[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenwicklerwalze mit einem Mantel, der mindestens eine
Druckkammer mit einem Druckfluid-Eingang aufweist, wobei eine Druckeinstelleinrichtung
vorgesehen ist, mit deren Hilfe der Druck des Druckfluids in der Druckkammer einstellbar
ist.
[0002] Ein Rollenwickler dient dazu, eine Materialbahn, beispielsweise eine Papierbahn,
zu einer Materialbahnrolle, beispielsweise einer Papierrolle, aufzuwickeln. Hierbei
liegt die Rolle in vielen Fällen unter ihrem Eigengewicht ganz oder teilweise an der
Rollenwicklerwalze an.
[0003] Beim Wickeln einer Bahn zu einer Rolle möchte man in der Regel einen bestimmten Wickelhärteverlauf
einstellen. Bei diesem Wickelhärteverlauf sollte die Wickelhärte von innen nach außen
abnehmen oder jedenfalls konstant bleiben. Dies ist ohne zusätzliche Maßnahmen praktisch
nicht zu realisieren, weil sich mit zunehmendem Durchmesser ein immer höheres Rollengewicht
ergibt. Der Druck im Auflagenip der Rolle auf der Walze steigt dann. Dieser Druck
ist aber mit ein Kriterium für die Wickelhärte. Je größer der Druck ist, desto größer
ist die Wickelhärte.
[0004] Man hat daher Maßnahmen vorgesehen, um den Druck mit zunehmendem Rollengewicht jedenfalls
nicht steigen zu lassen. Eine derartige Maßnahme ist die Verwendung einer Walze mit
veränderbarer Härte. Die Härte wird eingestellt, in dem der Druck in der Druckkammer
über den Druckfluid-Eingang gesteuert wird. Wenn der Druck hoch ist, dann ist die
Walze hart und bildet mit der Rolle einen schmalen Auflagenip, in dem entsprechend
größere Druckspannungen herrschen. Mit zunehmendem Rollendurchmesser kann man den
Druck in der Druckkammer absenken, wodurch sich der Auflagenip vergrößert und die
Druckspannungen entsprechend sinken.
[0005] Allerdings hat diese Vorgehensweise den Nachteil, daß die Oberfläche der Walze bei
abnehmendem Druck in der Druckkammer aufgrund der Walkarbeit stark erwärmt wird. Dies
kann unter Umständen negative Auswirkungen auf das Wickeln der Bahn haben.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Betriebseigenschaften der Walze zu
verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Rollenwicklerwalze der eingangs genannten Art dadurch
gelöst, daß die Druckkammer einen Druckfluid-Ausgang aufweist.
[0008] Man verwendet das Druckfluid also nicht mehr nur dazu, die Härte des Mantels einzustellen,
indem der Druck höher oder niedriger eingestellt wird. Man verwendet das Druckfluid
auch dazu, Wärme aus dem Mantel abzutransportieren. Durch den Druckfluid-Ausgang ist
es nämlich möglich, eine Druckfluid-Strömung vom Druckfluid-Eingang zum Druckfluid-Ausgang
einzurichten. Da nunmehr ein laufender Austausch von Druckfluid in der Druckkammer
stattfinden kann, ist das Druckfluid in der Lage, Wärme aus der Druckkammer und damit
aus dem Mantel abzutransportieren. Damit läßt sich zwar nicht verhindern, daß durch
die Walkarbeit Wärme entsteht. Die Wärme kann aber abtransportiert werden, bevor sie
zu einer übermäßigen Temperaturerhöhung führt. Natürlich ist man nicht darauf beschränkt,
pro Druckkammer nur einen einzigen Druckfluid-Eingang oder einen einzigen Druckfluid-Ausgang
zu verwenden. Wenn es sinnvoll ist, kann das Druckmittel auch durch mehrere Eingänge
zugeführt und/oder mehrere Ausgänge abgeführt werden, solange ein Abtransport von
Wärme gewährleistet ist.
[0009] Vorzugsweise ist der Druckfluid-Ausgang zum Druckfluid-Eingang versetzt angeordnet.
Dies ist eine relativ einfache Maßnahme, um sicherzustellen, daß tatsächlich eine
Strömung vom Druckfluid-Eingang zum Druckfluid-Ausgang erfolgt. Das Druckfluid ist
dann in der Lage, die Wärme aus einem größeren Bereich des Mantels der Walze abzutransportieren.
[0010] Vorzugsweise ist zwischen dem Druckfluid-Eingang und dem Druckfluid-Ausgang ein Strömungspfad
ausgebildet, der mindestens 50 % des Volumens der Druckkammer beaufschlagt. Es hat
sich herausgestellt, daß der Strömungspfad nicht alle Bereiche in der Druckkammer
erreichen muß, um einen Wärmeabtransport zu ermöglichen. Bereits der Austausch von
etwa 50 % des Volumens des Druckfluids ermöglicht nämlich einen ausreichenden Wärmeausgleich
zwischen dem ausgetauschten Druckfluid und dem in der Druckkammer verbleibenden Druckfluid.
Durch diesen Austausch ist aber ein ausreichender Abtransport der Wärme aus der Druckkammer
und damit aus dem Mantel sichergestellt.
[0011] Vorzugsweise erstreckt sich die Druckkammer in Umfangsrichtung und Druckfluid-Eingang
und Druckfluid-Ausgang sind in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet. Damit
erzeugt man eine Strömung zwischen dem Druckfluid-Eingang und dem Druckfluid-Ausgang
in Umfangsrichtung. Die Strömungswege werden dadurch relativ kurz gehalten. Gleichzeitig
wird aber sichergestellt, daß tatsächlich die gesamte Walze beaufschlagt werden kann.
Die kurzen Strömungswege stellen sicher, daß das Druckfluid ausreichend Wärme aufnehme
und abtransportieren kann.
[0012] Hierbei ist bevorzugt, daß Druckfluid-Eingang und Druckfluid-Ausgang um 180° zueinander
versetzt sind. In diesem Fall entstehen praktisch zwei Strömungswege, die in entgegengesetzte
Richtungen jeweils um die Hälfte der Walze herumgeführt sind.
[0013] In einer alternativen Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß der Druckfluid-Eingang
und der Druckfluid-Ausgang benachbart angeordnet sind, wobei zwischen Druckfluid-Eingang
und Druckfluid-Ausgang eine Trennwand angeordnet ist. Diese Ausgestaltung ergibt zwar
nur einen einzigen Strömungsweg, der um den gesamten Umfang der Walze herumgeführt
ist. Dafür wird aber die Anschlußanordnung etwas vereinfacht.
[0014] Bevorzugterweise weist der Druckfluid-Ausgang eine Drossel auf. Mit Hilfe der Drossel
kann man dafür sorgen, daß zwar Druckfluid aus der Druckkammer abströmen kann, der
Druckverlust durch das abströmende Druckfluid aber klein bleibt.
[0015] Hierbei ist bevorzugt, daß die Drossel einen veränderbaren Strömungswiderstand aufweist
und einen Teil der Druckeinstelleinrichtung bildet. Mit anderen Worten kann man nicht
nur am Druckfluid-Eingang Maßnahmen vorsehen, um den Druck einzustellen, sondern über
die veränderbare Drossel auch am Druckfluid-Ausgang.
[0016] Bevorzugterweise weist die Druckeinstelleinrichtung eine Volumeneinstell-Funktion
auf. Der Wärmetransport ist unter anderem davon abhängig, wieviel Druckfluid durch
die Druckkammer strömt. Je größer der Volumenstrom ist, desto größer ist der Wärmetransport.
Bei einem kleineren Volumenstrom ergibt sich umgekehrt auch nur eine schwächere Transport-Funktion.
Über die Volumeneinstell-Funktion läßt sich dementsprechend die Walze "temperieren",
d.h. man kann in gewissen Bereichen die Temperatur des Mantels einstellen.
[0017] Bevorzugterweise ist der Druckfluid-Eingang mit einem durch einen Walzenzapfen geführten
Zuführkanal verbunden und der Druckfluid-Ausgang mit einem durch einen Walzenzapfen
geführten Abflußkanal verbunden. Dadurch läßt sich das Druckfluid von außen steuern.
Die Härte des Walzenmantels kann dementsprechend von außen gesteuert werden.
[0018] Hierbei ist bevorzugt, daß der Zuführkanal in einem anderen Walzenzapfen als der
Abflußkanal angeordnet ist. Man erzeugt in diesem Fall nicht nur eine Durchströmung
des Mantels in Umfangsrichtung, sondern eine entsprechende Durchströmung in axialer
Richtung. Diese Durchströmung findet dann zwar im Innern der Walze statt. Sie sorgt
aber jedenfalls in gewissen Grenzen für einen Temperaturausgleich in axialer Richtung.
[0019] Vorzugsweise sind mehrere Druckkammern vorgesehen, die parallel zueinander vom Druckfluid
durchströmbar sind. Damit wird erreicht, daß sämtliche Teile des Mantels der Walze
zuverlässig von dem Druckfluid-Strom erreicht werden, so daß durch ungünstige Strömungsverhältnisse
keine lokalen heißen Stellen entstehen können.
[0020] Hierbei ist bevorzugt, daß die Druckkammern axial nebeneinander angeordnet sind.
Die Druckkammern sind also nach Art von nebeneinander angeordneten Fahrradreifen ausgebildet,
so daß sich Ringe ergeben, deren Druck eingestellt werden kann. In diesen Ringen wird
die Strömung des Druckfluids in Umfangsrichtung aufrechterhalten.
[0021] Hierbei ist bevorzugt, daß die Druckkammern in Druckkammerkörpern angeordnet sind,
die radial außen durch einen axial durchgehenden Schutzbezug abgedeckt sind. Dieser
Schutzbezug dient zu einer Vergleichmäßigung der Oberfläche.
[0022] Die Erfindung wird im folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung
mit der Zeichnung näher beschrieben. Hierin zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Längsschnitt durch eine Rollenwicklerwalze,
- Fig. 2
- eine erste Ausbildungsform und
- Fig. 3
- eine zweite Ausbildungsform von Strömungswegen.
[0023] Fig. 1 zeigt eine Rollenwicklerwalze 1 mit einem Walzenkörper 2 der an seinen beiden
axialen Enden jeweils einen Walzenzapfen 3, 4 aufweist. Die Walze 1 kann mit Hilfe
der Walzenzapfen 3, 4 in nicht näher dargestellter Weise drehbar gelagert werden.
[0024] Die Walze 1 weist eine Oberfläche 5 auf, auf der im Betrieb eine Wickelrolle aufliegt,
beispielsweise eine Papierrolle, auf die eine Papierbahn aufgewickelt wird.
[0025] Um diese Oberfläche 5 nachgiebig zu machen und mit veränderbarer Härte auszugestalten,
sind auf der Trommel 2 mehrere in Axialrichtung nebeneinander angeordnete, die Trommel
2 umgebende Druckkörper 6 angeordnet, die von einem Schutzbezug 7 abgedeckt sind.
Der Schutzbezug 7 ist zwar in gewisser Hinsicht nachgiebig und flexibel. Er weist
aber eine Steifigkeit auf, die ausreicht, um in Lücken 8, die zwischen benachbarten
Druckkörpern 6 gebildet sind, keine Rillen entstehen zu lassen.
[0026] Jeder Druckkörper 6 umschließt eine Druckkammer 9, die in Umfangsrichtung des Walzenkörpers
2 geschlossen ist. Die Druckkammer 9 bildet also einen Ringraum um den Walzenkörper
2.
[0027] Der Walzenkörper 2 weist für jeden Druckkörper 6 einen Druckeingang 10 auf, der einen
Druckanschluß 11 mit der Druckkammer 9 verbindet. Im Druckanschluß 11 bzw. einer Zuführleitung
dazu ist ein Druckeinstellventil 12 angeordnet, das mit Hilfe einer Handhabe 13 ein
Druckfluid, beispielsweise Druckluft, unter einem mehr oder weniger großen Druck von
einer nicht näher dargestellten Druckversorgung in die Druckkammer 9 gelangen läßt.
[0028] Zusätzlich weist der Walzenkörper 2 für jede Druckkammer einen Druckausgang 14 auf,
der mit einem Ausgangsanschluß 15 verbunden ist. Im Ausgangsanschluß 15 oder einer
damit verbundenen Leitung ist eine verstellbare Drossel 16 angeordnet, deren Drosselwiderstand
über eine Handhabe 17 einstellbar ist.
[0029] Die Druckeingänge 10 für alle Druckkammern 9 und die Druckausgänge 4 für alle Druckkammern
9 sind jeweils parallel an den Druckanschluß 11 bzw. an den Ausgangsanschluß 15 angeschlossen.
Es ist auf diese Weise relativ einfach möglich, in allen Druckkammern 9 den gleichen
Druck einzustellen.
[0030] Der Druckanschluß 11 ist in dem einen Walzenzapfen 3 angeordnet und der Ausgangsanschluß
15 ist in dem anderen Walzenzapfen 4 angeordnet. Druckfluid, beispielsweise Druckluft,
das vom Druckanschluß 11 zum Ausgangsanschluß 15 strömt, durchströmt daher die Walze
1 in axialer Richtung.
[0031] Zusätzlich durchströmt das Druckfluid jede Druckkammer 9 in Umfangsrichtung, wie
dies in Fig. 2 schematisch dargestellt ist. In der Druckkammer 9 ergeben sich zwei
Strömungspfade 18, 19, deren Strömungsrichtung, die durch Pfeile angedeutet sind,
einander entgegengerichtet sind und die den Walzenkörper 2 um etwa 180° umgeben.
[0032] In Fig. 3 ist eine alternative Ausgestaltung vorgesehen. Hier ist in der Druckkammer
zwischen dem Druckeingang 10 und dem Druckausgang 14 eine Trennwand 20 angeordnet,
so daß sich ein Strömungspfad 21 ergibt, der praktisch über 360° um den Walzenkörper
2 herumgeführt ist.
Die Walze 1 kann nun wie folgt betrieben werden:
[0033] Durch eine Veränderung des Strömungswiderstands der Drossel 16 und durch eine entsprechende
Einstellung der Druckeinstellvorrichtung 12 läßt sich in den Druckkammern 9 ein Druck
einstellen. Der Druck wird dabei so eingestellt, daß die Oberfläche 5 der Walze 1
in gewünschter Weise nachgiebig ist. Zu Beginn eines Wickelvorgangs, wenn die zu wickelnde
Rolle noch einen kleinen Durchmesser und damit ein geringes Gewicht hat, wird der
Druck relativ groß eingestellt, so daß die Oberfläche 5 der Walze 1 hart ist. Mit
zunehmendem Rollengewicht wird der Druck in den Druckkammern 9 abgesenkt.
[0034] Der Druck in den Druckkammern 9 wird allerdings nicht durch ein statisches Luftkissen
erzeugt, bei dem lediglich Druckfluid, beispielsweise Druckluft in die Druckkammer
9 eingespeist und bei Bedarf wieder abgelassen wird. Man erzeugt vielmehr einen stetigen
Druckmittelstrom vom Druckanschluß 11 zum Ausgangsanschluß 15. Diese Strömung des
Druckfluids durch die Walze 1 hindurch nimmt Wärme auf, die sich beim Walken des aus
den Druckkörpern 6 und dem Schutzbezug 7 gebildeten Mantels 22 bildet, und führt sie
nach außen ab. Damit kann die Temperatur des Mantels 22 in vertretbaren Grenzen gehalten
werden.
[0035] Durch das Zusammenwirken der Druckeinstellvorrichtung 12 mit der verstellbaren Drossel
16 läßt sich aber nicht nur der Druck in den Druckkammern 9 einstellen, sondern auch
ein Volumenstrom, mit dem das Druckfluid die Walze 1 durchströmt. Wenn ein größerer
Volumenstrom gewünscht wird, dann muß der Strömungswiderstand der Drossel 16 verringert
werden und gleichzeitig der Zustrom durch die Druckeinstellvorrichtung 12 in einem
stärkeren Maß freigegeben werden. Je größer der Volumenstromen des Druckfluids durch
die Walze 1 ist, desto mehr Wärme kann das Druckfluid abtransportieren.
[0036] Natürlich ist es auch möglich, in einer Druckkammer mehrere Strömungspfade einzurichten.
In diesem Fall wird man mehr als einen Druckeingang 10 und gegebenenfalls mehr als
einen Druckausgang 14 vorsehen. Es ist auch nicht erforderlich, daß ein Strömungspfad
18, 19 oder 21 jeden Punkt in der Druckkammer 9 erreicht. Man muß nur insgesamt dafür
sorgen, daß ein Austausch von Druckfluid in ausreichendem Maße vorkommt. Auch das
Druckfluid, das selbst nicht ausgetauscht wird, kann seine Wärme an das durchströmende
Druckfluid abgeben. In der Regel wird sich aber durch Verwirbelungen oder andere Effekte
ohnehin der gewünschte Austausch ergeben.
1. Rollenwicklerwalze mit einem Mantel, der mindestens eine Druckkammer mit einem Druckfluid-Eingang
aufweist, wobei eine Druckeinstelleinrichtung vorgesehen ist, mit deren Hilfe der
Druck des Druckfluids in der Druckkammer einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammer (9) einen Druckfluid-Ausgang (14) aufweist.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfluid-Ausgang (14) zum Druckfluid-Eingang (10) versetzt angeordnet ist.
3. Walze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Druckfluid-Eingang (10) und dem Druckfluid-Ausgang (14) ein Strömungspfad
(18, 19; 21) ausgebildet ist, der mindestens 50 % des Volumens der Druckkammer (9)
beaufschlagt.
4. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Druckkammer (9) in Umfangsrichtung erstreckt und Druckfluid-Eingang (10)
und Druckfluid-Ausgang (14) in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind.
5. Walze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß Druckfluid-Eingang (10) und Druckfluid-Ausgang (14) um 180° zueinander versetzt sind.
6. Walze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfluid-Eingang (10) und der Druckfluid-Ausgang (14) benachbart angeordnet
sind, wobei zwischen Druckfluid-Eingang (10) und Druckfluid-Ausgang (14) eine Trennwand
(20) angeordnet ist.
7. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfluid-Ausgang (14) eine Drossel (16) aufweist.
8. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Drossel (16) einen veränderbaren Strömungswiderstand aufweist und einen Teil
der Druckeinstelleinrichtung (12, 16) bildet.
9. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckeinstelleinrichtung (12, 16) eine Volumeneinstell-Funktion aufweist.
10. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckfluid-Eingang (10) mit einem durch einen Walzenzapfen (3) geführten Zuführkanal
(11) verbunden ist und der Druckfluid-Ausgang (14) mit einem durch einen Walzenzapfen
(4) geführten Abflußkanal (15) verbunden ist.
11. Walze nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführkanal (11) in einem anderen Walzenzapfen (3) als der Abflußkanal (15) angeordnet
ist.
12. Walze nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Druckkammern (9) vorgesehen sind, die parallel zueinander vom Druckfluid
durchströmbar sind.
13. Walze nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammern (9) axial nebeneinander angeordnet sind.
14. Walze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkammern (9) in Druckkammerkörpern (6) angeordnet sind, die radial außen
durch einen axial durchgehenden Schutzbezug (7) abgedeckt sind.