(19)
(11) EP 1 443 006 B2

(12) NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT
Nach dem Einspruchsverfahren

(45) Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den Einspruch:
29.06.2011  Patentblatt  2011/26

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.10.2007  Patentblatt  2007/42

(21) Anmeldenummer: 04001332.8

(22) Anmeldetag:  22.01.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65H 3/32(2006.01)
B65H 5/00(2006.01)
B65H 3/24(2006.01)

(54)

Verfahren und Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln, insbesondere von Papierstapeln

Method and device for force-opening and ventilating of a pile of sheets, in particular a pile of paper sheets

Procédé pour rompre et ventiler une pile des feuilles, en particulier une pile des feuilles de papier


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 29.01.2003 DE 10303557

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
04.08.2004  Patentblatt  2004/32

(73) Patentinhaber: Baumann Maschinenbau Solms GmbH & Co. KG
35606 Solms (DE)

(72) Erfinder:
  • Schmitt, Berthold
    35638 Leun (DE)
  • Assmann, Volkmar
    35768 Siegbach (DE)
  • Kaulitz, Thomas
    44575 Castrop-Rauxel (DE)
  • Welp, Ewald Georg, Prof. Dr.-Ing.
    40629 Düsseldorf (DE)
  • Kleinert, Andreas, Dipl.-Ing.
    45884 Gelsenkirchen (DE)

(74) Vertreter: Stoffregen, Hans-Herbert 
Patentanwalt Friedrich-Ebert-Anlage 11b
63450 Hanau
63450 Hanau (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 021 396
DE-A- 2 723 162
DE-A- 3 641 434
DE-C- 3 933 626
JP-A- 7 165 344
DE-A- 2 649 959
DE-A- 3 219 693
DE-A1- 2 641 214
FR-A1- 2 353 466
US-A- 5 288 065
   
       


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln, insbesondere von Papierstapeln, bei dem die Blattbogen einzelner Lagen des Materialstapels in ihrer Lage zueinander verschoben werden und anschließend abgelegt werden.

    [0002] Die Erfindung betrifft des Weiteren eine Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln, insbesondere von Papierstapeln, wenigstens bestehend aus Mitteln zum Lösen der Blattbogen jeweils einer Lage des Materialstapels voneinander und Belüften der Lage vor deren Ablegen und Fördermitteln zum Transport der Lage auf eine Ablegevorrichtung.

    [0003] Für die Weiterverarbeitung von insbesondere bedruckten Papierstapeln beispielsweise in einer Schneidemaschine, um große Lagen in kleinere Nutzen zu zerschneiden oder um beispielsweise bei der Herstellung von Büchern die Ränder zu bearbeiten, müssen die Blattbögen der Lagen zueinander genau ausgerichtet werden. Üblich ist der Einsatz von Rüttelvorrichtungen, in denen eine zweiseitige Ausrichtung der Lagen erfolgt. Damit das Ausrichten in der Rüttelvorrichtung beschleunigt werden kann, werden die Lagen vorher - in der Regel von Hand - durchgewölbt, um Luft zwischen die Blattbogen zu bringen und sie voneinander zu trennen.

    [0004] Aus der Druckschrift DE 32 19 693.8 ist eine Vorrichtung zur Bildung von verarbeitungsfähigen Teilstapeln aus Folienbogen, insbesondere Papierbogen bekannt, mit der ein automatisches Auffächern ermöglicht werden soll. Die Vorrichtung besteht dabei im Wesentlichen aus einem Förderer, der die Lagen von einem Vorratsstapel auf den Tisch einer Rüttelvorrichtung befördert. Er weist ein umlaufendes Unterband und eine Auffächerungsstation auf, in der eine angetriebene Unterwalze und eine angetriebene Oberwalze angeordnet sind, die einen veränderbaren Durchtrittspalt für die Lagen bilden. Die Umfangsgeschwindigkeiten beider Walzen sind dabei unterschiedlich eingestellt.

    [0005] Wenn die Lage durch die Auffächerungsstation getrieben wird, erfolgt eine gegenseitige Verschiebung zwischen den Blattbogen der Lage. Durch die unterschiedlich eingestellten Umfangsgeschwindigkeiten der Walzen wird die Auffächerung noch verstärkt.

    [0006] Zusätzlich wird mittels Luftdüsen, die am Abgabeende des Förderers angeordnet sind, Luft zwischen die einzelnen Blattbogen geblasen.

    [0007] Diese Vorrichtung ist konstruktiv aufwändig und in der Praxis nicht vorteilhaft einsetzbar, da die Blattbogen der Lagen während der Förderung derart verschoben werden, dass sie knittern.

    [0008] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art so auszubilden, dass es auf einfache und kostengünstige Weise möglich wird, automatisch eine solche Trennung der Blattbogen einer Lage,voneinander zu erreichen, dass der Rüttelvorgang zeitlich minimiert werden kann.

    [0009] Es ist des weiteren Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art derart weiter zu entwickeln, dass konstruktiv einfach und automatisch ein sicheres Verschieben der Blattbogen zueinander und ein Belüften der Lagen während des Transports zur und des Auflegens auf die Rüttelvorrichtung möglich wird.

    [0010] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe verfahrensseitig durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.

    [0011] Nach diesem erfindungsgemäßen Verfahren wird auf technologisch einfache Art und Weise ein automatisches Belüften der einzelnen Lagen und ein Verschieben der Blattbogen innerhalb einer jeden Lage erreicht. Dadurch verkürzt sich der nachfolgende Arbeitsgang, das genaue Ausrichten der Lagen, wesentlich. Auch die weiteren Bearbeitungsvorgänge, wie zum Beispiel das Be- und Zerschneiden der Lagen kann optimaler erfolgen, da Stillstandszeiten der Maschinen infolge langwieriger Rüttelvorgänge reduziert werden können.

    [0012] Außerdem führt der automatisierte Verfahrensablauf zu wesentlichen Arbeitserleichterungen beim Bediener, da dieser große und schwere Papierlagen nicht mehr von Hand dem Vorratsstapel entnehmen und durchwölben muss, um sie zu belüften und die Bogen aufzubrechen.

    [0013] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Lage von einer Klemmvorrichtung erfasst und die Klemmvorrichtung zieht die Lage von einem Führungselement schräg nach unten durch den Durchgang. Unmittelbar nach dem Durchlauf der Klemmvorrichtung durch den Durchgang wird das Oberteil der zangenartigen Vorrichtung auf die Lage abgesetzt, so dass sich beim weiteren Durchlauf der Lage die einzelnen Blätter voneinander lösen können. Die Lage wird sodann auf die Ablegevorrichtung abgelegt.

    [0014] Die Klemmvorrichtung gewährleistet einerseits, dass sich die Blattbogen zueinander verschieben, andererseits dient sie als Transport- und Haltemittel.

    [0015] Verfahrensgemäß ist vorgesehen, dass die Größe des Durchganges variabel gestaltet werden und an die Größe der eingesetzten Klemmvorrichtung angepasst werden kann. Dadurch, dass die Klemmvorrichtung durch den Durchgang hindurch die Lage ergreifen kann, wird ermöglicht, dass keine weiteren Transportmittel zum Transport der Lage zum Durchgang eingesetzt werden müssen. Dies wirkt sich positiv auf die Kosten aus und der Verfahrensablauf wird vereinfacht.

    [0016] Von Vorteil kann es auch sein, wenn Lagen im beidseitig fixierten Zustand auf die Ablegevorrichtung abgelegt werden und während des unmittelbaren Ablegvorganges oder erst danach die Fixierung gelöst wird.

    [0017] Einerseits wird die Lage von der Klemmvorrichtung gehalten, andererseits vom Ober- und Unterteil der zangenartigen Vorrichtung. Damit kann verhindert werden, dass die Blattbogen während des Ablegevorganges ungewollt wieder aneinander haften.

    [0018] Nach einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Lage nach der Förderung durch den Durchgang der zangenartigen Vorrichtung in aufgefächerter Form abgelegt.

    [0019] Auch in dieser Form kann die Lage auf vorteilhafte Art beispielsweise einer Rüttelmaschine zugeführt und in dieser in genaue Lage der einzelnen Blattbogen zueinander gebracht werden.

    [0020] Erfindungsgemäß ist des Weiteren vorgesehen, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil der zangenartigen Vorrichtung angetrieben wird.

    [0021] Dies dient dem Transport einer nicht fixierten Lage zur Ablegevorrichtung.

    [0022] Von Vorteil ist auch, wenn die Lage vom Materialstapel mittels einer Greifereinheit ergriffen und zum Führungselement oder über das Führungselement zum Durchgang transportiert wird.

    [0023] Damit kann das Verfahren zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln völlig automatisiert erfolgen, was Zeitersparnis und Arbeitserleichterung zur Folge hat.

    [0024] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird des weiteren anordnungsseitig durch die Merkmale des Anspruches 6 gelöst.

    [0025] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln ist konstruktiv einfach aufgebaut und gestattet ein schnelles Verschieben und Trennen der Blattbogen einer Lage. Mit dem konstruktiven Aufbau der Vorrichtung wird erreicht, dass sich die Blattbogen bis zum Auflegen auf die Auflegeeinheit nicht wieder aneinander anlegen können. Somit kann das genaue Ausrichten der Lagen beispielsweise in einer Rüttelmaschine innerhalb kurzer Zeit erfolgen.

    [0026] Nach einer vorteilhaften und konstruktiv einfachen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Führungselement und das Unterteil der zangenartigen Vorrichtung walzenartig ausgebildet.

    [0027] Dadurch erhält die Lage, die auf dem Unterteil aufliegend gefördert wird und auf der das obere walzenförmige Element abgesetzt ist eine wellenartige Form, die zum Verschieben der Blattbogen innerhalb der Lage führt.

    [0028] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass Ober- und Unterteil der zangenartigen Vorrichtung parallel übereinander angeordnet und gegensinnig umlaufend ausgebildet sind.

    [0029] Dadurch wird der Verschiebevorgang der Blattbogen innerhalb der Lage ebenfalls unterstützt.

    [0030] Das Unterteil kann je nach konkreter konstruktiver Ausführung auf vorteilhafte Art und Weise beispielsweise auch bandartig ausgebildet sein.

    [0031] Wenn das Unterteil einen größeren Durchmesser aufweist als das Oberteil und aus einem weicheren Material besteht, wird der Vorgang des Lösens der Blattbogen einer Lage voneinander unterstützt.

    [0032] Erfindungsgemäß ist vorteilhaft auch vorgesehen, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil einen Antrieb besitzt und dass beide Teile unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten aufweisen.

    [0033] Diese erfindungsgemäße Ausbildung der Vorrichtung unterstützt und verstärkt das Aufblättern der Blattbogen innerhalb einer Lage und somit das Belüften der Lage.

    [0034] Wenn das Unterteil mit einer Beschichtung versehen ist oder aus einem Material besteht, die bzw. das eine elastische und weichere Oberfläche als die Lage aufweist, werden Beschädigungen durch zu hohe Druckkräfte an der Lage beziehungsweise an den Blattbogen verhindert.

    [0035] Eine weitere erfindungsgemäße Ausführungsform sieht vor, dass die Klemmvorrichtung als Klemmzange ausgebildet und derart verfahrbar ist, dass sie nach einseitiger Klemmung der Lage diese über das Führungselement zum und durch den Durchgang hindurch zu der Ablegevorrichtung zieht und dort ablegt.

    [0036] Damit wird erreicht, dass die ursprüngliche Form der Lage der Blattbogen zueinander im Wesentlichen erhalten bleibt und sich nachfolgende Vorgänge zur Positionierung der gestapelten Lagen zueinander verkürzen.

    [0037] Erfindungsgemäß ist des Weiteren vorgesehen, dass die Ablegevorrichtung eine Rüttelmaschine ist und dass die Vorrichtung mit der Rüttelmaschine eine Einheit bildet.

    [0038] Wichtig ist, dass der Weg zwischen der Aufbrech- und Belüftungsvorrichtung möglichst kurz ist, damit insbesondere dicke und schwere Blattbogen vor dem Ablegen nicht wieder aneinanderhaften können, was zur Folge hätte, dass der Rüttel- oder Positionierungsprozess erschwert würde oder diese Prozesse nicht qualitätsgerecht ausführbar sein könnten. Nachfolgende Schneidvorgänge könnten dann ebenfalls nur mit minderer Qualität ausgeführt werden. Deshalb ist es vorteilhaft, wenn beide Vorrichtungen eine Einheit bilden.

    [0039] Zur Unterstützung des Aufbrechvorganges der Lagen ist des Weiteren vorgesehen, dass an der zangenartigen Vorrichtung wenigstens eine Luftdüse angeordnet ist, die zusätzlich Luft zwischen die einzelnen Blattbogen der Lage bläst.

    [0040] Zur Arbeitserleichterung und zur vollautomatischen Durchführung des Verfahrens ist vorgesehen, dass zum Transport der Lage vom Materialstapel zum Führungselement oder über das Führungselement zum Durchgang eine Greifereinheit angeordnet ist.

    [0041] Die Erfindung soll nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispieles, bei dem die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Rüttelautomaten eine Einheit bildet, näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt dabei in
    Fig. 1
    eine Schnittdarstellung des Rüttelautomaten mit erfindungsgemäßer Vorrichtung und Klemmvorrichtung für die einseitige Fixierung der Lage in Seitenansicht und
    Fig. 2 bis 5
    die schematische Darstellung der einzelnen Verfahrensschritte nach der Klemmung einer Lage.


    [0042] Nach Fig. 1 besteht die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln 1, insbesondere von Papierstapeln, im Wesentlichen aus einer Hubplattform 2, auf der der Materialstapel 1, hier in Form eines in einer Schneidemaschine zu beschneidenden Papierstapels, liegt und die vertikal verstellbar ausgebildet ist, der Vorrichtung 3 und des damit verbundenen Rüttelautomaten 4.

    [0043] In der Zeichnung nicht gezeigt ist die Greifereinheit, die den Transport einer jeden Lage 5 des Papierstapels 1 zum Führungselement 6 beziehungsweise den Transport über die Führungswalze 6 zum Durchgang 7 der zangenartigen Vorrichtung 8, ausgebildet als Walzenzange, übernimmt.

    [0044] Das Führungselement 6 ist als Einlaufwalze ausgebildet, die um ihre Längsachse drehbar angeordnet und vertikal verfahrbar ist. Dadurch können unterschiedliche Grammaturen der Lagen 5 angepasst und der Abstand zum Ober- und Unterteil 10, 11 der Walzenzange 8 eingestellt werden.

    [0045] Die einzelnen Lagen 5 werden mittels einer Abstecheinheit 9 vom Papierstapel 1 abgehoben und von der Greifereinheit erfasst und transportiert.

    [0046] Die zangenartige Vorrichtung 8 besteht aus zwei in einem Gestell angeordneten, parallel und abstandsweise übereinander befestigten Teilen, dem walzenartigen Oberteil 10, das vertikal verfahrbar und um seine Längsachse drehbar ausgebildet ist, und dem ebenfalls walzenartig und um seine Längsachse drehbar ausgebildeten Unterteil 11, dessen Drehrichtung der Drehrichtung des Oberteils 10 gegenläufig ist. Die zangenartige Vorrichtung 8 ist mit einem vorgegebenen Abstand zum Führungselement 6 angeordnet. Das Unterteil 11 weist außerdem einen solchen vertikalen Abstand zum Führungselement 6 auf, dass die Lage 5, die den Durchgang 7 durchläuft, vom Führungselement 6 kommend, unter einem vorgegebenen Winkel schräg nach unten befördert werden muss.

    [0047] In der Zeichnung weisen Ober- und Unterteil 10, 11 einen gleichgroßen Durchmesser auf. Um die Auffächerung der Lage zu unterstützen kann es jedoch vorteilhaft sein, wenn das Unterteil 11 einen größeren Durchmesser als das Oberteil 10 aufweist. Außerdem sollte das Unterteil 11 aus einem elastischen und weicheren Material hergestellt sein oder zumindest eine elastische Oberfläche aufweisen, damit Beschädigungen an der Lage vermieden werden. Die Oberfläche des Unterteils muss aus den gleichen Gründen gleitende Eigenschaften aufweisen.

    [0048] Im Ausführungsbeispiel ist für den Transport der Lage 5 vom Führungselement 6 durch den Durchgang 7 zur als Rüttelautomat ausgebildeten Ablegevorrichtung 4 eine Klemmvorrichtung 12 vorgesehen.

    [0049] DE 32 19 693 A1 beschreibt die bekannte Klemmvorrichtung 12 zur Aufnahme einer Lage 5 durch die Klemmzange 13, die auch erfindungsgemäß eingesetzt werden soll. Daher wird dieser Teil der Vorrichtung nicht weiter erläutert.

    [0050] Ebenso sind Rüttelautomaten 4 an sich bekannt, so dass auch diese hier nicht näher beschrieben werden.

    [0051] Zur Unterstützung des Lösungsvorganges der einzelnen Blattbogen 14 einer Lage 5 voneinander ist im Bereich des Unterteils 11 eine Luftdüse (in der Zeichnung nicht dargestellt) angeordnet, die zur Unterstützung der Bogentrennung zusätzlich Luft zwischen die Blattbogen 14 bläst.

    [0052] Der Verfahrensablauf und die Funktionsweise der Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von Papierstapeln wird im Folgenden anhand der Figuren 2 bis 6 beschrieben.

    [0053] Die Hubplattform 2 bringt den Papierstapel 1, der aus großflächigen, bedruckten einzelnen Blattbogen 14 besteht, durch vertikales Verfahren in eine Position, in der die Abstecheinheit 9 zunächst eine Lage 5 anheben, die Greifereinheit die Lage 5 ergreifen und auf dem Führungselement 6 ablegen kann. Die Klemmzange 13 fährt durch den Durchgang 7 der Walzenzange 8 und fixiert die Lage 5 einseitig.

    [0054] Nach dem Erfassen und Klemmen der Lage 5 durch die Klemmzange 13 wird die Lage 5 über die Biegewalze 6 in Richtung des abstandsweise und unterhalb der Biegewalze 6 angeordneten Unterteils 11 der Walzenzange 8 gezogen. Dabei erhält die Lage 5 eine wellenartige Form. Die Lage 5 wird schräg nach unten gezogen. Dadurch können Beschädigungen der Blattbogen 14 vermieden werden.

    [0055] Das Oberteil 10 der Walzenzange 8 ist vertikal verfahrbar ausgebildet und wird - sobald die Klemmzange 13 den Durchgang 7 zwischen Ober- und Unterteil 10, 11 wieder passiert hat - auf die Lage 5 abgesetzt. Dadurch wird erreicht, dass die Blattbogen 14 der Lage 5 in ihrer Position zueinander verschoben werden. Gleichzeitig werden die einzelnen Blattbogen 14 voneinander getrennt und belüftet. Je weiter die Lage 5 durch den Durchgang 7 gezogen wird, umso größer wird der Abstand zwischen den einzelnen Blattbogen 14 der Lage 5.

    [0056] Dadurch, dass Ober- und Unterteil 10, 11 gegenläufig gedreht werden, wird ein weiteres Verschieben der Blattbogen 14 zueinander erreicht.

    [0057] Die Walzenzange 8 ist so angeordnet, dass die Lage 5 nach dem Durchlauf des Durchganges 7 direkt auf den Rütteltisch 15 des Rüttelautomaten 4 abgelegt wird.

    [0058] Möglich ist auch, die Walzenzange 8 horizontal verfahrbar auszubilden, so dass sie in eine vorgegebene Position über den Rütteltisch 15 mitgeführt werden kann.

    [0059] Die Fig. 2 bis 5 veranschaulichen die einzelnen Verfahrensstufen beziehungsweise Fördervorgänge.

    [0060] Fig. 2 zeigt die Klemmung der Lage 5 durch die Klemmzange 13.

    [0061] Fig. 3 veranschaulicht den Ziehvorgang der Lage 5 mittels Klemmzange 13 über die Biegewalze 6 in Richtung des Unterteils 11 der Walzenzange 8. Dabei wird die Klemmzange 13 sowohl horizontal als auch vertikal verfahren. Der oberste Blattbogen 14 verbleibt in seiner Position, während die anderen Blattbogen 14 zueinander verschoben werden.

    [0062] Fig. 4 stellt dar, dass das Oberteil 10 auf die Lage 5 aufgesetzt worden ist, was die Verschiebung der Blattbogen 14 zueinander bewirkt und eine Rückpositionierung der Blattbogen 14 der Lage 5 zueinander verhindert. Die gegensinnige Drehrichtung von Ober- und Unterteil 10, 11 unterstützt den Verschiebevorgang. Das stetige Befördern der Lage 5 durch die Walzenzange 8 unter einseitiger Fixierung bewirkt das Trennen der Blattbogen 14 voneinander und das Belüften der Lage 5. Sie ist nach Ablage im Rüttelautomaten schnell und genau ausrichtbar.

    [0063] Um Beschädigungen insbesondere der Blattbogen 14 zu vermeiden, die unmittelbar am Ober- oder Unterteil 10, 11 anliegen, ist vorgesehen, dass wenigstens das Unterteil 11 mit einer elastischen Beschichtung versehen ist, die weicher als die Lage 5 ist.

    [0064] Die Lagen 5 werden mittels Greifereinheit über die Biegewalze 1 zum Durchgang 7 geführt und von dort beispielsweise zum Rüttelautomaten 4 gefördert, wobei es ebenfalls zur Verschiebung und Trennung der Blattbogen 5 kommt.

    [0065] Eine Kombination beider Vorrichtungen und Verfahren, das heißt, ein teilweiser Einsatz der Klemmvorrichtung 12 beispielsweise, um die Lage 5 zur Walzenzange 8 zu fördern, könnte für bestimmte Einsatzfälle auch vorteilhaft anwendbar sein.

    [0066] Selbstverständlich ist der Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch separat, das heißt, ohne direkte Anbindung an einen Rüttelautomaten 4, möglich.

    Bezugszeichenliste



    [0067] 
    1
    Materialstapel, Papierstapel
    2
    Hubplattform
    3
    Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften
    4
    Ablegevorrichtung, Rüttelautomat
    5
    Lage
    6
    Führungselement, Einlaufwalze
    7
    Durchgang
    8
    zangenartige Vorrichtung, Walzenzange
    9
    Abstecheinheit
    10
    Oberteil
    11
    Unterteil
    12
    Klemmvorrichtung
    13
    Klemmzange
    14
    Blattbogen
    15
    Rütteltisch



    Ansprüche

    1. Verfahren zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln (1), insbesondere von Papierstapeln, bei dem Lagen (5) des Materialstapels zum Auffächern der Blattbogen (14) durch einen Durchgang (7) einer zangenartigen Vorrichtung (8), bestehend aus jeweils einem axial umlaufenden Ober- und Unterteil (10,11), gefördert werden wobei des Durchgang von dem Ober- und Unterteil gebildet wird, wobei die Lagen auf dem Unterteil (11) aufliegen und das Oberteil (10) auf den Lagen aufliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (5) zunächst zu einem axial umlaufenden Führungselement (6) geführt, dort von einer Klemmeinrichtung (12) ergriffen und über das Führungselement (6) unter einem schrägen Winkel nach unten in Bezug auf die Horizontale zum an die Lagendicke anpassbaren Durchgang (7) der zangenartigen Vorrichtung (8) und durch diesen über eine Ablegevorrichtung (4) gezogen werden, wobei die Lagen (5) zueinander verschoben werden und aufbrechen und Luft zwischen die einzelnen Blattbogen (14) gelangt und dass mit Beendigung des Durchlaufs die Lagen (5) durch Lösen der Klemmung auf die Ablegevorrichtung (4) abgelegt werden.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar nach dem Durchlauf der Klemmzange (13) der Klemmvorrichtung (12) durch den Durchgang (7) das Oberteil (10) der zangenartigen Vorrichtung (8) auf die Lage (5) abgesetzt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (5) im beidseitig fixierten Zustand auf die Ablegevorrichtung (4) abgelegt werden.
     
    4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil (10 oder 11) der zangenartigen Vorrichtung (8) angetrieben wird.
     
    5. Verfahren nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagen (5) vom Materialstapel (1) mittels einer Greifereinheit ergriffen und zum Führungselement (6) oder über das Führungselement (6) zum Durchgang (7) transportiert werden.
     
    6. Vorrichtung zum Aufbrechen und Belüften von blattartigen Materialstapeln (1), insbesondere von Papieilagen (5), wenigstens bestehend aus einer zangenartigen Vorrichtung mit einem axial umlaufenden Oberteil (10) und einem ebenfalls axial umlaufenden Unterteil (11), wobei Ober- und Unterteil (10,11) zueinander einen an die Lagendicke anpassbaren Durchgang (7) zum Durchführen der Lagen bilden und der Oberteil walzenartig ist und vertikal verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmvorrichtung (12) zum wenigstens einseitigen Klemmen der Lage angeordnet ist, dass Ober- und Unterteil (10, 11) der zangenartigen Vorrichtung (8) zu einem axial umlaufend ausgebildeten Führungselement (6) einen horizontalen und vertikalen Abstand aufweist und das die Klemmvorrichtung (12) die Lagen (5) über das Führungselement (6) unter einem schrägen Winkel nach unten in Bezug auf die Horizontale zum Durchgang (7) und durch diesen über eine Ablegevorrichtung (4) zieht und auf diese ablegt.
     
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (6) sowie das Unterteil (10, 11) der zangenartigen Vorrichtung (8) walzenartig ausgebildet sind.
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass Ober- und Unterteil (10, 11) der zangenartigen Vorrichtung (8) parallel übereinander angeordnet und gegensinnig umlaufend ausgebildet sind.
     
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11) bandartig ausgebildet ist.
     
    10. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11) einen größeren Durchmesser aufweist als das Oberteil (10) und aus einem elastischen Material besteht.
     
    11. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das Ober- oder das Unterteil (10 oder 11) einen Antrieb besitzt und dass beide Teile (10, 11) unterschiedliche Umlaufgeschwindigkeiten aufweisen.
     
    12. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Unterteil (11) mit einer Beschichtung versehen ist oder aus einem Material besteht, die bzw. das eine weichere Oberfläche als die Lage (5) aufweist.
     
    13. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (12) eine Klemmzange (13) aufweist, die horizontal und vertikal verfahrbar ausgebildet ist.
     
    14. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablegevorrichtung (4) ein Rüttelautomat ist und dass die Vorrichtung (3) mit dem Rüttelautomat (4) eine Einheit bildet.
     
    15. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass an der zangenartigen Vorrichtung (8) wenigstens eine Luftdüse angeordnet ist, die zusätzlich Luft zwischen die einzelnen Blattbogen (14) der Lage (5) bläst.
     
    16. Vorrichtung nach Anspruch 6 und einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zum Transport der Lage (5) vom Materialstapel (1) zum Führungselement (6) eine Greifereinheit angeordnet ist.
     


    Claims

    1. Method for breaking open and ventilating sheet-like material stacks (1), in particular paper stacks, in which method, in order to fan out the sheets (14), quires (5) of the material stack are conveyed through a passage (7) of a tongs-like apparatus (8), comprising in each case one axially circulating upper and lower part (10, 11), with the passage being formed by the upper and lower part, the quires lying on the lower part (11) and the upper part (10) lying on the quires,
    characterized in that
    the quires (5) are first of all guided to an axially circulating guide element (6), are gripped there by a clamping device (12) and are pulled over the guide element (6) at an oblique angle downwards in relation to the horizontal to the adaptable passage (7) of the tongs-like apparatus (8) and are pulled through the said passage (7) over a depositing apparatus (4), the quires (5) being displaced with respect to one another and breaking up, and air passing between the individual sheets (14), and in that, when the passing through has ended, the quires (5) are deposited onto the depositing apparatus (4) by release of the clamping actions.
     
    2. Method according to Claim 1,
    characterized in that
    the upper part (10) of the tongs-like apparatus (8) is placed onto the quire (5) immediately after the clamping tongs (13) of the clamping apparatus (12) pass through the passage (7).
     
    3. Method according to Claim 1,
    characterized in that
    the quires (5) are deposited onto the depositing apparatus (4) in the state which is fixed on both sides.
     
    4. Method according to Claims 1 to 3,
    characterized in that
    at least the upper part (10) or the lower part (11) of the tongs-like apparatus (8) is driven.
     
    5. Method according to Claim 1 and one of Claims 2 to 4,
    characterized in that
    the quires (5) are gripped from the material stack (1) by means of the gripper unit and are transported to the guide element (6) or over the guide element (6) to the passage (7).
     
    6. Apparatus for breaking open and ventilating sheet-like material stacks (1), in particular paper quires (5), at least comprising a tongs-like apparatus having an axially circulating upper part (10) and a likewise axially circulating lower part (11), the upper and the lower parts (10, 11) forming with respect to one another a passage (7) which can be adapted to the quire thickness for guiding through the quires, and the upper part being roll-like and it being possible for it to be displaced vertically,
    characterized in that
    a clamping apparatus (12) is arranged for clamping the quire at least on one side, in that upper and lower part (10, 11) of the tongs-like apparatus (8) is at a horizontal and vertical spacing from a guide element (6) which is configured so as to circulate axially, and in that the clamping apparatus (12) pulls the quires (5) over the guide element (6) at an oblique angle downwards in relation to the horizontal to the passage (7) and through the latter over a depositing apparatus (4), and deposits them onto the latter.
     
    7. Apparatus according to Claim 6,
    characterized in that
    the guide element (6) and the lower part (10, 11) of the tongs-like apparatus (8) are of roll-like configuration.
     
    8. Apparatus according to Claims 6 and 7,
    characterized in that
    the upper and lower parts (10, 11) of the tongs-like apparatus (8) are arranged in parallel above one another and are configured so as to circulate in opposite directions.
     
    9. Apparatus according to Claims 7 and 9,
    characterized in that
    the lower part (11) is of beltlike configuration.
     
    10. Apparatus according to Claim 6 and either of Claims 7 and 8,
    characterized in that
    the lower part (11) has a greater diameter than the upper part (10) and is composed of an elastic material.
     
    11. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 10,
    characterized in that
    at least the upper part (10) or the lower part (11) has a drive, and in that both parts (10, 11) have different circulating speeds.
     
    12. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 11,
    characterized in that
    the lower part (11) is provided with a coating or is composed of a material, which coating or material has a softer surface than the quire (5).
     
    13. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 12,
    characterized in that
    the clamping apparatus (12) has clamping tongs (13) which are configured such that they can be displaced horizontally and vertically.
     
    14. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 13,
    characterized in that
    the depositing apparatus (4) is a shaker machine and in that the apparatus (3) forms one unit with the shaker machine (4).
     
    15. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 14,
    characterized in that
    at least one air nozzle which additionally blows air between the individual sheets (14) of the quire (5) is arranged on the tongs-like apparatus (8).
     
    16. Apparatus according to Claim 6 and one of Claims 7 to 15,
    characterized in that
    a gripper unit is arranged for transporting the quire (5) from the material stack (1) to the guide element (6).
     


    Revendications

    1. Procédé pour rompre et ventiler des piles de matériau (1) de type feuilles, notamment des piles de papier, dans lequel des couches (5) de la pile de matériau sont transportées en vue d'ouvrir en éventail les feuilles (14) à travers un passage (7) d'un dispositif en forme de pince (8), constitué d'une partie supérieure et d'une partie inférieure (10,11) tournant axialement, sachant que le passage est formé par la partie supérieure et la partie inférieure, et que les couches reposant sur la partie inférieure (11) et la partie supérieure (10) reposent sur les couches, caractérisé en ce que les couches (5) sont d'abord guidées vers un élément de guidage (6) tournant axialement, y sont saisies par un dispositif de serrage (12) et sont tirées par le biais de l'élément de guidage (6) suivant un angle oblique vers le bas par rapport à l'horizontale vers le passage adaptable (7) du dispositif en forme de pince (8) et à travers celui-ci sur un dispositif de dépose (4), les couches (5) étant déplacées les unes vers les autres et se rompant et de l'air parvenant entre les feuilles individuelles (14), et en ce qu'à la fin du passage, les couches (5) sont déposées sur le dispositif de dépose (4) par relâchement du serrage.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que directement après le passage de la pince de serrage (13) du dispositif de serrage (12) à travers le passage (7), la partie supérieure (10) du dispositif en forme de pince (8) est descendue sur la couche (5).
     
    3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les couches (5) sont déposées sur le dispositif de dépose (4) dans létat fixé des deux côtés.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins la partie supérieure ou la partie inférieure (10 ou 11) du dispositif en forme de pince (8) est entraînée.
     
    5. Procédé selon la revendication 1 et l'une quelconque des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les couches (5) sont saisies de la pile de matériau (1) au moyen d'une unité de préhension et sont transportées jusqu'à l'élément de guidage (6) ou par le biais de l'élément de guidage (6) jusqu'au passage (7).
     
    6. Dispositif pour rompre et ventiler des piles de matériau (1) de type feuilles, notamment des couches de papier (5), constitué au moins d'un dispositif en forme de pince avec une partie supérieure tournant axialement (10) et une partie inférieure tournant également axialement (11), la partie supérieure et la partie inférieure (10,11) formant ensemble un passage (7) adaptable à l'épaisseur de la couche pour permettre le passage des couches et la partie supérieure étant de type rouleau et pouvant être déplacée verticalement, caractérisé en ce qu'un dispositif de serrage (12) pour le serrage au moins unilatéral de la couche est prévu, en ce que la partie supérieure (10) et la partie inférieure (11) du dispositif en forme de pince (8) jusqu'à un élément de guidage (6) réalisé de manière tournant axialement présente un espacement horizontal et vertical et en ce que le dispositif de serrage (12) tire les couches (5) par le biais de l'élément de guidage (6) suivant un angle oblique vers le bas par rapport à l'horizontale jusqu'au passage (7) et à travers celui-ci sur un dispositif de dépose (4) et les dépose sur ce dernier.
     
    7. Dispositif selon de la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de guidage (6) ainsi que la partie inférieure (11) du dispositif en forme de pince (8) sont réalisés en forme de rouleaux.
     
    8. Dispositif selon les revendications 6 et 7, caractérisé en ce que la partie supérieure et la partie inférieure (10, 11) du dispositif en forme de pince (8) sont disposées parallèlement l'une au-dessus de l'autre et sont réalisées de manière à tourner en sens opposés.
     
    9. Dispositif selon les revendications 7 et 9, caractérisé en ce que la partie inférieure (1) est réalisée en forme de bande.
     
    10. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que la partie inférieure (11) présente un plus grand diamètre que la partie supérieure (10) et se compose d'un matériau élastique.
     
    11. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 10, caractérisé en ce qu'au moins la partie supérieure ou la partie inférieure (10 ou 11) possède un entraînement et en ce que des deux parties (10, 11) présentent des vitesses périphériques différentes.
     
    12. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que la partie inférieure (11) es munie d'un revêtement ou se compose d'un matériau, présentant une surface plus molle que la couche (5).
     
    13. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 12, caractérisé en ce que le dispositif de serrage (12) présente une pince de serrage (13) qui est réalisée de manière à pouvoir être déplacée horizontalement et verticalement.
     
    14. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 13, caractérisé en ce que le dispositif de dépose (4) est un automate vibrant et en ce que le dispositif (3) forme avec l'automate vibrant (4) une unité.
     
    15. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 14, caractérisé en ce qu'au moins une buse à air est disposée sur le dispositif en forme de pince (8), laquelle souffle de l'air supplémentaire entre les feuilles individuelles (14) de la couche (5).
     
    16. Dispositif selon la revendication 6 et l'une quelconque des revendications 7 à 15, caractérisé en ce que pour le transport de la couche (5) depuis la pile de matériau (1) jusqu'à l'élément de guidage (6), on prévoit une unité de préhension.
     




    Zeichnung














    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente