(19)
(11) EP 1 437 462 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.10.2018  Patentblatt  2018/43

(21) Anmeldenummer: 03030021.4

(22) Anmeldetag:  30.12.2003
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E05B 27/00(2006.01)
E05B 15/08(2006.01)
E05B 19/00(2006.01)

(54)

System mit einem Schlüssel und mit einem Sicherheitsschloss

System with a key and a security lock

Système de clé et serrure de sécurité


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 31.12.2002 ES 200203058

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
14.07.2004  Patentblatt  2004/29

(73) Patentinhaber: Talleres De Escoriaza, S.A.
20305 Irun (Guipuzcoa) (ES)

(72) Erfinder:
  • Perez Calvo, David
    20303 Irùn Guipùzcoa (ES)
  • Recondo Garayalde, Pedro
    20009 San Sebastian Guipùzcoa (ES)

(74) Vertreter: Igartua, Ismael et al
Galbaian S. Coop. Garaia Parke Teknologikoa Goiru Kalea 1
20500 Arrasate-Mondragón
20500 Arrasate-Mondragón (ES)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 386 504
CH-A- 355 710
EP-A1- 0 633 373
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Gebiet der Erfindung



    [0001] Diese Erfindung bezieht sich auf ein System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss, das einen mit einem Schlüsselschaft versehenen Schlüssel aufweist, der ein Querprofil aufweist, das reziprok zu einem Schlüsselkanal ist, der in dem Rotor oder Kern eines Sicherheitsschlosses ausgebildet ist, wobei zwischen diesem Rotor und dem Stator oder Gehäuse des Schlosses, in dem sich dieser Rotor in geeigneter Weise drehen kann, eine Anzahl von Haupt-Kernzuhaltungsstift- und Haupt-Gehäusezuhaltungsstift-Sätzen angeornet ist, die unter Federspannung stehen, und die bei der Einführung des Schlüsselschaftes eines gültigen Schlüssels in ihrer Einordnung positioniert werden und die Drehung des Rotors ermöglichen, wodurch das Öffnen des Schlosses hervorgerufen wird.

    [0002] Die Erfindung ist sowohl auf die als "Flachschlüssel" bezeichneten Schlüssel, die allgemein umkehrbar sind und bei denen die Haupt-Öffnungskombination in den Hauptflächen des Schlüsselschaftes ausgebildet ist und aus einer Reihe von konischen Vertiefungen besteht, als auch auf "verzahnte" Schlüssel oder "Kantenschlüssel" anwendbar, bei denen die Haupt-Öffnungskombination in einer (nicht umkehrbarer verzahnter Schlüssel) oder beiden (umkehrbarer verzahnter Schlüssel) Schmalseiten des Schaftes ausgebildet ist und aus einer Reihe von zahnförmigen Einschnitten der aktiven Kante besteht.

    Stand der Technik



    [0003] Auf diesem Gebiet ist das Vorhandensein von Schlüsseln bekannt, die seitliche konvexe Oberflächen aufweisen, wie dies bei abgerundeten Schlüsseln oder Schlüsseln mit kreisförmigem Querschnitt der Fall ist, und es ist weiterhin das Vorhandensein von seitlichen konkaven Oberflächen bekannt, wie dies bei den durch Aussparungen gebildeten Vertiefungen der Fall ist, um das Schlossgeheimnis in Verbindung mit den Haupt-Kernzuhaltungsstift- und Haupt-Gehäusezuhaltungsstift-Sätzen ode -Paaren festzulegen. Außerdem ist das Vorhandensein von vieleckigen Nuten und kreisförmigen konkaven Nuten bekannt, wie sie zum Beispiel durch längsverlaufende Kanäle des Schlüsselschaftes gebildet sind, die zum Zweck der Führung (bei der Einführung des Schlüssels in den Schlüsselkanal des Schlosses) in den Hauptflächen des Schlüsselschaftes von verzahnten Schlüsseln vorgesehen sind. Außerdem ist das Vorhandensein dieser Art von Nuten in Flachschlüsseln bekannt, um die Dicke des Schlüsselschaftes zu vergrößern, damit dieser umkehrbar gemacht werden kann und die Vertiefungen der Hauptkombination eingearbeitet werden können. Es ist selbstverständlich auch das Vorhandensein von Schlüsselkanälen in dem Schloß bekannt, die reziprok oder komplementär zu den Schäften der Schlüssel mit den erwähnten Formen sind.

    [0004] Bisher sind keine Schlüsselschäfte bekannt, die mit einem Querschnitt versehen sind, in dem auf der gleichen Hauptfläche des Schlüsselschaftes oder auf der gleichen Schmalseite des Schlüsselschaftes gleichzeitig konkave gekrümmte und konvex gekrümmte Abschnitte sowie ebene Abschnitte mit einer beliebigen Neigung vorhanden sind, die mit den vorstehenden Merkmalen kombiniert sind, und mit der Besonderheit, dass diese konkaven und konvexen Kurven kreisförmig (konstanter Radius) oder nichtkreisförmig (veränderlicher Radius) sind.

    [0005] Andererseits ist festzustellen, dass bisher das durch das Querprofil des Schlüsselschaftes und des Schlüsselkanals gebildete Binom (abgesehen von den Vertiefungen der Hauptkombination, die in diesen eingearbeitet sind) ausschließlich mit der Funktion des Einsetzens des wahrscheinlich gültigen Schlüssels verwendet wurden. Diese Verwendung erstreckt sich nur insoweit, dass sichergestellt ist, dass ein Schlüssel nicht in das Schloss eingesetzt werden kann, wenn das Querprofil seines Schlüsselschaftes größere Abmessungen hat, als der Schlüsselkanal; es besteht kein Hindernis, einen Schlüssel einzuführen, dessen Schlüsselschaft ein kleineres Profil als der Schlüsselkanal hat. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, illegale Kopien von Schlüsseln mit einem Verfahren ausgehend von einem Profil mit kleineren Abmessungen herzustellen, wobei Material aufgetragen wird und darauf die Kombinationsvertiefungen des gültigen Schlüssels reproduziert werden; hierdurch werden die Vorsichtsmaßnahmen des Herstellers der Schlüssel zunichte gemacht, Schlüssel mit Schäften zu liefern, die ausschließlich für Firmen zur Nachbildung von Schlüsseln geeignet sind, die ausdrücklich von dem Hersteller autorisiert sind; unter Einschluss der Möglichkeit von Fälschungen ohne Notwendigkeit des Auftragens von Material, weil der gefälschte Schlüsselschaft etwas mehr Spiel in dem Schlüsselkanal hat.

    [0006] Die EP 0 633 373 beschreibt ein System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss. In dem Rotor des Schlosses sind um eine in Längsrichtung verlaufende Achse schwenkbare Sperrhebel vorgesehen, welche an ihren Enden mit Sperrhaken in in der Innfläche des Gehäuses des Sicherheitsschlosses vorgesehene Ausnehmungen eingreifen, wenn in den Schlüsselkanal kein passender Schlüssel eingesteckt ist. Der Schlüsselschaft weist verschieden geformte Abschnitte an den Seitenflächen auf, die mit an den Enden der Sperrhebel angeordneten Taststiften in Eingriff kommen und die Sperrhebel aus einer Sperrstellung herausbewegen, so dass der Rotor gedreht werden kann. Die mit den konvex gekrümmten Abschnitten der Seitenflächen des Schlüsselschafts in Eingriff kommende Taststifte wirken hierbei mit den konvex oder konkav gekrümmten Abschnitten unter einem rechen Winkel zur Mittelebene des Schlüsselschafts zusammen.

    [0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein System der eingangs genannten Art zu schaffen, das einen erhöhten Kopierschutz und eine vergrößerte Anzahl von Kombinationen aufweist.

    [0008] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

    [0009] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

    [0010] Die vorliegende Erfindung schlägt ein System aus einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss vor, bei dem das Querprofil des Schlüsselschaftes auf der gleichen Seite seiner Längsmittelebene durch eine Anordnung von konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geraden Abschnitten gebildet ist, die senkrecht zur Breite des Schlüsselschaftes sein können und als querverlaufende Abschnitte bezeichnet werden, oder die parallel zur Ebene des Schlüsselschaftes verlaufen können, wobei sie als seitlich verlaufende Abschnitte bezeichnet werden, oder die schräg verlaufende Abschnitte sein können, wobei alle diese untereinander vom Typ, der Anzahl und der Position kombinierbar sind, wobei alle diese Abschnitte zusätzlich konkave Vertiefungen beinhalten können, wie sie zur Ausbildung des Schlossgeheimnisses in Verbindung mit jeweiligen Sätzen von Haupt-Kernzuhaltungsstiften und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften des Stators bekannt sind, wobei diese Abschnitte die Besonderheit aufweisen, dass die glatte Oberfläche des Schaftes ohne erkennbare Vertiefungen beibehalten wird und sie nur durch ihre geometrische Form eine unendliche Anzahl von Punkten für die Anlage von Sätzen von Hilfs-Kernzuhaltungsstiften und Hilfs-Gehäusezuhaltungsstiften ergeben, die elastisch gegen eine zweite Feder vorgespannt sind, und die ausschließlich in Verbindung mit dem exakten Profil der glatten Oberfläche die Bedingung der zusätzlichen Schlossgeheimnisses, zusätzlich zu den Sätzen aus Haupt-Kernzuhaltungsstiften und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften, festlegen wobei diese Sätze aus einem Hilfs-Kernzuhaltungsstift und einem Hilfs-Gehäusezuhaltungsstift entlang radialer Achsen oder nicht-radialer Achsen bezüglich des Rotors oder Kerns eingebaut sind.

    [0011] Diese Konstruktion bedingt eine Revolution gegenüber dem Bekannten in dem Sinn, dass zusätzlich zu der üblichen und ausschließlichen (bis heute) Bedingung der komplementären Form zu dem Schlüsselkanal für das Einsetzen in das Schloss das Querprofil des Schlüsselschaftes des Schlüssels außerdem in aktiver und bestimmender Weise dazu beiträgt, einen und nur einen Schlüssel für jedes Schloss gültig zu machen. Dies beruht darauf, dass die konkav gekrümmten, konvex gekrümmten und geraden schrägen Abschnitte ohne Notwendigkeit des Einarbeitens irgendwelcher Kombinationsvertiefungen in diese eine unendliche Menge von für die Fälschung nicht vorhersagbaren Punkten beitragen und wobei mit beliebigen Neigungen Hilfs-Zuhaltungsstifte der Kombination in Kontakt kommen können, und zusätzlich zu den eigentlichen Haupt-Zuhaltungsstiften der Kombination bestimmend sind, um ein eindeutiges Schlossgeheimnis des Schlosses festzulegen. Dies bedeutet, dass ein Schlüsselschaft mit ähnlichem Profil wie ein gültiger Schlüssel, jedoch mit einer kleineren Abmessung, nicht die Drehung des Schlüssels ermöglicht, selbst wenn die Vertiefungen der Kombination üblicher Art nachgeahmt wurden, die in den Schlüsselschaft eingearbeitet wurden. Dies ergibt sich daraus, dass es nicht möglich ist zu wissen, an welcher Stelle (in Längs- oder Querrichtung) einer glatten, konkav gekrümmten, konvex gekrümmten oder schrägen Oberfläche ein Hilfs-Kernzuhaltungsstift der Kombination anliegen kann, der irgendeine beliebige Neigung (radial oder nicht radial) haben kann. Entsprechend ist es möglich, festzulegen, dass jede Rundung, die das Querprofil des Schlüsselschaftes als solches hat, ein aktives und bestimmendes Element bei der Festlegung des Schlossgeheimnisses des Schlosses ist, das gemäß dem System der Erfindung ausgebildet ist. Selbstverständlich können in diesen neuen Oberflächen Vertiefungen der traditionellen Kombination vorhanden sein und sie werden auch vorhanden sein.

    [0012] Diese Vorteile des erfindungsgemäßen Systems ergeben sich nicht bei den üblichen Schlüsseln, unabhängig davon, ob diese abgerundet, "flach" oder "verzahnt" sind, weil diese alle einen gleichförmigen Schaft haben, der ausgehend von einem regelmäßigen (beispielsweise rechteckigen) Ausgangsprofil geformt wird, in dem Vertiefungen in Form von rechtwinkligen Nuten angeordnet sind, und die einen Hilfs-Kernzuhaltungsstift oder einen Haupt-Kernzuhaltungsstift in einem Teil anordnen, der keine Einkerbung aufweist, wobei lediglich angenommen wird, dass dieser Zuhaltungsstift gegen die gleichförmige Dicke des Schlüsselschafts an dieser Stelle drückt, so dass logischerweise ein beliebiger Schlüsselschaft, der komplementär zu dem Schlüsselkanal ist, in dieser Hinsicht gültig ist.

    [0013] Der unmittelbare und hauptsächliche Vorteil des erfindungsgemäßen Systems besteht darin, das es dem Hersteller der Schlösser ermöglicht, eine absolute Kontrolle über das Querprofil des Schlüsselschaftes seiner Schlüssel zu haben, wodurch sichergestellt ist, dass nur er mit dieser bestimmten Form des Schlüsselschaftes Kopien seiner Schlüssel für dieses System herstellen kann, oder dass diese mit seiner ausdrücklichen Zustimmung hergestellt werden, weil nur er weiß, wie viele dieser Hilfs-Zuhaltungsstifte oder Haupt-Kombinations-Zuhaltungsstifte wo und wie angeordnet sind, die mit den glatten Bereichen der konkav gekrümmten, konvex gekrümmten oder schrägen Teile des Querprofils des Schlüsselschafts zusammenwirken.

    [0014] Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die große Vielzahl von Kombinationen in diesem erfindungsgemäßen System, verglichen mit den bekannten Systemen.

    [0015] Weiterhin ist die große, von Natur aus gegebene Schwierigkeit beim Kopieren des allgemeinen Querprofils des Schlüsselschafts hervorzuheben, der durch dieses System gebildet ist, weil, wenn dieses nicht sehr präzise ist, es nicht passt; wenn es etwas größer ist, kann der Schaft nicht in den Schlüsselkanal eintreten, und wenn es etwas kleiner als der genaue Wert ist, so erfüllt es nicht die Kombination.

    [0016] Gemäß dem erfindungsgemäßen System und bei einem Schlüssel vom flachen und umkehrbaren Typ, bei dem das Haupt-Schlossgeheimnis in den Hauptflächen des Schlüsselschaftes ausgebildet wird, sind in diesen Hauptflächen des Schlüsselschaftes einige Querprofile vorhanden, die axialsymmetrisch zur Längsachse des Schlüsselschaftes durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geraden, querverlaufenden, parallelen oder schrägen Abschnitten gebildet sind, die in zweckmäßiger Weise hinsichtlich ihrer Art, Menge und Position angeordnet sind.

    [0017] Außerdem ist bei einem Schlüssel vom verzahnten Typ, bei dem das Haupt-Schlossgeheimnis bezüglich einer der Schmalkanten des Schlüsselschaftes ausgebildet ist, in zumindest einer der Hauptflächen des Schlüsselschaftes das Querprofil durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geradlinigen, parallelen oder schräg verlaufenden Querabschnitten gebildet, die in zweckmäßiger Weise hinsichtlich ihrer Art, Anzahl und Position angeordnet sind; in diesem Fall handelt es sich um einen verzahnten, nicht umkehrbaren Schlüssel. Für verzahnte Schlüssel sieht die Erfindung außerdem vor, dass beide Hauptflächen des Schlüsselschaftes ein Querprofil aufweisen, das durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geradlinigen, parallelen oder schräg verlaufenden Querabschnitten gebildet ist, die in zweckmäßiger Weise hinsichtlich ihrer Art, Anzahl und Position angeordnet sind. In dieser Hinsicht wird als eine mögliche Ausführungsform vorgesehen, bei der die Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes des verzahnten Schlosses zueinander unsymmetrisch sind, was für verzahnte, nicht umkehrbare Schlüssel anwendbar ist; eine weitere mögliche Ausführungsform besteht darin, dass die Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes des verzahnten Schlüssels zueinander symmetrisch bezüglich der Längsmittelebene des flachen Schaftes des Schlüssels sind, was außerdem auf nicht umkehrbare, verzahnte Schlüssel anwendbar ist; eine weitere mögliche Ausführungsform besteht darin, dass diese Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes des verzahnten Schlüssels zueinander symmetrisch bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes sind, was eine spezielle Anwendung für verzahnte, umkehrbare Schlüssel hat.

    [0018] Eine weitere, äußerst wichtige Eigenschaft dieses Systems besteht in der Möglichkeit, Familien von Schlüsseln für unterschiedliche Arten von Benutzern, Märkten, usw. auf der Grundlage einer Veränderung der Krümmung, Tiefe und relativen Längsversetzung der gemäß der Erfindung ausgebildeten Profile zu bilden.

    [0019] Es ist weiterhin aus dem Vorstehenden ersichtlich, dass das erfindungsgemäße System die Verwendung einer oder mehrerer der üblichen Haupt-Zuhaltungsstifte ermöglicht, die auf einer Stelle eingeordnet werden, die keine Vertiefungen in den Oberflächen des erfindungsgemäßen Schlüsselschaftes hat, beispielsweise zur Unterordnung für andere als Hauptschlüssel von Schlössern einer Gemeinschaft. In gleicher Weise ist es theoretisch möglich, dass dies gleichzeitig mit der Anordnung der Hilfs-Zuhaltungsstifte außerdem an anderen Oberflächen erfolgt, die keine konkaven Vertiefungen des Schlüsselschaftes aufweisen, und es ist weiterhin möglich, daß gleichzeitig verschiedene dieser Hilfs-Zuhaltungsstifte vorhanden sind, unter Einschluss des Falls, bei dem radiale Hilfs-Zuhaltungsstifte und nicht-radiale Hilfs-Zuhaltungsstifte bezüglich des Rotors des Schlosses gleichzeitig vorhanden sind.

    [0020] Eine weitere Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass das Querprofil für eine beliebige der Hauptflächen des Schlüsselschaftes des Schlüssels Kombinationen von konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geraden, parallelen und schrägen Querabschnitten aufweist, die dem seitlichen Halbprofil einer oder mehrerer Buchstaben des Alphabets entsprechen; dies ist durch die Einfügung und eigenartige gegenseitige Kombination der konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und schrägen Abschnitte möglich. Insbesondere ist vorgesehen, dass Kombinationen der konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geraden parallelen oder schrägen Querabschnitte vorhanden sind, die mit dem seitlichen Halbprofil der Buchstaben A, E, S und T übereinstimmen. In dieser Hinsicht wird eine bevorzugte Kombination der konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geraden, parallelen und schrägen Querabschnitte in Betracht gezogen, die auf beiden Hauptflächen des Schlüsselschafts bestimmte Folgen von seitlichen Halbprofilen der Buchstaben T-E-S-A festlegen, die mit einer gegenseitigen axialen Symmetrie bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes angeordnet sind, wobei außerdem eine bevorzugte Kombination der konvex gekrümmten, konkav gekrümmten und geraden, parallelen oder schrägen Querabschnitte in Betracht gezogen wird, die auf den beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes jeweilige Folgen von seitlichen Halbprofilen der Buchstaben S-T-S bilden, die mit gegenseitiger axialen Symmetrie bezüglich der Längsachse des Schlüsselschafts angeordnet sind. Diese Konkretisierung ist in keiner Weise beschränkend, und die Kombination der Buchstaben kann hinsichtlich der Anzahl (beispielsweise DUPLO, was fünf Buchstaben umfasst) oder der Folge oder dem Abstand hiervon verschieden sein.

    Zeichnungen und Bezugsziffern



    [0021] Zum besseren Verständnis der Eigenart der vorliegenden Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen eine bevorzugte gewerbliche Ausführungsform dargestellt, die lediglich die Eigenart eines erläuternden und nicht beschränkenden Beispiels hat.

    [0022] Die Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht, die ein Schloss (2) zeigt, das quer geschnitten ist, und in das ein Schlüssel (1) eingeführt ist, der mit einem Schlüsselschaft (3) gemäß der Erfindung versehen ist, auf den Sätze von Haupt-Kernzuhaltungsstiften (9) und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften (10) sowie Hilfssätze von Zuhaltungsstiften und Gegenzuhaltungsstiften (12-13) einwirken, die schräg angeordnet sind, wobei der linke Satz entlang einer radialen Achse verläuft, während der rechte Satz entlang einer nichtradialen Achse verläuft. Diese Figur beinhaltet zwei vergrößerte Einzelheiten, von denen sich eine auf den Querschnitt des Schlüsselschafts (3) bezieht, der in orthogonaler Projektion gezeigt ist, während sich die andere auf die Hilfssätze von schrägen Zuhaltungsstiften und Gegenzuhaltungsstiften (12-13) bezieht, ebenfalls in einer orthogonalen Projektion.

    [0023] Die Figur 2 ist eine vergrößerte Vorderansicht eines Schlosses mit einem Schlüssel wie in Figur 1, wobei jedoch ausschließlich ein einziger Hilfssatz von Zuhaltungsstiften und Gegenzuhaltungsstiften (12-13) in einer geneigten radialen Position gezeigt ist.

    [0024] Die Figur 3 ist wie die Figur 2, jedoch mit einem abgeflachten Profil an dem Anlagestelle des Hilfs-Zuhaltungsstiftes (12) des Rotors.

    [0025] Die Figuren 4 bis 6 sind ähnlich der Figur 2, zeigen jedoch andere verschiedene Möglichkeiten der Anlage der Sätze von sekundären Zuhaltungsstiften (12) und sekundären Gegenzuhaltungsstiften (13).

    [0026] Die Figur 7 zeigt das Schloss (2) nach Figur 1, bezieht sich jedoch lediglich auf den Satz aus dem Haupt-Kernzuhaltungsstift (9) und dem Haupt-Gehäusezuhaltungsstift (10).

    [0027] Die Figur 8 ist eine Kombination der Figuren 2 und 7, jedoch mit einem abgeflachten Profil für die Betätigung des Satzes des Haupt-Kernzuhaltungsstiftes (9) und des Haupt-Gehäusezuhaltungsstiftes (10).

    [0028] Die Figur 9 zeigt ein Querprofil des Schlüsselschafts (3) gemäß der Erfindung; die Figuren 10 bis 14 zeigen verschiedene Varianten, die ausgehend hiervon erzielt werden.

    [0029] Die Figuren 15 und 16 zeigen in der Perspektive und mit kleiner Vergrößerung zwei Profile des Schlüsselschafts (3) gemäß der Erfindung, die in ihren Kanten mit seitlichen Halbprofilen mit Buchstaben zusammenfallen.

    [0030] Die Figur (17) zeigt einen Schlüssel von der Art, der Kombinationsvertiefungen (15) in der Kante des Schaftes (3) aufweist und der gemäß der Erfindung ausgebildet ist. In der vergrößerten Einzelheit ist der entsprechende Querschnitt dieses Schlüssels gezeigt.

    [0031] Die Figur 18 zeigt einen Schnitt ähnlich dem nach den Figuren 2 bis 8, bezieht sich jedoch auf einen Schlüssel von der Art, bei dem sich die Kombinationsvertiefungen (15) in der Kante des Schaftes (3) befinden.

    [0032] In diesen Figuren sind die folgenden Bezugsziffern angegeben:

    1. - Schlüssel

    2. - Schloss

    2a. - Rotor oder Kern des Schlosses

    2b. - Stator oder Gehäuse des Schlosses

    3. - Schaft des Schlüssels (1)

    4. - konvex gekrümmter Abschnitt

    5. - konkav gekrümmter Abschnitt

    6. - gerader oder ebener querverlaufender Abschnitt

    7. - paralleler ebener Abschnitt

    8. - schräger ebener Abschnitt

    9. - Haupt-Kernzuhaltungsstift der Kombination

    10. - Haupt-Gehäusezuhaltungsstift der Kombination

    11. - erste Feder für den Satz der Haupt-Kern- und Gehäusezuhaltungsstifte (9-10)

    12. - Hilfs-Kernzuhaltungsstift

    13. - Hilfs-Gehäusezuhaltungsstift

    14. - zweite Feder für den Satz der Hilfs-Kern- und Gehäusezuhaltungsstifte (12-13)

    15. - Vertiefungen der Kombination in der Kante


    Erläuterung einer bevorzugten Ausführungsform



    [0033] Bezüglich der vorstehend aufgeführten Figuren und Bezugsziffern ist in den beigefügten Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform eines Systems aus einem Schlüssel und einem Kombinationsschloss gezeigt, das einen Schlüssel aufweist, der mit einem ebenen Schlüsselschaft (3) versehen ist, der Querprofil aufweist, das reziprok zu einem Schlüsselkanal ist, der in dem Kern oder Rotor (2a) eines Kombinationsschlosses (2) ausgebildet ist. Zwischen diesem Rotor (2a) und dem Gehäuse oder Stator (2b) des Schlosses (2), in dem sich dieser Rotor (2a) geführt drehen kann, ist eine Vielzahl von Sätzen aus einem Haupt-Kernzuhaltungsstift (9) und einem Haupt-Gehäusezuhaltungsstift (10) angeordnet, die elastisch durch eine erste Feder (11) vorgespannt sind, was dazu führt, dass wenn der ebene Schlüsselschaft (3) eines gültigen Schlüssels eingeführt wird, diese Zuhaltungsstifte ausgerichtet angeordnet oder eingeordnet werden, und die Drehung des Rotors (2) ermöglichen, was das Öffnen des Schlosses hervorruft.

    [0034] Gemäß dem erfindungsgemäßen System (Figur 1) ist dieses Querprofil des Schlüsselschaftes (3) des Schlüssels (1) auf der gleichen Seite seiner längs verlaufenden Mittelebene durch eine Anordnung von konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geraden Abschnitten gebildet, die entweder senkrecht zur Breite des Schlüsselschaftes (3) liegen und als querverlaufend (6) bezeichnet werden, oder die parallel zur Ebene des Schlüsselschaftes (3) verlaufen und als seitlich (7) bezeichnet werden, oder die schräg oder geneigt (8) verlaufen (siehe die vergrößerte Einzelheit der Figur 1), wobei alle diese Abschnitte untereinander hinsichtlich ihrer Art, Menge und Position kombiniert werden können, und wobei alle diese Abschnitte zusätzlich die bekannten konkaven Vertiefungen aufweisen können, um das Schloßgeheimnis in Verbindung mit jeweiligen Sätzen von Haupt-Kernzuhaltungsstiften (9) und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften (10) auszubilden, wobei diese Abschnitte (4-5-6-7- und 8) die Besonderheit haben, dass sie die gesamte Oberfläche in einem glatten Zustand und ohne wahrnehmbare Vertiefungen halten, wobei sie lediglich durch ihre geometrische Form eine unendliche Anzahl von Punkten für die Anlage der Sätze von Hilfs-Kernzuhaltungsstiften (12) und Hilfs-Gehäusezuhaltungsstiften (13) bilden, die elastisch durch eine zweite Feder (14) vorgespannt sind, und die lediglich in Verbindung mit dem exakten Profil dieser glatten Oberfläche, einen Zustand des Schlossgeheimnisses ausbilden, der zusätzlich zu dem Schlossgeheimnis der Sätze aus dem Haupt-Kernzuhaltungsstift (9) und dem Haupt-Gehäusezuhaltungsstift (10) ist, wobei diese Sätze von Hilfs-Kernzuhaltungsstiften (12) und Hilfs-Gehäusezuhaltungsstiften (13) entlang radialer oder nicht-radialer Achsen bezüglich des Rotors (2a) angeordnet sind.

    [0035] Diese erfindungsgemäße Konstruktion bedingt eine Revolution hinsichtlich der traditionellen Funktion der durch den Schlüsselschaft (3) des Schlüssels und seinem komplementären Aufnahmekanal in dem Rotor (2a) des entsprechenden Schlosses (2) gebildeten Einheit. Bisher erfüllte das Querprofil des Schlüsselschaftes (3) einfach eine Führungsfunktion in diesem Schlüsselkanal, nahm jedoch nicht aktiv an der Festlegung des Schlossgeheimnisses des Schlosses (2) teil, sondern dieses Schlossgeheimnis wurde an Hand von Vertiefungen ausgebildet, die in den Schaft eingearbeitet sind, sowohl bei flachen Schlüsseln (1) als auch bei verzahnten Schlüsseln (1). Nunmehr ist das Querprofil des Schlüsselschaftes (3) selbst ein aktives Element bei der Festlegung des Schlossgeheimnisses, indem es gekrümmte Oberflächen mit konstanten oder veränderlichen Radien und schräge Oberflächen mit beliebiger Neigung bietet, die unzählige unvorhersagbare und nicht feststellbare Stellen für die direkte Betätigung der Sätze aus Hilfs-Kernzuhaltungsstiften (12) und des Hilfs-Gehäusezuhaltungsstiften (13) sowie auch der Sätze von Haupt-Kernzuhaltungsstiften (9) und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften (10) ergeben.

    [0036] Tatsächlich sind, wie dies in den Figuren 1 und 8 bezüglich eines flachen Wendeschlüssels gezeigt ist, bei dem die Haupt-Öffnungskombination oder das Schlossgeheimnis in den Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) ausgebildet ist, in diesen Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) einige Querprofile vorgesehen, die mit axialer Symmetrie gegenüber der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geradlinigen, parallelen (7) oder schrägen (8) Querabschnitten gebildet sind, die in zweckmäßiger Weise hinsichtlich ihrer Art, ihrer Anzahl und Position angeordnet sind. Bei einem Vergleich der Figuren 2 und 3 ist zu erkennen, dass durch Einarbeiten eines konvex gekrümmten Abschnittes (4) (Figur 2), der von dem eigentlichen Profil des Schlüsselschaftes (3) ausgeht und keine Kombinationsvertiefungen aufweist, der Hilfs-Gehäusezuhaltungsstift (13) (Figur 3) aus seiner Einordnungsstellung nach Figur 2 heraus verschoben wird und die Drehung des Rotors (2b) verhindern kann. Ein weiteres Beispiel ergibt sich bezüglich des vertikalen Satzes aus einem Haupt-Kernzuhaltungsstift und einem Haupt-Gehäusezuhaltungsstift (9-10), wie dies in den Figuren 7 und 8 gezeigt ist, wobei dieser Fall einen geraden, parallelen Abschnitt (7) betrifft.

    [0037] Das erfindungsgemäße System begünstigt die Bildung von Schlüsselfamilien auf der Grundlage einer Veränderung der relativen Versetzung eines bestimmten Profils sowie der Krümmung und Tiefe der dieses Profil bildenden Elemente. Dies ist anhand der Figuren 9 bis 14 gezeigt, von denen die Figur 9 das Ausgangsprofil eines Schlüsselschaftes (3) zeigt, während die Figuren 10 bis 14 einige Varianten hiervon zeigen, die mittels der genannten Veränderung der relativen Versetzung, Krümmung und Tiefe erzielt wurden, wobei in diesen Figuren 10 bis 14 die Teile, die gegenüber der Figur 9 geändert werden, mit einem Kreis umgeben wurden, um den optischen Vergleich zu erleichtern.

    [0038] Eine Besonderheit der Erfindung besteht darin, dass bezüglich einer beliebigen der Hauptflächen dieses Schlüsselschaftes (3) des Schlüssels (1) das Querprofil Kombinationen von konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geraden, quer verlaufenden (6) Abschnitten aufweist, die parallel (7) oder schräg (8) verlaufen und die mit dem seitlichen Halbprofil von einem oder mehreren Buchstaben des Alphabetes übereinstimmen. Im einzelnen gibt es Kombinationen von konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geraden quer verlaufenden (6) Abschnitten, die parallel (7) oder schräg (8) sind, die mit dem seitlichen Halbprofil der Buchstaben A, E, S und T übereinstimmen. In dieser Hinsicht legt eine bevorzugte Kombination der konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geradlinigen, quer verlaufenden (6) Abschnitte, die parallel (7) oder schräg (8) sind, auf beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes jeweilige Folgen von seitlichen Halbprofilen der Buchstaben T-E-S-A fest, die mit einer gegenseitigen axialen Symmetrie bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) angeordnet sind; eine weitere bevorzugte Kombination der konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geraden quer verlaufenden Abschnitte (6), die parallel (7) oder schräg (8) sind, legt auf beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) jeweilige Folgen von seitlichen Halbprofilen der Buchstaben S-T-S fest, die mit gegenseitiger axialer Symmetrie bezüglich der Längsachse dieses Schlüsselschaftes (3) angeordnet sind. Das heißt, dass es mit diesem vorgeschlagenen System möglich ist, Profile des Schlüsselschaftes (3) zu bilden, die mit den Halbprofilen von Siegeln, Anagrammen oder Identifikationszeichen des Herstellers, des Benutzers oder des Anwendungsziels des Produktes übereinstimmen. In den Figuren 15 und 16 sind Beispiele hiervon gezeigt; die Figur 15 zeigt ein Profil, das von oben nach unten (in jeder Hauptfläche) mit den seitlichen Halbprofilen der Folge der Großbuchstaben T-E-S-A übereinstimmt, wobei zum Erleichtern des optischen Vergleichs Umrisslinien eingefügt wurden, die diese Buchstaben vervollständigen; die Figur 16 zeigt ein ähnliches Beispiel, das sich auf die Folge der Großbuchstaben S-T-S bezieht. Es ist naheliegend, dass dies auf viele andere Buchstaben des Alphabets anwendbar ist.

    [0039] Wie dies in den Figuren 17 und 18 gezeigt ist, umfasst die Erfindung den Fall, dass bei einem Schlüssel (1) vom verzahnten Typ, bei dem die Haupt-Öffnungskombination in einer der Schmalseiten des Schlüsselschaftes (3) ausgebildet ist, in zumindest einer der Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) das Querprofil durch eine derartige Anordnung von konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geraden quer verlaufenden (6) Abschnitten gebildet ist, die parallel (7) oder schräg (8) sind, und die in geeigneter Weise hinsichtlich ihrer Art, Anzahl und Position angeordnet sind.

    [0040] Eine Ausführungsform in dieser Hinsicht besteht darin, dass beide Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) ein Querprofil aufweisen, das durch eine derartige Anordnung von konvex gekrümmten (4), konkav gekrümmten (5) und geraden quer verlaufenden (6) Abschnitten gebildet ist, die parallel (7) oder schräg (8) verlaufen, die in geeigneter Weise hinsichtlich ihrer Art, Anzahl und Position angeordnet sind, so dass sich drei mögliche Lösungen ergeben, eine, bei der diese Querprofile auf beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) des verzahnten Schlüssels (1) zueinander unsymmetrisch sind, eine weitere, bei der die Querprofile der beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) des verzahnten Schlüssels (1) zueinander bezüglich der längsverlaufenden Mittelebene des Schlüsselschaftes (3) symmetrisch sind, und ein weiterer Fall, bei dem die Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) des verzahnten Schlüssels (1) gegenseitig symmetrisch bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) sind, wobei die zwei ersten Fälle für verzahnte, nicht umkehrbare Schlüssel geeignet sind, während der dritte Fall für umkehrbare, verzahnte Schlüssel geeignet ist.

    [0041] Es ist vorgesehen, Ausführungsformen sowohl von "Flachschlüsseln" als auch "verzahnten Schlüsseln" herzustellen, und gemäß der Erfindung ist es möglich, einen Hauptschlüssel zu schaffen, der sowohl Schlösser für "Flachschlüssel" als auch Schlösser für "verzahnte Schlüssel" öffnet, und bei einer derartigen Ausführungsform kann jedes der Schlösser mit einer "Qualitäts/Kosten"-Lösung verwirklicht werden, die der entsprechenden Schliessstelle entspricht, was dazu bestimmt ist, dass man Schlösser mit hoher Qualität und hohen Kosten für Schliessstellen mit hoher Sicherheit und andere mit niedrigerer Qualität und niedrigeren Kosten für andere sekundäre Schliessstellen der Anordnung haben kann.

    [0042] Gemäß der Erfindung ist es unter Einschluss der Verwendung von Nuten mit einer bestimmten Geometrie und Abmessung möglich, Änderungen durch den Abstand zwischen den Nuten und mit der relativen Position einer Gruppe von Nuten gegenüber der Längsachse des Schaftes (3) zu erzielen, und mit diesen Modifikationen kann eine sehr große Anzahl von unterschiedlichen Kombinationen und Serien geschaffen werden.


    Ansprüche

    1. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss, das einen mit einem abgeflachten Schlüsselschaft (3) versehenen Schlüssel (1) aufweist, der ein Querprofil aufweist, das reziprok zu dem Schlüsselkanal ist, der in dem Rotor (2a) des Sicherheitsschlosses (2) ausgebildet ist, in dem sich dieser Rotor (2a) in geeigneter Weise drehen kann, wobei eine Anzahl von Sätzen von Haupt-Kernzuhaltungsstiften (9) und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften (10) vorgesehen ist, die elastisch durch eine erste Feder (11) vorgespannt sind, und die bei der Einführung des Schlüsselschaftes (3) des gültigen Schlüssels in ihrer Einordnung positioniert werden und die Drehung des Rotors (2a) ermöglichen, wodurch das Öffnen des Schlosses (2) hervorgerufen wird, dadurch gekennzeichnet
    dass das Querprofil des Schlüsselschafts (3) in zumindest einer Seite seiner Längsmittelebene durch konvex gekrümmte Abschnitte (4), konkav gekrümmte Abschnitte (5) und gerade Abschnitte gebildet ist, die senkrecht zur Breite des Schlüsselschafts (3) verlaufen und als Querabschnitte (6) bezeichnet werden oder die parallel zur Ebene des Schlüsselschaftes (3) verlaufen und als seitliche Abschnitte (7) bezeichnet werden, oder die sich als schräg verlaufende Abschnitte (8) erstrecken, wobei alle Abschnitte hinsichtlich des Typs, der Menge und der Position bezüglich der Achse des Schaftes (3) miteinander kombinierbar sind; wobei die gesamte Oberfläche des glatten Schlüssels und ohne erkennbare Vertiefungen und nur durch die geometrische Form der Abschnitte eine unbegrenzte, nicht feststellbare Anzahl von möglichen Anlage-Punkten für Sätze von Hilfs-Kernzuhaltungsstiften (12) und Hilfs-Gehäusezuhaltungsstiften (13) ergibt, die elastisch durch eine zweite Feder (14) vorgespannt sind, und die ausschließlich in Verbindung mit dem exakten Profil, das für diese glatte Oberfläche vorgesehen ist, ein zusätzliches Schlossgeheimnis zusätzlich zu dem Haupt-Schlossgeheimnis der Sätze aus Haupt-Kernzuhaltungsstiften (9) und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften (10) ergeben.
     
    2. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sätze von Hilfs-Kernzuhaltungsstiften (12) und Hilfs-Gehäusezuhaltungsstiften (13) entlang radialer Achsen oder entlang nicht-radialer Achsen bezüglich des Rotors (2a) eingebaut sind.
     
    3. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschnitte bekannte konkave Kombinations-Vertiefungen zur Ausbildung des Schlossgeheimnisses in Verbindung mit jeweiligen der Sätze von Haupt-Kemzuhaltungsstiften (9) und Haupt-Gehäusezuhaltungsstiften (10) aufweisen.
     
    4. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Schlüssel (1) vom flachen und umkehrbaren Typ, bei dem die Hauptöffhungskombination in den Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) ausgebildet ist, in diesen Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) einige Querprofile vorgesehen sind, die mit axialer Symmetrie bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten Abschnitten (4), konkav gekrümmten Abschnitten (5) und geraden Querabschnitten (6) gebildet sind, die parallel (7) oder schräg (8) angeordnete Abschnitte sind, und die in zweckmäßiger Weise hinsichtlich ihres Typs, ihrer Anzahl und Position angeordnet sind.
     
    5. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Schlüssel (1) vom verzahnten Typ, bei dem die Haupt-Öffnungs-Kombination durch Kombinationsvertiefungen (15) in einer der Schmalseiten des Schlüsselschafts (3) ausgebildet ist, in zumindest einer der Hauptflächen des Schlüsselschafts (3) das Querprofil durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten Abschnitten (4), konkav gekrümmten Abschnitten (5) und geraden Querabschnitten (6) gebildet ist, die parallel (7) oder schräg (8) verlaufen können, die hinsichtlich ihres Typs, der Menge und Position in zweckmäßiger Weise angeordnet sind.
     
    6. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Querprofil beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) durch die genannte Anordnung von konvex gekrümmten Abschnitten (4), konkav gekrümmten Abschnitten (5) und geraden Querabschnitten (6) gebildet ist, die parallel (7) oder schräg (8) verlaufen, wobei diese Abschnitte in zweckmäßiger Weise hinsichtlich ihres Typs, ihrer Anzahl und Position angeordnet sind.
     
    7. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) des verzahnten Schlüssels (1) zueinander unsymmetrisch sind.
     
    8. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) des verzahnten Schlüssels (1) zueinander symmetrisch bezüglich der Längsmittelebene des abgeflachten Schlüsselschaftes (3) sind.
     
    9. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querprofile beider Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) des verzahnten Schlüssels (1) zueinander symmetrisch bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) sind.
     
    10. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bezüglich einer beliebigen der Hauptflächen des Schlüsselschafts (3) des Schlüssels (1) das Querprofil Kombinationen von konvex gekrümmten Abschnitten (4), konkav gekrümmten Abschnitten (5) und geraden Querabschnitten (6) aufweist, die parallel (7) oder schräg (8) verlaufen können, wobei diese Abschnitte mit dem seitlichen Halbprofil von einem oder mehreren Buchstaben übereinstimmen.
     
    11. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass Kombinationen von konvex gekrümmten Abschnitten (4), konkav gekrümmten Abschnitten (5) und geraden Querabschnitten (6), die parallel (7) oder schräg (8) sind, vorgesehen sind, die mit dem seitlichen Halbprofil der Buchstaben A, E, S und T übereinstimmen.
     
    12. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine bevorzugte Kombination der konvex gekrümmten Abschnitte (4), der konkav gekrümmten Abschnitte (5) und der geraden Querabschnitte (6), die parallel (7) oder schräg (8) sind, auf beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) einige Folgen von seitlichen Halbprofilen der Buchstaben T-E-S-A ausbilden, die mit gegenseitiger axialer Symmetrie bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) angeordnet sind.
     
    13. System mit einem Schlüssel und einem Sicherheitsschloss nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine bevorzugte Kombination der konvex gekrümmten Abschnitte (4), der konkav gekrümmten Abschnitte (5) und der geraden Querabschnitte (6), die parallel (7) oder schräg (8) sind, auf beiden Hauptflächen des Schlüsselschaftes (3) einige Folgen von seitlichen Halbprofilen der Buchstaben S-T-S festlegt, die mit gegenseitiger axialer Symmetrie bezüglich der Längsachse des Schlüsselschaftes (3) angeordnet sind.
     


    Claims

    1. A system with a key and a security lock, which has a key (1) provided with a flattened key shank (3) having a cross section being inverse to the keyway, which is formed in the rotor (2a) of the security lock (2), in which this rotor (2a) can rotate in a suitable manner, wherein a number of sets of main barrel tumbler pins (9) and main housing tumbler pins (10) is provided being flexibly prestressed by a first spring (11) and being positioned in their placement by inserting the key shank (3) of the relevant key and facilitating the rotation of the rotor (2a), whereby the opening of the lock (2) is induced, characterised in that the cross section of the key shank (3) is formed in at least one side of its longitudinal median plane by convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight sections, which run perpendicular to the width of the key shank (3) and are designated as transverse sections (6) or which run parallel to the plane of the key shank (3) and are designated as lateral sections (7), or which extend as diagonally running sections (8), wherein all sections with regard to the type, quantity and position referring to the axis of the shank (3) can be combined with one another; wherein the entire surface of the smooth key and without recognisable grooves and only by means of the geometric form of the sections produces an unlimited, undiscernible number of possible system points for sets of auxiliary barrel tumbler pins (12) and auxiliary housing tumbler pins (13) being flexibly prestressed by a second spring (14) and producing exclusively in connection with the exact profile that is provided for this smooth surface an additional lock secret in addition to the main lock secret of the sets of main barrel tumbler pins (9) and main housing tumbler pins (10).
     
    2. The system with a key and a security lock according to claim 1, characterised in that the sets of auxiliary barrel tumbler pins (12) and auxiliary housing tumbler pins (13) are incorporated along radial axes or along non-radial axes relating to the rotor (2a).
     
    3. The system with a key and a security lock according to claim 1 or 2, characterised in that the sections have known concave combination grooves for forming the lock secret in connection with each of the sets of main barrel tumbler pins (9) and main housing tumbler pins (10).
     
    4. The system with a key and a security lock according to one of the preceding claims, characterised in that with a key (1) of the flat and reversible type, in which the main opening combination is formed in the main surface of the key shank (3), a number of cross sections are provided in this main surface of the key shank (3) being formed with axial symmetry in relation to the longitudinal axis of the key shank (3) through the stated arrangement of convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6), which are parallel (7) or diagonally (8) arranged sections, and which are arranged in an appropriate manner in terms of their type, quantity and position.
     
    5. The system with a key and a security lock according to one of the preceding claims, characterised in that with a key (1) of the interlocking type, in which the main opening combination is formed by combination grooves (15) in one of the narrow sides of the key shank (3), in at least one of the main surfaces of the key shank (3) the cross section is formed by the stated arrangement of convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6), which can run parallel (7) or diagonal (8) being arranged in an appropriate manner in terms of their type, quantity and position.
     
    6. The system with a key and a security lock according to one of the preceding claims, characterised in that the cross section of both main surfaces of the key shank (3) is formed by convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6), which run parallel (7) or diagonal (8), wherein these sections are arranged in an appropriate manner in terms of their type, quantity and position.
     
    7. The system with a key and a security lock according to claim 6, characterised in that the cross sections of both main surfaces of the key shank (3) of the interlocked key (1) are asymmetrical to one another.
     
    8. The system with a key and a security lock according to claim 6, characterised in that the cross sections of both main surfaces of the key shank (3) of the interlocked key (1) are symmetrical to one another in relation to the longitudinal median plane of the flattened key shank (3).
     
    9. The system with a key and a security lock according to claim 6, characterised in that the cross sections of both main surfaces of the key shank (3) of the interlocked key (1) are symmetrical to one another in relation to the longitudinal axis of the key shank (3).
     
    10. The system with a key and a security lock according to claims 1 to 6, characterised in that relating to any of the main surfaces of the key shank (3) of the key (1) the cross section comprises combinations of convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6), which can run parallel (7) or diagonally (8), wherein these sections correspond to the lateral half-profile of one or more letters.
     
    11. The system with a key and a security lock according to claims 1 to 6, characterised in that the combinations of convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6) being parallel (7) or diagonally (8) are provided, which correspond to the lateral half-profile of letters A, E, S and T.
     
    12. The system with a key and a security lock according to claims 1 to 6, characterised in that a preferred combination of convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6) being parallel (7) or diagonally (8) form on both main surfaces of the key shank (3) a number of runs of lateral half-profiles of the letters T-E-S-A, which are arranged with mutual axial symmetry in relation to the longitudinal axis of the key shank (3).
     
    13. The system with a key and a security lock according to claims 1 to 6, characterised in that a preferred combination of convexly curved sections (4), concavely curved sections (5) and straight cross sections (6) being parallel (7) or diagonally (8) define on both main surfaces of the key shank (3) a number of runs of lateral half-profiles of the letters S-T-S, which are arranged with mutually axial symmetry in relation to the longitudinal axis of the key shank (3).
     


    Revendications

    1. Système de clé et serrure de sécurité qui présente une clé (1) pourvue d'un panneton (3) aplati, qui présente un profil transversal qui est réciproque à l'entrée de clé, qui est formée dans le rotor (2a) de la serrure de sécurité (2) dans laquelle ledit rotor (2a) peut tourner de manière appropriée, il est prévu un certain nombre de jeux de goupilles centrales principales (9) et de goupilles principales de boîtier (10) qui sont élastiquement précontraintes par un premier ressort (11) et qui, lors de l'introduction du panneton (3) valable, sont positionnées dans l'ordre et permettent la rotation du rotor (2a), amenant ainsi la serrure (2) à s'ouvrir, caractérisé en ce que le profil transversal du panneton (3), sur au moins un côté de son plan médian longitudinal, est formé par des parties à courbure convexe (4), des parties à courbure concave (5) et des parties droites qui sont perpendiculaires à la largeur du panneton (3) et sont désignées comme des parties transversales (6) ou qui sont parallèles au plan du panneton (3) et sont désignées comme des parties latérales (7) ou qui s'étendent comme des parties (8) obliques, toutes les parties quant au type, à la quantité et à la position par rapport à l'axe du panneton (3) pouvant se combiner entre elles ; toute la surface de la clé lisse et sans creux visible et uniquement par la forme géométrique des parties permet d'obtenir un nombre non définissable, illimité de points de positionnement possibles pour les jeux des goupilles centrales auxiliaires (12) et des goupilles de boîtier auxiliaires (13) qui sont élastiquement précontraintes par un second ressort (14) et qui uniquement en liaison avec le profil exact qui est prévu pour ladite surface lisse, permet d'obtenir un secret de serrure supplémentaire en plus du secret de serrure principal des jeux constitués de goupilles centrales principales (9) et des goupilles principales de boîtier (10).
     
    2. Système de clé et serrure de sécurité selon la revendication 1, caractérisé en ce que les jeux des goupilles centrales auxiliaires (12) et des goupilles de boîtier auxiliaires (13) sont montés le long des axes radiaux ou le long d'axes non radiaux par rapport au rotor (2a).
     
    3. Système de clé et serrure de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les parties présentent des creux de combinaison concaves visibles pour former le secret de serrure en liaison avec chacun des jeux de goupilles centrales principales (9) et des goupilles principales de boîtier (10).
     
    4. Système de clé et serrure de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour une clé (1) de type plat et réversible, pour laquelle la combinaison principale d'ouverture est formée dans les surfaces principales du panneton (3), il est prévu dans lesdites surfaces principales du panneton (3) quelques profils transversaux qui, en symétrie axiale par rapport à l'axe longitudinal du panneton (3), sont formés par ladite disposition des parties à courbure convexe (4), des parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui sont des parties parallèles (7) ou obliques (8) entre elles et qui sont disposées avantageusement quant à leur type, leur nombre et leur position.
     
    5. Système de clé et serrure de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour une clé (1) de type denté, pour laquelle la combinaison d'ouverture principale est formée par des creux de combinaison (15) dans l'un des côtés étroits du panneton (3), dans au moins l'une des surfaces principales du panneton (3), le profil transversal est formé par ladite disposition de parties à courbure convexe (4), des parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui peuvent être parallèles (7) ou obliques (8) entre elles, qui, quant à leur type, quantité et position sont disposées avantageusement.
     
    6. Système de clé et de serrure de sécurité selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil transversal des deux surfaces principales du panneton (3) est formé par ladite disposition de parties à courbure convexe (4), de parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui sont parallèles (7) ou obliques (8) entre elles, lesdites parties étant disposées avantageusement quant à leur type, leur nombre et position.
     
    7. Système de clé et de serrure de sécurité selon la revendication 6, caractérisé en ce que les profils transversaux des deux surfaces principales du panneton (3) de la clé dentée (1) sont asymétriques entre eux.
     
    8. Système de clé et de serrure de sécurité selon la revendication 6, caractérisé en ce que les profils transversaux des deux surfaces principales du panneton (3) de la clé dentée (1) sont symétriques entre eux par rapport au plan médian longitudinal du panneton (3) aplati.
     
    9. Système de clé et serrure de sécurité selon la revendication 6, caractérisé en ce que les profils transversaux des deux surfaces principales du panneton (3) de la clé dentée (1) sont symétriques entre eux par rapport à l'axe longitudinal du panneton (3).
     
    10. Système de clé et serrure de sécurité selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que par rapport à une quelconque des surfaces principales du panneton (3) de la clé (1) le profil transversal présente des combinaisons de parties à courbure convexe (4), des parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui peuvent être parallèles (7) ou obliques (8) entre elles, lesdites parties correspondant au demi-profil latéral d'une ou de plusieurs lettres.
     
    11. Système de clé et serrure de sécurité selon les revendications 1 et 6, caractérisé en ce qu'il est prévu des combinaisons de parties à courbure convexe (4), de parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui sont parallèles (7) ou obliques (8) entre elles, qui correspondent au demi-profil latéral des lettres A, E, S et T.
     
    12. Système de clé et serrure de sécurité selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une combinaison préférée des parties à courbure convexe (4), des parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui sont parallèles (7) ou obliques (8), forment sur les deux surfaces principales du panneton (3) quelques séquences de demi-profils latéraux des lettres T-E-S-A qui sont disposés en symétrie axiale réciproque par rapport à l'axe longitudinal du panneton (3).
     
    13. Système de clé et serrure de sécurité selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une combinaison préférée des parties à courbure convexe (4), des parties à courbure concave (5) et des parties transversales droites (6) qui sont parallèles (7) ou obliques (8) définit sur les deux surfaces principales du panneton (3) quelques séquences de demi-profils latéraux des lettres S-T-S qui sont disposés en symétrie axiale réciproque par rapport à l'axe longitudinal du panneton (3).
     




    Zeichnung























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente