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(11) |
EP 1 434 908 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
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Anmeldetag: 31.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/008556 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/029548 (10.04.2003 Gazette 2003/15) |
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VERFAHREN ZUM AUTOMATISCHEN STEUERN EINES WASSERFÜHRENDEN HAUSHALTGERÄTES UND HAUSHALTGERÄT
DAZU
METHOD FOR THE AUTOMATIC CONTROL OF A WATER-CARRYING HOUSEHOLD APPLIANCE AND A CORRESPONDING
HOUSEHOLD APPLIANCE
PROCEDE DE COMMANDE AUTOMATIQUE D'UN APPAREIL MENAGER VEHICULANT DE L'EAU ET APPAREIL
MENAGER CORRESPONDANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
01.10.2001 DE 10148452
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.07.2004 Patentblatt 2004/28 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- SECHELMANN, Christian
14656 Brieselang (DE)
- CZYZEWSKI, Gundula
13125 Berlin (DE)
- SCHULZE, Ingo
16341 Zepernick (DE)
- BERGEMANN, Heinz-Jürgen
81543 München (DE)
- GÖTZ, Konrad
93309 Kelheim (DE)
- REINKER, Bernward
93128 Regenstauf (DE)
- JÄHNERT, Detlef
81541 München (DE)
- SALEIN, Matthias
13467 Berlin (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 384 148 DE-A- 19 834 230
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EP-A- 0 859 296
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zum automatischen Steuern eines wasserführenden
Haushaltgerätes für die Nassbehandlung von zu reinigenden Gegenständen, insbesondere
einer programmgesteuerten Frontlader-Waschmaschine, mit einer Funktion zum manuellen
Anhalten eines gerade ablaufenden Steuerprogramms und mit Sicherheitseinrichtungen
zum Verhindern des manuellen Öffnens der Zugangstür oder -Klappe zum Behandlungsraum,
wenn mindestens ein Sicherheitskriterium den Schutz der Bedieungsperson erfordert.
[0002] Durch die DE 198 34 230 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Einstellen
eines Betriebsprogramms eines programmgesteuerten Haushaltgerätes bekannt. Darin wird
ein mehrzeiliges Anzeigedisplay beschrieben, durch das eine Vielzahl von Programmfunktionen
und weiteren Hinweisen der Bedienungsperson mitgeteilt werden kann.
[0003] Aus der EP 0 384 148 A1 geht eine Türverschlusseinrichtung für eine Wasch- oder Trockenmaschine
hervor. Diese umfasst einen elektromechanischen Aktuator zum Verschließen und Öffnen
der Tür, sowie einen elektrischen Kontakt zum Anschließen des Aktuators. Die Einrichtung
umfasst weiter eine Mehrzahl elektronischer Komperatoren welchen Spannungen zugeführt
werden, die proportional charakteristischer Daten der Maschine zu werten sind, sowie
Vergleichsspannungen. Die Komperatoren steuern ein logisches NOR-Gatter an, welches
seinerseits den elektrischen Kontakt ansteuert. Diese Einrichtung gestattet das Öffnen
der Tür während oder nach jedem Betriebszyklus der Maschine, in Zuständen, die sicher
für eine Bedienungsperson sind.
[0004] Die EP 0 859 296 A1 betrifft ein Verfahren zur Sicherung eines Haushaltsgerätes vor
unbeabsichtigten Eingriff in den gewählten Betriebsablauf. Um ein gewähltes Waschprogramm
gegen unbefugte Veränderung durch einen Dritten zu schützen, wird durch gleichzeitiges
Betätigen mindestens zweier der Programmeingabeelemente eine elektrische Sicherungs-Sperre
für das angewählte Programm aktiviert.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Verfahren der eingang beschriebenen
Art Maßnahmen zu treffen, die einen Eingriff in den Behandlungsraum ohne Sicherheitsbedenken
gestatten, nachdem das Programm bereits angelaufen war.
[0006] Sofern nämlich nach dem Anlaufen eines gestarteten Programmes Sicherheitskriterien
zu beachten sind, bevor in den Behandlungsraum eingegriffen werden kann, ist ein solcher
Behandlungsraum bekanntermaßen vor jedem Zugriff gesperrt zu halten. Beispielsweise
ist die Waschmaschinentür vor dem Eingriff in die Trommel gesperrt, wenn der Schleuderprozess
bereits begonnen hat, indem die Beschickungstür programmgesteuert verriegelt ist.
Erst nach dem Ende des Schleuderganges wird die Verriegelung aufgehoben, und zwar
erst dann, wenn ein zumeist durch einen Bimetallstreifen oder durch ein PTC-Element
gesteuerter Riegel entsperrt wird.
[0007] Im übrigen wird im allgemeinen bei Frontlader-Waschmaschinen die Beschickungstür
in ihrer Verschlussstellung ca. fünf bis zehn Minuten nach Beginn des Programmablaufs
verriegelt und nicht mehr freigegeben. Die einzige, nicht autorisierte Lösung für
die Bedienungsperson, danach nochmals in den Behandlungsraum zugreifen zu können,
besteht darin, die Netzspannnung von der Maschine abzuschalten und nach einer Wartezeit
von zwei bis drei Minuten (Abkühlzeit für Bimetall oder PTC-Element) die nun ohne
Beachtung der Sicherheitskriterien frei gegebene Tür zu öffnen. Dann besteht allerdings
die Gefahr des Auslaufens von kalter oder heißer Lauge und ggf. sogar der Verbrühung.
[0008] Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die vorstehend genannte Aufgabe dadurch gelöst,
dass beim Betätigen der Anhaltefunktion mindestens einmal eine Prüfroutine zur Überprüfung
des Sicherheitskriteriums bzw. der Sicherheitskriterien ausgelöst wird und dass die
Zugangstür oder -Klappe zum Öffnen freigegeben wird, sobald keines der Sicherheitskriterien
den Schutz der Bedienungsperson mehr erfordert. Während des Bearbeitungsprogramms
ist nun zwar die Zugangstür weiterhin verriegelt. Die Anhaltefunktion kann nun aber
- ob manuell oder programmgesteuert - einen Pause-Zustand definieren, in dem der weitere
Programmablauf unterbrochen wird. Während dieses Pause-Zustands werden die Sicherheitskriterien
(bei einer Waschmaschine beispielsweise Wasserstand, Temperatur und Trommeldrehzahl)
periodisch geprüft, bis keines der Sicherheitskriterien mehr den Schutz der Bedienungsperson
erfordert. Dann wird das Öffnen des Fensters freigegeben.
[0009] Bei einem Haushaltgerät mit einer Einrichtung zum Anzeigen von Texten oder Mustern
kann die Erfindung in besonders vorteilhafter Weise dadurch weitergebildet sein, dass
beim Anhalten des Steuerprogrammms ein Hinweistext oder -muster auf die Anzeigeeinrichtung
geschaltet wird, solange ein Sicherheitskriterium den Schutz der Bedienungsperson
erfordert. Dann kann nämlich der Bedienungsperson durch den Inhalt des Hinweistextes
oder des Hinweismusters signalisiert werden, dass und warum sich die Tür immer noch
nicht öffnen lässt. Sie kann nun anhand des Inhalts der Anzeige selbst abschätzen,
ob es sich lohnt, den Programmablauf weiterhin gestoppt zu halten und das Erlöschen
der Sicherheitssperre abzuwarten, oder ob der Programmablauf, z.B. durch erneutes
Drücken einer Starttaste, doch besser fortzusetzen ist.
[0010] Andernfalls kann die Bedienungsperson warten; denn nach einer Weiterbildung der Erfindung
wird der sicherheitsrelevante Hinweistext oder das sicherheitsrelevante Hinweismuster
von der Anzeigeeinrichtung abgeschaltet, sobald keines der Sicherheitskriterien den
Schutz der Bedienungsperson mehr erfordert.
[0011] In einem Haushaltgerät mit einem Anzeigedisplay zur Durchführung des vorstehend beschriebenen
Verfahrens kann eine Bedienungshandhabe zum Anhalten des Steuerprogramms vorgesehen
sein. Das Anhalten kann beispielsweise durch die Starttaste erfolgen, die zugleich
als Bedienungshandhabe zum Anhalten ausgebildet ist.
[0012] Es kann aber auch für die Dauer des Programmablaufs einer Bedienungshandhabe die
Funktion im Display zugeordnet und angezeigt werden, durch die ein Anhalten ermöglicht
wird (Anzeige "Nachlegen?"). Dazu ist das erfindungsgemäße Haushaltgerät mit einem
mehrzeiligen Anzeigedisplay für Texte und Muster versehen, deren Zeilen bzw. Zeichen
jeweils einzelnen Bedienungshandhaben zugeordnet sind, deren auf das Steuerprogramm
einwirkende Funktion mit dem Inhalt aus der jeweiligen Anzeigezeile korreliert, und
dadurch vorteilhaft weitergebildet, dass ein Text oder Muster mit dem Inhalt "Pause"
vorgesehen ist.
[0013] Anhand eines in einem schematisch dargestellten Display realisierten Ausführungsbeispiels
werden weitere Aspekte des erfindungsgemäßen Verfahrens und des zur Durchführung dieses
Verfahrens geeigneten Haushaltgerätes (hier eine Waschmaschine) nachstehend erläutert.
[0014] Das Display 1 enthält entsprechend der Zahl der in jeder der im Eingabefeld außerdem
angeordneten Tastenbänke 2 und 3 übereinander angeordneten Vierecktasten vier Zeilen,
in denen während der Auswahlphase für eine Programmzusammenstellung den jeweiligen
Vierecktasten einzelne Angebote zugeordnet sind. Im dargestellten Bild ist nur die
linke untere Vierecktaste für eine Eingabe vorbereitet, nämlich um eine Änderung einzuleiten.
[0015] Links neben dem Eingabefeld ist eine Rundtaste 4 zum Einschalten des Eingabefeldes
und der Programmsteuerung angeordnet. Rechts neben dem Eingabefeld befindet sich die
Rundtaste 5, durch die ein einmal ausgewähltes Programm gestartet werden kann. Soll
das Programm angehalten werden, weil beispielsweise ein vergessenes Wäschestück noch
nachträglich dem Bearbeitungsprozess zugeführt oder ein bereits im Wäscheposten befindliches
Wäschestück wieder entnommen werden soll, dann kann die Rundtaste 5 erneut gedrückt
werden. Daraufhin beginnt das Programmsteuergerät eine Abfrageroutine, während der
die Sicherheitskriterien abgefragt werden.
[0016] Ist beispielsweise die Temperatur der Lauge bereits bedenklich hoch, dann erscheint
in dem Anzeigefeld 6, das während des Programmablaufs mit dem jeweiligen Hinweis über
den gerade vorliegenden Programmstand beschaltet ist - im vorliegenden Bild zeigt
die Angabe "Waschen" an, dass der Programmablauf aktuellerweise beim Waschen ist -,
ein Hinweis etwa derart ("Temperatur zu hoch"), dass derzeit ein Öffnen der Tür wegen
zu hoher Temperatur nicht möglich ist. Dies ist ein temporäres Kriterium, von dem
die Bedienungsperson weiß, dass es vorüber geht. Allerdings kann die Wartezeit bis
zur genügend weiten Abkühlung u. U. recht lang sein.
[0017] Dies ist beim Schleuderprozess anders, wenn der Programmablauf hier etwa noch angehalten
werden soll. Dann wird nach dem Stoppen des Prozesses zunächst angezeigt "Drehzahl
zu hoch", weil beim Einleiten der Unterbrechung die Trommel mit einer hohen Drehzahl
betrieben wird, bei der die Berührung mit der Wäsche oder Wäschetrommel gefährlich
werden kann. Auch dann wird wieder die Abfrageroutine eingeleitet und beim Sicherheitskriterium
"Drehzahl" eine noch zu hohe Trommeldrehzahl ausgemacht. Ergo erscheint in der Anzeige
der Hinweis "Drehzahl zu hoch", bis bereits kurze Zeit nach Abschalten des Schleuderantriebs
die Trommel ausgelaufen ist. Dann erlischt der Warnhinweis, statt dessen erscheint
der Hinweis "Nachlegen möglich" und die Tür wird zum Öffnen frei gegeben. Hierfür
musste die Bedienungsperson nicht lange warten.
[0018] Entsprechendes gilt für den Hinweis "Wasserstand zu hoch", der allerdings einen festen
Zustand kennzeichnet, der nicht ohne eine Sondermaßnahme im Programmablauf zu ändern
ist. Dies weiß die Bedienungsperson und kann sich entscheiden, ob sie diese Sondermaßnahme
(Abpumpen) einleiten und damit den begonnenen Arbeitsprozess völlig neu starten oder
doch lieber auf das beabsichtigte Nachlegen oder Entnehmen verzichten will.
[0019] In ähnlicher Weise können automatische Prozesse bei anderen programmgesteuerten Haushaltgeräten
unterbrochen und diese Unterbrechung sichtbar gemacht werden. Statt der alphanumerischen
Anzeige können auch piktogrammartige Muster oder Musteranimationen angezeigt werden.
1. Verfahren zum automatischen Steuern eines wasserführenden Haushaltgerätes für die
Nassbehandlung von zu reinigenden Gegenständen, insbesondere einer programmgesteuerten
Frontlader-Waschmaschine, mit einer Funktion zum manuellen Anhalten eines gerade ablaufenden
Steuerprogrammms und mit Sicherheitseinrichtungen zum Verhindern des manuellen Öffnens
der Zugangstür oder -klappe zum Behandlungsraum, wenn mindestens ein Sicherheitskriterium
den Schutz der Bedieungsperson erfordert, dadurch gekennzeichnet, dass beim Betätigen der Anhaltefunktion mindestens einmal eine Prüfroutine zur Überprüfung
des Sicherheitskriteriums bzw. der Sicherheitskriterien ausgelöst wird und dass die
Zugangstür oder -klappe zum Öffnen freigegeben wird, sobald keines der Sicherheitskriterien
den Schutz der Bedienungsperson mehr erfordert.
2. Verfahren nach Anspruch 1 bei einem Haushaltgerät mit einer Einrichtung (1) zum Anzeigen
von Texten oder Mustern, dadurch gekennzeichnet, dass beim Anhalten des Steuerprogrammms ein Hinweistext oder-muster auf die Anzeigeeinrichtung
(1) geschaltet wird, solange ein Sicherheitskriterium den Schutz der Bedienungsperson
erfordert.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinweistext oder das Hinweismuster den Inhalt des Sicherheitskriteriums wiedergibt.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der sicherheitsrelevante Hinweistext oder das sicherheitsrelevante Hinweismuster
von der Anzeigeeinrichtung (1) abgeschaltet wird, sobald keines der Sicherheitskriterien
den Schutz der Bedienungsperson mehr erfordert.
5. Haushaltgerät mit einem Anzeigedisplay (1), eingerichtet zum automatischen Steuern
einer Nassbehandlung von zu reinigenden Gegenständen, mit einer Funktion zum manuellen
anhalten eines gerade ablaufenden Steuerprogramms und mit Sicherheitseinrichtungen
zum Verhindern des manuellen Öffnens der Zugangstür oder -klappe zum Behandlungsraum,
wenn mindestens ein Sicherheitskriterium den Schutz der Bedienungsperson erfordert,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedienungshandhabe (5) zum anhalten des Steuerprogramms vorgesehen ist, und
dass beim Betätigen der Anhaltefunktion mindestens einmal eine Prüfroutine zur Überprüfung
des Sicherheitskriteriums bzw. der Sicherheitskriterien ausgelöst wird und dass die
Zugangstür oder -klappe zum Öffnen freigegeben wird, sobald kein Sicherheitskriterium
den Schutz der Bedienungsperson mehr erfordert.
6. Haushaltgerät nach Anspruch 5 mit einem mehrzeiligen Anzeigedisplay (1) für Texte
und Muster, deren Zeilen bzw. Zeichen jeweils einzelnen Bedienungshandhaben (2,3)
zugeordnet sind, deren auf das Steuerprogramm einwirkende Funktion mit dem Inhalt
aus der jeweiligen Anzeigezeile korreliert, dadurch gekennzeichnet, dass ein Text oder Muster mit dem Inhalt "Pause" vorgesehen ist.
7. Haushaltgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dem Text oder Muster mit dem Inhalt "Pause" im Anzeigedisplay (1) ein weiterer Text
oder ein weiteres Muster zugeordnet ist, der oder das auf den Inhalt des Sicherheitskriteriums
hinweist, das den Schutz der Bedienungsperson erfordert, solange deswegen die Zugangstür
oder -klappe gegen das Öffnen gesperrt ist.
8. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, welches als Waschmaschine ausgebildet
ist und bei dem eines der Sicherheitskriterien ein bestimmtes Maximalniveau der Lauge
im Laugenbehälter ist.
9. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, welches als Waschmaschine ausgebildet
ist und bei dem eines der Sicherheitskriterien eine bestimmte Maximalhöhe der Laugentemperatur
ist.
10. Haushaltgerät nach einem der Ansprüche 5 bis 7, welches als Waschmaschine ausgebildet
ist und bei dem eines der Sicherheitskriterien eine bestimmte Maximalhöhe er Trommeldrehzahl
ist.
1. Method for automatic control of a water-conducting domestic appliance for wet-treatment
of articles to be cleaned, particularly a program-controlled front-loading washing
machine, with a function for manual stopping of a just-running control program and
with safety devices for preventing manual opening of the access door or access flap
to the treatment chamber when at least one safety criterion requires protection of
the user, characterised in that on actuation of the stopping function at least one check routine for checking the
safety criterion or the safety criteria is triggered and that the access door or access
flap is released for opening as soon as none of the safety criteria continues to require
protection of the user.
2. Method according to claim 1 in a domestic appliance with a device (1) for displaying
texts or patterns, characterised in that on stopping of the control program an advisory text or pattern is applied to the
indicating device (1) as long as a safety criterion requires protection of the user.
3. Method according to claim 2, characterised in that the advisory text or the advisory pattern reproduces the content of the safety criterion.
4. Method according to claim 2 or 3, characterised in that the safety-relevant advisory text or the safety-relevant advisory pattern is switched
off by the indicating device (1) as soon as none of the safety criteria continues
to require protection of the user.
5. Domestic appliance with an indicating display (1), equipped for automatic control
of a wet treatment of articles to be cleaned, with a function for manual stopping
of a just-running control program and with safety devices for preventing manual opening
of the access door or access flap to the treatment chamber when at least one safety
criterion requires protection of the user, characterised in that a manual operating means (5) for stopping the control program is provided and that
on actuation of the stopping function at least one check routine for checking the
safety criterion or the safety criteria is triggered and that the access door or access
flap is freed for opening as soon as no safety criterion continues to require protection
of the user.
6. Domestic appliance according to claim 5 with a multi-line indicating display (1) for
texts and patterns, the lines or signs of which are each associated with a respective
individual manual operating means (2, 3), the function of which acting on the control
program is correlated with the content of the respective indicating line, characterised in that a text or pattern with the content "Pause" is provided.
7. Domestic appliance according to claim 6, characterised in that the text or pattern with the content "Pause" in the indicating display (1) is associated
with a further text or a further pattern advising the content of the safety criterion
requiring the protection of the user as long as the access door or access flap is
for that reason blocked against opening.
8. Domestic appliance according to one of claims 5 to 7, which is constructed as a washing
machine and in which a specific maximum level of the solution in the solution container
is one of the safety criteria.
9. Domestic appliance according to one of claims 5 to 7, which is constructed as a washing
machine and in which a specific maximum height of the solution temperature is one
of the safety criteria.
10. Domestic appliance according to one of claims 5 to 7, which is constructed as a washing
machine and in which a specific maximum height of the drum rotational speed is one
of the safety criteria
1. Procédé de commande automatique d'un appareil ménager véhiculant de l'eau pour le
traitement humide d'objets à nettoyer, plus particulièrement d'un lave-linge à chargement
frontal commandé par programme, avec une fonction d'arrêt manuel d'un programme de
commande en cours de déroulement et avec des dispositifs de sécurité pour empêcher
l'ouverture manuelle de la porte ou trappe d'accès à l'espace de traitement quand
au moins un critère de sécurité exige la protection de l'utilisateur, caractérisé en ce que lors de l'actionnement de la fonction d'arrêt, une routine de contrôle pour vérifier
le ou les critères de sécurité est déclenchée au moins une fois et en ce que la porte ou trappe d'accès est déverrouillée dès lors que plus aucun des critères
de sécurité n'exige la protection de l'utilisateur.
2. Procédé selon la revendication 1 dans un appareil ménager avec un dispositif (1) pour
afficher des textes ou dessins, caractérisé en ce que lors de l'arrêt du programme de commande un texte ou dessin d'information est envoyé
sur le dispositif d'affichage (1) tant qu'un critère de sécurité exige la protection
de l'utilisateur.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le texte d'information ou le dessin d'information reproduit le contenu du critère
de sécurité.
4. Procédé selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le texte d'information relatif à la sécurité ou le dessin d'information relatif à
la sécurité est désaffiché du dispositif d'affichage (1) dès lors que plus aucun critère
de sécurité n'exige la protection de l'utilisateur.
5. Appareil ménager avec un écran d'affichage (1), configuré pour la commande automatique
d'un traitement humide d'objets à nettoyer, avec une fonction d'arrêt manuel d'un
programme de commande en cours de déroulement et avec des dispositifs de sécurité
pour empêcher l'ouverture manuelle de la porte ou trappe d'accès à l'espace de traitement
quand au moins un critère de sécurité exige la protection de l'utilisateur, caractérisé en ce qu'un bouton de commande (5) pour arrêter le programme de commande est prévu et en ce que lors de l'actionnement de la fonction d'arrêt, une routine de contrôle pour vérifier
le ou les critères de sécurité est déclenchée au moins une fois et en ce que la porte ou trappe d'accès est déverrouillée dès lors que plus aucun des critères
de sécurité n'exige la protection de l'utilisateur.
6. Appareil ménager selon la revendication 5 avec un écran d'affichage (1) multiligne
pour des textes et dessins dont les lignes resp. symboles sont attribués à chaque
fois à des boutons de commande (2, 3) distincts dont la fonction agissant sur le programme
de commande est en corrélation avec le contenu de la ligne d'information correspondante,
caractérisé en ce qu'un texte ou dessin avec le contenu "Pause" est prévu.
7. Appareil ménager selon la revendication 6, caractérisé en ce qu'au texte ou dessin avec le contenu "Pause" sur l'écran d'affichage (1) est attribué
un autre texte ou un autre dessin signalant le contenu du critère de sécurité qui
exige la protection de l'utilisateur, tant que la porte ou trappe d'accès est verrouillée
pour cette raison.
8. Appareil ménager selon l'une des revendications 5 à 7, lequel est réalisé comme lave-linge
et dans lequel l'un des critères de sécurité est un niveau maximum déterminé du bain
de lessive dans le récipient de bain de lessive.
9. Appareil ménager selon l'une des revendications 5 à 7, lequel est réalisé comme lave-linge
et dans lequel l'un des critères de sécurité est un niveau maximum déterminé de la
température du bain de lessive.
10. Appareil ménager selon l'une des revendications 5 à 7, lequel est réalisé comme lave-linge
et dans lequel l'un des critères de sécurité est un niveau maximum déterminé de la
vitesse de rotation du tambour.
