[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur thermischen Behandlung von Schienen, insbesondere
von warmgewalzten Fahr- bzw. Eisenbahnschienen mit Profilteilen unterschiedlicher
Masse, wobei die Schienen aus der Walzhitze durch eine gezielte thermische Behandlung
und Kühlung im der Profilteile im Profilbereich, insbesondere im Schienenkopf, ein
gewünschtes Gefüge mit erhöhter Festigkeit erhalten.
[0002] Es ist bekannt, Schienen aus der Walzhitze bis auf Temperaturen unterhalb 80° auf
Kühlbetten abzukühlen. Wegen der asymmetrischen Anordnung der Massen aufgrund der
unterschiedlichen Profilteile der Schienen ergibt sich zwischen Kopf und Fuß der Schienen
ein unterschiedliches Abkühlverhalten. Der Fuß kühlt sich schneller ab als der Kopf,
woraus resultiert, dass sich die Schiene beim Erkalten krümmt. Durch Vorbiegen der
noch heißen Schiene oder durch einen unterschiedlichen Abkühlprozess für Kopf und
Fuß kann dieser Krümmung vorgebeugt werden. Durch das Vorbiegen oder durch den differenzierten
Kühlprozess werden jedoch Eigenspannungen in der Schiene erzeugt, die deren mechanische
Eigenschaften und damit die Lebensdauer nachteilig beeinflussen.
[0003] Durch das US-A-4.933 024 ist es bekanntgeworden, eine Schiene aus der Walzhitze heraus
auf A
r3-Temperatur oder darunter liegend abzukühlen, danach auf einen Temperaturbereich von
A
C3-Umwandlungstemperatur bis 950°C aufzuheizen und anschließend wieder zu kühlen.
[0004] Um ein gleichmäßiges Abkühlen von Fuß und Kopf der Schiene zu gewährleisten, wird
in der DE 42 37 991 A1 vorgeschlagen, die Schiene mit dem Kopf nach unten hängend
über das Kühlbett zu transportieren, und weitergehend in der US-PS 468 788, die nach
unten hängenden Schienenköpfe in ein mit Wasser gefülltes Becken ganz oder teilweise
einzutauchen, wobei sie gleichzeitig mittels Druckschrauben gegen ein festes Widerlager
gedrückt werden.
[0005] Die bei der Abkühlung stattfindenden Gefügeumwandlungen werden in der EP 0 693 562
B1 beschrieben, wobei vorgeschlagen wird, dass das Walzgut mit einer durchschnittlichen
Temperatur von höchstens 1100°C, mindestens jedoch 750°C gerade ausgerichtet wird,
dann in Querrichtung gebracht und in einem ersten Kühlabschnitt mit gleicher örtlicher
Kühlintensität auf eine Temperatur zwischen 860°C bis 5 bis 120°C über der Ar-Temperatur
gekühlt, danach in einem zweiten Abkühlschritt mit gleicher, im Querschnitt gesehen
mit umfänglich unterschiedlicher Kühlintensität, je nach Volumenanteil bezogen auf
die Oberfläche, dem Walzgut in Längsrichtung Wärme entzogen und dadurch eine Gefügeumwandlung
in eine martensitfreie feinperlitische Struktur erzeugt wird, wonach in einem Folgeschritt
wieder mit gleicher örtlicher Kühlintensität die Abkühlung bis Raumtemperatur fortgesetzt
wird.
[0006] Aus der DE-C-30 06 695 ist ein Verfahren bekannt, bei welchem die Abkühlung durch
einen Zwischenschritt mit Wiederaufheizen unterbrochen und in dem zunächst durch Abkühlung
der Schienen aus der Walzhitze im gesamten Querschnitt eine Umwandlung bewirkt, wonach
der Schienenkopf, insbesondere durch induktive Erwärmung, reaustenitisiert und daran
anschließend weiter gekühlt wird. Als Ergebnis erhält man ein feinlamellares perlitisches
Gefüge, es besteht jedoch die Gefahr der Bildung unerwünschter Anteile an Bainit und
Martensit im Gefüge.
[0007] Um dieses zu vermeiden, wird in der EP 0 187 904 B1 neben dem Zusatz verschiedener
Legierungsstoffe verfahrensmäßig vorgeschlagen, den Schienenkopf zunächst im Durchlauf
in hinreichender Tiefe bis zu 50 mm mittels Brenner oder induktiv auf eine Austenitisierungstemperatur
von 950 bis 1050°C aufzuheizen, anschließend mit Pressluft den Schienenkopf in einer
ersten Abkühlstufe innerhalb von 10 bis 20 Sekunden auf 650 bis 600°C vor den Bereich
der Perlitumwandlung zu kühlen und in einer zweiten Abkühlstufe mit gegenüber der
ersten Stufe gedrosselter Luftmenge innerhalb von 2 bis 4 Minuten auf ca. 400°C bis
zur Beendigung der Perlitumwandlung unter Bildung eines feinlamellaren perlitischen
Gefüges abzukühlen. Anschließend wird der Schienenkopf erneut auf 600 bis 650°C für
einen Zeitraum von 4 bis 6 Minuten erwärmt und sodann schnell auf unter 100°C abgeschreckt.
[0008] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
anzugeben, durch das eine gezielte thermische Behandlung speziell während der Abkühlung
des Schienenkopfes ermöglicht und mit einfachen Mitteln ein Gefüge- erzeugt wird,
das einen feinlamellaren Perlit aufweist, der sich durch ein bestimmtes Härteniveau
und damit verbunden durch eine hohe Verschieissfestigkeit auszeichnet und wobei während
des Abkühlvorgangs insbesondere in den Randzonen des Schienenkopfes kein Bainit entsteht.
[0009] Diese Aufgabe wird bei Schienen der vorstehend genannten Art durch die Maßnahmen
des Anspruchs 1 gelöst, die gekennzeichnet sind durch die hintereinander angeordneten
Verfahrensschritte:
a) Gezieltes Vorkühlen der Schiene aus der Walzhitze auf eine Kemtemperatur des Schienenkopfes
von 750 °C bis 850 °C derart, dass eine zwischenzeitliche Unterkühlung der Randzone
des Schienenkopfes und eine dortige vorzeitige Umwandlung verhindert wird,
b) Aufheizen der Randzone des Schienenkopfes auf mindestens Kerntemperatur,
c) Fertigkühlen der Schiene mit so hoher Wärmestromdichte, dass für die Kemzone des
Schienenkopfes eine möglichst kurze t8/5-Zeit (Abkühlzeit von 800 bis 500°C im ZTU-Schaubild) erreicht wird.
[0010] Durch diese erfindungsgemäß durchgeführten Verfahrensschritte mit zunächst gezielter
Kühlung und daran anschließendem Wiederaufheizen, durch das die abgekühlten Randzonen
mindestens wieder auf die Kemtemperatur aufgeheizt werden, wird es möglich, in der
direkt anschließenden Kühlstrecke eine hohe Wärmestromdichte für die Schienen einzustellen,
ohne die Randzonen unter die Bainit-Starttemperatur zu kühlen. Dabei kann gleichzeitig
sichergestellt werden, dass für die Kernzone eine möglichst kurze t
8/5-Zeit erreicht wird: Dies bedeutet insbesondere, dass der gesamte Schienenkopf gerade
so schnell in die Umwandlungszone gekühlt wird, dass das gewünschte feinlamellare
Perlitgefüge erzeugt wird.
[0011] Eine zwischenzeitliche Unterkühlung der Randzone und eine dortige vorzeitige Umwandlung
wird somit verhindert und die Entstehung von Bainit vermieden. Gleichzeitig wird das
Temperaturprofil des Schienenkopfes vor Eintritt in die abschließende Kühlstrecke
homogenisiert, so dass auch die Kernzone des Schienenkopfes in ein ähnlich feinlamellares
perlitisches Gefüge wie in der Randzone umgewandelt wird.
[0012] Ohne die erfindungsgemäße Verfahrensweise müsste die Kühlstrecke mit einer deutlich
geringeren Wärmestromdichte betrieben werden, bzw. die einzustellende Wärmeübergangszahl
wäre ca. 30 bis 40 % niedriger anzusetzen, um die Bainit-Bildung in den Randzonen
des Schienenkopfes zu vermeiden. Hierdurch würden sich dann für den Kembereich eine
erheblich längere t
8/5-Zeit, ein größerer Lamellenabstand und damit verbunden geringere Härtewerte im Perlitgefüge
ergeben.
[0013] Das gezielte Vorkühlen auf eine Kemtemperatur des Schienenkopfes von 750 bis 850°C
kann gemäß der Erfindung durch Abkühlen an Luft mit natürlicher Konvektion oder forciert
mit Hilfe von Ventilatoren erfolgen. Es ist aber auch möglich, mit Hilfe von Düsen
mit einem Wasser-Luft-Gemisch (Aerosol-Kühlung) zu kühlen, wobei diese Kühlung vorzugsweise
auf einem Querschlepper mit entsprechender Anzahl von Liegeplätzen vorgenommen wird.
[0014] Während des Abkühlvorgangs wird die Oberflächentemperatur beispielsweise an der Schienenkopfmitte
berührungslos mit Hilfe eines Pyrometers gemessen. Die hier ermittelte Randzonentemperatur
liegt dann je nach der Abkühlart und Intensität ca. 30 bis 60°C unterhalb der noch
vorhandenen Kemtemperatur.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Temperatur des Schienenkopfes
während der gesamten thermischen Behandlung, ausgehend vom Eintritt in die Vorkühleinrichtung
bis zum Verlassen der Fertigkühleinrichtung gemessen. Die gemessenen Werte werden
in eine Mess- und Regeleinrichtung eingespeist und dienen zur Steuerung der einzelnen
durchzuführenden Verfahrensschritte, einschließlich der der Fertigkühlung vorgeschalteten
Aufheizung.
[0016] Eine schematisierte Anlage zur thermischen Behandlung nach dem Walzprozess einer
beispielhaften Schiene ist nachfolgend in schematischen Zeichnungsfiguren dargestellt.
[0017] Es zeigen:
- Fig.1
- eine Schiene in Querschnitt,
- Fig. 2
- eine thermische Behandlungsanlage als Ablaufschema.
[0018] In Figur 1 ist der Querschnitt einer Schiene 1 dargestellt. Die Schiene 1 besteht
aus Profilteilen unterschiedlicher Masse, dem Schienenkopf 2 mit Randzone 5 und Kernzone
6, dem Mittelteil 3 und dem Schienenfuß 4. Die Randzone 5 des Schienenkopfes 2 ist
in Fig. 1 gestrichelt dargestellt; es ist der Bereich, der primär durch gezielte thermische
Behandlung in ein feinlamellares Perlitgefüge umgewandelt werden soll, ohne dass bei
der thermischen Behandlung in dieser Randzone bzw. in diesen Bereich 5 Bainit entsteht.
[0019] In Figur 2 ist eine schematisierte Anlage 10 zur Durchführung der thermischen Behandlung
nach der Erfindung dargestellt. Die Anlage 10 besteht - in der Walzlinie x-x hinter
dem letzten Walzgerüst 11 hintereinander angeordnet - aus einer Vorkühleinrichtung
12, einer vorzugsweise induktiven Aufheizvorrichtung 13 und einer Fertigkühleinrichtung
14, die von der Schiene 1 nach ihrem Austritt aus dem Walzgerüst 11 nacheinander durchlaufen
werden. Die Steuerung der thermischen Behandlung - umfassend die Intensität der Kühlung
bzw. der Aufheizung sowie die Durchlaufgeschwindigkeit durch die einzelnen Anlagenteile
12, 13, 14, geschieht in Abhängigkeit von der jeweils gemessenen Temperatur durch
eine Mess- und Regeleinrichtung 15, die über entsprechende Leitungen 16, 17, 18 für
die Temperaturmesswerte und die Steuersignale mit den jeweiligen Anlagenteilen 12,
13, 14 verbunden sind.
[0020] Das dargestellte Ausführungsbeispiel einer thermischen Behandlungsanlage kann selbstverständlich
je nach Art und Größe der Schienen sowie der Art der gewählten Vor - und Fertigkühlung
sowie dem Umfang der Mess- und Regeleinrichtung weitestgehend variiert werden, wenn
die Einhaltung der hintereinander angeordneten erfindungsgemäßen Verfahrensschritte
voll inhaltlich gewahrt bleibt.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- Schiene
- 2
- Schienenkopf
- 3
- Mittelteil
- 4
- Schienenfuß
- 5
- Randzone
- 6
- Kemzone
- 10
- thermische Behandlungsanlage
- 11
- Walzgerüst
- 12
- Vorkühleinrichtung
- 13
- Aufheizvorrichtung
- 14.
- Fertigkühleinrichtung
- 15
- Regeleinrichtung
- 16
- Leitung
- 17
- Leitung
- 18
- Leitung
1. Verfahren zur thermischen Behandlung von Schienen (1), insbesondere von warmgewalzten
Fahr- bzw. Eisenbahnschienen mit Profilteiten unterschiedlicher Masse, wobei die Schienen
(1) aus der Walzhitze durch eine gezielte thermische Behandlung und Kühlung der Profilteile
im Profilbereich, insbesondere im Schienenkopf (2), ein gewünschtes Gefüge mit erhöhter
Festigkeit erhalten,
gekennzeichnet durch die hintereinander angeordneten Verfahrensschritte:
a) Gezieltes Vorkühlen der Schiene (1) aus der Walzhitze auf eine Kerntemperatur des
Schienenkopfes (2) von 750 °C bis 850 °C derart, dass eine zwischenzeitliche Unterkühlung
der Randzone (5) des Schienenkopfes (2) und eine dortige vorzeitige Umwandlung verhindert
wird,
b) Aufheizen der Randzone (5) des Schienenkopfes (2) auf mindestens Kerntemperatur,
c) Fertigkühlen der Schiene (1) mit so hoher Wärmestromdichte, dass für die Kemzone
(6) des Schienenkopfes (2) eine möglichst kurze t8/5-Zeit (Abkühlzeit von 800 bis 500°C im ZTU-Schaubild) erreicht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass beim Fertigkühlen der gesamte Schienenkopf (2) gerade so schnell durch die Umwandlungszone
gekühlt wird, dass ein gewünschtes feinlamellares Perlitgefüge erzeugt wird, ohne
dabei die Randzone (5) unter die Bainit-Starttemperatur zu kühlen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Vorkühlung der Schiene (1) je nach der Schienenquerschnittsgröße mit Luft durch
natürliche Konvektionskühlung oder forciert mit Hilfe von Ventilatoren oder aber über
Düsen mit einem Wasser-Luftgemisch (Aerosol-Kühlung) erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass während des Abkühlvorgangs der Vorkühlung die Oberflächentemperatur - vorzugsweise
an der Schienenkopfmitte - berührungslos, beispielsweise mit einem Pyrometer gemessen
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass zusätzlich zur Temperaturmessung während der Vorkühlung die Oberflächentemperatur
- vorzugsweise an der Schienenkopfmitte - auch während des Aufheizens und des Fertigkühlens
gemessen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die gemessenen Temperaturwerte mit Hilfe einer Mess- und Regeleinrichtung (15) zur
Steuerung des zeitlichen Verlaufs und der Intensität der gesamten thermischen Behandlung
der Schiene (1) für die einzelnen Verfahrensschritte verwendet werden.
1. A method for thermally treating rails (1), particularly hot-rolled carriageway or
railway rails with profile sections of different mass, wherein rails (1) having the
hot-forming temperature are subjected to a targeted thermal treatment and cooling
of the profile sections such that a desired structure with increased strength is achieved
in the profiled region, particularly in the rail head (2),
characterized in that the following steps are carried out successively:
a) targeted precooling of the rail (1) from the hot-forming temperature to a core
temperature of the rail head (2) between 750°C and 850°C, namely such that an interim
undercooling of the edge zone (5) of the rail head (2), as well as a premature transformation
thereof, is prevented,
b) heating the edge zone (5) of the rail head (2) to at least the core temperature,
c) finish-cooling the rail (1) with such a high heat flow density that the shortest
t8/5-time (cooling time from 800 to 500°C in the time-temperature transformation diagram)
possible is achieved for the core zone (6) of the rail head (2).
2. The method according to claim 1,
characterized in that,
during the finish-cooling step, the entire rail head (2) is cooled through the transformation
zone so rapidly that a desired fine-lamellar perlite structure is produced without
cooling the edge zone (5) below the bainite starting temperature.
3. The method according to claim 1 or 2,
characterized in that
the precooling of the rail (1) is realized, depending on the cross-sectional dimensions
of the rail, by means of air in the form of either natural convection cooling or forced
cooling with the aid of fans or by means of a water-air mixture ejected from nozzles
(aerosol cooling).
4. The method according to claim 3,
characterized in that
the surface temperature is measured--preferably at the rail head center-in a contactless
fashion, for example, with a pyrometer during the cooling phase of the precooling
step.
5. The method according to claim 4,
characterized in that
the surface temperature--preferably at the rail head center--is not only measured
during the precooling step, but also during the heating and the finish-cooling step.
6. The method according to claim 4 or 5,
characterized in that
the measured temperature values are used by a measuring and control unit (15) for
controlling the course in time and the intensity of the entire thermal treatment of
the rail (1) in the individual steps.
1. Procédé pour le traitement thermique de rails (1), notamment de rails de voies, respectivement
de voies ferrées laminés à chaud avec des pièces de profilés de masse différente,
dans lequel les rails (1) acquièrent une texture souhaitée avec une dureté accrue
à partir de la chaleur de laminage par un traitement thermique ciblé et un refroidissement
des pièces de profilé au niveau du profilé, notamment dans la tête de rail (2),
caractérisé par les étapes de procédé qui se succèdent :
a) Pré-refroidissement ciblé du rail (1) de la chaleur de laminage à une température
de noyau de la tête de rail (2) comprise entre 750°C et 850°C, de telle sorte qu'une
surfusion intermédiaire de la zone de bord (5) de la tête de rail (2) et une conversion
anticipée à cet endroit soient empêchées,
b) Chauffage de la zone de bord (5) de la tête de rail (2) à au moins la température
de noyau,
c) Refroidissement de finition du rail (1) avec une densité de courant de chaleur
si élevée que, pour la zone de noyau (6) de la tête de rail (2), un temps t8/5 le plus court possible (temps de refroidissement de 800 à 500 °C dans le graphique
ZTU) est atteint.
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
lors du refroidissement de finition de l'ensemble de la tête de rail (2), la zone
de conversion est refroidie précisément si vite qu'une texture de perlite finement
lamellaire souhaitée est produite, sans refroidir ainsi la zone de bord (5) en dessous
de la température de départ de bainite.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le pré-refroidissement du rail (1) s'effectue avec de l'air en fonction de la grandeur
de la section transversale du rail, par refroidissement par convection naturel ou
par forçage à l'aide de ventilateurs ou avec un mélange eau-air pulvérisé par des
becs (refroidissement par aérosol).
4. Procédé selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
pendant le processus de refroidissement du pré-refroidissement, la température de
surface- de préférence au milieu de la tête de rail- est mesurée sans contact, par
exemple avec un pyromètre.
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
en plus de la mesure de température pendant le pré-refroidissement, la température
de surface - de préférence au milieu de la tête de rail- est également mesurée pendant
le chauffage et le refroidissement de finition.
6. Procédé selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce qu
les valeurs de température mesurées à l'aide d'un dispositif de mesure et de réglage
(15) sont utilisées pour commander le déroulement temporel et l'intensité des étapes
de procédé individuelles de l'ensemble du traitement thermique du rail (1).