(19)
(11) EP 1 434 308 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.02.2006  Patentblatt  2006/07

(21) Anmeldenummer: 03025554.1

(22) Anmeldetag:  08.11.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
H01R 9/26(2006.01)

(54)

Reihenklemmensystem

Terminal block system

Ensemble de barette à borne


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 23.12.2002 DE 20220108 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.06.2004  Patentblatt  2004/27

(73) Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG
32760 Detmold (DE)

(72) Erfinder:
  • Rutz, Andreas
    33609 Bielefeld (DE)
  • Diekmann, Jörg
    33813 Oerlinghausen (DE)
  • Nolting, Reinhard
    32758 Detmold (DE)
  • Dieckmann, Torsten
    33607 Bielefeld (DE)

(74) Vertreter: Specht, Peter et al
Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz Am Zwinger 2
33602 Bielefeld
33602 Bielefeld (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 387 158
DE-U- 20 301 077
EP-A- 1 011 179
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Reihenklemmensystem zur Realisierung von Reihenklemmenanordnungen auf einer Tragschiene nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Wie in der DE 297 19 177 U1 beschrieben, besteht bei einer Aneinanderreihung von Reihenklemmen verschiedener Bauart i.allg. das Problem, auf konstruktiv einfache Weise die Querverbindung zu realisieren.

    [0003] Insbesondere ist es wünschenswert, Querverbindungselemente zur Querverbindung einzusetzen, welche kammartig ausgebildet sind und einen Quersteg aufweisen, der mit zueinander parallelen, vom Quersteg abtrennbaren und in einem vorgegebenem Rasterabstand angeordneten Kontaktspitzen versehen ist.

    [0004] Nach der DE 297 19 177 U1 wird dieses Problem dadurch gelöst, dass in der Stromschiene einer breiteren Reihenklemme mindestens ein Aufnahmeloch für eine der Spitzen des Querverbinders in dem einer benachbarten Reihenklemme schmalerer Bauart zugewandten Randbereich ausgebildet ist. Die Lage dieses Aufnahmeloches ermöglicht eine Anpassung an das kleinere Rastermaß der schmaleren Reihenklemmen.

    [0005] Diese Lösung hat sich an sich bewährt. Sie ist aber nur einsetzbar, wenn die breitere Reihenklemme - die im allgemeinen aufgrund der Möglichkeit zum Anschluss von Leitern größeren Querschnitts als Einspeiseklemme der Reihenklemmenanordnung dient - die angereihten Reihenklemmen hinsichtlich ihrer Konturen im Anreihbereich vollständig abdeckt. Ist dies nicht gegeben, stehen die anzureihenden Reihenklemmen - insbesondere Durchgangsklemmen - auch im angereihten Zustand nach außen hin u.U. teilweise offen, was aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zulässig ist.

    [0006] Die Erfindung hat die Aufgabe, dieses Problem zu lösen.

    [0007] Die Erfindung erreicht dieses Ziel durch den Gegenstand des Anspruchs 1.

    [0008] Danach ist zwischen den Reihenklemmen der verschiedenen Bauart zumindest jeweils eine Distanzplatte angeordnet, welche derart bemessen ist, dass die Spitzen des Querverbindungselementes in die Ausnahmelöcher des Querverbindungskanals wenigstens einer der benachbarten Reihenklemmen verschiedener Bauart einpassen, welche die Konturen der benachbarten Reihenklemmen verschiedener Bauart, zwischen denen die Distanzplatte angeordnet ist, vollständig abdeckt.

    [0009] Insbesondere sind die Distanzplatten zumindest mit zwei verschiedenen Einspeiseklemmen und/oder zumindest mit zwei Durchgangsklemmen unterschiedlicher Baugröße des Systems kombinierbar.

    [0010] Es ist zwar prinzipiell bekannt, die zumeist einseitig nach außen offenstehenden Reihenklemmen jeweils am Ende einer Reihung mit Abschlussplatten zu verschließen, welche die Kontur der Reihenklemme im Anreihbereich vollständig abdeckt. Diese Abschlussplatten sind aber jeweils speziell an Reihenklemmen einer Bauart angepasst, so dass für ein Reihenklemmensystem verschiedene Abschlussplatten bevorratet werden müssen. Zudem ist es nach einem Einsatz der Abschlussplatten nicht mehr möglich, die kostengünstigen kammartigen Querverbindungselement einzusetzen, da im Übergangsbereich zwischen den Reihenklemmen verschiedenen Typs jeweils das Rastermaß verlassen wird.

    [0011] Hier geht die Erfindung einen anderen Weg, denn mit den Distanzplatten wird es wieder möglich, in das Raster "zu springen". Es muss lediglich im Übergangsbereich zwischen den Reihenklemmen der verschiedenen Bauarten jeweils zumindest eine der Spitzen vom kammartigen Querverbindungselement abgetrennt werden. An sich bleiben die Querverbindungselemente aber einsetzbar.

    [0012] Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Reihenklemmensystem verschiedene Baugrößen von Durchgangsklemmen aufweist und die Distanzplatten derart bemessen sind, dass ihre Länge zumindest derjenigen der längsten Duchgangsklemme und ihre Höhe zumindest derjenigen der höchsten Durchgangsklemme des Reihenklemmensystems entspricht, so dass die Distanzplatten in Anreihrichtung sämtliche Durchgangsklemmen vollständig abdecken.

    [0013] Vorzugsweise ist zwischen jeder Einspeiseklemme und den einzuspeisenden Klemmen eine Distanzplatte angeordnet.

    [0014] Nach einer Variante weisen die Distanzplatten an Sollbruchlinien abtrennbare Abschnitte auf. Diese Variante hat den Vorteil, dass in dem Fall, in welchem die Distanzplatte seitlich über die benachbarten Reihenklemmen vorsteht, ein entsprechender Abschnitt der Distanzplatte einfach "abgebrochen" werden kann.

    [0015] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

    [0016] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Reinenklemmenanordnung; und

    Fig. 2a-c schematische Darstellungen weiterer Reihenklemmenanordnungen, jeweils in einer Draufsicht.



    [0017] Fig. 1 zeigt eine Reihenklemmenanordnung mit Reihenklemmen 1a, 1b, 1c, 1d, 1e, 1f einer ersten Bauart - hier beispielhaft Durchgangsklemmen - und mit einer Reihenklemme 2 zweiter Bauart - hier beispielhaft eine Einspeiseklemme - in einer Aneinanderreihung, wie sie beispielsweise auf einer (hier nicht dargestellten) Tragschiene ausgebildet werden kann.

    [0018] Die Reihenklemmen der zwei Bauarten weisen jeweils Rastmittel 3 zum Aufrasten auf die Tragschiene auf. Sie sind ferner hier jeweils an ihren Oberseiten mit Anschlüssen 4, 5 zum Anschluss externer Leiter verbunden.

    [0019] Hier weisen die Reihenklemmen 1 erster Bauart beispielsweise an ihren von der Tragschiene abgewandten Oberseite jeweils vier Anschlüsse 4a-d für Leiter eines ersten Durchmessers auf, wohingegen die Reihenklemme 2 zweiter Bauart mindestens einen Anschluß 5a, b aufweist, welche aber zum Anschluss von Leitern ausgelegt sind, welche im Verhältnis zu den Anschlüssen 4 der Reihenklemmen 1 erster Bauart einen vorzugsweise größeren Durchmesser aufweisen.

    [0020] Die Reihenklemmen der verschiedenen Bauarten können unterschiedliche Baubreiten b, b' aufweisen (in Anreihrichtung) sowie verschiedene Baulängen 1, 1' (quer zur Anreihrichtung; siehe auch Fig. 2). Ihre Bauhöhe h (relativ Rastposition auf der Tragschiene ist im vorliegenden Fall hingegen gleich. Die Bauhöhe h könnte auch unterschiedlich sein, es sollen jedoch die Kontakte der Querverbindungselemente (weiter unten näher beschrieben) in einer Höhe über der Tragschiene liegen.

    [0021] Die Reihenklemmen 1, 2 beider Bauarten weisen wenigstens einen sogenannten Querverbindungskanal 6, 7 auf, in welchen kammartige Querverbindungselemente 8 mit einem Quersteg 9 und daran angeordneten Kontaktspitzen 10 einsteckbar sind, wie sie beispielsweise aus der DE 297 19 177 U1 bekannt sind.

    [0022] Die Spitzen 10 sind lösbar ausgebildet (d.h. sie können abgebrochen werden, soweit sie nicht benötigt werden) und sind in einem fixen Rasterabstand r zueinander angeordnet.

    [0023] Die Querverbindungskanäle 6, 7 der Reihenklemmen verschiedener Bauart liegen in einer Ebene bzw. sie fluchten in Tragschienenrichtung miteinander.

    [0024] In den Querverbindungskanälen 6, 7 der Reihenklemmen 1, 2 beider Bauarten ist jeweils wenigstens ein Aufnahmeloch 11, 12 zum Einstecken der Spitzen 10 der Querverbindungselemente 8 ausgebildet.

    [0025] Nach Fig. 1 wird die Reihung der Reihenklemmen vom ersten Typ und kann die eine Reihenklemme vom zweiten Typ je mit einer derartigen Abschlussplatte 13, 14 an ihren offenen Seiten abgeschlossen sein.

    [0026] Hieran ist wiederum problematisch, dass die kammartigen Querverbindungselemente 8 mit vorgegebenem Rasterabstand der Spitzen 10 der Querverbindungselemente 8 an sich nicht mehr einsetzbar wären, denn mit den Abschlussplatten 13, 14 wird das Raster verlassen, in welchem die Spitzen 10 der Querverbindungselemente angeordnet sind. Zudem sind die Abschlussplatten 13, 14 jeweils exakt an spezielle Reihenklemmen angepasst und nicht bei Reihenklemmen verschiedener Größe einsetzbar.

    [0027] Es ist daher vorgesehen, durch Distanzplatten eine Anordnung zu schaffen, welche wiederum die Rasteranforderungen erfüllt. Es ist lediglich notwendig, wiederum überzählige Spitzen 10 vom Querverbindungselement 8 abzutrennen.

    [0028] In Fig. 1 ist jeweils beidseits der Einspeiseklemme 2 mit der Abschlussplatte 14 jeweils eine der Distanzplatten 15, 16 angeordnet.

    [0029] Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 werden die Reihenklemmen 1 erster Bauart zur Reihenklemme 2 zweiter Bauart hin in Anreihrichtung jeweils vollständig von einer der Distanzplatte 15, 16 abgedeckt. Die Baubreite d dieser Distanzplatten 15, 16 ist derart gewählt, dass die Spitzen 10 des kammartigen Querverbindungselementes 8 (nach dem Abtrennen überzähliger Spitzen 10) wiederum in jedes Aufnahmeloch 11, 12 jeder Reihenklemme 1, 2 der Reihenklemmenanordnung einsteckbar sind.

    [0030] Die Distanzplatten 15, 16 sind derart bemessen, dass sie bei verschiedenen Typen von Reihenklemmen 1 erster Bauart (im allgemeinen handelt es sich hier um Durchgangsklemmen) einsetzbar sind. Wird ein Reihenklemmensystem geplant, müssen die Distanzplatten 15, 16 eine solche Fläche aufweisen, dass sämtliche Reihenklemmen der Anordnung und eines entsprechenden Reihenklemmensystems mit ihr abgedeckt werden, um möglichst mit nur einem einzigen Typ von Distanzplatten auszukommen. Dies veranschaulichen insbesondere auch Fig. 2a-c.

    [0031] Die Breite d der Distanzplatten 15, 16 ist so gewählt, dass nach dem Entfernen der benachbarten Spitzen derjenigen Spitze 10, welche in die Reihenklemme 2 zweiter Bauart eingesteckt wird, die vorzugsweise übernächsten Spitzen 10 wieder in die Aufnahmelöcher der sich an die Distanzplatten 15, 16 anschließenden weiteren Reihenklemmen 1 erster Bauart eingreifen.

    [0032] Trotz der unterschiedlichen Abmessungen der Reihenklemmen erster und zweiter Bauart, insbesondere trotz unterschiedlicher Breite b und Länge 1 machen es die Distanzplatten 15, 16 also möglich, weiterhin das kostengünstige Querverbindungselement 8 einzusetzen. Die Breite d der Distanzplatten 15, 16 ist vorzugsweise kleiner ist als die Breite b der Durchgangsklemmen 1.

    [0033] Wie in Fig. 2 zu erkennen, welche beispielhaft verschiedene Reihenklemmenanordnungen zeigt, welche sich mit einem übergeordneten Reihenklemmensystem realisieren lassen, ist die Fläche der Distanzplatten 15, 16 so bemessen, dass alle Reihenklemmen erster Bauart und auch zweiter Bauart in Anreihrichtung vollständig abgedeckt werden.

    [0034] Hierdurch ist es möglich, kostengünstig mit nur einer einzigen Art von Distanzplatten 15, 16 im gesamten Reihenklemmensystem auszukommen. Insbesondere können die Reihenklemmen erster Bauart eine kleinere Höhe oder ein- oder beidseitig des Querverbindungselements 8 eine kleinere Länge 1 (Fig. 2b und 2c) aufweisen als die Distanzplatten 15, 16 (siehe Fig. 2a, 2b und 2c), so dass die Distanzplatten in diesem Bereich über die Durchgangsklemmen überstehen. Dieser Effekt wird jedoch durch den Vorteil des Gleichteileinsatzes (nur ein Typ von Distanzplatten 15, 16 erforderlich) überwogen.

    [0035] Nach Fig. 2a hat die Einspeiseklemme zwei Aufnahmelöcher 12. Es wird daher nicht ein einziges Querverbindungselement eingesetzt sondern es kommen zwei Querverbindungselemente 8 zum Einsatz. Diese liegen je für sich durch den Einsatz der Distanzplatten jedoch nach links oder rechts wiederum im Raster.

    [0036] Nach Fig. 2b hat die Einspeiseklemme nur ein einziges Aufnahmeloch 12. Die Querverbindungsanordnung entspricht jener der Fig. 2a.

    [0037] Fig. 2c zeigt eine Querverbindungsanordnung mit kleinerem Rastenabstand der Kontaktspitzen 10, wobei auch die Durchgangsklemmen 1 eine kleinere Breite aufweisen als die Durchgangsklemmen 1 der Fig. 2a.

    Bezugszeichen



    [0038] 
    Reihenklemmen
    1a, 1b, 1c, 1d, 1e, 1f
    Reihenklemme
    2
    Rastmittel
    3
    Anschlüsse
    4a-d
    Anschlüsse
    5a,b
    Baubreite
    b
    Baulänge
    1
    Bauhöhe
    h
    Querbrückerkanal
    6, 7
    Querbrückerelemente
    8
    Quersteg
    9
    Spitzen
    10
    Aufnahmeloch
    11; 12
    Abschlussplatten
    13, 14
    Distanzplatten
    15, 16



    Ansprüche

    1. Reihenklemmensystem zur Realisierung von Reihenklemmenanordnungen auf einer Tragschiene,

    a) mit Reihenklemmen (1, 2) verschiedener Bauart, insbesondere zumindest mit Reihenklemmen (1) eines ersten Typs und Reihenklemmen (2) eines zweiten Typs, welche eine unterschiedliche Länge 1,1' und/oder Breite b, b' aufweisen,

    b) welche jeweils einen miteinander fluchtenden Querverbindungskanal (6, 7) zur Aufnahme wenigstens eines kammartigen Querverbindungselements (8) mit Spitzen (10) aufweisen, die insbesondere von einem durchgehenden Quersteg (9) abstehen und in einem vorgegebenen Rasterabstand voneinander beabstandet am Quersteg (9) angeordnet sind,
    dadurch gekennzeichnet, daß

    c) zwischen den Reihenklemmen (1, 2) der verschiedenen Bauart zumindest jeweils eine Distanzplatte (15, 16) angeordnet ist, welche derart bemessen ist, dass die Spitzen (10) des Querverbindungselementes (8) in die Ausnahmelöcher des Querverbindungskanals (6, 7) wenigstens einer der benachbarten Reihenklemmen (1) verschiedener Bauart einpassen, welche die Konturen der benachbarten Reihenklemmen vollständig abdeckt.


     
    2. Reihenklemmensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reihenklemmen ersten Typs Durchgangsklemmen (1) und die Reihenklemmen zweiten Typs Einspeiseklemmen (2) sind.
     
    3. Reihenklemmensystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einseitig jeder Einspeiseklemme (2) jeweils eine der Distanzplatten (15, 16) angeordnet ist.
     
    4. Reihenklemmensystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es verschiedene Baugrößen von Durchgangsklemmen (1) aufweist und dass die Distanzplatten (1, 2) derart bemessen sind, dass ihre Länge (1) zumindest derjenigen der längsten Duchgangsklemme (1) und ihre Höhe (h) zumindest derjenigen der höchsten Durchgangsklemme (1) des Reihenklemmensystems entspricht, so dass die Distanzplatten (15, 16) in Anreihrichtung sämtliche Durchgangsklemmen vollständig abdecken.
     
    5. Reihenklemmensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzplatten (14, 15) zumindest mit zwei verschiedenen Einspeiseklemmen und/oder zumindest mit zwei Durchgangsklemmen unterschiedlicher Baugröße kombinierbar sind.
     
    6. Reihenklemmensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Distanzplatten kleiner ist als die Breite der Durchgangsklemmen (1).
     
    7. Reihenklemmensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihenklemmenreihungen aus erster und/oder zweiter Bauart zusätzlich jeweils mit einer Abschlussplatte (12, 13) abgeschlossen sind.
     
    8. Reihenklemmensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspeiseklemmen (2) mindestens ein Aufnahmeloch (11, 12) aufweisen.
     
    9. Reihenklemmensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspeiseklemmen (2) in dem Querverbindungskanal zwei benachbarte Aufnahmelöcher (12) aufweisen können.
     
    10. Reihenklemmensystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Distanzplatten an Sollbruchlinien abtrennbare Abschnitte aufweisen.
     


    Revendications

    1. Ensemble de barrettes à bornes afin de réaliser des groupes de barrettes à bornes sur un rail porteur,

    a) avec des barrettes à bornes (1, 2) de différents types, en particulier au moins avec des barrettes à bornes (1) d'un premier type et des barrettes à bornes (2) d'un deuxième type, qui présentent une longueur 1,1' et/ou largeur b, b' différente,

    b) qui présentent chacune un canal de liaison transversal (6, 7) tous mutuellement alignés afin de recevoir au moins un élément de liaison transversal (8) de type peigne avec des pointes (10), qui forment saillie en particulier depuis une barre transversale continue (9) et sont placées à une distance de grille prédéterminée les unes par rapport aux autres sur la barre transversale (9),
    caractérisé en ce que

    c) entre les barrettes à bornes (1, 2) des différents types est placée respectivement au moins une plaque d'écartement (15, 16) qui est de dimensions telles que les pointes (10) de l'élément de liaison transversal (8) rentrent dans les trous de réception du canal de liaison transversal (6, 7) d'au moins l'une des barrettes à bornes (1) voisine de différents types, qui couvre complètement les contours de la barrette à bornes voisine.


     
    2. Ensemble de barrettes à bornes selon la revendication 1, caractérisé en ce que les barrettes à bornes du premier type sont des barrettes de passage (1) et les barrettes à bornes du deuxième type sont des barrettes d'alimentation (2).
     
    3. Ensemble de barrettes à bornes selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'au moins d'un côté de chaque barrette d'alimentation (2) est placée à chaque fois l'une des plaques d'écartement (15, 16).
     
    4. Ensemble de barrettes à bornes selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'il présente différentes tailles de barrettes de passage (1) et en ce que les plaques d'écartement (1, 2) sont dimensionnées de telle manière que leur longueur (I) corresponde au moins à celle de la plus longue barrette de passage (1) et leur hauteur (h) au moins à celle de la plus haute barrette de passage (1) de l'ensemble de barrettes à bornes, de sorte que les plaques d'écartement (15, 16) couvrent entièrement toutes les barrettes de passage dans la direction de succession.
     
    5. Ensemble de barrettes à bornes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plaques d'écartement (14, 15) sont combinables au moins avec deux barrettes d'alimentation différentes et/ou avec au moins deux barrettes de passage de différentes tailles.
     
    6. Ensemble de barrettes à bornes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la largeur des plaques d'écartement est inférieure à la largeur des barrettes de passage (1).
     
    7. Ensemble de barrettes à bornes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les successions de barrettes à bornes composées de barrettes des premier et deuxième type sont fermées en plus à chaque fois par une plaque de fermeture (12, 13).
     
    8. Ensemble de barrettes à bornes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les barrettes d'alimentation (2) présentent au moins un trou de réception (11, 12).
     
    9. Ensemble de barrettes à bornes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les barrettes d'alimentation (2) peuvent présenter dans le canal de liaison transversal deux trous de réception (12) voisins.
     
    10. Ensemble de barrettes à bornes selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les plaques d'écartement présentent des sections pouvant être séparées au niveau de lignes de rupture imposée.
     


    Claims

    1. Terminal block system for the purpose of implementing terminal block arrangements on a mounting rail,

    a) having terminal blocks (1, 2) of different designs, in particular at least having terminal blocks (1) of a first type and terminal blocks (2) of a second type, which have a different length 1, 1' and/or width b, b',

    b) which each have a transverse connecting channel (6, 7), aligned with one another, for the purpose of accommodating at least one comb-like transverse connecting element (8) having tips (10), which protrude in particular from a continuous transverse web (9) and are arranged on the transverse web (9) such that they are spaced apart from one another at a predetermined grid interval,
    characterized in that

    c) at least in each case one distancing plate (15, 16) is arranged between the terminal blocks (1, 2) of different designs, said distancing plate (15, 16) being dimensioned such that the tips (10) of the transverse connecting element (8) fit into the accommodating holes in the transverse connecting channel (6, 7) of at least one of the adjacent terminal blocks (1) of different designs, which terminal block completely covers the contours of the adjacent terminal blocks.


     
    2. Terminal block system according to Claim 1, characterized in that the terminal blocks of the first type are feed-through terminals (1), and the terminal blocks of the second type are feed-in terminals (2).
     
    3. Terminal block system according to Claim 1 or 2, characterized in that in each case one of the distancing plates (15, 16) is arranged at at least one end of each feed-in terminal (2).
     
    4. Terminal block system according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that it has various physical sizes of feed-through terminals (1), and in that the distancing plates (1, 2) are dimensioned such that their length (1) at least corresponds to that of the longest feed-through terminal (1) and their height (h) at least corresponds to that of the highest feed-through terminal (1) of the terminal block system, with the result that the distancing plates (15, 16) completely cover all of the feed-through terminals in the direction in which they are arranged in a row.
     
    5. Terminal block system according to one of the preceding claims, characterized in that the distancing plates (14, 15) can be combined at least with two different feed-in terminals and/or at least with two feed-through terminals of different physical sizes.
     
    6. Terminal block system according to one of the preceding claims, characterized in that the width of the distancing plates is smaller than the width of the feed-through terminals (1).
     
    7. Terminal block system according to one of the preceding claims, characterized in that the rows of terminal blocks of the first and/or second design are additionally terminated in each case by a terminating plate (12, 13).
     
    8. Terminal block system according to one of the preceding claims, characterized in that the feed-in terminals (2) have at least one accommodating hole (11, 12).
     
    9. Terminal block system according to one of the preceding claims, characterized in that the feed-in terminals (2) may have two adjacent accommodating holes (12) in the transverse connecting channel.
     
    10. Terminal block system according to one of the preceding claims, characterized in that the distancing plates have sections which can be disconnected at desired breaking lines.
     




    Zeichnung