[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstoff, mit einer
Dampfreformierstufe, mindestens einer Konvertierungsstufe und einer Feinreinigungsstufe.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise aus der
DE 100 57 537 A1 bekannt. Im verbund mit beispielsweise einer Polymermembran- (PEM) -Brennstoffzelle
dient sie zur Strom- und Wärmeerzeugung, wobei der in der Reformierstufe aus gasförmigen
oder verdampfbaren Kohlenwasserstoffen erhaltene Wasserstoff in der Brennstoffzelle
auf bekannte Weise umgesetzt wird. Derartige Anlagen werden sowohl im stationären
Bereich als auch mobil (bei Kraftfahrzeugen) eingesetzt.
[0003] Der Reformierstufe sind zur Gasreinigung in der Regel mehrere Katalysatorstufen nachgeschaltet,
die bei unterschiedlichen Temperaturniveaus die Konzentration des für die Brennstoffzelle
schädlichen Kohlenmonoxids verringern. Beispielsweise folgt bei einer bekannten Ausführungsform
der Reformierstufe eine sogenannte Hochtemperatur-Konvertierungsstufe (Hochtemperatur-Shift-Stufe;
HTS-Stufe), die bei einem Temperaturniveau von etwa 350 bis 400°C für eine erhebliche
Reduktion der Kohlenmonoxidkonzentration sorgt. Die Shift-Reaktion ist eine exotherme
Gleichgewichtsreaktion, weshalb bei den Temperaturen der Hochtemperatur-Shiftstufe
noch eine gewisse Konzentration an Kohlenmonoxid im Gasgemisch vorhanden ist. Eine
weitere Verminderung der Kohlenmonoxidkonzentration kann nachfolgend in einer sogenannten
Niedertemperatur-Konvertierungsstufe (Niedertemperatur-Shift-Stufe; LTS-Stufe) bei
einer Temperatur um 200°C erfolgen. Um den Kohlenmonoxidgehalt auf ein für die Brennstoffzelle
geeignetes Maß zu reduzieren, wird üblicherweise noch eine Feinreinigungsstufe nachgeschaltet,
in der der restliche Kohlenmonoxidgehalt (a) durch eine selektive Oxidation (SelOx-Stufe)
oder (b) eine selektive Methanisierung auf einen Wert von < 100 ppm herabgesetzt wird.
[0004] Die in der Hochtemperatur-, Niedertemperatur- und Feinreinigungsstufe eingesetzten
Trägerkatalysatoren, zwischen denen zur Einstellung des erforderlichen Temperaturbereichs
Wärmetauscher angeordnet sein können, sind bei den bisher verwendeten Gaserzeugungssystemen
als vollzylindrische Wabenkörper ausgebildet, die in Längsrichtung vom Reformergas
bzw. von den in der Shiftstufe bzw. in der Feinreinigungsstufe erzeugten Gasen durchströmt
werden.
[0005] Die
EP 0 913 357 A1 beschreibt eine Reformiervorrichtung mit einer Katalysatoreinheit, die in der Lage
ist, Wasserstoff aus einem Reaktantengemisch, welches eine organische Verbindung oder
Kohlenmonoxid enthält, zu erzeugen, sowie mit einer elektrischen Heizvorrichtung.
Die Katalysatoreinheit ist als volle Wabenstruktur ausgebildet und kann für die Dampfreformierung,
für die partielle Oxidation und Zersetzung und/oder für die Kohlenmonoxid-Shift-Reaktion
und/oder für die selektive Oxidation von Kohlenmonoxid verwendet werden.
[0006] Die
DE 199 21 420 A1 beschreibt einen Primärreformer zum Einsatz bei der Methanol-, Ammoniak- oder Wasserstoffgewinnung
unter Einsatz einer Rohrbeheizung. Der Reformer kann als Doppelrohr mit konzentrischer
Anordnung von Dampf-/Feedzuführung, Zuführung eines Oxidationsträgers und Abführung
des reformierten Synthesegases ausgebildet sein. Es ist lediglich eine einstufiger
Primärreformer zur Durchführung von endothermen Reaktionen ohne nachgeschaltete Vorrichtungen
zur Durchführung von exothermen Reaktionen beschrieben.
[0007] Aus der
DE 197 21 630 C1 ist eine Vorrichtung zur Reformierung von Kohlenwasserstoffe enthaltenden Edukten
mit einem Retormierreaktor, der zumindest teilweise Metallwabenkörper mit einer Katalysatorbeschichtung
enthält, bekannt. Ein Strahlungsbrenner umschließt den aus einem inneren Rohrreaktor
und einem diesen in einem Abstand umschließenden Ringspaltreaktor bestehenden zweiteiligen
Reformierreaktor, wobei das Rauchgas im Spalt zwischen dem inneren Rohrreaktor und
dem Ringspaltreaktor im Gegenstrom zum Eduktgas im Rohrreaktor geführt wird. Es handelt
sich hierbei nur um eine einstufige Vorrichtung zur Durchführung einer endothermen
Reformierreaktion. Über nachgeschaltete exotherme Stufen finden sich keine Hinweise.
[0008] Aus der
DE 101 09 983 A1 ist ein Verfahren und eine vorrichtung zur Umsetzung flüssiger, dampfförmiger oder
gasförmiger Kohlenwasserstoffe mit Wasser bzw. Wasserdampf oder Luft bzw. Sauerstoff
zur Erzeugung eines wasserstoffreichen Synthesegases für den Einsatz in Brennstoffzellen
bekannt, wobei die chemische Umsetzung der Edukte an der Oberfläche eines elektrisch
beheizbaren Materials erfolgt. Die Umsetzung erfolgt an einem porösen, mit einem Katalysator
beschichteten Innerohr. Es handelt sich bei der Umsetzung um eine endotherme Reformierreaktion.
Hinweise auf Vorrichtungen zur Durchführung von exothermen Reaktionen finden sich
nicht.
[0009] Die
DE 39 40 700 A1 betrifft einen katalytischen Reaktor mit einem koaxialen Doppelrohraufbau mit einem
Reaktionsfluideinlass und einem Reaktionsfluidauslass an dem einen Ende des Reaktors.
Das andere, verschlossene Ende des äußeren Reaktors ragt in einen Heizbehälter hinein.
Das Reaktionsfluid wird durch einen mit einem Katalysator gefüllten Ringraum geleitet
und anschließend durch das innere Rohr abgeleitet. Es handelt sich also um einen einstufigen
Reaktor für eine endotherme Reaktion, insbesondere einen Dampfreformierreaktor zur
Herstellung von Wasserstoff. Über nachgeschaltete Reaktoren, in denen eine exotherme
Reaktion stattfindet, ist nichts angegeben.
[0010] Aus der
DE 694 20 604 T2 (
EP 0 615 949 B1) ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Wasserstoff durch Wasserdampf-Reformierung
in einem Festbettkatalysator bekannt. Der Wasserstoff wird mit Hilfe einer für Wasserstoff
selektiv durchlässigen Trennwand abgetrennt und aufgefangen. Die Vorrichtung enthält
einen Außenzylinder, einen Zwischenzylinder und einen Innenzylinder, zwischen denen
Ringräume gebildet sind. Im Innenzylinder befindet sich ein Brenner. Die Vorrichtung
wird zur Durchführung einer endothermen Reaktion verwendet. Es finden sich keine Hinweise
über exotherme Reaktionen.
[0011] Aus der
DE 198 32 386 A1 ist ein Reformierreaktor, insbesondere zur Wasserdampfreformierung von Methanol in
einem Brennstoffzellenfahrzeug bekannt, welches eine Reformerstufe enthält, in welchem
eine endotherme Reformierreaktion durchgeführt wird. An die Reformierstufe schließt
sich eine CO-Shift-stufe an. Es ist ferner eine katalytische Brennereinheit vorgesehen,
die eine mit der Reformerstufe in Wärmekontakt stehenden Heizbereich und einen dem
Heizbereich vorgeschalteten, mit der CO-Shiftstufe in wärmekontakt stehenden Kühlbereich
mit gegenüber dem Heizbereich geringerer Verbrennungskatalysatoraktivität enthält.
Das Brenngas wird im Gegenstrom zu dem die CO-Shiftstufe durchströmenden Reformatoredukts
und zu dem die Reformerstufe durchströmenden Ausgangsstoffgemisch durch einen Kühlbereich
und den anschließenden Heizbereich hindurchgeleitet. Über die Ausbildung des Katalysators
für die CO-Shift-Reaktion finden sich keine Hinweise.
[0012] Aus der
DE 197 13 242 A1 ist ein Reformierungsreaktor zur Wasserdampfreformierung von Methanol bekannt, der
zweistufig mit einer ersten eintrittsseitigen Reaktorstufe und einer an diese in Gasströmungsrichtung
direkt anschließenden zweiten austrittsseitigen Reaktorstufe ausgelegt ist, wobei
die beiden Reaktorstufen in einem gemeinsamen Reaktorgehäuse untergebracht und mit
einer durchgehenden Katalysatorschüttung befüllt sind. Eine der beiden Reaktorstufen
wird beheizt, während die andere Reaktorstufe unbeheizt bleibt. Die unbeheizte zweite
Stufe kann als Shiftstufe wirken. Zudem kann die Wärme der exothermen Shift-Reaktion
die endotherme Methanolreformierung unterstützen. Das Katalysatormaterial liegt in
Form einer Schüttung vor.
[0013] Die
DE 196 24 433 C1 betrifft einen Reformierreaktor, insbesondere zur Wasserdampfreformierung von Methanol,
mit drei seriell angeordneten Reaktorstufen, von denen jede mit einer Katalysatorpelletschüttung
beladen ist. Die mittlere Reaktorstufe wird durch Beheizung auf einer für die Durchführung
der Reformierungsreaktion geeigneten Temperatur gehalten, während die beiden anderen
Reaktorstufen unbeheizt bleiben. in der unbeheizten austrittsseitigen Reaktorstufe
findet eine Shift-Reaktion statt. Die Katalysatorpellets können durch Abrieb aufgrund
von Erschütterungen, wie sie beim Einsatz in Kraftfahrzeugen während des Fahrbetriebs
auftreten, beschädigt werden. Weiterhin haben die Katalysatorpellets einen höheren
Strömungswiderstand als ein Wabenkörper
[0014] Aus der
DE 100 57 420 A1 ist ein mehrstufiger Shift-Reaktor zur Reduzierung des Kohlenmonoxidgehalts in einem
wasserstoffreichen Gasgemischstrom bekannt, der in Strömungsrichtung hintereinander
wenigstens zwei Katalysator-Trägerkörper enthält, welche eine Wabenstruktur mit Kanälen
aufweisen. Die Katalysator-Trägerkörper sind als vollzylinder ausgebildet. Beschrieben
wird ferner eine Vorrichtung zur partiellen Oxidation eines kohlenwasserstoffhaltigen
Gasgemischstromes.
[0015] Ferner ist aus der
EP 0 922 666 A1 eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff bekannt. Nicht offenbart ist aber, dass der
Ringraum der dampfreformierstufenseitigen Konvertierungsstufe unmittelbar an den Ringraum
der Dampfreformierstufe unter Ausbildung eines über alle Stufen durchgehenden Ringraums
anschließt. Vielmehr ist zwischen der Dampfreformierstufe und der Konvertierungsstufe
eine 180°-Strömungsumlenkung vorgesehen. Die vorgesehenen Ringräume definieren somit
keinen über alle Stufen durchgehenden Ringraum.
[0016] Wenn die in der Shiftstufe verwendeten Katalysatoren in Form von Vollkörpern vorliegen,
hat es sich für die Gasreinigung als problematisch herausgestellt, dass sich aufgrund
der exothermen Shift-Reaktion ein radiales Temperaturgefälle von innen nach außen
einstellt, das etwa 60 bis 70°C betragen kann. Dies führt dazu, dass die Reinheit
des Gases davon abhängt, welcher Querschnittsbereich gerade durchströmt wird. Insbesondere
ist der CO-Gehalt des Gasgemisches wegen der Verschiebung des Gleichgewichts in der
wärmeren Mitte des Wabenkörpers höher als an der kühleren Peripherie.
[0017] Der Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, bei einer Vorrichtung der eingangs
genannten Art in konstruktiver Hinsicht auf möglichst einfache Art und Weise dafür
zu sorgen, dass das aus der Reformierstufe austretende Gasgemisch (Reformergas) eine
möglichst gleichmäßige und vollständige Reinigung (Verminderung des CO-Gehalts) erfährt,
und zwar unabhängig davon, welchen (radialen) Bereich der Katalysatorstufe(n) es nach
der Reformierung durchströmt.
[0018] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung gemäß Patentanspruch 1 gelöst.
[0019] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
[0020] In der Dampfreformierstufe (a) findet eine endotherme Reaktion entsprechend der Gleichung

statt. Die Temperatur in der Dampfreformierstufe beträgt im allgemeinen etwa 500 bis
800°C, vorzugsweise etwa 600°C. Der bevorzugte Kohlenwasserstoff ist Methan (n = 1);
es können aber auch höhere, noch verdampfbare Kohlenwasserstoffe verwendet werden,
die im Benzinbereich (n = 6 bis 8) liegen. Statt der Kohlenwasserstoffe können auch
andere organische Verbindungen, wie Methanol verwendet werden. Bei einem Wasserdampfüberschuss
wird in der Reformierstufe bereits ein Teil des Kohlenmonoxids in Kohlendioxid umgewandelt.
Unter dem Begriff "weitere Reformer-Produkte" versteht man Kohlendioxid und nicht
umgesetzte Kohlenwasserstoffe.
[0021] In der Stufe zur katalytischen Konvertierung (b) (Shiftstufe) findet folgende exotherme
Reaktion statt:

[0022] Die Shiftreaktion wird gewöhnlich in eine Hochtemperatur-Shiftstufe bei Temperaturen
im Bereich von 230 bis 300°C und in einer getrennten Tieftemperatur-Shiftstufe etwa
250 bis 270°C durchgeführt. Der CO-Gehalt nach der ersten Stufe beträgt etwa 1,5 bis
3,0 Vol.-%, nach der zweiten Stufe etwa 0,3 bis 0,6 Vol.-%. In der Hochtemperatur-Shiftstufe
können folgende Katalysatoren verwendet werden: Fe
2O
3/Cr
2O
3, CuO/Cr
2O
3, CuO/ZnO (Cr
2O
3), Pt auf den Oxiden vierwertiger Metalle (TiO
2, ZrO
2). Als Katalysatoren in der Tieftemperatur-Shiftstufe können verwendet werden: Pt
auf TiO
2 und/oder ZrO
2 und/oder CrO
2 (allgemein vierwertige Metalle) und/oder CuO/ZnO.
[0023] Das Molverhältnis H
2O/C-Anteil am Eingang der Reformierstufe beträgt etwa 3 bis 4:1, insbesondere 2,8
bis 4:1. Unterhalb eines Verhältnisses von 2,8:1 findet im allgemeinen eine Verkokung
statt. Ein Dampfüberschuss ist auch wegen der Gleichgewichtseinstellung erforderlich.
Die Hochtemperatur- und Tieftemperatur-Shiftstufe können auch in einer Stufe vereinigt
werden.
[0024] Da das Gasgemisch am Ausgang der Tieftemperatur-Shiftstufe noch etwas Kohlenmonoxid
enthält, wird eine Feinreinigungsstufe (c) nachgeschaltet. Die Feinreinigung kann
nach zwei Methoden erfolgen:
- 1.) selektive Oxidation des CO im Wasserstoffstrom (SelOx-Stufe) mit einem Pt- oder
Ru-Katalystator, wobei nur sehr wenig Luft zugesetzt wird, nach der Reaktionsgleichung:
2CO + O2 → 2CO2
- 2.) Selektive Methanisierung des CO, nach der Reaktionsgleichung:

[0025] Nach beiden Reaktionen, die exotherm sind, wird der Kohlenmonoxidgehalt im allgemeinen
auf < 100 ppm herabgesetzt. Die Temperatur in der Feinreinigungsstufe (c) beträgt
etwa 200 bis 250°C.
[0026] Das bei der Reaktion (2) gebildete Methan stört beim Einsatz in einer Brennstoffzelle
nicht. Der CH
4-Gehalt beträgt einschließlich des in der Reformierstufe nicht umgesetzten Methans
etwa 1 bis 4 Vol.-%.
[0027] In der nachfolgenden Beschreibung werden, soweit passend, die Shiftstufe(n) und die
Feinreinigungsstufe kurz als "Katalysatorstufen" bezeichnet.
[0028] Die in den einzelnen Stufen verwendeten Hohlkörper sind vorzugsweise Hohlzylinder.
Es können aber auch Hohlkörper mit beispielsweise dreieckigen, rechteckigen oder mehreckigen
Hohlquerschnitten verwendet werden.
[0029] Dadurch, dass die der Reformierstufe nachgeschalteten Katalysatorstufen bevorzugt
als Hohlzylinder mit einem Ringraum ausgebildet sind, bildet sich über dem Durchströmungsquerschnitt
der einzelnen Katalysatorstufen in jeder Stufe ein im wesentlichen isothermes, radiales
Temperaturprofil aus, da bei gleicher Strömungsquerschnittsfläche, verglichen mit
der eines vollzylindrischen Katalysatorkörpers, der Abstand zwischen den Randbereichen
deutlich geringer ausfällt.
[0030] Die Temperaturverteilung in den hohlzylindrischen Katalysatorstufen ist in radialer
Richtung günstiger, d.h. der Temperaturgradient ist wesentlich kleiner als bei herkömmlichen
Vollzylinderwaben. Da für den Betrieb der Brennstoffzelle in den Katalysatorstufen
ferner nur geringe Temperaturfenster zugelassen werden können, da anderenfalls der
Kohlenmonoxidanteil zu stark ansteigen würde, ist diese Katalysatorkonfiguration besonders
gut geeignet.
[0031] Ein weiterer vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass die Hohlzylinder
der aufeinanderfolgenden Stufen unmittelbar aneinander angrenzen, so dass keine gesonderten
Zu- und Ableitungen sowie Umlenkeinrichtungen zwischen den einzelnen Stufen erforderlich
sind.
[0032] Als Heizvorrichtung in der Dampfreformierstufe wird vorzugsweise ein Brenner verwendet,
der zweckmäßig zentral im Hohlzylinder der Reformierstufe angeordnet ist.
[0033] Vorzugsweise beträgt die Querschnittsdicke des hohlzylindrischen Katalysatorkörpers
etwa 2 bis 20 % des Außendurchmessers des Hohlzylinders.
[0034] Der Katalysator in mindestens einem der Ringräume der einzelnen Stufen ist vorzugsweise
in einer Wabenstruktur angeordnet. Hierbei können z.B. keramische Waben verwendet
werden, Vorzugsweise sind die Katalysatoren jedoch auf einer Strömungskanäle begrenzenden
(korrugierten) Metallfolie angeordnet.
[0035] Zur weiteren Vergleichmäßigung des radialen Temperaturprofils der hohlzylindrischen
Katalysatorstufen und zur verbesserung des Stoffaustausches innerhalb der Hohlzylinder
sind in der die Strömungskanäle begrenzenden Metallfolie zwischen den einzelnen Strömungskanälen
vorzugsweise Perforationen vorgesehen. Dies bewirkt, dass die Gasgemische in den einzelnen
Katalysatorstufen nicht nur axial, sondern zum Temperaturausgleich auch in gewissen
Grenzen quer durch die Katalysatorstufen strömen können. Die Perforationen bewirken
eine Erhöhung der Turbulenz, so dass die Gasgemische im Innenbereich des Hohlzylinders
mit den Gasgemischen in dessen Außenbereich, die eine etwas andere Zusammensetzung
haben, gut durchgemischt werden.
[0036] Die Hauptströmungsrichtung des Wasserstoffs und der Reformer-Produkte innerhalb des
Hohlkörpers ist vorzugsweise im wesentlichen parallel zu dessen Achse orientiert.
[0037] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht ferner darin, dass im Inneren des
(der) Hohlkörper(s) der Katalysatorstufe(n) mindestens ein Strömungskanal vorgesehen
ist, der vorzugsweise einen Ringraum darstellt. Dieser Strömungskanal dient dabei
zur Zufuhr und Vorwärmung der die zur Reformierung erforderlichen Kohlenwasserstoffe
entgegen der Strömungsrichtung der aus der (den) Katalysatorstufe(n) kommenden gasförmigen
Produkte. Durch diesen Wärmeaustausch mit dem Kohlenwasserstoff wird die in der (den)
weiteren Katalysatorstufe(n) entstehende exotherme Wärme gleichmäßig abgeführt, so
dass das Temperaturgefälle auch in der axialen Richtung geringer wird. Der Strömungskanal
kann auch einen Ringraum darstellen.
[0038] Vorzugsweise ist zumindest zwischen der (den) Konvertierungsstufe(n) und der Dampfreformierstufe
und gegebenenfalls auch zwischen der letzten Konvertierungsstufe und der Feinreinigungsstufe
ein indirekter Wärmeaustauscher vorgesehen, durch den das für die Dampfreformierung
erforderliche Wasser im Gegenstrom zu den aus der (den) Konvertierungsstufe(n) und
gegebenenfalls auch aus der Feinreinigungsstufe kommenden gasförmigen Produkte geführt
ist.
[0039] Die erfindungsgemäße vorrichtung, einschließlich einiger vorteilhafter Weiterbildungen
wird nachfolgend anhand der zeichnerischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0040] In Figur 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung im Schnitt (ohne umlaufende Kanten)
als Prinzipskizze dargestellt. Diese umfasst eine Reformierstufe 1 zur Umsetzung der
gasförmigen bzw. verdampfbaren Kohlenwasserstoffe (insbesondere Methan) mit Wasserdampf
zu Wasserstoff, Kohlenmonoxid und weiteren Reformer-Produkten (Reformat), wobei die
Reformierstufe bei dieser bevorzugten Ausführungsform in Form eines Hohlzylinders
ausgebildet und darin ein Reformer-Brenner 4, (beispielsweise ein Gasflächenbrenner)
zentrisch angeordnet ist (Wärmeentwicklung gestrichelt angedeutet). Zur chemischen
Aufbereitung, d. h. zur Verminderung des Kohlenmonoxidgehalts der Reformer-Produkte,
sind der Reformierstufe 1 drei Katalysatorstufen nachgeschaltet, wobei die Katalysatorstufe
2a eine Hochtemperatur-Shiftstufe (HTS-Stufe), die Stufe 2b eine Tieftemperatur -
Shiftstufe (LTS-Stufe) und die Stufe 3 eine Gasreinigungsstufe (entweder eine SelOx-
oder Methanisierungsstufe) darstellt.
[0041] Bei Verwendung einer SelOx-Stufe, bei der das restliche Kohlenmonoxid unter Luftzufuhr
selektiv oxidiert wird, ist vorzugsweise vorgesehen, dass diese mit einer gleichmäßig
über den Umfang des Ringraums verteilt angeordneten Luftzuführung 9 (schematisch dargestellt)
versehen ist, wobei diese besonders bevorzugt als Ringleitung mit verteilt angeordneten
Austrittsdüsen ausgebildet ist.
[0042] Im Hohlraum der hohlzylinderförmigen Katalysatorstufen 2a, 2b, 3 ist ein Strömungskanal
5 vorgesehen. Durch den Strömungskanal 5 werden die gasförmigen bzw. verdampfbaren
Kohlenwasserstoffe in Pfeilrichtung zur Vorwärmung entgegen der Strömungsrichtung
der Reformer-Produkte geführt, d.h. die an den Katalysatorstufen 2a, 2b und 3 bei
den exothermen Reaktionen anfallende Wärme wird direkt dazu verwendet, um die Reformeredukte
zu erwärmen. Die Ausgestaltung des Strömungskanals 5 als Ringkanal (nicht dargestellt)
hat den Vorteil, dass die Kohlenwasserstoffe gleichmäßiger erwärmt werden.
[0043] Zur Trennung des hohlzylindrischen Reformerraums vom Strömungskanal 5 ist eine Trennwand
7 vorgesehen, d.h. das Kohlenwasserstoffgas tritt über den schematisch dargestellten
Anschluss 8 in die Reformierstufe 1 ein.
[0044] Um schließlich auch das für die Reformierreaktion erforderliche Wasser vorzuheizen,
sind zwischen den Stufen 1 und 2a, zwischen den Stufen 2a und 2b und am Ende der Stufe
3 Wärmetauscher 6 (beispielsweise Wendelrohrwärmetauscher) vorgesehen, die einerseits
vom Prozesswasser durchströmt werden und die andererseits thermisch mit dem Strömungskanal
5 in Verbindung stehen. Ein weiterer Wärmeaustauscher kann zwischen den Stufen 2b
und 3 vorgesehen sein.
[0045] Durch die bisher beschriebenen Ausgestaltungen ist das Problem der radial ungleichmäßigen
Temperaturverteilung im wesentlichen gelöst. Als problematisch hat sich aber darüberhinaus
noch herausgestellt, dass innerhalb der Konvertierungsstufe(n) sowie in der Feinreinigungsstufe
in axialer Richtung aufgrund der exothermen Shift-Reaktion bzw. bei der selektiven
Oxidation oder Methanisierungsreaktion ebenfalls eine Verungleichmäßigung des Temperaturprofils
und damit eine Verschlechterung der Gasqualität resultiert. Um dieses Problem zu lösen,
wird deshalb vorgeschlagen ein die Konvertierungsstufe(n) von außen umschließendes
Strömungsführungsgehäuse für ein Kühlmedium zur Kühlung der Konvertierungsstufe(n)
vorzusehen, wobei das Kühlmedium vorzugsweise Wasser oder einen Kohlenwasserstoff
darstellt, die in Dampfform der Dampfreformierungsstufe zuführbar sind. Die Verwendung
eines Strömungszuführungsgehäuses ist nicht auf die vorstehend beschriebene, erfindungsgemäße
Vorrichtung beschränkt, sondern kann auch in bekannten Vorrichtungen, bei denen die
Katalysatorstufe(n) als Vollkörper ausgebildet sind, verwendet werden, um den axialen
Temperaturgradienten zu minimieren.
[0046] Durch das Kühlmedium wird die bei der Umwandlung von Kohlenmonoxid in Kohlendioxid
entstehende Wärme abgeführt. Wie später noch ausführlich beschrieben wird, bilden
also einerseits die Oberfläche des Wabenkörpers auf der (den) Shiftstufe(n) (bzw.
eine entsprechende Ummantelung) und andererseits die Wand des Strömungsführungsgehäuses
die Flankierungen des Kanals für das Kühlmedium, der gleichzeitig noch den Vorteil
mit sich bringt, dass die in der (den) Shiftstufe(n) anfallende Wärme gezielt abgeführt
werden kann und nicht nutzlos an die Umgebung abgegeben wird. Aufgrund der Außenmantelkühlung
ergibt sich eine erhebliche Vergleichmäßigung des axialen Temperaturprofils, d.h.
durch die Kombination aus Außenmantelkühlung und Ausbildung des Katalysators als Hohlzylinder
wird an jeder Stelle der Shiftstufe(n) ein konstantes Verhältnis zwischen Kohlenmonoxid
und Kohlendioxid erhalten.
[0047] Vorzugsweise weist das Strömungszuführungsgehäuse Zu- und Abfuhranschlüsse für das
Kühlmedium auf und ist wahlweise im Gleich- oder Gegenstrom zur Durchströmungsrichtung
innerhalb der Konvertierungsstufe(n) ausgebildet. Ist dabei auf der Eintrittsseite
der ersten Shiftstufe mit einer starken Wärmeentwicklung zu rechnen, begünstigt ein
Gleichstrombetrieb aufgrund des größeren thermodynamischen Temperaturabstandes der
beteiligten Medien die Kühlwirkung und somit einen Betrieb in Richtung einer gleichmäßigen
axialen Temperaturverteilung in der Shiftstufe. Entsprechendes gilt für den umgekehrten
Fall des Gegenstroms.
[0048] Ferner kann wahlweise zum Vorheizen des der Reformierstufe zugeführten Wassers und/oder
der Kohlenwasserstoffe dieses bzw. diese als Kühlmedium dem Strömungsführungsgehäuse
zugeführt werden, wozu das Strömungsführungsgehäuse vorzugsweise abfuhranschlussseitig
hydraulisch mit dem Edukteingang der Reformierstufe verbunden ist.
[0049] Ferner kann wahlweise an den Zu- und/oder Abführanschlüssen des Strömungsführungsgehäuses
ein Regelventil zur Massenstromeinstellung des Kühlmediums vorgesehen sein. Zusammen
mit einem nach der (den) Katalysatorstufe(n) im Strömungsweg des Wasserstoffs und
der übrigen Reformer-Produkte angeordneten Temperatursensor und einer übergeordneten
Regeleinrichtung ist eine an der Austrittstemperatur des aus der Katalysatorstufe
kommenden Gemisches orientierten Wasserstromeinstellung des Kühlmediums möglich, das
wie gesagt, auch aus den Reformer-Edukten gebildet sein kann.
[0050] Die zuletzt erläuterte Ausführungsform ist nachfolgend anhand der zeichnerischen
Darstellung eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 2 im Schnitt eine erfindungsgemäße Ausführungsform mit einem Strömungsgehäuse
zur Außenmantelkühlung der Shiftstufe.
Figur 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Figur 2 entlang der Linie A - A.
[0051] Figur 2 zeigt die erfindungsgemäße Ausführungsform im Längsschnitt. Diese Vorrichtung
enthält eine Reformierstufe 1, die als hohlzylindrischer Körper ausgebildet ist, in
dessen freiem zentrum ein Gasbrenner 4 zur Erzeugung der für die Reformierung erforderlichen
Wärme angeordnet ist. Der Reformierstufe 1 ist eine hohlzylindrisch ausgebildete Konvertierungsstufe
2 (einstufig) sowie eine (nicht dargestellte) Feinreinigungsstufe nachgeschaltet.
Die Wasserstofferzeugung geschieht nach folgenden Schritten. Zunächst werden der Reformierstufe
1. Kohlenwasserstoff und Wasserdampf zugeführt und dort mit Hilfe der Wärme des Gasbrenners
4 (Temperatur etwa 800°C) in Wasserstoff, Kohlenmonoxid (und etwas Kohlendioxid) umgewandelt.
Am Ausgang der Reformierstufe 1 wird das Produktgas mit Hilfe des Wärmetauschers 6
auf eine für die katalytische Shift-Reaktion zur Reduzierung des Kohlenmonoxidanteils
geeignete Temperatur abgekühlt. In der Shiftstufe 2 erfolgt anschließend die Umwandlung
des Kohlenmonoxids in Kohlendioxid bei einer Temperatur im Bereich von etwa 250 bis
300°C. Nach der Shiftstufe 2, der wie erwähnt, eine weitere Feinreinigungsstufe nachgeschaltet
ist, gelangt das praktisch kohlenmonoxid-freie Gas über die Produktgasleitung 12 zur
Brennstoffzelle (nicht dargestellt).
[0052] Zur Vergleichmäßigung des axialen Temperaturprofils innerhalb der Shiftstufe 2 ist
ein diese von außen umschließendes Strömungsführungsgehäuse 10 für ein Kühlmedium
vorgesehen. Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, ist das Strömungsführungsgehäuse
10 gewissermaßen als ein die Katalysatorstufe 2 umschließender, zylindrischer Mantel
ausgebildet, der einen vom Kühlmedium durchströmten, konzentrischen Ringspalt begrenzt.
Selbstverständlich sind aber auch andere Gestaltungen des Gehäuse realisierbar. Wesentlich
ist, dass eine ausreichende Wärmeabfuhr von der äußeren Peripherie der Katalysatorstufe
2 gewährleistet ist. Hierbei ist beispielsweise sogar eine die Katalysatorstufe 2
umschließende Rohrwendel geeignet, die allgemein ausgedrückt, auch nichts anderes
als das Strömungsführungsgehäuse 10 ist. Weiterhin ist in Figur 2 dargestellt, dass
das Strömungsführungsgehäuse 10 Zu- 13 und Abfuhranschlüsse 14 für das Kühlmedium
aufweist und vom Kühlmittel im Gegenstrom zur Durchströmungsrichtung innerhalb der
Katalysatorstufe 2 durchströmbar ausgebildet ist. Als Kühlmedium wird dabei vorzugsweise
das für den Reformerprozess ohnehin erforderliche Wasser verwendet, das durch das
erfindungsgemäße Strömungstührungsgehäuse 10 vorteilhaft leicht vorgeheizt zum Eingang
der Reformierstufe 1 gelangt. Bei Bedarf kann aber auch das für den Reformierprozess
erforderliche Kohlenwasserstoffgas zusammen mit dem Wasser über den Zufuhranschluss
13 dem Strömungsführungsgehäuse 10 zugeführt und dort vorgeheizt werden.
[0053] Zur Massenstromeinstellung des Kühlmediums ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
vorzugsweise am Zufuhranschluss 13 ein Regelventil 15 vorgesehen, das in eine Leitung
mit einer übergeordneten Regeleinrichtung 16 in Verbindung steht. Gleichzeitig ist
vorzugsweise nach der Katalysatorstufe 2 im Strömungsweg des Wasserstoffs der übrigen
Reformer-Produkte ein Temperatursensor 17 angeordnet, der seinerseits zur Massenstromeinstellung
des Kühlmediums über die übergeordnete Regeleinrichtung 16 mit dem Regelventil 15
verbunden ist. Auf diese Weise kann also in Abhängigkeit von der Produktgas-Austrittstemperatur
die Kühlleistung an der Mantelfläche der Katalysatorstufe 2 in gewissen Grenzen variiert
werden.
[0054] Schließlich ist vorzugsweise im Inneren der hohlzylindrisch ausgebildeten Katalysatorstufe
2 ein weiterer Kühlmittelkanal 5 angeordnet, der vorzugsweise und wahlweise von Wasser
und/oder vom Kohlenwasserstoffgas durchströmbar ist. Die zufuhr des Kühlmediums erfolgt
dabei über die Anschlussleitung 18. Die Abfuhrleitung ist, da ohne weiteres vorstellbar,
nicht dargestellt.
1. Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstoff, enthaltend
a. eine beheizte Dampfreformierstufe (1) mit einem Reformierkatalysator zur Umwandlung
von gasförmigen oder verdampfbaren Kohlenwasserstoffen und Wasser in Wasserstoff,
Kohlenmonoxid und weitere Reformer-Produkte, wobei die Dampfreformierstufe (1) als
Hohlkörper, vorzugsweise als Hohlzylinder, mit einem als Ringraum ausgebildeten Mantelraum
zur Aufnahme des Reformierkatalysators ausgebildet ist und eine Heizvorrichtung (4)
im Mantelraum angeordnet ist;
b. mindestens eine der Dampfreformierstufe (1) nachgeschaltete Stufe (2a, 2b) zur
katalytischen Konvertierung des aus der Dampfreformierstufe austretenden Gemisches
aus Wasserstoff, Kohlenmonoxid und überschüssigem Wasserdampf (Shift-Stufe), wobei
die Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) als Hohlkörper mit einem Ringraum zur Aufnahme
der entsprechenden Katalysatoren ausgebildet sind; und
c. eine der (den) Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) nachgeschaltete Feinreinigungsstufe
(3) zur katalytischen Verminderung des Rest-Kohlenmonoxidgehalts der Konvertierungsprodukte,
wobei die Feinreinigungsstufe (3) als Hohlkörper mit einem Ringraum zur Aufnahme des
entsprechenden Katalysators ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Ringraum der Dampfreformierstufe (1), der Konvertierungsstufen (2) und der Feinreinigungsstufe
(3) unmittelbar unter Ausbildung eines über alle Stufen (1,2,3) durchgehenden Ringraums
aneinander anschließt, so dass keine gesonderten Zu- und Ableitungen sowie Umlenkeinrichtungen
zwischen den einzelnen Stufen erforderlich sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Heizvorrichtung (4) als Brenner ausgebildet ist.
3. vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Querschnittsdicke des durchgehenden Ringraumes etwa 2 bis 20 % des Außendurchmessers
des Hohlkörpers beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Katalysator in mindestens einem der Ringräume in einer Wabenstruktur, vorzugsweise
auf einer Strömungskanäle begrenzenden Metallfolie angeordnet ist.
5. vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Verbesserung des Stoffaustausches zwischen den Strömungskanälen Perforationen
vorgesehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Hauptströmungsrichtung des Wasserstoffs und der Reformer-Produkte innerhalb des
Hohlkörpers im wesentlichen parallel zu dessen Achse orientiert ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Inneren des(der) Hohlkörper (s) mindestens ein Strömungskanal (5) vorgehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strömungskanal (5) einen Ringraum darstellt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Strömungskanal (5) zur Zufuhr und vorwärmung der Kohlenwasserstoffe entgegen
der Strömungsrichtung der aus der (den) Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) und der Feinreinigungsstufe
(3) kommenden gasförmigen Produkte ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest zwischen der (den) Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) und der Dampfreformierstufe
und gegebenenfalls auch zwischen der Konvertierungsstufe (2b) und der Feinreinigungsstufe
(3) ein indirekter Wärmeaustauscher vorgesehen ist, durch den (die) das für die Dampfreformierung
erforderliche Wasser im Gegenstrom zu den aus der (den) Konvertierungsstufe(n) (2a,
2b) und gegebenenfalls auch aus der Feinreinigungsstufe (3) kommenden gasförmigen
Produkte geführt ist.
11. vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Feinreinigungsstufe (3) wahlweise als selektive Oxidationsstufe oder als Methanisierungsstufe
ausgebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die selektive Oxidationsstufe mit einer gleichmäßig über den Umfang des Ringraumes
der Feinreinigungsstufe (3) angeordneten Luftzuführung (9) versehen ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Luftzuführung (9) als Ringleitung mit verteilt angeordneten Austrittsdüsen ausgebildet
ist.
14. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
gekennzeichnet durch
eine die Konvertierungsstufe (n) (2a, 2b) von außen umschließende Strömungsführungsgehäuse
(10) für ein Kühlmedium zur Kühlung der Konvertierungsstufe (n) (2a, 2b), wobei das
Kühlmedium vorzugsweise Wasser oder Kohlenwasserstoffe darstellen, die in Dampfform
der Dampfreformierungsstufe (3) zuführbar sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Strömungszuführungsgehäuse (10) Zu- (13) und Abfuhranschlüsse (14) für das Kühlmedium
aufweist und wahlweise im Gleich- oder Gegenstrom zur Durchströmungsrichtung innerhalb
der Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) durchströmbar aufgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Strömungsführungsgehäuse (10) abführanschlussseitig hydraulisch mit der Reformierstufe
(1) edukteingangsseitig verbunden ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
dass wahlweise an den Zu-(13) und/oder Abführanschlüssen (14) des Strömungsführungsgehäuses
(10) ein Regelventil (15) zur Massestromeinstellung des Kühlmediums vorgesehen ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
dass am stromabwärtigen Ende des Ringraums der Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) (ein) Temperatursensor(en)
(17) angeordnet ist(sind), der(die) zur Massenstromeinstellung des Kühlmediums über
eine übergeordnete Regeleinrichtung (16) mit dem Regelventil (15) verbunden ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
dass im Inneren der hohlzylindrisch ausgebildeten Konvertierungsstufe(n) (2a, 2b) ein
weiterer Kühlmediumkanal (16) angeordnet ist, der vorzugs- und wahlweise von Wasser
und/ oder von den Kohlenwasserstoffen durchströmbar ist.
1. A device for generating hydrogen, comprising
a. a heated steam-reforming stage (1) having a reformer catalyst for conversion of
gaseous or vaporizable hydrocarbons and water into hydrogen, carbon monoxide and additional
reformer products, whereby the steam-reforming stage (1) is designed as a hollow body,
preferably a hollow cylinder, having a jacketed space designed as an annular space
to accommodate the reformer catalyst, and a heating device (4) being arranged in the
jacket;
b. at least one stage (2a, 2b) downstream from the steam-reforming stage (1), designed
for catalytic conversion of the mixture of hydrogen, carbon monoxide and excess steam
emerging from the steam-reforming stage (shift stage), the conversion stage(s) (2a,
2b) being designed as hollow bodies having an annular space to accommodate the corresponding
catalysts; and
c. a fine purification stage (3) downstream from the conversion stage(s) (2a, 2b)
is designed for catalytic reduction of the residual carbon monoxide content of the
conversion products, whereby the fine purification stage (3) is designed as a hollow
body having an annular space to accommodate the corresponding catalyst,
characterized in that
the annular space of steam-reforming stage (1), of the conversion stage(s) (2) and
of the fine purification stage (3) are connected directly to one another, forming
a continuous annular space over all the stages (1, 2, 3), so that no separate inlet
and outlet lines or deflecting devices are necessary between the individual stages.
2. The device according to claim 1,
characterized in that
the heating device (4) is designed as a burner.
3. The device according to claim 1 or 2,
characterized in that
the cross-sectional thickness of the continuous annular space amounts to approximately
2% to 20% of the outside diameter of the hollow body.
4. The device according to any one of claims 1 through 3,
characterized in that
the catalyst is arranged in a honeycomb structure, preferably on a metal foil bordering
one of the flow channels in at least one of the annular spaces.
5. The device according to claim 4,
characterized in that
perforations are provided to improve the mass exchange between the flow channels.
6. The device according to any one of claims 1 through 4,
characterized in that
the main direction of flow of the hydrogen and the reformer products within the hollow
body is oriented essentially in parallel with its axis.
7. The device according to any one of claims 1 through 6,
characterized in that
at least one flow channel (5) is provided in the interior of the hollow body (bodies).
8. The device according to claim 7,
characterized in that
the flow channel (5) is an annular space.
9. The device according to claim 7 or 8,
characterized in that
the flow channel (5) is designed for supplying and preheating the hydrocarbons in
countercurrent with the direction of flow of the gaseous products coming from the
conversion stage(s) (2a, 2b) and the fine purification stage (3).
10. The device according to any one of claims 1 through 9,
characterized in that
an indirect heat exchanger is provided at least between the conversion stage(s) (2a,
2b) and the steam-reforming stage and optionally also between the conversion stage
(2b) and the fine purification stage (3), the water required for the steam reforming
being carried through this heat exchanger in countercurrent with the gaseous products
coming out of the conversion stage(s) (2a, 2b) and optionally also from the fine purification
stage (3).
11. The device according to any one of claims 1 through 9,
characterized in that
the fine purification stage (3) is optionally designed as a selective oxidation stage
or as a methanization stage.
12. The device according to claim 11,
characterized in that
the selective oxidation stage is provided with an air supply (9) arranged uniformly
over the circumference of the annular space of the fine purification stage (3).
13. The device according to claim 12,
characterized in that
the air supply (9) is designed as a ring line having outlet nozzles arranged distributed
around it.
14. The device, in particular according to any one of claims 1 through 13,
characterized by
a flow guidance housing (10) surrounding the conversion stage(s) (2a, 2b) on the outside
for carrying a coolant medium for cooling the conversion stage(s) (2a, 2b), the coolant
medium preferably being water or hydrocarbons which can be supplied in vapor form
to the steam-reforming stage (3).
15. The device according to claim 14,
characterized in that
the flow guidance housing (10) has inlet connections (13) and outlet connections (14)
for the coolant medium and is designed to allow flow to pass through it optionally
in cocurrent or countercurrent with the direction of flow within the conversion stage(s)
(2a, 2b).
16. The device according to claim 14 or 15,
characterized in that
the flow guidance housing (10) is hydraulically connected at the outlet connection
end to the educt inlet of the reforming stage (1).
17. The device according to any one of claims 14 through 16,
characterized in that
a regulating valve (15) for adjusting the flow rate of the coolant medium is optionally
provided on the inlet connections (13) and/or outlet connections (14) of the flow
guidance housing (10).
18. The device according to any one of claims 1 through 17,
characterized in that
(a) temperature sensor(s) (17) is (are) arranged on the downstream end of the annular
space of the conversion stage(s) (2a, 2b), said temperature sensor(s) being connected
to the regulating valve (15) via a higher-level regulating device (16) for the flow
rate adjustment of the coolant medium.
19. The device according to any one of claims 1 through 18,
characterized in that
another coolant medium channel (16) is arranged in the interior of the conversion
stage(s) (2a, 2b) designed as a hollow cylinder, with water and/or hydrocarbons preferably
and optionally flowing through said coolant medium channel.
1. Dispositif de génération d'hydrogène, comprenant
a. un étage de reformage à la vapeur chauffé (1) comportant un catalyseur de reformage
pour la conversion d'hydrocarbures gazeux ou vaporisables et d'eau en hydrogène, monoxyde
de carbone et autres produits de reformage, l'étage de reformage à la vapeur (1) se
présentant sous la forme d'un corps creux, de préférence d'un cylindre creux, un espace
d'enveloppe réalisé sous forme d'un espace annulaire et destiné à recevoir le catalyseur
de reformage et un dispositif de chauffage (4) étant disposé dans l'espace d'enveloppe
;
b. au moins un étage (2a, 2b) installé en aval de l'étage de reformage à la vapeur
(1) pour la conversion catalytique du mélange sortant de l'étage de reformage à la
vapeur et formé d'hydrogène, de monoxyde de carbone et de vapeur d'eau excédentaire
(étage de transformation), l'étage(les étages) de conversion (2a, 2b) étant réalisés
sous forme de corps creux avec un espace annulaire destiné à recevoir les catalyseurs
correspondants ; et
c. un étage de purification à fond (3) installé en aval de l'étage(des étages) de
conversion (2a, 2b) pour réduire par catalyse la teneur résiduelle en monoxyde de
carbone des produits de conversion, l'étage de purification à fond (3) étant réalisé
sous forme d'un corps creux à espace annulaire destiné à recevoir le catalyseur correspondant,
caractérisé en ce que,
l'espace annulaire de l'étage de reformage à la vapeur (1), l'étage de conversion
(2) et l'étage de purification à fond (3) se raccordent directement en formant un
espace annulaire continu sur tous les étages (1, 2, 3), de sorte qu'on n'a pas besoin
de conduites d'alimentation et d'évacuation séparées ni de dispositifs d'inversion
entre les différents étages.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que,
le dispositif de chauffage (4) est réalisé sous forme d'un brûleur.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que,
l'épaisseur de section transversale de l'espace annulaire continu représente environ
2 à 20 % du diamètre extérieur du corps creux.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que,
le catalyseur est disposé dans au moins un des espaces annulaires dans une structure
en nid d'abeille, de préférence sur un film métallique délimitant des canaux d'écoulement.
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que,
pour améliorer l'échange de matière entre les canaux d'écoulement, il est prévu des
perforations.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que,
le sens principal d'écoulement de l'hydrogène et des produits de reformage à l'intérieur
du corps creux est orienté sensiblement à la parallèle de son axe.
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que,
à l'intérieur du(des) corps creux, il est prévu au moins un canal d'écoulement (5).
8. Dispositif selon la revendication 7,
caractérisé en ce que,
le canal d'écoulement (5) constitue un espace annulaire.
9. Dispositif selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que,
le canal d'écoulement (5) permettant d'apporter et de préchauffer les hydrocarbures
est réalisé à l'encontre du sens d'écoulement des produits gazeux provenant de l'étage(des
étages) de conversion (2a, 2b) et de l'étage de purification à fond (3).
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que,
au moins entre l'étage(les étages) de conversion (2a, 2b) et l'étage de reformage
à la vapeur et éventuellement aussi entre l'étage de conversion (2b) et l'étage de
purification à fond (3), il est prévu un échangeur de chaleur indirect dans lequel
est guidée l'eau nécessaire au reformage à la vapeur à contre-courant des produits
gazeux provenant de l'étage(des étages) de conversion (2a, 2b) et éventuellement aussi
de l'étage de purification à fond (3).
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que,
l'étage de purification à fond (3) est réalisé au choix sous forme d'un étage sélectif
d'oxydation ou d'un étage de méthanisation.
12. Dispositif selon la revendication 11,
caractérisé en ce que,
l'étage sélectif d'oxydation est équipé d'une alimentation en air (9) disposée régulièrement
sur la circonférence de l'espace annulaire de l'étage de purification à fond (3).
13. Dispositif selon la revendication 12,
caractérisé en ce que,
l'alimentation en air (9) est réalisée sous forme d'une conduite annulaire sur laquelle
sont réparties des buses de sortie.
14. Dispositif, notamment selon l'une quelconque des revendications 1 à 13,
caractérisé par
un boîtier de guidage de flux (10) entourant l'étage(les étages) de conversion (2a,
2b) de l'extérieur pour du réfrigérant servant à refroidir l'étage(les étages) de
conversion (2a, 2b), le réfrigérant étant de préférence constitué par de l'eau ou
de l'hydrocarbure pouvant être acheminés sous forme de vapeur à l'étage de reformage
à la vapeur (3).
15. Dispositif selon la revendication 14,
caractérisé en ce que,
le boîtier de guidage de flux (10) comporte des raccordements d'alimentation (13)
et d'évacuation (14) pour le réfrigérant et est réalisé de manière à pouvoir être
traversé au choix dans le même sens d'écoulement ou à contre-courant du sens d'écoulement
dans l'étage(les étages) de conversion (2a, 2b).
16. Dispositif selon la revendication 14 ou 15,
caractérisé en ce que,
le boîtier de guidage de flux (10) situé du côté du raccordement d'évacuation est
relié hydrauliquement à l'étage de reformage (1) situé du côté entrée du réactif.
17. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 14 à 16,
caractérisé en ce que,
au choix au niveau des raccordements d'alimentation (13) et/ou d'évacuation (14) du
boîtier de guidage de flux (10), il est prévu une soupape de réglage (15) pour le
réglage du flux massique du réfrigérant.
18. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 17,
caractérisé en ce que,
à l'extrémité aval d'écoulement de l'espace annulaire de l'étage(des étages) de conversion
(2a, 2b), est(sont) disposé(s) un(des) capteur(s) de température qui, pour le réglage
du flux massique, est(sont) relié(s) par un dispositif de réglage préposé (16) à la
soupape de réglage (15).
19. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 18,
caractérisé en ce que,
à l'intérieur de l'étage(des étages) de conversion (2a, 2b) en forme de cylindre creux,
est disposé un autre canal de réfrigérant (16) où peuvent passer de préférence et
au choix de l'eau et/ou les hydrocarbures.