(19)
(11) EP 1 438 194 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
07.09.2005  Patentblatt  2005/36

(21) Anmeldenummer: 01274551.9

(22) Anmeldetag:  16.10.2001
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B41M 3/14, B41M 5/00, D21H 19/66
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2001/011934
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2003/033272 (24.04.2003 Gazette  2003/17)

(54)

BAHNFÖRMIGES AUFZEICHNUNGSMATERIAL IN LICHTDURCHLÄSSIGER AUSFÜHRUNG UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG

TRANSLUCENT WEB-TYPE RECORDING MATERIAL AND A METHOD FOR PRODUCING THE SAME

MATERIAU D'ENREGISTREMENT EN FORME DE BANDE CONTINUE TRANSLUCIDE, ET SON PROCEDE DE FABRICATION


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE TR

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
21.07.2004  Patentblatt  2004/30

(73) Patentinhaber: Mitsubishi HiTec Paper Flensburg GmbH
24941 Flensburg (DE)

(72) Erfinder:
  • SÜSSENBACH, Karsten
    24941 Flensburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A-94/15795
WO-A-97/17493
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial in lichtdurchlässiger Ausführung, das ein Substrat und eine auf mindestens eine Seite des Substrates aufgebrachte, durchgängige pigmentierte Beschichtung umfasst, in der eine pigmentierte Markierung durch einen in Form der Markierung lokal unterschiedlich dicken Auftrag der Beschichtung ausgebildet ist.

    [0002] Aufzeichnungsmaterialien bestimmen das tägliche Leben in der Gesellschaft und innerhalb des Berufslebens. Für den Einsatz von Aufzeichnungsmaterialien, deren berechtigte Verwendung allgemein durch eine spezifische Markierung des für diesen Zweck zugelassenen Materials nachzuweisen ist, wurden in der Vergangenheit bereits verschiedene Lösungen authentizitätsnachweisender Sicherheitsmerkmale vorgeschlagen.

    [0003] Authentizitätsnachweise für Dokumente in Form passiver Untersuchungen werden beispielsweise ermöglicht durch Wasserzeichen. Dabei versteht man unter einem Wasserzeichen allgemein eine Zeichnung im Papier, die durch unterschiedliche Papierdicke hervorgerufen wird. Es wird unterschieden zwischen echten Wasserzeichen, die durch Verdrängung (sogenannte Licht-Wasserzeichen) oder durch Anreicherung (sogenannte Schatten-Wasserzeichen) der Fasermasse beispielsweise unter Verwendung eines E-goutteurs in der Siebpartie einer Papiermaschine hergestellt werden, halbechten, sogenannten Moletten-Wasserzeichen, die durch die Prägung des noch nassen Papiers in der Pressenpartie einer Papiermaschine erzeugt werden, und schließlich unechten Wasserzeichen, wobei letztere entweder durch das Bedrucken des fertiggestellten Papiers außerhalb der Papiermaschine mit einem farblosen Lack oder durch das Prägen des fertiggestellten Papiers außerhalb der Papiermaschine erstellt werden.

    [0004] Vorschläge für unechte Wasserzeichen finden sich in der EP 0 203 499 B1, die eine Papierbahn vorsieht, die durch Zusatz geeigneter Stoffe mittels Wärme gegebenenfalls auch unter gleichzeitiger Anwendung von Druck verformbar ist, sowie in der DE 39 20 378 A1, gemäß der die Anordnung eines Wasserzeichens außerhalb der Papiermaschine durch Aufdruck eines Lackes offenbart wird. Die Nachteile dieser Vorschläge liegen darin, daß ihre Realisierung durch den Einsatz der erforderlichen kostenaufwendigen Rohstoffe auf Spezialgebiete beschränkt ist.

    [0005] Einem Vorschlag der WO 94/15795 A1 zur Folge erhält ein nicht dem Gattungsbegriff zuzuordnendes Kopierpapier eine sichtbare Markierung auf einem Substrat, das anschließend mit einer durchscheinenden CF-Aufzeichnungsschicht abgedeckt wird. Wegen der Art der Markierung in Form von durchgängigen oder gemusterten Druckaufträgen, wie sie beispielhaft offenbar werden, ist dieses bekannte Kopierpapier dem technischen Gebiet der unechten Wasserzeichen zuzuordnen. Einen Hinweis zur Ausbildung einer zwischen Substrat und Aufzeichnungsschicht angeordneten, pigmentierten Beschichtung mit Dickendifferenzen in Form einer Markierung ist der Schrift an keiner Stelle zu entnehmen.

    [0006] Einem Vorschlag der DE 690 01 677 T 2 zufolge wird ein synthetischer Druckträger mit Pseudowasserzeichen zur Verfügung gestellt. Dieser bekannte Druckträger umfaßt ein Substrat aus Kunststoff, mindestens ein, bevorzugt mittels Tiefdruck aufgebrachtes, die Opazität des Druckträgers veränderndes Authentifikations- bzw. Sicherheitszeichen und mindestens eine das Zeichen abdeckende bedruckbare Pigmentbeschichtung. Das mono- oder polychrom ausgeführte Zeichen soll im reflektierten Licht kaum, im Durchlicht dagegen gut sichtbar sein. Auch für diesen bekannten Druckträger gilt der grundsätzliche Nachteil, daß das aufgedruckte Pseudawasserzeichen relativ leicht gefälscht werden kann, was auch durch darauf aufzubringende einfache Pigmentbeschichtungen nicht zu verhindern ist

    [0007] Schließlich ist aus der WO 97/17493 A 1 ein Sicherheitspapier bekannt, das als Etikett zur sicheren Kennzeichnung von Kleidungsstücken und als Verpackungsmaterial für CD's (Compact Discs) eingesetzt werden soll. Das bekannte Sicherheitspapier weist auf wenigstens einer Seite eines Papiersubstrates eine pigmentierte Beschichtungslage auf, die zur Ausbildung von Markierungen lokal in unterschiedlicher Dicke aufgebracht ist. Die so gebildeten, nur einen eingeschränkten Bereich von höchstens 10 % der Gesamtfläche bedeckenden Markierungen weisen gegenüber den unmarkierten Bereichen der Beschichtungslage erhebliche Dickendifferenzen auf. Beispielhaft beträgt das Flächengewicht der markierten Stellen 30 g/m2, während die übrige Fläche eine Beschichtung von 16 g/m2 aufweist. Legt man zur Ermittlung der Dickendifferenz in µm einen Wert von 1 g/m2 entspr. 1 µm zugrunde, ergibt sich aus der Flächengewichtsdifferenz von 14 g/m2 eine Dickendifferenz von 14 µm. Die pigmentierte Beschichtungslage dient gleichzeitig als zu bedruckende Oberfläche.

    [0008] Grundsätzlich sind auch wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterialien mit authentizitätsnachweisenden Sicherheitsmerkmalen in Form von Wasserzeichen bekannt. So offenbart die EP 0 844 097 A 1 für ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial als ein erstes Sicherheitsmerkmal in Form eines unechten Wasserzeichens ein auf der Rückseite des Aufzeichnungsmaterials aufgedrucktes latentes Bild, das mittels einer ein fluoreszierendes Reagenz enthaltenden Sicherheitstinte hergestellt wird. Zur Ausbildung eines zweiten Sicherheitsmerkmals in Form eines wasserdichten Bildes auf der Rückseite des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials enthält die Sicherheitstinte ein wasserabweisendes Mittel. Die das als Pigment oder Farbstoff verwendete fluoreszierende Reagenz und das wasserabweisende Mittel enthaltende Sicherheitstinte ist in einem wäßrigen Träger enthalten bzw. dispergiert, der außer diesen Komponenten noch ein Bindemittel enthalten kann. Nachteilig bei diesem Vorschlag ist, daß der wasserabweisende Charakter der Sicherheitstinte die vielfach übliche Anordnung von Preprints mittels der üblichen Druckverfahren erschwert. Preprints sind z. B. mittels Offsetdruck aufgebrachte Formularfelder, deren Beschriftung bei der bestimmungsgemäßen Verwendung beispielsweise mittels Thermodrucker erfolgt.
    Ein weiterer Nachteil grundsätzlich aller unechter Wasserzeichen liegt in deren nachträglichem Aufbringen auf das fertiggestellte Papier durch Prägung oder Aufdruck, weshalb ihre Fälschung einfacher zu realisieren ist als eine Fälschung von echten bzw. halbechten Wasserzeichen sowie von solchen Wasserzeichen-ähnlichen Sicherheitsmarkierungen, die während des Herstellungsprozesses in den Aufbau des Aufzeichnungspapiers integriert werden. Je näher die Schaffung eines Sicherheitsmerkmals in der Herstellungs- und Verarbeitungskette zum ursprünglichen Erzeugungspunkt gerückt wird, desto schwieriger wird die Nachahmung des Sicherheitsmerkmals in Fälschungsabsicht.

    [0009] Aus der EP 0 611 664 B1 ist für ein mit wärmeempfindlicher Beschichtung versehenes bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial ein im Träger angebrachtes echtes Wasserzeichen bekannt. Die einwandfreie Erkennung des Wasserzeichens ist in der Durchsicht bei Tageslicht nicht immer möglich und erschwert damit die Identifizierung. Zudem sind die zur Herstellung erforderlichen Vorrichtungen, wie z.B. die markierungsspezifischen Egoutteure mit hohen Investitionskosten belastet.

    [0010] Im gleichen Sinne offenbart auch die DE 93 02 105 U ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial in lichtdurchlässiger Ausführung, das ein Substrat mit echtem Wasserzeichen und eine darüber ausgebildete wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht vorsieht. Erneut ist nachteilig an diesem bekannten Aufzeichnungsmaterial die nicht immer mögliche oder erschwerte Identifizierung des vorgesehenen Sicherheitsmerkmals, das hinsichtlich seiner Einbringung hohe Investitionskosten verursacht.

    [0011] Ausgehend von der beschriebenen Problematik sieht die Erfindung ihre Aufgabe in der Entwicklung eines ein authentizitätsnachweisendes Sicherheitsmarkmal aufweisenden bahnförmigen Aufzeichnungsmaterials, das

    1. kostengünstig herstellbar ist,

    2. einen sicheren Authentizitätsnachweis auch unter der Voraussetzung ermöglicht, das es mit einer oder mehreren Beschichtungen versehen ist,
    wobei die Nachahmung bzw. Fälschung des Sicherheitsmerkmals nahezu unmöglich sein soll, und

    3. eine Aufzeichnungsschicht umfasst, die ein unter der Einwirkung von Wärme bewirktes Druckbild ausbilden kann.



    [0012] Die Lösung der vorstehend ausgeführten Aufgabe gelingt mit einem bahnförmigen Aufzeichnungsmaterial in lichtdurchlässiger Ausführung, das ein Substrat und eine auf mindestens eine Seite des Substrates aufgebrachte, durchgängige pigmentierte Beschichtung umfasst, in der eine pigmentierte Markierung durch einen in Form der Markierung lokal unterschiedlich dicken Auftrag der Beschichtung ausgebildet ist, wobei die pigmentierte Beschichtung eine Zwischenschicht bildet, in der die Markierung durch einen lokal dickeren Auftrag der pigmentierten Beschichtung mit einer Dickendifferenz gegenüber den unmarkierten Stellen der pigmentierten Beschichtung zwischen 0,1 und 10 µm ausgebildet ist, und über der die Zwischenschicht bildenden pigmentierten Beschichtung eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht angeordnet ist.

    [0013] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform liegt vor, wenn die lokal dicker ausgeführten Markierungen eine Dickendifferenz gegenüber den unmarkierten Stellen der Zwischenschicht in einem Bereich zwischen 0,1 und 5 µm aufweisen.

    [0014] Die durchgängige pigmentierte Beschichtung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials enthält mindestens einen Binder auf Basis eines synthetischen Polymers, wobei beispielsweise Styrol-Butadien-Latex besonders gute Ergebnisse liefert. Die Verwendung eines synthetischen Binders unter Beimischung mindestens eines natürlichen Polymers stellt eine besonders geeignete Ausführungsform dar.

    [0015] Die vorliegende Erfindung greift bei der Herstellung der pigmentierten Beschichtung auf aus dem Stand der Technik wegen ihrer Ölabsorption von mindestens 50 ml je 100 g bekannte Pigmente zurück, die allein oder in Mischung einzusetzen sind. Hierzu gehören: kalzinierte oder unkalzinierte Diatomeenerde, Aluminiumoxidhydroxid, Magnasiumearbonat, Siliziumdioxid, Kalziumcarbonat und gefälltes Kalziumcarbonat, Titandioxid sowie kalzinierter oder unkalzinierter Kaolin. Insbesondere die drei zuletzt genannten Pigmente ergeben besonders deutliche Markierungen, weshalb sie bevorzugt sind.

    [0016] Ferner wurde im Rahmen zeitaufwendiger Versuche festgestellt, daß mit einem Bindemittel-Pigment-Verhältnis innerhalb der pigmentierten Beschichtung zwischen 1:10 und 1:20 eine besonders geeignete Ausführungsform vorliegt.

    [0017] Grundsätzlich sind für die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht alle Komponenten beansprucht, die miteinander reagierend ein unter dem Einfluss von Wärme entstehendes Druckbild ermöglichen. Bevorzugt ist es, wenn die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht Farbbildner und mit diesen reagierende organische Farbakzeptoren umfasst. Ferner enthält eine solche Aufzeichnungsschicht weitere übliche Zuschlagstoffe für wärmeempfindliche Aufzeichnungsschichten wie unter anderem Harze, Wachse und Stabilisatoren. Eine bevorzugte Ausführungsform sieht ein solches wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial mit einer auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufgetragenen Schutzschicht vor.

    [0018] Sofem das Substrat in lichtdurchlässiger Form vorliegt, gibt es praktisch keine Beschränkungen hinsichtlich des zu verwendenden Substrats, für das sich beispielsweise verschiedene Folien anbieten. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform liegt vor, wenn das Substrat der erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterialien aus Papier besteht. Ohne darauf beschränkt zu sein, liegt ein bevorzugter Bereich der flächenbezogenen Masse des Substrats zwischen 50 und 180 g/m2.

    [0019] Zur Erzeugung des erfindungsgemäßen Aufzeichnungsmaterials wird auf das Substrat die pigmentierte Beschichtung mit einem, eine Gegenwalze aufweisenden Coater aufgebracht, wobei die Gegenwalze Vertiefungen in Form der auszubildenden Markierungen aufweist. Während des Beschichtungsvorgangs zur Ausbildung dieser Beschichtung mit einer pigmentierten Streichmasse wird das Substrat unter dem Druck des Rakels in die eingravierte Vertiefung der Gegenwalze hineingedrückt, was zu einem dickeren Auftrag der pigmentierten Streichmasse führt. In einer bevorzugten Ausführungsform finden Coater vom Bladetyp ihre Anwendung. Auf die pigmentierte Beschichtung wird anschließend die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht, beispielsweise mittels einer separaten Streichmaschine, aufgetragen.

    [0020] Die eine in lokal unterschiedlicher Dicke ausgeführte durchgängige pigmentierte Beschichtung und eine darauf aufgebrachte wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht aufweisenden Aufzeichnungsmaterialien sind mit anderen bereits bekannten Sicherheitsmerkmalen, wie zum Beispiel mit in das Substrat eingetragenen fluoreszierenden Sicherheitsfasern oder in bzw. auf das Substrat ein- bzw. aufgebrachte Farbstoffe als authentizitätsnachweisende sowie gegebenenfalls Fälschungsversuche nachweisende Indikatorstoffe, die unter Farbbildung mit auf die Aufzeichnungsmaterialien aufzubringende Reagenzien reagieren, in geeigneter Weise kombinierbar.

    [0021] Folgendes Beispiel wird die Erfindung weitergehend verdeutlichen:

    Beispiel:



    [0022] Auf einer Langsieb-Papiermaschine wird als Substrat eine Papierbahn aus gebleichten und gemahlenen Laub- und Nadelholzzellstoffen unter Zugabe üblicher Beischlagstoffe in üblichen Mengen mit einer flächenbezogenen Masse von 160 g/m2 hergestellt. Frontseitig wird mit Hilfe eines Duo-Coaters vom Bladetyp, dessen Gegenwalze Vertiefungen in Form von Sechsecken aufweist, eine kalziniertes Kaolin als Pigment, Styrol-Butadien-Latex als Bindemittel und Stärke als Cobinder neben anderen Hilfsmitteln aufweisende Beschichtung von 8 g/m2 aufgebracht, rückseitig wird gleichsam unter Verwendung des erwähnten Duo-Coaters das Substrat mit einer Stärkepräparation von 0,3 g/m2 versehen. Zur Ausbildung eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials wird in einer separaten Streichmaschine auf die zuvor aufgebrachte pigmentierte Beschichtung eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht von 5,4 g/m2 aufgetragen. Das so hergestellte wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial wird auf seiner die Aufzeichnungsschicht enthaltenden Seite mit einer Schutzschicht von 3,5 g/m2 versehen.

    [0023] Die so hergestellten wärmeempfindlichen Aufzeichnungspapiere weisen eine im Durchlicht hervorragend zu erkennenden Markierung entsprechend den Vertiefungen in der Gegenwalze auf.


    Ansprüche

    1. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial in lichtdurchlässiger Ausführung, das ein Substrat und eine auf mindestens eine Seite des Substrates aufgebrachte, durchgängige pigmentierte Beschichtung umfasst, in der eine pigmentierte Markierung durch einen in Form der Markierung lokal unterschiedlich dicken Auftrag der Beschichtung ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die pigmentierte Beschichtung eine Zwischenschicht bildet, in der die Markierung durch einen lokal dickeren Auftrag der pigmentierten Beschichtung mit einer Dickendifferenz gegenüber den unmarkierten Stellen der pigmentierten Beschichtung zwischen 0,1 und 10 µm ausgebildet ist, und über der die Zwischenschicht bildenden pigmentierten Beschichtung eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht angeordnet ist.
     
    2. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die lokal dicker ausgeführte Markierung eine Dickendifferenz gegenüber den unmarkierten Stellen der pigmentierten Beschichtung aufweist, die zwischen 0,1 und 5 µm liegt.
     
    3. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die pigmentierte Beschichtung mindestens einen Binder auf Basis eines synthetischen Polymers enthält.
     
    4. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die pigmentierte Beschichtung mindestens ein Pigment mit der nach DIN 53199 / JIS K 5101 bestimmten Ölabsorption von mindestens 50 ml / 100 g enthält.
     
    5. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die pigmentierte Beschichtung mindestens ein Pigment enthält, das aus der nachfolgend aufgeführten Gruppe ausgewählt ist:

    ■ Kaolin

    ■ kalziniertes Kaolin

    ■ Titandioxid


     
    6. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel-Pigment-Verhältnis in der pigmentierten Beschichtung zwischen 1:10 und 1:20 liegt.
     
    7. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht unter der Einwirkung von Wärme miteinander reagierende Farbbildner und organische Farbakzeptoren enthält.
     
    8. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf die wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht eine Schutzschicht aufgebracht ist.
     
    9. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufzeichnungsmaterial ein Substrat aus Papier aufweist.
     
    10. Bahnförmiges Aufzeichnungsmaterial nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Substrat des Aufzeichnungsmaterials eine flächenbezogene Masse zwischen 50 und 180 g/m2 aufweist.
     


    Claims

    1. Translucent web-form recording material comprising a substrate and, applied to at least one side of the substrate, a continuous pigmented coating comprising a pigmented marking formed by an application of the coating that is of different thickness locally in the shape of the marking, characterised in that the pigmented coating forms an intermediate layer in which the marking is formed by a locally thicker application of the pigmented coating having a difference in thickness with respect to the unmarked locations of the pigmented coating of between 0.1 and 10 µm, and a heat-sensitive recording layer is arranged on top of the pigmented coating forming the intermediate layer.
     
    2. Web-form recording material according to claim 1, characterised in that the marking of locally thicker formation has a difference in thickness with respect to the unmarked locations of the pigmented coating which is between 0.1 and 5 µm.
     
    3. Web-form recording material according to one of claims 1 or 2, characterised in that the pigmented coating comprises at least one binder based on a synthetic polymer.
     
    4. Web-form recording material according to one of claims 1 to 3, characterised in that the pigmented coating comprises at least one pigment having oil absorption, determined according to DIN 53199 / JIS K 5101, of at least 50 ml / 100 g.
     
    5. Web-form recording material according to one of claims 1 to 4, characterised in that the pigmented coating comprises at least one pigment selected from the following group:

    ■ kaolin

    ■ calcined kaolin

    ■ titanium dioxide.


     
    6. Web-form recording material according to one of claims 1 to 5, characterised in that the binder-pigment ratio in the pigmented coating is between 1:10 and 1:20.
     
    7. Web-form recording material according to one of claims 1 to 6, characterised in that the heat-sensitive recording layer comprises colour formers and organic colour acceptors which react with one another under the action of heat.
     
    8. Web-form recording material according to one of claims 1 to 7, characterised in that a protective layer is applied on top of the heat-sensitive recording layer.
     
    9. Web-form recording material according to one of claims 1 to 8, characterised in that the recording material comprises a substrate of paper.
     
    10. Web-form recording material according to one of claims 1 to 9, characterised in that the substrate of the recording material has a weight per unit area of between 50 and 180 g/m2.
     


    Revendications

    1. Matériau d'enregistrement en forme de bande continue du type translucide, qui comporte un substrat et un revêtement pigmenté transparent, qui est déposé sur au moins une face du substrat et dans lequel est réalisé un marquage pigmenté par un dépôt du revêtement selon une épaisseur localement différente suivant la forme du marquage, caractérisé en ce que le revêtement pigmenté forme une couche intermédiaire, dans laquelle le marquage est réalisé par un dépôt du revêtement pigmenté localement plus épais avec une différence d'épaisseur entre 0,1 et 10 µm par rapport aux zones non marquées du revêtement pigmenté, et une couche d'enregistrement thermosensible est agencée au-dessus du revêtement pigmenté formant la couche intermédiaire.
     
    2. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon la revendication 1, caractérisé en ce que le marquage localement plus épais présente une différence d'épaisseur, par rapport aux zones non marquées du revêtement pigmenté, qui est comprise entre 0,1 et 5 µm.
     
    3. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le revêtement pigmenté contient au moins un liant à base d'un polymère synthétique.
     
    4. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le revêtement pigmenté contient au moins un pigment dont l'absorption d'huile, définie selon la norme DIN 53199 / JIS K 5101, est au moins égale à 50 ml/100 g.
     
    5. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le revêtement pigmenté contient au moins un pigment choisi parmi les groupes cités ci-dessous :

    - kaolin

    - kaolin calciné

    - dioxyde de titane.


     
    6. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le rapport liant/pigment dans le revêtement pigmenté se situe entre 1:10 et 1:20.
     
    7. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la couche d'enregistrement thermosensible contient des substances initiatrices de coloration et des accepteurs de coloration organiques réagissant les uns avec les autres sous l'influence de la chaleur.
     
    8. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'une couche de protection est déposée sur la couche d'enregistrement thermosensible.
     
    9. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le matériau d'enregistrement comporte un substrat en papier.
     
    10. Matériau d'enregistrement en forme de bande selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le substrat du matériau d'enregistrement présente un grammage entre 50 et 180 g/m2.