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(11) |
EP 1 444 870 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
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Anmeldetag: 05.11.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/012321 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/039224 (15.05.2003 Gazette 2003/20) |
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| (54) |
BESCHLAGSYSTEM
FITTING SYSTEM
SYSTEME DE FERRURES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
| (30) |
Priorität: |
05.11.2001 DE 10153824
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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11.08.2004 Patentblatt 2004/33 |
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Patentinhaber: DORMA GmbH + Co. KG |
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58256 Ennepetal (DE) |
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Erfinder: |
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- ELMER, Hubert
A-6020 Innsbruck (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 959 530
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DE-C- 10 119 897
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Beschlagsystem nach der nicht voweröffentlichten Hauptanmeidung
DE 101 19 897.3. Das Beschlagsystem ermöglicht die drehbare Lagerung eines Türblattes
in einer Glaskonstruktion, wobei an dem Türblatt ober- und/oder unterseitig ein Beschlag
angeordnet ist, der mit einem komplementären Gegenbeschlag zusammenarbeitet.
[0002] Ein derartiges Beschlagsystem ist aus der Patentanmeldung DE 199 59 530 bekannt.
Hierzu werden vorzugsweise aus Glas gefertigte Türblätter mittels Beschlägen ober-
und/oder unterseitig drehbar in einer umgebenden Rahmenkonstruktion gelagert. Durch
die Verwendung verschiedener Gegenbeschläge eignet sich das Beschlagsystem sowohl
für Rahmenkonstruktionen aus Mauerwerk als auch aus plattenförmigen Elementen, wie
z. B. Glas. Die Türblätter können sowohl für ein- oder zweiflügelige Pendel- oder
Anschlagtüren verwendet werden. Die Drehbeschläge wirken mit denen am Rahmen installierten
Gegenbeschlägen zusammen, wobei komplementäre Lagerelemente drehbar ineinandergreifen.
Die Drehbeschläge sind in Längserstreckung durch einen Zwischenraum unter Ausbildung
gegenüberliegender Anlageflächen in zumindest teilweise beabstandete Beschlagteile
unterteilt, wobei die beiden Beschlagteile durch quer zur Längserstreckung eindrehbare
Schrauben unter Verringerung des Zwischenraumes an dem Türblatt befestigbar sind.
[0003] Problematisch ist bei derartigen Drehbeschlägen einerseits die Anordnung der Beschläge
und andererseits die Anordnung der Schrauben. Dadurch, dass der Lastabtrag ausschließlich
über die in der Türblattebene montierten Beschläge erfolgt, kann es zu unerwünschten
Verspannungen im Türblatt kommen.
[0004] Nach abgeschlossener Montage sind die Schrauben weiterhin für jedermann zugänglich
und damit nicht gegen Manipulationen oder vor Verunreinigungen geschützt. Des Weiteren
stellen die frei sichtbaren Schrauben eine Unterbrechung der Beschlagoberfläche dar,
so dass ein uneinheitlicher optischer Gesamteindruck entsteht.
[0005] Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Beschlagsystem nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1 so weiterzubilden, dass die Beschlagsanordnung stabilisiert wird und
die Beschläge manipulationssicher und geschützt ausgeführt sind, so dass darüber hinaus
eine optisch ansprechende Einheit entsteht. Des Weiteren soll die Montage des aus
der Hauptanmeidung bekannten Beschlages vereinfacht werden.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen. Vorteilhafte
Ausgestaltungen des Gegenstandes des Patentanspruches 1 sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0007] Der erfindungsgemäße Türbeschlag gemäß dem Patentanspruch 1 weist den Vorteil auf,
dass durch eine verdeckte Anordnung von den Beschlag querenden Stiften innerhalb eines
formschlüssig anbringbaren Stangenansatzes ein manipulationssicherer und optisch ansprechender
Beschlag geschaffen wird. Die Oberfläche des Beschlages bzw. des Stangenansatzes ist
unterbrechungsfrei ausgebildet und der übrigen Formgestaltung anpassbar, so dass der
Beschlag einschließlich des Stangenansatzes eine optische Einheit darstellt.
[0008] Der Beschlag ist durch einen in Längserstreckung verlaufenden Zwischenraum in zwei
Beschlagteile unterteilt, die über einen Steg einstückig miteinander verbunden sind.
Zwischen diesen Beschlagteilen wird das Türblatt klemmend eingespannt. Der Stangenansatz
wird an einem der Beschlagteile fixiert, wodurch die die Beschlagteile querenden Stifte
in ihrer Lage gesichert und abgedeckt werden. Der Stangenansatz ist parallel zur Türblattebene
angeordnet und kann außerhalb des Beschlages mittels einer Stange verlängert werden,
die optional mit dem Türblatt verbunden ist. Hierdurch werden weitere Befestigungspunkte
geschaffen, so dass Verspannungen innerhalb des Türblattes vermieden werden.
[0009] Die erfindungsgemäße Anordnung und Ausbildung der beiden Stifte innerhalb des Stangenansatzes
ermöglicht eine vereinfachte Montage des Beschlages. In einem ersten Montageschritt
wird dabei der Beschlag kraftschlüssig an dem Türblatt befestigt. Innenseitig des
Stangenansatzes ausgebildete Querbohrungen überkronen dann die vorstehenden Stiftköpfe
der querenden Stifte. In beiden Stiftköpfen sind radial umlaufende Nuten ausgebildet.
Die mechanische Verbindung des Stangenansatzes mit den Stiften erfolgt abschließend
durch ober- und unterseitig axial in den Stangenansatz eindrehbare Schrauben, die
klemmend in die Nuten der Stiftköpfe eingreifen.
[0010] Da eine Gewindeschraube im bodenseitigen Teil des Stangenansatzes eingedreht wird,
ist bei einer bodennahen Montage des Beschlages bzw. des Türblattes aufgrund des geringen
Abstandes zur horizontalen Umgebung keinerlei Zugriff hierauf möglich. Der Beschlag
ist damit manipulationssicher ausgeführt.
[0011] Um die Einstellung einer definierten Klemmkraft bei der Montage des Beschlages zu
gewährleisten, sind beide Stifte mit Klemmkraft aufbringenden Gewinden in die Beschlagteile
einschraubbar. Durch die in beiden Stiftköpfen ausgebildete Nut wird eine Positionsanzeige
geschaffen, da erst bei ausreichender Einschraubtiefe das formschlüssige Positionieren
des Stangenansatzes in dem Aufnahmekanal und nachfolgend das vollständige Eindrehen
der Schrauben in die Nuten möglich ist.
[0012] Um eine beschädigungslose Montage der Stifte zu ermöglichen, sind in den Stiftköpfen
axial eingelassene Innensechskante ausgebildet. Hierdurch ist einerseits ein definierter
Ansatz eines Werkzeuges möglich und wird gleichzeitig verhindert, dass die Stifte
beschädigt werden. Denkbar sind beispielsweise auch tangential gegenüberliegende Schlüsselflächen
oder Außensechskante.
[0013] Der die beiden Stifte verdeckende Stangenansatz kann in einer Ausgestaltung zu einer
stabilisierenden Griffstange verlängert werden, die gegebenenfalls von einem oberen
bis zu einem unteren Beschlag eines Türblattes verläuft. An den Verbindungsstellen
zwischen den Stangenteilen oder an beliebigen Orten der Stange können durch so genannte
Punktbeschläge, die das Glas durchsetzen, Verbindungen zum Türblatt geschaffen werden.
[0014] Die Stangenteile sind ineinandergesteckt, wobei die mit radial abgestuften Endbereichen
ausgebildete Stange in Ringnuten angeordnete O-Ringe aufweist, während der Stangensatz
einen querschnittsvergrößerten Bohrungsbereich aufweist. Die O-Ringe werden beim Ineinanderstecken
der Stangenteile gequetscht und bilden hierdurch eine hinreichend kraftschlüssige
Verbindung. Diese Verbindungsart ermöglicht eine einfache Montage bzw. Demontage.
[0015] Um das Türblatt mit den vormontierten Beschlägen einfach zwischen den ober- und unterseitig
in der Türöffnung vorragenden Lagerzapfen in der Lagerachse der Tür zu plazieren,
weist einer der beiden Beschläge einen seitlich öffenbaren Bereich auf. Vorteilhafterweise
ist dafür ein Lagerraum eines Beschlages seitlich öffenbar ausgebildet. Dabei wird
ein mit einer Buchse ausgestatteter Lagerkörper an der entsprechenden rahmenseitigen
Lagerstelle vormontiert, so dass anschließend das Türblatt mit dem einseitig offenen
Lagerraum unter Aufnahme des Lagerkörpers in die Lagerachse des Türblattes eingeschwenkt
werden kann. Der Lagerkörper wird dann in dem Lagerraum mit Möglichkeiten zur Feinjustage
des Türblattes innerhalb der Lagerachse befestigt. Der Lagerraum ist seitlich mittels
einer oberflächenbündig einfügbaren Abdeckung verschließbar, so dass eine optische
Einheit entsteht. Vorzugsweise werden zur Befestigung der Abdeckung seitlich einer
Mantelfläche angeordnete Clipse verwendet.
[0016] Der Beschlag, der Stangenansatz und die Stange bzw. deren Einzelteile können aus
verschiedenen Metallen, wie z. B. Messing, Eisen, Edelstahl, Aluminium oder Bronze,
aus einem geeigneten die notwendige Festigkeit aufweisenden Kunststoff oder aus entsprechenden
Mischmaterialien hergestellt werden. Der Beschlag, der Stangenansatz und die Stange
werden vorteilhafterweise in einem Gießverfahren als einstückige Teile gefertigt und
anschließend fein bearbeitet. Der fließende Verlauf der Außenkonturen vermindert dabei
gießtechnische Fertigungsprobleme.
[0017] Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Dabei
zeigen:
- Figur 1:
- Einen Teilschnitt eines an einem Türblatt montierten Beschlagsystemes einschließlich
einer Stange.
- Figur 2:
- Eine Frontansicht eines Türblattes mit entsprechenden Ausnehmungen.
- Figur 3:
- Eine Explosionsansicht eines erfindungsgemäßen Beschlages.
- Figur 4:
- Eine Schnittansicht des Beschlages gemäß Figur 3.
- Figur 5:
- Eine Draufsicht auf einen Stangenansatz.
- Figur 6:
- Eine Draufsicht auf eine Stange.
- Figur 7:
- Eine Explosionsansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Beschlages.
- Figur 8:
- Eine Schnittansicht des Beschlages gemäß Figur 7.
- Figur 9:
- Eine Ansicht des Lagerkörpers gemäß der Figur 7.
- Figur 10:
- Eine Ansicht der Abdeckung gemäß der Figur 7.
[0018] Gleiche oder gleichwirkende Bauteile sind in der nachfolgenden Beschreibung mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0019] Ein Beschlagsystem besteht üblicherweise aus mehreren Beschlägen und Gegenbeschlägen,
wobei in der nachfolgenden Beschreibung zwei verschieden ausgeführte Beschläge detailliert
dargestellt sind, die je einmal an einem Türblatt Verwendung finden müssen, um eine
einfache Montage zu gewährleisten. Beide Beschläge sind jeweils mit 1 bezeichnet.
[0020] Grundsätzlich dient der Beschlag 1 zur Lagerung, vorzugsweise aus Glas gefertigter
Türblätter 2, die ober- und/oder unterseitig drehbar in einer umgebenden Glaskonstruktion
befestigt sind, wobei eine Lagerachse in der Türblattebene verläuft. Unterschiedliche
Gegenbeschläge (nicht dargestellt) ermöglichen die Verwendung für Rahmenkonstruktionen
aus plattenförmigen Materialien oder aus Mauerwerk. Die Türblätter 2 können sowohl
für ein- oder zweiflügelige Pendel oder Anschlagtüren verwendet werden.
[0021] Der Beschlag ist aus metallischem Material gefertigt und weist vorzugsweise einen
runden Querschnitt auf. Er ist durch einen in Längserstrekkung verlaufenden Zwischenraum
3 in zwei Beschlagteile 4 und 5 unterteilt, die über einen Steg 6 einstückig miteinander
verbunden sind. Zwischen innenseitigen Anlageflächen 7 und 8 dieser Beschlagteile
4 und 5 wird das Türblatt 2 klemmend eingespannt (Figuren 1 und 2).
[0022] Der Beschlag 1 gemäß der Figuren 3 und 4 kann unterseitig an dem Türblatt 2 in einer
entsprechenden Ausnehmung 9 montiert werden. In dem Steg 6 des Beschlages 1 befindet
sich ein Lagerraum 10 mit einem einstückig ausgebildeten Drehkörper 11, der beispielsweise
das Ende einer Schließerwelle eines nicht dargestellten Türschließers kraft- und formschlüssig
aufnehmen kann. Bei einer manuellen Bewegung des Türblattes 2 wird der Türschließer
gespannt, so dass die Tür anschließend selbsttätig schließt.
[0023] Die Beschlagteile 4 und 5 sind quer von zwei parallel zueinander ausgebildeten Bohrungen
durchdrungen, wobei sich die Bohrungen jeweils aus einer Sackbohrung 12, 13 in dem
Beschlagteil 4 und jeweils einer Durchgangsbohrung 14, 15 in dem Beschlagteil 5 zusammensetzen.
Die Sackbohrungen 12 und 13 weisen je ein Innengewinde auf. In die Bohrungen werden
zwei verschieden lang ausgebildete Stifte 16, 17 eingeführt, die jeweils einen Stiftkopf
18, 19 aufweisen, in dem je ein axial eingelassener innensechskant 20 ausgebildet
ist. Jeder Stift 16, 17 weist eine radial umlaufende Nut 21, 22 und einen Gewindeschaft
23 auf. Zwischen dem Türblatt 2 und dem jeweiligen Beschlagteil 4, 5 wird eine Auflage
25, 26 eingesetzt, die als Oberflächenschutz dient. Die Auflagen 25, 26 weisen entsprechende
Öffnungen auf, die mit den Bohrungen fluchten. Zwischen den Beschlagteilen 4, 5 können
außerdem nicht dargestellte Abstandshalter in Form von Ringscheiben anordenbar sein,
die den Abstand bzw. die Klemmkraft zwischen den Beschlagteilen 4, 5 bei der Verschraubung
mit dem Türblatt 2 begrenzen.
[0024] Ein runder Stangenansatz 27 ist an dem Beschlagteil 5 fixiert, wobei das Beschlagteil
5 hierzu bereichsweise mit einem Aufnahmekanal 28 ausgebildet ist, in dem der Stangenansatz
27 formschlüssig anliegt. Der Stangenansatz 27 ist mittels einer Stange 29 verlängerbar,
die als Griff- oder Stabilierungsstange dient und in einem oberen Beschlag 1 endet.
Der Stangenansatz 27 gemäß Figur 5 ist ober- und unterseitig zentrisch von axialen
Gewindebohrungen 30, 31 durchdrungen, wobei die Gewindebohrung 30 einen querschnittsvergrößerten
Bohrungsbereich 32 aufweist. In die Gewindebohrungen 30, 31 sind jeweils Schrauben
33 einschraubbar. Des Weiteren weist der Stangenansatz 27 zwei Querbohrungen 34, 35
auf, die in den Gewindebohrungen 30, 31 enden. Diese beiden Querbohrungen 34, 35 weisen
den gleichen Abstand auf, wie die entsprechenden Bohrungen in den Beschlagteilen 4
und 5.
[0025] Das Stangenteil 29 gemäß Figur 6 ist beiderends mit einem radial abgestuften Endbereich
36 ausgebildet, wobei in in diesem Endbereich 36 ausgebildeten Ringnuten 37 O-Ringe
38 angeordnet sind.
[0026] Da die Beschläge 1 an dem Türblatt 2 vormontiert werden, weist einer der beiden Beschläge
1 einen seitlich öffenbaren Bereich auf, um das Türblatt 2 mit den vormontierten Beschlägen
1 zwischen den ober- und unterseitig in der Türöffnung vorragenden Lagerzapfen in
der Lagerachse der Tür plazieren zu können.
[0027] Gemäß der Figuren 7 bis 10 ist dafür ein Beschlag 1 vorgesehen, dessen Lagerraum
39 seitlich öffenbar ist. In dem Lagerraum 39 ist ein Lagerkörper 40 befestigbar,
wobei eine nicht dargestellte Schraubverbindung einen einstückig an dem Lagerkörper
40 angeformten Befestigungsansatz 46 durchgreift. Um eine Justage des Türblattes 2
innerhalb der Lagerachse zu ermöglichen, ist der Befestigungsansatz 46 mit einem Langloch
41 ausgebildet. Innerhalb des Lagerkörpers 40 ist der rahmenseitige Lagerzapfen mittels
einer Buchse 42 drehbar gelagert. Der Lagerraum 39 ist seitlich mittels einer Abdeckung
43 verschließbar. Eine Mantelfläche 44 der Abdeckung 43 ist konvex ausgebildet, so
dass sich die Abdeckung 43 oberflächenbündig in die Außenfläche des übrigen Beschlages
1 einfügt und eine optische Einheit entsteht. Zur Befestigung der Abdeckung 43 sind
seitlich der Mantelfläche 44 Clipse 45 angeordnet.
[0028] Die eigentliche Montage des Beschlages 1 erfolgt dergestalt, dass das Türblatt 2
zwischen den Anlageflächen 7, 8 und den Auflagen 25, 26 der Beschlagteile 4, 5 eingeklemmt
wird. Dabei werden die beiden Stifte 16, 17 in die entsprechenden Bohrungen 12 bis
15 eingeschraubt und verklemmt das Türblatt 2. Anschließend wird der Stangenansatz
27 mit den beiden Querbohrungen 34, 35 über die im Aufnahmekanal 28 vorragenden Stiftköpfe
18, 19 formschlüssig positioniert. Die mechanische Verbindung des Stangenansatzes
27 mit den Stiften 16, 17 erfolgt abschließend durch ober- und unterseitig axial in
die Gewindebohrungen 30, 31 des Stangenansatzes 27 eindrehbare Schrauben 33, die in
die Nuten 21, 22 der Stiftköpfe 18, 19 kraftschlüssig eingreifen. Hierdurch erfolgt
die mechanische und kraftschlüssige Verbindung des Stangenansatzes 27 mit dem Beschlagteil
5. Da der Stangenansatz 27 nach der Montage des Türblattes 2 nahezu direkt über dem
Boden verläuft und die Schraube 33 bündig in dem Stangenansatz 27 verschraubt ist,
ist ein manipulationssicherer Beschlag 1 geschaffen worden, der darüber hinaus auch
optisch ansprechend aussieht.
[0029] Der oberseitige Beschlag 1 wird analog zur vorstehenden Beschreibung montiert, wobei
die Stange 29 vor der endgültigen Befestigung des entsprechenden Stangenansatzes 27
des oberen Beschlages 1 eingesetzt wird. Die Stange 29 wird dabei beiderends mit dem
jeweiligen Endbereich 36 in den querschnittsvergrößerten Bohrungsbereich 32 des jeweiligen
Stangenansatzes 27 eingesteckt. Die O-Ringe 38 werden beim Ineinanderstecken gequetscht
und bilden hierdurch eine hinreichend kraftschlüssige Verbindung aller Stangenteile.
[0030] Die abschließende Montage des Türblattes 2 in der Türöffnung zwischen den ortsfest
vorhandenen oberen und unteren Lagerstellen wird nachfolgend kurz beschrieben. Der
unterseitige Beschlag 1 wird mit seinem Drehkörper 11 auf den entsprechenden unteren
Lagerzapfen gesteckt und das Türblatt 2 in die Ebene der Lagerachse geschwenkt. Vorab
wird auf den oberen Lagerzapfen des Türblattes 2 der Lagerkörper 40 mit der innenliegenden
Buchse 42 aufgesteckt. Anschließend wird das Türblatt 2 mit dem einseitig offenen
Lagerraum 39 unter Aufnahme des Lagerkörpers 40 vollständig in die Lagerachse des
Türblattes 2 eingeschwenkt. Der Lagerkörper 40 wird dann in dem Lagerraum 39 mittels
des Befestigungsansatzes 46 und des Langloches 41 feinjustiert und befestigt. Abschließend
wird der Lagerraum 39 und der darin befindliche Lagerkörper 40 mittels der einclipsbaren
Abdeckung 43 verschlossen.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 1
- Beschlag
- 2
- Türblatt
- 3
- Zwischenraum
- 4
- Beschlagteil
- 5
- Beschlagteil
- 6
- Steg
- 7
- Anlagefläche
- 8
- Anlagefläche
- 9
- Ausnehmung
- 10
- Lagerraum
- 11
- Drehkörper
- 12
- Sackbohrung
- 13
- Sackbohrung
- 14
- Durchgangsbohrung
- 15
- Durchgangsbohrung
- 16
- Stift
- 17
- Stift
- 18
- Stiftkopf
- 19
- Stiftkopf
- 20
- Innensechskant
- 21
- Nut
- 22
- Nut
- 23
- Gewindeschaft
- 25
- Auflage
- 26
- Auflage
- 27
- Stangenansatz
- 28
- Aufnahmekanal
- 29
- Stange
- 30
- Gewindebohrung
- 31
- Gewindebohrung
- 32
- Bohrungsbereich
- 33
- Schraube
- 34
- Querbohrung
- 35
- Querbohrung
- 36
- Endbereich
- 37
- Ringnut
- 38
- O-Ring
- 39
- Lagerraum
- 40
- Lagerkörper
- 41
- Langloch
- 42
- Buchse
- 43
- Abdeckung
- 44
- Mantelfläche
- 45
- Clipse
- 46
- Befestigungsansatz
1. Beschlagsystem zur drehbaren Lagerung eines Türblattes (2) in einer Glaskonstruktion,
wobei an dem Türblatt (2) ober- und/oder unterseitig ein Beschlag (1) angeordnet ist,
der mit einem komplementären Gegenbeschlag zusammenarbeitet, wobei eine Lagerachse
in der Türblattebene verläuft und jeder Beschlag (1) in Längserstreckung durch einen
Zwischenraum (3) unter Ausbildung gegenüberliegender Anlageflächen (7, 8) in zumindest
teilweise beabstandete Beschlagteile (4, 5) unterteilt ist, die formschlüssig an einer
Ausnehmung (9) des Türblattes (2) anordenbar sind, wobei die Beschlagteile (4, 5)
durch quer zur Längserstreckung in Durchgangsbohrungen (14, 15) und Sackbohrungen
(12, 13) der beiden Beschlagteile (4, 5) einführbare Stifte (16, 17) unter Verringerung
des Zwischenraumes (3) an dem Türblatt (2) befestigbar sind, und wobei ein an dem
einen Beschlagteil (5) befestigbarer Stangenansatz (27) des Beschlags parallel zur
Türblattebene angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stangenansatz (27) durch mindestens eine Schraube (33) derart an den Stiften
(16, 17) befestigt wird, dass die Stifte (16, 17) manipulationssicher durch den Stangenansatz
(27) abgedeckt werden.
2. Beschlagsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Stiftköpfe (18, 19) der Stifte (16, 17) vorstehend in einem Aufnahmekanal (28) des
Beschlagteiles (5) angeordnet sind und der Stangenansatz (27) zwei beabstandet ausgebildete
Querbohrungen (34, 35) aufweist.
3. Beschlagsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftköpfe (18, 19) der Stifte (16, 17) radial umlaufende Nuten (21, 22) aufweisen
und der Stangenansatz (27) beiderends je eine axiale Gewindebohrung (30, 31) aufweist,
in der je eine Querbohrungen (34, 35) endet.
4. Beschlagsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass Schrauben (33) in die Gewindebohrungen (30, 31) eindrehbar sind und in die Nuten
(21, 22) klemmend eingreifen.
5. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stifte (16, 17) in die mit einem Innengewinde ausgebildeten Sackbohrungen (12,
13) einschraubbar sind.
6. Beschlagsystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftköpfe (18, 19) und die Querbohrungen (34, 35) komplementär zueinander ausgebildet
sind.
7. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stifte (16, 17) axial orientierte Innensechskante (20) aufweisen.
8. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stange (29) in den Stangenansatz (27) reibschlüssig steckbar ist, wobei ein
radial abgestufter Endbereich (36) der Stange (29) in einen querschnittsvergrößerten
Bohrungsbereich (32) des Stangenansatzes (27) einführbar ist und der Endbereich (36)
radial umlaufende Ringnuten (37) mit darin angeordneten O-Ringen (38) aufweist.
9. Beschlagsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stange (29) symmetrisch ausgebildet ist und beiderends in Stangenansätze (27)
von Beschlägen (1) einführbar ist.
10. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Türblatt (2) und den Anlageflächen (7, 8) je eine Auflage (25, 26) angeordnet
ist.
11. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagefläche (7) eines Beschlagteiles (4) abgestuft ausgebildet ist.
12. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschlagteile (4, 5) durch einen Steg (6) einstückig miteinander verbunden sind
und in dem Steg (6) ein Lagerraum (10, 39) ausgebildet ist.
13. Beschlagsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagerzapfen einer Schließerwelle eines Türschließers unverdrehbar in dem Lagerraum
(10) des Beschlages (1) angeordnet ist.
14. Beschlagsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerraum (39) seitlich öffenbar ausgebildet ist.
15. Beschlagsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lagerkörper (40) seitlich in den Lagerraum (39) einsetzbar und befestigbar ist.
16. Beschlagsystem nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkörper (40) justierbar in dem Lagerraum (39) befestigbar ist.
17. Beschlagsystem nach einem der Ansprüche 15-16, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Lagerkörpers (40) eine Buchse (42) angeordnet ist.
18. Beschlagsystem nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerraum (39) mittels einer Abdeckung (43) verschließbar ist.
19. Beschlagsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mantelfläche (44) der Abdeckung (43) oberflächenbündig zum Beschlag (1) anordenbar
ist.
20. Beschlagsystem nach einem der Ansprüche 18-19, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (43) mittels Clipsen (45) an dem Beschlag (1) befestigbar ist.
21. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschlagsystem aus Stahl, Edelstahl, Leichtmetall, Buntmetall oder einem geeigneten
Kunststoff besteht.
22. Beschlagsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Beschlag (1), der Stangenansatz (27) und die Stange (29) als Gussteil
gefertigt sind.
1. A fitting system for a rotatable support of a door leaf (2) in a glass construction,
a fitting (1) being disposed at the top side and/or the bottom side of the door leaf
(2) and cooperating with a complementary counter-fitting, a bearing axis extending
in the plane of the door leaf, and each fitting (1), in the longitudinal extension,
being divided into fitting members (4, 5), which are at least partially spaced apart
by means of an interspace (3) while forming opposite contact surfaces (7, 8), which
members can be positively disposed at a recess (9) of the door leaf (2), the fitting
members (4, 5) being able to be fastened at the door leaf (2) by means of pins (16,
17), which are insertable transversely with regard to the longitudinal extension into
through boreholes (14, 15) and pocket boreholes (12, 13) of the two fitting members
(4, 5), and reduce the interspace (3), and a bar extension (27) of the fitting, which
can be fastened at the one fitting member (5), being disposed parallel to the plane
of the door leaf, characterized in that the bar extension (27) is fastened at the pins (16, 17), by means of at least one
screw (33), such that the pins (16, 17) are covered and protected against manipulation
through the bar extension (27).
2. A fitting system according to claim 1, characterized in that heads (18, 19) of the pins (16, 17) are disposed in a reception channel (28) of the
fitting member (5) and protrude therefrom, and the bar extension (27) has two transverse
boreholes (34, 35), which are spaced apart.
3. A fitting system according to claim 1 or 2, characterized in that the heads (18, 19) of the pins (16, 17) present radial peripheral grooves (21, 22),
and the bar extension (27) at each end has one axial threaded borehole (34, 35), in
which terminates one transverse borehole (34, 35) each.
4. A fitting system according to claim 3, characterized in that screws (33) can be screwed into the threaded boreholes (30, 31) and engage in the
grooves (21, 22) in a clamping manner.
5. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that the pins (16, 17) can be screwed into the pocket boreholes (12, 13) having a female
thread.
6. A fitting system according to one of the claims 2 to 4, characterized in that the pin heads (18, 19) and the transverse boreholes (34, 35) are designed complementary
with regard to each other.
7. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that both pins (16, 17) present axially oriented hexagon sockets (20).
8. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that a bar (29) can be frictionally introduced into the bar extension (27), a radially
stepped end portion (36) of the bar (29) being insertable into a bore portion (32)
of the bar extension (27) having an enlarged cross-section, and in that the end portion (36) presents circumferential radial ring grooves (37), which have
O-rings (38) disposed therein.
9. A fitting system according to claim 8, characterized in that the bar (29) is formed symmetrically and both ends are insertable into bar extensions
(27) of fittings (1).
10. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that one respective insert (25, 26) is placed between the door leaf (2) and the contact
surfaces (7, 8).
11. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that the contact surface (7) of one fitting member (4) has steps.
12. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that the fitting members (4, 5) are integrally connected to each other by means of a web
(6), and a bearing space (10, 39) is formed within the web (6).
13. A fitting system according to claim 12, characterized in that a bearing journal of a closer shaft of a door closer is non rotatably disposed within
the bearing space (10) of the fitting (1).
14. A fitting system according to claim 12, characterized in that the bearing space (39) is formed such that it can be laterally opened.
15. A fitting system according to claim 14, characterized in that a bearing body (40) can be inserted laterally into the bearing space (39) and fastened.
16. A fitting system according to claim 15, characterized in that the bearing body (40) can be fastened and adjusted in the bearing space (39).
17. A fitting system according to one of the claims 15 to 16, characterized in that a bushing (42) is disposed within the bearing body (40).
18. A fitting system according to one of the claims 12 to 17, characterized in that the bearing space (39) can be closed by means of a cover (43).
19. A fitting system according to claim 18, characterized in that a circumferential surface (44) of the cover (43) can be disposed flush with the top
surface of the fitting (1).
20. A fitting system according to one of the claims 18 to 19, characterized in that the cover (43) can be fastened at the fitting (1) by means of clips (45).
21. A fitting system according to one of the preceding claims characterized in that the fitting system is made of steel, stainless steel, light-metal, nonferrous metal,
or of a suitable plastic material.
22. A fitting system according to one of the preceding claims, characterized in that at the least the fitting (1), the bar extension (27) and the bar (29) are castings.
1. Système de ferrures pour supporter un vantail de porte (2) de façon rotative dans
une structure en verre, une ferrure (1) étant agencée sur le haut et/ou le bas d'un
vantail de porte (2), qui coopère avec une ferrure opposée complémentaire, un axe
de support s'étendant dans le plan du vantail de porte et chaque ferrure (1) étant
subdivisée en des pièces de ferrure (4, 5) au moins partiellement espacées dans la
direction longitudinale en formant de surfaces de contact opposées (7, 8), lesquelles
pièces pouvant être agencées de façon positive dans un évidement (9) du vantail de
porte (2), les pièces de ferrure (4, 5) pouvant être fixées sur le vantail de porte
(2) par l'intermédiaire de goujons (16, 17) pouvant être insérés, transversalement
par rapport à la direction longitudinale, dans des trous de passage (14, 15) et des
trous borgnes (12, 13) des deux pièces de ferrure (4, 5) tout en réduisant l'espacement,
et une extension de barre (27) de la ferrure pouvant être fixée sur une pièce de ferrure
(5) est agencée parallèlement par rapport au plan du vantail de porte, caractérisé en ce que l'extension de barre (27) est fixée aux goujons (16, 17) par au moins un boulon (33)
de façon à ce que les goujons (16, 17) sont couverts et protégés contre la manipulation
au moyen de l'extension de barre (27).
2. Système de ferrures selon la revendication 1, caractérisé en ce que des têtes (18, 19) des goujons (16, 17) sont agencées en saillie dans une cannelure
de réception (28) de la pièce de ferrure (5) et en ce que l'extension de barre (27) présente deux perçages transversaux (34, 35) espacés.
3. Système de ferrures selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les têtes (18, 19) des goujons (16, 17) présentent des rainures radiales circonférentielles
(21, 22) et l'extension de barre (27) présente, à chacune des deux extrémités, un
perçage taraudé axial (30, 31) dans chacun desquels se termine un perçage transversal
(34, 35).
4. Système de ferrures selon la revendication 3, caractérisé en ce que des boulons (33) se vissent dans les perçages taraudés (30, 31) et s'engagent de
façon serrante dans les rainures (21,22).
5. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les goujons (16, 17) se vissent dans les trous borgnes (12, 13) aménagés avec un
taraudage.
6. Système de ferrures selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisé en ce que les têtes de goujons (18, 19) et les perçages transversaux (34, 35) sont aménagés
de façon complémentaire les uns par rapport aux autres.
7. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux goujons (16, 17) présentent des têtes à six pans creux (20) orientées axialement.
8. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une barre (29) s'introduit par frottement dans l'extension de barre (27), une partie
terminale radialement graduée (36) de la barre (29) s'introduisant dans une partie
percée (32) à section augmentée de l'extension de barre (27) et la partie terminale
(36) présentant des rainures annulaires radiales circonférentielles (37) avec des
joints ronds (38) y agencés.
9. Système de ferrures selon la revendication 8, caractérisé en ce que la barre (29) est aménagée de façon symétrique et peut être insérée par ses deux
extrémités dans des extensions de barre (27) des ferrures (1).
10. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une couche (25, 26) est agencée respectivement entre le vantail de porte (2) et les
surfaces de contact (7).
11. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface de contact (7) d'une pièce de ferrure (4) est aménagée de façon graduée.
12. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les pièces de ferrures (4, 5) sont connectées l'une à l'autre par l'intermédiaire
d'une entretoise (6) pour former une seule pièce, et en ce qu'un espace de support (10, 39) est aménagé dans l'entretoise (6).
13. Système de ferrures selon la revendication 12, caractérisé en ce qu'un tourillon d'un arbre de fermeture d'un ferme-porte est agencé de façon non rotative
dans l'espace de support (10) de la ferrure (1).
14. Système de ferrures selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'espace de support (39) est aménagé pour pouvoir être ouvert latéralement.
15. Système de ferrures selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'un corps de palier (40) s'introduit latéralement dans l'espace de support (39) et
peut y être fixé.
16. Système de ferrures selon la revendication 15, caractérisé en ce que le corps de palier (40) peut être fixé de façon ajustable dans l'espace de support
(39).
17. Système de ferrures selon l'une des revendications 15 à 16, caractérisé en ce qu'une douille (42) est agencée dans le corps de palier (40).
18. Système de ferrures selon l'une des revendications 12 à 17, caractérisé en ce que l'espace de support (39) se ferme au moyen d'un couvercle (43).
19. Système de ferrures selon la revendication 18, caractérisé en ce qu'une surface d'enveloppe (44) du couvercle (43) peut être agencée affleurant de la
surface de la ferrure (1).
20. Système de ferrures selon la revendication 18 à 19, caractérisé en ce que le couvercle (43) peut être fixé sur la ferrure (1) au moyens de clips (45).
21. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le système de ferrures est réalisé en acier, en acier inoxydable, en métal léger,
en métal non ferreux ou en une matière plastique appropriée.
22. Système de ferrures selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins la ferrure (1), l'extension de barre (27) et la barre (29) sont réalisés
comme pièces moulées en fonte.