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(11) |
EP 1 440 280 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.07.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/002596 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/038340 (08.05.2003 Gazette 2003/19) |
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ELEKTRISCH BEHEIZBARE GLÜHKERZE UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG EINER ELEKTRISCH BEHEIZBAREN
GLÜHKERZE
ELECTRICALLY HEATABLE GLOW PLUG AND METHOD FOR PRODUCING SAID ELECTRICALLY HEATABLE
GLOW PLUG
BOUGIE DE PRECHAUFFAGE ELECTRIQUE ET PROCEDE DE FABRICATION DE CELLE-CI
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
23.10.2001 DE 10152175 23.11.2001 DE 10157466
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.07.2004 Patentblatt 2004/31 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REISSNER, Andreas
70499 Stuttgart (DE)
- KUSSMAUL, Armin
74321 Bietigheim-Bissingen (DE)
- CARBON, Steffen
73614 Schorndorf (DE)
- KERN, Christoph
71546 Aspach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 639 712
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US-A- 6 043 459
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung geht von einer elektrisch beheizbaren Glühkerze und einem Verfahren
zur Herstellung einer elektrisch beheizbaren Glühkerze aus.
[0002] Aus der
DE 19928037 C1 ist bereits eine elektrisch beheizbare Glühkerze für Verbrennungsmotoren bekannt,
die ein endseitig geschlossenes, korrosionsbeständiges Glührohr umfaßt, das eine Füllung
aus einem elektrisch nicht leitenden verdichteten Pulver aufnimmt, in die eine elektrisch
leitende Wendel eingebettet ist. Die Wendel umfaßt eine Heizwendel. Diese ist aus
einer Eisen-Chrom-Aluminium-Legierung gebildet. Im Bereich der Heizwendel wird die
elektrisch leitende Wendel an ihrer Oberfläche gehärtet. Dadurch kann die Wendel die
mechanische Beanspruchung während des Verdichtungsvorgangs ohne Vorschädigung überstehen.
[0003] Aus der
DE 19756988 C1 ist eine elektrisch beheizbare Glühkerze für Verbrennungsmotoren bekannt, die einen
Glühstift aus einem korrosionsbeständigen Metallmantel umfaßt. Im Glühstift ist eine
verdichtete Pulverfüllung enthalten. In die Füllung ist eine elektrisch leitende Wendel
eingebettet. Zur Erhöhung der Lebensdauer der Wendel ist in dem Glühstift ein Gettermaterial
zum Binden des in der verdichteten Pulverfüllung enthaltenen Sauerstoffs vorgesehen.
Das Gettermaterial kann in Form elektrisch nicht leitender Partikel in der verdichteten
Pulverfüllung verteilt sein. Diese können aus Silizium oder Metalloxiden solcher Metalle
bestehen, die in mehreren Oxidationsstufen oxidieren und eine höhere Affinität zu
Sauerstoff haben als der Wendelwerkstoff, wobei das Gettermaterial im Ausgangszustand
die Metalloxide in ihrer ersten Oxidationsstufe enthalten.
[0004] Aus der
EP 0079385 A1 ist ein Heizelement bekannt, bei dem eine Wendel in einer Hülse angeordnet und in
ein elektrisch isolierendes Pulver eingebettet ist. Das Pulver umfaßt 0,1 bis 10 Gewichtsprozent
eines Oxides und verhindert dadurch die Oxidation des metallischen Anteils der Wendel.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die elektrisch beheizbare Glühkerze und das Verfahren zur Herstellung einer elektrisch
beheizbaren Glühkerze mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche haben dem gegenüber
den Vorteil, daß im Glührohr Sauerstoffdonatoren vorgesehen sind, um vor oder bei
der Beheizung der Heizwendel eine Aluminiumoxidschicht an der Oberfläche der Heizwendel
zu bilden. Auf diese Weise wird im Falle eines Eindringens von Luft in das Glührohr
die Bildung von Nitriden in den Randschichten der Heizwendel und damit ein lokaler
Anstieg des elektrischen Widerstands und ein frühzeitiges Versagen der Heizwendel
verhindert.
[0006] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass ein Ausdampfen von Aluminium aus der Legierung
weitgehend unterdrückt werden kann.
[0007] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen der elektrisch beheizbaren Glühkerze und des Verfahrens zur Herstellung
einer elektrisch beheizbaren Glühkerze gemäß den unabhängigen Ansprüchen möglich.
[0008] Eine wenig aufwendige Realisierung der Zufuhr von Sauerstoffdonatoren ergibt sich,
wenn die Heizwendel im Glührohr in ein erstes Isolierpulver eingebettet ist, wobei
das erste Isolierpulver ein als Sauerstoffdonator wirkendes Material umfaßt.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Sauerstoffdonator als Metalloxyd ausgebildet
ist, daß in mehreren Oxydationsstufen oxydieren kann und in seiner höchsten Oxydationsstufe
vorliegt. Auf diese Weise wird die Sauerstoffabgabe des Metalloxyds erheblich begünstigt.
[0010] Entsprechendes gilt, wenn das oxydische Keramikpuler ein Metalloxyd umfaßt, das unter
reduzierenden Bedingungen Sauerstoff durch Defektbildung abgeben kann.
[0011] Vorteilhaft ist es auch, wenn die Sauerstoffdonatoren in Form von Sauerstoffmolekülen
unter Druck in das Glührohr eingebracht sind. Auf diese Weise kann durch den Druck
die Sauerstoffkonzentration im Glührohr erhöht werden und durch die Sauerstoffmoleküle
eine Oxydation an der Heizwendeloberfläche zur Bildung von Aluminiumoxyd realisiert
werden, ohne das dazu eine Erwärmung der Heizwendel durch einen Heizstrom erforderlich
ist. Somit kann die Heizwendel bereits vor dem ersten Betrieb, also vor dem ersten
Beheizen durch einen Heizstrom durch eine Oyxdschicht vor Nitridation geschützt werden.
[0012] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine sich an die Heizwendel anschließende
Regelwendel in ein zweites Isolierpulver eingebettet wird, das möglichst frei von
Sauerstoffdonatoren ist und/oder Gettermaterial zum Binden von Sauerstoff umfasst.
Somit kann für die Regelwendel ein Material verwendet werden, das keine schützende
Oxydschicht unter dem Einfluß von Sauerstoffdonatoren bildet, wie dies beispielsweise
bei Kobalt-Eisen-Legierungen der Fall ist. Eine Korrosion der Regelwendel kann somit
durch Verwendung des zweiten Isolierpulvers, das möglichst frei von Sauerstoffdonatoren
ist, verhindert oder zumindest wesentlich verzögert werden.
Bei der Verwendung von Gettermaterial im zweiten Isolierpulver können störende Sauerstoffmoleküle
im Bereich der Regelwendel gebunden werden.
Zeichnungen
[0013] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen elektrisch beheizbaren Glühkerze und Figur 2 ein zweites Ausführungsbeispiel
einer erfindungsgemäßen elektrisch beheizbaren Glühkerze.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0014] In Figur 1 kennzeichnet 1 eine als Glühstiftkerze ausgebildete Glühkerze für einen
Verbrennungsmotor. Die Glühstiftkerze 1 umfaßt ein Kerzengehäuse 40 mit einem Gewinde
45 zum Einschrauben in einen Zylinderkopf des Verbrennungsmotors. Das Kerzengehäuse
40 umfaßt weiterhin einen Sechskant 50, über den die Glühstiftkerze bzw. das Kerzengehäuse
40 mittels eines Verdrehwerkzeugs, beispielsweise eines Sechskantschlüssels, in den
Zylinderkopf eingeschraubt oder aus dem Zylinderkopf ausgeschraubt werden kann. In
das Kerzengehäuse 40, das rohrförmig ausgebildet ist, ist ein Glührohr 5 eingepreßt
und ragt brennraumseitig, d.h. an dem dem Sechskant 50 gegenüberliegenden Ende des
Kerzengehäuses 40 aus dem Kerzengehäuse 40 heraus. Das Glührohr 5 ist brennraumseitig
an seinem Ende geschlossen. In einem Bereich 20 bei der so gebildeten brennraumseitigen
Spitze 55 des Glührohrs 5 kann der Querschnitt des Glührohrs 5 wie in diesem Beispiel
reduziert sein. Eine Reduzierung dieses Querschnitts ist aber nicht unbedingt erforderlich.
Die Glühstiftkerze 1 ragt lediglich mit dem Bereich 20 reduzierten Querschnitts in
den Brennraum hinein. Im Bereich 20 reduzierten Querschnitts umfaßt das Glührohr 5
eine Heizwendel 10, die mit der brennraumseitigen Spitze 55 des Glührohrs 5 verschweißt
ist. An die Heizwendel 10 schließt sich eine Regelwendel 60 an, die in dem Bereich
des Glührohrs 5 angeordnet ist, dessen Querschnitt nicht reduziert ist. Am brennraumfernen
Ende des Glührohrs 5 kontaktiert die Regelwendel 60 einen Anschlußbolzen 65, der mit
dem Pluspol einer Fahrzeugbatterie verbindbar ist. In Richtung zur brennraumfernen
Öffnung des Kerzengehäuses 40 ist das Glührohr 5 noch innerhalb des Kerzengehäuses
40 durch einen Vitonring 70 gegen Umwelteinflüsse abgedichtet. Ein weiterer Dichtring
75 dichtet den brennraumfernen aus dem Kerzengehäuse 40 herausragenden Anschlußbolzen
65 gegen das Kerzengehäuse 40 ab. Eine sich an den Dichtring 75 brennraumfern anschließende
Isolierscheibe 80 dient der elektrischen Isolierung des Anschlußbolzens 65 vom Kerzengehäuse
40 und isoliert somit den Anschlußbolzen 65 elektrisch vom Kerzengehäuse 40, dessen
elektrisches Potential auf Fahrzeugmasse liegt. Eine Ringmutter 85 drückt die Isolierscheibe
80 auf das Kerzengehäuse 40 und den Dichtring 75 in das Kerzengehäuse 40.
[0015] Das Glührohr 5 ist metallisch ausgebildet und liegt aufgrund des Einpressens in das
Kerzengehäuses 40 ebenfalls mit seinem elektrischen Potential auf der Fahrzeugmasse.
Die Heizwendel 10 ist mit der Regelwendel 60 an einem Verbindungspunkt 90 verschweißt.
[0016] Die Funktion des Vitonrings 70 ist von erheblicher Bedeutung, da er aus einem weichen,
isolierenden Material besteht und somit den Anschlußbolzen 65 an seinem in das Glührohr
5 zur Kontaktierung der Regelwendel 60 hineinragenden Ende nicht nur elektrisch isolierend
gegen das Kerzengehäuse 40 abdichtet, sondern auch das Eindringen von Luft in das
brennraumfern geöffnete Glührohr 5 verhindert. Diese Abdichtung sollte möglichst zuverlässig
sein.
[0017] Die Heizwendel 10 besteht beispielsweise aus einem ferritischen Stahl mit Aluminiumanteil,
beispielsweise aus einer Eisen-Chrom-Aluminium-Legierung. Die Regelwendel kann beispielsweise
aus reinem Nickel oder einer Kobalt-EisenLegierung mit einem Anteil von 6-18 Gewichtsprozent
Kobalt gebildet sein und besitzt die Funktion eines Regelwiderstandes mit positivem
Temperaturkoeffizienten.
[0018] Weiterhin ist im Glührohr 5 eine elektrisch isolierende und nach Hämmern des Glührohrs
5 verdichtete Pulverfüllung 25,30 vorgesehen, die dafür sorgt, dass die Heizwendel
10 und die Regelwendel 60 im Innern des Glührohrs 5 ortsfest untergebracht und fixiert
sowie gegen das Glührohr 5 ausserhalb der Spitze 55 des Glührohrs 5 elektrisch isoliert
sind. Als Pulverfüllung wird im Allgemeinem Magnesiumoxid verwendet. Außerdem sorgt
die Pulverfüllung für eine thermische Verbindung zwischen dem Glührohr 5 und der Heizwendel
10 bzw. der Regelwendel 60.
[0019] Die Legierung der Heizwendel 10 schützt sich normalerweise bei ausreichendem Sauerstoffangebot
in kurzer Zeit durch die Ausbildung einer dünnen Al
2 O
3-Schicht gegen weitere Korrosion. Diese Voraussetzung ist jedoch bei der Glühstiftkerze
1 aufgrund eines in der Regel auftretenden anfänglichen Sauerstoffmangels nicht gegeben.
Während der zyklischen thermischen Beanspruchung der Glühstiftkerze beim Einsatz im
Zylinderkopf kann es trotz Dichtring 75 und Vitonring 70 zum Eindringen von Luft in
das Glührohr 5 kommen. Dies führt zu einer gleichzeitigen Reaktion des Materials der
Heizwendel 10 mit Sauerstoff und Stickstoff. Stickstoff führt im Gegensatz zu Sauerstoff,
der in der Oberfläche der Heizwendel 10 eine schützende Aluminiumoxidschicht bildet,
zu einer inneren Nitridation, d. h. zur Bildung von Aluminiumnitrid im Material der
Heizwendel 10. Die Folge ist ein lokaler Anstieg des elektrischen Widerstandes der
Heizwendel 10, der einen höheren Spannungsabfall und damit eine größere Erwärmung
an der Heizwendel 10 zur Folge hat und zu einem frühzeitigen Versagen der Heizwendel
10 führen kann.
[0020] Aus diesem Grunde wird der Isolierpulverfüllung ein als Sauerstoffdonator wirkendes
Material hinzugegeben, das bei hohen Temperaturen Sauerstoff abgibt und so die Bildung
einer schützenden Aluminiumoxydschicht auf der Heizwendel 10 fördert. Dadurch wird
im Falle eines Eindringends von Luft in das Glührohr 5 die Bildung von Nitriden in
den Randschichten der Heizwendel 10 verhindert. Die Aluminiumoxidschicht wird dabei
zumindest teilweise schon beim ersten Beheizen der Heizwendel 10 durch einen Heizstrom
realisiert, bei dem Temperaturen von über 1000 Grad Celsius erreicht werden.
[0021] Wenn das Material der Regelwendel 60 keinen Aluminiumanteil und auch keinen Siliziumanteil
wie in dem hier beschriebenen Beispiel aufweist, so bildet es mit dem von den Sauerstoffdonatoren
abgegebenen Sauerstoff keine schützende Oxydschicht sondern korrodiert. Dies soll
verhindert werden. Deshalb soll in diesem Fall das als Sauerstoffdonator wirkende
Material der Isolierpulverfüllung nur im Bereich 20 bei der Spitze 55 des Glührohrs
5 hinzugegeben werden, in dem sich die Heizwendel 10 befindet. Das als Sauerstoffdonator
wirkende Material sollte also nur im Bereich der Heizwendel 10 und nicht im Bereich
der Regelwendel 60 vorliegen. Zu diesem Zweck wird bei der Montage der Glühstiftkerze
1 zunächst das Isolierpulver mit dem als Sauerstoffdonator wirkenden Material in das
Glührohr 5 solange eingefüllt, bis die Heizwendel 10 möglichst vollständig darin eingebettet
ist und die Regelwendel 60 auch nach einem Hämmern des Glührohrs 5 nicht mit dem als
Sauerstoffdonator wirkenden Material in Berührung kommt. Die mit dem als Sauerstoffdonator
wirkenden Material angereicherte Isolierpulverfüllung ist in Figur 1 mit dem Bezugszeichen
25 gekennzeichnet und wird im Folgenden als erstes Isolierpulver bezeichnet. Das anschließend
in das Glührohr 5 eingefüllte Isolierpulver, in das die Regelwendel 60 eingebettet
ist, sollte in diesem Beispiel kein als Sauerstoffdonator wirkendes Material enthalten
und beispielsweise aus reinem Magnesiumoxyd gebildet sein. Auf diese Weise wird die
Oxydation nur im Bereich der Heizwendel 10 unterstützt, so dass sowohl eine Nitridation
der Heizwendel 10 als auch eine Korrosion der Regelwendel 60 verhindert werden kann.
Das Isolierpulver, das frei von als Sauerstoffdonator wirkenden Materialien ist, ist
in Figur 1 mit dem Bezugszeichen 30 gekennzeichnet und stellt ein zweites Isolierpulver
dar. Alternativ oder zusätzlich kann das zweite Isolierpulver 30 ein Gettermaterial
zum Binden von Sauerstoff wie z.B. Si, Ti, Al oder reduzierte Metalloxide, wie z.B.
Fe0, Ti
2 O
3 umfassen. Bei elektrisch leitfähigem Gettermaterial wie z.B. Si, Ti, Al muß das zweite
Isolierpulver 30 elektrisch isolierendes Material wie z.B. Mg0, in erheblich größerer
Konzentration als das Gettermaterial enthalten.
[0022] Das als Sauerstoffdonator wirkende Material kann beispielsweise als oxidisches Keramikpulver
ausgebildet sein. Dabei kann das Keramikpulver ein Metalloxyd eines Metalls sein,
dass in mehreren Oxydationsstufen oxydieren kann. Um die Abgabe von Sauerstoff zu
begünstigen, kann dieses Metalloxyd in einem Ausgangszustand in seiner höchsten Oxydationsstufe
vorliegen. Dabei kann beispielsweise TiO
2 als Sauerstoffdonator Verwendung finden.
[0023] Eine weitere Möglichkeit besteht darin, als Sauerstoffdonator ein oxydisches Keramikpulver
bzw. Metalloxyd zu verwenden, das unter reduzierenden Bedingungen, wie sie im Bereich
20 bei der Spitze 55 des Glührohrs 5 durch den Aluminiumanteil der Heizwendel 10 gegeben
sind, Sauerstoff abgeben, so dass sich im Kristallgitter des betreffenden Metalloxyds
ein Defekt durch fehlende Sauerstoffatome ergibt. Für einen solchen Sauerstoffdonator
kann beispielsweise ZrO
2 gewählt werden.
[0024] Als ausreichend für die Einleitung der Oxydation an der Heizwendel 10 bei Erwärmung
hat sich ein Gehalt des als Sauerstoffdonator wirkenden Materials im ersten Isolierpulver
25 in einem Bereich von bereits etwa 0,1 Gewichtsprozent bis etwa 20 Gewichtsprozent
ergeben, der restliche Anteil des ersten Isolierpulvers 25 kann beispielsweise durch
Magnesiumoxyd gebildet sein.
[0025] In Figur 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Glühkerze
dargestellt, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente kennzeichnen wie in Figur
1. Im Unterschied zur ersten Ausführungsform nach Figur 1 umfasst das Glührohr 5 bei
der zweiten Ausführungsform nach Figur 2 keine Regelwendel sondern ein vor Oxidation
geschütztes elektronisches Regelelement 95, das beispielsweise einen Temperatursensor
und eine von der ermittelten Temperatur abhängige Tastung des der Heizwendel 10 zugeführten
Stromes umfassen kann und hier nicht näher beschrieben werden soll. Auch kann auf
eine Regelwendel oder ein Regelelement ganz verzichtet werden. Ausserdem ist an Stelle
des ersten Isolierpulvers 25 und des zweiten Isolierpulvers 30 ein drittes Isolierpulver
15 im gesamten Bereich des Glührohrs 5 vorgesehen, dass aus einem elektrisch isolierenden
Material, beispielsweise aus Magnesiumoxyd gebildet ist und frei von Sauerstoffdonatoren
ist. Die Heizwendel 10 ist über das Regelelement 95 mit dem Anschlußbolzen 65 verbunden,
wobei das Regelelement 95 auch möglichst brennraumfern angeordnet sein kann, um nicht
zu stark erhitzt zu werden. Es kann nun vorgesehen sein, dass vor dem ersten Betrieb
der Glühstiftkerze 1 in das Glührohr 5 eine Öffnung 35 gebohrt wird, wobei die Öffnung
35 ausserhalb des Bereichs 20 bei der Spitze 55 des Glührohrs 5 mit der Heizwendel
10 liegen sollte, da dieser Bereich aufgrund seiner Querschnittsreduzierung für eine
Bohrung zu empfindlich sein könnte. Wenn jedoch im Bereich 20 bei der Spitze 55 des
Glührohrs 5 keine Stabilitätsprobleme bestehen, so ist auch denkbar, die Bohrung 35
dort anzubringen, also direkt im Bereich der Heizwendel 10. Die Öffnung 35 wird dabei
erst angebracht, nachdem die Heizwendel 10 und gegebenenfalls das Regelelement 95
in den Bereich 20 bei der Spitze 55 des Glührohrs 5 eingebracht und das Glührohr 5
mit dem dritten Isolierpulver 15 gefüllt wurde. Erst dann wird die Öffnung 35 in das
Glührohr 5 gebohrt. Durch die Öffnung 35 werden dann Sauerstoffmoleküle unter Gasatmosphäre
mit kontrolliertem Partialdruck in das Glührohr 5 eingebracht. Dieser Vorgang kann
beispielsweise zwischen etwa einer Stunde und etwa 20 Stunden, wobei die Grenzen dieses
Zeitbereichs auch jeweils nach oben oder unten verschoben sein können, andauern. Anschließend
wird die durch die Bohrung gebildete Öffnung 35 wieder verschlossen. Das Verschließen
kann beispielsweise durch Verschweissen erfolgen. Durch den kontrollierten Partialdruck
wird die Sauerstoffkonzentration im Glührohr 5 erhöht. Je höher der Partialdruck ist,
um so höher wird die Konzentration des Sauerstoffs im Glührohr 5. Durch die hohe Konzentration
von Sauerstoff und vor allem durch das Vorliegen von reinen Sauerstoffmolekülen läßt
sich eine Oxydation an der Oberfläche der Heizwendel 10 beschleunigen, so dass sich
bereits vor oder bei dem ersten Betrieb der Glühstiftkerze 1 im Verbrennungsmotor
eine Passivierung der Heizwendel 10 durch Bildung einer dünnen Al
2 O
3-Schicht an der Oberfläche der Heizwendel 10 in kurzer Zeit realisieren läßt, wobei
die Al
2 O
3-Schicht eine Schutzfunktion ausübt und beim Fall eines Eindringens von geringen Mengen
an Luft während des Betriebs der Glühstiftkerze die Bildung von Nitriden an der Heizwendel
10 verhindert. Auf diese Weise kann die Lebensdauer der Glühstiftkerze 1 erhöht werden.
In diesem Fall geschieht dies durch Voroxydation der Heizwendel 10 vor der ersten
Inbetriebnahme der Glühstiftkerze 1. Durch entsprechende Vorgabe des Partialdrucks
zum Einbringen von Sauerstoff in das Glührohr 5 und bei entsprechender Vorgabe der
Zeit, in der der Sauerstoff in das Glührohr 5 eingebracht wird, läßt sich eine in
ihrer Zusammensetzung definierte Schutzschicht, in diesem Beispiel als Aluminiumoxydschicht
ausgebildet, auf der Heizwendel 10 erzeugen.
[0026] Wenn sich der in das Glührohr 5 auf diese Weise eingebrachte Sauerstoff auch außerhalb
des Bereichs mit der Heizwendel 10 im Glührohr 5 verteilt, ist die Verwendung einer
oxydations- und korrosionsanfälligen Regelwendel beim zweiten Ausführungsbeispiel
nicht empfehlenswert und die Verwendung eines oxydations- und korrosionsfesten Regelelementes,
wie dies anhand des Regelelementes 95 beispielhaft beschrieben wurde, oder der Verzicht
auf eine Regelwendel oder ein Regelelement vorzuziehen.
1. Elektrisch beheizbare Glühkerze (1) für Verbrennungsmotoren, mit einem endseitig geschlossenen
Glührohr (5), in das eine elektrisch leitfähige Heizwendel (10) eingebracht ist, wobei
die Heizwendel (10) zumindest teilweise aus Aluminium, insbesondere aus einer Aluminium-Eisen-Chrom
Legierung, gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Glührohr (5) Sauerstoffdonatoren vorgesehen sind, um vor oder bei der Beheizung
der Heizwendel (10) eine Aluminiumoxidschicht an der Oberfläche der Heizwendel (10)
zu bilden.
2. Glühkerze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizwendel (10) im Glührohr (5) in ein erstes Isolierpulver (25) eingebettet
ist und dass das erste Isolierpulver (25) ein als Sauerstoffdonator wirkendes Material
umfaßt.
3. Glühkerze (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material ein oxidisches Keramikpulver ist.
4. Glühkerze (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Keramikpulver ein Metalloxid eines Metalls, das in mehreren Oxidationsstufen
oxidieren kann, insbesondere TiO2, umfaßt.
5. Glühkerze (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Metalloxid in einem Ausgangszustand in seiner höchsten Oxidationsstufe vorliegt.
6. Glühkerze (1) nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das oxidische Keramikpulver ein Metalloxid, insbesondere ZrO2, umfaßt, das unter reduzierenden Bedingungen Sauerstoff durch Defektbildung abgeben
kann.
7. Glühkerze (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehalt des als Sauerstoffdonator wirkenden Materials im Bereich von etwa 0,1
Gew.% bis etwa 20Gew.% des ersten Isolierpulvers (25) liegt.
8. Glühkerze (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoffdonatoren in Form von Sauerstoffmolekülen unter Druck in das Glührohr
(5) eingebracht sind.
9. Verfahren zur Herstellung einer elektrisch beheizbaren Glühkerze (1) für Verbrennungsmotoren,
bei dem eine elektrisch leitfähige Heizwendel (10), die zumindest teilweise aus Aluminium,
insbesondere aus einer Aluminium-Eisen-Chrom-Legierung, gebildet ist, in ein endseitig
geschlossenes Glührohr (5) eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Betrieb der Glühkerze (1) Sauerstoffdonatoren in das Glührohr (5) eingebracht
werden, um vor oder bei der Beheizung der Heizwendel (10) eine Aluminiumoxidschicht
an der Oberfläche der Heizwendel (10) zu bilden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einbringen der Heizwendel (10) in den Bereich (20) der Spitze des Glührohrs
(5) ein erstes Isolierpulver (25) in das Glührohr (5) eingefüllt wird, das ein als
Sauerstoffdonator wirkendes Material umfaßt, so dass die Heizwendel (10) möglichst
vollständig in dieses erste Isolierpulver (25) eingebettet ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass anschließend ein zweites Isolierpulver (30), insbesondere auf der Basis von MgO,
in das Glührohr (5) eingefüllt wird, das möglichst frei von Sauerstoffdonatoren ist
und/oder Gettermaterial zum Binden von Sauerstoff umfasst und in das eine sich an
die Heizwendel (10) anschließende Regelwendel (60), die insbesondere aus einer Kobalt-Eisen-Legierung
gebildet ist, auf diese Weise eingebettet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Einbringen der Heizwendel (10) in den Bereich (20) der Spitze des Glührohrs
(5) und nach dem Befüllen des Glührohrs (5) mit einem dritten Isolierpulver (15) in
das Glührohr (5) eine Öffnung (35) gebohrt wird, dass durch die Öffnung (35) des Glührohrs
(5) Sauerstoffmoleküle unter Druck in das Glührohr (5) eingebracht werden und dass
die durch die Bohrung gebildete Öffnung (35) anschließend wieder verschlossen wird,
vorzugsweise durch Verschweißen.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoffmoleküle für eine vorgegebene Zeit in das Glührohr (5) eingebracht
werden, vorzugsweise zwischen etwa 1h und etwa 20h.
1. Electrically heatable glow plug (1) for internal combustion engines, having a glow
tube (5) which is closed at the ends and into which an electrically conductive heating
coil (10) is introduced, wherein the heating coil (10) is formed at least partially
from aluminium, in particular from an aluminium-iron-chromium alloy, characterized in that oxygen donors are provided in the glow tube (5) in order to form an aluminium oxide
layer on the surface of the heating coil (10) before or during the heating of the
heating coil (10).
2. Glow plug (1) according to Claim 1, characterized in that the heating coil (10) in the glow tube (5) is embedded in a first insulating powder
(25), and in that the first insulating powder (25) comprises a material which acts as an oxygen donor.
3. Glow plug (1) according to Claim 2, characterized in that the material is an oxidic ceramic powder.
4. Glow plug (1) according to Claim 3, characterized in that the ceramic powder comprises a metal oxide of a metal which can oxidize in a plurality
of oxidation stages, in particular TiO2.
5. Glow plug (1) according to Claim 4, characterized in that the initial state of the metal oxide is its highest oxidation stage.
6. Glow plug (1) according to Claim 3, 4, or 5, characterized in that the oxidic ceramic powder comprises a metal oxide, in particular ZrO2, which can emit oxygen through the formation of defects under reductive conditions.
7. Glow plug (1) according to one of Claims 2 to 6, characterized in that the content of the material which acts as an oxygen donor is in the range from approximately
0.1% by weight to approximately 20% by weight of the first insulating powder (25).
8. Glow plug (1) according to Claim 1, characterized in that the oxygen donors are introduced into the glow plug (5) in the form of oxygen molecules
under pressure.
9. Method for manufacturing an electrically heatable glow plug (1) for internal combustion
engines, in which an electrically conductive heating coil (10), which is at least
partially formed from aluminium, in particular from an aluminium-iron-chromium alloy,
is introduced into a glow tube (5) which is closed at the ends, characterized in that before the glow plug (1) oxygen donors are introduced into the glow tube (5) in order
to form an aluminium oxide layer on the surface of the heating coil (10) before or
during the heating of the heating coil (10).
10. Method according to Claim 9, characterized in that, after the heating coil (10) has been introduced into the region (20) of the tip
of the glow tube (5), a first insulating powder (25) is filled into the glow tube
(5), said first insulating powder (25) comprising a material which acts as an oxygen
donor so that the heating coil (10) is embedded as completely as possible in this
first insulating powder (25).
11. Method according to Claim 10, characterized in that a second insulating powder (30), in particular based on MgO, is then filled into
the glow tube (5), said second insulating powder (30) being as free as possible of
oxygen donors and/or comprising getter material for binding oxygen, and into which
second insulating powder (30) a control coil (60) which adjoins the heating coil (10)
and which is formed, in particular, from a cobalt-iron alloy is embedded in this way.
12. Method according to Claim 9, characterized in that, after the heating coil (10) has been introduced into the region (20) of the tip
of the glow tube (5) and after the glow tube (5) has been filled with a third insulating
powder (15), an opening (35) is bored into the glow tube (5), in that oxygen molecules under pressure are introduced into the glow tube (5) through the
opening (35) in the glow tube (5), and in that the opening (35) which is formed through the bore is subsequently closed again, preferably
by welding.
13. Method according to Claim 12, characterized in that the oxygen molecules are introduced into the glow tube (5) for a predetermined time,
preferably between approximately 1 h and approximately 20 h.
1. Bougie de préchauffage électrique (1) pour moteurs à combustion interne, comprenant
un tube de préchauffage (5) fermé à ses extrémités, dans lequel est inséré un enroulement
chauffant (10) conducteur d'électricité, l'enroulement chauffant (10) étant au moins
partiellement en aluminium, en particulier en un alliage aluminium-fer-chrome,
caractérisée en ce que
dans le tube de préchauffage (5) on prévoit des donneurs d'oxygène afin de former,
avant ou lors du chauffage de l'enroulement chauffant (10), une couche d'oxyde d'aluminium
à la surface de l'enroulement chauffant (10).
2. Bougie de préchauffage (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'enroulement chauffant (10) est inséré dans le tube de préchauffage (5) dans une
première poudre isolante (25) et la première poudre isolante (25) comprend un matériau
agissant en tant que donneur d'oxygène.
3. Bougie de préchauffage (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que
le matériau est une poudre céramique oxydique.
4. Bougie de préchauffage (1) selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la poudre céramique comprend un oxyde métallique d'un métal qui peut s'oxyder en plusieurs
étapes d'oxydation, en particulier du TiO2.
5. Bougie de préchauffage (1) selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
l'oxyde métallique se trouve, dans un état initial, dans son étape d'oxydation maximale.
6. Bougie de préchauffage (1) selon la revendication 3, 4 ou 5,
caractérisée en ce que
la poudre céramique oxydique comprend un oxyde métallique, en particulier ZrO2, qui peut émettre, dans des conditions réductrices, de l'oxygène par formation de
rejet.
7. Bougie de préchauffage (1) selon l'une des revendications 2 à 6,
caractérisée en ce que
la teneur du matériau agissant en tant que donneur d'oxygène se trouve dans la plage
comprise entre environ 0,1 % en poids et environ 20 % en poids de la première poudre
isolante (25).
8. Bougie de préchauffage (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
les donneurs d'oxygène sont insérés dans le tube de préchauffage (5) sous forme de
molécules d'oxygène sous pression.
9. Procédé de fabrication d'une bougie de préchauffage (1) électrique pour moteurs à
combustion interne, dans laquelle un enroulement chauffant (10) conducteur d'électricité,
au moins partiellement en aluminium, en particulier en un alliage aluminium-fer-chrome,
est inséré dans un tube de préchauffage (5) fermé à ses extrémités,
caractérisé en ce qu'
avant le fonctionnement de la bougie de préchauffage (1), on introduit dans le tube
de préchauffage (5) des donneurs d'oxygène, afin de former, avant ou lors du chauffage
de l'enroulement chauffant (10), une couche d'oxyde d'aluminium à la surface de l'enroulement
chauffant (10).
10. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
après l'introduction de l'enroulement chauffant (10) dans la zone (20) de la pointe
du tube de préchauffage (5), on ajoute dans le tube de préchauffage (5) une première
poudre isolante (25) qui comprend un matériau agissant en tant que donneur d'oxygène,
de telle sorte que l'enroulement chauffant (10) est pour l'essentiel complètement
inséré dans cette première poudre isolante (25).
11. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
on ajoute ensuite dans le tube de préchauffage (5) une deuxième poudre isolante (30),
en particulier à base de MgO, qui est pour l'essentiel exempte de donneurs d'oxygène
et/ou qui comprend un matériau getter adsorbeur pour lier l'oxygène, et dans laquelle
on introduit un enroulement de réglage (60), en particulier en un alliage cobalt-fer,
se rattachant à l'enroulement chauffant (10).
12. Procédé selon la revendication 9,
caractérisé en ce qu'
après l'introduction de l'enroulement chauffant (10) dans la zone (20) de la pointe
du tube de préchauffage (5) et après le remplissage du tube de préchauffage (5) avec
une troisième poudre isolante (15), on perce dans le tube de préchauffage (5) une
ouverture (35), on introduit à travers l'ouverture (35) du tube de préchauffage (5),
des molécules d'oxygène sous pression dans le tube de préchauffage (5), et on referme
ensuite l'ouverture (35) formée par le perçage, de préférence par soudage.
13. Procédé selon la revendication 12,
caractérisé en ce qu'
on introduit les molécules d'oxygène dans le tube de préchauffage (5) pour un temps
prédéterminé, de préférence compris entre environ 1 h et environ 20 h.


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