| (19) |
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(11) |
EP 1 434 508 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.12.2004 Patentblatt 2004/53 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.10.2002 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/011381 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/032781 (24.04.2003 Gazette 2003/17) |
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| (54) |
MULTIFUNKTIONSMÖBEL
MULTIPURPOSE FURNITURE ITEM
MEUBLE MULTIFONCTIONNEL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
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Priorität: |
11.10.2001 DE 10150162
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.07.2004 Patentblatt 2004/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Müller, Bernhard, C. |
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81375 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Müller, Bernhard, C.
81375 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Kramer - Barske - Schmidtchen |
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European Patent Attorneys
Patenta
Radeckestrasse 43 81245 München 81245 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
BE-A- 466 508 US-A- 1 691 260
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DE-C- 99 966 US-A- 6 088 849
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Multifunktionsmöbel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der DE 8320735 U1, von der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ausgegangen wird, ist
ein Wandschrankbett bekannt, dessen mit einer Schwenkachse versehener Betteinsatz
aus zwei ineinander schiebbaren Teilen besteht, wobei Seitenholme des einen Teils
an Seitenholmen des anderen Teils geführt sind. Weiter ist ein zweiteiliges Polster
vorgesehen, dessen beide Teile schwenkbar miteinander verbunden sind und dessen einer
Teil mit dem ausziehbaren Teil des Betteinsatzes verbunden ist. Auf diese Weise kann
das Wandschrankbett im nicht voll ausgefahrenen Zustand als Sitzmöbel verwendet werden.
[0003] Aus der DE 99966 A ist ein Betttisch bekannt, der auf vier Klappbeinen steht. Der
Bettrahmen ist aufklappbar, wobei ein Endteil eines Rahmenteils mit einer Tischplatte
fest verbunden ist. Die Tischplatte stößt beim Aufklappen mit einer Kante gegen das
Tischgestell, schiebt sich dabei nach außen und nimmt den mit ihr verbundenen Teil
mit, wodurch sich die Bettfläche vergrößert. Ein Vorteil dieser Konstruktion liegt
darin, dass im zusammengeklappten Zustand des Bettes die Tischplatte den Tischrahmen
bzw. das zusammengeklappte Bettgestell überragt, sodass für eine an dem Tisch arbeitende
Person ein gewisses Maß an Fuß- bzw. Beinraum geschaffen ist. Der Betttisch ist in
seinem Aufbau verhältnismäßig kompliziert und nicht zum Einklappen in einen Schrank
oder ein Gestell vorgesehen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Multifunktionsmöbel zu schaffen, mit
dem bei einfacher Handhabbarkeit eine flexible Nutzung einer kleinen Wohnraumfläche
möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Das erfindungsgemäße Multifunktionsmöbel kann als Bett oder als bequemer Tisch verwendet
werden oder kann vollständig in ein Gestell bzw. an eine Wand geklappt werden, an
der das Gestell angeordnet ist.
[0007] Die Unteransprüche sind auf vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Multifunktionsmöbels gerichtet, wobei mit den Merkmalen des Anspruchs
6 erreicht wird, dass ohne Beanspruchung zusätzlicher Wohnfläche und ohne Beeinträchtigung
der Variabilität der Nutzbarkeit des Klappbettes als Bett oder Tisch ein weiteres
Bett vorgesehen ist.
[0008] Das erfindungsgemäße Multifunktionsmöbel eignet sich besonders gut zur Verwendung
in kleinen Räumen, beispielsweise kleinen Hotelzimmern, Appartements usw.
[0009] Die Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer Zeichnungen beispielsweise und
mit weiteren Einzelheiten erläutert.
[0010] Es stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Multifunktionsmöbels,
Fig. 2 eine Aufsicht auf das Multifunktionsmöbel gemäß Fig. 1 bei weggelassenem weiteren
Bett,
Fig. 3 eine Seitenansicht ähnlich der Fig. 1 bei zu einem Tisch zusammengeklappten
Klappbett,
Fig. 4 eine Aufsicht auf die Anordnung gemäß Fig. 3 unter Weglassung des weiteren
Bettes,
Fig. 5 eine Seitenansicht ähnlich der Fig. 1 bei vollständig eingeklapptem Klappbett
bzw. Tisch und
Fig. 6 eine Aufsicht auf das Multifunktionsmöbel im Zustand der Fig. 5.
[0011] Gemäß Fig. 1 weist das erfindungsgemäße Multifunktionsmöbel zwei auf einem Boden
8 stehende, vorzugsweise einander gleiche seitliche Rahmenteile 10 (in Fig. 1 nur
eines sichtbar) auf, die über parallel zu einer Wand 12 verlaufende Streben 14 zu
einem Gestell starr miteinander verbunden sind.
[0012] Jedes Rahmenteil 10 weist eine zusätzliche, seine senkrechten Schenkel miteinander
verbindende Strebe 16 auf, an der ein Kopfrahmen 18 eines Klappbettes schwenkbar gelagert
ist. Wie dargestellt, weisen die Seitenteile des Kopfrahmens 18 vorzugsweise einen
nach oben vorstehenden Vorsprung auf, im Bereich von dessen höchster Stelle je ein
Lager bzw. Scharnier 20 angeordnet ist, dessen Achse durch ein Kreuz gekennzeichnet
ist. Der Kopfrahmen 18 ist im Uhrzeigersinn nicht über die dargestellte Stellung hinaus
um die Achse des Scharniers 20 schwenkbar, da er auf der Strebe 14
1 aufliegt, die einen Anschlag für den Kopfrahmen 18 bildet.
[0013] Mit dem Kopfrahmen 18 ist ein Fußrahmen 22 über Scharniere 24 schwenkbar verbunden,
die den Kopfrahmen 18 und den Fußrahmen 22 jeweils in einem Bereich oben von zueinander
passenden Vorsprüngen verbunden, die an den seitlichen Rahmenteilen des Kopfrahmens
bzw. Fußrahmens ausgebildet sind.
[0014] Der Fußrahmen 22 ist in seinem voll ausgeklappten Zustand dargestellt, in dem er
sich über im dargestellten Beispiel bogenförmige Abstützungen 26 auf dem Boden 8 abstützt.
An der Unterseite des Fußrahmens 22 ist eine Tischplatte 28 starr angebracht, die
den gemäß Fig. 1 rechten Endbereich des Kopfrahmens 18 überlappt.
[0015] Die Böden des Kopfrahmens 18 und Fußrahmens 22 sind vorzugsweise durch formverleimtes,
elastisch nachgiebiges Sperrholz gebildet, wie es als Matratzenauflage für Betten
gebräuchlich ist. In dem Kopfrahmen 18 und Fußrahmen 22 ist jeweils eine Matratze
(nicht dargestellt) aufgenommen, sodass im dargestellten Zustand der Fig. 1 ein in
Fig. 2 sichtbares Doppelbett mit großer Liegefläche gebildet ist. Die Matratzenteile
sind beispielsweise über Klettbänder an dem jeweiligen Boden befestigt und in ihrer
Dicke kleiner als der Abstand des Scharniers 24 vom Boden der Rahmenteile. Auf diese
Weise können ein Deckbett 30 und Kissen 32 in dem Bett verbleiben, wenn dessen Fußrahmen
22 um die Achse der Scharniere 24 umgeklappt wird und die Enden der Tischplatte 28
dabei die Halbkreise a (Schwenken um 180°Grad) beschreiben und die Tischplatte 28
in die gestrichelt eingezeichnete Lage bewegt wird. Der Fußrahmen 22 liegt dann vorzugsweise
auf dem Kopfrahmen 18 auf, sodass die Tischplatte 28 ortsfest gehalten ist.
[0016] Wie weiter aus Fig. 1 ersichtlich, ist oben auf dem aus den Rahmenteilen 10 und den
Streben 14 zusammengesetzten Gestell der Rahmen 36 eines weiteren Bettes 38 befestigt.
[0017] Die Breite des insgesamt mit 40 bezeichneten Klappbettes ist im Allgemeinen kleiner
als die Länge des weiteren Bettes 38, sodass das weitere Bett 38 seitlich (gemäß Fig.
2) über das Klappbett 40 hinausragt. In dem das Klappbett 40 überragenden Bereich
des weiteren Bettes 38 ist eine in Fig. 1 nicht dargestellte Leiter 42 angeordnet,
über die das weitere Bett zugänglich ist. Durch entsprechende Verlängerung des Gestells
34 oder Ausbildung des Rahmens 36 des weiteren Bettes kann in dem überlappenden Bereich
ein erforderlichenfalls verschlossener Aufbewahrungsraum geschaffen werden. In diesem
Fall wird die Leiter 42 selbst vorteilhafterweise um eine senkrechte Achse im Sinne
des Doppelpfeils (Fig. 2) schwenkbar angebracht oder in eine schwenkbare Türe integriert.
Die Schwenkachse kann je nach Zweckmäßigkeit linksseitig oder rechtsseitig sein.
[0018] Fig. 3 zeigt eine Ansicht ähnlich der Fig. 1, jedoch mit zusammengeklapptem, d. h.
dem Fußrahmen 22 um 180°Grad in Gegenuhrzeigerrichtung verschwenktem Klappbett 40.
Wie ersichtlich bildet die Unterseite der Tischplatte 28 gemäß Fig. 1 nunmehr die
Oberseite eines Tisches, der, wie durch den eingezeichneten Stuhl angedeutet, bequem
benutzbar ist, da die Knie unter dem über den Kopfrahmen und Fußrahmen hinausstehenden
Bereich der Tischplatte 28 angeordnet werden können und für die Füße Platz unterhalb
des Kopfrahmens 18 ist. Das Gestell 34 ist oberhalb der Tischplatte 28 vorteilhafterweise
mit einem Fach 44 versehen, in dem Utensilien, beispielsweise Schreibutensilien usw.,
untergebracht werden können. Wie in Fig. 3 weiter ersichtlich, bilden die Abstützungen
26 Griffe, mit denen die Tischplatte 28 mit dem Fußrahmen 22 bequem verschwenkt werden
kann.
[0019] Wie aus Fig. 4 ersichtlich, wird mit dem zusammengeklappten Klappbett ein Tisch geschaffen,
dessen Tischplatte 28 einen stabilen und bequemen Arbeitsplatz für zwei Personen bildet.
Es versteht sich, dass im Bereich des oder der Fächer oder unter dem weiteren Bett
38 eine Lichtquelle installiert werden kann, die die Arbeitsplatte 28 beleuchtet.
[0020] Fig. 5 zeigt das erfindungsgemäße Multifunktionsmöbel im vollständig eingeklappten
Zustand des Doppelbettes 40 bzw. im eingeklappten Zustand der Arbeitsplatte 28. Dazu
wird die Tischanordnung gemäß Fig. 3 um den Kreisbogen b um etwa 90°Grad in Gegenuhrzeigerrichtung
verschwenkt, wobei die Tischplatte 28 in Anlage an die Strebe 14
2 des Gestells 34 kommt. Wie ersichtlich, ist das Gestell 34 in seinen Abmessungen
senkrecht zur Wand 12 kleiner als die Breite des weiteren Bettes 38, sodass die Abstützung
26 das Gestell überragt und zur Wand 12 hin Platz hat. Das Gestell 34 kann eine Rastvorrichtung
aufweisen, in die das gemäß Fig. 5 obere Ende der Tischplatte 28 elastisch einrastet,
damit das vollständig zusammengeklappte Bett in der Stellung gemäß Fig. 5 gehalten
wird. Die Dimensionierung ist vorteilhafterweise derart, dass das obere Ende der Tischplatte
28 (Fig. 5) nahe an der Unterseite des weiteren Bettes 38 ist, damit Raumhöhen effizient
genutzt werden können und über dem weiteren Bett ausreichend Freiraum ist. Der Rahmen
des weiteren Bettes 38 kann mit einem Vorhang, Rollo o. ä versehen sein, sodass der
Raum, in dem das vollständig zusammengeklappte Bett aufgenommen ist, verschlossen
werden kann.
[0021] Fig. 6 zeigt eine Aufsicht auf das weitere Bett 38 mit dem zugehörigen Bettzeug.
[0022] Das beschriebene Multifunktionsmöbel kann in vielfältiger Weise ergänzt und abgeändert
werden.
[0023] Beispielsweise ist es vorteilhaft, das Verschwenken des Fußrahmens 22 aus der Stellung
gemäß Fig. 1 in die Stellung gemäß Fig. 3 zunächst zu unterstützen und dann abzubremsen
und bei einem Verschwenken aus der Stellung gemäß Fig. 3 in die Stellung gemäß Fig.
1 ebenfalls zunächst zu unterstützen und dann abzubremsen. Dies wird beispielsweise
mit einer Gestaltung des Scharniers 24 gemäß Fig. 7 erzielt. Um die Achse des Scharniers
24 herum ist eine Torsionsfeder 46 angeordnet, deren gemäß Fig. 7 linker Schenkel
sich im Kopfrahmen 18 und deren rechter Schenkel sich im Fußrahmen 22 abstützt. Die
unverspannte bzw. Ruhestellung der Torsionsfeder 46 ist derart, dass sie bei gegenüber
der Fig. 7 um 90°Grad in Gegenuhrzeigerrichtung verschwenktem Fußrahmen eingenommen
wird. Damit wird erreicht, dass die Torsionsfeder 46 ein Hochschwenken des Fußrahmens
22 aus der Stellung gemäß Fig. 1 in dessen senkrechte Stellung unterstützt und dann
ein weiteres Schwenken in die Stellung gemäß Fig. 3 bremst. Umgekehrt unterstützt
die Torsionsfeder 24 zunächst ein Schwenken des Fußrahmens 22 aus der Stellung gemäß
Fig. 3 in die senkrechte Stellung der Tischplatte und bremst dann ein weiteres Verschwenken
in die Stellung gemäß Fig. 1. Auf diese Weise wird die Handhabbarkeit des erfindungsgemäßen
Multifunktionsmöbels erheblich erleichtert, wobei die Tischplatte bequem durch Ergreifen
der Abstützung 26 verschwenkt werden kann. Die Schwenkunterstützung kann auch mittels
Torsionsstäben oder anderer federnder Anordnungen erzielt werden.
[0024] Auch die Scharniere 20 können derart ausgebildet sein, dass sie ein Verschwenken
des Klappbettes in die Stellung gemäß Fig. 5 unterstützen und ein Ausschwenken in
die Stellung gemäß Fig. 3 bremsen.
[0025] Die Tischplatte 28 kann an dem Fußrahmen 22 derart befestigt werden, dass ihr Abstand
von dem Fußrahmen verstellbar ist. Die Abstützungen 26 können derart ausgebildet sein,
dass sie zusätzlich zu ihrer Funktion als Handgriffe Randleisten der Tischplatte bilden.
Auch das wandseitige Ende (Fig. 3) der Tischplatte 28 kann mit einer Randleiste versehen
sein.
[0026] Für die Gestaltung der Seitenteile des Kopfrahmens und Fußrahmens sowie des Gestells
gibt es vielfältige Möglichkeiten, wobei die erläuterten kinematischen Bedingungen
erhalten bleiben müssen.
[0027] Das Gestell 34 kann beispielsweise ein in einfacher Weise aus verschiedenen Rohrstücken
zusammenbaubares Gestell sein. Der Rahmen 36 des weiteren Bettes kann mit dem Rahmen
34 integriert sein und unmittelbar dessen parallel zur Wand verlaufende Streben 14
bilden. Der Kopfrahmen und der Fußrahmen können Metallstrukturen aufweisen, die mit
flächigen Elementen aus Holz oder Kunststoff gefüllt sind. Das ganze Multifunktionsmöbel
kann mit Panelen in optisch ansprechender Weise ausgekleidet sein. Das Multifunktionsmöbel
kann frei an einer Wand aufgestellt werden oder beispielsweise derart, dass es sich
unmittelbar in einer Ecke eines Raums befindet, wobei dann beispielsweise der unter
dem überlappenden Bereich des weiteren Bettes 38 gebildete Raum durch die Ecke des
Zimmers gebildet ist und beispielsweise an der Unterseite des Rahmens 36 lediglich
Aufhängeeinrichtungen für Bügel u. ä. vorgesehen sein können.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0028]
- 8
- Boden
- 10
- Rahmenteil
- 12
- Wand
- 14
- Strebe
- 16
- Strebe
- 18
- Kopfrahmen
- 20
- Scharnier
- 22
- Fußrahmen
- 24
- Scharnier
- 26
- Abstützung
- 28
- Tischplatte
- 30
- Deckbett
- 32
- Kissen
- 34
- Gestell
- 36
- Rahmen
- 38
- weiteres Bett
- 40
- Klappbett
- 42
- Leiter
- 44
- Fach
- 46
- Torsionsfeder
1. Multifunktionsmöbel, enthaltend ein Bettgestell mit einem Kopfrahmen (18) und einem
mit diesem über Scharniere (24) schwenkbar verbundenen Fußrahmen (22), wobei an der
Unterseite des Fußrahmens eine Tischplatte (28) befestigt ist, die im zusammengeklappten
Zustand des Bettgestells die Scharniere (24) überragt und die Oberseite eines Tisches
bildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tischplatte (28) im aufgeklappten Zustand des Klappbettes (40) an dessen Unterseite
einen Randbereich der Unterseite des Kopfrahmens (18) überlappt und
der Kopfrahmen im Abstand von seinem oberen Ende über je ein Scharnier (20) mit
einem Seitenteil (10) eines Gestells (34) schwenkbar derart verbunden ist, dass der
durch das zusammengeklappte Bett gebildete Tisch in das Gestell in eine insgesamt
etwa senkrechte Richtung der Tischplatte (28) schwenkbar ist.
2. Multifunktionsmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gestell (34) wenigstens eine Auflage (141) vorgesehen ist, die ein Verschwenken des Kopfrahmens (18) über die der aufgeklappten
Stellung des Klappbettes hinausgehende Stellung verhindert.
3. Multifunktionsmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass den Kopfrahmen (18) und den Fußrahmen (22) verbindenden Scharniere (24) derart elastisch
vorgespannt sind, dass sie ein Verschwenken des Fußrahmens aus der aufgeklappten Stellung
des Klappbettes in die senkrechte Stellung des Fußrahmens unterstützen und ein weiteres
Verschwenken aus der senkrechten Stellung in die einen Tisch bildende Stellung bremsen.
4. Multifunktionsmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Abstützungen (26), mit denen sich der Fußrahmen (22) im aufgeklappten Zustand des
Klappbettes auf dem Boden abstützt, Handgriffe zum Verschwenken des Fußrahmens (22)
bilden.
5. Multifunktionsmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gestell (34) über der Tischplatte (28) wenigstens ein Aufbewahrungsfach (44)
angeordnet ist.
6. Multifunktionsmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gestell (34) ein etwa quer zu dem Klappbett (40) gerichtetes, weiteres Bett
(38) angeordnet ist.
7. Multifunktionsmöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere Bett (38) den Kopfrahmen (18) in dessen Querrichtung überragt und in
dem überragenden Bereich eine Leiter (42) angeordnet ist.
8. Multifunktionsmöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem den Kopfrahmen (18) des Klappbettes (40) überragenden Bereich des weiteren
Bettes (38) ein Aufbewahrungsraum ausgebildet ist, vor dem die Leiter (40) schwenkbar
angeordnet ist.
9. Multifunktionsmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Klappbett (40) ein Doppelbett ist.
10. Multifunktionsmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der den Kopfrahmen (18) mit dem Fußrahmen (22) bildenden Scharniere (24)
vom Boden des Klappbettes (40) größer ist als die Dicke von Matratzenteilen des Klappbettes,
sodass Bettzeug (30, 32) im zusammengeklappten Klappbett bleiben kann.
1. A multi-functional furniture item including a bedstead with a head frame (18) and
a foot frame (22) connected pivotably thereto by way of hinges (24), wherein fixed
to the underside of the foot frame is a tabletop (28) which in the folded-together
condition of the bedstead projects beyond the hinges (24) and forms the top side of
a table,
characterised in that
in the opened condition of the folding bed (40) at the underside thereof the tabletop
(28) overlaps an edge region of the underside of the head frame (18), and
at a spacing from its upper end the head frame is pivotably connected by way of
a respective hinge (20) to a side portion (10) of a frame assembly (34) in such a
way that the table formed by the bed when folded together is pivotable into the frame
assembly in a generally substantially perpendicular direction of the tabletop (28).
2. A multi-functional furniture item according to claim 1 characterised in that provided on the frame assembly (34) is at least one support (141) which prevents pivotal movement of the head frame (18) beyond the position of going
beyond the opened position of the folding bed.
3. A multi-functional furniture item according to claim 1 or claim 2 characterised in that hinges (24) connecting the head frame (18) and the foot frame (22) are elastically
biased in such a way that they assist a pivotal movement of the foot frame out of
the opened position of the folding bed into the perpendicular position of the foot
frame and brake a further pivotal movement out of the perpendicular position into
the position of forming a table.
4. A multi-functional furniture item according to one of claims 1 to 3 characterised in that support means (26) with which the foot frame (22) is supported on the ground in the
opened condition of the folding bed form handles for the pivotal movement of the foot
frame (22).
5. A multi-functional furniture item according to one of claims 1 to 4 characterised in that at least one storage compartment (44) is arranged in the frame assembly (34) above
the tabletop (28).
6. A multi-functional furniture item according to one of claims 1 to 5 characterised in that arranged on the frame assembly (34) is a further bed (38) which is directed substantially
transversely with respect to the folding bed (40).
7. A multi-functional furniture item according to claim 6 characterised in that the further bed (38) projects beyond the head frame (18) in the transverse direction
thereof and a ladder (42) is arranged in the projecting region.
8. A multi-functional furniture item according to claim 7 characterised in that provided below the region of the further bed (38), which projects beyond the head
frame (18) of the folding bed (40), is a storage space in front of which the ladder
(42) is pivotably arranged.
9. A multi-functional furniture item according to one of claims 1 to 8 characterised in that the folding bed (40) is a double bed.
10. A multi-functional furniture item according to one of claims 1 to 9 characterised in that the spacing of the hinges (24) forming the head frame (18) with the foot frame (22)
from the bottom of the folding bed (40) is greater than the thickness of mattress
portions of the folding bed so that bedding (30, 32) can remain in the folding bed
when folded together.
1. Meuble multifonctionnel, comportant un bâti de lit avec un cadre de tête (18) et avec
un cadre de pied (22) relié à celui-ci avec faculté de pivotement via des charnières
(24), une plaque de table (28) étant fixée sur le côté inférieur du cadre de pied,
plaque qui, dans l'état plié du bâti de lit, dépasse au-delà des charnières (24) et
forme le côté supérieur d'une table,
caractérisé en ce que
dans l'état déployé du lit pliant (40), sur son côté inférieur, la plaque de table
(28) chevauche une zone de bord du côté inférieur du cadre de tête (18), et
à distance de son extrémité supérieure, le cadre de tête est relié à une partie latérale
(10) d'un bâti (34) avec faculté de pivotement via une charnière respective (20),
de telle sorte la table formée par le lit plié est susceptible de pivoter jusque dans
le bâti dans une direction dans l'ensemble approximativement verticale de la plaque
de table (28).
2. Meuble multifonctionnel selon la revendication 1, caractérisé en ce que sur le bâti (34) est prévu au moins un support (141) qui empêche un pivotement du cadre de tête (18) au-delà de la position dépassant
la position déployée du lit pliant.
3. Meuble multifonctionnel selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que les charnières (24) reliant le cadre de tête (18) et le cadre de pied (22) sont mises
sous précontrainte élastique de manière à assister un pivotement du cadre de pied
depuis la position déployée du lit pliant jusque dans la position verticale du cadre
de pied et à freiner une poursuite du pivotement depuis la position verticale jusque
dans la position formant une table.
4. Meuble multifonctionnel selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que des dispositifs d'appui (26) par lesquels le cadre de pied (22) prend appui sur le
sol dans l'état déployé du lit pliant forment des poignées pour pivoter le cadre de
pied (22).
5. Meuble multifonctionnel selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un casier de rangement (44) est agencé dans le bâti (34) au-dessus de la
plaque de table (28).
6. Meuble multifonctionnel selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'un autre lit (38) dirigé approximativement transversalement au lit pliant (40) est
agencé sur le bâti (43).
7. Meuble multifonctionnel selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'autre lit (38) dépasse au-delà du cadre de tête (18) dans sa direction transversale
et une échelle (42) est agencée dans la zone en dépassement.
8. Meuble multifonctionnel selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'au-dessous de la zone de l'autre lit (38), laquelle dépasse le cadre de tête (18)
du lit pliant (40), il est prévu un compartiment de rangement devant lequel l'échelle
(42) est agencée avec faculté de pivotement.
9. Meuble multifonctionnel selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le lit pliant (40) est un lit à deux places.
10. Meuble multifonctionnel selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la distance entre les charnières (24) reliant le cadre de tête (18) au cadre de pied
(22) et le fond du lit pliant (40) est supérieure à l'épaisseur de parties de matelas
du lit pliant, de sorte que la literie (30, 32) peut demeurer dans le lit plié.