| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 445 494 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
21.06.2006 Patentblatt 2006/25 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.02.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Stellelement mit Lageerkennung
Actuator with position sensor
Actionneur avec capteur de position
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
04.02.2003 DE 10304551
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
11.08.2004 Patentblatt 2004/33 |
| (73) |
Patentinhaber: MANN+HUMMEL GmbH |
|
71638 Ludwigsburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Haubold, Thomas
71672 Marbach (DE)
- Traichel, Dirk
74821 Bietigheim-Bissingen (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 345 459 DE-A- 10 049 505 DE-C- 4 201 827 GB-A- 2 100 443 US-A- 4 793 241
|
EP-A- 0 721 067 DE-A- 10 053 995 FR-A- 2 664 946 US-A- 4 665 558
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft ein Stellelement nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Stellelemente zur Betätigung von Stelleinrichtungen wie z. B. Klappen, Drehschiebern
oder auch Ventilen sind im weiten Umfang im Stand der Technik bekannt. Für viele Anwendungen
ist es notwendig, zumindest die Endstellungen einer mit dem Antrieb des Stellelementes
korrespondierend verbundenen Kolbenstange zu detektieren und zu überwachen. Es ist
aus der EP 0 345 459 B1 bekannt, innerhalb eines Druckraumes eines pneumatischen Stellelementes
einen elektrischen Schalter anzuordnen, welcher abhängig von der Lage der Kolbenstange
relativ zum Gehäuse betätigbar ist. Bei dem Erz reichen einer vorbestimmten Position
durch die Kolbenstange wird der Schalter ausgelöst und gibt so ein elektrisches Signal
aus. Der Schalter ist bewusst im Druckraum des pneumatischen Stellelementes angeordnet,
um so vor Verschmutzung und Korrosion durch aggressive Medien geschützt zu sein. Ebenso
sind dem Fachmann Stellelemente bekannt, bei dem die Lageerkennung über die Abnahme
eines Signals eines Schleifpotentiometers erfolgt.
[0003] Nachteilig bei diesen Lösungen ist zum einen die Verschleißanfälligkeit dieser kontaktgesteuerten
Endlagenerkennung sowie die dadurch bedingte Anfälligkeit im Hinblick auf eine verlässliche
Signalausgabe. Ebenso besteht die Gefahr einer Korrosion der Kontakte oder der Schleifkontakte
des Potentiometers, besonders bei dem Kontakt mit Chemikadien oder aggressiven Medien.
Ein weiterer Nachteil des Schleifpotentiometers ist die auf tretende Temperaturdrift
bei sich stark verändernden Temperaturen und dadurch die Unzuverlässigkeit des ausgegebenen
Signales. Eine weitere Vorrichtung mit Magnetsensoren ist in DE 4201827 offenbart.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Stellelement mit einer integrierten
Lageerkennung zu schaffen, welches einfach aufgebaut ist, mit einer verschleißfreien
Lageerkennung arbeitet und durch den einfachen Austausch weniger Teile innerhalb eines
großen Anwendungsspektrums anwendbar ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht
darin, nicht nur eine Endlagenerfassung des Stellelementes zu bieten, sondern auch
die Möglichkeit, den Weg zwischen den Endlagen zu erfassen. Diese Aufgabe wird durch
die Merkmale der Patentansprüche 1 und 10 gelöst.
Vorteile der Erfindung
[0005] Das erfindungsgemäße Stellelement weist ein Gehäuse mit einem darin angeordneten
Antrieb und wenigstens einem Mittel zur Lageerkennung auf, wobei eine im Gehäuse beweglich
gelagerte Kolbenstange zur Ausübung einer Kraftwirkung mit dem Antrieb korrespondierend
verbunden ist. Hierbei besteht das Mittel zur Lageerkennung aus wenigstens einem ortsfest
angeordneten Hall-Sensor und wenigstens einem zum Hall-Sensor korrespondierenden,
beweglich angeordneten Magneten. Das von dem Magneten ausgehende magnetische Feld
erzeugt in Abhängigkeit der Position des Magneten zum Hall-Sensor einen Magnetfluss
durch den Hall-Sensor. Der Antrieb ist bevorzugt über ein Unterdruckgehäuse mit Membran,
also pneumatisch realisiert, kann jedoch auch elektrisch, mechanisch oder hydraulisch
ausgeführt sein. Hierbei kann die Ausführung des Stellelementes vollständig aus Kunststoff,
aus einem Materialmix zwischen Kunststoff und Metall oder rein aus Metall bestehen.
Die im Gehäuse beweglich gelagerte Kolbenstange weist hierbei bevorzugt einen viereckigen
Querschnitt auf, kann jedoch auch ohne Einschränkung einen kreisrunden (ovalen) oder
mehreckigen Querschnitt aufweisen. Ebenso kann sie gerade oder auch gekrümmt ausgeführt
sein. Sie ist korrespondierend mit dem Antrieb verbunden, wobei die Verbindung lösbarer
oder unlösbarer Natur sein kann und es auch möglich ist, diese Verbindung über ein
zwischengeschaltetes Getriebe oder Umschaltgetriebe oder eine anders geartete Umlenkung
auszuführen. Die Lageerkennung wird bei dem erfindungsgemäßen Stellelement berührungslos
über einen ortsfest im oder am Gehäuse angeordneten Hall-Sensor mit wenigstens einem
hierzu korrespondierenden beweglichen Magneten realisiert. Das von dem Magneten erzeugte
magnetische Feld erzeugt abhängig von der Lage des Magneten zum Hall-Sensor einen
Magnetfluss durch den Hall-Sensor und dadurch ein geändertes Signal am Ausgang desselben.
Da die ausgegebenen Hallspannung proportional zur magnetischen Induktion ist, werden
Hall-Sensoren zur Messung von Magnetfeldern verwendet. Die im Stand der Technik bekannten
Hall-Sensoren besitzen wahlweise einen analogen oder einen digitalen Signalausgang,
sind zum Teil voll programmierbar, wodurch eventuelle Temperaturdrifts oder sonstige
Störgrößen programmtechnisch eliminiert werden können, und sie können von ihrer Funktion
her wie kontaktlose Potentiometer angesehen werden. Durch die Art ihrer Anbringung
können Hall-Sensoren translatorische Bewegungsabläufe inklusive deren Endpunkte sowie
rotatorische Bewegungsabläufe inklusive Endpunkte und Winkelerfassung aufnehmen; dieses
geschieht durch die Änderung des magnetischen Feldes und Magnetflusses bei der Annäherung
oder der Entfernung eines Magneten. Die Vorteile der Erfindung sind ganz klar in der
berührungslosen Erfassung der Lageänderung und des damit vergrößerten Einsatzbereiches
auch unter aggressiven Medien und erhöhten Temperaturschwankungen zu sehen. Durch
die berührungslose Lageerkennung ist ein mechanischer Verschleiß vollständig ausgeschlossen,
wodurch die Reproduzierbarkeit und die Dauerfestigkeit bzw. Störunempfindlichkeit
stark erhöht werden. Weiterhin ist der technische Aufwand dieser erfinderischen Lösung
geringer als im Stand der Technik, da die Lageerkennung innerhalb des Stellelementes
unabhängig vom Antrieb erfolgt und so auf die verschiedensten Antriebsmöglichkeiten
adaptierbar ist. Als Beispiele lassen sich so pneumatische Steller für Drehschieber
oder Schaltklappen angeben, ebenso wäre ein pneumatischer Antrieb für z. B. eine Zentralverriegelung
in der Automobiltechnik denkbar sowie viele weitere Lösungen, in denen ein Stellelement
zur Verstellung einer Stelleinrichtung mit der Notwendigkeit einer Lageerkennung benötigt
werden.
[0006] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Kolbenstange über wenigstens
eine Drehscheibe korrespondierend mit einer Welle verbunden und wandelt so eine translatorische
Bewegung der Kolbenstange in eine rotatorische Bewegung der Welle um. Dieses ist vergleichbar
z. B. mit dem Kurbeltrieb eines Fahrrades, in dem eine annähernd translatorische Bewegung
des Beines im Hinblick auf die Pedale in eine rotatorische Bewegung auf den Kettenantrieb
umgewandelt wird. Dadurch, dass die Kolbenstange beweglich im Gehäuse und korrespondierend
mit dem Antrieb des Stellelementes verbunden ist, ist es für sie möglich, einen gewissen
Winkelversatz zuzulassen, um so einer annähernden Kreisbahn des Verbindungspunktes
zwischen Kolbenstange und Drehscheibe im äußeren Bereich der Drehscheibe zu folgen.
Es ist allerdings auch denkbar, dass diese Umsetzung über eine Art Umsetzungsgetriebe
erfolgt und durch dieses die translatorische Bewegung in eine rotatorische Bewegung
umgewandelt wird. Die so angetriebene Welle kann z. B. eine Schaltklappe, einen Schaltklappenverband
oder einen Drehschieber innerhalb eines gewissen Winkelbereiches verdrehen. Es sind
jedoch auch andere Möglichkeiten denkbar, in denen eine Kraftübertragung durch eine
rotatorische Bewegung notwendig ist. Die Drehscheibe kann die Form einer im wesentlichen
kreisrunden volumenbehafteten Scheibe sein, aber auch hier sind den Gestaltungsmöglichkeiten
nahezu keine Grenzen gesetzt. So kann die Drehscheibe auch eckiger oder ovaler Form
sein und im Extremfall sogar nur aus einer Umlenkstange bestehen. Die hierzu notwendigen
kinematischen Umsetzungen dürften dem Fachmann wohl bekannt sein und bedürfen so keiner
weiteren Beispiele.
[0007] Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist der Hall-Sensor der Lageerkennung
lösbar in dem Gehäuse des Stellelementes angeordnet. Dieses beinhaltet, dass in dem
Gehäuse korrespondierend zum Hall-Sensor Mittel vorgesehen sind, an denen der Hall-Sensor
über eine lösbare Verbindung, wie z. B. eine Schraubverbindung, eine Clipsverbindung
oder auch eine reine Steckverbindung sowie sonstige im Stand der Technik bekannte
Verbindungsarten lösbar mit dem Gehäuse verbunden wird. Dies hat insbesondere den
Vorteil einer fakultativen Möglichkeit der Verwendung des Hall-Sensors, weiterhin
bietet sich die Möglichkeit über entsprechend mehrere im Gehäuse vorgesehene Aufnahmepunkte
den Hall-Sensor in Abhängigkeit der Einsatzbedingung und des Einsatzzweckes an verschiedenen
Punkten des Gehäuses zur Lageerkennung anzubringen.
[0008] In einer hierzu alternativen Ausgestaltung ist der Hall-Sensor unlösbar in dem Gehäuse
des Stellelementes angeordnet. Hierzu wird der Hall-Sensor an dem dafür vorgesehenen
Aufnahmepunkt im Gehäuse über ein Klebverfahren bzw. ein Schweißverfahren oder sonstige
im Stand der Technik bekannte Mittel zur unlösbaren Verbindung zweier Elemente mit
dem Gehäuse verbunden. Durch die unlösbare Verbindung können mögliche Fehler durch
eine Lageveränderung des Hall-Sensors, z. B. durch Vibrationen und der damit verbundenen
verfälschten Signalausgabe minimiert werden. Eine besondere Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, dass zur Verstärkung des Magnetflusses des beweglich angeordneten Magneten
wenigstens ein Flussleitblech am Hall-Sensor angeordnet ist und dieses Flussleitblech
in vorbestimmten Positionen die Pole des Magneten im wesentlichen überdeckt. Mit Hilfe
dieses Flussleitbleches lässt sich der Magnetfluss bis zu einem dreistelligen Faktor
verstärken, welches eine höhere Genauigkeit der Lageerkennung sowie eines höhere Unempfindlichkeit
gegenüber äußeren Einflüssen, wie z. B. Verunreinigungen durch Schmutz oder Öl zur
Folge hat. Dieses Flussleitblech ist zum einen korrespondierend mit dem Hall-Sensor
verbunden und überdeckt zumindest in einem Teilbereich die Bahn des beweglich im Gehäuse
geführten Magneten bei der Lageänderung durch die Kolbenstange. Bevorzugt gleicht
dabei die Form des Flussleitbleches einer U-Form, wobei die beiden Schenkel des U
jeweils den Nord und den Südpol des Magneten an wenigstens einem Punkt des Magneten
auf seiner Bewegungsbahn abdekken.
[0009] In einer Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein Magnet an der Kolbenstange
angeordnet und der Hall-Sensor erfasst die translatorische Lageänderung der Kolbenstange.
Bevorzugt ist hierbei der wenigstens eine Magnet in die Kolbenstange integriert, so
dass sich ein möglichst ungehinderter Magnetfluss ergibt. Der Magnet kann hierbei
in Aussparungen in die Kolbenstange integriert werden und mit ihr über lösbare oder
unlösbare Verbindungsarten verbunden werden. Bevorzugt weist der Magnet hierbei eine
Zylinder- bzw. Stiftform auf, jedoch sind auch andere Formen denkbar und technisch
realisierbar. Da der Magnet nun bei Betätigung des Antriebs und der dadurch ausgeführten
Bewegung der Kolbenstange eine Relativbewegung zum ortsfest angeordneten Hall-Sensor
vollführt, wird in dem Hall-Sensor durch die Änderung des Magnetflusses in Abhängigkeit
von der Position des Magneten ein unterschiedliches Signal zur Identifizierung der
Lageänderung bzw. auch zur Erkennung der Endlagen ausgegeben.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens ein Magnet an der
Drehscheibe angeordnet und der Hall-Sensor erfasst so die rotatorische Lageänderung
der Welle. Hierbei ist der Hall-Sensor ortsfest so im Gehäuse angeordnet, dass er
korrespondierend mit einer Lageänderung des Magneten durch Verdrehen der Drehscheibe
durch den dadurch geänderten Magnetfluss eine Lageänderung der Drehscheibe und der
korrespondierend damit verbundenen Welle aufnehmen kann. So kann auf einfache Art
und Weise der Drehwinkel ausgehend von einer Nullposition der angetriebenen Welle
erfasst werden. Der bevorzugte Anwendungsfall sind hierbei Drehschieber, die an die
Welle angeschlossen sind, oder auch Schaltklappen oder Schaltklappenwände, es sind
jedoch auch andere Anwendungsfälle denkbar und möglich, bei denen die Position der
Welle und der Drehwinkel der Welle für eine Auswertung von Relevanz sind. Bei dem
Einsatz eines programmierbaren Hall-Sensors besteht weiterhin die Möglichkeit eines
Zweipunktabgleiches mit der Funktionsprüfung einschließlich des zu schaltenden Bauteiles.
Dieses ist z. B. bei der Fertigung direkt am Bandende möglich und erhöht so in sehr
hohem Maße die Zeit- und Kosteneffizienz. Auch lässt sich das Stellelement inklusive
des zu schaltenden Bauteües so einfach und günstig kalibrieren, was zu einer sehr
hohen Aussagegenauigkeit führt. Die vom Hall-Sensor ausgegebenen Daten können so z.
B. an das Motorsteuergerät im Kfz weitergegeben werden und erfüllen so die Anforderungen
an die On Bord Diagnose (OBD), die in modernen Kraftfahrzeugen zur Erfüllung der Abgasvorschriften
und zur Erzielung von Redundanzen vorgeschrieben ist. Der wenigstens eine an der Drehscheibe
angeordnete Magnet kann mit der Drehscheibe lösbar oder unlösbar verbunden werden
und verändert durch die Drehbewegung der Drehscheibe seinen Magnetfluss relativ zum
ortsfesten Hall-Sensor. Die Form des Magneten hat hierbei keinen Einfluss auf die
Funktion der Lageerkennung.
[0011] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der Hall-Sensor zur Erkennung
von vorbestimmten Positionen einen Ausgang für ein digitales Signal auf. Hierdurch
ist es möglich, einfach z. B. die Endlagen der Bewegung zu detektieren und auszugeben.
Der Hall-Sensor fungiert hierbei als einfache Endlagenerkennung und ersetzt so den
aus dem Stand der Technik bekannten Schließkontakt. In Abhängigkeit von der Signalstärke
und einer eventuellen Programmierung des Hall-Sensors lässt sich so eine nahezu beliebig
genaue Endlage und Positionserkennung realisieren.
[0012] Ebenso ist es möglich, gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, dass der
Hall-Sensor zur Erkennung eines Lageverlaufes einen Ausgang für ein analoges Signal
aufweist. Hierbei verändert sich das ausgegebene Signal in Abhängigkeit zur Änderung
des Magnetflusses. Diese Änderung erfolgt, sobald der bewegliche wenigstens eine Magnet
eine Relativbewegung zum ortsfest angeordneten Hall-Sensor ausführt. Mit Hilfe einer
entweder im Hall-Sensor implementierten oder extern vorhandenen Auswertelogik lässt
sich so jeder Bewegungspunkt der Kolbenstange oder des Drehschiebers erkennen und
ausgeben. Diese Möglichkeit lässt also demnach auch Rückschlüsse über die aktuelle
Position zwischen den beiden Endlagen zu.
[0013] Diese und weitere Merkmale von bevorzugten Weiterbildungen der Erfindung gehen außer
aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen
Merkmale jeweils für sich allein oder zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei
der Ausführungsform der Erfindung und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte
sowie für sich schutzfähige Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht
wird.
Zeichnung
[0014] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematischen
Ausführungsbeispielen beschrieben. Hierbei zeigen
- Figur 1
- eine schematische Ansicht eines Stellelementes mit Lageerkennung und Kraftumleitung,
- Figur 2
- eine Schnittansicht der Kraftumleitung gemäß A - A von Figur 1,
- Figur 3
- eine schematische Ansicht eines Stellelementes mit Lageerkennung ohne Kraftumleitung,
- Figur 4
- eine schematische Ansicht der Vergrößerung der Lageerkennung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0015] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Stellelementes 10, hier als Unterdruckstellelement
ausgeführt, mit einem Unterdruckanschluss 11, welcher an einen Unterdruckraum 12 mit
einer darin eingebetteten Feder 13 angeschlossen ist. Der Unterdruckraum wird gebildet
aus einem Gehäuseoberteil 14, welches dichtend mit einem Gehäuseunterteil 15 verbunden
ist. Die Feder 13 stützt sich einerseits im Gehäuseoberteil 14 und andererseits an
einer Federauflage 16, welche mit einer Kolbenstange 17 verbunden ist, ab. Die Kolbenstange
17 wird im unteren Bereich des Gehäuseunterteils 15 beweglich aus diesem herausgeführt,
und durch eine Membran 18 wird der Unterdruckraum 12 dichtend von der Umgebung getrennt.
Die Membrane 18 und die Federauflage 16 sind miteinander verbunden, wodurch bei Anlegen
eines Unterdruckes die Kolbenstange 17 gegen die Federkraft der Feder 13 in Richtung
des Gehäuseoberteils 14 angezogen wird. An ihrem unteren Ende weist die Kolbenstange
17 eine Durchgangsbohrung 19 auf, durch die ein Zapfen 20, welcher drehbar exzentrisch
in einer Drehscheibe 22 gelagert ist, durchgreift. Zur Fixierung des Zapfens 20 in
der Durchgangsbohrung 19 ist am Ende des Zapfens 20 ein Sicherungsring 21 eingebettet.
Die Drehscheibe 22 ist konzentrisch fest mit einer Welle 23 verbunden, wobei die Welle
über ein Kugellager 24 gelagert ist. Durch die feste Verbindung zwischen Drehscheibe
22 und Welle 23 kann eine Rotationskraft von der Drehscheibe auf die Welle übertragen
werden, wobei im weiteren Verlauf der Welle 23 z. B. ein Drehschieber oder ein Schaltklappenverband,
welcher drehbar betätigt wird, angeschlossen werden kann. Da die Kolbenstange 17 beweglich
im Gehäuseunterteil 15 gelagert ist, kann sie im unteren Bereich der Kreisbahn des
an der Drehscheibe 22 befestigten Zapfens 20 folgen und so über eine translatorisch
nach oben gerichtete Bewegung die Drehscheibe 22 und die damit verbundene Welle 23
zu einer rotatorischen Bewegung überführen.
[0016] Im oberen Bereich der Kolbenstange 17 sind zwei Magnete 25a und 25b angeordnet. Diese
sind in die Kolbenstange 17 eingelassen und fest mir ihr verbunden. In der unteren
Stellung der Kolbenstange 17 auf Höhe des Magneten 25a ist ortsfest im Gehäuse ein
Hall-Sensor 26 angeordnet. Dieser ist über eine geschlossene Kabelführung 27 mit einem
Steckerausgang 28 verbunden. Das System aus Hall-Sensor 26, geschlossener Kabelführung
27 und Steckerausgang 28 ist im oberen Bereich des Gehäuseunterteiles 15 in eine dort
angeordnete Einclipsöffnung 29 in Richtung X eingeclipst. Mit diesem Aufbau des Stellelementes
10 ist es möglich, entweder über einen Hall-Sensor 26 mit digitalem Ausgang die beiden
Endlagen der Kolbenstange 17 zu erfassen, oder den gesamten Wegverlauf der Kolbenstange
17 über einen Hall-Sensor 26 mit analogem Ausgangssignal aufzunehmen. Die untere Endlage
der Kolbenstange 17 ist dadurch charakterisiert, dass sich hier der Magnet 25a auf
Höhe des ortsfesten Hall-Sensors 26 befindet. Die obere Endlage der Kolbenstange 17
wird dann erreicht, sobald sich der Magnet 25b auf Höhe des Hall-Sensors 26 befindet.
Da der Hall-Sensor 26 auf eine Änderung der Magnetfeldstärke bzw. des Magnetflusses
reagiert, gibt er ein Endlagensignal bei Erreichen der höchsten Magnetfeldstärke aus.
Die höchste Magnetfeldstärke wird dann erreicht, sobald sich der Magnet exakt auf
Höhe des Hall-Sensors befindet. Hier ist deutlich der einfache Aufbau des erfindungsgemäßen
Stellelements zu erkennen. Durch die Anordnung des Hall-Sensors 26 und der Magnete
25a und 25b außerhalb des Druckraumes 12 lässt sich eine sehr geringe Bauhöhe des
pneumatischen Antriebes erzielen, wobei sich hier das berührungslose Sensieren als
sehr vorteilhaft erweist, da dieser Bereich zwangsläufig nicht ganz frei von Verschmutzungen
und aggressiven Medien ist. Sollte in dieser Konstellation ein Hall-Sensor mit einem
analogen Ausgang eingesetzt werden, so ließe sich durch das Abnehmen der Magnetfeldstärke
zwischen den beiden Magneten 25a und 25b der genaue Wegverlauf der Kolbenstange 17
ausgeben. Diese Werte können dann z. B. durch ein Motorsteuergerät ausgewertet werden
und dann in die Berechnung z. B. eines Kennfeldes mit einfließen.
[0017] Die Figur 2 zeigt den Schnitt A - A als seitliche Draufsicht auf die Drehscheibe
22. Der Figur 1 entsprechende Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. In
diesem Schnitt ist zu erkennen, dass sich die Drehscheibe 22 konzentrisch auf der
Welle 23 befindet und mit dieser drehfest verbunden ist. Der Verbindungszapfen 20
zwischen Kolbenstange 17 und Drehscheibe 22 ist exzentrisch angeordnet und bewirkt
so bei translatorischer Bewegung der Kolbenstange 17 ein Verdrehen der Drehscheibe
22 und damit auch der damit verbundenen Welle 23.
[0018] Die Figur 3 zeigt eine schematische Ansicht einer Variante des erfindungsgemäßen
Stellelementes 10. Der Figur 1 entsprechende Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Dieses pneumatische Stellelement 10 unterscheidet sich von dem Stellelement
10 der Figur 1 dadurch, dass hier keine Umwandlung der translatorischen Bewegung der
Kolbenstange 17 in eine rotatorische Bewegung einer Welle 23 vollzogen wird. Ein weiterer
wichtiger Unterschied ist, dass hier auf der Kolbenstange 17 nur ein Magnet 25 angeordnet
ist. Bei einer digitalen Auslegung des Hall-Sensors kann über den Hall-Sensor nur
die Endlage der Kolbenstange 17 bei mit Unterdruck beaufschlagtem Stellelement 10
erfasst werden. Sobald der Magnet 25 durch Verschiebung der Kolbenstange 17 in Richtung
Gehäuseoberteil 14 in Deckung mit dem Hall-Sensor 26 ist, wird das Signal zur Erreichung
des Endanschlages vom Hall-Sensor ausgegeben. Das in Figur 3 gezeigte Stellelement
10 befindet sich in der zweiten Endlage der Kolbenstange 17, wobei diese mechanisch
durch die Wandungen des Gehäuseunterteiles 15 begrenzt wird. Dieses ist eine einfache
Variante des erfindungsgemäßen Stellelementes. Mit einem Hall-Sensor 26, welcher einen
analogen Ausgang besitzt, lässt sich auch in dieser Anordnung die gesamte Lageänderung
der Kolbenstange 17 erfassen. In diesem Fall steigt die Stärke des Magnetfeldes kontinuierlich
bis zum Endanschlag in der mit Unterdruck beaufschlagten Form an. Durch eine geeignete
Programmierung und Kalibrierung des Hall-Sensors 26 lässt sich auch in dieser einfachen
Form eine kontrollierte Wegaufnahme erzielen. Sollte auf Grund der Platzverhältnisse
eine am Gehäuse angebrachte geschlossene Kabelführung 27 nicht möglich sein, ist es
bei allen Varianten ebenso möglich, mit einer offenen Kabelführung zu arbeiten und
den Steckerausgang 28 an einem weiteren Bauteil in Nähe des Stellelementes anzuordnen.
[0019] Die Figur 4 zeigt die schematische Ansicht einer Vergrößerung des Hall-Sensors mit
daran angebrachten Flussleitblechen. Der Figur 1 entsprechende Bauteile sind mit gleichen
Bezugszeichen versehen. In dieser Figur geht die Kolbenstange 17 in die Blattebene
hinein, das System zur Lageerkennung ist im Schnitt auf Höhe des Hall-Sensors 26 dargestellt.
Es ist zu erkennen, dass ein Sensorgehäuse 31 mit Steckerausgang 28 in eine korrespondierende
Aufnahme des Gehäuseunterteils 15 eingeclipst wird. Im Sensorgehäuse 31 sind der Hall-Sensor
26 sowie zwei Flussleitbleche 30 eingebettet. Es ist zu erkennen, dass die Flussleitbleche
30 den in der Kolbenstange 17 eingebetteten Magneten 25 in dieser Position vollständig
überdecken. Der von dem Magneten 25 ausgehende magnetische Fluss wird durch die Flussleitbleche
30 bis zu einem dreistelligen Faktor verstärkt und vergrößert so im selben Maße die
Empfindlichkeit des Hall-Sensors 26 auf eine Änderung des Magnetflusses. Bei einer
Bewegung der Kolbenstange 17 in die Blattebene hinein oder aus ihr heraus, ergibt
die dadurch resultierende Änderung der magnetischen Feldstärke eine unterschiedliche
magnetische Induktion in dem Hall-Sensor 26 und damit ein geändertes Ausgangssignal
am Steckerausgang 28. Die Ausstattung mit den Flussleitblechen 30 ist jedoch optional
und nicht zwingend erforderlich zur Detektierung einer geänderten Magnetfeldstärke
durch eine Bewegung der Kolbenstange 17. Die Flussleitbleche 30 dienen zur Verstärkung
des magnetischen Feldes und beinhalten so die Möglichkeit des Einsatzes eines weniger
empfindlichen Hall-Sensors 26 mit den damit verbundenen Kostenvorteilen.
1. Stellelement, insbesondere zur Betätigung von Drehschiebern, mit einem Gehäuse (14,15),
einem darin angeordneten Antrieb und wenigstens einem Mittel zur Lageerkennung, wobei
eine im Gehäuse (14,15) beweglich gelagerte Kolbenstange (17) zur Ausübung einer Kraftwirkung
mit dem Antrieb korrespondierend verbunden ist, wobei_das Mittel zur Lageerkennung
wenigstens einen ortsfesten Hall-Sensor (26) und wenigstens einen zum Hall-Sensor
(26) korrespondierenden beweglichen Magneten (25) umfasst, wobei der Magnet (25) ein
magnetisches Feld zur Erzeugung eines Magnetflusses erzeugt, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstärkung des Magnetflusses wenigstens ein Flussleitblech (30) am Hall-Sensor
(26) angeordnet ist und dieses Flussleitblech (30) in vorbestimmten Positionen die
Pole des Magneten (25) im wesentlichen überdeckt, wobei das oder die Flussleitbleche
(30) zwei gegenübediegende Flächen aufweist, die den Magneten (25) überdecken.
2. Stellelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange (17) über wenigstens eine Drehscheibe (22) korrespondierend mit
einer Welle(23) verbunden ist und so eine translatorische Bewegung der Kolbenstange
(17) in eine rotatorische Bewegung der Welle (23) umwandelt.
3. Stellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hall-Sensor (26) lösbar in dem Gehäuse (14,15) des Stellelementes angeordnet
ist.
4. Stellelement nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hall-Sensor (26) unlösbar in dem Gehäuse (14,15) des Stellelementes angeordnet
ist.
5. Stellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Magnet (25) an der Kolbenstange (17) angeordnet ist und der Hall-Sensor
(26) die translatorische Lageänderung der Kolbenstange (17) erfasst.
6. Stellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Magnet (25) an der Drehscheibe (22) angeordnet ist und der Hall-Sensor
(26) die rotatorische Lageänderung der Welle (23) erfasst.
7. Stellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hall-Sensor (26) zur Erkennung von vorbestimmten Positionen einen Ausgang für
ein digitales Signal aufweist.
8. Stellelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hall-Sensor (26) zur Erkennung eines Lageverlaufes einen Ausgang für ein analoges
Signal aufweist.
1. Actuating element, more especially for the actuation of rotary discs, said actuating
element having a housing (14, 15), a driving means disposed therein and at least one
means for position detection, wherein a piston rod (17), which is mounted so as to
be displaceable in the housing (14,15), is connected to the driving means in a corresponding
manner for exerting a dynamic effect, wherein the means for position detection includes
at least one stationary Hall sensor (26) and at least one displaceable magnet (25)
corresponding with the Hall sensor (26), wherein the magnet (25) generates a magnetic
field to generate a magnetic flux, characterised in that to amplify the magnetic flux at least one flux deflector plate (30) is disposed on
the Hall sensor (26) and, in predetermined positions, this flux deflector plate (30)
covers the poles of the magnet (25) in a substantial manner, wherein the flux deflector
plate / or plates include two oppositely situated faces, which cover the magnet (25).
2. Actuating element according to claim 1, characterised in that the piston rod (17) is connected in a corresponding manner to a shaft (23) via at
least one rotary disc (22) and in this way converts a translational movement of the
piston rod (23) into a rotational movement of the shaft (23).
3. Actuating element according to one of the preceding claims, characterised in that the Hall sensor (26) is disposed so as to be detachable in the housing (14, 15) of
the actuating element.
4. Actuating element according to one of claims 1 to 2, characterised in that the Hall sensor (26) is disposed so as to be non-detachable in the housing (14, 15)
of the actuating element.
5. Actuating element according to one of the preceding claims, characterised in that at least one magnet (25) is disposed on the piston rod (17) and the Hall sensor (26)
detects the translational change in position of the piston rod (17).
6. Actuating element according to one of the preceding claims 1 to 5, characterised in that at least one magnet (25) is disposed on the rotary disc (22) and the Hall sensor
detects the rotational change in position of the shaft (23).
7. Actuating element according to one of the preceding claims, characterised in that the Hall sensor (26) includes an output for a digital signal for detecting predetermined
positions.
8. Actuating element according to one of the preceding claims 1 to 6, characterised in that the Hall sensor (26) includes an output for an analogue signal for detecting a variation
in position.
1. Actionneur, notamment pour des tiroirs rotatifs, comprenant un boîtier (14, 15), comportant
un entraînement et au moins un capteur de position, une tige de piston (17) mobile
dans le boîtier (14, 15) étant reliée de manière correspondante à l'entraînement pour
exercer une force, le capteur de position comprenant au moins un capteur à effet Hall
fixe (26) et au moins un aimant (25) mobile correspondant au capteur à effet Hall
(26), l'aimant (25) générant un champ magnétique pour créer un flux magnétique,
caractérisé en ce que
pour amplifier le flux magnétique, on dispose sur le capteur à effet Hall (26) au
moins un déflecteur de flux (30) qui recouvre essentiellement dans des positions données
les pôles de l'aimant (25), le et/ou les déflecteurs de flux (30) présentant deux
surfaces opposées recouvrant les aimants (25).
2. Actionneur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la tige de piston (17) est reliée de manière correspondante à un arbre (23) par au
moins un tiroir rotatif (22) qui transforme le mouvement translatoire de la tige de
piston (17) en un mouvement rotatoire de l'arbre (23).
3. Actionneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par
le capteur à effet Hall (26) amovible dans le boîtier (14, 15) de l'actionneur.
4. Actionneur selon l'une quelconque des revendications 1 à 2,
caractérisé par
le capteur à effet Hall (26) inamovible dans le boîtier (14, 15) de l'actionneur.
5. Actionneur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins un aimant (25) est disposé sur la tige de piston (17) et le capteur à effet
Hall (26) détecte la modification translatoire de la position de la tige de piston
(17).
6. Actionneur selon l'une des revendications précédentes 1 à 5,
caractérisé en ce qu'
au moins un aimant (25) est disposé sur le tiroir rotatif (22) et le capteur à effet
Hall (26) détecte la modification rotatoire de la position de l'arbre (23).
7. Actionneur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le capteur à effet Hall (26) présente une sortie pour un signal numérique pour détecter
des positions données.
8. Actionneur selon l'une des revendications précédentes 1 à 6,
caractérisé en ce que
le capteur à effet Hall (26) présente une sortie pour un signal analogique pour détecter
un tracé de position.

