[0001] Die Erfindung betrifft einen Wärmeaustauscher gemäß den Merkmalen im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Wärmeaustauscher zählt durch die "Installations- und Bedienungsanleitung
Energy Mini Nox" der Cooperative Inkoopvereniging "Coopra-Rotterdam" N.V., Haringvliet
72, NL-3011 TG Rotterdam, 10/98-1, S. 6 zum Stand der Technik. Er dient zur Bereitstellung
von Warmwasser. Dieser Wärmeaustauscher weist ein in wendelförmiger Konfiguration
in ein Gehäuse eingegliedertes Rohr mit einzelnen Querrippen auf, das mit seinem oberen
Ende an eine Kaltwasserzufuhr und mit dem unteren Ende an einen Verbraucher für Warmwasser
angeschlossen ist. Das gewendelte Rohr weist über seine gesamte Höhe einen identischen
Durchmesser auf. In das Rohr ist im unteren Höhenbereich ein zylindrischer Verdrängungskörper
eingegliedert, an den sich nach oben ein Gasbrenner anschließt. Durch die äußere Form
des Verdrängungskörpers und die innere Oberfläche des Gehäuses wird im unteren Höhenbereich
ein Kanal mit ringförmigem Querschnitt gebildet, an den eine Kondensatableitung in
Form einer Wanne angeschlossen ist. Die Austrittsdüsen des Gasbrenners sind radial
gerichtet und liegen im Abstand zu dem oberen Höhenbereich des Rohrs.
[0003] Das das Rohr, den Verdrängungskörper und den Gasbrenner aufnehmende Gehäuse ist mit
weiteren Regel- und Steuerelementen in einen Kasten integriert, der insbesondere im
Haushalt an einer Wand befestigt wird.
[0004] Im Hinblick auf den Sachverhalt, daß der Kasten zumeist vergleichsweise hoch aufgehängt
wird, ist der Zugang zum Gasbrenner für Wartungs- und Reparaturarbeiten relativ kompliziert.
Es muß nicht nur die Verkleidung des Kastens geöffnet, sondern in der Regel der gesamte
Kasten von der Wand abgenommen werden, um von oben an den Gasbrenner gelangen zu können.
Der hiermit verbundene Aufwand ist somit hoch.
[0005] Des weiteren ist zu der bekannten Bauart zu bemerken, daß die Gasdruckverhältnisse
im Wärmeaustauscher hinsichtlich des den Gasbrenner aufnehmenden Primärabschnitts
in Relation zu dem den Verdrängungskörper aufnehmenden Sekundärabschnitt nicht einwandfrei
definiert werden können. Eine saubere Trennung der Heißgasausnutzung im Primärabschnitt
von der Kondensation im Sekundärabschnitt ist nicht möglich. Dadurch wird der Gasbrenner
ungleichmäßig belastet. Letztlich führt die bekannte Anordnung zu verschlechterten
Wärmeaustauschbedingungen.
[0006] Der Erfindung liegt - ausgehend vom Stand der Technik - die Aufgabe zugrunde, einen
Wärmeaustauscher, insbesondere zur Warmwasserbereitung im Haushalt, bereit zu stellen,
der wartungsfreundlicher ist und bei welchem die Wärmeaustauschbedingungen erheblich
verbessert sind.
[0007] Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmalen gelöst.
[0008] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung besteht darin, daß nunmehr das gewendelte Rohr
in zwei fluidtechnisch miteinander verbundene Längenabschnitte gegliedert ist, von
denen ein Primärabschnitt eine horizontale Mittelachse besitzt und den Gasbrenner
mit Abstand umschließt, während der den Verdrängungskörper umschließende Sekundärabschnitt
des Rohrs eine vertikale Mittelachse aufweist.
[0009] Durch diese Anordnung der Längenabschnitte des Rohrs wird die Voraussetzung dafür
geschaffen, daß der Gasbrenner ohne weiteres von der Frontseite her zugänglich ist,
so daß nach Abnahme mindestens von Teilen der Kastenverkleidung der Monteur keine
Probleme hat, Reparatur- und Wartungsarbeiten am Gasbrenner durchführen zu können.
Eine Abnahme des Kastens von der Wand ist nicht mehr erforderlich.
[0010] Ein weiterer Vorteil der Erfindung wird darin gesehen, daß durch die eindeutige Trennung
der Heißgasausnutzung im Primärabschnitt mit horizontaler Mittelachse und der Kondensierung
im Sekundärabschnitt mit vertikaler Mittelachse der Gasbrenner einer gleichmäßigen
Belastung unterworfen ist, was die Wärmeaustauschverhältnisse wesentlich verbessert.
[0011] Ferner wird durch diese Anordnung gewährleistet, daß im Primärabschnitt des Wärmeaustauschers
die Verbrennungsgase so stark abgekühlt werden, daß eine besondere Isolierung des
Gehäuses entfallen kann. Hierdurch wird der Aufwand weiter verringert.
[0012] Im Sekundärabschnitt mit senkrechter Mittelachse werden die Verbrennungsgase dann
so weit abgekühlt, daß bei Rücklauftemperaturen unter dem Taupunkt des Verbrennungsgases
Kondensat entsteht, das am unteren Ende des Sekundärabschnitts abgeleitet wird.
[0013] Im Primärabschnitt kann das Rohr unberippt sein. Der Sekundärabschnitt des Rohrs
ist jedoch berippt. Hier sind dann in erfindungsgemäßer Ausgestaltung zwei in Richtung
zur Kondensatableitung weisende segmentartige Umfangsbereiche jeder Rippe entlang
zur Strömungsrichtung des Verbrennungsgases schräg verlaufender Knicklinien zueinander
V-förmig um etwa 90° aus der Rippenebene abgekantet. Dadurch wird zwischen diesen
Umfangsbereichen ein Spalt gebildet. Mit dieser Gestaltung der Rippen wird ein gezieltes
enges Umströmen des Rohrs durch die Verbrennungsgase erreicht, wobei die hierdurch
hervor gerufene höhere Strömungsgeschwindigkeit die bei der Kondensation entstehenden
Tröpfchen mitreißt und in die Kondensatableitung überführt. Die Wärmeübertragungsleistung
wird noch weiter verbessert.
[0014] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht gemäß Patentanspruch 2 vor, daß
zwei in Strömungsrichtung des Verbrennungsgases neben dem Rohr diametral einander
gegenüber liegende segmentartige Umfangsbereiche jeder Rippe des im Kanal liegenden
Sekundärabschnitts des Rohrs entlang zur Strömungsrichtung des Verbrennungsgases parallel
verlaufender Knicklinien um 90° aus der Rippenebene abgekantet und zwischen zwei in
Umfangsrichtung der Rippen aufeinander folgenden abgekanteten Umfangsbereichen Spalte
vorgesehen sind. Auf diese Weise wird die Strömungsführung der Verbrennungsgase im
Ringkanal umfangsseitig des Verbrennungskörpers noch weiter verbessert, das heißt,
zusammen mit den V-förmig abgekanteten Umfangsbereichen wird dafür Sorge getragen,
daß die Verbrennungsgase eng an das Rohr heran gebracht werden, um die Wärmeaustauschbedingungen
noch weiter zu verbessern.
[0015] Entsprechend den Merkmalen im Patentanspruch 3 kann aber auch der von dem Gasbrenner
durchsetzte Primärabschnitt des Rohrs mit im parallelen Abstand zueinander angeordneten,
im Ausgangszustand runden Rippen bestückt sein. Hierbei sind dann in vorteilhafter
Weise ebenfalls zwei in Strömungsrichtung des Verbrennungsgases vorne liegende Umfangsbereiche
jeder Rippe entlang zur Strömungsrichtung des Verbrennungsgases schräg verlaufender
Knicklinien zueinander V-förmig um etwa 90° aus der Rippenebene abgekantet, so daß
zwischen den Umfangsbereichen ein Spalt gebildet wird. Diese Form bedeutet ebenfalls
wieder eine enge Heranführung der Verbrennungsgase an das Rohr im Primärabschnitt
im Hinblick auf eine intensive Erwärmung des Wassers im Rohr.
[0016] In Anlehnung an die Ausbildung der Rippen im Sekundärabschnitt ist es gemäß den Merkmalen
des Patentanspruchs 4 möglich, daß in Strömungsrichtung des Verbrennungsgases neben
dem Rohr im vom Gasbrenner durchsetzten Primärabschnitt liegende segmentartige Umfangsbereiche
jeder Rippe entlang zur Strömungsrichtung des Verbrennungsgases parallel verlaufender
Knicklinien um 90° zur Rippenebene abgekantet und zwischen zwei in Umfangsrichtung
der Rippe aufeinander folgenden Umfangsbereichen Spalte vorgesehen sind. Hierdurch
werden die Wärmeaustauschbedingungen ebenfalls noch weiter verbessert.
[0017] Die Lebensdauer des erfindungsgemäßen Wärmeaustauschers wird dann noch erhöht, wenn
nach Patentanspruch 5 das Rohr und die Rippen aus einem gegen das Verbrennungsgas
und dessen Kondensat beständigen Werkstoff bestehen. Je nach Einsatzfall kann dieser
Werkstoff insbesondere Aluminium oder Edelstahl sein. Aber auch andere Werkstoffe,
selbst in Kombination, sind im Einzelfall denkbar.
[0018] Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- im schematischen vertikalen Längsschnitt einen Wärmeaustauscher für einen Warmwasserbereiter;
- Figur 2
- in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt II der Figur 1;
- Figur 3
- ebenfalls in vergrößertem Maßstab den Ausschnitt III der Figur 1;
- Figur 4
- in vergrößertem Maßstab eine Seitenansicht auf einen Längenabschnitt eines wendelförmigen
Rohrs gemäß dem Pfeil IV der Figur 1 und
- Figur 5
- eine Draufsicht auf die Darstellung der Figur 4 gemäß dem Pfeil V.
[0019] Mit 1 ist in der Figur 1 ein Gehäuse eines Wärmeaustauschers WAT bezeichnet, das
neben nicht näher dargestellten Steuer- und Regeleinheiten in einen ebenfalls nicht
näher dargestellten Kasten integriert ist, der insgesamt als Warmwasserbereiter in
einem Haushalt an einer Wand aufgehängt werden kann.
[0020] In das Gehäuse 1 ist ein gewendeltes Rohr 2 eingegliedert, das sich aus zwei Längenabschnitten
3, 4 zusammensetzt. Das eine Ende 5 des Rohrs 2 ist an eine nur schematisch veranschaulichte
Kaltwasserzufuhr 6 und das andere Ende 7 an einen ebenfalls nur schematisch veranschaulichten
Verbraucher 8 für Warmwasser angeschlossen.
[0021] Der im oberen Höhenbereich 9 des Gehäuses 1 liegende Primärabschnitt 3 des Rohrs
2 weist eine horizontale Mittelachse 10 und der im unteren Höhenbereich 11 liegende
Sekundärabschnitt 4 eine vertikale Mittelachse 12 auf.
[0022] In den Primärabschnitt 3 ist ein Gasbrenner 13 mit radial gerichteten Austrittsdüsen
14 angeordnet. Die Gaszufuhr ist nicht näher veranschaulicht.
[0023] Der Sekundärabschnitt 4 des Rohrs 2 befindet sich in einem Kanal 15 mit kreisringförmigem
Querschnitt, der einerseits durch die innere Oberfläche 16 des Gehäuses 1 und andererseits
durch die äußere Oberfläche 17 eines umfangsseitig geschlossenen Verdrängungskörpers
18 gebildet ist. Der Kanal 15 ist in nicht näher dargestellter Weise an eine Kondensatableitung
19 angeschlossen.
[0024] Das Rohr 2 ist sowohl im Primärabschnitt 3 als auch im Sekundärabschnitt 4 mit im
Ausgangszustand runden, im Abstand zueinander angeordneten Rippen 20 versehen.
[0025] Wie die Figuren 2, 4 und 5 im einzelnen erkennen lassen, sind bei den Rippen 20 im
Sekundärteil 4 zwei in Richtung zur Kondensatableitung 19 weisende segmentartige Umfangsbereiche
21 entlang zur Strömungsrichtung STR des Verbrennungsgases schräg verlaufender Knicklinien
22 zueinander V-förmig um etwa 90° aus der Rippenebene RE abgekantet. Auf diese Weise
wird zwischen diesen Umfangsbereichen 21 ein Spalt 23 gebildet. Ferner zeigen die
Figuren 2, 4 und 5, daß auch zwei in Strömungsrichtung STR des Verbrennungsgases neben
dem Rohr 2 diametral gegenüber liegende segmentartige Umfangsbereiche 24 jeder Rippe
2 des Sekundärabschnitts 4 entlang zur Strömungsrichtung STR des Verbrennungsgases
parallel verlaufender Knicklinien 25 um 90° aus der Rippenebene RE abgekantet sind.
Dadurch werden zwischen zwei in Umfangsrichtung UR der Rippe 20 aufeinander folgenden
abgekanteten Umfangsbereichen 21, 24 Spalte 26 gebildet.
[0026] Die Bildung der abgekanteten Umfangsbereiche 21, 24 führt dazu, daß die Verbrennungsgase
im Kanal 15 eng an das Rohr 2 herangeführt werden, so daß die Wärmeübergangsbedingungen
erheblich verbessert werden.
[0027] Auch bei den Rippen 20 im Primärabschnitt 3 sind zwei in Strömungsrichtung STR l
des Verbrennungsgases jeweils vorne liegende Umfangsbereiche 27 jeder Rippe 20 entlang
zur Strömungsrichtung STR l des Verbrennungsgases schräg verlaufender Knicklinien
28 zueinander V-förmig um etwa 90° aus der Rippenebene RE abgekantet (Figuren 1 und
3 sowie in entsprechender Angleichung die Figuren 4 und 5). Zwischen den Umfangsbereichen
27 ist ein Spalt 19 gebildet. Des weiteren zeigen die Figuren 1 und 3 sowie in entsprechender
Angleichung die Figuren 4 und 5, daß in Strömungsrichtung STR l des Verbrennungsgases
neben dem Rohr 2 im Primärabschnitt 3 liegende segmentartige Umfangsbereiche 30 jeder
Rippe 20 entlang zur Strömungsrichtung STR l des Verbrennungsgases parallel verlaufender
Knicklinien 31 um 90° zur Rippenebene RE abgekantet sind. Hierdurch und durch die
V-förmig abgekanteten Umfangsbereiche 27 werden zwischen zwei in Umfangsrichtung UR
aufeinander folgenden Umfangsbereichen 27, 30 Spalte 32 gebildet.
[0028] Die aus den Austrittsdüsen 14 des Gasbrenners 13 tretenden Verbrennungsgase werden
mithin exakt radial nach außen gelenkt und dabei eng an das Rohr 2 herangebracht,
so daß auch hier die Wärmeaustauschbedingungen deutlich verbessert werden. Anschließend
gelangen die Gase entsprechend den Pfeilen 32 in den Kanal 15 und werden auch hier,
wie vorstehend geschildert, eng um das Rohr 2 im Sekundärabschnitt geführt.
Bezugszeichenaufstellung
[0029]
- 1 -
- Gehäuse
- 2 -
- Rohr
- 3 -
- Primärabschnitt v. 2
- 4 -
- Sekundärabschnitt v. 2
- 5 -
- Ende v. 2
- 6 -
- Kaltwasserzufuhr
- 7 -
- Ende v. 2
- 8 -
- Verbraucher
- 9 -
- oberer Höhenbereich v. 1
- 10 -
- Mittelachse v. 3
- 11 -
- unterer Höhenbereich v. 1
- 12 -
- Mittelachse v. 4
- 13 -
- Gasbrenner
- 14 -
- Austrittsdüse v. 13
- 15 -
- Kanal
- 16 -
- innere Oberfläche v. 1
- 17 -
- äußere Oberfläche v. 1
- 18 -
- Verdrängungskörper
- 19 -
- Kondensatableitung
- 20 -
- Rippen
- 21 -
- Umfangsbereiche v. 20
- 22 -
- Knicklinien v. 21
- 23 -
- Spalte zw. 21
- 24 -
- Umfangsbereiche v. 20
- 25 -
- Knicklinien v. 24
- 26 -
- Spalte zw. 21 u. 24
- 27 -
- Umfangsbereiche v. 20
- 28 -
- Knicklinien v. 27
- 29 -
- Spalt zw. 27
- 30 -
- Umfangsbereiche v. 20
- 31 -
- Knicklinien v. 30
- 32 -
- Pfeile
- RE -
- Rippenebene
- STR -
- Strömungsrichtung
- UR -
- Umfangsrichtung v. 20
- WAT -
- Wärmeaustauscher
1. Wärmeaustauscher, der ein in wendelförmiger Konfiguration in ein Gehäuse (1) eingegliedertes,
mindestens teilweise beripptes Rohr (2) aufweist, das mit einem Ende (5) an eine Kaltwasserzufuhr
(6) und mit dem anderen Ende (7) an einen Verbraucher (8) für Warmwasser angeschlossen
ist, wobei ein mit radial gerichteten Austrittsdüsen (14) versehener Gasbrenner (13)
in einem der Kaltwasserzufuhr (6) benachbarten Primärabschnitt (3) des Rohrs (2) und
ein dem Verbraucher (8) benachbarter, eine vertikale Mittelachse (12) aufweisender
Sekundärabschnitt (4) des Rohrs (2) in einem durch die innere Oberfläche (16) des
Gehäuses (1) und die äußere Oberfläche (17) eines inneren Verdrängungskörpers (18)
gebildeten Kanal (15) mit kreisringförmigem Querschnitt und unterer Kondensatableitung
(19) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der den Gasbrenner (13) mit Abstand umschließende Primärabschnitt (3) des Rohrs (2)
eine horizontale Mittelachse (10) besitzt und der den Kanal (15) durchsetzende Sekundärabschnitt
(4) des Rohrs (2) mit parallel zueinander ausgerichteten runden Rippen (20) versehen
ist, wobei zwei in Richtung zur Kondensatableitung (19) weisende segmentartige Umfangsbereiche
(21) jeder Rippe (20) entlang zur Strömungsrichtung (STR) des Verbrennungsgases schräg
verlaufender Knicklinien (22) zueinander V-förmig um etwa 90° aus der Rippenebene
(RE) abgekantet sind und zwischen den Umfangsbereichen (21) ein Spalt (23) gebildet
ist.
2. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in Strömungsrichtung (STR) des Verbrennungsgases neben dem Rohr (2) diametral
einander gegenüber liegende segmentartige Umfangsbereiche (24) jeder Rippe (20) des
im Kanal (15) liegenden Sekundärabschnitts (4) entlang zur Strömungsrichtung (STR)
des Verbrennungsgases parallel verlaufender Knicklinien (25) um 90° aus der Rippenebene
(RE) abgekantet und zwischen zwei in Umfangsrichtung (UR) der Rippe (20) aufeinander
folgenden abgekanteten Umfangsbereichen (21, 24) Spalte (26) vorgesehen sind.
3. Wärmeaustauscher nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von dem Gasbrenner (13) durchsetzte Primärabschnitt (3) des Rohrs (2) mit im
parallelen Abstand zueinander angeordneten runden Rippen (20) bestückt ist, bei denen
zwei in Strömungsrichtung (STR l) des Verbrennungsgases vorne liegende Umfangsbereiche
(27) jeder Rippe (20) entlang zur Strömungsrichtung (STR l) des Verbrennungsgases
schräg verlaufender Knicklinien (28) zueinander V-förmig um etwa 90° aus der Rippenebene
(RE) abgekantet und zwischen den Umfangsbereichen (27) ein Spalt (29) ausgebildet
sind.
4. Wärmeaustauscher nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung (STR l) des Verbrennungsgases neben dem Rohr (2) im vom Gasbrenner
(13) durchsetzten Primärabschnitt (3) liegende segmentartige Umfangsbereiche (30)
jeder Rippe (20) entlang zur Strömungsrichtung (STR l) des Verbrennungsgases parallel
verlaufender Knicklinien (31) um 90° zur Rippenebene (RE) abgekantet und zwischen
zwei in Umfangsrichtung (UR) der Rippe (20) aufeinander folgenden Umfangsbereichen
(27, 30) Spalte (32) vorgesehen sind.
5. Wärmeaustauscher nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (2) und die Rippen (20) aus einem gegen das Verbrennungsgas und dessen Kondensat
beständigen Werkstoff bestehen.