[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Orientierung von länglichen Holzspänen,
insbesondere zur Herstellung von Platten mit orientierten Spänen.
[0002] Platten mit orientierten Spänen, die in Fachkreisen als OSB-Platten (oriented structural
board) bezeichnet werden, stellen Bauspanplatten mit höheren Festigkeitseigenschaften
dar und sind eine Weiterentwicklung der Waferboard-Platten, bei der quadratische oder
längliche Holzschnitzel ohne Orientierung gestreut werden.
[0003] Bei der Herstellung von OSB Platten werden lange Holzspänen (Strands) orientiert
auf ein Formband gestreut, und anschließend zu Platten verpreßt. Üblicherweise haben
die Holzspäne eine Länge von 100 - 150 mm, eine Breite von 10 - 30 mm und eine Dicke
von 0,4 - 1,0 mm. Die OSB Platten besitzen in der Regel einen 3-schichtigen Aufbau,
wobei neuerdings zwecks Verwendung unterschiedlicher Leimsysteme auch 5-schichtige
Platten hergestellt werden.
[0004] Bei 3-schichtig aufgebauten OSB Platten werden die Mittelschicht-Holzspäne quer orientiert
und die Deckschicht-Holzspäne längsorientiert auf ein Formband gestreut. Durch die
Anordnung erhält man anisotrope Eigenschaften. Holz besitzt in Faserrichtung sehr
viel höhere Festigkeit als quer zur Faser. Die Anordnung von längs orientierten Holzspänen
in den Deckschichten, die bei Biegebelastung in Längsrichtung der OSB Platten auf
Zug und Druck beansprucht werden, führt zu hohen Biegefestigkeiten der Platte. In
Querrichtung wird eine noch ausreichende Biegefestigkeit der Platten durch die quer
orientierte Mittelschicht erreicht.
[0005] In Untersuchungen wurde festgestellt, daß die Güte der Längsorientierung einen sehr
großen Einfluß auf die Biegefestigkeiten der Längsrichtung hat. Bereits 10 bis 15°
Abweichung der Faserrichtung der Späne von der Längsachse führen zu deutlich niedrigeren
Festigkeitseigenschaften.
[0006] Zur Erzielung der Längsorientierung werden derzeit in den Streumaschinen unterschiedliche
mechanische Vorrichtungen zur Ausrichtung der Holzspäne eingesetzt.
[0007] Aus der EP 0 175 015 ist beispielsweise eine als Scheibenorientierer ausgebildete
mechanische Vorrichtung zur Längsorientierung von Holzspänen bekannt.
[0008] Bei derartigen Scheibenorientierern werden eine Vielzahl von quer angeordneten Wellen,
die mit dünnen Blechscheiben bestückt sind, parallel beabstandet und horizontal liegend
über dem Formband angeordnet. Die Scheiben benachbarter Wellen überlappen sich gegenseitig
und bilden längs verlaufende Durchfallschächte.
[0009] Das Funktionsprinzip dieser Scheibenorientierer basiert darauf, daß die Durchfallschächte
schmäler sind als die Länge der Holzspäne und somit die Holzspäne nicht querorientiert
durchtreten können. Die Holzspäne die beim Auftreffen auf den Scheibenorientierer
nicht unmittelbar durchtreten, werden durch die gleichsinnige Drehbewegung der Scheibenwalzen
in Bewegung versetzt und ändern dadurch ihre Orientierung, solange, bis sie annähernd
längs orientiert ausgerichtet sind und in die Durchfallschlitze fallen können.
[0010] Der Orientierungskopf ist beabstandet zum Formband, bzw. zu der sich bildenden Streumatte
angeordnet. Selbst wenn die Scheibenwalzen an den Scheitelpunkten nahezu die Matte
berühren, ergeben sich zwischen den Scheitelpunkten Lücken, die dazu führen können,
dass z.B. kopfüber durchtretende Holzschnitzel nachdem sie auf die Matte auftreffen,
quer umfallen können, da das Hinterteil keinen Halt an den Scheibenwalzen mehr findet.
Hierdurch kann bei diesem Funktionsprinzip keine 100% Orientierung erzielt werden.
[0011] Des weiteren hat diese Bauform den Nachteil, dass die Beladungsdichte stark begrenzt
ist, d.h. es kann nur eine begrenzte Menge an Holzschnitzel pro Flächeneinheit beschickt
werden. Ansonsten kommt es an der Eintrittstelle in die Orientierungswalzen zu einem
Rückstau und zu Verstopfung.
[0012] Aus der US 4,469,216 ist eine andere Ausgestaltung einer mechanischen Vorrichtung
zur Längsorientierung von Holzspänen bekannt.
[0013] Bei dieser Vorrichtung sind mehrere stationär angeordnete Ausrichtschächte vorgesehen,
die aus nebeneinanderliegenden trichterförmigen, sich zum Formband hin verjüngenden
Wandelementen bestehen. Bei dieser Vorrichtung besteht eine hohe Verstopfungsgefahr.
[0014] Aus der GM 297 07 143 ist eine Vorrichtung zum Ausrichten und Ablegen von länglichen
Teilchen bekannt, bei der der Orientierungsgrad der Teilchen bei hoher Durchsatzleistung
verbessert werden kann. Hierzu ist eine Ausführungsvariante vorgesehen, bei der eine
mechanische Orientierungseinheit vorgesehen ist, die in Bewegungsrichtung der Unterlage
senkrechte Richtflächen aufweist, wobei benachbarte Richtflächen in entgegengesetzter
Richtung antreibbar sind. Die Bewegung der Richtflächen ist parallel zu der bewegten
Unterlage und weist auch Bewegungskomponenten senkrecht zur Unterlage zwecks Längsorientierung
der Holzspänen auf.
[0015] Zur Erzielung der Querorientierung für die Mittelschicht von OSB-Platten werden üblicherweise
sogenannte Kammerwalzenanordnungen verwendet.
[0016] Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE 37 31 322 A1 bekannt.
[0017] Die quer zur Förderrichtung zu orientierenden länglichen Holzspäne werden auf eine
Vielzahl parallel zueinander angeordneter rotierender Walzen aufgegeben, wobei die
Walzen über die genannte Breite radial nach außen verlaufende Schaufelelemente besitzen.
[0018] Die Holzspäne gleiten durch diese Anordnung der Schaufelelemente quer ausgerichtet
in die keilförmigen Zwischenräume und können somit ausgerichtet auf das Formband abgelegt
werden.
[0019] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Orientierung von langgestreckten
Holzspänen der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass eine Verbesserung der
Orientierungsgüte und eine Erhöhung der Durchsatzleistung bei gleichzeitiger Reduzierung
des Bau-, Montage- und Wartungsaufwandes erzielt werden kann.
[0020] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
[0021] Durch die Anordnung von Orientierungsfächern, die aus einer Vielzahl von beabstandet
angeordneten quer oder längs ausgerichteten Orientierungswänden bestehen, die unmittelbar
im Anschluß an die Austragswalzenanordnung des Dosierbunkers angeordnet sind und bis
kurz über das Formband bzw. die Oberkante der Matte führen wird eine optimale Ausrichtung
der Holzspäne in Längs- bzw. Querrichtung auf dem Formband erreicht. Aufgrund der
oben beschriebenen Anordnung werden die länglichen Holzspäne direkt an der Austragstelle
der Austragswalzenanordnung in die sich bildenden Orientierungsschächte des Orientierungsfächers
ausgetragen. Die Austragswalzen vereinzeln dabei die Holzspäne und werfen diese mit
Wucht in die Fächer.
[0022] Obwohl die erfindungsgemäße Ausgestaltung keine schwingenden bzw. sich drehenden,
d.h. bewegte Teile aufweist, wurde bei den Versuchen erstaunlicherweise festgestellt,
dass beim Eintrag in den Orientierungsfächer keine Zwänge und auch keine Beschädigungen
oder Brüche bei den Holzspänen entstehen. Da die Holzspäne mit Wucht in die Orientierungsfächer
geworfen werden, kann eine Verstopfung wirkungsvoll vermieden werden und eine höhere
Beladung ist problemlos möglich. Weiterhin kann die Länge des Streukopfes drastisch
reduziert werden. Sobald die Holzspäne in die Fächer eingetragen und orientiert sind
geht die Orientierung nicht mehr verloren. Die Holzspäne werden bis zum Auftreffen
auf das Formband in den Orientierungsfächern geführt.
[0023] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, dass über die
gesamte Austrittsfläche ein gleichbleibender Abstand des Orientierungsfächers zum
Formband eingestellt werden kann. Da der Orientierungsfächer unmittelbar im Anschluß
an die Austragswalzenanordnung nur unwesentlich unterhalb des Dosierbunkers hervorragen
muß, kann Bauhöhe eingespart werden. Im Gegensatz zu Orientierungseinheiten die wie
im Stand der Technik beschrieben aus Orientierungsscheibenwalzen oder aus schwingend
angetriebenen Richtflächen bestehen, sind bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
keine angetriebenen schwingenden oder drehenden Teile notwendig, so dass die Herstellkosten
die Montagekosten und die Wartungskosten erheblich reduziert sind.
[0024] In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass die benachbarten Orientierungswände quer
verschiebbar und/oder zumindest in Teilbereichen unter einem Winkel zueinander verschwenkbar
angeordnet sind. Durch diese Einstellmöglichkeiten kann die Streubreite variiert werden.
Wird die Einstellmöglichkeit der Wände so gewählt, dass oben eine konstante Eintragsbreite
eingestellt ist und in einem unteren Bereich der Abstand der benachbarten Wände zueinander
verändert wird, kann eine Materialverteilung in Querrichtüng gezielt beeinflusst werden.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, dass die
Orientierungswände zumindest im unteren Bereich höhenverstellbar angeordnete Teilwände
besitzen, so dass sehr einfach eine Anpassung an unterschiedliche zu streuende Mattenhöhen
erzielt werden kann.
[0026] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass die Orientierungswände
gelenkig oder leicht federnd gelagert an dem Gehäuseteil befestigt sind. Weiterhin
können die Wände nur über wenige Befestigungspunkte aufgehängt sein. Durch diese Ausbildung
wird eine natürliche Vibration der Orientierungswände beim Streuvorgang erzielt, so
dass einer Verstopfungsgefahr entgegengewirkt wird.
[0027] In einer weiteren Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass zwischen der Austragswalzenanordnung
und dem Formband im Bereich des Längsorientierungsfächers zusätzlich Verteilerwalzen
angeordnet sind. Durch diese Ausbildung kann eine Separation der zu streuenden Holzspäne
die aus Feingut und Grobgutanteilen bestehen unterstützt werden. Durch die Ausbildung
einer Ausführungsform, die eine Einstellung der Drehrichtung und/oder Drehzahl der
Verteilerwalzen vorsieht, kann sowohl eine Separierung unterstützt als auch eine Homogenisierung
erreicht werden.
[0028] Zur weiteren Verbesserung der Orientierung und Separierung der Feingutanteile ist
eine Ausführungsform möglich, bei der im Orientierungsfächer mittig im unteren Bereich
zwischen benach-. barten Orientierungswänden zusätzlich dreieckig ausgebildete Teilwände
angeordnet sind. Durch diese Ausbildung fällt das Feingut in dem Bereich im Orientierungsschacht
herab, in dem die Teilwände angeordnet sind und die Feingutanteile werden nun aufgrund
des halben Schachtabstandes besser in Längsrichtung ausgerichtet.
[0029] Zur Querorientierung ist ein Querorientierungsfächer vorgesehen, der im Anschluß
an nach vorne geneigt angeordnete Austragswalzenanordnungen angeordnet ist, wobei
die Orientierungswände ausgehend von der Austragswalzenanordnung zum Formband hin
in Förderrichtung leicht schräggestellt angeordnet sind. Durch diese Ausbildung wird
die Orientierungsgüte in Querrichtung verbessert.
[0030] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt
sind, näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1:
- eine Seitenansicht einer Deckschichtstreustation für OSB Platten mit Längsorientierungsfächer;
- Fig. 2a:
- zeigt eine Seitenansicht einer Deckschichtstreustation mit höhenverstellbarem Längsorientierungsfächer;
- Fig. 2b:
- zeigt eine Frontalansicht den höhenverstellbaren Längsorientierungsfächers;
- Fig. 3:
- zeigt in einem Ausschnitt die Draufsicht auf eine Austragswalze mit Orientierungsfächer;
- Fig. 4:
- zeigt in einem Ausschnitt die Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Austragswalze
mit Orientierungsfächer;
- Fig. 5:
- zeigt eine Seitenansicht einer Deckschichtstreustation mit Längsorientierungsfächer
und Verteilerwalzen;
- Fig. 6a:
- zeigt in Seitenansicht eine Deckschichtstreustation mit Orientierungsfächer mit zusätzlichen
Einbauten;
- Fig. 6b:
- zeigt in Draufsicht den Orientierungsfächer gemäß. Fig. 6a;
- Fig. 7:
- zeigt in Seitenansicht eine Mittelschichtstreustation mit Querorientierungsfächer;
- Fig. 8:
- zeigt in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform einer Mittelschichtstreustation
mit Querorientierungsfächer;
- Fig. 9:
- zeigt in Seitenansicht eine komplette Streustation zum Streuen von OSB-Platten.
[0031] In Fig. 1 ist schematisch eine Deckschichtstreustation 1 mit einem Horizontalbunker
2, einem nachgeschalteten Längsorientierungsfächer 3 und einem Formband 4, auf das
der längsorientierte Stoffstrom abgelegt wird, dargestellt.
[0032] Der nichtorientierte Stoffstrom besteht aus flachen langgestreckten Holzspänen (Strands),
die meist ca. 100 bis 150 mm lang, 10 bis 30 mm breit und 0,4 bis 1,0 mm dick sind.
Diese beleimten Holzspäne werden über einen nichtdargestellten Schneckenförderer in
den Horizontalbunker 2 eingetragen. Durch einen Schwenkvorgang verteilt der Schneckenförderer
die Späne über die gesamte Bunkerbreite. Am Bunkerboden ist eine Bodenband 5 vorgesehen,
auf das die Holzspäne aufgebracht werden und das die gesamte aufgebrachte Späneschicht
langsam zu einer Austragsöffnung befördert. Damit eine möglichst gleichmäßige Menge
aus dem Horizontalbunker 2 ausgetragen wird, ist oben im Horizontalbunker 2 eine Rückkämmvorrichtung
6 in Form eines Rückstreifrechens vorgesehen, durch die eine konstante Füllhöhe erzeugt
wird.
[0033] Oberhalb der Austragsöffnung sind über der gesamten Schütthöhe Austragswalzen 7'
vorgesehen, die eine Austragswalzenanordnung bilden. Mittels der Austragswalzenanordnung
7 werden die Holzspäne in einen direkt nachgeschalteten Längsorientierungsfächer 3
zwangsgeführt eingetragen.
[0034] Die einzelnen Austragswalzen 7' besitzen hierfür jeweils eine als zylindrischen Grundkörper
ausgebildete Drehwelle, die mit einer Vielzahl auf dem Grundkörper beabstandet angeordneten
Stachelscheiben bzw. gezahnten Scheiben bestückt sind. Bei Rotation der Austragswalzen
7' in Richtung des Pfeils werden die länglichen Holzspäne vereinzelt und mit Wucht
in den anschließend angeordneten Längsorientierungsfächer 3 geworfen.
[0035] Der Längsorientierungsfächer 3 besteht aus einem stationär angeordneten Gehäuseteil
8 in dem mehrere parallel zueinander beabstandet angeordnete Orientierungswände 9
angeordnet sind. Die Orientierungswände 9 sind vorzugsweise Bleche mit einer Wandstärke
von 0,5 - 3,0 mm. Die Orientierungswände 9 sind längs zur Förderrichtung, d.h. zur
Bewegungsrichtung des Formbandes 4 (Pfeil 10) angeordnet, wobei die jeweils benachbarten
Orientierungswände 9 einen Orientierungsschacht bilden. Zur Längsorientierung der
länglichen Holzspäne wird der Abstand der benachbarten Orientierungswände 9 derart
gewählt, dass der hierdurch entstehende Schacht in der Breite schmäler ist als die
Länge der zu orientierenden Holzspäne.
[0036] Zwecks Anpassung an unterschiedlich zu streuende Holzspäne ist der Abstand der Orientierungswände
9 zueinander einstellbar ausgebildet. Da mit der Deckschichtstreustation 1 auch unterschiedlich
breite Matten gestreut werden sollen, ist ein Verstellen der Orientierungswände 9
derart vorgesehen, dass sich der Abstand benachbarter Orientierungswände 9 ausgehend
von der Austragswalzenanordnung 7 zum Formband 4 nach unten sich erweiternd einstellen
lässt. Zur Beeinflussung der Materialverteilung in Querrichtung ist eine Ausführungsform
vorgesehen, bei der die Orientierungswände 9 im oberen Bereich einen konstanten Abstand
und im unteren Bereich einen veränderbaren Abstand besitzen. Um diese Einstellung
zu ermöglichen, sind die Orientierungswände 9 gegenüber dem stationären Gehäuseteil
8 verschwenkbar oder verschiebbar befestigt, so dass die Abstände (wie oben beschrieben)
der Orientierungswände 9 bzw. von Abschnitten der Orientierungswände 9 zueinander
kontinuierlich oder stufenweise verstellbar sind. Die entsprechenden Mittel zum Einstellen
bzw. Verschwenken sind in den Zeichnungen nicht näher dargestellt.
[0037] Wie es aus der Seitenansicht der Fig. 1 ersichtlich ist, sind die Orientierungswände
9 des Orientierungsfächers 3 an ihrem oberen den Austragswalzen 7' zugewandten Bereich
11 jeweils halbkreisförmig der Kontur der Austragswalzenanordnung entsprechend ausgespart
ausgebildet. Hierdurch werden die Holzspäne ausgehend von der Austragswalzenanordnung
7 direkt in die Orientierungsschächte des Längsorientierungsfächers 3 eingetragen.
Die Bleche ragen ausgehend von der Austragswalzenanordnung 7 in Vertikalrichtung bis
kurz über das Formband 4 bzw. die Oberkante der gestreuten Matte. Zur Verbesserung
der Orientierung kann es auch vorteilhaft sein, dass die Orientierungswände 9 einige
mm in die gestreute Matte eintauchen. Vorteilhafterweise wird die Eintauchtiefe 1
- 30 mm gewählt.
[0038] Die über die Austragswalzenanordnung 7 in den Längsorientierungsfächer 3 eingetragenen
Holzspäne werden in den Orientierungsschächten längsorientiert geführt und werden
somit am Austragsende exakt ausgerichtet auf das Formband 4 abgelegt.
[0039] Die Orientierungswände 9 können gelenkig oder leicht federnd gelagert an dem Gehäuseteil
8 befestigt sein. Eine weitere Variante sieht vor, dass die Orientierungswände 9 nur
über wenige Befestigungspunkte aufgehängt sind. Hierdurch wird eine natürliche Vibration
der Orientierungswände 9 erzielt, so dass einer Verstopfungsgefahr entgegengewirkt
wird. In einer nichtdargestellten Ausführungsform können die Orientierungswände 9
auch mit Schwingungserregern gekoppelt sein, so dass sie mit einer vorgegebenen Amplitude
quer zur Förderrichtung in Schwingung versetzbar sind, wodurch ebenfalls Verstopfungen
vermieden werden.
[0040] Zwecks Anpassung an unterschiedlich herzustellende Plattendicken ist eine Höhenverstellung
des Horizontaldosierbunkers 2 samt Längsorientierungsfächer 3 möglich.
[0041] Eine weitere Ausführungsform der Anpassung an unterschiedliche Plattendicken ist
in den Fig. 2a, 2b schematisch dargestellt. Die Fign. 2a, 2b zeigen eine Deckschichtstreustation
1' mit Längsorientierungsfächer 3, wobei die Orientierungswände 9 im unteren, dem
Formband 4 zugewandten Bereich separate Teilwände 12 besitzen. Die Teilwände 12 sind
über einen schematisch dargestellten Verstellantrieb 13 in ihrer Höhe in Bezug auf
das Formband 4 bzw. die gestreute Matte verstellbar ausgebildet.
[0042] Gleiche bereits zuvor beschriebene Teile sind mit dem gleichen Bezugszeichen versehen.
Die bereits zuvor beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsvarianten zu der Ausgestaltung
der Deckschichtstreustation 1 gem. der Fig. 1 gelten auch für die in den Fign. 2a,
2b schematisch dargestellten Ausführungsform der Deckschichtstreustation 1'.
[0043] Die Fig. 3 zeigt in einem Ausschnitt in Draufsicht die Zuordnung der Austragswalzen
7 zu dem Längsorientierungsfächer 3.
[0044] Wie bereits zuvor beschrieben bestehen die Austragswalzen 7' aus in dem Horizontalbunkergehäuse
gelagerten und angetriebenen als zylindrische Grundkörper ausgebildete Drehwellen
14, an denen eine vorgegebene Anzahl vertikal ausgerichteter Stachel- oder gezahnter
Scheiben 15 und glatter Scheiben 16 abwechselnd angeordnet sind. Die Scheiben 15,16
besitzen dabei einen gleichgroßen Abstand. Die dargestellten Scheiben 15,16 besitzen
alle den gleichen Außendurchmesser. In einer weiteren Ausführungsform könnten die
Scheiben 15,16 derart ausgebildet sein, dass die glatten Scheiben 16 einen kleineren
Außendurchmesser besitzen als die gezahnten Scheiben 15. Hierdurch kann das Austragsverhalten
verbessert werden. Wie es aus der Fig. 3 ersichtlich ist, sind die Orientierungswände
9 zu den Austragswalzen 7' derart angeordnet, dass die Orientierungswände 9 fluchtend
zu den glatten Scheiben 16 verlaufend sind.
[0045] Wie zu Fig. 1 bereits erläutert, sind die Orientierungswände in ihrem oberen, den
Scheiben 16 zugewandten Bereich, mit halbkreisförmigen Ausnehmungen versehen. Durch
diese Ausbildung können die Orientierungswände 9 sehr dicht zu den Scheiben 16 angeordnet
werden, wobei vorteilhafterweise ein gleichbleibender Spaltabstand S zwischen Außenkontur
der Orientierungswände 9 und Außendurchmesser der glatten Scheiben 16 von 1 - 100
mm eingestellt wird.
[0046] Eine weitere Variante der Anordnung der Austragwalzen 7' zu dem Längsorientierungsfächer
3 ist in der Fig. 4 dargestellt. Hierbei ist auf den Drehwellen 14 der Austragswalzen
7' eine vorgegebene Anzahl vertikal ausgerichteter Stachel- oder gezahnter Scheiben
17 beabstandet angeordnet. Die Scheiben 17 besitzen dabei einen gleichgroßen Abstand
und einen gleichen Außendurchmesser. Mittig zwischen den Scheiben 17 sind im zylindrischen
Grundkörper 14 umlaufende Nuten 18 eingebracht. Die Orientierungswände 9 sind nun
derart angeordnet, dass sie jeweils in die Nuten 18 eintauchen, wobei bei Rotation
der Austragswalzen 7' keine Reibung zwischen Drehwelle 14 und Orientierungswänden
3 entstehen darf. Der verbleibende Spaltabstand zwischen Nutgrund und Außenkontur
der Orientierungswände 9 beträgt 1 - 10 mm.
[0047] In einer weiteren Ausgestaltung kann auch vorgesehen sein, dass im Unterschied zu
der Variante gem. Fig. 4 in den zylindrischen Grundkörper 14 keine umlaufenden Nuten
eingebracht werden und die Orientierungswände 9 mit einem Spaltabstand von 1 - 10
mm beabstandet von dem zylindrischen Grundkörper 14 angeordnet werden.
[0048] Fig. 5 zeigt eine Deckschichtstreustation 1" mit Längsorientierungsfächer 3, bei
der im Unterschied zu der gem. Fig. 1 beschriebenen Anordnung zwischen der Austragswalzenanordnung
7 und dem Formband 4 mehrere Verteilerwalzen 19 angeordnet sind.
[0049] Die Verteilerwalzen 19 sind in ihrer Längserstreckung quer zur Förderrichtung des
Formbandes 4 parallel zueinander angeordnet, wobei die Verteilerwalzen 19 im Materialstrom
zum Formband 4 hin versetzt angeordnet sind. Wie es in der Fig. 5 zu ersehen ist,
durchdringen die Verteilerwalzen 19 die Orientierungswände 9 die hierfür entsprechende
Ausnehmungen aufweisen und sind in dem stationären Gehäuse 8 antreibbar gelagert.
[0050] Der in den Horizontaldosierbunker 2 eingetragene bzw. aus der Austragswalzenanordnung
7 ausgetragene zu orientierende Stoffstrom besteht wie eingangs beschrieben aus einer
Vielzahl von länglichen Holzspäne, die in ihrer Dicke meist konstant allerdings hinsichtlich
ihrer Länge und Breite variieren können.
[0051] Es ist nun wünschenswert, dass das feinere Material (Feingut) bei der gestreuten
Deckschicht bevorzugt im der Mittelschicht zugewandten Bereich gestreut wird. Durch
die oben beschriebene Anordnung der zusätzlichen Verteilerwalzen 19 kann eine Separierung
der im Orientierungsfächer 3 herabfallenden Holzspäne verbessert werden.
[0052] Die Feingutanteile fallen in den Orientierungsschächten zuerst nach unten, so dass
prinzipiell schon eine Separierung erzielt wird. Aufgrund der Anordnung und Rotation
der Verteilerwalzen 19 erhalten nun bevorzugt die größeren Anteile der Holzspäne (Grobgut)
einen Impuls in Förderrichtung, so dass die Separierung zusätzlich unterstützt wird.
[0053] Zwecks Einstellung der Separierung können die Verteilerwalzen 19 hinsichtlich ihrer
Drehrichtung und Drehzahl einstellbar ausgebildet sein.
[0054] Durch diese Ausbildung kann sowohl eine Separierung unterstützt als auch eine Homogenisierung
erreicht werden.
[0055] In Fig. 6 a,b ist in Seitenansicht sowie in Draufsicht eine weitere Ausführungsform
einer Deckschichtstreustation 1''' gezeigt, mit der eine Verbesserung der Orientierung
und Separierung des Feingutes erzielt werden kann. Im Unterschied zu der in der Fig.
1 beschriebenen Ausführung der Deckschichtstreustation 1 sind hier im Orientierungsfächer
3 mittig im unteren Bereich zwischen benachbarter Orientierungswände 9 zusätzliche
dreieckig ausgebildete Teilwände 20 angeordnet. Durch diese zusätzlichen Teilwände
20 die in ihrer Längserstreckung in etwa halb so lang sind wie die Orientierungswände
9 rutschen die herabfallenden Grobgutholzspäne auf der Kante nach vorne. Das Feingut
fällt in dem Bereich, in dem die Teilwände 20 angeordnet sind in dem Orientierungsschacht
herab und wird nun aufgrund des halben Schachtabstandes besser in Längsrichtung ausgerichtet.
[0056] In Fig. 7 ist in Seitenansicht eine Ausführungsform einer Mittelschichtstreustation
21 mit Querorientierungsfächer 22 dargestellt. Bei der Querorientierung werden die
Orientierungswände 23 des Querorientierungsfächers 22 quer zur Förderrichtung des
Formbandes 4 angeordnet. Der Abstand zwischen den Orientierungswänden 23 kann etwas
größer gewählt werden, da die Orientierungsgüte in der Mittelschicht nicht 100% präzise
sein muß. Bevorzugt wird hier ein Abstand der Orientierungswände 23 zueinander von
1,5 bis 2,5 mal der maximalen Holzschnitzelbreite.
[0057] Damit die Holzspäne in die quer angeordneten Orientierungsschächte eingetragen werden
können, kann die Austragswalzenanordnung 7 des Dosierbunkers 2 unter einem Winkel
α zur Vertikalen nach vorne geneigt ausgeführt sein. Wie es aus der Fig. 7 ersichtlich
ist, sind die Orientierungswände 23 ausgehend von der Austragswalzenanordnung 7 unter
einem Winkel β zur Vertikalen schräg gestellt angeordnet. Die Orientierungswände 23
verlaufen dabei von der Austragswalzenanordnung 7 zum Formband 4 hin in Förderrichtung
schräg gestellt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Holzspäne beim Auftreffen
auf die Matte keine oder geringe Relativgeschwindigkeit im Bezug zur Formbandgeschwindigkeit
besitzen und dadurch eine geringe Tendenz aufweisen ihre Orientierung durch Beschleunigungskräfte
und -momente zu verlieren.
[0058] In Fig. 8 ist eine weitere Variante einer Mittelschichtstreustation 21' mit Querorientierungsfächer
22 dargestellt. Bei dieser Ausführung ist die Austragswalzenanordnung 7 des Dosierbunkers
2 wie üblich zum Dosierbunkerinnenraum hin, d.h. unter einem Winkel α zur Vertikalen
nach hinten geneigt ausgeführt. Die Orientierungswände 23 sind ausgehend von der Austragswalzenanordnung
unter einem Winkel β zur Vertikalen schräg gestellt angeordnet.
[0059] Es sind ferner vorteilhafterweise Verstellmittel vorgesehen, die sowohl eine Einstellung
des Neigungswinkels α der Austragswalzenanordnung, als auch eine unabhängige Einstellung
des Neigungswinkels β der Orientierungswände 23 ermöglichen.
[0060] Weiterhin können Verstellmittel vorgesehen sein, die ein Verschwenken der Orientierungswände
23 derart ermöglichen, dass der Abstand der Orientierungswände 23 zum Formband hin
sich erweiternd einstellen lässt.
[0061] Oben genannte Einstellmöglichkeiten können auch nur für Teilbereiche der Orientierungswände
23 vorgesehen werden.
[0062] In Abhängigkeit des Neigungswinkels α der Austragswalzenanordnung des Austragswalzenabstandes
und des Neigungswinkels β der Orientierungswände 23 kann die gewünschte Orientierungsschachtbreite
realisiert werden. Bei der Einstellung muss allerdings berücksichtigt werden, dass
der Winkel β so gewählt wird, dass die Holzspäne reibungslos entlang der schräggestellten
Orientierungswände 23 gleiten können. Der Winkel β wird vorteilhafterweise zwischen
0° und 35° gewählt.
[0063] Bei der Einstellung des Winkel α muss das Austragsverhalten berücksichtigt werden.
Hierbei wird vorteilhafterweise ein Winkel α von 30° nach hinten geneigt bis 10° nach
vorne geneigt gewählt.
[0064] Gemäß Fig. 8 ist eine Mittelschichtstreustation 21' dargestellt, bei der ein Winkel
α von 15° nach hinten geneigt und ein Winkel β von 25° eingestellt ist.
[0065] In Fig. 9 ist schematisch eine komplette Streustation zum Streuen von OSB-Platten
dargestellt, die von links nach rechts aus einer ersten Deckschichtstreustation 1,
einer ersten Mittelschichtstreustation 21, einer zweiten Mittelschichtstreustation
21, sowie einer zweiten Deckschichtstreustation 1 besteht.
[0066] Wie es aus der Darstellung ersichtlich ist, sind die Orientierungswände 23 der ersten
Mittelschichtstreustation mittig abgewinkelt verlaufend ausgebildet, so dass die Holzspäne
beim Herabgleiten auf das Formband in Förderrichtung auftreffen.
1. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen (Strands)
zur Herstellung von Platten mit orientierten Holzspänen (OSB-Platten) mit einem Dosierbunker
mit Austragswalzenanordnung sowie einer im Materialfluß nachgeschalteten Orientierungseinheit
zum orientierten Streuen der Holzspäne auf ein kontinuierlich bewegtes Formband, wobei
die Orientierungseinheit mehrere aus Orientierungswänden gebildete Orientierungsschächte
enthält, dadurch gekennzeichnet, dass die Austragswalzenanordnung (7) aus einer Vielzahl von Austragswalzen (7') besteht,
und die Holzspäne mittels der Austragswalzen (7') in einen unmittelbar anschließend
gestellfest angeordneten längs oder quer zur Bewegungsrichtung des Formbandes (4)
sich erstreckenden Orientierungsfächer eingetragen werden, der aus Orientierungswänden
(9,23) gebildet wird, wobei die benachbarten Orientierungswände (9,23) parallel und/oder
im Materialfluß zum Formband (4) sich erweiternd angeordnet sind.
2. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach Patentanspruch
1, wobei zum längsorientierten Streuen die Holzspäne mittels der Austragswalzen (7')
in einen unmittelbar nachgeschalteten Längsorientierungsfächer (3) eingetragen werden,
der aus an einem Gehäuseteil (8) befestigten beabstandet angeordneten Orientierungswänden
(9) besteht, die längs zur Förderrichtung angeordnet sind, wobei die Orientierungswände
(9) an ihrem oberen den Austragswalzen (7') zugewandten Bereich (11) der Kontur der
Austragswalzenanordnung angepasst ist und die Orientierungswände (9) sich bis zur
Oberkante der gestreuten Matte hin erstrecken.
3. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach Patentanspruch
1 oder 2, wobei die Orientierungswände (9) in dem dem Formband (4) zugewandten Bereich
separate Teilwände (12) besitzen, die über Mittel (13) höhenverstellbar angeordnet
sind.
4. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Orientierungswände (9) über entsprechende
Verstellmittel zumindest in Teilbereichen quer zur Bewegungsrichtung des Formbandes
(4) verschiebbar und/oder verschwenkbar ausgebildet sind.
5. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Austragswalzen (7') aus einem zylindrischen
Grundkörper (14) mit mehreren beabstandet abwechselnd angeordneten vertikal ausgerichteten
Stacheloder gezahnten Scheiben (15) und glatten Scheiben (16) gebildet sind, und die
Längsorientierungswände (9) fluchtend zu den glatten Scheiben (16) angeordnet sind.
6. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Austragswalzen(7') aus einem zylindrischen
Grundkörper (14) mit beabstandet angeordneten vertikal ausgerichtete Stachel- und/oder
Zahnscheiben (17) gebildet sind und wobei zwischen den Scheiben (17) im zylindrischen
Grundkörper (14) umlaufende Nuten (18) eingebracht sind und wobei die Orientierungswände
(9) derart angeordnet sind, dass sie in die Nuten (18) berührungslos eintauchen.
7. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Orientierungswände (9) gelenkig oder leicht
federnd gelagert an dem Gehäuseteil (8) befestigt sind.
8. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
oder mehreren vorhergehenden Patentansprüchen, wobei die Orientierungswände (9) über
wenige Befestigungspunkte am Gehäuseteil (8) aufgehängt sind.
9. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach Patentanspruch
7 oder 8, wobei die Orientierungswände (9) mit Schwingungserregern gekoppelt sind,
die eine Schwingung quer zur Förderrichtung bewirken.
10. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Patentansprüche, wobei zwischen Austragswalzenanordnung (7) und
Formband (4) im Bereich des Längsorientierungsfächers (3) zusätzliche Verteilerwalzen
(19) angeordnet sind.
11. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Patentansprüche, wobei Mittel vorgesehen sind, die eine Einstellung
und Veränderung der Drehrichtung und Drehzahl der Verteilerwalzen (19) ermöglichen.
12. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach einem
der vorhergehenden Patentansprüche, wobei jeweils zwischen benachbarten Orientierungswänden
(9) zusätzlich in Längsrichtung sich erstreckende dreieckig ausgebildete Teilwände
(20) ausgebildet sind, wobei deren Länge in etwa ¼ bis ½ so groß ist wie die Länge
der Orientierungswände (9).
13. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach Patentanspruch
1, wobei zum querorientierten Streuen die Holzspäne mittels der Austragswalzen (7')
in einen unmittelbar nachgeschalteten Querorientierungsfächer (22) eingetragen werden,
der aus an einem Gehäuseteil befestigten mehreren beabstandet angeordneten Orientierungswänden
(23) besteht, die quer zur Förderrichtung verlaufend angeordnet sind, und wobei die
Orientierungswände (23) sich bis zur Oberkante der gestreuten Matte hin erstrecken.
14. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach Patentanspruch
13, wobei die Austragswalzen (7') nach vorne geneigt angeordnet sind und die Orientierungswände
(23) ausgehend von den Austragswalzen (7') zum Formband (4) hin in Förderrichtung
leicht schräg gestellt angeordnet sind.
15. Vorrichtung zum orientierten Streuen von langen flachgestreckten Holzspänen nach Patentanspruch
13, wobei Verstellmittel vorgesehen sind, die sowohl eine Einstellung eines Neigungswinkels
α der Austragswalzenanordnung als auch eine Einstellung eines Neigungswinkel β der
Orientierungswände ermöglichen.