer Übung durch die horizontale Lage hindurch zu seiner am stärksten abfallend
geneigten Stellung hin verschwenkt, so daß zur Verringerung der Belastung für den
nächsten Trainierenden das Gewicht längs des maximal geneigten Lastarms angehoben
werden muß. Wenn der Lastarm bereits in der untersten Stellung des Gewichts eine horizontale
oder schwach geneigte Lage einnimmt, läßt sich zwar das Gewicht leicht verstellen,
man erhält aber keine lange Belastungskurve mit einer aus der untersten Stellung heraus
zunächst zunehmenden und später wieder abfallenden Belastung.
[0004] Der zweite Nachteil der bekannten Geräte der eingangs genannten Art hängt insofern
mit dem ersten zusammen, als der sich am Ende einer Übung mit dem Gewicht in die untere
Endlage senkende Lastarm über die Transmissionsglieder das Kraftangriffsglied in den
Bereich einer Extremstellung mitnimmt. Der nächste am Gerät Trainierende muß daher
in einer stark gebeugten oder gestreckten Stellung in das Gerät einsteigen, ggf. in
dieser Körperhaltung noch gewisse Einstellungen an dem Gerät vornehmen und dann aus
dieser Stellung heraus beginnen. Selbst wenn man am Ende einer Übung das Gewicht schon
vor Erreichen seines Tiefpunktes durch ein bewegbares Lager auffängt und abgestützt
hält, ist unter Berücksichtigung unterschiedlicher Körpermaße der Einstieg in ein
nahe einer Endstellung verharrendes Gerät oft unbequem.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trainingsgerät der eingangs genannten
Art zu schaffen, das unter Beibehaltung der vorteilhaften Eigenschaften eines durch
die horizontale Lage hindurch verschwenkbaren Lastarms mit einfachen Mitteln wesentlich
mehr Komfort bietet als herkömmliche derartige Übungsgeräte.
[0006] Vorstehende Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Kraftsport - Trainingsgerät mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei der Lastarm oberhalb der
unteren Endlage in der horizontalen oder einer bis zu etwa 20° geneigten Lage durch
ein Arretierglied direkt oder indirekt abstützbar und in der abgestützten Lage das
Gewicht mittels eines Elektromotors oder Handantriebs und eines Getriebes mit Selbsthemmung
verschiebbar ist.
[0007] Die Kombination der vorgeschlagenen Maßnahmen stellt das neue Gerät, was den Komfort
betrifft, gleichwertig an die Seite der wesentlich teureren andersartigen Übungsgeräte.
Gleichwohl ist es, was die auszuführenden Kraftübungen betrifft, ein Gerät mit an
einem Lastarm befestigbaren Gewichten, insbesondere in Form von Scheiben, geblieben.
Weil die wirksame Hebelarmlänge durch Verstellen des Gewichts längs des Lastarms veränderbar
ist, braucht das Gewicht selbst nur selten verändert zu werden. Andererseits bietet
das verhältnismäßig einfache Hinzufügen oder Abnehmen von einzelnen Gewichtsscheiben
oder -scheibensegmenten die Möglichkeit, mit einem verhältnismäßig kurzen Verschiebeweg
des Gewichts längs des Lastarms auszukommen.
[0008] Die Arretierung und Abstützung des Lastarms in der horizontalen Lage bietet bei einem
Lastarm mit motorisch oder von Hand verstellbarem Gewicht den doppelten Vorteil, daß
gleichzeitig für den Einstieg in das Gerät und für die Veränderung der Belastung optimale
Voraussetzungen gegeben sind.
[0009] Bei einem Gerät, das mit einem durch die horizontale Lage hindurch nach oben und
unten verschwenkbaren Lastarm betrieben wird, befindet sich, unabhängig von einer
vielfach möglichen Einstellung der obersten und untersten Endlage die horizontale
Lage, wenn nicht genau in der Mitte, dann doch wenigstens im mittleren Bereich der
eingestellten Bewegungsamplitude. Demnach kann der Trainierende ganz bequem einsteigen,
die ggf. zur Anpassung an seine Körpermaße noch notwendigen Einstellungen vornehmen
und aus etwa halb gestreckter Lage heraus mit der Übung beginnen. Zu den Einstellungen
gehört in der Regel auch eine Veränderung des maximalen Lastmoments, d. h. eine Verschiebung
des Gewichts längs des Lastarms. Da dieser zu Beginn der Übung in horizontaler Lage
gehalten ist, braucht der Verstellantrieb keine Leistung, um das Gewicht anzuheben.
Der Elektromotor und seine Schalteinrichtung können für minimale Maße und Stromstärke
ausgelegt werden bzw. alternativ kann der Handantrieb mit einer einzigen Umdrehung
eines Handrades oder einer Kurbel auskommen, weil das aufgebrachte Drehmoment nur
gerade ausreichen muß, um die Reibung im Antriebsstrang und in der Führung des Gewichts
zu überwinden.
[0010] Es versteht sich, daß im Vergleich mit den bisher bekannten Geräten der erfindungsgemäß
angestrebte Erfolg zu einem wesentlichen Teil auch dann erreicht wird, wenn man nicht
die optimalen Bedingungen schafft, sondern sich diesen nur annähert, indem man als
Ausgangsstellung des Geräts für den Beginn der Übungen und für die Einstellung der
Belastung statt der horizontalen eine leicht geneigte Stellung des Lastarms wählt.
Wenn die Neigung innerhalb eines Bereichs von etwa 20° bis 25° bleibt, gestattet dies
im Vergleich mit herkömmlichen Geräten, bei denen der Lastarm in oder nahe der Stellung
stärkster Neigung angehalten wird, immer noch einen merklich bequemeren Einstieg in
das Gerät, und man kommt auch noch mit einer vergleichsweise kleinen motorischen oder
manuellen Antriebskraft aus, die allerdings bereits in der Lage sein muß, das Gewicht
längs des geneigt stehenden Lastarms hochzuschieben. Daher ist die horizontale oder
angenähert horizontale Lage des Lastarms in der Ausgangsstellung eindeutig vorzuziehen.
[0011] Normalerweise kennen die an Kraftsportgeräten Trainierenden die für sie geeignete
Belastung, und das Aufsichtspersonal hat so viel Erfahrung, daß es für ungeübte Personen
zunächst eine geeignete, leichte Einstellung vornimmt. Dennoch ist, wenn keine Sicherheitsmaßnahmen
getroffen sind, die Gefahr nicht ganz auszuschließen, daß zu Beginn einer Übung die
Arretierung des in horizontaler Lage gehaltenen Lastarms gelöst wird und, ohne dass
vom Trainierenden gegengehalten wird, das Gewicht in seine tiefste Stellung fällt.
Dabei kann es zu Verletzungen kommen. Um diesem Risiko vorzubeugen, ist in bevorzugter
Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß das Arretierglied, das in einfacher Ausführung
eine zwischen dem Lastarm und dem Rahmen wirksame, durch einen vom Trainierenden steuerbaren
Klinkenantrieb zwischen einer Arretierstellung und einer Freigabestellung verschiebbare
oder verschwenkbare Klinke aufweist, in der Arretierstellung gegen Bewegung in die
Freigabestellung gesperrt ist, bis eine zum Aufwärtsschwenken des Lastarms ausreichende
Zug- oder Druckkraft auf das Kraftantriebsglied wirkt. Dadurch ist sichergestellt,
daß der Trainierende in dem Moment, wo das Arretierglied den Lastarm freigibt, die
notwendige Kraft aufbringt, um den Lastarm mit dem Gewicht nicht herabfallen zu lassen.
[0012] Die vorstehend erwähnte Sperre, die ein unbeabsichtigtes oder zu frühes Zurückziehen
der Klinke aus der Arretierstellung verhindert, kann in zweckmäßiger Weiterbildung
der Erfindung durch eine an der Klinke angebrachte Rastnase oder -aussparung erreicht
werden, die in der Arretierstellung mit dem Rahmen bzw. dem Lastarm in formschlüssigem
Eingriff ist und nach Betätigung des Klinkenantriebs erst zu Beginn des Aufwärtsschwenkens
des Lastarms außer Eingriff kommt.
[0013] In der bevorzugten praktischen Ausführungsform ist die Klinke ein durch eine Einrückfeder
zur Arretierstellung hin vorbelasteter, linear verschieblich geführter Verriegelungsbolzen
und der steuerbare Klinkenantrieb ein gegen die Einrückfeder wirkender Bowdenzug oder
Elektromagnet. Um diesen nicht mit Querkräften zu belasten und dadurch zu verkanten,
sollte er nach Möglichkeit über eine Schnur oder eine Zugfeder, die stärker ist als
die Einrückfeder, auf den Verriegelungsbolzen wirken. Die Anordnung kann auch umgekehrt
derart getroffen sein, daß die Klinke durch eine Feder in Richtung Freigabestellung
belastet und durch ein vom Trainierenden steuerbares Druck- oder Zugorgan, z. B. einen
Elektromagneten oder Bowdenzug, in die Arretierstellung zu verschieben ist.
[0014] Die Sicherheit wird vorzugsweise noch dadurch gefördert, daß der Lastarm durch das
Arretierglied oder weitere Arretierglieder in mehr als einer Stellung abstützbar ist.
So kann z. B. die Klinke am Lastarm gelagert und mit mehreren an einem Rahmenteil
auf einem Kreisbogen angeordneten Widerlagern, z. B. in Form von Löchern, in Eingriff
zu bringen sein. Alternativ besteht die Möglichkeit, daß die am Lastarm gelagerte
Klinke mit mehreren in gerader Reihe an einem verschwenkbar gelagerten Rahmenteil
angeordneten Löchern in Eingriff zu bringen ist. In beiden Fällen kommt es bei Einsatz
einer Einrückfeder unmittelbar, nachdem einen Trainierenden die Kräfte verlassen,
und er den Bowdenzug oder elektromagnetischen Antrieb der Klinke nicht mehr betätigt,
zu deren Eingriff in eines der vorhandenen Löcher, bevor das Gewicht eine höhere Fallgeschwindigkeit
erreicht hat. Darüber hinaus ermöglicht die Reihe der Löcher eine einfache und wahlweise
veränderliche Anbringung von Endanschlägen zur oberen und unteren Begrenzung der Bewegungsamplitude,
z. B. bei Übungen von Patienten in der Rehabilitation. Es versteht sich, daß in kinematischer
Umkehrung die Klinke oder ein anderes Arretierglied auch an einem Teil des Rahmens
gelagert und mit einem oder mehreren Widerlagern, z. B. Löchern, in einem mit dem
Lastarm verbundenen Teil in Eingriff zu bringen ist.
[0015] Um die Anwendungsmöglichkeiten des Trainingsgeräts zu erweitern, ist in weiterer
bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung das Gewicht durch eine senkrechte Mittellängsebene
durch die Schwenkachse des Lastarms hindurch verschiebbar. Man arbeitet also mit einem
zweiarmigen Lastarm und erreicht damit, daß bei unterschiedlichen Übungen entgegengesetzte
Zug- und Druckkräfte auf das Kraftangriffsglied ausgeübt werden können.
[0016] Der erfindungsgemäß vorgesehene Antrieb zum Verschieben des Gewichts längs des Lastarms
braucht äußerlich nicht in Erscheinung zu treten. In der bevorzugten praktischen Ausführungsform
ist der Lastarm durch ein Vierkantrohr gebildet, in dem ein auf Kugellagern geführter
Schlitten in Längsrichtung verfahrbar ist, der auf wenigstens einem sich durch einen
Längsschlitz im Rohr nach außen erstreckenden Zapfen das Gewicht trägt und durch eine
drehfest mit ihm verbundene Mutter und eine Gewindespindel antreibbar ist. Das Gewicht
besteht dabei vorzugsweise aus einer oder mehreren neben einer Seitenfläche des Lastarms
mit horizontaler Mittellängsachse angeordneten, konzentrisch verbundenen Gewichtsscheiben,
wobei zweckmäßigerweise an den Scheiben noch zusätzlich über und unter dem Lastarm
angeordnete Scheibensegmente festlegbar sind.
[0017] Nachstehend werden einige Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine vereinfachte Seitenansicht eines Kraftsport-Trainingsgeräts im Einsatz;
- Fig. 2 und 3
- Vorder- und Rückansicht des Lastarms des Trainingsgeräts nach Fig. 1;
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch den Lastarm des Trainingsgeräts nach Fig. 1 bis 3 sowie des
daran gelagerten Gewichts;
- Fig. 5
- einen Längsschnitt durch den Lastarm des Trainingsgeräts nach Fig. 1;
- Fig. 5A
- einen Längsschnitt in größerem Maßstab durch die wesentlichen Teile eines Handantriebs
in bzw. an dem Lastarm nach Fig. 5;
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch ein zur Arretierung des Lastarms des Trainingsgeräts nach
Fig. 1 in der horizontalen Lage verwendbares Arretierglied;
- Fig. 7
- eine gegenüber Fig. 6 modifizierte Ausführungsform des Arretierglieds;
- Fig. 8
- eine Abwandlung der gesamten Anordnung zur Arretierung des Lastarms des Trainingsgeräts
nach Fig. 1 in der horizontalen Lage;
- Fig. 9
- noch eine weitere Abwandlung der Anordnung zur Arretierung des Lastarms des Geräts
nach Fig. 1 in der horizontalen Lage und
- Fig.10
- eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Trainingsgeräts.
[0018] Das in Fig. 1 dargestellte Kraftsport-Trainingsgerät hat einen insgesamt mit 10 bezeichneten,
feststehenden Rahmen mit einem Sitz 12, auf dem eine Person 14 während des Trainings
sitzt. Trainiert wird an dem Gerät im Beispielsfall in der Weise, daß die Person 14
einen am freien Ende eines Kraftarms 16 angebrachten Handgriff 18 mit den Händen erfaßt
und nach oben drückt. Über eine konzentrisch auf der Schwenkachse des Kraftarms 16
drehbar am Rahmen 10 gelagerte Welle 20 ist der Kraftarm 16 drehfest mit einem Lastarm
22 verbunden, der ein aus kreisrunden Scheiben bestehendes Gewicht 24 trägt. Da sich
das Gewicht 24 auf derselben Seite einer senkrechten Mittellängsebene durch die gemeinsame
Schwenkachse des Kraftarms 16 und des Lastarms 22 befindet, wird beim Hochdrücken
des Handgriffs 18 auch das am Lastarm 22 angebrachte Gewicht 24 aufwärts verschwenkt.
[0019] Das Trainingsgerät nach Fig. 1 besitzt eine Anordnung zur Blockierung und Abstützung
des Lastarms 22 in der horizontalen Lage. Zu diesem Zweck ist der Rahmen 10 mit einem
bogenförmigen Segment 11 versehen, in dessen Zentrum sich die Welle 20 bzw. Schwenkachse
des Kraftarms 16 und Lastarms 22 befindet. Das Segment 11 besitzt auf seiner radial
äußeren Seite etwa auf dem Niveau der Schwenkachse eine Bohrung 26, in die ein am
Lastarm 22 angebrachtes Arretierglied 28 eingreift. In dieser Eingriffs- bzw. Arretierstellung,
in der der Lastarm 22 eine horizontale Lage einnimmt, stützt die Arretiereinrichtung
28 die Last des Gewichts 24 und des Lastarms 22 an dem bogenförmigen Segment 11 des
Rahmens 10 ab.
[0020] Es ist vorgesehen, daß das Gewicht 24 mittels eines Elektromotors oder Handantriebs
längs des Lastarms 22 verschoben werden kann, während das Arretierglied 28 den Lastarm
22 in der horizontalen Lage hält. Auf den Verschiebemechanismus für das Gewicht 24
und auf das Arretierglied 28 wird nachstehend näher eingegangen.
[0021] Fig. 2 und 3 zeigen noch einmal den Lastarm 22 in größerem Maßstab von beiden Seiten.
Man erkennt aus Fig. 3, daß das Arretierglied 28 einen Klinkenantrieb aufweist, der
so gesteuert werden kann, daß er eine Klinke 30 in die Bohrung 26 im Rahmensegment
11 wahlweise vorschiebt oder aus dieser Bohrung zurückzieht. Das Arretierglied 28
ist insgesamt an seinem der Klinke 30 gegenüberliegenden, hinteren Ende auf einer
fest mit dem Lastarm 22 verbundenen Schwenkachse 32 verschwenkbar gelagert und im
vorderen Bereich, hinter der Klinke 30, zwischen hoch belastbaren Gummipuffern 34
gehalten.
[0022] Wie weiterhin aus Fig. 3 ersichtlich, ist das Segment 11 nicht nur mit der Bohrung
26 versehen, sondern mit verhältnismäßig kleiner Teilung mit weiteren Bohrungen 36,
in denen der Lastarm 22 mit dem Gewicht 24 in einer Vielzahl von Schrägstellungen
durch das Arretierglied 28 festgelegt und abgestützt werden kann. Außerdem besteht
die Möglichkeit, einen oberen Endanschlag 38 und einen unteren Endanschlag 40 jeweils
in ein bestimmtes Loch 36 einzusetzen und dadurch die Bewegungsamplitude des Lastarms
22 nach oben und unten zu begrenzen.
[0023] Wie aus Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 4 ersichtlich, besteht der Lastarm 22 im Beispielsfall
aus einem Vierkantrohr 42 mit einem sich in Längsrichtung erstreckenden, verhältnismäßig
breiten Schlitz 44 in der mit Bezug auf den Sitz 12 äußeren Seitenwand. In dem Vierkantrohr
42 ist ein Schlitten 46 in Längsrichtung verfahrbar, der mit wenigstens einem sich
durch den Schlitz 44 nach außen erstreckenden Lagerzapfen 48 versehen ist, auf den
bzw. die eine oder mehrere Gewichtsscheiben 50, 52 aufsteckbar sind, die das Gewicht
24 oder einen Teil des Gewichts 24 bilden. An den scheibenförmigen Gewichten 50, 52
können zusätzlich ein oder mehrere in Seitenansicht kreisabschnittförmige Gewichtssegmente
54 befestigt werden, die denselben äußeren Umfang haben wie die Gewichtsscheiben 50,
52, aber den Querschnitt des Vierkantrohrs 42 freilassen.
[0024] Der Schlitten 46 gleitet mittels eines oder mehrerer Linearlager 56 kugelgelagert
auf einer kräftigen Führungsstange 58, die sich im Inneren des Vierkantrohrs 42 im
wesentlichen über die Länge des Lastarms 22 oder eine kürzere als Bewegungsspielraum
des Schlittens 46 vorgesehene Länge erstreckt. Zusätzliche am Schlitten 46 gelagerte
Laufrollen 60, 62 mit Kugellagern können vorgesehen sein, um ihn an den Seitenwänden
und ggf. auch am Boden des Vierkantrohrs 42 abzustützen und das verhältnismäßig große
Drehmoment und Gewicht der Scheiben 50, 52 und Segmente 54 abzutragen. Der Antrieb
des Schlittens 46 erfolgt über eine drehfest mit ihm verbundene Mutter 64, durch die
sich eine passende Gewindespindel 66 erstreckt, die gemäß Fig. 5 und 5A an Querwänden
65 und 67 des Vierkantrohrs 42 gelagert und durch einen an dessen Ende gelagerten
Antrieb 68 antreibbar ist. Dieser kann ein Elektromotor ohne Untersetzungsgetriebe,
vorzugsweise aber ein mit einem Untersetzungsgetriebe versehener Schnelläufer, oder
alternativ ein Zahnradgetriebe mit Antrieb durch eine Handkurbel 69 oder ein Handrad
sein. Die Spindel 66 kann z. B. ein ein- oder zweigängiges Trapez-, Flach- oder Rundgewinde
haben, dessen Steigung im Bereich zwischen 1/3 Spindeldurchmesser und 3/4 Spindeldurchmesser
liegt. Der Außendurchmesser der Spindel liegt etwa zwischen 15 und 40 mm. Für die
größeren Durchmesser finden vorzugsweise Hohlspindeln Anwendung. Das Schraubgewinde
sollte Selbsthemmung haben, andernfalls müßte für eine Blokkierung oder Bremse an
der Gewindespindel gesorgt werden. Im Falle des Handantriebs ist das Zahnradgetriebe
im Beispielsfall einstufig und bietet eine so große Drehzahlübersetzung, daß eine
einzige Umdrehung des mit der Handkurbel 69 oder einem Handrad versehenen Zahnrades
ausreicht, den Schlitten 46 über die Länge des Schlitzes 44 zu verfahren.
[0025] Um einen möglichst spielfreien, aber reibungsarmen Antrieb des Schlittens 46 zu erhalten,
ist auch bei einem Antrieb durch Elektromotor die Mutter 64 nur axial und in Drehrichtung
am Schlitten 46 festgelegt. Radial führt sie sich auf der Spindel 66 und vermeidet
dadurch ein Verklemmen mit dieser.
[0026] Die Spielfreiheit wird erreicht, indem die Mutter 64 in zwei axial nebeneinander
angeordnete Gewindeteile 77, 79 aufgeteilt wird, die in entgegengesetzter Richtung
leicht gegen einen zwischen ihnen angeordneten Flansch (nicht gezeigt), durch den
sich die Spindel 66 erstreckt, oder, wie in Fig. 5A gezeigt, gegen zwei Flansche 81,
83 geschraubt und in dieser Relativstellung z. B. mittels Klemmschrauben 85, 87 in
einer sie aufnehmenden Büchse 89 fixiert werden. Letzte ist z. B. mittels eines Stifts
91, der in ein im Durchmesser größeres Loch im Schlitten 46 eingreift, drehfest an
diesem fixiert. Im montierten Zustand können bei einer radialen Relativbewegung, z.
B. bei einer Änderung der Gewichte, die Gewindeteile 77, 79 an den anliegenden Flächen
der Flansche 81, 83 gleiten.
[0027] In Fig. 6 ist schematisch der Aufbau eines Arretierglieds 28 mit Klinkenantrieb dargestellt.
Es besteht aus einem Gehäuse 70 mit einer Längsbohrung 72, die eine Führung für einen
axial verschieblichen Verriegelungsbolzen 74 bildet. Eine zwischen dem Boden der Bohrung
72 und dem Verriegelungsbolzen 74 eingesetzte Druckfeder 76 ist bestrebt, ihn nach
außen in die Verriegelungsstellung vorzuschieben. Gegen die Feder 76 wirkt ein nicht
gezeigter Bowdenzug oder ein Elektromagnet 78, dessen axial beweglich geführter Eisenkern
80 über ein flexibles Zwischenglied 82, z. B. eine Schnur oder eine Zugfeder, und
eine Zugstange 84 mit dem Verriegelungsbolzen 74 verbunden ist. Der Bowdenzug bzw.
der Elektromagnet werden zweckmäßigerweise von dem Trainierenden mit dem Fuß betätigt.
[0028] Der Verriegelungsbolzen 74 bildet die oben erwähnte Klinke 30, die in der Verriegelungsstellung
in die Bohrung 26 und die weiteren Bohrungen 36 in dem bogenförmigen Segment 11 am
Rahmen 10 eingreift, um den Lastarm 22 in horizontaler Lage bzw. einer geneigten Stellung
zu fixieren. Die Bohrungen 26 und 36 sind vorzugsweise hinterschnitten, d. h. sie
haben am Eingang einen radial nach innen ragenden, ringförmigen Vorsprung, der den
Durchmesser im Eingangsbereich verengt. Zum Zusammenwirken mit diesem Vorsprung ist
der Verriegelungsbolzen 74 an seinem äußeren Ende mit einer Rastnase 86 in Form eines
umlaufenden Ringwulstes ausgebildet. Dieser paßt mit Spiel durch den verengten Eingangsbereich
der Bohrungen 26 und 36, hintergreift aber im arretierten Zustand den radial nach
innen ragenden Vorsprung im Eingangsbereich der Bohrungen und verhindert dadurch,
daß der Elektromagnet 78, 80 den Verriegelungsbolzen 74 aus der Bohrung 26 bzw. 36
zurückziehen kann, solange auf diesem das Gewicht des Lastarms 22 mitsamt der daran
gelagerten Scheibengewichte 50, 52 ruht, auch wenn die trainierende Person 14 gemäß
Fig. 1 einen Bowdenzug oder über einen Fußschalter 87 den Elektromagneten 78, 80 betätigt,
um eine Zugkraft auf den Verriegelungsbolzen 74 in Richtung zu seiner zurückgezogenen
Neutralstellung hin auszuüben. Erst wenn der Trainierende zusätzlich zum Betätigen
des Bowdenzugs bzw. Fußschalters 87 auch noch den Handgriff 18 so kräftig nach oben
drückt, daß das vom Lastarm 22 mit dem Gewicht 24 ausgeübte Drehmoment überwunden
und der Lastarm ein wenig in Aufwärtsrichtung verschwenkt worden ist, kommt die Rastnase
86 vom hinterschnittenen Eingangsbereich der Bohrung 26 bzw. 36 frei, so daß der Bowdenzug
bzw. Elektromagnet 78, 80 den Verriegelungsbolzen 74 in die Neutralstellung zurückziehen
kann.
[0029] Alternativ kann vorgesehen sein, daß der Verriegelungsbolzen 74 durch eine Feder
in Richtung seiner Freigabestellung belastet und durch einen vom Trainierenden betätigbaren
Bowdenzug oder Elektromagneten in die Arretierstellung vorschiebbar ist. Auch in diesem
Fall bietet die Rastnase 86 eine Sicherheit gegen zu frühes Lösen der Arretierung.
[0030] Das flexible Zwischenglied 82 ist vorgesehen, um auf den Verriegelungsbolzen 74 wirkende
Querkräfte vom Eisenkern 80 des Elektromagneten 78 fernzuhalten. Wenn das Zwischenglied
82 eine Zugfeder ist, die stärker ist als die Druckfeder 76, kann der Elektromagnet
78 seinen Eisenkern 80 sofort beim Betätigen des Fußschalters 87 zurückziehen. Die
gespannte Zugfeder 82 sorgt dann zu Beginn des Anhebens des Lastarms 22 für das Zurückziehen
des Verriegelungsbolzens 74. Falls der Strom ausfällt oder der Trainierende nicht
mehr gegen den Bowdenzug bzw. Fußschalter 87 oder alternativ einen am Handgriff 18
angebrachten, entsprechenden Schalter drückt, schiebt die Druckfeder 76 den Verriegelungsbolzen
74 wieder nach außen in die Verriegelungsstellung, so daß er während der Aufwärts-
oder Abwärtsbewegung des Lastarms 22 in die nächste Bohrung 36 oder 26, auf die er
trifft, eintritt und den Lastarm 22 auf diese Weise gegen weitere Bewegung blokkiert.
[0031] Der in Fig. 6 gezeigte Verriegelungsbolzen 74 mit einer umlaufenden oder wenigstens
nach oben und unten vorstehenden Rastnase 86 kann an einem (nicht gezeigten) zweiarmigen
Lastarm Anwendung finden, bei dem das Gewicht 24 mittels des Zahnradgetriebes 68 und
der Gewindespindel 66 durch die senkrechte Mittellängsebene durch die Schwenkachse
20 hindurch verfahren werden kann, also von dem Sperrbolzen 74 je nach Stellung des
Gewichts 74 am zweiarmigen Lastarm 22 in entgegengesetzter Drehrichtung wirkende Drehmomente
aufgenommen werden müssen. Wenn das Trainingsgerät nur für eine Art von Übung vorgesehen
ist, z. B. gemäß Fig. 1 nur zum Drücken des Gewichts nach oben, genügt ein Sperrbolzen
74' gemäß Fig. 7 mit einer nur nach unten vorstehenden Rastnase 86'. Auf seiner Oberseite
ist der Sperrbolzen 74' mit einer Schrägfläche ausgebildet, die so gewählt ist, daß
er beim Aufwärtsschwenken des Lastarms 22 von allein aus dem Loch 26 bzw. 36 gedrängt
wird, ohne daß es eines Klinkenantriebs z. B. in Form eines Bowdenzugs oder Elektromagneten
78, 80 bedarf. Der Sperrbolzen 74' wirkt in diesem Fall nur einseitig wie eine durch
die Druckfeder 76 in Arretierstellung vorbelastete Klinke einer Ratsche.
[0032] Das in Fig. 8 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem nach Fig.
1 bis 5 nur dadurch, daß ein dem bogenförmigen Segment 11 mit Bohrungen 26, 36 entsprechendes
Segment 88 nicht am Rahmen 10, sondern am Lastarm 22 fest angebracht ist, während
das Arretierglied 28 am Rahmen 10 befestigt ist. Die Funktion ist in beiden Fällen
die gleiche.
[0033] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist am Lastarm 22, um eine horizontale Achse
90 schwenkbar, ein Rohrstück 92 angebracht, das verschieblich auf einem am Boden oder
einem Teil des Rahmens bei 94 verschwenkbar gelagerten Rohr 96 sitzt. Das Rohr 96
oder alternativ eine Stange ist mit einer Reihe von Bohrungen 26, 36 versehen, die
in der oben beschriebenen Weise ausgebildet sind und mit einem in diesem Fall an dem
Rohrstück 92 befestigten Arretierglied 28 zusammenwirken. Da sowohl das Rohrstück
92 als auch das Rohr 96 verschwenkbar gelagert sind, können sie sich den sich während
des Verschwenkens des Lastarms 22 ändernden Stellungen anpassen. In der Funktion entsprechen
sie den Segmenten 11 bzw. 88.
[0034] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 10 hat einen gewichtsbelasteten Lastarm 22, der
nicht über eine zu seiner Schwenkachse konzentrische Welle 20, sondern durch einen
an seinem freien Ende angreifenden Seilzug 98 verschwenkt wird. Das Seil läuft über
mehrere Rollen 100, 102, 104 und ist mit einem verschieblich geführten Rollsitz 106
verbunden, auf dem ein Trainierender Platz nimmt, der sich während des Trainings mit
den Füßen an einer Fußstütze 108 abstützt. Der Lastarm 22 könnte wiederum mittels
eines daran angebrachten Arretierglieds 28 an einem mit dem Rahmen 10 verbundenen
Segment 11 blockiert werden. Alternativ ist in Fig. 10 die Möglichkeit dargestellt,
das Arretierglied 28 am Rollsitz 106 anzubringen und mit nicht gezeigten Löchern 26,
36 in einer Führungsschiene 110 des Rollsitzes zusammenwirken zu lassen. Mit diesem
Beispiel wird gezeigt, daß der Lastarm 22 anders als über seine Schwenkachse verschwenkt
und/oder indirekt in der horizontalen Lage arretiert werden kann, in der mittels des
Antriebs 64, 66, 68 das Gewicht 24 längs des Lastarms 22 verfahrbar ist. Es versteht
sich, daß die oben vorgeschlagene Kombination von Maßnahmen zur Arretierung des Lastarms
22 in einer mittleren, horizontalen oder schwach geneigten Stellung, zum Verfahren
des Gewichts 24 und zur Sicherung der Arretierung auch bei sonstigen Trainingsgeräten
mit Gewichtsbelastung zur Anwendung kommen kann.
[0035] Die Verfahrwege des Gewichts können jeweils an der Umdrehung der Gewindespindel 66
gemessen und die sich daraus ergebenden Stellungen des Gewichts als maximal am Griff
18 oder an einem sonstigen Kraftangriffsglied wirksame Last stufenlos oder in Stufen
von z.B. 1 Kilogramm digital angezeigt werden. Alternativ kann gemäß Fig. 5A der Verfahrweg
des Gewichts und damit die Last an der Umdrehung eines von einem Rad oder einer Welle
des Zahnradgetriebes 68 angetriebenen Meßrades 71 gemessen und auf einer Digitalanzeige
73 angezeigt werden. Besonders einfach ist die Anzeige der Last, wenn ein mit dem
Schlitten 46 bewegbarer Zeiger 75 äußerlich sichtbar längs einer am Lastarm 22 angebrachten
Skala bewegbar ist oder eine Markierung an dem großen, in jeder Richtung nur eine
Umdrehung ausführenden Eingangszahnrad des Getriebes 68 oder dem damit drehfest verbundenen
Handrad mit einer kreisringförmigen Skala am Lastarm 22 zusammenwirkt.
1. Kraftsport-Trainingsgerät mit einem an einem Rahmen (10) gelagerten, aus einer unteren
Endlage durch eine horizontale Lage hindurch nach oben und zurück verschwenkbaren
Lastarm (22), an dem ein Gewicht (24) in Längsrichtung verstellbar angebracht ist,
einem Kraftangriffsglied (18), auf das von einem Trainierenden (14) Zug- oder Druckkräfte
ausübbar sind, und Transmissionsgliedern (16, 20), die diese Kräfte als Drehmoment
auf den Lastarm (22) übertragen, gekennzeichnet durch ein Arretierungsglied (28) , wobei der Lastarm (22) oberhalb der unteren Endlage
in der horizontalen oder einer bis zu etwa 20° geneigten Lage durch das Arretierglied (28) direkt oder indirekt abstützbar und in der abgestützten Lage
das Gewicht (24) mittels eines Elektromotors (68) oder eines Handantriebs (69) und
eines Getriebes (64, 66) mit Selbsthemmung verschiebbar ist.
2. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastarm (22) zum Verschieben des Gewichts (24) in einer bis zu etwa 10° geneigten
Stellung abstützbar ist.
3. Trainingsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastarm (22) durch das Arretierglied (28) oder weitere Arretierglieder in mehr
als einer Stellung abstützbar ist.
4. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (28) eine zwischen dem Lastarm (22) und dem Rahmen (10, 11) wirksame,
durch den Trainierenden (14) steuerbare, zwischen einer Arretierstellung und einer
Freigabestellung verschiebbare oder verschwenkbare Klinke (26, 74, 74') aufweist.
5. Trainingsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (28, 26) in der Arretierstellung gegen Bewegung in die Freigabestellung
gesperrt ist, bis eine zum Aufwärtsschwenken des Lastarms (22) ausreichende Zug- oder
Druckkraft auf das Kraftangriffsglied (18) wirkt.
6. Trainingsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Klinke (26, 74, 74') eine Rastnase (86, 86') oder Rastaussparung angebracht
ist, die in der Arretierstellung mit dem Rahmen (10) bzw. dem Lastarm (22) in formschlüssigem
Eingriff ist und nach Betätigung eines Klinkenantriebs (76, 78, 80) erst zu Beginn
des Aufwärtsschwenkens des Lastarms (22) außer Eingriff kommt.
7. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (26, 74) ein linear verschieblich geführter Verriegelungsbolzen ist und
der Klinkenantrieb eine die Klinke zur Arretierstellung hin belastende Einrückfeder
(76) aufweist, der ein vom Trainierenden zu betätigendes Druck- oder Zugorgan, z.
B. ein steuerbarer Elektromagnet (78, 80) oder ein Bowdenzug, entgegenwirkt.
8. Trainingsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Druck- oder Zugorgan (78, 80) über eine Schnur oder eine Feder (82), die stärker
ist als die Einrückfeder (76), auf den Verriegelungsbolzen (74) wirkt.
9. Trainingsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (26, 74') nur an ihrer Ober-oder Unterseite mit einer Rastnase (86') versehen
und auf der gegenüberliegenden Seite derart abgeschrägt ist, daß sie beim Anheben
des Gewichts (24) durch den Teil des Rahmens (10, 11, 26, 36) oder des Lastarms (22,
88), mit dem sie durch eine Einrückfeder (76) in Eingriff gehalten ist, gegen die
Kraft der Einrückfeder (76) aus der Arretierstellung in die Freigabestellung zurückdrängbar
ist.
10. Trainingsgerät nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (26, 74) ein linear verschieblich geführter Verriegelungsbolzen ist und
der Klinkenantrieb eine die Klinke aus der Arretierstellung lösende Rückzugsfeder
aufweist, der ein vom Trainierenden zu betätigendes Druck- oder Zugorgan, z. B. ein
steuerbarer Elektromagnet oder ein Bowdenzug, entgegenwirkt.
11. Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht (24) durch eine senkrechte Mittellängsebene durch die Schwenkachse (20)
des Lastarms (22) hindurch verschiebbar ist.
12. Trainingsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastarm (22) durch ein Vierkantrohr (42) gebildet ist, in dem ein auf Kugellagern
(56, 60, 62) geführter Schlitten (46) in Längsrichtung verfahrbar ist, der auf wenigstens
einem sich durch einen Längsschlitz (44) im Vierkantrohr (42) nach außen erstreckenden
Zapfen (48) das Gewicht (24), vorzugsweise in Form von Gewichtsscheiben, trägt und
durch eine drehfest mit ihm verbundene Mutter (64) und eine Gewindespindel (66) antreibbar
ist.
13. Trainingsgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter am Schlitten (46) axial fixiert, aber radial verschieblich gehalten ist.
14. Trainingsgerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (64) zwei axiale Gewindeteile (77, 79) aufweist, die zur Beseitigung des
axialen Spiels zwischen der Mutter (64) und der Gewindespindel (66) von entgegengesetzten
Seiten bis zur Anlage gegen den Schlitten (46, 81, 83) schraubbar und in dieser Stellung
gegen Relativdrehung festlegbar sind.
15. Trainingsgerät nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde der Gewindespindel (66) eine Steigung von 1/3 bis 3/4 Spindeldurchmesser
hat und zusammen mit der Mutter (64) ein Schraubgetriebe mit Selbsthemmung bildet,
wobei im Falles eines Handantriebs die Gewindespindel (66) über ein durch ein Handrad
oder eine Handkurbel (69) antreibbares Zahnradgetriebe (68) mit Drehzahlvervielfachung
der Eingangsdrehzahl antreibbar ist und, ausgehend von einer Nullstellung, der Drehweg
des Handrads bzw. eines Zahnrades oder der Weg des Schlittens (46) meßbar ist und
jeweils die maximale Last angibt.
16. Trainingsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transmissionsglieder (16) das Drehmoment auf eine drehbar am Rahmen (10) gelagerte,
drehfest mit dem Lastarm (22) verbundene Welle (20) ausüben.
1. A weight training apparatus with a load arm (22) which is mounted on a frame (10)
and which is pivotable upwards and backwards from a lower end position through a horizontal
position, on which load arm a weight (24) is mounted so as to be adjustable in a longitudinal
direction, with a force-application member (18) on which a training person (14) can
exert pulling or pushing forces, and with transmission members (16,20) which transmit
these forces as a torque to the load arm (22), characterised by a locking member (28), wherein the load arm (22) can be directly or indirectly supported
above the lower end position in the horizontal position or in a position inclined
up to approximately 20° by the locking member (28), and in the supported position
the weight (24) can be displaced by means of an electric motor (68) or a manual drive
(69) and a self-locking transmission unit (64,66).
2. A training apparatus according to Claim 1, characterised in that, in order to displace the weight (24), the load arm (22) can be supported in a position
inclined up to approximately 10°.
3. A training apparatus according to Claim 1 or 2, characterised in that the load arm (22) can be supported in more than one position by the locking member
(28) or further locking members.
4. A training apparatus according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the locking member (28) has a detent (26,74,74') which is operative between the load
arm (22) and the frame (10,11), which can be controlled by the training person (14)
and which is displaceable or pivotable between a locking position and a release position.
5. A training apparatus according to Claim 4, characterised in that, in the locking position, the locking member (28) is locked against movement into
the release position until a pulling or pushing force sufficient to pivot the load
arm (22) upwards acts on the force-application member (18).
6. A training apparatus according to Claim 5, characterised in that a locating projection (86,86') or locating recess is provided on the detent (26,74,74'),
which in the locking position is in form-locking engagement with the frame (10) or
the load arm (22) and after actuation of a detent drive (76,78,80) is disengaged only
at the start of the upward pivoting of the load arm (22).
7. A training apparatus according to any one of Claims 4 to 6, characterised in that the detent (26, 74) is a locking pin which is guided linearly displaceably and the
detent drive has an engaging spring (76) which loads the detent towards the locking
position and which opposes a pushing or pulling member to be operated by the training
person, for example a controllable electromagnet (78,80) or a Bowden cable.
8. A training apparatus according to Claim 7, characterised in that the pushing or pulling member (78, 80) acts on the locking pin (74) via a cord or
a spring (82), which is stronger than the engaging spring (76).
9. A training apparatus according to Claim 4 or 5, characterised in that the detent (26,74') is provided with a locating projection (86') only on its upper
side or underside, and on the opposite side it is bevelled so that upon lifting of
the weight (24) it can be pressed back by the part of the frame (10,11,26,36) or of
the load arm (22,88), with which it is held in engagement by an engaging spring (76),
against the force of the engaging spring (76) from the locking position into the release
position.
10. A training apparatus according to Claim 5 or 6, characterised in that the detent (26, 74) is a locking pin which is guided linearly displaceably and the
detent drive has a release spring which releases the detent from the locking position
and which opposes a pushing or pulling member to be operated by the training person,
for example a controllable electromagnet or a Bowden cable.
11. A training apparatus according to any one of the preceding Claims, characterised in that the weight (24) can be displaced through a perpendicular centre-line plane through
the pivot axis (20) of the load arm (22).
12. A training apparatus according to any one of preceding Claims, characterised in that the load arm (22) is formed by a square tube (42), in which a carriage (46) guided
on ball bearings (56,60,62) can travel in a longitudinal direction, which carriage
carries the weight (24), preferably in the form of weight discs, on at least one stud
(48) extending outwardly through a longitudinal slot (44) in the square tube (42)
and can be driven by a nut (64), which is connected therewith in a manner precluding
independent rotation, and by a screw (66).
13. A training apparatus according to Claim 12, characterised in that the nut is retained axially fixed but radially displaceable on the carriage (46).
14. A training apparatus according to Claim 12 or 13, characterised in that the nut (64) has two axial threaded portions (77,79) which, in order to obviate axial
play between the nut (64) and the screw (66), can be screwed from opposite sides until
abutting against the carriage (46,81,83) and in this position can be locked against
relative rotation.
15. A training apparatus according to any one of Claims 12 to 14, characterised in that the thread of the screw (66) has a pitch of 1/3 to 3/4 the screw diameter and together
with the nut (64) forms a self-locking screw mechanism, wherein in the case of a manual
drive the screw (66) can be driven via a toothed gear (68) which can be driven by
a handwheel or a crank handle (69) with speed multiplication of the input speed of
rotation and, starting from a zero setting, the rotary travel of the handwheel and/or
of a gearwheel or the travel of the carriage (46) can be measured and in each case
indicates the maximum load.
16. A training apparatus according to Claim 1, characterised in that the transmission members (16) exert the torque on a shaft (20) rotatably mounted
on the frame (10) and connected to the load arm (22) in a manner precluding relative
rotation.
1. Appareil de musculation avec un bras de charge (22) monté sur un châssis (10) et pouvant
pivoter depuis une position finale inférieure vers le haut et retour en passant par
une position horizontale, sur lequel un poids (24) est placé de façon réglable en
direction longitudinale, un organe de prise (18) sur lequel des forces de traction
ou de poussée peuvent être exercées par une personne qui s'entraîne (14), et des organes
de transmission (16, 20), qui transmettent ces forces sous forme de couple de rotation
au bras de charge (22),
caractérisé par
un organe de blocage (28), le bras de charge (22) pouvant être soutenu directement
ou indirectement par l'organe de blocage (28) dans la position horizontale ou dans
une position inclinée allant jusqu'à environ 20°, au-dessus de la position finale
inférieure, alors que dans la position soutenue, le poids (24) peut être déplacé au
moyen d'un moteur électrique (68) ou d'une commande manuelle (69) et d'une transmission
(64, 66) avec autoblocage.
2. Appareil de musculation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le bras de charge (22) peut être soutenu dans une position inclinée allant jusqu'à
environ 10° pour le déplacement du poids (24).
3. Appareil de musculation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le bras de charge (22) peut être soutenu dans plus d'une position par l'organe de
blocage (28) ou d'autres organes de blocage.
4. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
l'organe de blocage (28) présente un cliquet (26, 74, 74') opérant entre le bras de
charge (22) et le châssis (10), réglable par la personne qui s'entraîne (14), et mobile
ou pivotant entre une position de blocage et une position de libération.
5. Appareil de musculation selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
l'organe de blocage (28, 26) est bloqué dans la position de blocage contre un mouvement
vers la position de libération, jusqu'à ce qu'une force de traction ou de poussée
suffisante agisse sur l'organe de prise (18) pour pivoter le bras de charge (22) vers
le haut.
6. Appareil de musculation selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le cliquet (26, 74, 74') est muni d'un ergot d'encliquetage (86, 86') ou d'un creux
d'encliquetage qui, dans la position de blocage, est-en prise par emboîtement avec
le châssis (10) ou avec le bras de charge (22) et, après actionnement d'un entraînement
de cliquet (76, 78, 80), ne se dégage de la prise qu'au commencement du pivotement
vers le haut du bras de charge (22).
7. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 4 à 6,
caractérisé en ce que
le cliquet (26, 74) est un boulon de verrouillage guidé en un mouvement coulissant
linéaire et l'entraînement de cliquet présente un ressort d'enfoncement (76) poussant
le cliquet vers la position de blocage, auquel s'oppose un organe de poussée ou de
traction à actionner par la personne qui s'entraîne, par exemple un électroaimant
réglable (78, 80) ou un câble Bowden.
8. Appareil de musculation selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'organe de poussée ou de traction (78, 80) agit sur le boulon de verrouillage (74)
par l'intermédiaire d'un cordon ou d'un ressort (82), qui est plus fort que le ressort
d'enfoncement (76).
9. Appareil de musculation selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
le cliquet (26, 74') n'est muni d'un ergot d'encliquetage (86') que sur sa face supérieure
ou inférieure et est chanfreiné sur la face opposée, de telle manière qu'il puisse
être repoussé de la position de blocage à la position de libération, contre la force
du ressort d'enfoncement (76), lors du soulèvement du poids (24) par la partie du
châssis (10, 11, 26, 36) ou du bras de charge (22, 88) avec laquelle il est maintenu
en prise par le ressort d'enfoncement (76).
10. Appareil de musculation selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que
le cliquet (26, 74) est un boulon de verrouillage guidé en un mouvement coulissant
linéaire et l'entraînement de cliquet présente un ressort de retrait retirant le cliquet
de la position de blocage, auquel s'oppose un organe de poussée ou de traction à actionner
par la personne qui s'entraîne, par exemple un électroaimant réglable ou un câble
Bowden.
11. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le poids (24) peut être déplacé à travers un plan longitudinal central perpendiculaire
passant par l'axe de pivotement (20) du bras de charge (22).
12. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bras de charge (22) est un tube carré (42), dans lequel un chariot (46) monté sur
des roulements à billes (56, 60, 62) peut se déplacer en direction longitudinale,
chariot qui porte le poids (24) sur au moins un tourillon (48) s'étendant vers l'extérieur
à travers une fente longitudinale (44) dans le tube carré (42) et qui peut être entraîné
par un écrou (64) calé en rotation sur lui et par une broche filetée (66).
13. Appareil de musculation selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
l'écrou est fixé axialement sur le chariot (46), mais peut se déplacer radialement.
14. Appareil de musculation selon la revendication 12 ou 13,
caractérisé en ce que
l'écrou (64) présente deux parties axiales filetées (77, 79), qui peuvent être vissées
par des côtés opposés jusqu'à butée contre les chariots (46, 81, 83) pour éliminer
le jeu axial entre l'écrou (64) et la broche filetée (66), et peuvent être calées
dans cette position contre toute rotation relative.
15. Appareil de musculation selon l'une quelconque des revendications 12 à 14,
caractérisé en ce que
le filet de la broche filetée (64) a un pas de 1/3 à 3/4 du diamètre de la broche
et forme avec l'écrou (64) une transmission à vis avec autoblocage, et en cas d'entraînement
manuel, la broche filetée (66) peut être entraînée par une transmission à roues dentées
(68) manoeuvrable par un volant ou une manivelle (69), avec multiplication de la vitesse
de rotation initiale, et la course de rotation du volant ou d'une roue dentée ou la
course du chariot (46) peut être mesurée à partir d'une position nulle en indiquant
chaque fois la charge maximale.
16. Appareil de musculation selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les organes de transmission (16) exercent le couple de rotation sur un arbre (20)
monté tournant sur le châssis (10) et solidaire en rotation avec le bras de charge
(22).