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(11) |
EP 1 426 325 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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29.08.2012 Patentblatt 2012/35 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.02.2010 Patentblatt 2010/05 |
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Anmeldetag: 02.12.2003 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Füllorgan für Kunststoffflaschen
Filling device for plastic bottles
Dispositif de remplissage pour bouteilles en plastique
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.12.2002 DE 20218779 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.06.2004 Patentblatt 2004/24 |
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Patentinhaber: Krones AG |
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93068 Neutraubling (DE) |
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Erfinder: |
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- Meinzinger, Rupert
94356 Kirchroth (DE)
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Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 994 067 DE-A1- 3 216 604 DE-T2-602004 003 369 US-A- 2 536 746 US-A- 3 773 092
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DE-A- 3 839 847 DE-C2- 3 003 203 DE-U1- 20 218 779 US-A- 3 211 192
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- VIEWEG&SOHN 2002: 'Kraftfahrtechnisches Taschenbuch' BOSCH 03 November 2010, BRAUNSCHWEIG,
Seite 312-315
- 'Das linefill Programm ein lineares Füllsystem' ALFILL TECHNOLOGY 01 Dezember 2010,
HAMBURG,
- ELKE LEIPOLD: 'Frischer Wind' GETRÄNKEINDUSTRIE Bd. 05/2001, Mai 2001, Seite 10-11
- 'Elastizitätsmodul' WIKIPEDIA 31 Oktober 2011, Seite 1-5
- SUSANNE BLÜML, DR. SVEN FISCHER: 'Grundlagen und Praxis für das Abfüllen flüssiger
Produkte' HANDBUCH DER FÜLLTECHNIK BEHR'S VERLAG 2009, HAMBURG, Seite 24-25
- W.BEITZ, K.-H. KÜTTNER: 'Taschenbuch für den Maschinenbau' DUBBEL Bd. 18, BERLIN,
Seite ABB.E3
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[0001] Die Erfindung betrifft ein Füllorgan für Kunststoffflaschen mit einer an die Flaschenmündung
anpressbaren Dichtung.
[0002] Ein Füllorgan gemäß des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist zum Beispiel aus
US-A- 3 211 192 bekannt.
[0003] Gattungsgemäße Füllorgane für Flaschen sind in vielen Ausführungsformen bekannt,
z.B. durch die
DE 43 31 463 A1. Dabei kann die ringförmige Dichtung sowohl direkt am Füllorgan befestigt als auch
höhenbeweglich angeordnet sein, z.B. in einer Zentrierglocke. Übereinstimmend besteht
der Dichtring aller bekannten gattungsgemäßen Füllorgane aus Gummi oder elastischem
Kunststoff, also einem Material, das wesentlich weicher ist als das Material der Flaschen
und dementsprechend nachgiebig. Dadurch verformt sich der Innenkegel der Dichtung
beim Anpressen an die Außenkante der Flaschenmündung durch ein Huborgan o. dgl. und
bewirkt so eine gas- und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen Flasche und Füllorgan
bei den üblichen Drücken bis zu einigen Bar.
[0004] Die Funktion dieser bekannten Füllorgane ist durchaus zufriedenstellend; ungünstig
ist jedoch der starke Verschleiß an den Dichtungen, so dass diese häufig ausgetauscht
werden müssen. Auch eine gründliche, mikrobiologisch einwandfreie Reinigung ist auf
Grund der Spaltbildung zwischen der sich verformenden Dichtung und deren Sitz sehr
schwierig.
[0005] Andererseits ist durch die
EP 994 067 A1 bereits ein Füllorgan für Kunststoffflaschen bekannt, dessen Dichtung durch eine
außenkonische Fläche des metallischen Füllstutzens gebildet wird, die mit dem Innenrand
der Flaschenöffnung zusammenwirkt. Wird die Flaschenöffnung mit einem bestimmten Druck
gegen die außenkonische Dichtfläche gepresst, so wird ein leichtes elastisches Nachgeben
der Flaschenöffnung und damit die gewünschte Dichtwirkung herbeigeführt.
[0006] Bei diesem bekannten Füllorgan weist die außenkonische Dichtfläche einen konstanten
Kegelwinkel auf und dient gleichzeitig als Zentrierung beim Einführen des Füllstutzens
in die Flaschenöffnung. Es besteht daher die Gefahr, dass der Füllstutzen nicht exakt
die Flaschenöffnung trifft oder dass sich die Flaschenmündung auf dem Füllstutzen
verklemmt, wodurch beträchtliche Betriebsstörungen entstehen können.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, bei einem Füllorgan der eingangs genannten
Art den Dichtungsverschleiß drastisch zu reduzieren und die Reinigung zu vereinfachen.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
[0009] Es hat sich überraschenderweise gezeigt, dass die durch die übliche Anpresskraft
von ca. 200 N bis 800 N verursachte geringfügige elastische Verformung der Flaschenmündung
aus Kunststoff an der härteren, unnachgiebigen Dichtung, begünstigt evtl. durch deren
innenkonische Form, in der Regel ausreicht, um die für einen einwandfreien Ablauf
des Füllverfahrens einschließlich Evakuierung, Spülung, Vorspannung usw. erforderliche
Dichtwirkung zu erzielen. Dies trifft insbesondere zu bei gutem Flaschenmaterial wie
neuen Einwegflaschen aus PET. Verschleiß an den Dichtungen wird auf diese Weise praktisch
vollständig eliminiert und eine mikrobiologische Reinigung ist problemlos durchführbar.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
[0010] Im Nachstehenden werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
beschrieben.
[0011] Es zeigen:
- Fig. 1
- die Seitenansicht eines Füllorgans für Kunststoffflaschen mit einer höhenfesten Dichtung,
teilweise im Schnitt
- Fig. 2
- die Seitenansicht eines Füllorgans für Kunststoffflaschen mit einer höhenbeweglichen
Dichtung, teilweise im Schnitt.
[0012] Das Füllorgan F nach Fig. 1 ist zum Einfüllen eines kohlensäurehaltigen Getränks
in neue Einwegflaschen aus PET, im Nachstehenden kurz Flaschen 1 genannt, unter Gegendruck
eingerichtet. Es ist zusammen mit einer Anzahl identischer Füllorgane F an einem Rotor
R einer nicht weiter gezeigten Füllmaschine befestigt, der um eine senkrechte Achse
umläuft.
[0013] Das Füllorgan F weist ein Gehäuse 7 auf, an dessen unterem Ende ein plattenartiges
Bodenstück 3 lösbar befestigt ist. In diesem ist ein zylindrischer Auslauf 8 für die
Flüssigkeit ausgebildet, der von einer rotationssymmetrischen Dichtung 2 in Form eines
Innenkegels konzentrisch umgeben ist. Die Ausbildung der Dichtung 2 wird weiter unten
näher erläutert. Ferner ist im Gehäuse 7 ein Rückgasrohr 9 befestigt, durch welches
vor dem Einlauf des Getränks die Flasche 1 unter einen Gegendruck von beispielsweise
3 Bar gesetzt wird, und durch welches während des Einlaufens das Spanngas aus der
Flasche 1 abströmt. Auch kann das Rückgasrohr 9 die Füllhöhe definieren oder es wird
durch einen nicht gezeigten Durchflussmesser o. dgl. das einlaufende Volumen direkt
gesteuert.
[0014] Jedem Füllorgan F ist ein eigenes Huborgan H zugeordnet, das gleichfalls am Rotor
R befestigt ist. Das Huborgan H weist einen Hubzylinder 10 auf, der höhenbeweglich
auf einer feststehenden Kolbenstange 11 gelagert ist und durch Druckluft mit einer
Kraft von beispielsweise 300 N nach oben gedrückt wird. Seitlich am Hubzylinder 10
ist eine Kurvenrolle 12 gelagert, die mit einer stationären Steuerkurve 13 zusammenwirkt.
Durch die Einwirkung der Steuerkurve 13 wird der Hubzylinder 10 im Auslauf der Füllmaschine
entgegen der pneumatischen Anpresskraft abgesenkt und im Einlauf wieder nach oben
hin freigegeben.
[0015] Das Huborgan H hat die Aufgabe, die zu füllende Flasche 1 mit einer vorgegebenen
Kraft von 300 N im Mündungsbereich gegen die Dichtung 2 anzudrücken, um eine gas-
und flüssigkeitsdichte Verbindung zwischen Flasche 1 und Füllorgan F zu realisieren.
Zu diesem Zwecke ist seitlich am Hubzylinder 10 ein horizontaler, plattenförmiger
Flaschenhalter 14 befestigt, der mit einer U-förmigen Ausnehmung 15 versehen ist,
die bezüglich der Drehachse des Rotors R radial nach aussen hin offen ist. Die Ausnehmung
15 ist nur geringfügig breiter als der Durchmesser des Flaschenhalses unterhalb des
Tragrings 16 der Flasche 1, so dass sich dieser gut auf der ebenen Oberseite des Flaschenhalters
14 abstützen und die Anpresskraft übertragen kann.
[0016] Die Dichtung 2 wird durch eine als Anschlag wirkende innenkonische Dichtfläche 4
mit einem Kegelwinkel W von ca. 60° gebildet, die in das aus rostfreiem Stahl gebildete
Bodenstück 3 vertieft eingearbeitet ist. Die Dichtfläche 4 verläuft konzentrisch zum
zylindrischen Auslauf 8 und kann auf einfache Weise durch Feindrehen mit manuellem
Nachpolieren gefertigt werden, wodurch sich eine Rautiefe Ra von 0,8 µm bis 1,6 µm
ergibt. Die Dichtung 2 besteht somit aus rostfreiem Stahl und ist wesentlich härter
und unnachgiebiger als die aus biaxial gerecktem PET geformte Flasche 1.
[0017] Trotzdem wird unter Einwirkung der durch das Huborgan H ausgeübten Anpresskraft zwischen
der kreisförmigen, leicht abgerundeten Aussenkante der Mündung der Flasche 1 und der
innenkonischen Dichtfläche 4 eine praktisch gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung
realisiert, die ein störungsfreies Abfüllen unter Gegendruck, ggf. mit vorherigem
Spülen und/oder Evakuieren ermöglicht. Dies ist sogar der Fall bei leicht konischen
Flaschenmündungen, die sich unter Einwirkung der Anpresskraft und des überatmosphärischen
Spanngases elastisch verformen.
[0018] Das vorbeschriebene, keine elastische Dichtung im herkömmlichen Sinn aufweisende
Füllorgan F arbeitet praktisch ohne Verschleiß im Bereich der Dichtfläche 4, die infolge
der harten, glatten und spaltfreien Oberfläche aus rostfreiem Stahl besonders leicht
zu reinigen ist.
[0019] Zur besseren Einführung der Flaschenmündung schließt sich nach unten hin an die konische
Dichtfläche 4 eine innenkonische zentrierfläche 5 mit einem größeren Kegelwinkel an.
Diese hat keinen Einfluss auf die Dichtwirkung; erleichtert jedoch ein schnelles Einschlüpfen
der Flaschenmündung. Die Höhe der Dichtfläche 4 ist relativ gering und beträgt nur
wenige Millimeter, wodurch ein die Dichtwirkung störender Kontakt zwischen der Dichtfläche
4 und dem oberen Anfang des an der Flasche 1 ausgebildeten Gewindes vermieden wird.
Nach oben hin schließt sich an die Dichtfläche 4 eine horizontale Ringfläche 6 an,
die nach innen hin in den Auslauf 8 übergeht und die Flaschenmündung nach oben hin
abdeckt. Hierdurch wird ein ungestörtes Einlaufen des Getränks vom Auslauf 8 in die
Flasche 1 ermöglicht.
[0020] Anstelle des Kegelwinkels von 60° für die Dichtfläche 4 sind auch kleinere Kegelwinkel
bis herunter zu ca. 15° denkbar. Sollte hierbei die Gefahr des Festhängens der Flasche
1 in der konischen Dichtfläche 4 auf Grund von Selbsthemmung entstehen, so kann diese
Gefahr durch Anbringen eines gefederten Auswerfers, der von oben her auf den Tragring
16 einwirkt und an der Unterseite des Bodenstücks 3 befestigt ist, entgegengewirkt
werden.
[0021] Das Füllorgan F' nach Fig. 2 unterscheidet sich vom Füllorgan F nach Fig. 1 vor allem
dadurch, dass hier der Auslauf 8' für die Flüssigkeit als Langrohr ausgebildet ist
und die Dichtung 2 an einer höhenbeweglich am Gehäuse 7 gelagerten Zentrierglocke
Z ausgebildet ist. Ausserdem greift das Huborgan H' nicht am Tragring 16 sondern am
Boden der Flaschen 1 an.
[0022] Die Zentrierglocke Z besteht aus rostfreiem Edelstahl und weist unterhalb der für
einen Mündungsdurchmesser von 28 mm ausgelegten innenkonischen Dichtfläche 4 eine
größere, für einen Mündungsdurchmesser von 38 mm ausgelegte innenkonische Dichtfläche
4' mit dem gleichen Kegelwinkel von 60° auf. Auf diese Weise können mit dem Füllorgan
F' ohne Umstellung alle herkömmlichen PET-Flaschen 1 für Getränke abgefüllt werden.
[0023] Die Abdichtung zwischen Zentrierglocke Z und Gehäuse 7 erfolgt in herkömmlicher Weise
durch einen elastischen Dichtring 17, der mit der Flasche 1 nicht in Kontakt kommt
und daher keinem übermäßigen Verschleiss unterworfen ist.
[0024] Die Erfindung ist in gleicher Weise für Füllorgane anwendbar, bei denen die Dichtung
mit dem Tragring 16 zusammenarbeitet. Auch kann die Anpresskraft selbstverständlich
durch Absenken des Füllorgans auf die Flasche erzeugt werden.
1. Füllorgan für Kunststoffflaschen (1) mit einer an die Flaschenmündung andrückbaren
Dichtung (2), die eine innenkonische Dichtfläche (4) aufweist, sowie mit einer Einrichtung
(9) zum Zu- und Ableiten eines Spanngases mit überatmosphärischem Druck wobei die
Dichtung (2) einstückig mit einem Bodenstück (3) des Füllorgans ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) unnachgiebig und härter als die Flaschenmündung der zu befüllenden
Kunststoffflasche ist, derart dass die Dichtwirkung durch geringfügige elastische
Verformung der Flaschenmündung.
2. Füllorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) aus Metall besteht.
3. Füllorgan nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) aus rostfreiem Stahl besteht.
4. Füllorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kegelwinkel der innenkonischen Dichtfläche (4) ca. 60° beträgt.
5. Füllorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Dichtfläche (4) nach unten hin eine innenkonische Zentrierfläche (5)
mit einem größeren Kegelwinkel anschließt.
6. Füllorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (2) mehrere innenkonische Dichtflächen (4, 4') mit unterschiedlichen
Durchmessern für Kunststoffflaschen (1) mit unterschiedlichem Mündungsdurchmesser
aufweist.
7. Füllorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Huborgan (H) umfasst, welches die Kunststoffflasche (1) mit einer Anpresskraft
von vorzugsweise 200 N und mehr gegen die Dichtung (2) drückt.
1. A filling device for plastic bottles (1) with a seal (2) which can be pressed onto
the bottle opening and which has an inwardly tapering sealing surface (4), together
with a device (9) for feeding and discharging a pressure gas at above-atmospheric
pressure, wherein the seal (2) is designed so that it is integral with a bottom piece
(3) of the filling device, characterised in that the seal (2) is inflexible and harder than the bottle opening of the plastic bottle
to be filled, in such a way that the sealing effect may be achieved through slight
elastic distortion of the bottle opening.
2. The filling device according to Claim 1, characterised in that the seal (2) consists of metal.
3. The filling device according to Claim 2, characterised in that the seal (2) consists of stainless steel.
4. The filling device according to Claim 1, characterised in that the taper angle of the inwardly tapering sealing surface (4) is approx. 60°.
5. The filling device according to Claim 1, characterised in that an inwardly tapering centering surface (5) connects to the sealing surface (4) in
a downward direction at a greater taper angle.
6. The filling device according to Claim 1, characterised in that the seal (2) has a plurality of inwardly tapering sealing surfaces (4, 4') with different
diameters for plastic bottles (1) with different opening diameters.
7. The filing device according to any of Claims 1 to 6, characterized in that it comprises a lifting device (H) which presses the plastic bottle (1) against the
seal (2) with a contact force of preferably 200 N and over.
1. Dispositif de remplissage de bouteilles en matière plastique (1) comportant un joint
(2) qui peut être pressé contre l'embouchure de la bouteille, ce joint ayant une surface
d'étanchéité (4) en forme de cône rentrant, ainsi qu'une installation (9) pour introduire
et évacuer un gaz sous une pression supérieure à la pression atmosphérique,
le joint (2) étant réalisé en une seule partie avec une pièce de fond (3) du dispositif
de remplissage,
caractérisé en ce que
le joint (2) n'est pas déformable et est plus dur que l'embouchure de la bouteille
en matière plastique à remplir de sorte que l'effet d'étanchéité puisse être obtenu
par une faible déformation élastique de l'embouchure de la bouteille.
2. Organe de remplissage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le joint (2) est en métal.
3. Organe de remplissage selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
le joint (2) est en acier inoxydable.
4. Organe de remplissage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'angle au sommet de la surface d'étanchéité (4) en forme de cône rentrant est d'environ
60°.
5. Organe de remplissage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la surface d'étanchéité (4) se poursuit vers le bas par une surface de centrage (5)
en forme de cône rentrant ayant un angle au sommet plus grand.
6. Organe de remplissage selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le joint (2) comporte plusieurs surfaces d'étanchéité (4, 4') en forme de cône rentrant
ayant des diamètres différents pour des bouteilles en matière plastique (1) ayant
des diamètres d'embouchure, différents.
7. Organe de remplissage selon l'une des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'
il comporte un organe de soulèvement (H) qui pousse la bouteille de matière plastique
(1) contre le joint (2) avec une force d'application de préférence d'au moins 200
N.


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