| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 423 302 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
10.01.2007 Patentblatt 2007/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.09.2002 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2002/009949 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2003/022642 (20.03.2003 Gazette 2003/12) |
|
| (54) |
FAHRZEUG-DACHAUSKLEIDUNG MIT INTEGRIERTEN KOPF-SEITEN-AIRBAG-MODULEN
VEHICLE ROOF-LINING COMPRISING INTEGRATED LATERAL AIRBAG MODULES FOR THE HEAD
REVETEMENT DE TOIT DE VEHICULE COMPRENANT DES MODULES COUSSINS GONFLABLES LATERAUX
INTEGRES POUR LA TETE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
06.09.2001 DE 10143760
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
02.06.2004 Patentblatt 2004/23 |
| (73) |
Patentinhaber: |
|
- TRW Automotive GmbH
73553 Alfdorf (DE)
- Johnson Controls GmbH
50399 Burscheid (DE)
|
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HEIGL, Jürgen
73560 Böbingen (DE)
- MÜLLER, Wolfgang
42897 Remscheid (DE)
- GERECKE, Ralf
66440 Blieskastel (DE)
- EYRAINER, Heinz
73529 Schwäbisch Gmünd (DE)
- HEYER, Rainer
73557 Mutlangen (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Degwert, Hartmut |
|
Prinz & Partner GbR
Rundfunkplatz 2 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 903 268 DE-A- 19 812 737
|
WO-A-99/65759 DE-A- 19 941 269
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fahrzeug-Dachauskleidung mit integrierten Kopf-Seiten-Airbag-Modulen.
[0002] Die Module weisen langgestreckte Aufnahmegehäuse für je einen gefalteten Gassack
auf und sind entlang den Seitenrändern der Dachauskleidung angeordnet. Jedes der Aufnahmegehäuse
ist mit zumindest Teilen einer Stützstruktur auf einem allgemein flachen Formkörper
mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Scharnierlinie durch Zusammenklappen
der Formkörperteile beiderseits der Scharnierlinie gebildet.
[0003] Herkömmliche Kopf-Seiten-Airbag-Module werden in einem langgestreckten Aufnahmegehäuse
entlang einer Dachkante des Fahrzeugs unter der Dachauskleidung verstaut. Im aktivierten
Zustand erstreckt sich der aufgeblasene Gassack wie ein Vorhang von der A-Säule bis
zur C-Säule und deckt die Seitenscheiben sowie die B-Säule ab. In dem einen Schußkanal
bildenden Aufnahmegehäuse ist der gefaltete Gassack mit einem Gasverteilerrohr angeordnet.
An einem freien Ende des Gasverteilerrohres ist ein im allgemeinen pyrotechnischer
Gasgenerator angeschlossen. Das Aufnahmegehäuse mit gefaltetem Gassack und Gasverteilerrohr
bildet eine eigenständige Baugruppe, die unter der Dachkante des Fahrzeugs montiert
wird, bevor die Dachauskleidung angebracht wird.
[0004] EP 0 903 268 B1 offenbart ein Kopf-Seitengassack-Rückhaltesystem für Fahrzeuginsassen
mit einem langgestreckten, U-förmigen Aufnahmebehälter für den Gassack. Der Behälter
wird durch eine Klappe geschlossen, die beim Entfalten des Gassacks aufgeschwenkt
wird. An dieser Klappe sind Strukturen mit Ausnehmungen oder Hohlräumen angebracht,
die bei Aufschlag eines Kopfes plastisch deformiert werden und somit die Verletzungsgefahr
des Insassen herabsetzen. Auch DE 199 41 269 A1 befaßt sich mit der Energieabsorption
unter Umständen, die eine Entfaltung des Seitenairbags nicht erfordern. Die genannte
Offenlegungsschrift schlägt daher ein Fahrzeugverkleidungssystem mit einem Airbag
vor, der bevorzugt an den A-Säulen des Fahrzeugs befestigt wird. Die Energieabsorptionswirkung
wird durch ein dünnes Blech erreicht, mit der A-Säule einen Hohlraum bildet. Dieses
Blech dient gleichzeitig zur Abdeckung des Airbags.
[0005] DE 198 12 737 A1 zeigt einen Seitenairbag mit Energieabsorptionselement, wobei das
Gehäuse zur Aufnahme des Seitenairbags an seinem dem Kopfbereich des Fahrzeuginsassen
zugewandten Abschnitt ein mit abgerundeten Aufprallflächen versehenes Profil aufweist.
Gehäuse und Hohlprofil sind als einstückiges Bauteil geformt, an dem eine Abdeckklappe
montiert ist.
[0006] EP 0 952 044 B1 gegen du Anspruch 1 abgegrenzt ist zeigt ein Gassack-Modul für ein
Fahrzeuginsassen-Rückhaltesystem, dessen langgestrecktes Gehäuse einen Hohlraum für
einen Strömungskanal, und einen Hohlraum für den zusammengefalteten Gassack umfaßt.
Das Gehäuse ist aus zwei Seitenteilen gebildet, die je nach Ausführungsform in unterschiedlicher
Weise miteinander verbunden sind.
[0007] Die PCT-Anmeldung WO 99/65759 betrifft die Modulfertigung im Fahrzeugbereich. Dabei
kann eine Dachgruppe vor dem Zusammenbau mit einer Bodengruppe bereits mit Einbauteilen
wie beispielsweise Airbag-Modulen für Seiten-Airbags bestückt sein.
[0008] Die Erfindung stellt eine Fahrzeug-Dachauskleidung mit integrierten Kopf-Seiten-Airbag-Modulen
zur Verfügung, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der die Schenkel des Aufnahmegehäuses
verbindende Bodenbereich aus zwei im wesentlichen komplementären, im wesentlichen
halbzylinderförmigen Formteilen gebildet ist, die sich, entlang der Scharnierlinie
aufeinandergeklappt, zu einem langgestreckten Hohlkörper ergänzen.
[0009] Die Erfindung schlägt vor, die Kopf-Seiten-Airbag-Module in der Fahrzeug-Dachauskleidung
zu integrieren. Die Dachauskleidung wird mit den integrierten Airbag-Modulen als Baugruppe
im Fahrzeug montiert. Dadurch ergeben sich beim Automobilhersteller erhebliche Einsparungen
bei der Montage und eine genauere Plazierung der Airbag-Module im Fahrzeug, da Montagetoleranzen
entfallen. Die langgestreckten Aufnahmegehäuse für je einen gefalteten Gassack sind
entlang den Seitenrändern der Dachauskleidung angeordnet. Bei der bevorzugten Ausführungsform
sind die Aufnahmegehäuse mit der Dachauskleidung in Verbund gebracht, insbesondere
verklebt. Dadurch ist die Lage der Aufnahmegehäuse relativ zur Dachauskleidung präzise
festgelegt. Der Verbund von Dachauskleidung und Aufnahmegehäusen bildet eine steife,
gut handhabbare Baugruppe.
[0010] Eine besonders vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Aufnahmegehäuse
jeweils zur Seite der Dachauskleidung mit einer Stützrippen aufweisenden Stützstruktur
verbunden sind, die ihrerseits mit der Dachauskleidung in Verbund gebracht ist. Auch
zur Seite der Fahrzeugkarosserie hin sind die Aufnahmegehäuse vorzugsweise mit einer
Stützrippen aufweisenden Stützstruktur verbunden, die mit der Fahrzeugkarosserie verbunden
wird. Durch die mit zahlreichen Stützrippen versehenen Stützstrukturen wird nicht
nur die Dachauskleidung versteift; vielmehr bietet die so ausgestattete Dachauskleidung
auch einen hervorragenden Aufprallschutz, der durch plastische Verformung Energie
absorbiert.
[0011] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen und aus den beigefügten Zeichnungen, auf die bezug genommen
wird.
[0012] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1 einen Abschnitt einer Fahrzeug-Dachauskleidung in Perspektive;
- Figur 2 eine Schnittansicht der Dachauskleidung im Normalzustand;
- Figur 3 eine Schnittansicht der Dachauskleidung nach Aktivierung des darin integrierten
Kopf-Seiten-Airbag-Moduls;
- Figur 4a bis 4d schematische Schnittansichten eines Formteils, aus dem ein Aufnahmegehäuse
für einen gefalteten Gassack durch Umklappen entlang Scharnierlinien gebildet wird;
und
- -Figur 5 eine perspektivische Teilansicht eines Fortsatzes der Dachauskleidung mit
daran angeordnetem Gasgenerator.
[0013] Der in Figur 1 gezeigte Ausschnitt einer Dachauskleidung für Fahrzeuge entspricht
einem seitlichem Randbereich unter einer Dachkante der Fahrzeugkarosserie. Die Dachauskleidung
besteht aus einer geschäumten Kunststoffplatte 10 mit einem flachen Mittelbereich
10a und einem gewölbten Randbereich lOb. Der gewölbte Randbereich 10b bildet zur Fahrzeugkarosserie
hin einen allgemein rinnenförmigen Raum, in dem ein langgestrecktes, im Querschnitt
U-förmiges Aufnahmegehäuse 12 für einen gefalteten Gassack 14 aufgenommen ist. Das
Aufnahmegehäuse 12 hat zwei parallele, durch einen gewölbten Boden verbundene Schenkel.
Im Bereich des gewölbten Bodens ist ein Gasverteilerrohr 16 angeordnet, das sich über
die gesamte Länge des Aufnahmegehäuses 12 erstreckt.
[0014] Auf seiner der Dachauskleidung zugewandten Seite ist das Aufnahmegehäuse 12 mit einer
Stützstruktur 18 verbunden, die an dem benachbarten Schenkel des Aufnahmegehäuses
anliegt; die Stützstruktur 18 hat eine Vielzahl von in Längsrichtung des Aufnahmegehäuses
12 beabstandeten Stützrippen und ist mit der Dachauskleidung 10 durch Verkleben in
Verbund gebracht. Eine weitere, durch eine Vielzahl von Stützrippen gebildete Stützstruktur
20 befindet sich auf der Seite des Aufnahmegehäuses 12, die der Fahrzeugkarosserie
zugewandt ist. Die Stützstruktur 20 ist mit dem von der Dachauskleidung 10 abgewandten
Schenkel des Aufnahmegehäuses 12 in Verbund gebracht. Die Stützstruktur 20 deckt das
Aufnahmegehäuse 12 vollständig ab und ist über dieses hinaus in Richtung der Fahrzeugmitte
verlängert. Der über das Aufnahmegehäuse 12 hinausstehende Teil der Stützstruktur
20 ist flächig mit der Dachauskleidung 10 verbunden, insbesondere durch eine Verklebung.
Zur Befestigung der Dachauskleidung an der Fahrzeugkarosserie sind Rastelemente vorgesehen,
von denen in Figur 1 nur eines, mit 22 bezeichnet, dargestellt ist. Die Rastelemente
22 werden in entsprechende Befestigungslöcher der Fahrzeugkarosserie eingesetzt und
eingedrückt. Die angestrebte Paßgenauigkeit ergibt sich dabei ohne weitere Maßnahmen.
[0015] Wie in Figur 2 gezeigt ist, ist an der Dachkante der Fahrzeugkarosserie 24 ein Keder
26 angesetzt, der mit einer Lippe 26a den seitlichen Rand 10c der Dachauskleidung
10 übergreift. Bei Aktivierung des am freien Ende des Gasverteilerrohres 16 angeschlossenen
pyrotechnischen Gasgenerators werden, wie in Figur 3 veranschaulicht, die Schenkel
des Aufnahmegehäuses 12 auseinandergedrückt, wobei der über die Stützstruktur 18 auf
die Dachauskleidung 10 drückende Schenkel des Aufnahmegehäuses 12 den seitlichen Randbereich
10b der Dachauskleidung 10 zur Fahrzeugmitte hin verlagert. Der seitliche Rand 10c
der Dachauskleidung 10 kommt von dem Keder 26 frei, so daß die Dachauskleidung 10
weiter nachgeben und dem sich nun entfaltenden Gassack ausweichen kann. Durch die
im Querschnitt U-förmige Ausbildung des Aufnahmegehäuses 12 wird ein Schußkanal gebildet,
der dem sich entfaltenden Gassack die gewünschte Entfaltungsrichtung verleiht.
[0016] Bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform ist die Stützstruktur 20 entlang dem
Übergang zum Aufnahmegehäuse 12 mit einer durch Reduzierung der Materialdichte gebildeten
Klapplinie versehen, die durch einen Hinweispfeil 21 in Figur 1 angedeutet ist. Entlang
dieser Klapplinie wird dann auch die Dachauskleidung 10 bei Aktivierung des Airbag-Moduls
aufgeklappt.
[0017] Durch den Verbund zwischen Dachauskleidung und Stützstruktur mit Stützrippen ist
ein energieabsorbierender Aufprallschutz gebildet.
[0018] Bei der in Figur 4 dargestellten Ausführungsform wird das Aufnahmegehäuse 12 mit
zumindest Teilen der Stützstrukturen 18, 20 aus einem allgemein flachen Formkörper
gebildet, wie in Figur 4a gezeigt. Der Formkörper, allgemein mit 30 in Figur 4a bezeichnet,
wird durch Spritzgießen von Kunststoff als langgestrecktes, flaches Profilteil hergestellt.
Der Formkörper 30 hat einen ersten Bereich 30a, in dessen Mitte eine Scharnierlinie
32 ausgebildet ist, einen zweiten Bereich 30b, der durch Verbindungsstege gebildet
ist, und einen dritten Bereich 30c, aus dem die der Dachauskleidung zugewandte Stützstruktur
18 gebildet wird. Am Übergang zwischen den Bereichen 30a und 30b befindet sich eine
zweite Scharnierlinie 34. Eine dritte Scharnierlinie 36 befindet sich am Übergang
zwischen den Bereichen 30b und 30c. Die beiden Hälften des Bereiches 30a sind komplementär
und bilden im aufeinandergeklappten Zustand zusammen das Aufnahmegehäuse 12. Die Figuren
4b, 4c und 4d zeigen, wie die verschiedenen Bereiche 30a, 30b und 30c an den Scharnierlinien
32, 34 und 36 zusammengeklappt werden, um aus einem einzigen Formkörper sowohl das
Aufnahmegehäuse 12 als auch zumindest Teile der Stützstrukturen 18, 20 herzustellen.
[0019] Eine weitere, aus Figur 4 hervorgehende Besonderheit ist die Gestaltung des Innenraumes
des Aufnahmegehäuses 12. Die aufeinandergeklappten Hälften des Bereiches 30a des Formkörpers
30 bilden am Boden einen hohlzylindrischen Aufnahmeraum 40 für das Gasverteilerrohr
16 und daran anschließend, durch aufeinandergeklappte Stege abgetrennt, einen allgemein
quaderförmigen Aufnahmeraum 42 für den gefalteten Gassack.
[0020] Wie aus Figur 5 hervorgeht, hat die Dachauskleidung 10 am Übergang zur C-Säule der
Fahrzeugkarosserie je einen Fortsatz 50, an dem ein pyrotechnischer Gasgenerator 52
angeordnet ist. Der Gasgenerator 52 ist an dem freien Ende des Gasverteilerrohres
16 angeschlossen. Mittels zwei Befestigungsblechen 54, 56 wird der Gasgenerator an
der Fahrzeugkarosserie befestigt.
1. Fahrzeug-Dachauskleidung mit integrierten Kopf-Seiten-Airbag-Modulen, die langgestreckte
Aufnahmegehäuse (12) für je einen gefalteten Gassack (14) aufweisen und entlang den
Seitenrändern der Dachauskleidung (10) angeordnet sind, wobei jedes der Aufnahmegehäuse
(12) mit zumindest Teilen einer Stützstruktur (18) aus einem allgemein flachen Formkörper
(30) mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Scharnierlinie (32) durch
Zusammenklappen der Formkörperteile beiderseits der Scharnierlinie (32) gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der die Schenkel des Aufnahmegehäuses (12) verbindende Bodenbereich aus zwei im wesentlichen
komplementären, im wesentlichen halbzylinderförmigen Formteilen gebildet ist, die
sich, entlang der Scharnierlinie (32) aufeinandergeklappt, zu einem langgestreckten
Hohlkörper ergänzen.
2. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmegehäuse (12) jeweils zur Seite der Fahrzeugkarosserie mit einer Stützrippen
aufweisenden Stützstruktur (20) verbunden sind.
3. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stützstruktur (20) mit dem von der Dachauskleidung (10) abgewandten Schenkel
des Aufnahmegehäuses (12) in Verbund gebracht ist und das Aufnahmegehäuse (12) vollständig
abdeckt sowie über dieses hinaus in Richtung der Fahrzeugmitte verlängert ist.
4. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstruktur (18, 20) mit der Fahrzeugkarosserie verbindbar ist, indem die Dachauskleidung
(10) mit den Airbag-Modulen als Ganzes an der Fahrzeugkarosserie montiert wird.
5. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstruktur (18, 20) eine Vielzahl von in Längsrichtung voneinander beabstandeten
Stützrippen aufweist.
6. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstruktur (18) einteilig mit dem Aufnahmegehäuse (12) durch Spritzgießen
hergestellt ist.
7. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmegehäuse (12) mit zumindest Teilen der Stützstruktur aus einem allgemein
flachen Formkörper mit wenigstens einer in Längsrichtung verlaufenden Scharnierlinie
durch Zusammenklappen der Formkörperteile beiderseits der Scharnierlinie gebildet
ist.
8. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnierlinie (32) in einem die zwei Schenkel verbindenden, gekrümmten Bodenbereich
ausgebildet ist.
9. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Scharnierlinie (36) an einer Kante des einen der beiden Schenkel ausgebildet
ist und die über diese Scharnierlinie (36) angeschlossene Stützstruktur auf den Schenkel
umgeklappt ist.
10. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Stützstruktur (18) und der Kante des Schenkels Verbindungsstege über
je eine Scharnierlinie angeschlossen sind.
11. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schenkel des Aufnahmegehäuses (12) verbindende Bodenbereich aus zwei im wesentlichen
halbzylinderförmigen Formteilen gebildet ist, die sich, entlang der Scharnierlinie
(32) aufeinandergeklappt, zu einem langgestreckten Hohlkörper ergänzen.
12. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den Hohlkörper zu den Kanten der Schenkel hin ein im wesentlichen quaderförmiger
Aufnahmekanal (42) für den gefalteten Gassack (14) anschließt.
13. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß entlang dem Boden des Aufnahmegehäuses (12) je ein starres Gas-Verteilerrohr (16)
angeordnet ist.
14. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem zur C-Säule des Fahrzeugs gerichteten Fortsatz der Dachauskleidung (10)
ein Gasgenerator (52) angeordnet ist, der an das aus dem Aufnahmegehäuse (12) herausragende
Ende des GasVerteilerrohres (16) angeschlossen ist.
15. Fahrzeug-Dachauskleidung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasgenerator (52) mit Befestigungselementen (54, 56) zur Befestigung an einer
C-Säule des Fahrzeugs versehen ist.
16. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstruktur mit einem Randstreifen der Dachauskleidung (10) in Verbund ist,
der sich über das Aufnahmegehäuse (12) hinaus in Richtung der Mittellinie der Dachauskleidung
erstreckt.
17. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstruktur mit der Dachauskleidung (10) vollflächig verklebt ist.
18. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Verbund von Dachauskleidung (10) und Stützstruktur (18, 20) mit Stützrippen
ein energieabsorbierender Aufprallschutz gebildet ist.
19. Fahrzeug-Dachauskleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstruktur eine durch Reduzierung der Materialdicke gebildete Klapplinie (21)
aufweist, entlang der auch die Dachauskleidung (10) der Aktivierung des Airbag-Moduls
aufklappt.
1. A vehicle headliner with integrated head-side airbag modules that have elongated accommodation
housings (12) for one folded airbag (14) each and that are arranged along the side
edges of the headliner (10), each of the accommodation housings (12), together with
at least parts of a support structure (18), being formed of a generally flat shaped
body (30) with at least one hinge line (32) that runs in the lengthwise direction,
each of the accommodation housings being formed by folding together the shaped body
parts on both sides of the hinge line (32), characterized in that the base area connecting the legs of the accommodation housing (12) is made up of
two essentially complementary, essentially semi-cylindrical shaped parts which, when
folded over onto each other along the hinge line (32), complement each other to form
an elongated hollow body.
2. The vehicle headliner according to Claim 1, characterized in that, towards the side of the vehicle body, the accommodation housings (12) are each connected
to a support structure (20) that has support ribs.
3. The vehicle headliner according to Claim 2, characterized in that each support structure (20) is joined to the leg of the accommodation housing (12)
that faces away from the headliner (10) and covers the accommodation housing (12)
completely and is extended beyond the latter towards the middle of the vehicle.
4. The vehicle headliner according to Claim 2 or 3, characterized in that the support structure (18, 20) is adapted to be connected to the vehicle body in that the headliner (10) with the airbag modules is mounted as a whole onto the vehicle
body.
5. The vehicle headliner according to any of Claims 1 to 4, characterized in that the support structure (18, 20) has a multitude of support ribs spaced apart from
each other in the lengthwise direction.
6. The vehicle headliner according to Claim 5, characterized in that the support structure (18) is made in one piece with the accommodation housing (12)
by means of injection molding.
7. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that the accommodation housing (12), together with at least parts of the support structure,
is formed of a generally flat shaped body with at least one hinge line that runs in
the lengthwise direction, the accommodation housing being formed by folding together
the shaped body parts on both sides of the hinge line.
8. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that the hinge line (32) is made in a curved base area that connects the two legs.
9. The vehicle headliner according to Claim 8, characterized in that a further hinge line (36) is formed at an edge of one of the two legs and the support
structure connected via this hinge line (36) is folded over onto the leg.
10. The vehicle headliner according to Claim 8, characterized in that, between the support structure (18) and the edge of the leg, connection webs are
connected via one hinge line each.
11. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that the base area connecting the legs of the accommodation housing (12) is made up of
two essentially semi-cylindrical shaped parts which, when folded over onto each other
along the hinge line (32), complement each other to form an elongated hollow body.
12. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that an essentially cuboid accommodation channel (42) for the folded airbag (14) adjoins
the hollow body towards the edges of the legs.
13. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that one rigid gas distribution tube (16) each is arranged along the base of a corresponding
accommodation housing (12).
14. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that, on a projection of the headliner (10) facing the C-column of the vehicle, there
is arranged a gas generator (52) that is connected to the end of the gas distribution
tube (16) that protrudes from the accommodation housing (12).
15. The vehicle headliner according to Claim 14, characterized in that the gas generator (52) is provided with attachment elements (54, 56) for attaching
it to a C-column of the vehicle.
16. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that the support structure is joined to an edge strip of the headliner (10) that extends
beyond the accommodation housing (12) towards the middle line of the headliner.
17. The vehicle headliner according to any of the preceding claims, characterized in that the support structure is glued to the headliner (10) across the entire surface.
18. The vehicle headliner according to any of Claims 1 to 17, characterized in that an energy-absorbing impact protection is provided by the connection of the headliner
(10) and the support structure (18, 20) having support ribs.
19. The vehicle headliner according to any of Claims 1 to 18, characterized in that the support structure has a folding line (21) formed by a reduction of the material
thickness, along which the headliner (10) also unfolds after activation of the airbag
module.
1. Revêtement de toit de véhicule, comportant des modules d'airbags latéraux de tête
qui présentent des boîtiers de réception (12) allongés pour un coussin à gaz (14)
respectif plié et qui sont agencés le long des bords latéraux du revêtement de toit
(10), chacun des boîtiers de réception (12), avec au moins des parties d'une structure
de soutien (18), étant formé à partir d'un corps moulé (30) généralement plat avec
au moins une ligne de charnière (32) s'étendant en direction longitudinale, en repliant
les parties de corps moulé des deux côtés de la ligne de charnière (32), caractérisé en ce que la partie de fond reliant les branches du boîtier de réception (12) est formée par
deux parties moulées sensiblement semi-cylindriques et sensiblement complémentaires
qui, lorsqu'elles sont repliées l'une sur l'autre le long de la ligne de charnière
(32), se complètent pour former un corps creux allongé.
2. Revêtement de toit de véhicule selon la revendication 1, caractérisé en ce que vers le côté de la carrosserie de véhicule, les boîtiers de réception (12) sont chacun
reliés à une structure de soutien (20) présentant des nervures de soutien.
3. Revêtement de toit de véhicule selon la revendication 2, caractérisé en ce que chaque structure de soutien (20) est mise en liaison avec la branche du boîtier de
réception (12), qui est détournée du revêtement de toit (10), et recouvre totalement
le boîtier de réception (12) et est prolongée au-delà de celui-ci en direction du
milieu du véhicule.
4. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisé en ce que la structure de soutien (18, 20) peut être reliée à la carrosserie du véhicule en
montant le revêtement de toit (10) avec les modules d'airbags en tant qu'ensemble
sur la carrosserie du véhicule.
5. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la structure de soutien (18, 20) présente une multitude de nervures de soutien espacées
les unes des autres en direction longitudinale.
6. Revêtement de toit de véhicule selon la revendication 5, caractérisé en ce que la structure de soutien (18) est réalisée d'un seul tenant avec le boîtier de réception
(12) par moulage par injection.
7. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier de réception (12) avec au moins des parties de la structure de soutien
est formé à partir d'un corps moulé généralement plat avec au moins une ligne de charnière
s'étendant en direction longitudinale, en repliant les parties d corps moulé des deux
côtés de la ligne de charnière.
8. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ligne de charnière (32) est réalisée dans une région de fond recourbée reliant
les deux branches.
9. Revêtement de toit de véhicule selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une autre ligne de charnière (36) est réalisée sur une arête de l'une des deux branches
et la structure de soutien raccordée via cette ligne de charnière (36) est repliée
sur la branche.
10. Revêtement de toit de véhicule selon la revendication 8, caractérisé en ce que des traverses de liaison sont raccordées entre la structure de soutien (18) et l'arête
de la branche via une ligne de charnière respective.
11. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la région de fond reliant les branches du boîtier de réception (12) est formée par
deux parties moulées sensiblement semi-cylindriques qui, lorsqu'elles sont repliées
l'une sur l'autre, se complètent pour former un corps allongé.
12. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un canal de réception (42) sensiblement parallélépipédique pour le coussin à gaz (14)
plié se raccorde au corps creux vers les arêtes des branches.
13. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le long du fond du boîtier de réception (12) est agencé un tube de répartition de
gaz (16) respectif rigide.
14. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur un prolongement du revêtement de toit (10) orienté vers la colonne C du véhicule
est agencé un générateur de gaz (52) qui est raccordé à l'extrémité du tube de répartition
de gaz (16) qui fait saillie hors du boîtier de réception (12).
15. Revêtement de toit de véhicule selon la revendication 14, caractérisé en ce que le générateur de gaz (52) est pourvu d'éléments de fixation (54, 56) pour sa fixation
sur une colonne C du véhicule.
16. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la structure de soutien est en liaison avec une bande de bordure du revêtement de
toit (10) qui s'étend via le boîtier de réception (12) en direction de la ligne médiane
du revêtement de toit.
17. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la structure de soutien est collée sur toute sa surface avec le revêtement de toit
(10).
18. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce qu'une protection d'impact absorbant l'énergie est formée par la liaison du revêtement
de toit (10) et de la structure de soutien (18, 20) avec des nervures de soutien.
19. Revêtement de toit de véhicule selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisé en ce que la structure de soutien présente une ligne de pliage (21) formée par une réduction
de l'épaisseur de matériau, le long de laquelle le revêtement de toit (10) se déplie
aussi après l'activation du module d'airbag.