[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlusseinrichtung, die insbesondere für elektrische
Betriebsmittel vorgesehen ist.
[0002] Elektrische Betriebsmittel können Vorschaltgeräte für Gasentladungslampen, insbesondere
so genannte Vorschaltdrosseln, Kleintransformatoren oder dergleichen sein. Gelegentlich
müssen solchen, als elektrische Betriebsmittel bezeichneten, Geräten Bauelemente vorgeschaltet
werden, die zum Schutz der Geräte, zur Erfüllung allgemeiner Sicherheitsbedingungen,
zur Entstörung oder zu sonstigen Zwecken dienen. Außerdem müssen solche Betriebsmittel
an ein äußeres Netz angeschlossen werden, wozu ohnehin eine Anschlusseinrichtung erforderlich
ist.
[0003] Aus der DE 199 15 355 A1 ist eine elektrische Verbindungs- oder Anschlussklemme bekannt,
die als Anschlusseinrichtung für ein elektrisches Betriebsmittel dient. Die Anschlussklemme
weist ein Klemmengehäuse mit einem darin untergebrachten, temperaturempfindlichen
Element auf. Dieses ist an der Unterseite des Klemmengehäuses so angebracht, dass
es von einer Erwärmung eines Trägerblechs, auf dem es montiert wird, als erstes betroffen
ist. Das Klemmengehäuse enthält drei einzelne, nebeneinander angeordnete Klemmenelemente,
von denen zwei mit dem elektrischen Bauelement verbunden sind. Jedes Klemmenelement
weist jeweils zwei Klemmschrauben auf, von denen zwei zum Festlegen von Anschlussdrähten
des Bauelements dienen.
[0004] Das thermisch empfindliche elektrische Bauelement liegt in einer gesonderten Kammer
und nimmt somit deren Temperatur an. Die Ansprechgeschwindigkeit, insbesondere auf
schnelle Temperaturänderungen, hängt dabei von der Güte des Wärmeübergangs zwischen
der wärmeübertragenden Wand des Gehäuses und dem Bauelement ab.
[0005] Sind die Anschlussdrähte des elektrischen Bauelements durch Klemmschrauben gesichert
kann bei einer unsachgemäßen späteren Montage eines mit einer solchen Anschlusseinrichtung
versehenen Betriebsmittels versehentlich eine Klemmschraube gelöst werden, mit der
das Bauelement angeschlossen ist. Bleibt dies unbemerkt, kann es zu Funktionsstörungen
kommen.
[0006] Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine Anschlusseinrichtung mit erhöhter
Betriebssicherheit zu schaffen.
[0007] Diese Aufgabe wird mit der Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1 gelöst:
[0008] Die erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung weist ein Gehäuse auf, in dem die Anschlussklemmen
und zusätzlich wenigstens ein elektrisches Bauelement untergebracht sind. Das elektrische
Bauelement ist über Federkontakte mit den Anschlussklemmen verbunden, wobei die Federkontakte
von außen nicht zugänglich sind. Sie sind somit vor äußerer Manipulation geschützt
- durch das Anschließen und Abklemmen von einzelnen Leitungen von den Anschlussklemmen
kann der elektrische Kontakt zwischen den Federkontakten und den Anschlussklemmen
nicht beeinträchtigt werden.
[0009] Es hat sich gezeigt, dass die Zuverlässigkeit einer solchen Anschlusseinrichtung
sehr gut ist.
[0010] Die erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung erlaubt außerdem eine besonders einfache
Herstellung. Es muss lediglich das Gehäuse mit den Anschlussklemmen und dem elektrischen
Bauelement bestückt werden. Dies ist ein reiner Fügeprozess, bei dem sich die Federkontakte
an die entsprechenden Anschlussklemmen anlegen. Besondere sonstige Maßnahmen sind
nicht zu treffen.
[0011] Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Anschlussklemme als Durchleitungsklemme
ausgebildet, während die anderen beiden Anschlussklemmen jeweils mit einem Anschluss
(Federkontakt) des Bauelements, dabei jedoch nicht untereinander verbunden sind. Diese
beiden letztgenannten Anschlussklemmen sind vorzugsweise auf einer Linie angeordnet,
die parallel zu der Längsachse der anderen, zwei Klemmstellen aufweisenden, Anschlussklemme
ausgerichtet ist. Dadurch kann die Anschlusseinrichtung von oben gesehen wie eine
herkömmliche Lüsterklemme ausgebildet werden, deren Anschluss keinerlei gesonderte
Aufmerksamkeit beansprucht. Der richtige Anschluss hängt nicht davon ab, ob dem betreffenden
Benutzer bewusst ist, dass in dem Gehäuse noch ein elektrisches Schaltelement angeordnet
ist.
[0012] Die Anschlussklemmen sind vorzugsweise als Schraubklemmen ausgebildet. Bedarfsweise
können sie jedoch auch als Federklemmen, als Schneidklemmkontakte oder anderweitig
ausgebildet sein. Auch sind gemischte Kontaktsysteme möglich, bei denen sowohl Federklemmen
als auch Schraubklemmen vorhanden sind.
[0013] Das elektrische Bauelement kann ein PTC-Widerstand sein, der als temperaturempfindliches
Strombegrenzungsbauelement dient. Bei abgewandelten Ausführungsformen kann das Bauelement
auch als Varistor ausgebildet sein, das Überspannungen zwischen beiden zueinander
parallelen, dann als Durchleitungskontakten ausgebildeten Anschlussklemmen ableitet.
Ebenso kann es als Entstörkondensator oder als anderweitiges elektrisches Bauelement
ausgebildet sein. Bevorzugterweise ist es ein temperaturempfindliches Bauelement,
das zwischen den Anschlussklemmen und der bodenseitigen Wand des Gehäuses angeordnet
ist, um möglichst schnell die Temperatur des Trägers zu erfassen, auf dem die Anschlusseinrichtung
montiert ist.
[0014] Dabei wird es als besonders vorteilhaft angesehen, wenn das Bauelement an die untere
Gehäusewand angedrückt ist. Dies kann durch ein in das Gehäuse integriertes Federmittel
oder auch durch ein anderweitiges Federmittel erfolgen. Bei einer besonders einfachen
Ausführungsform dienen die Federkontakte auch als Federmittel zum Andrücken des Bauelements
an die wärmeübertragende Wand des Gehäuses.
[0015] Das Bauelement ist vorzugsweise durch Rastmittel in dem Gehäuse gesichert. Es kann
dann nach dem Einfügen der Anschlussklemmen in das Gehäuse einfach in ein entsprechendes
Fach desselben eingeschoben werden, wobei die Federkontakte, die nötigen elektrischen
Verbindungen automatisch herstellen. Dazu sind die beiden Kammern für die betroffenen
Anschlussklemmen mit der Aufnahmekammer für das elektrische Bauelement verbunden.
Die die beiden Aufnahmekammern für die Anschlussklemmen von der Aufnahmekammer für
das Bauelement trennende Wand kann dazu einen entsprechenden Schlitz aufweisen, der
von den Federkontakten durchgriffen wird.
[0016] Weitere Einzelheiten vorteilhafter Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
der Zeichnung, der Beschreibung oder von Unteransprüchen. In der Zeichnung ist ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
- Figur 1
- ein elektrisches Betriebsmittel mit der erfindungsgemäßen Anschlusseinrichtung,
- Figur 2
- das Betriebsmittel nach Figur 1 in einer teilweisen geschnittenen Seitenansicht,
- Figur 3
- das Betriebsmittel nach Figur 1 und 2 in einer Stirnansicht,
- Figur 4
- die Anschlusseinrichtung des Betriebsmittels nach den Figuren 1 bis 3 in einer schematisierten
und reduzierten Schnittdarstellung,
- Figur 5 und 6
- die Anschlusseinrichtung nach Figur 4 in Perspektivdarstellungen,
- Figur 7
- die Anschlusseinrichtung in einer Stirnansicht und
- Figur 8
- die Anschlusseinrichtung geschnitten entlang der Linie A-A in Figur 8.
[0017] In Figur 1 ist eine Vorschaltdrossel 1 für eine Leuchtstofflampe veranschaulicht.
Die Vorschaltdrossel 1 steht stellvertretend für verschiedene elektrische Betriebsmittel,
die über eine erfindungsgemäße Anschlusseinrichtung 2 elektrisch angeschlossen werden
können. Die Vorschaltdrossel 1 umfasst ein Trägerblech 3, das einen Eisenkern 4 mit
einer Wicklung 5 sowie die Anschlusseinrichtung 2 trägt.
[0018] Die Anschlusseinrichtung 2 weist ein beispielsweise aus Kunststoff bestehendes und
somit elektrisch isolierendes Gehäuse 6 auf, das mit dem Trägerblech 3 verschraubt
ist. Das Gehäuse 6 umschließt Aufnahmeräume 7, 8, 9, 11, in denen, wie die Figuren
2 und 3 veranschaulichen, Anschlussklemmen 12, 13, 14 sowie ein elektrisches Bauelement
15 angeordnet sind.
[0019] Die Anschlussklemmen 12, 13, 14 sind durch ihre Klemmschrauben in ihren jeweiligen
Aufnahmeräumen 7, 8, 9 gehalten. Außerdem können sie reibschlüssig in dem Gehäuse
2 sitzen. Die Anschlussklemmen 14 bildet eine Durchgangsklemme, deren eine Klemmschraube
zum Anschluss einer Zuleitung und deren andere Klemmschraube zum Kontaktieren eines
Anschlusses der Wicklung 5 dient. Zum Kontaktieren des anderen Anschlusses der Wicklung
5 dient die Anschlussklemme 13, während die Anschlussklemme 12 zum Anschluss einer
äußeren Leitung dient.
[0020] Der prinzipielle Aufbau der Anschlusseinrichtung 2 geht aus Figur 4 und Figur 5 hervor.
Das Gehäuse 6 weist zwei nebeneinander angeordnete, etwa quaderförmige Abschnitte
16, 17 auf, die untereinander durch zwei, eine Befestigungsbohrung 18 umgrenzende,
Stege 19, 21 verbunden sind. Von der Oberseite der Abschnitte 16, 17 erstrecken sich
rohrförmige Fortsätze 22, 23, 24, 25 weg, die, wie bei Lüsterklemmen üblich, in zwei
zueinander parallelen Reihen angeordnet sind und Klemmschrauben beherbergen. Figur
4 veranschaulicht die Klemmschrauben 26, 27 der Anschlussklemmen 12, 13. Die sie beherbergenden
Aufnahmeräume 7, 8 sind voneinander durch eine Trennwand 28 getrennt und elektrisch
isoliert. Außerdem sind sie von dem Aufnahmeraum 9 (Figur 5) elektrisch getrennt.
[0021] Der Aufnahmeraum 11 ist unterhalb der Aufnahmeräume 7, 8 angeordnet und von diesem
durch einen Boden 29 getrennt. Dieser nimmt, wie aus Figur 8 hervorgeht, nicht die
gesamte Grundfläche der Aufnahmeräume 7, 8 ein, sondern lässt, ganz im Gegenteil,
einen Schlitz 31 frei, durch den die Aufnahmeräume 7, 8 mit dem Aufnahmeraum 11 verbunden
sind.
[0022] Das elektrische Bauelement 15 ist vorzugsweise etwa quaderförmig ausgebildet und
liegt mit seiner flachen Unterseite 32 an einer dünnen unteren Gehäusewand 33 an,
die das Gehäuse 6 nach unten hin abschließt. Die Gehäusewand 33 liegt in montiertem
Zustand der Anschlusseinrichtung 2 flächenhaft an dem Trägerblech 3 an. Kraftübertragend
wirken hinsichtlich der Abstützung der von einer Klemmschraube, die die Befestigungsbohrung
18 durchsetzt, ausgehenden Kräfte seitliche Stege 34, 35, 36, 37 (Figur 5 und 6),
die den Aufnahmeraum 11 seitlich abschließen, bzw. sich unterhalb des Aufnahmeraums
9 von dessen Boden weg auf das Trägerblech 3 zu erstrecken.
[0023] Der Aufnahmeraum 11 ist ein flacher, quaderförmiger Raum, der unterhalb des Aufnahmeraums
7 zu einer Stirnseite hin offen ist, wie die Figuren 4 und 5 veranschaulichen. Zur
gegenüber liegenden Seite hin ist der Aufnahmeraum 11 ebenfalls offen, wie Figur 6
veranschaulicht, wobei seitliche Vorsprünge 38, 39 die Öffnung verengen. Bedarfsweise
kann das Gehäuse hier auch ganz geschlossen sein, wie Figur 4 zeigt. Die Vorsprünge
38, 39 bzw. eine dort durchgehende Wand dient als Anschlagmittel für das Bauelement
15. Zur Sicherung desselben in dem Aufnahmeraum 11 dient ein Rastmittel 41, das durch
ein oder mehrere, an der Gehäusewand 33 ausgebildete Rastnasen 42, 43 gebildet ist,
wie Figur 4 in Verbindung mit Figur 7 veranschaulicht. Die Rastnasen 42, 43 weisen
nach außen hin jeweils eine schräge Rampenform auf, während sie nach innen hin steil
abfallen. In Folge der Eigenelastizität der Gehäusewand 33 können sie federnd ausweichen,
wenn das Bauelement 15 in den Aufnahmeraum 11 geschoben wird.
[0024] Das Bauelement 11 ist beispielsweise ein Thermoschalter oder ein kombinierter stromempfindlicher
Thermoschalter. Dieser kann beispielsweise in Form eines PTC-Elements ausgebildet
sein, das durch Stromfluss vorgewärmt und bei Erreichen einer Sprungtemperatur hochohmig
wird. Das Bauelement 15 verbindet die beiden Anschlussklemmen 12, 13 elektrisch. Dazu
weist es wenigstens zwei Federkontakte 44, 45 auf, die von der Oberseite 46 oder den
Stirnseiten 47, 48 des Bauelements 15 schräg nach oben weg stehen. Vorzugsweise sind
die Federkontakte 44, 45 etwas gewölbt, wobei sie mit der Oberseite 46 einen spitzen
Winkel einschließen. Sie können aufeinander zu gerichtet oder auch gleich gerichtet
angeordnet sein. Die Federkontakte 44, 45 sind vorzugsweise korrosionsgeschützt, beispielsweise
durch einen Silberüberzug. Das Grundmaterial kann Federstahl sein. Die Anschlussklemmen
12, 13 sind ebenfalls vorzugsweise mit dem gleichen Material (z.B. Silber) korrosionsgeschützt.
Die an ihrer vorzugsweise planen Unterseite anliegenden Federkontakte 44, 45 stellen
somit einen sicheren elektrischen Kontakt her. Außerdem belasten sie das Bauelement
15 in Richtung auf die Gehäusewand 33 und bilden somit ein Federmittel, das zur flächenhaften
Anlage der Unterseite 32 an der Gehäusewand 33 beiträgt.
[0025] Die Anschlusseinrichtung 2 wird folgendermaßen montiert:
[0026] Nach Herstellen des Gehäuses 6 sowie Bereitstellen der Anschlussklemmen 12, 13, 14
werden die Anschlussklemmen 12, 13, 14 zunächst in ihre Aufnahmeräume 7, 8, 9 eingesetzt
oder, falls sie ein gewisses Übermaß haben, eingepresst. Beispielsweise kann der Aufnahmeraum
9 mit Rippen 51 versehen sein, die ihn verengen und einen Presssitz der betreffenden
Anschlussklemme 14 bewirken. Solche Vorsprünge, Rippen oder dergleichen können auch
in den anderen Aufnahmeräumen 7, 8 vorgesehen sein. Nach Einsetzen der Klemmschrauben
sind die Anschlussklemmen 12, 13, 14 am Platz gesichert.
[0027] In einem weiteren Arbeitsschritt, der beispielsweise in einer anderen Werkstatt von
einem Kunden oder Zulieferer ausgeführt werden kann, wird nun das Bauelement 15 in
den Aufnahmeraum 11 eingesetzt. Dazu wird es lediglich in Längsrichtung (in Figur
4 von rechts nach links) eingeschoben, wobei sein Federkontakt 44 durch den Schlitz
31, gemäß Figur 8, läuft. Somit erreichen beide Federkontakte jeweils die ihm zugeordnete
Anschlussklemme 12 bzw. 13. Die Federkontakte 44, 45 können an diagonal gegenüber
liegenden Stellen des Bauelements 15 angeordnet sein, so dass das Bauelement 15 in
zwei möglichen Positionen in den Aufnahmeraum 11 eingesetzt werden kann. Dazu ist
der Boden 29, wie Figur 8 veranschaulicht, vorzugsweise verkürzt, so dass er den Aufnahmeraum
8 nach unten hin, d.h. zu dem Aufnahmeraum 11 hin, im Wesentlichen frei lässt. Soll
hingegen eine Richtungsverwechslung des Bauelements 15 vermieden werden, kann der
Boden 29 entsprechend verlängert werden, wodurch dann ein entsprechend gepoltes Bauelement
nur noch in einer Einsetzrichtung in den Aufnahmeraum 11 eingeführt werden kann.
[0028] In allen Fällen lässt sich die Anschlusseinrichtung rationell und automatisiert fertigen.
Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die schraubenlose Anschlusstechnik zwischen
dem Bauelement 15 und den Anschlussklemmen 12, 13. Es ergibt sich eine kompakte Ausführung
der Anschlusseinrichtung 2. Außerdem ergibt sich eine insgesamt lediglich zweipolige
Ausführung im Gegensatz zu bislang bekannten dreipoligen Ausführungen, die Montageverwechslungen
nicht ausschlossen.
[0029] Bei einer verbesserten Anschlusseinrichtung 2 ist ein in dieser untergebrachtes elektrisches
Bauelement 15 über schraubenlose Kontakte, beispielsweise Federkontakte 44, 45, mit
zwei voneinander ansonsten elektrisch getrennten Anschlussklemmen 12, 13 verbunden.
Dies ermöglicht eine besonders rationelle Montage, wobei die Federkontakte 44, 45
zugleich eine Verbesserung des Wärmeübergangs auf das Bauelement 15 bewirken können,
wenn dies als Temperaturfühler ausgebildet ist. Dies wird erreicht, indem die Federkontakte
44, 45 das Bauelement 15 gegen eine unterseitige Gehäusewand 33 des Gehäuses 6 drücken.
1. Anschlusseinrichtung (2), insbesondere für elektrische Betriebsmittel,
mit einem Gehäuse (6), das aus einem elektrisch isolierenden Material besteht und
das mehrere Aufnahmeräume (7, 8, 9, 11) umgrenzt,
mit Anschlussklemmen (12, 13, 14), die in unterschiedlichen Aufnahmeräume (7, 8, 9)
angeordnet sind und die zum Anschluss von elektrischen Leitungen eingerichtet sind,
und
mit einem elektrischen Bauelement (15), das in einem der Aufnahmeräume (11) des Gehäuses
(6) angeordnet und über Anschlussleitungen mit wenigstens zwei Anschlussklemmen (12,
13) verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Anschlussleitungen als Federkontakte (44, 45) ausgebildet sind.
2. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Aufnahmeräume (9) keine Verbindung zu anderen Aufnahmeräumen (7, 8, 11)
hat und zur Aufnahme einer Durchleitungsklemme (14) dient, wohingegen zwei weitere
Aufnahmeräume (7, 8), die zur Aufnahme von jeweils einer Anschlussklemme (12, 13)
dienen, jeweils mit einem Aufnahmeraum (11) verbunden sind, der zur Aufnahme des elektrischen
Bauelements (15) dient.
3. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme jeweils einer Anschlussklemme (12, 13) dienenden Aufnahmeräume (7,
8) in einer Reihe angeordnet sind, die parallel zu dem Aufnahmeraum (9) für die Durchleitungsklemme
(14) angeordnet ist.
4. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen (12, 13, 14) Schraubklemmen sind.
5. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen Federklemmen sind.
6. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen (12, 13), die mit dem elektrischen Bauelement (15) in elektrischer
Verbindung stehen, jeweils eine Grundfläche aufweisen, an der jeweils ein Federkontakt
(44, 45) des elektrischen Bauelements (15) anliegt.
7. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche eben ausgebildet ist.
8. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussklemmen (12, 13), die mit dem elektrischen Bauelement (15) in elektrischer
Verbindung stehen wenigstens in solchen Bereichen mit einer korrosionsschützenden
elektrisch leitenden Beschichtung versehen sind, die mit den Federkontakten (44, 45)
in Berührung stehen.
9. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkontakte (44, 45) mit einer korrosionshemmenden elektrisch leitenden Beschichtung
versehen sind.
10. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung der Federkontakte (44, 45) mit der Beschichtung der Anschlussklemmen
(12, 13) übereinstimmt
11. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Bauelement (15) ein temperaturempfindliches Bauelement ist.
12. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Bauelement (15)ein stromempfindliches Bauelement ist.
13. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Bauelement (15) ein Temperatur- und stromempfindliches Bauelement
ist.
14. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (15) ein Schalterelement ist.
15. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (15) eine Schalthysteresis aufweist.
16. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (15) durch Rastmittel (41) in dem Gehäuse (6) gesichert ist.
17. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauelement (15) durch ein Federmittel (44, 45) an eine wärmeübertragende Gehäusewand
(33) des Gehäuses (6) angedrückt ist.
18. Anschlusseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Federmittel (44, 45) durch die Federkontakte (44, 45) gebildet ist.