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(11) |
EP 1 434 512 B9 |
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KORRIGIERTE NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B2) |
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Korrekturen, siehe Gesamtes Dokument |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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13.11.2019 Patentblatt 2019/46 |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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05.06.2019 Patentblatt 2019/23 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.2009 Patentblatt 2009/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.09.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/010601 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/028517 (10.04.2003 Gazette 2003/15) |
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| (54) |
Staubsauger
Vacuum cleaner
Aspirateur
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
01.10.2001 DE 10148509
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.07.2004 Patentblatt 2004/28 |
| (60) |
Teilanmeldung: |
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09157712.2 / 2090209 |
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10183134.5 / 2275016 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SEITH, Thomas
97616 Bad Neustadt (DE)
- SCHWARZ, Heribert
97616 Bad Neustadt (DE)
- WEIGAND, Artur
97618 Niederlauer (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gille Hrabal |
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Postfach 18 04 09 40571 Düsseldorf 40571 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 636 336 DE-A- 19 802 345 GB-A- 2 342 596
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DE-A- 4 415 005 DE-A1- 19 802 345 JP-A- H11 137 484
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger zum Aufsaugen und Ansammeln von Partikeln
in mindestens einer Sammelkammer, mit mindestens einer Aufnahmekammer für Saugmittel
umfassend ein von einem Motor angetriebenes Gebläse, wobei die Sammelkammer und die
Aufnahmekammer durch eine Trennwand voneinander separiert sind, die eine Eintrittsöffnung
für einen Luftstrom von der Sammelkammer zu dem Saugmittel aufweist, und wobei die
Trennwand als Eintrittsöffnung zur Ankopplung der Sammelkammer an die Saugmittel der
Aufnahmekammer einen sich von seiner Eintrittsfläche bei der Sammelkammer in Richtung
auf das Saugmittel verjüngenden Luftleittrichter aufweist, dessen Eintrittsfläche
den wesentlichen Teil der Trennwandfläche bildet.
[0002] In der Praxis kann insbesondere bei ultrakompakten Staubsaugern, vorzugsweise Bodenstaubsaugem,
deren Saugleistung zu niedrig sein. Dies kann beispielsweise durch eine verwinkelte
Führung des Saugluftstroms durch die äußerst kompakte Anordnung der einzelnen Bauteile
im Inneren des Gehäuses solcher Staubsauger herrühren. Weiterhin können in die Chassis
eines solchen Staubsaugers aufgrund des geringen Platzangebots oftmals nur leistungsschwächere
Gebläseaggregate bzw. Saugaggregate angebracht werden, die gegenüber herkömmlichen,
größeren Staubsaugertypen geringere Saugleistungen aufweisen.
[0003] Aus der
DE 198 02 345 A1 ist bekannt, im Luftleitrichter einen Rippenkörper anzuordnen, welcher eine Lärm-Schutzwandung
haltert. Nachteilig hierbei ist, dass die Lärm-Schutzwandung keine weitgehend ungehinderte
Hindurchführung eines Luftstroms von der Sammelkammer zu dem Saugmittel gestattet.
Vielmehr reduziert sie die aktive Lufteintrittsfläche wesentlich.
[0004] Aus der
DE 44 15 005 A1 ist bekannt, im Luftleittrichter eines Staubsaugers ein rotierend ausgebildetes Kegel-Sieb
mit Schaufelrädern anzuordnen.
[0005] Aus der
US 3,454,978 B ist bekannt, Gebläseschaufeln nicht direkt hinterm Lufteinlass sondern auf der entgegengesetzten
Seite des Motors anzuordnen.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Staubsauger bereitzustellen, dessen
Saugleistung selbst bei kompakter Bauweise verbessert ist und zugleich die Verletzungsgefahr
durch rotierende Gebläseblätter vermeidet.
[0010] Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst,
dass der Luftleittrichter in seinem Trichtergrund ein Eingriffschutzelement aufweist,
welches durch einen sich in Richtung der Sammelkammer domartig aufweitenden oder anders
geformten Rippenkörper gebildet ist, der Lücken zur weitgehend ungehinderten Hindurchführung
des Luftstroms von der Sammelkammer zu den Saugmitteln aufweist und dessen Schutzrippen
in der Trichtermitte des Luftleittrichters, das heißt zur Öffnung zum Gebläse hin,
in Richtung auf die Sammelkammer abstechen.
[0011] Dadurch, dass die Trennwand als Eintrittsöffnung einen Luftleittrichter aufweist,
dessen Eintrittsfläche den wesentlichen Teil der Trennwandfläche bildet, wird ein
zu großer Druckverlust des Luftstroms vom Sammelraum bzw. der Sammelkammer zu den
Saugmitteln weitgehend vermieden. Weiterhin wird dadurch eine zu stark beeinträchtigende
Geräuschentwicklung weitgehend vermieden. Denn je größer die Eintrittsfläche des Luftleittrichters
gewählt ist, desto weniger Widerstand wird dem zu den Saugmitteln gerichteten Luftstrom
entgegengesetzt. Dadurch sind weitaus weniger
[0012] Luftverwirbelungen in Richtung des Sammelraums möglich. Insgesamt läßt sich verbessert
ein gerichteter Luftstrom vom Sammelraum durch den Luftleittrichter zu den Saugmitteln
bereitstellen.
[0013] Zugleich wird durch das rippenförmige Eingriffschutzelement der Bediener vor einem
unzulässigen Hineinlangen in das Gebläse abgehalten, so daß zum Beispiel Handverletzungen
durch die rotierenden Gebläseblätter weitgehend vermieden sind. Durch die spezielle
Trichterform des als Motorschutzgitter wirkenden Eingriffschutzelements kann in vorteilhafter
Weise der freie Luftguerschnitt zwischen den einzelnen Rippen größtmöglich ausgeführt
werden, und somit eine relativ geringe Behinderung des Luftstroms trotz dieser zusätzlichen
Schutzmaßnahme erreicht werden.
[0014] Sonstige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
[0015] Die Erfindung und ihre Weiterbildungen werden nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- in schematischer Querschnittsdarstellung in Draufsicht die wesentlichen Komponenten
eines Staubsaugers, der nach dem erfindungsgemäßen Prinzip ausgebildet ist und funktioniert,
- Figur 2
- in schematischer, räumlicher Darstellung die Trennwand zwischen der Sammelkammer und
der Aufnahmekammer für die Saugmittel des Staubsaugers nach Figur 1, wobei die Trennwand
einen erfindungsgemäßen Luftleittrichter zur Führung des Luftstroms von der Sammelkammer
zu den Saugmitteln der Aufnahmekammer aufweist,
- Figur 3
- in schematischer Seitenansicht die Anordnung der Funktionskomponenten des erfindungsgemäßen
Staubsaugers nach Figur 1,
- Figur 4
- in schematischer vergrößerter Querschnittsdarstellung als Einzelheit des Staubsaugers
nach Figur 3 dessen Luftleittrichter am Eingang dessen Saugmittel, und
- Figur 5
- in schematischer Darstellung die Einzelkomponenten des Staubsaugers nach Figur 1 im
zerlegten Zustand.
[0017] Elemente mit gleicher Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren 1 mit 5 jeweils
mit denselben Bezugszeichen versehen.
[0018] Figur 1 zeigt schematisch in Draufsicht die Anordnung der wesentlichen Komponenten
eines Bodenstaubsaugers SS, der nach dem erfindungsgemäßen Prinzip ausgebildet ist.
Er weist an der einen Stirnseite seines Gehäuses GH eine Eintrittsöffnung EO mit vorzugsweise
kreisrundem Querschnitt zum Ansaugen von Saugluft SL auf. Im Gehäuse hinter dieser
Eintrittsöffnung EO ist eine erste Sammelkammer bzw. ein Sammelraum SR vorgesehen,
der der Ansammlung von anzusaugenden Partikeln bzw. Teilchen, insbesondere Schmutzpartikeln
oder Staubteilchen, dient. Hier im Ausführungsbeispiel von Figur 1 ist im Sammelraum
SR ein Filterbeutel bzw. Staubbeutel PF zur Aufnahme der von außen durch die Eintrittsöffnung
EO in die Sammelkammer SR hineingesaugten Schmutz oder Staubteilchen ST dient. Der
Filterbeutel PF ist dabei an das ausgangsseitige Ende der etwa rohrförmigen Eintrittsöffnung
EO innenseitig aufgesteckt, so daß von außen angesaugte Partikel bzw. Teilchen direkt
in das Innere des Staubbeutels PF gelangen. An die Eintrittsöffnung EO ist in der
Regel außen ein Staubsaugerrohr oder ein Staubsaugerschlauch angekoppelt, mit dem
sich dann zum Beispiel Staubteilchen von einem Teppich aufsaugen lassen.
[0019] Zweckmäßig kann es gegebenenfalls sein, in der Sammelkammer SR zwischen der Eintrittsöffnung
EO und dem Staubbeutel PF zusätzlich mindestens ein Filterelement wie zum Beispiel
ein Filtervlies zwischenzuschalten.
[0020] Im Gehäuse GH des Staubsaugers SS von Figur 1 ist vom Sammelraum bzw. von der Sammel-
oder Staubkammer SR eine Aufnahmekammer MR durch eine Zwischenwand TW abgetrennt.
Dieser Aufnahmeraum MR dient insbesondere der Unterbringung und Lagerung von Saugmitteln,
mit denen sich ein richtbarer Saugluftstrom LF durch die Eintrittsöffnung EO, dem
Sammelraum SR sowie dem dort gegebenenfalls vorgesehenen Staubbeutel PF hindurch erzeugen
läßt. In der Figur 1 ist dabei die Wegführung der Luftströmung LF durch das Innere
des Gehäuses des Staubsaugers SS hindurch durch gestrichelte Pfeile angedeutet. Die
Saugmittel sind beim Staubsauger SS primär durch ein Gebläse GB bekannter Bauart gebildet,
das von einem Motor MO angetrieben wird. Die Rotorblätter des Gebläses GB sind so
gestaltet, daß sie Luft von außen durch die Eintrittsöffnung EO in das Innere des
Gehäuses GH einsaugen, durch den Sammelraum SR hindurchströmen lassen, anschließend
durch eine Eintrittsöffnung in der Trennwand TW in den Aufnahmeraum MR absaugen, und
schließlich durch Austrittsöffnungen AO im Gehäuse GH wieder nach außen ausblasen.
Die ausströmende Ausblasluft ist in der Figur 1 ebenfalls mit gestrichelten Pfeilen
AL angedeutet. Neben den Saugmitteln MO, MR können im Aufnahmeraum MR gegebenenfalls
auch weitere Komponenten des Staubsaugers wie zum Beispiel dessen Kabeltrommel KT
zum Aufwickeln eines elektrischen Anschlußkabels KA untergebracht sein.
[0021] Um nun eine ausreichende Saugleistung des Staubsaugers SS selbst bei kompaktem Baumaß
bereitstellen zu können, wird die Eintrittsöffnung in der Trennwand TW zweckmäßigerweise
an einer solchen Stelle vorgesehen, daß der Luftstrom LF von der Eintrittsöffnung
EO durch den Sammelraum SR zu den Saugmitteln GB, MO hinter der Trennwand TW im Aufnahmeraum
MR im wesentlichen geradlinig gerichtet führbar ist. Um eine solche gezielte Luftführung
zu ermöglichen, das heißt der eingesaugten Luft eine bestimmte, vorgebbare Strömungsrichtung
aufprägen zu können, ist die Einlaßöffnung in der Trennwand TW als Luftleittrichter
LT ausgebildet. Dieser Luftleittrichter LT verjüngt sich ausgehend von seiner Eintrittsfläche
beim Sammelraum SR in Richtung auf die Saugmittel GB, MR zu. An seine Austrittsöffnung
sind unmittelbar die Saugmittel, insbesondere das Gebläse GB möglichst dicht mechanisch
angekoppelt.
[0022] Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Luftleittrichters LT von Figur 1 zeigt Figur 2
in räumlicher Darstellung im Detail. Dort weist der Luftleittrichter LT eine im wesentlichen
rechteckförmige Eintrittsfläche RE für den Luftstrom LF aus dem Staubraum SR auf.
Die Eintrittsfläche RE des Luftleittrichters LT schließt dabei im wesentlichen bündig
mit der ansonsten vorzugsweise plan ausgebildeten Trennwand TW ab. Die Innenwände
des Luftleittrichters LT laufen dann ausgehend von dieser rechteckförmigen Außenkontur
aufeinander in der Art eines Konus in Richtung auf die Saugmittel zu, die ja hinter
der Trennwand TW sitzen. Dabei bilden die Innenwände des Luftleittrichters LT schließlich
eine im Querschnitt etwa kreisrunde Ausgangsöffnung zur formschlüssigen Ankopplung
des etwa kreisrunden Ausblasrohres des Gebläses GB. Diese Form des Luftleittrichters
LT als Ankoppelkomponente für den Luftstrom LF zwischen der Sammelkammer SR und der
Aufnahmekammer MR ist in der Figur 4 anhand eines Querschnittsbildes vergrößert in
Seitenansicht dargestellt. Dabei endet das Innere des Luftleittrichters LT mit einer
etwa kreisrunden Austrittsöffnung KRO. An diese ist über stirnseitige Abdichtungselemente
GT das Gebläse GB mechanisch angekoppelt. Die Laufräder LR des Gebläses GB sind dabei
stirnseitig im Abdichtelement GT geführt, wo sie sich weitgehend dicht durch den Betrieb
einschleifen. Dadurch ist durch das Abdichtelement GT ein Puffer zwisehen dem jeweiligen
Laufrad wie zum Beispiel LR und dem Außengehäuse des Gebläses GB gebildet. Diese Verhältnisse
sind nochmals zusammen mit den wichtigsten anderen Komponenten des Staubsaugers SS
in der Figur 3 in Seitenansicht komplett dargestellt.
[0023] Der Luftleittrichter LT ist nun vorteilhafterweise als Eintrittsöffnung in der Trennwand
TW derart ausgebildet, daß seine Eintrittsfläche den wesentlichen Teil der Trennwandfläche
bildet. Dies geht insbesondere aus Figur 2 hervor. Vorzugsweise nimmt die Eintrittsfläche
RE des Luftleittrichters LT mindestens 50 %, bevorzugt zwischen 70 und 80 % der Gesamtfläche
der Trennwand TW ein. Durch diese großflächige Eintrittsfläche wird ein Druckabfall
des Luftstroms LF beim Ansaugen in die Saugmittel GB, MO im Aufnahmeraum MR hinein
weitgehend vermieden. Der Luftleittrichter bewirkt dabei durch seine sich in Richtung
auf die Saugmittel GB, MR verjüngende Form einen homogenen Übergang für den Luftstrom
LF von der Sammelkammer SR zu den an der Austrittsöffnung des Luftleittrichters LT
angekoppelten Saugmitteln. Denn die Ansaugröhre AR der Ansaugmittel GB, MR weist vorzugsweise
einen kreisrunden Querschnitt auf, der wesentlich kleiner als die Querschnittsbreite
der Trennwand TW ist. Zudem wird durch die annäherungsweise konusförmige Verjüngung
des Luftleittrichters LT ein zusätzlicher Ansogeffekt für den Luftstrom LF von der
Sammelkammer SR durch die Trennwand TW hindurch in den Aufnahmeraum MR bewirkt. Durch
den sich in Richtung auf die Sammelkammer SR hin aufspreizenden, aufweitenden Eintrittskanal
des Luftleittrichters LT wird eine Bündelwirkung bzw. Fokussierung des Luftstroms
LF zusätzlich mit erreicht. Dadurch läßt sich der Luftstrom LF durch die Aufnahmekammer
SR sowie dem dort eingebrachten Staubbeutel PF in gezielter Weise richten, d.h. eine
Wegführung für den Luftstrom vorgeben. Insbesondere wird der Luftstrom LF durch entsprechende
Ausrichtung der Eintrittsöffnung des Lichtleittrichters LT auf die gegenüberliegende
Eintrittsöffnung EO der Sammelkammer SR im wesentlichen geradlinig geführt. Dadurch
ist eine besonders kompakte Anordnung der Komponenten des Staubsaugers SS in dessen
Gehäuse bei gleichzeitig hoher Saugleistung gewährleistet. Durch diese zum Sammelraum
SR gewandte Aufspreizung bzw. Aufweitung des Luftleittrichter LT wird der angesaugten
Luftströmung LF ein geringerer Luftwiderstand entgegengesetzt, wie wenn die Eintrittsöffnung
in der Trennwand TW lediglich kreisrund ausgebildet wäre. Dadurch sind durch den Luftleittrichter
LT auch weitgehend Luftverwirbelungen zurück in den Sammelraum SR weitgehend vermieden.
Je größer dabei der Einlauftrichter des Luftleittrichters LT gewählt wird, desto weniger
kommt es zu unerwünschten Reflexionen des Luftstroms LF zurück in den Staubraum SR
und desto besser läßt sich die Luftströmung durch das Gebläse GB der Saugmittel aus
dem Staubraum SR absaugen.
[0024] Erfindungsgemäß ist zusätzlich im Grund, das heißt, in der Nähe der Austrittsöffnung
des Luftleittrichters LT, ein in Richtung der Sammelkammer SR abstehendes Eingriffschutzelement
ES vorzusehen. Dieses ist vorzugsweise konusförmig gewölbt ausgebildet. Es weist insbesondere
einen Rippenkörper mit Lücken zum Hindurchlassen des Luftstroms LF auf. Dieser Rippenkörper
ist gegenläufig zur Verjüngung des Eintrittskanals des Luftleittrichters LT ausgerichtet.
Insbesondere weist er ebenfalls eine Trichterform auf, die sich in Richtung auf die
Sammelkammer SR hin aufweitet. Dadurch läßt sich ebenfalls eine Vergrößerung der Eintrittsfläche
für den Luftstrom LF erzielen. Ein unerwünschter Druckverlust des Luftstroms LF beim
Übergang von der Sammelkammer SR zu den Saugmitteln GB, MO ist somit weitgehend vermieden.
Durch dieses rippenförmige Eingriffschutzelement ES wird der Bediener vor einem unzulässigen
Hineinlangen in das Gebläse abgehalten, so daß zum Beispiel Handverletzungen durch
die rotierenden Gebläseblätter weitgehend vermieden sind. Durch die spezielle Trichterform
des als Motorschutzgitter wirkenden Eingriffschutzelements ES kann in vorteilhafter
Weise der freie Luftquerschnitt zwischen den einzelnen Rippen größtmöglich ausgeführt
werden, und somit eine relativ geringe Behinderung des Luftstroms trotz dieser zusätzlichen
Schutzmaßnahme erreicht werden.
[0025] Zusammenfassend betrachtet ist es also zweckmäßig, aus Sicherheitsgründen in der
Trichtermitte des Luftleittrichters LT, das heißt zur Öffnung zum Gebläse hin, Schutzrippen
in Form eines domartigen, in Richtung der Sammelkammer SR abstehenden Eingriffsschutzelements
ES vorzusehen. Neben der sich in Richtung der Sammelkammer SR domartig aufweitenden
Form des Eingriffsschutzelements ES können gegebenenfalls auch anders geformte Rippenkörper
ebenfalls eine Sicherheitsfunktion erfüllen.
[0026] Zweckmäßigerweise steht das domartige Eingriffsschutzelement ES in Richtung der Sammelkammer
SR lediglicht so weit ab, daß seine Außenkontur bündig mit der Eintrittsfläche RE
des Luftleittrichters LT abschließt. Dadurch kann in vorteilhafter Weise zusätzlich
mindestens ein Filterelement FI vor der Eintrittsöffnung des Luftleittrichters LT
mittels zweier seitlich von der Eintrittsfläche RE des Luftleittrichters LT angeordneter
Stegklemmen SI1, SI2 angebracht werden. Dieses Filterelement FI dient zur weiteren
Reinigung der Abluft LF, die aus dem Staubraum SR abgezogen wird. Es kann insbesondere
als Pollen- oder Allergikerfilter ausgebildet sein. Ein oder mehrere Filtervliese
FIV werden dort vorzugsweise zwischen die beiden Hälften eines heftartigen Haltegitters
HF eingeklemmt. Dies ist in der Figur 5 dargestellt, wo die übrigen Komponenten des
Staubsaugers in zerlegtem Zustand dargestellt sind.
[0027] Die Trennwand TW, der Luftleittrichter LT und dessen vorgesetztes Eingriffsschutzelement
sind als einstückiges Bauteil ausgebildet. Nicht zur Erfindung gehört, diese drei
Komponenten als Einzelbauteile zu fertigen und dann mechanisch aneinander zu koppeln.
[0028] Insbesondere kann also der Luftleittrichter fest, das heißt direkt in das Kunststoffgehäuse
derTrennwand zwischen dem Staubraum und Motorraum integriert sein. Auf der Motorraumseite
wird dann der Motor bzw. das zugehörige Gebläse zweckmäßig über Gummiteile an die
Austrittsöffnung des Luftleittrichters angekoppelt und abgedichtet. Gemäß einer weiteren
Variante kann der Luftleittrichtergegebenenfalls als Zusatzteil auf dem Motor bzw.
die Gebläsehaube gesteckt werden. Die ganze Einheit wird dann über Gummiteile bekannter
Art im Gerätekörper angekoppelt und abgedichtet. Bei bisherigen Bauweisen konnte die
Saugluft nur um sehrstarke Krümmungen aus dem Staubraum in das Gebläse gelangen. Durch
den Luftleittrichter wird nun die Luft strömungsgünstig aus dem Staubraum in das Gebläse
geführt. Dieser Luftleittrichter wird vorteilhafterweise im Staubraum zur Vergrößerung
der Eintrittsfläche als Rechteck ausgeführt. Die Trichterform verläuft dabei vorzugsweise
zügig und ohne Kontursprung auf den runden Durchmesser der Gebläseeintrittsöffnung
zu. Aus Sicherheitsgründen können in der Trichtermitte (Öffnung zum Gebläse) Schutzrippen
angebracht sein. Der Rippenkörper ist dabei zweckmäßigerweise gegenläufig zum Luftleittrichter
nach außen in Richtung auf den Staubraum zu trichterförmig ausgebildet. Durch diese
spezielle Trichterform des Motorschutzgitters (Rippenkörpers) kann der freie Luftquerschnitt
zwischen den einzelnen Rippen größtmöglich ausgeführt bzw. eine relativ geringere
Behinderung des Luftstromes erreicht werden. Dadurch ist insgesamt eine Steigerung
der Luftleistung und somit eine Erhöhung der Abgabeleistung des jeweiligen Staubsaugers
ermöglicht.
1. Staubsauger (SS) zum Aufsaugen und Ansammeln von Partikeln (ST) in mindestens einer
Sammelkammer (SR), mit mindestens einer Aufnahmekammer (MR) für Saugmittel (MO, GB)
umfassend ein von einem Motor (MO) angetriebenes Gebläse (GB),
wobei die Sammelkammer (SR) und die Aufnahmekammer (MR) durch eine Trennwand (TW)
voneinander separiert sind, die eine Eintrittsöffnung für einen Luftstrom (LF) von
der Sammelkammer (SR) zu dem Saugmittel (MO, GB) aufweist,
und wobei die Trennwand (TW) als Eintrittsöffnung zur Ankopplung der Sammelkammer
(SR) an die Saugmittel (MO, GB) der Aufnahmekammer (MR) einen sich ausgehend von seiner
Eintrittsfläche (RE) bei der Sammelkammer (SR) in Richtung auf die Saugmittel (MO,
GB) verjüngenden Luftleittrichter (LT) aufweist, dessen Eintrittsfläche (RE) den wesentlichen
Teil der Trennwandfläche (TW) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass
der Luftleittrichter (LT) in seinem Trichtergrund ein Eingriffschutzelement (ES) aufweist,
welches durch einen sich in Richtung der Sammelkammer (SR) domartig aufweitenden oder
anders geformten Rippenkörper gebildet ist,
der Lücken zur weitgehend ungehinderten Hindurchführung des Luftstroms (LF) von der
Sammelkammer (SR) zu den Saugmitteln (MO, GB) aufweist und dessen Schutzrippen in
der Trichtermitte des Luftleittrichters (LT), das heißt zur Öffnung zum Gebläse (GB)
hin, in Richtung auf die Sammelkammer (SR) abstehen,
und dass die Trennwand (TW), der Luftleittrichter (LT) und dessen vorgesetztes Eingriffschutzelement (ES) ein einstückiges Bauteil bilden.
2. Staubsauger (SS) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das domartige Eingriffschutzelement (ES) in Richtung der Sammelkammer (SR) lediglich
soweit absteht, dass seine Außenkontor bündig mit der Eintrittsfläche (RE) des Luftleittrichters
(LT) abschließt.
3. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftleittrichter (LT) bezüglich seiner Eintrittsfläche derart in der Trennwand
(TW) vorgesehen ist, dass von der Sammelkammer (SR) zu den Saugmitteln (MO, GB) in
der Aufnahmekammer (MR) ein annäherungsweiser geradliniger Saugluftstrom (LF) bereitgestellt
ist.
4. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftleittrichter (LT) eine im wesentlichen rechteckförmige Eintrittsfläche auf
Seiten der Sammelkammer (SR) aufweist.
5. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Luftleittrichter (LT) in Richtung auf die Saugmittel (MO, GB) zu weitgehend
stetig verjüngt.
6. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftleittrichter (LT) eine Austrittsfläche aufweist, die im wesentlichen kreisrund
ausgebildet ist und einen Durchmesser aufweist, der im wesentlichen der Eintrittsöffnung
des Gebläses (GB) der Saugmittel entspricht.
7. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Sammelkammer (SR) eine Filtertüte (PF) zum Ansammeln der Partikel (ST) vorgesehen
ist.
8. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Eintrittsfläche des Luftleittrichters (LT) mindestens ein zusätzliches Filterelement
(FI) zum Reinigen des Luftstroms (LF) von der Sammelkammer (SR) zu den Saugmitteln
(MO, GB) vorgesehen ist.
9. Staubsauger (SS) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsfläche (RE) des Luftleittrichters (LT) mindestens 50 %, bevorzugt zwischen
70 und 80 %, der Gesamtfläche der Trennwand einnimmt.
1. Vacuum cleaner (SS) for sucking up and collecting particles (ST) in at least one collecting
chamber (SR), with at least one receiving chamber (MR) for suction means (MO, GB)
comprising a fan (GB) driven by a motor (MO), wherein the collecting chamber (SR)
and the receiving chamber (MR) are separated from one another by a partition wall
(TW) which has an inlet opening for an airflow (LF) from the collecting chamber (SR)
to the suction means (MO, GB) and wherein the partition wall (TW) has, as inlet opening
for coupling of the collecting chamber (SR) to the suction means (MO, GB) of the receiving
chamber (MR), an air guide funnel (LT) which narrows from its entry surface (RE) starting
from its entry surface (RE) at the collecting chamber (SR) in direction towards the
suction means (MO, GB) and the entry area (RE) of which forms the substantial part
of the partition wall area (TW), characterised in that the air guide funnel (LT) has in its funnel base an intrusion protection element
(ES) which is formed by a ribbed body, which widens in dome-like manner or is otherwise
shaped in direction towards the collecting chamber (SR) and which has gaps for substantially
unobstructed passage of the air flow (LF) from the collecting chamber (SR) to the
suction means (MO, GB), the protective ribs of the element protruding in the funnel
centre of the air guide funnel (LT), i.e. towards the opening to the fan (GB), in
direction towards the collecting chamber (SR), and the partition wall (TW), the air
guide funnel (LT) and the intrusion protection element (ES) form an integral component..
2. Vacuum cleaner (SS) according to claim 1, characterised in that the dome-like intrusion protection element (ES) protrudes in the direction of the
collecting chamber (SR) only to such an extent that its outer contour is flush with
the entry area (RE) of the air guide funnel (LT).
3. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that the air guide funnel (LT) is provided with respect to its entry area in the partition
wall (TW) in such a manner that an approximately rectilinear suction air flow (LF)
is provided from the collecting chamber (SR) to the suction means (MO, GB) in the
receiving chamber (MR).
4. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that the air guide funnel (LT) has a substantially rectangular entry area on sides of
the collecting chamber (SR).
5. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that the air guide funnel (LT) substantially constantly narrows in direction towards the
suction means (MO, GB).
6. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that the air guide funnel (LT) has an exit area which is formed to be substantially circularly
round and has a diameter which substantially corresponds with the inlet opening of
the fan (GB) of the suction means.
7. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that a filter bag (PF) for collecting the particles (ST) is provided in the collecting
chamber (SR).
8. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one additional filter element (FI) for cleaning the air flow (LF) from the
collecting chamber (SR) to the suction means (MO, GB) is provided in front of the
entry area of the air guide funnel (LT).
9. Vacuum cleaner (SS) according to any one of the preceding claims, characterised in that the entry area (RE) of the air guide funnel (LT) occupies at least 50%, preferably
between 70 and 80%, of the total area of the partition wall.
1. Aspirateur (SS) pour aspirer et accumuler des particules (ST) dans au moins une chambre
d'accumulation (SR), comprenant au moins une chambre de réception (MR) pour des moyens
d'aspiration (MO, GB) comprenant un ventilateur (GB) entraîné par un moteur (MO),
la chambre d'accumulation (SR) et la chambre de réception (MR) étant séparées l'une
de l'autre par une paroi de séparation (TW) qui est pourvue d'une ouverture d'entrée
pour un courant d'air (LF) de la chambre d'accumulation (SR) vers le moyen d'aspiration
(MO, GB),
et la paroi de séparation (TW) étant pourvue, en tant qu'ouverture d'entrée pour le
couplage de la chambre d'accumulation (SR) avec les moyens d'aspiration (MO, GB) de
la chambre de réception (MR), d'un entonnoir canalisateur d'air (LT) se rétrécissant
à partir de de sa surface d'entrée (RE) au niveau de la chambre d'accumulation (SR)
en direction des moyens d'aspiration (MO, GB), entonnoir dont la surface d'entrée
(RE) forme la principale partie de la surface de paroi de séparation (TW),
caractérisé en ce que l'entonnoir canalisateur d'air (LT) comprend un élément de protection contre un accès
(ES) dans son fond d'entonnoir,
élément qui est formé par un corps à ailettes s'élargissant à la manière d'un dôme
en direction de la chambre d'accumulation (SR) ou ayant une autre forme,
qui est pourvu de vides pour une traversée largement sans encombre du courant d'air
(LF) de la chambre d'accumulation (SR) vers les moyens d'aspiration (MO, GB) et dont
les ailettes de protection sont saillantes dans le milieu d'entonnoir de l' entonnoir
canalisateur d'air (LT), c'est-à-dire vers l'ouverture menant au ventilateur (GB),
en direction de la chambre d'accumulation (SR) et en ce que la paroi de séparation (TW), l'entonnoir canalisateur d'air (LT) et son frontal élément
de protection contre un accès (ES) forment un élément unitaire.
2. Aspirateur (SS) selon la revendication 1, caractérise en ce que l'élément de protection contre un accès à la manière d'un dôme (ES) fait simplement
saillie en direction de la chambre d'accumulation (SR) au point que son contour extérieur
se termine dans le plan de la surface d'entrée (RE) de l' entonnoir canalisateur d'air
(LT).
3. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entonnoir canalisateur d'air (LT) est prévu dans la paroi de séparation (TW), en
ce qui concerne sa surface d'entrée, de manière à ce qu'un courant d'air (LF) approximativement
rectiligne soit assuré de la chambre d'accumulation (SR) vers les moyens d'aspiration
(MO,GB) dans la chambre de réception (MR).
4. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entonnoir canalisateur d'air (LT) possède une surface d'entree essentiellement
rectangulaire sur le côte de la chambre d'accumulation (SR).
5. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entonnoir canalisateur d'air (LT) se rétrécit en grande partie continuellement
en direction des moyens d'aspiration (MO, GB).
6. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'entonnoir canalisateur d'air (LT) est pourvu d'une surface de sortie qui est exécutée
de manière essentiellement circulaire et possède un diamètre qui correspond essentiellement
à l'ouverture d'entrée du ventilateur (GB) des moyens d'aspiration.
7. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un sac filtrant (PF) pour l' accumulation des particules (ST) est prévu dans la chambre
d'accumulation (SR).
8. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément filtrant (FI) supplémentaire est prévu devant la surface d'entrée
de l'entonnoir canalisateur d'air (LT) pour nettoyer le courant d'air (LF) de la chambre
d'accumulation (SR) vers les moyens d'aspiration (MO, GB).
9. Aspirateur (SS) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface d'entrée (RE) de l' entonnoir canalisateur d'air (LT) occupe au moins
50%, de préférence entre 70% et 80%, de la surface totale de la paroi de séparation.
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