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(11) |
EP 1 436 556 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.04.2007 Patentblatt 2007/16 |
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Anmeldetag: 23.08.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/009422 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/031885 (17.04.2003 Gazette 2003/16) |
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| (54) |
KÄLTEMITTELKONDENSATOR
REFRIGERANT CONDENSER
CONDENSEUR A AGENT REFRIGERANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
09.10.2001 DE 10149798
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.07.2004 Patentblatt 2004/29 |
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Patentinhaber: Behr GmbH & Co. KG |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- JUNG, Patrick
F-57910 Roth (FR)
- TEWS, Siegfried
70329 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grauel, Andreas |
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Behr GmbH & Co. KG
Intellectual Property
G-IP
Mauserstrasse 3 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 867 670 FR-A- 2 746 908 US-A- 5 419 141
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EP-A- 1 006 323 US-A- 5 159 821
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 2000, no. 05, 14. September 2000 (2000-09-14) & JP
2000 046444 A (SHOWA ALUM CORP), 18. Februar 2000 (2000-02-18)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen gelöteten Kältemittelkondensator, der aus einem
Wärmetauschernetz mit Flachrohren und Wellrippen, aus Sammelrohren, die mit den Flachrohren
in Fluidverbindung stehen, sowie aus einem parallel zu einem Sammelrohr angeordneten
Sammler bestehen, der einen Trockner und/oder einen Filter in sich aufnimmt und über
zwei Überströmöffnungen mit dem Sammler in Fluidverbindung steht - ein derartiger
Kondensator ist aus der EP 0 669 506 A1 der Anmelderin bekannt.
[0002] Bei diesem bekannten Kondensator handelt es sich um ein sogenanntes Kondensatormodul,
bei welchem parallel zu einem der Sammelrohre ein Sammler angeordnet ist, der über
zwei Überströmöffnungen mit dem Sammelrohr in Verbindung steht. Dadurch tritt das
Kältemittel aus dem Sammelrohr in den Sammler über, wo sich ein Trockner befindet,
d. h. ein Behälter, meistens aus Kunststoff, welcher mit einem Trocknergranulat zur
Dehydrierung des Kältemittels gefüllt ist. Nachdem das Kältemittel den Trockner um-
oder durchströmt hat, tritt es durch ein Filtersieb in den unteren Bereich des Sammlers.
Das Sieb hat die Aufgabe, das Kältemittel von Verunreinigungen in Form von feinsten
Partikeln zu reinigen. Danach tritt das Kältemittel über die untere Überströmöffnung
wieder in das Sammelrohr des Kondensators ein. Bei dieser Bauweise werden sämtliche
Metallteile, also Flachrohre, Rippen, Sammelrohre und Sammler im Lötofen hart gelötet,
d. h. etwa bei einer Temperatur von 620 °C. Der Kunststoffeinsalz mit dem Granulat
übersteht derartige Temperaturen nicht, weshalb er nach dem Löten in den Sammler verbracht
wird, worauf dieser mittels eines Deckels verschlossen wird. Der Einsatz mit Trocknergranulat
kann dann auch zu Wartungszwecken ausgetauscht werden.
[0003] Ähnliche Bauweisen mit einer eingesetzten Trocknerpatrone, die auch mit einem Filtersieb
als Einbauteil integriert ist, gehen aus den weiteren Druckschriften der Anmelderin,
der EP 0 689 014 B1 sowie der EP 0 867 670 A2, hervor. Darüber hinaus sind auch Kondensatormodule
der Anmelderin bekannt geworden, die nur einen Trocknereinsatz mit Granulat, d. h.
ohne Filtersieb aufweisen, d. h. die EP 0 668 986 B1 sowie die DE 43 19 293 C2. Allen
diesen Bauweisen ist gemeinsam, daß der Trocknereinsatz mit oder ohne Filtersieb erst
nach dem Lötprozess des Kondensators montiert, d. h. im Sammler positioniert wird.
Nach diesem Einbringen des Trocknerfiltereinsatzes muß der Sammler fluid- und druckdicht
verschlossen werden. Dies erfordert einerseits entsprechende konstruktive Maßnahmen
in Form einer Öffnung am Sammler mit einem passenden Deckel und andererseits zusätzliche
Arbeitsschritte nach dem Löten zur Montage des Trocknereinsatzes. Natürlich ist dies
mit entsprechenden Kosten verbunden, die sich auf den Preis des Kondensatormoduls
niederschlagen.
[0004] Die US 5159821 offenbart einen Kondensator mit Sammler und Filter, bei welchem der
Ausgang des Sammlers nicht wieder durch eine Überströmöffnung in den Kondensator zurückgeführt
wird. Dieser Kondensator weist einen Trockner auf, der Zwischen ebenen Filtern vorgesehen
wird.
[0005] Die US 5419141 offenbart einen Kondensator mit einem Sammler mit einem Einsatz mit
einem Trockner, wobei der Einsatz in den nach dem Löten des Kondensators zu öffnenden
Sammler eingesetzt wird und anschließend ein schraubbarer Verschluss wieder verschlossen
wird.
[0006] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Kälternittelkondensator der
eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die Montage des Trockner-/Filtereinsatzes
vereinfacht und die Herstellkosten des gesamten Kondensators reduziert werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patenanspruches 1 sowie die des Verfahrensanspruches
9 gelöst. Dadurch, daß der Trockner einschließlich Filter mit dem Sammler verlötet
wird, kann der Kondensator vor dem Lötprozess komplett montiert werden, d. h. einschließlich
Trockner mit Trocknermaterial und Filter. Ein nachträgliches Einbringen des Trockner/Filtereinsatzes
nach dem Löten entfällt somit. Trockner und/oder Filter können auch während des Lötprozesses
mit dem Sammler verklebt werden, z. B. mittels eines temperaturbeständigen Klebers.
Ebenso kann bereits vor dem Lötprozeß eine form- oder reibschlüssige Verbindung zwischen
der Trockner- /Filtereinheit und dem Sammler hergestellt werden, so daß die
[0008] Einheit im Sammler fest positioniert ist und anschließend ohne Beeinträchtigung dem
Lötprozeß unterworfen werden kann Voraussetzung ist bei allen Lösungen, daß das Trocknermaterial
temperaturbeständig ist, d. h. durch die während des Lötprozesses auftretenden Temperaturen
von ca. 620 °C nicht in seiner Funktion beeinträchtigt wird.
[0009] Eine formschlüssige Verbindung kann beispielsweise durch die Anordnung von ringförmigen
Sicken oberhalb und unterhalb der Trockner- /Filtereinheit hergestellt werden, und
eine kraftschlüssige Verbindung kann dadurch erzielt werden, daß das Gehäuse der Trockner-
/Filtereinheit in den Sammler gepresst, d. h. mittels eines Preßsitzes dort gehalten
wird.
[0010] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Trocknermaterial kann entweder in Form eines Granulats vorliegen, welches in einem
perforierten Metallbehälter eingeschlossen ist, oder es wird als feste Masse verwendet,
z. B. als zylindrischer Stab, der mit dem Filtereinsatz verbunden und somit im Sammler
durch Löten befestigt ist. Der Trockner-/Filtereinsatz besteht also aus einem metallischen
Material, vorzugsweise einer Aluminiumlegierung, die mit dem Sammler, der ebenfalls
aus einer Aluminiumlegierung besteht, verlötbar ist.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen Ausschnitt aus einem Kondensatormodul mit Trockner/Filtereinsatz mit granulatförmigem
Trocknermaterial,
- Fig. 2
- einen Ausschnitt aus einem Kondensatormodul mit einem Trockner-/Filtereinsatz mit
stabförmigem Trockner aus fester Masse und
- Fig.3
- einen Ausschnitt aus einem Kondensatormodul mit einer eingelöteten Trocknerhülse und
Filtersieb.
[0012] Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt eines Kältemittelkondensators 1, wie er im Kältemittelkreislauf
eines Kraftfahrzeuges für die Klimatisierung des Fahrgastraumes Verwendung findet.
Dieser Kondensator weist ein Sammelrohr 2 (das andere ist nicht dargestellt) auf,
in welches Flachrohre 3 münden, zwischen denen sich Wellrippen 4 befinden, die von
Umgebungsluft zur Wärmeabfuhr beaufschlagt werden. Parallel zum Sammelrohr 2 ist ein
Sammler 5 vorgesehen, der über zwei Überströmöffnungen 8 und 9, zwischen welchen sich
im Sammelrohr 2 eine Trennwand 10 befindet, mit dem Sammelrohr in Fluidverbindung
steht. Soweit ist dieser Kondensator bekannt: sämtliche Teile 2, 3, 4, 5 bestehen
aus einer Aluminiumlegierung und werden in einem Arbeitsgang im Lötofen miteinander
verlötet.
[0013] In den Innenraum 6 des Sammlers 5 ist ein Trockner-/Filtereinsatz 11 eingebaut: Er
besteht aus einem oberen Teil, einem perforierten metallischen Käfig 12, in welchem
das Trocknermaterial in Form von Granulat 13 eingeschlossen ist. Der untere Teil des
Einsatzes 11 besteht aus einem Filtersieb 14, dessen äußerer Rahmen 15 dem inneren
Querschnitt des Sammlerraumes 6 angepasst und mit diesem verlötet oder nur mechanisch
verbunden ist. Das relativ engmaschige Filtersieb 14 bildet eine etwa koaxial zum
Sammler 5 angeordnete zylindrische Fläche, die jedoch einen Spalt 16 zur Trennwand
7 beläßt. Der Trockner-/Filtereinsatz 11, bestehend aus dem oberen Trocknerteil 12
und dem unteren Filterteil 14, wird also vor dem Lötprozess in den Innenraum 6 derart
eingebracht und positioniert, daß er beim anschießenden Lötprozess mit der Innenwand
17 des Sammlers 5 verlötet oder nur mechanisch verbunden ist Damit ist dieser Einsatz
nach dem Lötvorgang fest im Sammler angeordnet und kann somit seine Funktion, die
wie folgt beschrieben wird, erfüllen:
[0014] Das Kältemittel, welches zuvor in bekannter Weise den Kondensator durchströmt hat,
strömt, wie durch die Pfeile a und b angedeutet, durch die Überströmöffnung 8 in der
Wand 7 vom Sammelrohr 2 in den Innenraum 6 des Sammlers 5 ein. Dort kommt es mit der
Metallhülse 12. in Kontakt, durchströmt die Perforationsöffnungen 12' und gelangt
somit ins Innere der Hülse 12, wo sich das Granulat 13 befindet - dieses entzieht
dem Kältemittel das in ihm enthaltene Wasser. Das Granulat 13 ist handelsüblich und
gegenüber Löttemperaturen, wie sie beim Hartlöten von Aluminium auftreten, beständig.
Das Kältemittel strömt dann in den Innenraum des etwa zylinderförmigen Filtersiebes
14 und tritt von innen nach außen, d. h. etwa in radialer Richtung durch das Filtersieb
14 hindurch und tritt dann, wie durch den Pfeil c dargestellt, über die Überströmöffnung
9 in der Wand 7 wieder in das Sammelrohr 2, d. h. in die unterhalb der Trennwand 10
liegende Kammer 18 ein. Von dort strömt es durch die untersten Rohre des Kondensators
zum Austritt des Kondensators.
[0015] Eine weitere Ausführungsform des Trockner-/Filtereinsatzes ist in
Fig. 2 dargestellt. Sie entspricht in allen wesentlichen Teilen der Ausführung gemäß der
Fig. 1 mit dem einzigen Unterschied, daß der Trockner als Trocknerstab 20 aus einer
festen Trocknermasse ausgebildet ist. Diese Masse enthält das bekannte Trocknermaterial
und ist ebenfalls temperaturbeständig gegenüber dem Lötprozess. Dieser Trocknerstab
20 weist also keinen Käfig auf, er ist in nicht näher dargestellter Weise in dem unteren
Filterrahmen 15 befestigt.
[0016] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
Fig. 3 dargestellt. Ein Kondensator 30 besteht aus einem Wärmetauschernetz 31, welches durch
Flachrohre 32 und dazwischen angeordnete Wellrippen 33 gebildet wird. Die Enden der
Flachrohre 32 münden in ein Sammelrohr 34 und sind mit diesem verlötet. Das Sammelrohr
34 weist in vereinfachter Darstellung eine obere Kammer 35 auf (es kann auch eine
weitere Unterteilung in mehrere Kammern vorgesehen sein) sowie eine untere Kammer
36, die durch eine Trennwand 37 abgeteilt ist. Parallel zum Sammelrohr 34 ist ein
rohrförmiger Sammler 38 angeordnet, der stirnseitig durch je einen Deckel 39 und 40
druck- und fluiddicht abgeschlossen ist. Die Kammer 35 des Sammelrohres 34 steht über
eine Öffnung 41 mit dem Inneren des Sammlers 38 in Verbindung, und die untere Kammer
36 steht über eine Überströmöffnung 42 in Fluidverbindung mit dem unteren Teil 43
des Sammlers 38. Im Innenraum 44 des Sammlers 38 ist ein Trockner-/Filtereinsatz 45
angeordnet, der im Wesentlichen aus einer perforierten, metallischen rohrförmigen
Hülse 46 besteht, die koaxial im Sammler 38 unter Belassung eines Ringspaltes 47 mittels
zweier stirnseitig angeordneter ringförmiger Flansche 48 und 49 befestigt ist. Innerhalb
der perforierten Hülse 46 befindet sich Trocknergranulat 50. Die rohrförmige Hülse
46 ist stirnseitig durch ebenfalls perforierte Stirnbleche (nicht dargestellt) abgeschlossen.
Am unteren Ende der Hülse 46 befindet sich stirnseitig zusätzlich ein Filtersieb 51.
[0017] Die gesamte Trockner-/Filtereinheit 45 einschließlich der Ringflansche 48, 49 wird
vor dem Lötprozess des Kondensators in das Innere des Sammelrohres 44 eingebracht
und dort positioniert. Anschließend wird der Sammler 38 durch die beiden Deckel 39,
40 verschlossen. Danach wird der gesamte für den Lötprozess vorbereitete Kondensator
in den Lötofen verbracht und dort verlötet. Nach dem Lötprozess ist die Trockner-/Filtereinheit
45 voll funktionsfähig, was in folgender Weise geschieht:
[0018] Das Kältemittel strömt - analog den vorherigen Ausführungsbeispielen - dem Pfeil
a folgend über die Überströmöffnung 41 zunächst in den Ringraum 47 und von dort über
die Perforation der Hülse 46 in deren Inneres. Dort kommt das Kältemittel mit dem
Granulat 50 in Kontakt, wodurch die Dehydrierung erfolgt. Aus dem Inneren der Hülse
46 kann das Kältemittel sowohl nach oben in den Raum 44 als auch nach unten in den
Raum 43 entweichen. Im oberen Teil 44 wird sich die gasförmige Phase des Kältemittels
ansammeln, während die flüssige Phase durch das Filtersieb 51 in den unteren Raum
43 strömen wird, so daß sich dort vornehmlich flüssiges Kältemittel sammeln wird;
dieses tritt dann über die Überströmöffnung 42 in die Kammer 36 und dann in die letzten
Rohre des Kondensators ein, die in der Regel die sogenannte Unterkühlstrecke des Kondensators
bilden.
Bezugszeichenliste
[0019]
- 1
- Kältemittelkondensator
- 2
- Sammelrohr
- 3
- Flachrohr
- 4
- Wellrippen
- 5
- Sammler
- 6
- Innenraum
- 7
- Wand
- 8/9
- Überströmöffnung
- 10
- Trennwand
- 11
- Trockner/Filtereinsatz
- 12
- Metallischer Käfig
- 12'
- Öffnungen
- 13
- Granulat
- 14
- Filtersieb
- 15
- Rahmen
- 16
- Spalt
- 17
- Innenwand
- 18
- Kammer
- 20
- Trocknerstab
- 30
- Kondensator
- 31
- Wärrnetauschernetz
- 32
- Flachrohre
- 33
- Wellrippen
- 34
- Sammelrohr
- 35/36
- Kammer
- 37
- Trennwand
- 38
- Sammler
- 39/40
- Deckel
- 41
- Überströmöffnung
- 42
- Überströmöffnung
- 43
- Unterer Teil des Sammlers
- 44
- Innenraum des Sammlers
- 45
- Trockner-/Filtereinsatz
- 46
- Hülse
- 47
- Ringraum
- 48/49
- Ringförmiger Flansch
- 50
- Granulat
- 51
- Filtersieb
1. Kälternittelkondensator, hergestellt durch Löten und bestehend aus einem Wärmetauschernetz
(31) mit Flachrohren (3, 32) und Wellrippen (4, 33), aus Sammelrohren (2, 34), die
mit den Flachrohren (3, 32) in Fluidverbindung stehen, sowie aus einem parallel zu
einem Sammelrohr angeordneten Sammler (5, 38), der einen Trockner und/oder Filter
in sich aufnimmt und über Überströmöffnungen (8 9; 41, 42) mit dem Sammelrohr (2,
34) in Fluidverbindung steht, wobei der Trockner (11, 20. 46) und/oder Filter (14,
15; 51) mit dem Sammler (5, 38) durch eine vor oder während des Lötprozesses hergestellte
nicht lösbare Verbindung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockner aus einem perforierten Metallbehälter (12, 46) besteht, welcher Trocknergranulat
(13, 50) in sich aufnimmt und daß der Metallbehälter (12, 46) mit der Innenwand des
Sammlers (5, 7; 38) verbunden ist und der Metallbehälter (12, 46) aus einer lötbaren
Legierung besteht und mit dem Sammler (5, 7, 38) verlötet ist.
2. Kältemittelkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockner (11, 20, 46) mit einem Filtersieb (14, 51) verbunden ist, welches mit
der Innenwand des Sammlers (5, 38) verbunden ist.
3. Kältemittelkondensator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtersieb (14, 51) aus einer lötbaren Legierung besteht
4. Kältemittelkondensator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trocknermaterial aus einer festen Masse (20) besteht.
5. Kältemittelkondensator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Trocknermasse (20) mit dem Filtereinsatz (15) verbunden ist.
6. Kältemittelkondensator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Trockner und Filtersieb als integrierte Einheit (45) ausgebildet sind, die im Sammler
(38) angeordnet mit dem Sammler (38) verbunden ist.
7. Kältemittelkondensator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Trockner und Filtersieb als rohrförmige Einheit (45) ausgebildet sind, die koaxial
mit einem Ringspalt (47) im Sammler (38) angeordnet und endseitig mit dem Sammler
(38) verbunden ist.
8. Kältemittelkondensator nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtersieb (51) stirnseitig und/oder koaxial angeordnet ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Kältemittelkondensators nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockner (11, 12; 20; 46) mit Trocknermaterial und/oder der Filter (14, 15; 51)
vor dem Löten des Kondensators (1, 30) im Sammler (5, 38) positioniert und entweder
vor dem Löten oder während des Lötens mit dem Sammler verbunden wird.
1. Refrigerant condenser, made by brazing and consisting of a heat exchange network (31)
with flat tubes (3, 32) and corrugated fins (4, 33), collector tubes (2, 34) which
are in fluid connection with the flat tubes (3, 32), and a collector (5, 38) arranged
in parallel with a collector tube, which accommodates inside itself a drier and/or
filter and which is in fluid connection with the collector tube (2, 34) via overflow
openings (8, 9; 41, 42), such that the drier (11, 20, 46) and/or the filter (14, 15;
51) is/are connected to the collector (5, 38) by a permanent joint made before or
during the brazing process, characterised in that the drier consists of a perforated metallic container (12, 46) with a granulated
desiccator (13, 50) in it and the metallic container (12, 46) is connected to the
inside wall of the collector (5, 7; 38), the metallic container (12, 46) consisting
of an alloy that can be brazed and being brazed to the collector (5, 7; 38).
2. Refrigerant condenser according to Claim 1, characterised in that the drier (11, 20, 46) is connected to a filter screen (14, 51), which is connected
to the inside wall of the collector (5, 38).
3. Refrigerant condenser according to either of the preceding Claims, characterised in that the filter screen (14, 51) consists of an alloy that can be brazed.
4. Refrigerant condenser according to any of the preceding claims, characterised in that the desiccator material consists of a solid mass (20).
5. Refrigerant condenser according to Claim 4, characterised in that the solid desiccator mass (20) is connected to the filter element (15).
6. Refrigerant condenser according to any of the preceding claims, characterised in that the drier and filter screen are made as an integrated unit (45) arranged in the collector
(38) and connected thereto.
7. Refrigerant condenser according to Claim 6, characterised in that the drier and filter screen are made as a tubular unit (45) arranged coaxially with
an annular aperture in the collector (38) and connected to the collector (38) at its
ends.
8. Refrigerant condenser according to Claims 6 or 7, characterised in that the filter screen (51) is arranged at the front and/or coaxially.
9. Process for the production of a refrigerant condenser according to any of the preceding
claims, characterised in that the drier (11, 12; 20; 46) with desiccator material and/or the filter (14, 15; 51)
are positioned in the collector (5, 38) before the brazing of the condenser (1, 30),
and are connected to the collector either before or during the brazing process.
1. Condenseur à agent réfrigérant fabriqué par brasage et constitué d'un réseau échangeur
de chaleur (31) avec des tubes plats (3, 32) et des ailettes ondulées (4, 33), de
tubes collecteurs (2, 34) qui sont en communication fluidique avec les tubes plats
(3, 32), ainsi que d'un collecteur (5, 38) disposé parallèlement à un tube collecteur
dans lequel est logé un sécheur et/ou un filtre et qui est en communication fluidique
avec le tube collecteur (2, 34) par l'intermédiaire d'ouvertures de trop-plein (8,
9; 41, 42), le sécheur (11, 20, 46) et/ou le filtre (14, 15; 51) étant raccordés au
collecteur (5, 38) au moyen d'une liaison non détachable fabriquée pendant l'opération
de brasage, caractérisé en ce que le sécheur est constitué d'un récipient métallique perforé (12, 46) qui renferme
des granulés dessiccateurs (13, 50) et en ce que le récipient métallique (12, 46) est raccordé à la paroi intérieure du collecteur
(5, 7, 38) et le récipient métallique (12, 46) est constitué d'un alliage brasable
et il est brasé avec le collecteur (5, 7, 38).
2. Condenseur à agent réfrigérant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le sécheur (11, 20, 46) est raccordé à un tamis filtrant (14, 51) qui est raccordé
à la paroi intérieure du collecteur (5, 38) .
3. Condenseur à agent réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le tamis filtrant (14, 51) est constitué d'un alliage brasable.
4. Condenseur à agent réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la matière dessicative est constituée d'une masse solide (20).
5. Condenseur à agent réfrigérant la revendication 4, caractérisé en ce que la masse dessicative solide (20) est raccordée à la cartouche filtrante (15).
6. Condenseur à agent réfrigérant selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le sécheur et le tamis filtrant sont configurés comme une unité intégrée (45) qui
est disposée dans le collecteur (38) en étant raccordée au collecteur (38).
7. Condenseur à agent réfrigérant selon la revendication 6, caractérisé en ce que le sécheur et le tamis filtrant sont configurés comme une unité tubulaire (45) qui
est disposée coaxialement à une fente annulaire (47) dans le collecteur (38) et qui
est raccordée au collecteur (38) du côté de l'extrémité.
8. Condenseur à agent réfrigérant selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que le tamis filtrant (51) est disposé sur la face frontale et/ou coaxialement.
9. Procédé pour la fabrication d'un condenseur à agent réfrigérant selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé en ce que le sécheur (11, 12; 20, 46) avec la matière dessicative et/ou le filtre (14, 15;
51) est positionné dans le collecteur (5, 38) avant le brasage du condenseur (1, 30)
et est raccordé au collecteur soit avant le brasage soit pendant le brasage.