[0001] Die Erfindung betrifft einen Eckkantenschutz, insbesondere für Treppenkanten, bestehend
aus einem Trittprofil und einem auf der Treppe festlegbaren Basisprofil.
[0002] Aus der gattungsbildenden DE 295 21 766 U bereits ein Treppenkantenprofil bekannt,
bei dem das Basisprofil an seiner vorderen Kante im wesentlichen gerade endet und
mit seiner Stirnkante einen Anschlag für den Setzschenkel des Trittprofils bildet.
Dabei kann je nach Ausführungsform die Stirnfläche mit einer Rasterung versehen sein,
die mit einer entsprechenden Rasterung an der Anschlagfläche des Setzschenkels ineinander
greift.
[0003] Aus der US 44 55 797 ist eine Treppenkantenschutzeinrichtung bekanntwelches aus einem
Basisprofil und einem in integral daren abgeformten Trittwinkel besteht. Das Basisprofil
ist L-förmig um die Treppenkante gelegt und wird an der Treppe über einen Nagel befestigt.
An der Treppenkante weist das Basisprofil eine Schräge auf, welche als Anschlag-Kontaktfläche
für den Trittwinkel dient. Die Außenseite des Basisprofils und die Innenseite des
Trittwinkels passen formschlüssig zusammen. Der Trittwinkel ist aus Kunstoff ausgebildet
und weist Luftkammern zur Verbesserung der Dämpfungseigenschaften auf. Am Trittwinkel
sind an beiden Enden sogenannte Abdeckflügel ausgebildet, die nach dem Aufsetzen des
Trittwinkels auf das Basisprofil den Treppenbelag gegen das Basisprofil drücken. Die
Anwendung beschränkt sich auf Teppichböden, die zwischen Abdeckflügel und Basisprofil
komprimiert und eingeklemmt werden.
[0004] Nachteilig an dieser Konstruktion ist, daß sich die Anwendung auf flexible Treppenbeläge,
z B. Teppichbodenbeläge mit einer ganz bestimmten Materialstärke beschränkt. Bei Verlegung
von Teppichböden mit einer größeren Materialdicke müßte für jede Materialstärke jeweils
eine anderer Trittwinkel verwendet werden. Bei Verwendung von Laminat- oder Parkettböden
kann dieser bekannte Kantenschutz nicht eingesetzt werden, da es bei der Anbringung
erforderlich ist, den Treppenbelag in einer Welle etwas auszubeulen, damit die Endkante
in die entsprechende Nut einschlüpfen kann. Auch muß die Setzstufe aus Laminat weggebogen
werden, wodurch die Gefahr besteht, sie von dem Untergrund zu lösen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Treppenkantenprofil der eingangs genannten Art
derart weiterzubilden, daß das Treppenkantenprofil für Treppenbeläge mit verschiedensten
Materialstärken ohne großen Meß- und Richtaufwand einsetzbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Trittprofil auf dem Basisprofil
über eine höhenverstellbare Halterung festlegbar ist, wobei das Trittprofil mit einem
Trittbereich und einem daran angeordneten Setzschenkel versehen ist, und das Basisprofil
eine Bodenplatte aufweist, an der eine Halteeinrichtung ausgebildet ist, und wobei
das Trittprofil an dem Basisprofil über eine stufenlos höhenverstellbare Halterung
zerstörungsfrei lösbar festlegbar ist, wobei Befestigungsmitteln vorgesehen sind an
der Bodenplatte eine nach unten abstehenden Rippe ausgebildet ist.
[0007] Vorteilhafterweise sind das Treppenkantenprofil und das Basisprofil über die höhenverstellbare
Halterung miteinander lösbar verbunden. Beim Anbringen von Ecckantenschutzprofilen
mit in der Höhe anpaßbaren Trittprofil an Treppen mit Parkett- und Laminatbödenbelag
war es erforderlich , die Lage des Basisprofils mit den Schraubenlöchern mit dem aufgesetzten
Trittprofil mit Bleistift oder anbohren anzuzeichnen. Dann mußte das Trittprofil wieder
abgenommen werden können, da ein steifer Treppenbelag insbesondere bei Wendeltreppen
nicht unter den Abdeckflügel eingefädelt werden kann. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung
kann das Basisprofil ohne Hilfsmittel unmittelbar festgeschraubt werden, ohne vorher
die Lage der Bohrlöcher anzuzeichnen. Das Basisprofil braucht lediglich auf Länge
geschnitten zu werden und bei gleichzeitigen Andrücken kann die Schraube eingedreht
werden.
[0008] Dabei ist es vorteilhaft, wenn die zur Treppenkante gerichtete Seite der Rippe als
eine Anschlagfläche ausgebildet ist.
Von weiterem Vorteil ist es, wenn an dem freien ende der rippe ein Absatz mit einer
Schulter ausgebildet ist. In den hierdurch entstehenden Spalt kann ein Ansatzvorsprung
einer Abdeckung eingeklemmt werden, die entweder die Kante des Laminats auf der Setzstufe/Treppenauflage
oder die Schnittfläche des Kantenschutzes abdeckt.
[0009] Günstig ist es auch, daß das Trittprofil zwei im Abstand parallel verlaufende Führungs-Stützflächen
aufweist, die mit entsprechend zugeordneten, am Basisprofil angeordneten Gegenflächen
zusammenwirken. Durch das Zusammenwirken der Führungs-Stützflächen mit den Gegenflächen
am Basisprofil ist die vertikale Verschieblichkeit des Trittprofils gewährleistet.
Auch das Moment beim Auftreten auf das Treppenkantenprofil wird durch die geschickte
Anordnung der Führungs-Stützflächen und der Gegenflächen auf das Basisprofil übertragen.
[0010] Hierbei ist es günstig, daß an dem Trittschenkel ein im wesentlichen zur Trittstufe
gerichteter Steg angeordnet ist, an dessen zur Treppenkante gerichteter Seite die
erste Führungs-Stützfläche ausgebildet ist, und daß an entsprechender Stelle am Basisprofil
ein entsprechender Steg die der ersten Führungs-Stützfläche zugewandte Gegenfläche
aufweist.
[0011] Des weiteren ist günstig, daß die zweite Führungs-Stützfläche an dem Setzschenkel
und die zugeordnete Gegenfläche an einer im wesentlichen nach vorn gerichteten Stirnkante
des Basisprofils ausgebildet ist.
[0012] Eine vorteilhafte Alternative sieht vor, daß die zweite Führungs-Stützfläche an dem
Setzschenkel und die zugeordnete Gegenfläche an einem an entsprechender Stelle auf
dem Basisprofil angeordnetem zweiten Steg ausgebildet ist.
[0013] Zur Einstellbarkeit der Höhe des Trittprofils ist es sehr vorteilhaft, daß die Stege
auf dem Basisprofil so angeordnet und die Innenseiten der Stege so ausgebildet sind,
daß diese einen Gewindetreibkanal bilden.
[0014] Günstigerweise sind hierzu auch an dem Trittschenkel Senklöcher zur Aufnahme von
Treibschrauben ausgebildet. Über die Treibschrauben wird der Abstand zwischen Trittprofil
und Basisprofil so eingestellt, daß der Abdeckflügel auf dem Treppenbelag zur Auflage
kommt. Beim Einschrauben der Treibschrauben in den Gewindetreibkanal wird die Wandung
des Steges auf dem Basisprofil mit der Führungs-Stützfläche gegen die Gegenfläche
am Steg des Trittwinkelpofiles gedrückt. Es erfolgt somit gleichzeitig zur Höheneinstellung
ein Verklemmung zwischen Trittwinkelschenkel und Basisprofil.
[0015] Bei einer vorteilhaften Abwandlung sind die jeweils zusammenwirkenden Flächen als
Rasterflächen ausgebildet.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften alternativen Ausbildung ist die höhenverstellbare
Halterung als mindestens ein Rastersteg mit Vorsprüngen (links- und rechtsseitig)
an der Unterseite des Trittschenkels ausgebildet ist, wobei die Vorsprünge in entsprechende
Einsenkungen an den Innenseiten der Stege einrastbar sind. Durch diese Rasterausbildung
können Trittprofil und Basisprofil leicht montiert und demontiert werden.
[0017] Um eine feinere Abstufung in der Höheneinstellung zu erzielen, ist es sehr vorteilhaft,
daß die linksseitigen Vorsprünge zu den rechtsseitigen Vorsprüngen des mindestens
einen Rastersteges oder die linkseitigen Einsenkungen zu den rechtsseitigen Einsenkungen
der Stege um einen vorbestimmten Abstand untereinander versetzt sind.
[0018] Die Rasterstege sind dabei vorteilhaferweise um die Verbindungsstelle zum Trittschenkel
federnd ausgebildet.
[0019] Zum Festlegen des Basisprofils auf der Treppe sind an diesem vorteilhafterweise Bohrlöcher
vorgesehen.
[0020] Um eine rutschfeste Oberfläche zu erhalten, kann es günstig sein, den Trittschenkel
an seiner Außenseite mit in Profillängsrichrung verlaufende Rillen zu versehen und
am Übergang Trittschenkel Setzschenkel und/oder am Abdeckflügel Rillen auszubilden.
[0021] Damit das Basisprofil sicher auf der Treppe festgelegt werden kann und der Treppenbelag
verschiebefrei auf dem Basisprofil aufliegt ist es günstig, daß der horizontale Abschnitt
des Basisprofil an seiner Oberseite und seiner Unterseite eine Profilierung ausweist.
[0022] Wird das Treppenkantenprofil für die minimal mögliche Materialstärke eingesetzt,
so ist an der Innenseite des Setzschenkels ein Absatz ausgebildet, der die tiefste
Stellung des Trittprofiles begrenzt. Diese Treppenbelagstärke ist vorteilhaft bei
Treppenkanten mit extrem hoher Belastung, da sich das Trittprofil bei der Anschlagstellung
über den Anschlag am Basisprofil abstützen kann.
[0023] Als sehr günstig hat es sich erwiesen das Trittprofil und das Basisprofil aus Aluminium
herzustellen.
Beide Teile oder auch nur das Basisprofil können statt aus Aluminium auch aus Kunststoff
oder einem Kunststofflaminat oder einem Kunststoff-Compound bestehen. Dann bietet
sich insbesondere die Ausbildungsform an, bei der der Gewindetreibkanal von den am
Trittprofil nach unten ragenden Schenkeln übergriffen werden, wodurch ein Ausweichen
der Gewindekanalwände verhindert wird.
[0024] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen offenbart.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Äusführungsbeispiele
näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Eckkantenschutzes in größter
Einstellhöhe
Fig. 2 eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform des Eckkantenschutzes in gringster
Einstellhöhe,
Fig. 3 Trittprofil und Basisprofil im montierten Zustand bei Verwendung einer vertikalen
Setzstufe,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel im montierten Zustand,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Trittprofiles und Basisprofiles mit
Rasterflächen und schräger Setzstufe,
Fig. 6 einen Querschnitt eines Trittprofils mit Rasterstegen,
Fig. 7 einen Querschnitt des dem Trittprofil aus Fig. 6 entsprechenden Basisprofiles
und
Fig. 8 einen Querschnitt des Treppenkantenprofils gem. Fig.6 und Fig. 7.
[0026] Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Trittprofils 1, wie es bei dem erfindungsgemäßen
Eckkantenschutz zu Einsatz gelangt. Das Trittprofil 1 besteht aus einem Trittschenkel
2 sowie einem zu diesem im wesentlichen senkrecht angeordneten Setzschenkel 3. Am
Trittschenkel 2 ist im wesentlichen parallel zum Setzschenkel 3 in einem vorbestimmten
Abstand ein Steg 10 ausgebildet, dessen zum Setzschenkel 3 gerichtete Seite eine erste
Führungs-Stützfläche 7 bildet. Der Trittschenkel 2 geht über den Steg 10 hinaus und
bildet in diesem Bereich einen Abdeckflügel 5. Der Abdeckflügel 5 verjüngt sich leicht
zum freien Ende hin und ist an diesem abgerundet ausgebildet. In seiner Lage ist der
Abdeckflügel 5 leicht in Richtung Treppenoberseite geneigt. Im Trittschenkel 2 sind
im Bereich zwischen Steg 10 und Setzschenkel 3 Senklöcher 15 ausgebildet, in welche
bei der Montage Treibschrauben 16 eingesetzt werden. An der Oberfläche des Trittschenkels
2 sind im Übergang zwischen Trittschenkel 2 und Setzschenkel 3 sowie im Bereich oberhalb
des Steges 10 und des Abdeckflügels 5 in Profillängsrichtung verlaufende Rillen 18
ausgebildet, um eine rutschfeste und trittsichere Oberfläche zu erzielen. Die Außenseite
des Setzschenkels 3 ist als eine Schräge ausgebildet, welche nach unten in eine radiale
Krümmung übergeht. Die Innenseite des Setzschenkels 3 weist bei diesem Ausführungsbeispiel
von unten her gesehen einen ersten Absatz 30 auf, nach dem die Innenseite in eine
Führungs-Stützfläche 6 übergeht.
An dem stirnseitigen Ende der Bodenplatte 19 des Basisprofils 4 ist eine nach unten
gerichtete Rippe 80 angeformt die auf der zur Treppenkante weisenden Seite eine Anschlagfläche
aufweist. Die Anschlagfläche kommt bei der Montage gegen die Treppenkante oder gegen
die obere äußere Kante des Belags auf der Setzstufe zur Anlage und bestimmt so die
Position des Basisprofils.
Die Außenfläche der Rippe wirkt bei diesem Ausführungsbeispiel als Anschlag für die
Innenfläche der Setzstufe.
Im Anschluß an die Führungs-Stützfläche 6 ist an der Innenseite des Setzschenkels
3 ein Anschlag 20 ausgebildet, welcher beim Aufscheiben des Trittprofils 1 auf das
Basisprofil 4 die geringste Parkettdicke definiert.
[0027] Während Fig.1 den Einsatz bei größter Höhe zeigt, stellt Fig. 2 den Einsatz bei geringster
Höhe dar. Hierbei kommt die besondere Ausbildung des Schenkels 10 mit den Vorsprüngen
16 zum Tragen , die in die Ausnehmungen 40 in der Bodenplatte eintreten. Hierdurch
vergrößert sich die Einsatzbereich um die Materialdicke der Bodenplatte 19.
[0028] Auf dem Basisprofil 4 sind zwei Stege 11, 13 angeordnet, welche an den inneren Seiten
so profiliert sind, daß sie einen Gewindetreibkanal 14 zum Einschrauben der Treibschrauben
16 bilden. An der Außenseite des rechten Steges 11 ist die Gegenfläche 9 ausgebildet,
die mit der Führungs-Stützfläche 7 an der Innenseite des Steges 10 des Trittprofiles
1 zusammenwirkt. In der Bodenplatte des Basisprofiles 4 sind Bohrlöcher 17 vorgesehen,
über welche das Basisprofil 4 an der Treppe befestigt wird. Die Bodenplatte des Basisprofiles
4 ist beidseitig mit einer Profilierung 19 versehen, um das Basisprofil 4 verschiebefest
auf der Treppe und den Treppenbelag 12 verschiebefest auf dem Basisprofil festlegen
zu können.
[0029] Fig. 3 zeigt das Trittprofil 1 und das Basispprofil 4 im montierten Zustand. Das
Basisprofil 4 ist über Schrauben 33 an einer Treppenstufe 31 festgelegt. Das Basisprofiles
4 wurde in diesem Ausführungsbeispiel so angeordnet, daß an der Stirnseite der Stufe
eine vertikale Setzstufe 32 angebracht werden kann. Zur Positionierung des Basisprofiles
4 wird es auf die Treppe aufgeschoben, bis die Rippe zum Anschlag an die Setzstufe
kommt. Danach wird das Trittprofil 1 über die Treibschrauben 16 am Basisprofil festgelegt.
Beim Einschrauben der Treibschrauben 16 verklemmt sich der Steg 11 des Basisprofiles
4 mit dem Steg 10 des Trittprofiles 1. Der Anschlag 20 tritt hier nicht in Aktion,
da der Treppenbelag 12 eine Materialstärke aufweist, die über der kleinstmöglichen
liegt.
[0030] Auch Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem der Setzschenkel im oberen
Bereich an dem Steg 13 des Basisprofils 4 zur Anlage kommt und so ein mögliches Ausweichen
des Stegs verhindert, wenn dieser aus weicherem Material, z.B. Kunststoff besteht.
[0031] Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, bei dem die Führungs-Stützflächen
6,7 und die entsprechenden Gegenflächen 8,9 gerastert ausgebildet sind. Das Basisprofil
4 weist bei diesem Ausführungsbeispiel lediglich einen Steg 11 auf. Am Trittprofil
1 sind bei diesem Ausführungsbeispiel keine Senklöcher 15 ausgebildet. Dargestellt
ist die der Montagezustand bei minimaler Stärke des Treppenbelags 12. Diese Ausführungsform
ist natürlich auch bei dickeren Bodenbelägen 12 einsetzbar.
[0032] In Fig. 6 ist ein Querschnitt eines alternativen Trittprofiles 1 dargestellt. Zur
Festlegung des Trittprofiles 1 auf einem an der Treppe befestigten Basisprofiles 4
sind am Trittschenkel 2 im wesentlichen senkrecht zwei Rasterstege 21 und 22 ausgebildet.
Die Rasterstege 21 und 22 weisen an ihren Außenseiten Vorsprünge 23 und 24 zur Arretierung
am Basisprofil 4 auf. Die Vorsprünge 23 und 24 sind in diesem Ausführungsbeispiel
symmetrisch ausgebildet, können jedoch in einem weiteren Ausführungsbeispiel auch
um einen vorbestimmten Abstand untereinander versetzt angeordnet sein. Die Vorsprünge
23 und 24 sind hier als Zähne dargestellt, deren nach außen weisende Fläche flacher
als deren Rückfläche bezüglich der Längsachse der Rasterstege 21,22 ausgebildet ist.
Die Rasterstege 21,22 sind um ihre Verbindungsstelle zum Trittschenkel federnd ausgebildet.
Der Übergang der Rasterstege 21,22 zum Trittschenkel 1 ist jeweils durch einen außenseitigen
Radius 27 und durch einen innenseitigen Radius 28 ausgerundet. Die Wandung der Rasterstege
21,22 ist durch einen schrägen Übergang 29 zur Verbindungsstelle nach innen versetzt.
[0033] In Fig. 7 ist ein Querschnitt des dem Trittprofil 1 gem. Fig 6 entsprechenden Basisprofiles
4 dargestellt. Die Stege 11 und 13 weisen an ihren Innenseiten Einsenkungen 25,26
auf, welche in diesem Ausführungsbeispiel untereinander um den halben Einsenkungsabstand
versetzt angeordnet sind. Die Stege 11,13 sind an den oberen Innenseiten über eine
Fase abgeschrägt. Zwischen den zwei Stegen 11 und 13 ist eine Abweiseinrichtung 34
angeordnet, welche die Form eines Prismas aufweist, das mit seiner Spitze nach oben
zeigt.
[0034] In Fig. 8 ist das Trittprofil 1 sowie das Basisprofil 4 im demontierten sowie im
montierten Zustand dargestellt. Der montierte Zustand zeigt nur eine Montagestellung
auf, wobei in der aufgezeigten Montagestellung das Trittprofil 1 vollkommen auf das
Basisprofil 4 aufgeschoben ist. Dies ist die Stellung für die minimal mögliche Materialstärke
des Treppenbelags im vorgespannten Zustand.
[0035] Im montierten Zustand ist gut zu erkennen, wie die beiden Führungs-Stützflächen 6
und 7 die beiden Stege 11 und 13 umgreifen und direkt an den Gegenflächen 8 und 9
der Stege 11 und 13 anliegen. Die Stärke der Stege 11 und 13 ist so gewählt, daß sie
die Ausnehmung zwischen den Führungsflächen 11 und 21 und den Außenseiten der Rasterstege
21 und 22 nahezu vollkommen ausfüllen. Die Höhe der Stege 11,13 ist auf die Höhe der
Rasterstege 21,22, wie auch auf die Höhe des Steges 10 und der Führungsfläche 6 abgestimmt.
[0036] In diesem dargestellten montierten Zustand greift lediglich der linke Rastersteg
21 mit seinen Vorsprüngen 23 in die Einsenkungen 27 des linken Haltestegs 11 ein.
Der rechte Rastersteg 22, mit seinen Vorsprüngen 24 ist in dem dargestellten montierten
Zustand ausgefedert, da die Einsenkungen 27,28 der Stege 11,13 um einen halben Einsenkungsabstand
untereinander versetzt angeordnet sind.
[0037] Die in den Figuren 5 bis 8 dargestellten Ausführungsformen weisen ebenfalls die nach
unten gerichtete Rippe 80 auf. Im Übrigen sind alle Ausführungsbeispiele beispielhaft
und nicht sollen einschränkend verstanden werden, da auch weitere, nicht dargestellte
Ausführungsformen möglich sind.
1. Eckkantenschutz, insbesondere für Treppenkänten, bestehend aus
einem Trittprofil (1) und einem auf der Treppe festlegbaren Basisprofil (4), wobei
das Trittprofil mit einem Trittbereich (2) und einem daran angeordneten Setzschenkel
(3) versehen ist, und
das Basisprofil eine Bodenplatte (19) aufweist, an der eine Halteeinrichtung ausgebildet
ist, und
wobei das Trittprofil an dem Basisprofil (4) über eine stufenlos höhenverstellbare
Halterung zerstörungsfrei lösbar festlegbar ist, und
mit Befestigungsmitteln, wobei
an der Bodenplatte (19) eine nach unten abstehenden Rippe (80) ausgebildet ist.
2. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rippe (80) auf der zur Treppenkante gerichteten Seite eine Anschlagfläche
ausgebildet ist.
3. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende der Rippe (80) ein Absatz mit einer Schulter ausgebildet ist.
4. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (80) am vorderen Ende der Bodenplatte (19) angeordnet ist.
5. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe (80) in Abständen unterbrochen ist.
6. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trittprofil (1) zwei im Abstand parallel verlaufende Führungs-Stützflächen (6,
7) aufweist, die mit entsprechend zugeordneten, am Basisprofil (4) angeordneten Gegenflächen
(8,9) zusammenwirken.
7. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen (6, 7) jeweils an nach unten gerichteten Schenkeln (3; 10) ausgebildet
sind.
8. Eckkantenschutz mit den Merkmalen des Anspruchs 1, wobei in dem Basisprofil (4) Ausnehmungen
ausgebildet sind, in die zugeordnete, entsprechend geformte Vorsprungs-Bereiche (16)
des Schenkels (10) eintreten können.
9. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Trittbereich
als Trittschenkel ausgebildet ist, der auf einem Treppenbelag zur Auflage kommt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfläche (7) an dem zur Trittstufe gerichteter Schenkel (10) an dessen zur
Treppenkante gerichteter Seite ausgebildet ist, und daß an entsprechender Stelle am
Basisprofil (4) ein entsprechender Steg (11) die der ersten Führungs-Stützfläche (7)
zugewandte Gegenfläche (9) aufweist.
10. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungs-Stützfläche (6) an dem Setzschenkel (3) und die zugeordnete Gegenfläche
(8) an einer im wesentlichen nach vorn gerichteten Stirnkante des Basisprofils ausgebildet
ist.
11. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungs-Stützfläche (6) an der nach unten gerichteten Rippe (80) ausgebildet
ist.
12. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Führungs-Stützfläche (6) an dem Stützschenkel (3) und die zugeordnete
Gegenfläche (8) an einem an entsprechender Stelle auf dem Basisprofil angeordnetem
zweiten Steg (13) ausgebildet ist.
13. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (11,13) auf dem Basisprofil (4) so angeordnet und die Innenseiten der Stegel
(11,13) so ausgebildet sind, daß diese einen Gewindetreibkanal (14) für als Befestigungsmittel
dienende Treibschrauben (16) bilden.
14. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Trittschenkel (2) Senklöcher (15) zur Aufnahme von Treibschrauben (16) ausgebildet
sind.
15. Eckkantenschutz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Senklöcher (15) an der Unterseite des Trittprofils zwischen den Stegen
(11) und (13) eine Verstärkungsrippe (150) ausgebildet ist, die in den Spalt zwischen
den Stegen (11, 13) eintreten kann.
16. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die höhenverstellbare Halterung als mindestens ein Rastersteg (10' ; 21, 22) mit
Vorsprüngen (23,24) (linksseitig und rechtsseitig) an der Unterseite des Trittschenkels
(2) ausgebildet ist, wobei die Vorsprünge (23,24) in entsprechende Einsenkungen (25,26)
an den Innenseiten der Schenkel (11,13; 11') einrastbar sind.
17. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die linksseitigen Vorsprünge (23) zu den rechtsseitigen Vorsprüngen (24) der jeweiligen
Rasterstege (21, 22) oder die linkseitigen Einsenkungen (25) zu den rechtsseitigen
Einsenkungen (26) der Stege (11,13) um einen vorbestimmten Abstand untereinander versetzt
sind.
18. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche 9 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterstege (21,22) um ihre Verbindungsstelle zum Trittschenkel (2) federnd ausgebildet
sind.
19. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche 9 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (23,24) als Zähne ausgebildet sind, deren nach außen weisende Fläche
flacher als deren Rückfläche bezüglich der Längsachse der Rasterstege (21,22) ausgebildet
ist.
20. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche 9 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Einsenkungen (25,26) die nach außen weisenden Flächen flacher als deren Rückflächen
bezüglich der Längsrichtung der Stege (11,13) ausgebildet sind.
21. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche 9 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang der federnden Rasterstege (21,22) zum Trittschenkel (2) durch einen
außenseitigen Radius (27) und durch einen innenseitigen Radius (28) ausgerundet ist.
22. Eckkantenschutz nach mindestens einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterstegwandung der Rasterstege (21,22) durch einen schrägen Übergang (29)
versetzt ist.
23. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Basisprofil (4) Bohrlöcher (17) zum Festlegen auf der Treppe aufweist.
24. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trittschenkel (2) an seiner Außenseite in Profillängsrichrung verlaufende Rillen
(18) aufweist.
25. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Übergang Trittschenkel (1) Stützschenkel (3) und/oder an einem Abdeckflügel (5)
des Trittbereichs (2) Rillen (18) als rutschemmende Oberfläche ausgebildet sind.
26. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Abschnitt des Basisprofil (4) an seiner Oberseite und/oder seiner
Unterseite eine Profilierung (19) ausweist.
27. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Setzschenkels (3) ein Absatz (20) ausgebildet ist.
28. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite des Setzschenkels (3) als eine Schräge ausgebildet ist, welche nach
unten in eine radiale Krümmung übergeht.
29. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel bzw. Stege (10,11,13) an ihren Stirnseiten Fasen oder Rundungen aufweisen.
30. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trittprofil (1) und das Basisprofil (4) aus Aluminium bestehen.
31. Eckkantenschutz nach mindestens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trittprofil (1) und/oder das Basisprofil (4) aus Kunststoff oder einem Kunststofflaminat
oder einem Kunststoff-Compound bestehen.