[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoffinjektor für eine Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung
und Funkenzündung, in welchen mindestens eine Elektrode einer Zündeinrichtung integriert
ist. Ferner betrifft die Erfindung eine Zündeinrichtung für die Brennkammer einer
Brennkraftmaschine, wobei in der Brennkammer ein beweglicher Kolben angeordnet ist
und die Zündeinrichtung mindestens eine Elektrode enthält.
[0002] Aufgrund ihres günstigen Verhaltens finden Brennkraftmaschinen mit Direkteinspritzung
des Kraftstoffes in die Brennkammern (Zylinder) zunehmend Verbreitung. Bei den bekannten
Motoren mit Direkteinspritzung und Strahlführung des eingespritzten Kraftstoffes werden
der Kraftstoffinjektor und die Zündkerze dabei etwa in der Mitte der Decke der Brennkammer
zwischen den Einlaß- und Auslaßventilen angeordnet. Diese Systeme führen jedoch zu
Problemen bei der Anordnung der Kühlmittelmäntel des Zylinderkopfs. Weiterhin geht
der vom Kraftstoffinjektor und der Zündkerze beanspruchte Platz für die Ventile verloren,
so daß diese ungünstigerweise kleiner ausgelegt werden müssen. Schließlich besteht
bei bekannten Brennkraftmaschinen mit Direkteinspritzung das Risiko, daß die Elektroden
der Zündkerze mit flüssigem Kraftstoff benetzt werden, was zu Fehlzündungen führt
und den Kraftstoffverbrauch sowie die Kohlenwasserstoffemissionen erhöht. Dieselben
Folgen können eintreten, wenn der Zündfunke kein gut vorbereitetes Luft-Kraftstoff-Gemisch
antrifft.
[0003] Aus der US 6 340 015 B1 ist ein Kraftstoffinjektor mit einem zentralen Kraftstoffauslaß
bekannt, bei welchem der Kraftstoffauslaß konzentrisch von integral mit dem Kraftstoffinjektor
ausgebildeten Elektroden umgeben ist. Ähnliche Kraftstoffinjektoren mit integrierter
Zündeinrichtung sind auch aus der DE 196 38 025 A1 und der EP 0 661 446 B1 bekannt.
Nachteilig hieran ist, daß aufgrund der großen Nähe von Kraftstoffauslaß und Elektroden
der eingespritzte Kraftstoff die Elektroden zu einem hohen Anteil unvernebelt, d.
h. in flüssiger Form erreicht. In der Regel liegen die Elektroden sogar auf der direkten
Trajektorie des eingespritzten Kraftstoffes. Dies führt zu den oben erläuterten Problemen
in Bezug auf Fehlzündungen und erhöhte Kohlenwasserstoffemissionen.
[0004] Vor diesem Hintergrund war es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine robuste und
kostengünstige Zündung für eine Brennkraftmaschine, insbesondere eine Brennkraftmaschine
mit Direkteinspritzung, bereitzustellen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch einen Kraftstoffinjektor mit den Merkmalen des Anspruchs
1, durch eine Zündeinrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 6, sowie durch ein Verfahren
mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den
Unteransprüchen enthalten.
[0006] Der erfindungsgemäße Kraftstoffinjektor für eine Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung
und Funkenzündung weist die erforderlichen und bekannten Bestandteile für die Einspritzung
von Kraftstoff auf, also insbesondere einen Anschluß an eine Kraftstoffzuleitung,
Kraftstoffkanäle und mindestens einen Kraftstoffauslaß, aus dem der Kraftstoff in
eine Brennkammer gesprüht werden kann. Ferner ist in den Kraftstoffinjektor mindestens
eine Elektrode einer Zündeinrichtung integriert. D. h., daß diese Elektrode fest mit
dem Bauelement "Kraftstoffinjektor" verbunden ist. Der Kraftstoffinjektor ist dadurch
gekennzeichnet, daß dieser mehrere Kraftstoffauslässe enthält, welche gleichmäßig,
z. B. ringförmig, oval oder rechteckig um die in den Kraftstoffinjektor integrierte
Elektrode herum angeordnet sind.
[0007] Durch die integrierte Ausführung von Kraftstoffinjektor und Zündeinrichtung kann
in einfacher, für die Massenproduktion geeigneter Weise und mit hoher Präzision die
relative Geometrie von Kraftstoffinjektion und Zündelektrode gewährleistet werden.
Beim Einbau eines derartigen integrierten Kraftstoffinjektors muß daher keine besondere
Sorgfalt aufgewendet werden, um das Risiko einer Benetzung der Elektroden durch versprühten
Kraftstoff auszuschließen. Letzteres wird vielmehr durch die feste Verbindung von
Kraftstoffinjektor und Elektroden erreicht.
[0008] Weiterhin wird durch die mehreren Kraftstoffauslässe eine Verteilung des eingespritzten
Kraftstoffes in ein großes Raumvolumen erreicht, so daß der Kraftstoff schon kurz
nach dem Verlassen des Injektors vernebelt bzw. verdampft ist. Durch die gleichförmige
Anordnung der Kraftstoffauslässe um die Elektrode wird ferner sichergestellt, daß
die Elektrode vom Kraftstoffnebel rundum umgeben ist, so daß eine Zündung sich optimal
nach allen Richtungen ausbreitet.
[0009] Vorzugsweise enthält der Kraftstoffinjektor mindestens zwei, besonders bevorzugt
etwa 10 bis 14 Kraftstoffauslässe, um eine ausreichend homogene Verteilung des Kraftstoffes
in der Brennkammer zu erreichen.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung enthält der Kraftstoffinjektor nicht nur einige,
sondern alle Elektroden und Gegenelektroden einer Zündeinrichtung in integrierter
Bauweise. Dies gewährleistet, daß die komplette Zündeinrichtung relativ zum Kraftstoffinjektor
exakt die gewünschte Geometrie aufweist.
[0011] Vorteilhafterweise sind die Elektroden und Gegenelektroden der Zündeinrichtung derart
angeordnet, daß der Zündfunke innerhalb des entstehenden Kraftstoffspühkegels, d.
h. vorzugsweise entlang der Mittelachse des Kraftstoffinjektors entsteht. Dies gewährleistet
eine homogene, symmetrische Zündung des eingespritzten Kraftstoffes.
[0012] Mindestens ein Kraftstoffauslaß des Kraftstoffinjektors ist optional so ausgestaltet,
daß hieraus austretender Kraftstoff nicht auf die in den Kraftstoffinjektor integrierte
Elektrode gerichtet ist. Vorzugsweise ist dies für alle Kraftstoffauslässe des Kraftstoffinjektors
der Fall, so daß konstruktiv sichergestellt ist, daß flüssiger Kraftstoff nicht auf
direktem Wege auf die Elektrode gelangen kann. Die integrierte Bauweise von Kraftstoffauslässen
und Elektrode hat dabei den Vorteil, daß eine derartige Ausrichtung bei der Herstellung
des Kraftstoffinjektors mit hoher Präzision eingestellt werden kann. Es sei indes
darauf hingewiesen, daß es auch im Rahmen der Erfindung liegt, wenn Kraftstoffauslässe
des Kraftstoffinjektors auf die Elektrode gerichtet sind. Dies kann zum Beispiel dann
der Fall sein, wenn der Impuls des injizierten Kraftstoffes bekanntermaßen so gering
ist, daß dieser die Elektrode nicht erreicht. Schließlich sind auch Anwendungen denkbar,
bei denen eine gewisse Benetzung der Elektroden erwünscht ist.
[0013] Die Erfindung betrifft ferner eine Zündeinrichtung für die Brennkammer einer Brennkraftmaschine,
wobei in der Brennkammer ein beweglicher Kolben angeordnet ist und die Zündeinrichtung
mindestens eine Elektrode enthält. Die Zündeinrichtung ist dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens eine Gegenelektrode zur genannten Elektrode an dem Kolben ausgebildet
ist. Vorzugsweise ist die Elektrode der Zündeinrichtung in der oben erläuterten Weise
in einen Kraftstoffinjektor integriert. Ferner wird die Gegenelektrode am Kolben vorzugsweise
auf Massepotential gelegt.
[0014] Durch die beschriebene Ausgestaltung einer Zündeinrichtung, bei welcher mindestens
eine (Gegen-)Elektrode am beweglichen Kolben angeordnet ist, wird eine neue Funktionsweise
der Zündung erreicht. Insbesondere stellt diese Ausgestaltung sicher, daß das Zündverhalten
unmittelbar mit der Bewegung beziehungsweise der Position des Kolbens gekoppelt ist,
da der Kolben nur zu bestimmten Phasen (wenn er in der Nähe des oberen Totpunktes
ist) eine Position einnimmt, in welcher der Abstand zwischen Elektrode und Gegenelektrode
klein genug für einen Zündfunken ist. Ferner wird durch die Ausbildung der Gegenelektrode
am Kolben erreicht, daß ein Zündfunke sich bis zum Kolben erstreckt und daher eine
vorteilhafte Lage in Bezug auf die Zündung des Luft-Kraftstoff-Gemisches annimmt.
[0015] Die Gegenelektrode am Kolben ist ferner vorzugsweise als eine Erhebung an der Oberseite
des Kolbens ausgebildet, welche der Elektrode der Zündeinrichtung zugewandt ist. Durch
eine Erhebung am Kolben kann in einfacher Weise eine (Gegen-)Elektrode ausgebildet
werden, da sich elektrische Felder an der Spitze der Erhebung konzentrieren.
[0016] Die Gegenelektrode am Kolben wird vorzugsweise aus einem funkenresistenten Material
hergestellt und/oder hiermit beschichtet, um der Belastung durch den Funkenüberschlag
standzuhalten.
[0017] Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Verfahren zur Zündung eines Luft-Kraftstoff-Gemisches
in der Brennkammer einer Brennkraftmaschine durch einen elektrischen Funken. Das Verfahren
ist dadurch gekennzeichnet, daß der Funke zwischen einer Elektrode und einem Kolben,
der in der Brennkammer beweglich angeordnet ist, überspringt. Durch den Einsatz eines
Kolbens als (Gegen-)Elektrode einer elektrischen Zündeinrichtung wird - wie vorstehend
erläutert - der Vorteil erzielt, daß eine Zündung aufgrund geometrischer Gegebenheiten
nur bei bestimmten Kolbenstellungen stattfinden kann. Ferner wird gewährleistet, daß
der Zündfunke sich bis zum Kolben erstreckt, so daß die Explosion des Luft-Kraftstoff-Gemisches
von hier ausgehen kann.
[0018] Vorzugsweise wird bei dem genannten Verfahren der Kolben auf Massepotential gelegt.
Definitionsgemäß ist die Masse das Potential, auf welchem die Karosserie eines Kraftfahrzeuges
liegt. In der Regel wird daher der Kolben ohnehin auf Massepotential liegen.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung mit Hilfe der Figuren beispielhaft erläutert. Es
zeigen:
- Fig. 1
- zwei Seitenansichten des erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektors aus zwei zueinander
senkrechten Richtungen;
- Fig. 2
- eine Ansicht von unten auf den Kraftstoffinjektor aus Richtung des Pfeils II von Figur
1, und
- Fig. 3
- eine Seitenansicht einer zweiten Ausgestaltungsform des Kraftstoffinjektors zusammen
mit der Oberseite eines Kolbens, an welchem eine Masseelektrode ausgebildet ist.
[0020] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßer Kraftstoffinjektor 1 in Seitenansichten aus
zwei zueinander senkrechten Richtungen dargestellt. Der Kraftstoffinjektor 1 weist
mehrere Kraftstoffauslässe 2 auf, aus denen wie in Figur 1 angedeutet während des
Betriebs im Wesentlichen kegelförmige Kraftstoffstrahlen 5 austreten.
[0021] Ferner enthält der Kraftstoffinjektor 1 die Elektroden einer Zündeinrichtung, wobei
im Zentrum beziehungsweise auf der Achse des Kraftstoffinjektors die Zündelektrode
4 angeordnet ist, welche von einer bügelförmigen Masseelektrode 3 umschlossen wird.
Für den Zündvorgang wird dann in bekannter Weise eine hohe Spannung an die Zündelektrode
4 angelegt, so daß ein Zündfunke zur Masseelektrode 3 überspringt.
[0022] Der Vorteil bei der dargestellten integrierten Ausbildung des Kraftstoffinjektors
1 mit der Zündeinrichtung 3, 4 besteht darin, daß eine feste relative Geometrie zwischen
den Elektroden 3, 4 und den Kraftstoffauslässen 2 vorliegt. Wie aus der Seitenansicht
im rechten Teil von Figur 1 erkennbar ist, kann dabei insbesondere durch die Ausrichtung
der Kraftstoffauslässe 2 und die Anordnung der Elektroden 3, 4 sichergestellt werden,
daß die Elektroden 3, 4 nicht von Kraftstoffstrahlen 5 getroffen und daher nicht benetzt
werden. Eine derartige Benetzung würde zu Fehlzündungen und damit Nachteilen beim
Kraftstoffverbrauch und der Schadstoffemission führen und ist daher zu vermeiden.
Bei bekannten Brennkraftmaschinen, bei denen der Kraftstoffinjektor und die Zündeinrichtung
(Zündkerze) unabhängige Bauteile sind, muß durch einen sorgfältigen und präzisen Einbau
erreicht werden, daß keine Benetzung stattfindet. Im Gegensatz hierzu kann der erfindungsgemäße
integrierte Kraftstoffinjektor mit Zündeinrichtung sehr viel einfacher montiert werden.
Ein weiterer Vorteil des integrierten Kraftstoffinjektors 1 besteht darin, daß dieser
aufgrund seiner kompakten Bauweise weniger Platz beansprucht, so daß die Ventile entsprechend
größer ausgelegt werden können und die Kühlung des Motors verbessert werden kann.
[0023] In Figur 2 ist der Kraftstoffinjektor von Figur 1 in einer Ansicht von unten aus
der Richtung des Pfeils II von Figur 1 dargestellt. Erkennbar ist hierbei insbesondere,
daß die Zündelektrode 4 etwa im Mittelpunkt eines Ringes von Kraftstoffauslässen 2
liegt, wobei jedoch die in Richtung der Masseelektrode 3 weisenden Kraftstoffauslässe
ausgespart sind.
[0024] Figur 3 zeigt eine Abwandlung des erfindungsgemäßen Kraftstoffinjektors 21. Im Unterschied
zu den Figuren 1 und 2 weist der Kraftstoffinjektor 21 neben den Kraftstoffauslässen
22 nur eine Elektrode - die Zündelektrode 24 - auf, die wiederum integriert auf seiner
Mittelachse angeordnet ist. Die Gegenelektrode 23 (Masseelektrode) hierzu ist zentral
an der Oberseite des Kolbens 26 in Form einer Erhebung ausgebildet, wobei der Kolben
in bekannter Weise in der Brennkammer (nicht dargestellt) auf und ab beweglich ist.
Da der Kolben insgesamt aus Metall ausgebildet ist, kann er problemlos auf Massepotential
gelegt werden, falls er sich nicht ohnehin bereits auf diesem Potential befindet.
[0025] Die Masseelektrode 23 kann aus dem Material der Kolbenoberseite hergestellt sein,
sie kann jedoch auch aus einem besonderen Material bestehen oder eine besondere Beschichtung
aufweisen, falls dies zur Steigerung der Funkenbeständigkeit erforderlich ist.
[0026] Durch die Ausbildung der Massenelektrode 23 am Kolben wird einerseits Platz an der
Decke der Brennkammer gewonnen, andererseits kann ein günstiges Zündverhalten erreicht
werden, da ein zündfähiger Abstand zwischen Zündelektrode 24 und Massenelektrode 23
nur in bestimmten Kolbenpositionen in der Nähe des oberen Totpunktes vorliegt. Des
Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Zündfunke bis zum Kolben hinabreicht und daher
auch eine Zündung des dort befindlichen Luft-Kraftstoff-Gemisches erfolgen kann.
[0027] Es sei darauf hingewiesen, daß die Ausbildung einer Gegenelektrode beziehungsweise
Masseelektrode an der Oberseite des Kolbens einen unabhängigen Aspekt der Erfindung
darstellt, welcher auch bei Zündeinrichtungen genutzt werden kann, die nicht in einen
Kraftstoffinjektor integriert sind.
1. Kraftstoffinjektor (1, 21) für eine Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung und
Funkenzündung, in welchen mindestens eine Elektrode (3, 4, 24) einer Zündeinrichtung
integriert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
dieser mehrere Kraftstoffauslässe (2, 22) enthält, welche gleichmäßig um die integrierte
Elektrode (3, 4, 24) angeordnet sind.
2. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
dieser mindestens zwei Kraftstoffauslässe (2, 22) enthält.
3. Kraftstoffinjektor nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
dieser alle Elektroden (3) und Gegenelektroden (4) einer Zündeinrichtung enthält.
4. Kraftstoffinjektor nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Elektroden (3, 23) und Gegenelektroden (4, 24) derart angeordnet sind, daß
der Zündfunke entlang der Mittelachse und/oder innerhalb des Kraftstoffsprühkegels
des Kraftstoffinjektors entsteht.
5. Kraftstoffinjektor nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens ein Kraftstoffauslaß (2, 22) des Kraftstoffinjektors (1, 21) derart
ausgestaltet ist, daß austretender Kraftstoff (5, 25) nicht auf die integrierte Elektrode
(3, 4, 24) gerichtet ist.
6. Zündeinrichtung für die Brennkammer einer Brennkraftmaschine, wobei in der Brennkammer
ein beweglicher Kolben (26) angeordnet ist und die Zündeinrichtung mindestens eine
Elektrode (24) enthält,
dadurch gekennzeichnet, daß
mindestens eine Gegenelektrode (23) an dem Kolben (26) ausgebildet ist.
7. Zündeinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die mindestens eine Elektrode (24) der Zündeinrichtung in einen Kraftstoffinjektor
(21) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5 integriert ist.
8. Zündeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gegenelektrode (23) als Erhebung an der der Elektrode (24) zugewandten Oberseite
des Kolbens (26) ausgebildet ist.
9. Zündeinrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Gegenelektrode (23) aus einem funkenresistenten Material besteht und/oder hiermit
beschichtet ist.
10. Verfahren zur Zündung eines Luft-Kraftstoff-Gemisches in der Brennkammer einer Brennkraftmaschine
durch einen elektrischen Funken,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Funke zwischen einer Elektrode (24) und einem Kolben (26) der Brennkraftmaschine
entsteht.