[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubenvakuumpumpe mit den Merkmalen des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
DE-A-198 20 523 ist eine Schraubenvakuumpumpe mit diesen Merkmalen bekannt. Die genannte Schrift
offenbart darüber hinaus die vielfachen Probleme, die mit der Kühlung von Schraubenvakuumpumpen
verbunden sind, wenn diese mit hohen Leistungsdichten - kompakt und mit hohen Drehzahlen
- gebaut und betrieben werden sollen. Schraubenvakuumpumpen mit Rotorinnenkühlungen
sind außerdem aus den deutschen Offenlegungsschriften
DE 197 45 616 A1 und
DE 199 63 172 A1 bekannt. Die weitere deutsche Offenlegungsschrift
DE 100 19 066 A1 offenbart eine Schraubenvakuumpumpe mit kompaktem Aufbau.
[0003] Aus der
BE 1008 367 A3 ist ein Schraubenkompressor bekannt, in dessen Schöpfraum Öl injiziert wird. Das
injizierte Öl dient der Schmierung und Kühlung der Rotoren. Es wird im Kreislauf geführt.
Bestandteil des Kreislaufs ist ein Wärmetauscher, dem ein Lüfter zur Kühlung der Kühlflüssigkeit
zugeordnet ist. Wärmetauscher und Schraubenmaschine befinden sich im vom Lüfter erzeugten
Luftstrom, und zwar derart, dass zunächst die Schraubenmaschine von außen umströmt
wird und danach der wärmetauscher durchströmt wird.
[0004] Aus der
DE 2 217 022 und der
US 5 542 822 sind Flüssigkeitsringpumpen bekannt. Sie besitzen ein Schöpfraumgehäuse mit einem
kreisrunden Innenraum und ein darin exzentrisch angeordnetes Flügelrad. Im Gehäuse
enthaltene Betriebsflüssigkeit (im Normalfall Wasser) bildet bei einer Rotation des
Flügelrades durch Zentrifugalkraft einen gleichmäßigen Flüssigkeitsring und einen
sichelförmigen Schöpfraum. Die Flügel des Flügelrades und der Flüssigkeitsring bilden
abgeschlossene, ihr Volumen verändernde Kammern, in denen das zu fördernde Gas transportiert
wird. Die Pumpe, ihr Antrieb und ein Lüfter sind jeweils axial hintereinander angeordnet.
Beide Ausführungen weisen darüber hinaus den stets erforderlichen Flüssigkeitsbehälter
auf, in den die Betriebsflüssigkeit nach ihrem Durchtritt durch die Pumpe zusammen
mit dem geförderten Gas eintritt. Die Flüssigkeitsbehälter 1 bzw. 14 erstrecken sich
jeweils parallel zur Längsachse der Maschinen. In den Flüssigkeitsbehältern 1 bzw.
14 werden Gas und Flüssigkeit voneinander getrennt.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kühlung einer Schraubenvakuumpumpe
mit den eingangs genannten Merkmalen zu verbessern. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe
durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße zusätzliche Kühlung des Pumpengehäuses von außen, und zwar mit
einer erzwungenen Luftströmung, die beispielsweise von einem mit dem Antriebsmotor
gekoppelten Lüfter erzeugt wird, entlastet die in der Pumpe befindliche Flüssigkeitskühlung
der Rotoren erheblich. Zusätzlich ist es möglich, mit Hilfe der erzwungenen Luftströmung
auch einen Wärmetauscher zu kühlen, der von der Kühlflüssigkeit der Rotorkühlung durchströmt
ist.
[0007] Die Erfindung ermöglicht es, ein Kühlkonzept für eine Schraubenvakuumpumpe zu realisieren,
bei dem die gesamte Maschine luftgekühlt ist, obwohl zusätzlich eine Flüssigkeitskühlung
für die Rotoren vorhanden ist. Die entstehende Wärme wird zwar von zwei unterschiedlichen
Wärmeträgern (Flüssigkeit für die innere Rotorkühlung, äußerer Kühlluftstrom) aufgenommen,
letztlich aber insgesamt vom Kühlluftstrom abgeführt. Dieses gilt auch für die Abführung
von Nebenwärmeströmen, erzeugt von Motorverlusten, Getriebe- und Lagerverlusten etc..
[0008] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand eines in der Figur
schematisch dargestellten. Ausführungsbeispieles erläutert werden.
[0009] In der Figur sind die zu kühlende Schraubenvakuumpumpe mit 1, ihr Schöpfraumgehäuse
mit 2, ihre Rotoren mit 3, 4, ihr Einlass mit 5 und ihr sich an das Schöpfraumgehäuse
2 mit den Rotoren 3, 4 anschließendes Getriebe-/Motorraum-Gehäuse mit 6 bezeichnet.
Ein druckseitig gelegener Auslass ist nicht dargestellt. Im Gehäuse 6 befinden sich
der Getrieberaum 7, der Motorraum 8 mit dem Antriebsmotor 9 und ein weiterer Raum
10, der Bestandteil des Kühlflüssigkeitskreislaufs für die Rotoren 3, 4 ist.
[0010] Die Rotoren 3, 4 sind mit Wellen 11, 12 ausgerüstet, die den Getrieberaum 7 und den
Motorraum 8 durchsetzen. Über Lagerungen in den Trennwänden zwischen Schöpfraum und
Getrieberaum 7 (Trennwand 13) sowie Motorraum 8 und Kühlflüssigkeitsraum 10 (Trennwand
14) sind die Rotoren 3, 4 fliegend gelagert. Die Trennwand zwischen Getrieberaum 7
und Motorraum 8 ist mit 15 bezeichnet. Im Getrieberaum 7 befindet sich das die synchrone
Drehung der Rotoren 3, 4 bewirkende Zahnradpaar 16, 17. Die Rotorwelle 11 ist gleichzeitig
die Antriebswelle des Motors 9. Der Motor 9 kann auch eine von den Wellen 11, 12 verschiedene
Antriebswelle haben. Bei einer solchen Lösung endet seine Antriebswelle im Getrieberaum
7 und ist dort mit einem Zahnrad ausgerüstet, das mit einem der Synchronisationszahnräder
16, 17 (oder einem weiteren, nicht dargestellten Zahnrad der Welle 12) in Eingriff
steht.
[0011] Die Welle 11 durchsetzt den Raum 10, ist aus dem Gehäuse 6 der Pumpe 1 heraus geführt
und trägt an ihrem freien Ende das Rad 20 eines Ventilators oder Lüfters 21. Der Führung
der vom Lüfterrad 20 erzeugten Luftbewegung dient ein die Pumpe 1 umfassendes Gehäuse
22, das im Bereich beider Stirnseiten offen ist (Öffnungen 23, 24).
[0012] Im Sinne der Erfindung wird der Lüfter 21 so betrieben, dass die lüfter-/motorseitige
Öffnung 24 die Lufteintrittsöffnung bildet. Dieser Öffnung zugeordnet ist ein Wärmetauscher
25, der von der Kühlflüssigkeit der Rotorinnenkühlung durchströmt ist. Zweckmäßig
ist der Wärmetauscher 25 dem Lüfter 21 vorgelagert, so dass er gleichzeitig einen
Berührungsschutz für das Lüfterrad 20 bildet. Der Vorteil dieser Anordnung liegt darin,
dass der das Schöpfraumgehäuse 2 der Pumpe 1 kühlende Luftstrom vorgewärmt ist. Dadurch
wird erreicht, dass Wärmedehnungen des Schöpfraumgehäuses 2 in dem Umfange zugelassen
werden, dass die während des Betriebs der Pumpe 1 relativ hohe Temperaturen annehmenden
Rotoren 3, 4 das Gehäuse 2 nicht berühren. Vorzugsweise bestehen das Gehäuse 2 und
die Rotoren 3, 4 zur Verbesserung der Wärmeleitung aus Aluminium. Weiterhin kann das
Gehäuse 2 zur Verbesserung des Wärmekontaktes Rippen aufweisen. Durch die Größe des
Wärmetauschers 25 und auch des Verrippungsgrades des Schöpfraumgehäuses 2 wird der
Spalt zwischen den Rotoren 3, 4 und dem Gehäuse 2 eingestellt.
[0013] Der Kühlflüssigkeitskreislauf für die Kühlung der Rotoren 4, 5 ist nur schematisch
angedeutet. In den deutschen Patentanmeldungen
197 45 616,
199 63 171.9 und
199 63 172.7 sind Kühlsysteme dieser Art ausführlich beschrieben. Die Wellen 11 und 12 dienen
dem Transport des Kühlmittels (z. B. Öl) zu und von den Rotoren 3, 4. Beim dargestellten
Ausführungsbeispiel sammelt sich das die Rotoren 3, 4 verlassende Kühlmittel im Motorraum
8. Von dort aus wird es über die Leitung 26 dem Wärmetauscher 25 zugeführt. Der vom
Lüfter 21 erzeugte Luftstrom nimmt die von der Kühlflüssigkeit in den Rotoren 3, 4
aufgenommene Wärme auf. Die den Wärmetauscher 25 verlassende Flüssigkeit wird über
die Leitung 26 dem Raum 10 zugeführt. In im einzelnen nicht dargestellter Weise gelangt
sie von dort durch in den Wellen 11, 12 befindliche Bohrungen zu den Rotoren 3, 4,
durchströmt dort Kühlkanäle und gelangt durch die Wellen 11, 12 zurück in den Motorraum
8.
[0014] Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, das Kühlsystem so einzustellen, dass etwa die
Hälfte der von der Pumpe erzeugten Wärme zunächst von der Kühlflüssigkeit aufgenommen
und danach über den Wärmetauscher 25 abgeführt wird und dass die andere Hälfte unmittelbar
vom Kühlluftstrom abgeführt wird.
[0015] Insgesamt erlauben es die Merkmale nach der Erfindung, die Leistungsdichte einer
Schraubenpumpe weiter zu erhöhen. Die Pumpe kann kleiner ausgebildet und mit höheren
Oberflächentemperaturen betrieben werden. Das äußere der Luftführung dienende Gehäuse
22 hat außerdem die Funktion eines Berührungsschutzes.
1. Schraubenvakuumpumpe (1)
- mit einem Schöpfraumgehäuse (2), in dem sich zwei Schraubenrotoren (3, 4) befinden,
und
- mit einem sich an das Schöpfraumgehäuse (2) anschließenden Getriebe-/Motorraum-Gehäuse
(6);
- die Rotoren (3, 4) sind mit Wellen (11,12) ausgerüstet, die das Getriebe-/Motorraum-Gehäuse
(6) durchsetzen;
- die Rotoren (3, 4) sind mit einer Rotorinnenkühlung ausgerüstet, wobei Bohrungen
in den Wellen (11, 12) dem Transport des Kühlmittels dienen;
- zur Kühlung der die Wellen (11, 12) und Rotoren (3, 4) durchströmenden Kühlflüssigkeit
ist ein Wärmetauscher (25) vorgesehen;
die Schraubenvakuumpumpe (1) ist gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- Es ist ein äußeres Gehäuse (22) vorgesehen, das die Schraubenvakuumpumpe (1) umfasst,
- das äußere Gehäuse (22) ist mit Öffnungen (23, 24) ausgerüstet, von denen eine (24)
motorseitig angeordnet ist,
- eine das Getriebe-/Motorraum-Gehäuse (6) durchsetzende Welle (11) ist motorseitig
herausgeführt und trägt an ihrem freien Ende ein Rad (20) eines Ventilators oder Lüfters
(21)
- das Rad (20) befindet sich im Bereich der motorseitigen Öffnung (24) des Gehäuses
(22) und erzeugt einen das Schöpfraumgehäuse (2) der Pumpe (1) kühlenden Luftstrom,
- der motorseitigen Öffnung (24) ist außerdem der als Flüssigkeit-/Luft-Wärmetauscher
ausgebildete Wärmetauscher (25) derart zugeordnet, dass der das Schöpfraumgehäuse
(2) kühlende Luftstrom den Wärmetauscher (25) kühlt.
2. Schraubenvakuumpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Schöpfraumgehäuse (2) mit äußeren Rippen ausgerüstet ist.
3. Schraubenvakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schöpfraumgehäuse (2) und die Rotoren (3, 4) aus Aluminium bestehen.
4. Schraubenvakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Wärmetauscher (25) in Kühlluftströmungsrichtung vor dem Lüfter (21) befindet.
5. Schraubenvakuumpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlsystem so ausgelegt ist, dass die vom flüssigen Kühlmittel abgeführte Wärmemenge
und die direkt vom Luftstrom abgeführte Wärmemenge etwa gleich groß sind.
1. A screw-type vacuum pump (1) comprising
- a pump chamber housing (2) in which two screw rotors (3, 4) are arranged, and
- a transmission/motor chamber housing (6) adjoining the pump chamber housing (2);
- the rotors (3, 4) being provided with shafts (11, 12) passing through the transmission/motor
chamber housing (6);
- the rotors (3, 4) being equipped with an internal rotor cooling, wherein bores in
the shafts (11, 12) serve to transport a coolant;
- a heat exchanger (25) being provided to cool the cooling liquid flowing through
the shafts (11, 12) and the rotors (3, 4);
the screw-type vacuum pump (1) being characterized by the following features:
- an outer housing (22) is provided that includes the screw-type vacuum pump (1),
- the outer housing (22) is provided with openings (23, 24), one of the openings (24)
being arranged on the motor side,
- a shaft (11) passing through the transmission/motor chamber housing (6) extends
therefrom at the motor side, the free end of the shaft supports an impeller (20) of
a fan or a blower (21),
- the impeller (20) is situated in the region of the motor-side opening (24) of the
housing (22) and generates an airflow cooling the pump chamber housing (2) of the
pump (1),
- the motor-side opening (24) further has the heat exchanger (25), which is designed
as a liquid/air heat exchanger, associated thereto such that the airflow cooling the
pump chamber housing (2) cools the heat exchanger (25).
2. The screw-type vacuum pump of claim 1, characterized in that at least the pump chamber (2) is equipped with outer fins.
3. The screw-type vacuum pump of one of claims 1 or 2, characterized in that the pump chamber housing (2) and the rotors (3, 4) are constructed of aluminum.
4. The screw-type vacuum pump of one of claims 1, 2 or 3, characterized in that the heat exchanger (25) is situated upstream of the fan (21) in the direction of
the cooling air flow.
5. The screw-type vacuum pump of one of claims 1 to 4, characterized in that the cooling system is designed such that the quantity of heat dissipated by the liquid
coolant and the quantity of heat dissipated directly by the airflow are approximately
equal.
1. Pompe à vide à vis (1)
- comprenant un carter de chambre d'aspiration (2) dans lequel se trouvent deux rotors
de vis (3, 4), et
- comprenant un carter de chambre de moteur-/réducteur (6) placé à la suite du carter
de chambre d'aspiration (2) ;
- les rotors (3, 4) étant équipés d'arbres (11, 12) qui traversent le carter de chambre
de moteur/réducteur (6) ;
- les rotors (3, 4) étant équipés d'un dispositif de refroidissement intérieur de
rotor, des perçages des arbres (11, 12) servant au transport du fluide de refroidissement
;
- un échangeur de chaleur (25) étant prévu pour le refroidissement du fluide de refroidissement
qui traverse les arbres (11, 12) et les rotors (3, 4) ;
la pompe à vide à vis (1) est caractérisée par les caractéristiques suivantes :
- il est prévu un carter extérieur (22) qui renferme la pompe à vide à vis (1),
- le carter extérieur (22) est dotée d'ouvertures (23, 24) dont une (24) est disposée
côté moteur,
- un arbre (11) qui traverse le carter de chambre de moteur-/réducteur (6) émerge
côté moteur et porte à son extrémité libre une roue (20) d'un ventilateur ou aérateur
(21),
- la roue (20) se trouve dans la région de l'ouverture côté moteur (24) du carter
(22) et engendre un flux d'air qui refroidit le carter de chambre d'aspiration (2)
de la pompe (1),
- l'échangeur de chaleur (25), constitué par un échangeur de chaleur fluide/air, est
de plus associé à l'ouverture côté moteur (24), de telle sorte que le flux d'air qui
refroidit le carter de chambre d'aspiration (2) refroidit l'échangeur de chaleur (25).
2. Pompe à vide à vis selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins le carter de chambre d'aspiration (2) est doté d'ailettes extérieures.
3. Pompe à vide à vis selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le carter de chambre d'aspiration (2) et les rotors (3, 4) sont faits d'aluminium.
4. Pompe à vide à vis selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisée en ce que l'échangeur de chaleur (25) se trouve en amont du ventilateur (21) dans le sens de
l'écoulement de l'air de refroidissement.
5. Pompe à vide à vis selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le système de refroidissement est conçu de manière telle que la quantité de chaleur
dégagée par le milieu de refroidissement fluide et la quantité de chaleur dégagée
directement par le flux d'air sont à peu près égales.