[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen
Materialstapeln, insbesondere von Papierstapeln, bei dem die Blattbogen einzelner
Lagen des Materialstapels in ihrer Lage zueinander verschoben werden und anschließend
abgelegt werden.
[0002] Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften
von blattartigen Materialstapeln, insbesondere von Papierstapeln, wenigstens bestehend
aus Mitteln zum Lösen der Blattbogen jeweils einer Lage des Materialstapels voneinander
und Belüften der Lage vor deren Ablegen und Fördermitteln zum Transport der Lage auf
eine Ablegevorrichtung.
[0003] Für die Weiterverarbeitung von insbesondere bedruckten Papierstapeln beispielsweise
in einer Schneidemaschine, um große Lagen in kleinere Nutzen zu zerschneiden oder
um beispielsweise bei der Herstellung von Büchern die Ränder zu bearbeiten, müssen
die Blattbögen der Lagen zueinander genau ausgerichtet werden. Üblich ist der Einsatz
von Rüttelvorrichtungen, in denen eine zweiseitige Ausrichtung der Lagen erfolgt.
Damit das Ausrichten in der Rüttelvorrichtung beschleunigt werden kann, werden die
Lagen vorher - in der Regel von Hand - durchgewölbt, um Luft zwischen die Blattbogen
zu bringen und sie voneinander zu trennen.
[0004] Aus der Druckschrift
DE 32 19 693.8 ist eine Vorrichtung zur Bildung von verarbeitungsfähigen Teilstapeln aus Folienbogen,
insbesondere Papierbogen bekannt, mit der ein automatisches Auffächern ermöglicht
werden soll. Die Vorrichtung besteht dabei im Wesentlichen aus einem Förderer, der
die Lagen von einem Vorratsstapel auf den Tisch einer Rüttelvorrichtung befördert.
Er weist ein umlaufendes Unterband und eine Auffächerungsstation auf, in der eine
angetriebene Unterwalze und eine angetriebene Oberwalze angeordnet sind, die einen
veränderbaren Durchtrittspalt für die Lagen bilden. Die Umfangsgeschwindigkeiten beider
Walzen sind dabei unterschiedlich eingestellt.
[0005] Wenn die Lage durch die Auffächerungsstation getrieben wird, erfolgt eine gegenseitige
Verschiebung zwischen den Blattbogen der Lage. Durch die unterschiedlich eingestellten
Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen wird die Auffächerung noch verstärkt.
[0006] Zusätzlich wird mittels Luftdüsen, die am Abgabeende des Förderers angeordnet sind,
Luft zwischen die einzelnen Blattbogen geblasen.
[0007] Diese Vorrichtung ist konstruktiv aufwändig und in der Praxis nicht vorteilhaft einsetzbar,
da die Blattbogen der Lagen während der Förderung derart verschoben werden, dass sie
knittern.
[0008] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art so
auszubilden, dass es auf einfache und kostengünstige Weise möglich wird, automatisch
eine solche Trennung der Blattbogen einer Lage,voneinander zu erreichen, dass der
Rüttelvorgang zeitlich minimiert werden kann.
[0009] Es ist des weiteren Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen
Art derart weiter zu entwickeln, dass konstruktiv einfach und automatisch ein sicheres
Verschieben der Blattbogen zueinander und ein Belüften der Lagen während des Transports
zur und des Auflegens auf die Rüttelvorrichtung möglich wird.
[0010] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe verfahrensseitig durch die Merkmale des Anspruches
1 gelöst.
[0011] Nach diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird auf technologisch einfache Art und Weise
ein automatisches Belüften der einzelnen Lagen und ein Verschieben der Blattbogen
innerhalb einer jeden Lage erreicht. Dadurch verkürzt sich der nachfolgende Arbeitsgang,
das genaue Ausrichten der Lagen, wesentlich. Auch die weiteren Bearbeitungsvorgänge,
wie zum Beispiel das Be- und Zerschneiden der Lagen kann optimaler erfolgen, da Stillstandszeiten
der Maschinen infolge langwieriger Rüttelvorgänge reduziert werden können.
[0012] Außerdem führt der automatisierte Verfahrensablauf zu wesentlichen Arbeitserleichterungen
beim Bediener, da dieser große und schwere Papierlagen nicht mehr von Hand dem Vorratsstapel
entnehmen und durchwölben muss, um sie zu belüften und die Bogen aufzubrechen.
[0013] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Lage von einer Klemmvorrichtung erfasst
und die Klemmvorrichtung zieht die Lage von einem Führungselement schräg nach unten
durch den Durchgang. Unmittelbar nach dem Durchlauf der Klemmvorrichtung durch den
Durchgang wird das Oberteil der zangenartigen Vorrichtung auf die Lage abgesetzt,
so dass sich beim weiteren Durchlauf der Lage die einzelnen Blätter voneinander lösen
können. Die Lage wird sodann auf die Ablegevorrichtung abgelegt.
[0014] Die Klemmvorrichtung gewährleistet einerseits, dass sich die Blattbogen zueinander
verschieben, andererseits dient sie als Transport- und Haltemittel.
[0015] Verfahrensgemäß ist vorgesehen, dass die Größe des Durchganges variabel gestaltet
werden und an die Größe der eingesetzten Klemmvorrichtung angepasst werden kann. Dadurch,
dass die Klemmvorrichtung durch den Durchgang hindurch die Lage ergreifen kann, wird
ermöglicht, dass keine weiteren Transportmittel zum Transport der Lage zum Durchgang
eingesetzt werden müssen. Dies wirkt sich positiv auf die Kosten aus und der Verfahrensablauf
wird vereinfacht.
[0016] Von Vorteil kann es auch sein, wenn Lagen im beidseitig fixierten Zustand auf die
Ablegevorrichtung abgelegt werden und während des unmittelbaren Ablegvorganges oder
erst danach die Fixierung gelöst wird.
[0017] Einerseits wird die Lage von der Klemmvorrichtung gehalten, andererseits vom Ober-
und Unterteil der zangenartigen Vorrichtung. Damit kann verhindert werden, dass die
Blattbogen während des Ablegevorganges ungewollt wieder aneinander haften.
[0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Lage
nach der Förderung durch den Durchgang der zangenartigen Vorrichtung in aufgefächerter
Form abgelegt.
[0019] Auch in dieser Form kann die Lage auf vorteilhafte Art beispielsweise einer Rüttelmaschine
zugeführt und in dieser in genaue Lage der einzelnen Blattbogen zueinander gebracht
werden.
[0020] Erfindungsgemäß ist des Weiteren vorgesehen, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil
der zangenartigen Vorrichtung angetrieben wird.
[0021] Dies dient dem Transport einer nicht fixierten Lage zur Ablegevorrichtung.
[0022] Von Vorteil ist auch, wenn die Lage vom Materialstapel mittels einer Greifereinheit
ergriffen und zum Führungselement oder über das Führungselement zum Durchgang transportiert
wird.
[0023] Damit kann das Verfahren zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln
völlig automatisiert erfolgen, was Zeitersparnis und Arbeitserleichterung zur Folge
hat.
[0024] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird des weiteren anordnungsseitig durch die Merkmale
des Anspruches 6 gelöst.
[0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln
ist konstruktiv einfach aufgebaut und gestattet ein schnelles Verschieben und Trennen
der Blattbogen einer Lage. Mit dem konstruktiven Aufbau der Vorrichtung wird erreicht,
dass sich die Blattbogen bis zum Auflegen auf die Auflegeeinheit nicht wieder aneinander
anlegen können. Somit kann das genaue Ausrichten der Lagen beispielsweise in einer
Rüttelmaschine innerhalb kurzer Zeit erfolgen.
[0026] Nach einer vorteilhaften und konstruktiv einfachen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist das Führungselement und das Unterteil der zangenartigen Vorrichtung
walzenartig ausgebildet.
[0027] Dadurch erhält die Lage, die auf dem Unterteil aufliegend gefördert wird und auf
der das obere walzenförmige Element abgesetzt ist eine wellenartige Form, die zum
Verschieben der Blattbogen innerhalb der Lage führt.
[0028] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass Ober- und Unterteil der zangenartigen Vorrichtung
parallel übereinander angeordnet und gegensinnig umlaufend ausgebildet sind.
[0029] Dadurch wird der Verschiebevorgang der Blattbogen innerhalb der Lage ebenfalls unterstützt.
[0030] Das Unterteil kann je nach konkreter konstruktiver Ausführung auf vorteilhafte Art
und Weise beispielsweise auch bandartig ausgebildet sein.
[0031] Wenn das Unterteil einen größeren Durchmesser aufweist als das Oberteil und aus einem
weicheren Material besteht, wird der Vorgang des Lösens der Blattbogen einer Lage
voneinander unterstützt.
[0032] Erfindungsgemäß ist vorteilhaft auch vorgesehen, dass wenigstens das Ober- oder das
Unterteil einen Antrieb besitzt und dass beide Teile unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten
aufweisen.
[0033] Diese erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung unterstützt und verstärkt das Aufblättern
der Blattbogen innerhalb einer Lage und somit das Belüften der Lage.
[0034] Wenn das Unterteil mit einer Beschichtung versehen ist oder aus einem Material besteht,
die bzw. das eine elastische und weichere Oberfläche als die Lage aufweist, werden
Beschädigungen durch zu hohe Druckkräfte an der Lage beziehungsweise an den Blattbogen
verhindert.
[0035] Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform sieht vor, dass die Klemmvorrichtung
als Klemmzange ausgebildet und derart verfahrbar ist, dass sie nach einseitiger Klemmung
der Lage diese über das Führungselement zum und durch den Durchgang hindurch zu der
Ablegevorrichtung zieht und dort ablegt.
[0036] Damit wird erreicht, dass die ursprüngliche Form der Lage der Blattbogen zueinander
im Wesentlichen erhalten bleibt und sich nachfolgende Vorgänge zur Positionierung
der gestapelten Lagen zueinander verkürzen.
[0037] Erfindungsgemäß ist des Weiteren vorgesehen, dass die Ablegevorrichtung eine Rüttelmaschine
ist und dass die Vorrichtung mit der Rüttelmaschine eine Einheit bildet.
[0038] Wichtig ist, dass der Weg zwischen der Aufbrech- und Belüftungsvorrichtung möglichst
kurz ist, damit insbesondere dicke und schwere Blattbogen vor dem Ablegen nicht wieder
aneinanderhaften können, was zur Folge hätte, dass der Rüttel- oder Positionierungsprozess
erschwert würde oder diese Prozesse nicht qualitätsgerecht ausführbar sein könnten.
Nachfolgende Schneidvorgänge könnten dann ebenfalls nur mit minderer Qualität ausgeführt
werden. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn beide Vorrichtungen eine Einheit bilden.
[0039] Zur Unterstützung des Aufbrechvorganges der Lagen ist des Weiteren vorgesehen, dass
an der zangenartigen Vorrichtung wenigstens eine Luftdüse angeordnet ist, die zusätzlich
Luft zwischen die einzelnen Blattbogen der Lage bläst.
[0040] Zur Arbeitserleichterung und zur vollautomatischen Durchführung des Verfahrens ist
vorgesehen, dass zum Transport der Lage vom Materialstapel zum Führungselement oder
über das Führungselement zum Durchgang eine Greifereinheit angeordnet ist.
[0041] Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles, bei dem die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit einem Rüttelautomaten eine Einheit bildet, näher erläutert werden.
Die zugehörige Zeichnung zeigt dabei in
- Fig. 1
- eine Schnittdarstellung des Rüttelautomaten mit erfindungsgemäßer Vorrichtung und
Klemmvorrichtung für die einseitige Fixierung der Lage in Seitenansicht und
- Fig. 2 bis 5
- die schematische Darstellung der einzelnen Verfahrensschritte nach der Klemmung einer
Lage.
[0042] Nach Fig. 1 besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften
von blattartigen Materialstapeln 1, insbesondere von Papierstapeln, im Wesentlichen
aus einer Hubplattform 2, auf der der Materialstapel 1, hier in Form eines in einer
Schneidemaschine zu beschneidenden Papierstapels, liegt und die vertikal verstellbar
ausgebildet ist, der Vorrichtung 3 und des damit verbundenen Rüttelautomaten 4.
[0043] In der Zeichnung nicht gezeigt ist die Greifereinheit, die den Transport einer jeden
Lage 5 des Papierstapels 1 zum Führungselement 6 beziehungsweise den Transport über
die Führungswalze 6 zum Durchgang 7 der zangenartigen Vorrichtung 8, ausgebildet als
Walzenzange, übernimmt.
[0044] Das Führungselement 6 ist als Einlaufwalze ausgebildet, die um ihre Längsachse drehbar
angeordnet und vertikal verfahrbar ist. Dadurch können unterschiedliche Grammaturen
der Lagen 5 angepasst und der Abstand zum Ober- und Unterteil 10, 11 der Walzenzange
8 eingestellt werden.
[0045] Die einzelnen Lagen 5 werden mittels einer Abstecheinheit 9 vom Papierstapel 1 abgehoben
und von der Greifereinheit erfasst und transportiert.
[0046] Die zangenartige Vorrichtung 8 besteht aus zwei in einem Gestell angeordneten, parallel
und abstandsweise übereinander befestigten Teilen, dem walzenartigen Oberteil 10,
das vertikal verfahrbar und um seine Längsachse drehbar ausgebildet ist, und dem ebenfalls
walzenartig und um seine Längsachse drehbar ausgebildeten Unterteil 11, dessen Drehrichtung
der Drehrichtung des Oberteils 10 gegenläufig ist. Die zangenartige Vorrichtung 8
ist mit einem vorgegebenen Abstand zum Führungselement 6 angeordnet. Das Unterteil
11 weist außerdem einen solchen vertikalen Abstand zum Führungselement 6 auf, dass
die Lage 5, die den Durchgang 7 durchläuft, vom Führungselement 6 kommend, unter einem
vorgegebenen Winkel schräg nach unten befördert werden muss.
[0047] In der Zeichnung weisen Ober- und Unterteil 10, 11 einen gleichgroßen Durchmesser
auf. Um die Auffächerung der Lage zu unterstützen kann es jedoch vorteilhaft sein,
wenn das Unterteil 11 einen größeren Durchmesser als das Oberteil 10 aufweist. Außerdem
sollte das Unterteil 11 aus einem elastischen und weicheren Material hergestellt sein
oder zumindest eine elastische Oberfläche aufweisen, damit Beschädigungen an der Lage
vermieden werden. Die Oberfläche des Unterteils muss aus den gleichen Gründen gleitende
Eigenschaften aufweisen.
[0048] Im Ausführungsbeispiel ist für den Transport der Lage 5 vom Führungselement 6 durch
den Durchgang 7 zur als Rüttelautomat ausgebildeten Ablegevorrichtung 4 eine Klemmvorrichtung
12 vorgesehen.
[0049] DE 32 19 693 A1 beschreibt die bekannte Klemmvorrichtung 12 zur Aufnahme einer Lage 5 durch die Klemmzange
13, die auch erfindungsgemäß eingesetzt werden soll. Daher wird dieser Teil der Vorrichtung
nicht weiter erläutert.
[0050] Ebenso sind Rüttelautomaten 4 an sich bekannt, so dass auch diese hier nicht näher
beschrieben werden.
[0051] Zur Unterstützung des Lösungsvorganges der einzelnen Blattbogen 14 einer Lage 5 voneinander
ist im Bereich des Unterteils 11 eine Luftdüse (in der Zeichnung nicht dargestellt)
angeordnet, die zur Unterstützung der Bogentrennung zusätzlich Luft zwischen die Blattbogen
14 bläst.
[0052] Der Verfahrensablauf und die Funktionsweise der Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften
von Papierstapeln wird im Folgenden anhand der Figuren 2 bis 6 beschrieben.
[0053] Die Hubplattform 2 bringt den Papierstapel 1, der aus großflächigen, bedruckten einzelnen
Blattbogen 14 besteht, durch vertikales Verfahren in eine Position, in der die Abstecheinheit
9 zunächst eine Lage 5 anheben, die Greifereinheit die Lage 5 ergreifen und auf dem
Führungselement 6 ablegen kann. Die Klemmzange 13 fährt durch den Durchgang 7 der
Walzenzange 8 und fixiert die Lage 5 einseitig.
[0054] Nach dem Erfassen und Klemmen der Lage 5 durch die Klemmzange 13 wird die Lage 5
über die Biegewalze 6 in Richtung des abstandsweise und unterhalb der Biegewalze 6
angeordneten Unterteils 11 der Walzenzange 8 gezogen. Dabei erhält die Lage 5 eine
wellenartige Form. Die Lage 5 wird schräg nach unten gezogen. Dadurch können Beschädigungen
der Blattbogen 14 vermieden werden.
[0055] Das Oberteil 10 der Walzenzange 8 ist vertikal verfahrbar ausgebildet und wird -
sobald die Klemmzange 13 den Durchgang 7 zwischen Ober- und Unterteil 10, 11 wieder
passiert hat - auf die Lage 5 abgesetzt. Dadurch wird erreicht, dass die Blattbogen
14 der Lage 5 in ihrer Position zueinander verschoben werden. Gleichzeitig werden
die einzelnen Blattbogen 14 voneinander getrennt und belüftet. Je weiter die Lage
5 durch den Durchgang 7 gezogen wird, umso größer wird der Abstand zwischen den einzelnen
Blattbogen 14 der Lage 5.
[0056] Dadurch, dass Ober- und Unterteil 10, 11 gegenläufig gedreht werden, wird ein weiteres
Verschieben der Blattbogen 14 zueinander erreicht.
[0057] Die Walzenzange 8 ist so angeordnet, dass die Lage 5 nach dem Durchlauf des Durchganges
7 direkt auf den Rütteltisch 15 des Rüttelautomaten 4 abgelegt wird.
[0058] Möglich ist auch, die Walzenzange 8 horizontal verfahrbar auszubilden, so dass sie
in eine vorgegebene Position über den Rütteltisch 15 mitgeführt werden kann.
[0059] Die Fig. 2 bis 5 veranschaulichen die einzelnen Verfahrensstufen beziehungsweise
Fördervorgänge.
[0060] Fig. 2 zeigt die Klemmung der Lage 5 durch die Klemmzange 13.
[0061] Fig. 3 veranschaulicht den Ziehvorgang der Lage 5 mittels Klemmzange 13 über die
Biegewalze 6 in Richtung des Unterteils 11 der Walzenzange 8. Dabei wird die Klemmzange
13 sowohl horizontal als auch vertikal verfahren. Der oberste Blattbogen 14 verbleibt
in seiner Position, während die anderen Blattbogen 14 zueinander verschoben werden.
[0062] Fig. 4 stellt dar, dass das Oberteil 10 auf die Lage 5 aufgesetzt worden ist, was
die Verschiebung der Blattbogen 14 zueinander bewirkt und eine Rückpositionierung
der Blattbogen 14 der Lage 5 zueinander verhindert. Die gegensinnige Drehrichtung
von Ober- und Unterteil 10, 11 unterstützt den Verschiebevorgang. Das stetige Befördern
der Lage 5 durch die Walzenzange 8 unter einseitiger Fixierung bewirkt das Trennen
der Blattbogen 14 voneinander und das Belüften der Lage 5. Sie ist nach Ablage im
Rüttelautomaten schnell und genau ausrichtbar.
[0063] Um Beschädigungen insbesondere der Blattbogen 14 zu vermeiden, die unmittelbar am
Ober- oder Unterteil 10, 11 anliegen, ist vorgesehen, dass wenigstens das Unterteil
11 mit einer elastischen Beschichtung versehen ist, die weicher als die Lage 5 ist.
[0064] Die Lagen 5 werden mittels Greifereinheit über die Biegewalze 1 zum Durchgang 7 geführt
und von dort beispielsweise zum Rüttelautomaten 4 gefördert, wobei es ebenfalls zur
Verschiebung und Trennung der Blattbogen 5 kommt.
[0065] Eine Kombination beider Vorrichtungen und Verfahren, das heißt, ein teilweiser Einsatz
der Klemmvorrichtung 12 beispielsweise, um die Lage 5 zur Walzenzange 8 zu fördern,
könnte für bestimmte Einsatzfälle auch vorteilhaft anwendbar sein.
[0066] Selbstverständlich ist der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch separat,
das heißt, ohne direkte Anbindung an einen Rüttelautomaten 4, möglich.
Bezugszeichenliste
[0067]
- 1
- Materialstapel, Papierstapel
- 2
- Hubplattform
- 3
- Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften
- 4
- Ablegevorrichtung, Rüttelautomat
- 5
- Lage
- 6
- Führungselement, Einlaufwalze
- 7
- Durchgang
- 8
- zangenartige Vorrichtung, Walzenzange
- 9
- Abstecheinheit
- 10
- Oberteil
- 11
- Unterteil
- 12
- Klemmvorrichtung
- 13
- Klemmzange
- 14
- Blattbogen
- 15
- Rütteltisch
1. Verfahren zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln (1), insbesondere
von Papierstapeln, bei dem Lagen (5) des Materialstapels zum Auffächern der Blattbogen
(14) durch einen Durchgang (7) einer zangenartigen Vorrichtung (8), bestehend aus
jeweils einem axial umlaufenden Ober- und Unterteil (10,11), gefördert werden wobei
des Durchgang von dem Ober- und Unterteil gebildet wird, wobei die Lagen auf dem Unterteil
(11) aufliegen und das Oberteil (10) auf den Lagen aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (5) zunächst zu einem axial umlaufenden Führungselement (6) geführt, dort
von einer Klemmeinrichtung (12) ergriffen und über das Führungselement (6) unter einem
schrägen Winkel nach unten in Bezug auf die Horizontale zum an die Lagendicke anpassbaren
Durchgang (7) der zangenartigen Vorrichtung (8) und durch diesen über eine Ablegevorrichtung
(4) gezogen werden, wobei die Lagen (5) zueinander verschoben werden und aufbrechen
und Luft zwischen die einzelnen Blattbogen (14) gelangt und dass mit Beendigung des
Durchlaufs die Lagen (5) durch Lösen der Klemmung auf die Ablegevorrichtung (4) abgelegt
werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar nach dem Durchlauf der Klemmzange (13) der Klemmvorrichtung (12) durch
den Durchgang (7) das Oberteil (10) der zangenartigen Vorrichtung (8) auf die Lage
(5) abgesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (5) im beidseitig fixierten Zustand auf die Ablegevorrichtung (4) abgelegt
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil (10 oder 11) der zangenartigen Vorrichtung
(8) angetrieben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (5) vom Materialstapel (1) mittels einer Greifereinheit ergriffen und zum
Führungselement (6) oder über das Führungselement (6) zum Durchgang (7) transportiert
werden.
6. Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln (1), insbesondere
von Papieilagen (5), wenigstens bestehend aus einer zangenartigen Vorrichtung mit
einem axial umlaufenden Oberteil (10) und einem ebenfalls axial umlaufenden Unterteil
(11), wobei Ober- und Unterteil (10,11) zueinander einen an die Lagendicke anpassbaren
Durchgang (7) zum Durchführen der Lagen bilden und der Oberteil walzenartig ist und
vertikal verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmvorrichtung (12) zum wenigstens einseitigen Klemmen der Lage angeordnet
ist, dass Ober- und Unterteil (10, 11) der zangenartigen Vorrichtung (8) zu einem
axial umlaufend ausgebildeten Führungselement (6) einen horizontalen und vertikalen
Abstand aufweist und das die Klemmvorrichtung (12) die Lagen (5) über das Führungselement
(6) unter einem schrägen Winkel nach unten in Bezug auf die Horizontale zum Durchgang
(7) und durch diesen über eine Ablegevorrichtung (4) zieht und auf diese ablegt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) sowie das Unterteil (10, 11) der zangenartigen Vorrichtung
(8) walzenartig ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass Ober- und Unterteil (10, 11) der zangenartigen Vorrichtung (8) parallel übereinander
angeordnet und gegensinnig umlaufend ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11) bandartig ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11) einen größeren Durchmesser aufweist als das Oberteil (10) und
aus einem elastischen Material besteht.
11. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil (10 oder 11) einen Antrieb besitzt und dass
beide Teile (10, 11) unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten aufweisen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11) mit einer Beschichtung versehen ist oder aus einem Material besteht,
die bzw. das eine weichere Oberfläche als die Lage (5) aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (12) eine Klemmzange (13) aufweist, die horizontal und vertikal
verfahrbar ausgebildet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablegevorrichtung (4) ein Rüttelautomat ist und dass die Vorrichtung (3) mit
dem Rüttelautomat (4) eine Einheit bildet.
15. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der zangenartigen Vorrichtung (8) wenigstens eine Luftdüse angeordnet ist, die
zusätzlich Luft zwischen die einzelnen Blattbogen (14) der Lage (5) bläst.
16. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zum Transport der Lage (5) vom Materialstapel (1) zum Führungselement (6) eine Greifereinheit
angeordnet ist.
1. Method for breaking open and ventilating sheet-like material stacks (1), in particular
paper stacks, in which method, in order to fan out the sheets (14), quires (5) of
the material stack are conveyed through a passage (7) of a tongs-like apparatus (8),
comprising in each case one axially circulating upper and lower part (10, 11), with
the passage being formed by the upper and lower part, the quires lying on the lower
part (11) and the upper part (10) lying on the quires,
characterized in that
the quires (5) are first of all guided to an axially circulating guide element (6),
are gripped there by a clamping device (12) and are pulled over the guide element
(6) at an oblique angle downwards in relation to the horizontal to the adaptable passage
(7) of the tongs-like apparatus (8) and are pulled through the said passage (7) over
a depositing apparatus (4), the quires (5) being displaced with respect to one another
and breaking up, and air passing between the individual sheets (14), and in that, when the passing through has ended, the quires (5) are deposited onto the depositing
apparatus (4) by release of the clamping actions.
2. Method according to Claim 1,
characterized in that
the upper part (10) of the tongs-like apparatus (8) is placed onto the quire (5) immediately
after the clamping tongs (13) of the clamping apparatus (12) pass through the passage
(7).
3. Method according to Claim 1,
characterized in that
the quires (5) are deposited onto the depositing apparatus (4) in the state which
is fixed on both sides.
4. Method according to Claims 1 to 3,
characterized in that
at least the upper part (10) or the lower part (11) of the tongs-like apparatus (8)
is driven.
5. Method according to Claim 1 and one of Claims 2 to 4,
characterized in that
the quires (5) are gripped from the material stack (1) by means of the gripper unit
and are transported to the guide element (6) or over the guide element (6) to the
passage (7).
6. Apparatus for breaking open and ventilating sheet-like material stacks (1), in particular
paper quires (5), at least comprising a tongs-like apparatus having an axially circulating
upper part (10) and a likewise axially circulating lower part (11), the upper and
the lower parts (10, 11) forming with respect to one another a passage (7) which can
be adapted to the quire thickness for guiding through the quires, and the upper part
being roll-like and it being possible for it to be displaced vertically,
characterized in that
a clamping apparatus (12) is arranged for clamping the quire at least on one side,
in that upper and lower part (10, 11) of the tongs-like apparatus (8) is at a horizontal
and vertical spacing from a guide element (6) which is configured so as to circulate
axially, and in that the clamping apparatus (12) pulls the quires (5) over the guide element (6) at an
oblique angle downwards in relation to the horizontal to the passage (7) and through
the latter over a depositing apparatus (4), and deposits them onto the latter.
7. Apparatus according to Claim 6,
characterized in that
the guide element (6) and the lower part (10, 11) of the tongs-like apparatus (8)
are of roll-like configuration.
8. Apparatus according to Claims 6 and 7,
characterized in that
the upper and lower parts (10, 11) of the tongs-like apparatus (8) are arranged in
parallel above one another and are configured so as to circulate in opposite directions.
9. Apparatus according to Claims 7 and 9,
characterized in that
the lower part (11) is of beltlike configuration.
10. Apparatus according to Claim 6 and either of Claims 7 and 8,
characterized in that
the lower part (11) has a greater diameter than the upper part (10) and is composed
of an elastic material.
11. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 10,
characterized in that
at least the upper part (10) or the lower part (11) has a drive, and in that both parts (10, 11) have different circulating speeds.
12. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 11,
characterized in that
the lower part (11) is provided with a coating or is composed of a material, which
coating or material has a softer surface than the quire (5).
13. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 12,
characterized in that
the clamping apparatus (12) has clamping tongs (13) which are configured such that
they can be displaced horizontally and vertically.
14. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 13,
characterized in that
the depositing apparatus (4) is a shaker machine and in that the apparatus (3) forms one unit with the shaker machine (4).
15. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 14,
characterized in that
at least one air nozzle which additionally blows air between the individual sheets
(14) of the quire (5) is arranged on the tongs-like apparatus (8).
16. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 15,
characterized in that
a gripper unit is arranged for transporting the quire (5) from the material stack
(1) to the guide element (6).
1. Procédé pour rompre et ventiler des piles de matériau (1) de type feuilles, notamment
des piles de papier, dans lequel des couches (5) de la pile de matériau sont transportées
en vue d'ouvrir en éventail les feuilles (14) à travers un passage (7) d'un dispositif
en forme de pince (8), constitué d'une partie supérieure et d'une partie inférieure
(10,11) tournant axialement, sachant que le passage est formé par la partie supérieure
et la partie inférieure, et que les couches reposant sur la partie inférieure (11)
et la partie supérieure (10) reposent sur les couches, caractérisé en ce que les couches (5) sont d'abord guidées vers un élément de guidage (6) tournant axialement,
y sont saisies par un dispositif de serrage (12) et sont tirées par le biais de l'élément
de guidage (6) suivant un angle oblique vers le bas par rapport à l'horizontale vers
le passage adaptable (7) du dispositif en forme de pince (8) et à travers celui-ci
sur un dispositif de dépose (4), les couches (5) étant déplacées les unes vers les
autres et se rompant et de l'air parvenant entre les feuilles individuelles (14),
et en ce qu'à la fin du passage, les couches (5) sont déposées sur le dispositif de dépose (4)
par relâchement du serrage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que directement après le passage de la pince de serrage (13) du dispositif de serrage
(12) à travers le passage (7), la partie supérieure (10) du dispositif en forme de
pince (8) est descendue sur la couche (5).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couches (5) sont déposées sur le dispositif de dépose (4) dans létat fixé des
deux côtés.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins la partie supérieure ou la partie inférieure (10 ou 11) du dispositif en
forme de pince (8) est entraînée.
5. Procédé selon la revendication 1 et l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les couches (5) sont saisies de la pile de matériau (1) au moyen d'une unité de préhension
et sont transportées jusqu'à l'élément de guidage (6) ou par le biais de l'élément
de guidage (6) jusqu'au passage (7).
6. Dispositif pour rompre et ventiler des piles de matériau (1) de type feuilles, notamment
des couches de papier (5), constitué au moins d'un dispositif en forme de pince avec
une partie supérieure tournant axialement (10) et une partie inférieure tournant également
axialement (11), la partie supérieure et la partie inférieure (10,11) formant ensemble
un passage (7) adaptable à l'épaisseur de la couche pour permettre le passage des
couches et la partie supérieure étant de type rouleau et pouvant être déplacée verticalement,
caractérisé en ce qu'un dispositif de serrage (12) pour le serrage au moins unilatéral de la couche est
prévu, en ce que la partie supérieure (10) et la partie inférieure (11) du dispositif en forme de
pince (8) jusqu'à un élément de guidage (6) réalisé de manière tournant axialement
présente un espacement horizontal et vertical et en ce que le dispositif de serrage (12) tire les couches (5) par le biais de l'élément de guidage
(6) suivant un angle oblique vers le bas par rapport à l'horizontale jusqu'au passage
(7) et à travers celui-ci sur un dispositif de dépose (4) et les dépose sur ce dernier.
7. Dispositif selon de la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) ainsi que la partie inférieure (11) du dispositif en forme
de pince (8) sont réalisés en forme de rouleaux.
8. Dispositif selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que la partie supérieure et la partie inférieure (10, 11) du dispositif en forme de pince
(8) sont disposées parallèlement l'une au-dessus de l'autre et sont réalisées de manière
à tourner en sens opposés.
9. Dispositif selon les revendications 7 et 9, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) est réalisée en forme de bande.
10. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 ou 8,
caractérisé en ce que la partie inférieure (11) présente un plus grand diamètre que la partie supérieure
(10) et se compose d'un matériau élastique.
11. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 10,
caractérisé en ce qu'au moins la partie supérieure ou la partie inférieure (10 ou 11) possède un entraînement
et en ce que des deux parties (10, 11) présentent des vitesses périphériques différentes.
12. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 11,
caractérisé en ce que la partie inférieure (11) es munie d'un revêtement ou se compose d'un matériau, présentant
une surface plus molle que la couche (5).
13. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 12,
caractérisé en ce que le dispositif de serrage (12) présente une pince de serrage (13) qui est réalisée
de manière à pouvoir être déplacée horizontalement et verticalement.
14. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 13,
caractérisé en ce que le dispositif de dépose (4) est un automate vibrant et en ce que le dispositif (3) forme avec l'automate vibrant (4) une unité.
15. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 14,
caractérisé en ce qu'au moins une buse à air est disposée sur le dispositif en forme de pince (8), laquelle
souffle de l'air supplémentaire entre les feuilles individuelles (14) de la couche
(5).
16. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 15,
caractérisé en ce que pour le transport de la couche (5) depuis la pile de matériau (1) jusqu'à l'élément
de guidage (6), on prévoit une unité de préhension.