[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Härtungsgerät für einen Beschichtungsstoff,
wobei der Beschichtungsstoff in einem flüssigen Ausgangszustand auf eine zu beschichtende
Oberfläche, insbesondere aus Holz oder Holzwerkstoff, auftragbar und danach durch
Bestrahlung mit UV-Strahlung chemisch schnell aushärtbar ist und wobei das Härtungsgerät
mindestens einen UV-Strahler zur Erzeugung von auf den aufgetragenen Beschichtungsstoff
richtbarer UV-Strahlung sowie Mittel zum Verfahren des Härtungsgeräts oder zumindest
des UV-Strahlers relativ zu der den auszuhärtenden Beschichtungsstoff tragenden Oberfläche
aufweist.
[0002] Aus der DE 30 45 077 A1 sind ein Verfahren zum Versiegeln von Parkettböden und eine
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens bekannt. Bei diesem Versiegelungsverfahren
erfolgen nacheinander wenigstens zwei Lackauftragungen, wobei die nächste Lackauftragung
erst nach dem Trocknen des zuvor aufgetragenen Lackes erfolgt. Die Trocknung bzw.
Aushärtung der Lacke erfolgt mittels eines UV-Strahlers, der auf einem von einer Bedienungsperson
zu schiebenden Wagen angeordnet ist. Zusätzlich erfolgt üblicherweise nach dem Auftragen
und Aushärten der zweiten Lackschicht noch ein Lackzwischenschliff und anschließend
entweder der Auftrag eines weiteren UV-härtenden Überzugslacks oder eines konventionellen
Lacks auf Polyurethanbasis oder auf säurehärtender Basis oder auf Öl/Kunstharz-Basis.
[0003] Ersichtlich ist das Beschichtungsverfahren hier sehr material- und zeitaufwendig,
da mindestens zwei, in der Regel sogar mehr als zwei Lackschichten aufgetragen und
ausgehärtet werden müssen. Durch den von Hand zu bewegenden Wagen mit dem UV-Strahler
ist zudem eine zuverlässige und exakte Dosierung der auf den zu härtenden Lack gerichteten
UV-Strahlung nicht gewährleistet, da bei der Bewegungsgeschwindigkeit des von Hand
bewegten Wagens mit dem UV-Strahler große Schwankungen auftreten können, die zu entsprechenden
Schwankungen der UV-Strahlungsdosis pro Flächeneinheit des auszuhärtenden Lacks führen.
Eine zu schnelle Bewegung des UV-Strahlers führt zu einer unvollständigen Härtung
des Lacks; bei einer zu langsamen Bewegung kann es zu Schäden am Lack oder an der
den Lack tragenden Oberfläche durch eine zu intensive UV-Bestrahlung und Überhitzung
kommen.
[0004] Aus der EP 1 048 362 A2 ist ein Verfahren zum Aushärten von Fußbodenbeschichtungen
bekannt, das langwellige und kurzwellige ultraviolette Strahlung verwendet. Wesentlich
ist bei diesem Verfahren, daß die beiden sich in ihrer Wellenlänge unterscheidenden
ultravioletten Strahlungen nacheinander auf die Fußbodenbeschichtung einwirken, wobei
die Bestrahlung zunächst mit der langwelligen UV-Strahlung und anschließend mit der
kurzwelligen UV-Strahlung erfolgt. Für die Bestrahlung der Fußbodenbeschichtung wird
eine selbstfahrende Vorrichtung mit eigenem Generator und einem Fahrersitz und Bedienungselementen
vorgeschlagen, die technisch sehr aufwendig ist und eine große Baugröße besitzt, die
einen Einsatz in Wohnund Büroräumen ausschließt. Der an der Vorrichtung verwendete
UV-Strahler ist ebenfalls technisch sehr aufwendig, da er für jede UV-Wellenlänge
jeweils eine eigene Gruppe von zwei verschiedenen UV-Strahlungsquellen benötigt.
[0005] Aus US 4 999 216 ist schließlich ein Verfahren bekannt, das sich speziell mit der
Beschichtung von Betonböden mit einer durch UV-Strahlung härtbaren Beschichtung befaßt.
Diese Schrift geht von an sich bekannten, mittels UV-Strahlung härtbaren Beschichtungen
aus, die jedoch für eine unmittelbare Beschichtung von Betonböden wegen deren chemisch
basischen Charakters nicht geeignet sind. Deshalb werden chemisch speziell zusammengesetzte
Beschichtungsstoffe vorgeschlagen, die unmittelbar und ohne Auftrag einer Grundierung
auf einen Betonfußboden aufgetragen und dann mittels UV-Strahlung gehärtet werden
können. Die Beschichtungsstoffe sind in ihrer chemischen Zusammensetzung relativ komplex
und dadurch aufwendig in ihrer Herstellung. Aufgrund ihrer speziellen Ausrichtung
für die unmittelbare Beschichtung von Betonböden sind sie für andere Oberfläche, insbesondere
aus Holz oder Holzwerkstoff, weniger geeignet.
[0006] Bei allen bekannten Vorrichtungen ist zudem als Nachteil zu erwähnen, daß sie sich
nicht mit dem Problem einer Überhitzung der Vorrichtung selbst und der bestrahlten
Oberfläche befassen. Neben UV-Strahlung erzeugen UV-Strahler eine sehr große Wärmemenge,
die zu sehr hohen Temperaturen von mehreren hundert °C zumindest der dem UV-Strahler
benachbarten Teile der Vorrichtung führen können, was für die Lebensdauer des Strahlers
schädlich und für das Bedienungspersonal gefährlich werden kann. Auch zu thermischen
Schäden an der bestrahlten Oberfläche kann es dabei kommen.
[0007] Für die vorliegende Erfindung stellt sich deshalb die Aufgabe, ein Härtungsgerät
für einen Beschichtungsstoff anzugeben, das gegenüber dem bekannten Stand der Technik
Vorteile aufweist. Insbesondere soll der Einsatz des Härtungsgeräts physikalisch und
chemisch unbedenklich sein und das Härtungsgerät soll für eine Verwendung auch in
Wohn- und Büroräumen gut geeignet sein. Die Benutzung des Härtungsgeräts soll dabei
für die Arbeitskräfte, die mit dem Aushärten der Beschichtung befaßt sind, sowie für
das Gerät selbst und für die bestrahlte Oberfläche keine Gefahren verursachen. Zudem
soll der Vorgang des Aushärtens der Beschichtung schnell und unter Gewährleistung
einer hohen Beschichtungsqualität ablaufen. Weiterhin soll je nach Art und Dicke der
auszuhärtenden Beschichtung das Härtungsgerät an die jeweiligen Erfordernisse flexibel
anpaßbar sein.
[0008] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß mit einem Härtungsgerät, das dadurch
gekennzeichnet ist,
- daß mit dem UV-Strahler eine UV-Strahlung in einem auf den Beschichtungsstoff abgestimmten
und eine Ozonbildung ausschließenden Wellenlängenbereich zwischen 215 und 450 nm erzeugbar
ist,
- daß der UV-Strahler mittels einer elektronischen Vorschalteinheit in seiner Strahlungsleistung
regelbar und auf einer vorgebbaren Strahlungsleistung haltbar ist,
- daß die Mittel zum Verfahren des Härtungsgeräts oder zumindest des UV-Strahlers relativ
zu der den auszuhärtenden Beschichtungsstoff tragenden Oberfläche mindestens einen
in seiner Geschwindigkeit regelbaren Bewegungsantrieb umfassen und
- daß die von dem UV-Strahler abgegebene Strahlungsleistung über die Vorschalteinheit
so mit der Geschwindigkeit des Bewegungsantriebes gekoppelt ist, daß eine pro Flächeneinheit
des Beschichtungsstoffs diesem zugeführte UV-Strahlungsdosis im wesentlichen konstant
bleibt.
[0009] Die Bildung von für die Arbeitskräfte, die die Beschichtung herstellen, schädlichem
Ozon wird durch die angegebene Wellenlänge der UV-Strahlung ausgeschlossen. Durch
die Vorschalteinheit des UV-Strahlers wird gewährleistet, daß dieser eine vorgegebene
Strahlungsleistung tatsächlich und dauerhaft abgibt, so daß eine konstante und hohe
Qualität der fertigen Beschichtung gewährleistet wird. Ein wichtiger Beitrag zur Gewährleistung
der hohen und gleichmäßigen Beschichtungsqualität besteht schließlich auch darin,
daß die Mittel zum Verfahren des Härtungsgeräts oder zumindest des UV-Strahlers relativ
zu der den auszuhärtenden Beschichtungsstoff tragenden Oberfläche einen regelbaren
Bewegungsantrieb umfassen und daß die von dem UV-Strahler abgegebene Strahlungsleistung
über die Vorschalteinheit mit der Geschwindigkeit des Bewegungsantriebes gekoppelt
ist. Hierdurch kann ein vorgegebenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Strahlungsleistung
auch bei Geschwindigkeitsänderungen konstant eingehalten werden, wodurch die pro Flächeneinheit
auf die Beschichtung einwirkende Dosis der UV-Strahlung konstant auf einem vorgegebenen
Wert gehalten wird. Eine zu schwache oder zu starke UV-Bestrahlung mit Folgeschäden
für die Beschichtung wird so sicher vermieden und es lassen sich hochwertige Beschichtungen
auch mit weniger geübtem oder weniger fachkundigem Personal erzielen.
[0010] Der Beschichtungsstoff besteht bevorzugt aus natürlichen pflanzlichen Rohstoffen
in Form von Ölen und Hartwachsen. Ein derartiger Beschichtungsstoff ist in chemischer
Hinsicht sowohl für das Arbeitspersonal, das die Beschichtung herstellt, als auch
für Bewohner oder Benutzer eines Raumes, in dem sich die fertige Beschichtung später
befindet, unbedenklich.
[0011] Insgesamt wird also mit der vorliegenden Erfindung ein auf den Beschichtungsstoff
abgestimmtes Härtungsgerät geschaffen, das sowohl für die Arbeitskräfte, die die Beschichtung
herstellen, als auch für die Benutzer der Räume, die mit der Beschichtung versehene
Oberflächen haben, Gesundheitsgefahren vermeidet. Gleichzeitig wird eine hohe und
gleichmäßige Qualität der fertigen Beschichtung bei einem geringen Aufwand für die
Herstellung der Beschichtung erreicht.
[0012] In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Härtungsgerät ein sich auf einem
Fußboden als zu beschichtende Oberfläche abstützendes Fahrgestell als Teil des Bewegungsantriebes
aufweist. Bei der Beschichtung eines Fußbodens kann das Härtungsgerät auf dem Fußboden
selbst bewegt werden, wobei lediglich darauf zu achten ist, daß die sich auf dem Fußboden
abstützenden Teile des Fahrgestells den Fußboden nur in bereits mit der UV-Strahlung
gehärteten Bereichen der Beschichtung berühren. Dies ist durch eine geeignete Positionierung
des UV-Strahlers problemlos zu erreichen.
[0013] Hinsichtlich des Fahrgestells des Härtungsgerätes sind unterschiedliche Ausführungen
möglich. Eine bevorzugte Ausführung sieht vor, daß das Fahrgestell wenigstens ein
Rad aufweist, das mit einem Antriebsmotor gekoppelt oder koppelbar ist. Je nach Größe
und Gewicht des Härtungsgerätes kann dieses auch mehrere, beispielsweise drei oder
vier Räder in seinem Fahrgestell aufweisen, von denen ein Rad oder mehrere Räder antreibbar
sind.
[0014] Alternativ kann das Fahrgestell eine oder mehrere Raupenketten aufweisen, wobei wenigstens
eine Raupenkette mit einem Antriebsmotor gekoppelt oder koppelbar ist. Eine solche
Raupenkette oder Anordnung mehrerer Raupenketten hat insbesondere den Vorteil einer
Verteilung des Gewichts des Härtungsgerätes auf eine größere Fläche, wodurch zu hohe
punktuelle Belastungen eines Fußbodens vermieden werden können.
[0015] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß das Fahrgestell Mittel zur Erzeugung eines
zumindest einen Teil des Härtungsgeräts tragenden Tragluftkissens umfaßt, wobei diese
Mittel mit einem Antriebsmotor gekoppelt oder koppelbar sind. Mittels eines derartigen
Tragluftkissens kann das gesamte Gewicht oder zumindest ein Teil des Gewichts des
Härtungsgeräts aufgenommen werden, ohne daß ein mechanischer Kontakt zu dem Fußboden
besteht. Ein mechanischer Kontakt zum Fußboden ist lediglich noch insoweit erforderlich,
als er für die Sicherstellung einer gewünschten Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit
gebraucht wird.
[0016] Weiter schlägt die Erfindung vor, daß das Härtungsgerät ein sich auf dem Fußboden
abstützendes Fahrgestell als Teil des Bewegungsantriebes aufweist und daß das Härtungsgerät
eine zumindest den UV-Strahler tragende, antreibbare Hubeinrichtung zumindest zum
Heben und Senken des UV-Strahlers umfaßt. Mit einem derartigen Härtungsgerät kann
eine auf einer Wandfläche oder auf der Unterseite einer Deckenfläche aufgetragene
Beschichtung problemlos und insbesondere genau dosiert und gleichmäßig mit UV-Strahlung
bestrahlt und so gehärtet werden, ohne daß das Bedienungspersonal körperlich belastet
wird.
[0017] Da unterschiedliche UV-härtende Beschichtungsstoffe je nach ihrer konkreten Zusammensetzung
und je nach der Dikke ihres Auftrages für ihre Aushärtung eine jeweils unterschiedliche,
passende UV-Strahlungsdosis benötigen, schlägt die Erfindung hinsichtlich des Härtungsgerätes
weiter vor, daß die Strahlungsleistung des UV-Strahlers mittels der elektronischen
Vorschalteinheit auf einen vorgebbaren Leistungswert zwischen 20 und 100% seiner maximalen
Strahlungsleistung regelbar ist. Der jeweils anzuwendende prozentuale Leistungswert
des UV-Strahlers wird dann entweder nach theoretischen Berechnungen oder anhand von
Versuchen sowie in Abhängigkeit von der vorgesehenen Bewegungsgeschwindigkeit des
Härtungsgerätes ermittelt und von der Vorschalteinheit geregelt.
[0018] Um zu vermeiden, daß durch erfahrungsgemäß relativ oft auftretende Spannungsschwankungen
der Spannungsversorgung, z.B. aus einem öffentlichen Netz oder aus einem Generator,
die Leistung des UV-Strahlers sich ungewollt verändert, ist weiter vorgesehen, daß
die Strahlungsleistung des UV-Strahlers mittels der elektronischen Vorschalteinheit
unabhängig von Versorgungsspannungsschwankungen auf einem vorgegebenen Leistungswert
konstant haltbar ist. Hiermit wird gewährleistet, daß unabhängig von einer schwankenden
Versorgungsspannung eine konstante UV-Strahlungsleistung vom UV-Strahler abgegeben
wird, was für eine konstante und hohe Qualität der Aushärtung der Beschichtung wesentlich
ist. Dabei ist zu beachten, daß sich Schwankungen der Versorgungsspannung ohne die
entsprechende Vorschalteinheit überproportional auf die Strahlungsleistung auswirken
würden, so daß schon geringe Schwankungen der Versorgungsspannung zu erheblichen Schwankungen
der UV-Strahlungsleistung und damit zu merklichen Qualitätsschwankungen der Beschichtung
führen würden.
[0019] Für eine gleichmäßige Qualität der Aushärtung der Beschichtung ist es weiterhin wichtig,
daß die Strahlungsdichte der UV-Strahlung in dem bestrahlten Bereich der Besichtung
möglichst gleichmäßig ist. Dies wird dadurch erreicht, daß gemäß Erfindung vorgesehen
ist, daß der UV-Strahler durch einen einzigen Quarzröhrenbrenner gebildet ist, dessen
Längsachse in einer Grundausrichtung quer zur Bewegungsrichtung des Härtungsgeräts
oder seiner Hubeinrichtung verläuft. Durch die Verwendung des einzigen Quarzröhrenbrenners
als UV-Strahler werden alle Probleme vermieden, die sich bei einem Einsatz von mehreren
nebeneinander angeordneten kleineren UV-Strahlern hinsichtlich der Strahlungsdichte
und hinsichtlich der möglicherweise streuenden Leistung der einzelnen kleineren Strahler
ergeben. Die angegebene Grundausrichtung des Quarzröhrenbrenners quer zur Bewegungsrichtung
des Härtungsgerätes sorgt dafür, daß ein Streifen der Beschichtung bei der Bewegung
des Härtungsgerätes bestrahlt wird, der der Länge des Quarzröhrenbrenners entspricht,
so daß eine zügige Bestrahlung mit relativ wenigen Bewegungsdurchgängen über die zu
härtende Beschichtung erreicht wird. Zudem vermeidet ein einzelner Brenner thermische
Probleme.
[0020] Je nach den räumlichen Gegebenheiten kann es vorkommen, daß mit der zuvor angegebenen
Grundausrichtung des Quarzröhrenbrenners nicht alle zu bestrahlenden Flächenbereiche
der beschichteten Oberfläche erreicht werden können. Um hier eine Verbesserung zu
schaffen, ist in weiterer Ausgestaltung vorgesehen, daß der Quarzröhrenbrenner um
eine senkrecht zu der zu bestrahlenden Oberfläche verlaufende Achse verschwenkbar
gehaltert ist, wobei der Schwenkwinkel vorzugsweise 90° beträgt. Bei Ausführung mit
dem vorzugsweise angegebenen Schwenkwinkel von 90° kann der Quarzröhrenbrenner aus
seiner Grundstellung in eine Richtung geschwenkt werden, in der er längs zur Bewegungsrichtung
des Härtungsgerätes verläuft. Insbesondere ist dann zweckmäßig die Schwenkachse an
oder nahe einem Stirnende des Quarzröhrenbrenners angeordnet, so daß nach dem Verschwenken
der Quarzröhrenbrenner an der einen oder an der anderen Längsseite des Härtungsgerätes
verläuft. Damit ist auch eine intensive Bestrahlung von Randbereichen einer Beschichtung,
beispielsweise in den Ecken zwischen Fußboden und Wand oder zwischen Wand und Decke,
gewährleistet.
[0021] Bevorzugt ist weiter vorgesehen, daß der Quarzröhrenbrenner eine typische maximale
Strahlungsleistung von 100 bis 120 W/cm hat. Mit einem so ausgelegten Quarzröhrenbrenner
läßt sich bei sinnvollen Bewegungsgeschwindigkeiten des Härtungsgerätes die nötige
UV-Strahlungsdosis erzeugen, die für eine entsprechend schnelle Aushärtung des Beschichtungsstoffs
benötigt wird. Gleichzeitig bleiben bei dieser Leistungsauslegung des Quarzröhrenbrenners
die zugehörigen elektrischen und gegebenenfalls elektronischen Komponenten noch von
ihrer Größe und ihrem Gewicht so klein, daß sie auf dem Härtungsgerät problemlos unterbringbar
und mit dem Härtungsgerät zusammen verfahrbar sind. Zudem ist so ein Betrieb des Härtungsgeräts
mit einer gängigen Netzspannung von üblicherweise 220 V aus einer Steckdose, wie sie
in jedem Wohn- oder Büroraum vorhanden ist, möglich.
[0022] Weiter ist vorgesehen, daß der UV-Strahler eine Arbeitsbreite zwischen etwa 0,2 und
2,0 m, vorzugsweise zwischen etwa 0,5 und 0,7 m, hat. Mit der angegebenen Arbeitsbreite,
insbesondere mit der vorzugsweise genannten Arbeitsbreite, läßt sich das Härtungsgerät
problemlos in Wohngebäuden und Bürogebäuden einsetzen, wobei Durchfahrten durch Türen
noch problemlos möglich sind. Für Anwendungen in großen Räumen, z.B. Sälen oder Sporthallen,
können auch große Arbeitsbreiten sinnvoll sein, um die Arbeit zu beschleunigen.
[0023] Damit möglichst die gesamte vom UV-Strahler erzeugte UV-Strahlung auf die zu härtende
Beschichtung gelangt, schlägt die Erfindung weiter vor, daß an der von der zu bestrahlenden
Oberfläche abgewandten Seite des Quarzröhrenbrenners ein Reflektor angeordnet ist,
der so geformt ist, daß von ihm die nicht unmittelbar zu der zu bestrahlenden Oberfläche
gelangende UV-Strahlung an dem Quarzröhrenbrenner vorbei auf die zu bestrahlenden
Oberfläche reflektiert wird. Vorteilhaft ist der Reflektor so geformt, daß er die
von ihm reflektierte UV-Strahlung nicht auf den Quarzröhrenbrenner reflektiert, sondern
an diesem vorbei auf die zu bestrahlende Oberfläche leitet. Hierdurch wird ein guter
Wirkungsgrad bei der Bestrahlung erreicht, da ansonsten die in den Quarzröhrenbrenner
reflektierte UV-Strahlung für die Bestrahlung der beschichteten Oberfläche verloren
wäre.
[0024] In seiner Grundausrichtung verläuft der Quarzröhrenbrenner mit seinem Reflektor zweckmäßig
in einer Lage möglichst knapp über der zu bestrahlenden Oberfläche mit der Beschichtung,
um einerseits Strahlungsverluste in die Umgebung zu vermeiden und andererseits eine
Gefährdung von Personen in der Umgebung des Härtungsgerätes durch streuende UV-Strahlung
auszuschließen. Für besondere Anforderungen, insbesondere für die Bestrahlung von
Ecken- oder Kantenbereichen von Fußböden, Wänden oder Decken, kann es zweckmäßig sein,
daß gemäß einer weiteren Ausgestaltung des Härtungsgerätes der Quarzröhrenbrenner
und sein Reflektor zusammen um eine parallel zur Längsachse des Quarzröhrenbrenners
verlaufende Achse verschwenkbar sind. Damit kann beispielsweise der Quarzröhrenbrenner
mit seinem Reflektor so ausgerichtet werden, daß die UV-Strahlung nicht mehr nur nach
unten, Strahlung nicht mehr nur nach unten, sondern zumindest teilweise auch über
einen gewissen Weg nach vorne oder zur Seite hin abgestrahlt wird. Damit sind auch
Bereiche von Flächen bestrahlbar, die das Härtungsgerät aufgrund von einengenden räumlichen
Vorgaben nicht erreicht, wie z.B. Heizungsnischen oder ähnliche bauliche Elemente.
[0025] Ein ähnliches Problem kann sich bei der Bewegung des Härtungsgerätes z.B. parallel
zu Wandflächen ergeben, wenn das Härtungsgerät nicht so geführt werden kann, daß die
UV-Strahlung tatsächlich bis in den äußersten Randbereich der zu bestrahlenden Bodenfläche
gelangt. Für solche Fälle schlägt die Erfindung vor, daß der Reflektor mindestens
an einem seiner Stirnenden ein Reflektorendstück aufweist, das um eine parallel zu
der zu bestrahlenden Oberfläche und senkrecht zur Längsachse des Quarzröhrenbrenners
verlaufende Achse nach oben verschwenkbar ist. Bei nach oben verschwenktem Reflektorendstück
tritt die UV-Strahlung teilweise auch zur Stirnseite des Reflektors hin aus, so daß
die Strahlung dann auch wirksam in Randbereiche, insbesondere in Ecken zwischen Fußboden
und Wand oder zwischen zwei Wänden oder zwischen Wand und Decke, gelangt.
[0026] Da im Betrieb des Quarzröhrenbrenners nicht nur UV-Strahlung sondern in einem erheblichen
Umfang auch Wärmestrahlung entsteht, ist weiter vorgesehen, daß der Quarzröhrenbrenner
und sein Reflektor zusammen in einem diese aufnehmenden, in Abstrahlrichtung offenen
oder zu öffnenden Gehäuse mit einer integrierten Kühleinrichtung, insbesondere mit
einem regelbaren Kühlgebläse, untergebracht sind. Mit dieser Ausgestaltung des Härtungsgerätes
wird gewährleistet, daß entstehende Wärme so abgeführt werden kann, daß sie nicht
zu Schäden am Quarzröhrenbrenner sowie an der Beschichtung oder an anderen Oberflächen
in der Umgebung des Härtungsgerätes führen kann.
[0027] Wie allgemein bekannt ist, ist UV-Strahlung für Menschen schädlich, insbesondere
für die Augen. Um hier eine hohe Sicherheit zu erreichen, schlägt die Erfindung vor,
daß an der in Abstrahlrichtung liegenden Seite des Gehäuses eine zumindest zwischen
einer offenen und einer geschlossenen Stellung verstellbare Blende angeordnet ist.
Mit dieser Blende wird die Möglichkeit geschaffen, die UV-Strahlung vollständig an
einem Austritt zu hindern, was insbesondere in kurzen Arbeitspausen sinnvoll ist,
wenn der UV-Strahler auf niedriger Leistung in Betrieb bleibt, um lange Einbrennzeiten
vor einer Weiterführung der Bestrahlung zu vermeiden. Außerdem kann so bei stehendem
Härtungsgerät eine Überdosis der UV-Bestrahlung auf einen kleinen Flächenbereich der
Beschichtung vermieden werden, ohne daß bei jedem Halt des Härtungsgerätes der UV-Strahler
vollkommen abgeschaltet werden müßte.
[0028] Die Erfindung schlägt weiter vor, daß der UV-Strahler mittels der elektronischen
Vorschalteinheit in einem energiesparenden Bereitschaftszustand haltbar ist, aus dem
der UV-Strahler innerhalb von wenigen Sekunden auf seine maximale Strahlungsleistung
hochfahrbar ist. Mit dieser Ausführung werden einerseits ein energiesparender Betrieb
des UV-Strahlers und andererseits eine schnelle Arbeitsweise, insbesondere bei Betrieb
des Härtungsgerätes mit kürzeren Unterbrechungen, erzielt.
[0029] Bekannterweise brauchen UV-Strahler eine gewisse Einbrennzeit, die im Bereich von
etwa ein bis zwei Minuten liegt, um aus einem ausgeschalteten, kalten Zustand in einen
betriebsbereiten Zustand mit Abgabe einer gewünschten UV-Strahlungsleistung zu gelangen.
Damit das Härtungsgerät nicht vor Erreichen des betriebsbereiten Zustandes eingesetzt
wird und so keine oder nur eine unvollständige Härtung der Beschichtung hervorruft,
ist vorgesehen, daß mittels der elektronischen Vorschalteinheit ein Einbrennen des
UV-Strahlers aus seinem kalten Zustand in seinen betriebsbereiten Zustand überwachbar
ist und daß von der elektronischen Vorschalteinheit bei Erreichen des betriebsbereiten
Zustandes des UV-Strahlers ein Freigabesignal erzeugbar ist.
[0030] In weiterer Ausgestaltung ist zur Vermeidung von Bedienungsfehlern vorgesehen, daß
das Freigabesignal einer Bedienungsperson des Härtungsgeräts optisch und/oder akustisch
anzeigbar ist und/oder daß der Antriebsmotor und/oder die Hubeinrichtung aus einem
Sperrzustand bei fehlendem Freigabesignal mittels des Freigabesignals in einen Freigabezustand
umschaltbar sind/ist.
[0031] Da das erfindungsgemäße Härtungsgerät vorzugsweise für einen Einsatz in Wohn- oder
Büroräumen gedacht ist, die in der Regel eine relativ kleine Raumgröße aufweisen,
ist das Härtungsgerät zweckmäßig mittels des Antriebsmotors mit einer Bewegungsgeschwindigkeit
zwischen etwa 1 und 20 m/min zumindest in Vorwärtsrichtung verfahrbar. Mit diesem
angegebenen Bereich der Bewegungsgeschwindigkeit wird eine ausreichend zügige Arbeitsweise
des Härtungsgerätes erreicht und gleichzeitig einer Bedienungsperson erlaubt, als
Fußgänger das Härtungsgerät zu führen und zu lenken.
[0032] In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die Bewegungsgeschwindigkeit stufenlos
oder in mehreren Stufen regelbar ist. Hiermit kann den räumlichen Einsatzbedingungen
des Härtungsgeräts Rechnung getragen werden, da große freie Flächen eine größere Bewegungsgeschwindigkeit
erlauben als kleinere oder verwinkelte Flächen.
[0033] Bevorzugt ist erfindungsgemäß weiter vorgesehen, daß an dem Härtungsgerät mindestens
ein Führungsgriff zur Führung und Lenkung des Härtungsgeräts durch eine Bedienungsperson
vorgesehen ist und daß im Sicht- und Griffbereich der Bedienungsperson eine Anzeige-
und Bedieneinheit mit zumindest Bedienelementen für eine Einstellung der Bewegungsgeschwindigkeit
des Härtungsgeräts und/oder der Strahlungsleistung des UV-Strahlers angeordnet ist.
Vorteilhaft benötigt das Härtungsgerät nur eine einzelne Bedienungsperson für seine
Führung und Lenkung. Gleichzeitig hat die Bedienungsperson alle Anzeige- und Bedienelemente
in Sicht- und Reichweite, so daß die Führung und Bedienung des Härtungsgerätes problemlos
und gefahrlos möglich ist.
[0034] Ergänzend ist vorgesehen, daß im Griffbereich der Bedienungsperson Bedienelemente
für eine wahlweise Kopplung und Entkopplung des Antriebsmotors mit dem antreibbaren
Teil des Fahrgestells und/oder für eine Änderung der Bewegungs- oder Drehrichtung
des antreibbaren Teils des Fahrgestells angeordnet sind. In dieser Ausgestaltung kann
das Härtungsgerät von der Bedienungsperson ohne körperlichen Kraftaufwand in jeder
Richtung verfahren und in die gewünschte Richtung gelenkt werden.
[0035] Um Schäden an der Beschichtung durch das Fahrgestell des Härtungsgerätes und Schäden
am Fahrgestell durch die UV-Strahlung zu vermeiden, ist weiter vorgesehen, daß die
maximale Spurweite des Fahrgestells kleiner ist als die Arbeitsbreite des UV-Strahlers
und daß die Räder oder Raupenketten des Fahrgestells mit einer abriebfesten, gegen
UV-Strahlung beständigen Gummierung versehen sind.
[0036] Das erfindungsgemäße Härtungsgerät ist, wie oben schon erwähnt, nicht nur für die
Härtung einer Beschichtung eines Fußbodens geeignet, sondern auch für die Härtung
von Beschichtungen einsetzbar, die an Wandflächen oder an der Unterseite einer Deckenfläche
aufgetragen sind. Für die letztgenannten Anwendungen ist vorgesehen, daß die oben
schon erwähnte Hubeinrichtung durch eine mit dem übrigen Härtungsgerät verbundene
Hubsäule gebildet ist, an oder mit der der UV-Strahler mittels eines Hubantriebes
aufund abwärts verfahrbar ist. Die Hubsäule kann beispielsweise ein teleskopierbares
Bauteil sein, das zwischen verschiedenen Stellungen bewegbar ist. Für den Transport
des Härtungsgerätes kann die Hubsäule dann auf ihre minimale Länge gebracht werden,
so daß sie dann nicht mehr störend ist.
[0037] Schließlich ist für das erfindungsgemäße Härtungsgerät noch vorgesehen, daß es wenigstens
einen separaten, von dem UV-Strahler getrennten, kleineren mobilen Zusatz-UV-Strahler
umfaßt, der über eine Versorgungsleitung mit der elektronischen Vorschalteinheit oder
einer am Härtungsgerät vorgesehenen eigenen Vorschalteinheit verbunden oder verbindbar
und mit elektrischer Energie versorgbar ist und der manuell geführt oder mittels einer
eigenen Halterung fixiert einsetzbar ist. Mit diesem getrennten, mobilen Zusatz-UV-Strahler
können Bereiche einer Beschichtung bestrahlt und gehärtet werden, die aufgrund baulicher
Gegebenheiten von dem eigentlichen Härtungsgerät nicht direkt erreicht werden können.
Der Zusatz-UV-Strahler kann dabei wahlweise manuell geführt oder mittels einer eigenen
Halterung, z.B. mittels eines Stativs, fixiert eingesetzt werden.
[0038] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung erläutert.
Die Figuren der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- ein Härtungsgerät in Seitenansicht,
- Figur 2
- das Härtungsgerät aus Figur 1 in Draufsicht und
- Figur 3
- das Härtungsgerät aus Figur 1 und Figur 2 in Rückansicht.
[0039] Wie die Figur 1 der Zeichnung zeigt, trägt das Härtungsgerät 1 an seiner Vorderseite,
d.h. in Figur 1 rechts, einen UV-Strahler 2. Weiterhin umfaßt das Härtungsgerät 1
ein Fahrgestell 3 mit insgesamt vier Rädern 32, 33, von denen zwei Räder 32 mittels
eines Antriebsmotors 31 in Drehung versetzbar sind.
[0040] Außerdem gehört zu dem Härtungsgerät 1 eine elektronische Vorschalteinheit 4, die
zur elektrischen Versorgung und Steuerung bzw. Regelung des UV-Strahlers 2 und des
Antriebes 31 des Härtungsgerätes 1 dient.
[0041] Der UV-Strahler 2 besitzt hier einen einzigen Quarzröhrenbrenner 21, dessen Längsachse
senkrecht zur Zeichnungsebene verläuft. Damit verläuft die Längsachse des Quarzröhrenbrenners
21 parallel zu einem Fußboden 5, der mit einer durch UV-Strahlung härtbaren Beschichtung
6 an seiner Oberfläche oder in seiner Oberfläche bis zu einer gewissen Tiefe versehen
ist.
[0042] Oberhalb sowie vor und hinter dem Quarzröhrenbrenner 21 erstreckt sich ein Reflektor
22. Dieser Reflektor 22 ist so geformt, daß er die von dem Quarzröhrenbrenner 21 abgegebene
Strahlung, die nicht unmittelbar nach unten auf die Beschichtung 6 gelangt, so reflektiert,
daß sie an dem Quarzröhrenbrenner 24 vorbei ebenfalls auf die Beschichtung 6 gelangt.
[0043] Der Quarzröhrenbrenner 21 ist zusammen mit seinem Reflektor 22 in einem Gehäuse 20
untergebracht, das mit Ausnahme seiner Unterseite und mit Ausnahme von Lüftungsöffnungen
im wesentlichen geschlossen ist.
[0044] Das Gehäuse 20 und der Reflektor 22 mit dem Quarzröhrenbrenner 21 sind relativ zueinander
verschwenkbar. Die zugehörige Schwenkachse 24 verläuft hier genau durch die Längsachse
des Quarzröhrenbrenners 21. Mittels einer Schwenkarretierung 25 können der Quarzröhrenbrenner
24 und sein Reflektor 22 in mehreren unterschiedlichen Schwenkstellungen relativ zum
Gehäuse 20 fixiert werden. In der in Figur 1 gezeigten Grundstellung strahlt der Quarzröhrenbrenner
21 nur nach unten hin ab. Je nach Verschwenkung um die Schwenkachse 24 kann eine Abstrahlung
mehr oder weniger weit nach vorne, d.h. gemäß Figur 1 nach rechts, erreicht werden.
[0045] Der UV-Strahler 2 ist an seiner Rückseite, in Figur 1 an seiner linken Seite, mit
einem einen Teil des Fahrgestells 3 bildenden Grundrahmen 30 verbunden. Mit diesem
Grundrahmen 30 sind auch die Räder 32, 33 verbunden. Wie die Figur 1 veranschaulicht,
verläuft die Arbeits-Bewegungsrichtung 39 gemäß Figur 1 von links nach rechts. Dabei
läuft der UV-Strahler 2 immer vor den Rädern 32, 33 berührungslos über die Beschichtung
6. Die Räder 32, 33 kommen also mit der Beschichtung 6 erst in Berührung, wenn diese
durch die UV-Strahlung des UV-Strahlers 2 bereits bestrahlt und dadurch ausgehärtet
ist.
[0046] Das Härtungsgerät 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel über ein Netzkabel 40
mit der für den Betrieb benötigten elektrischen Energie versorgbar. Mittels der elektronischen
Vorschalteinheit 4 wird insbesondere der Quarzröhrenbrenner 21 über hier nicht eigens
dargestellte elektrische Leitungen mit der benötigten elektrischen Energie versorgt.
Zudem kann mittels der elektronischen Vorschalteinheit 4 die Leistung des Quarzröhrenbrenners
21 verändert werden, hier sowohl manuell durch entsprechende Eingaben durch das Bedienungspersonal
als auch automatisch durch eine Kopplung mit der Bewegungsgeschwindigkeit des Härtungsgeräts
1 bzw. der Drehgeschwindigkeit des Antriebsmotors 31. Außerdem dient die Vorschalteinheit
4 dazu, unabhängig von Schwankungen der über das Kabel 40 zugeführten Versorgungsspannung
die jeweils eingestellte Leistung des Quarzröhrenbrenners 21 schwankungsfrei zu halten.
[0047] Im hinteren, d.h. gemäß Figur 1 linken Bereich des Härtungsgerätes 1 sind zwei vertikale
Streben 35 vorgesehen, die an ihrem oberen Ende nach hinten, also nach links abgebogen
und dort über einen horizontalen, senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufenden Führungsgriff
34 verbunden sind. An diesem Führungsgriff 34 kann eine Bedienungsperson das Härtungsgerät
1 führen und lenken. Im Bereich unterhalb des Führungsgriffs 34 ist an den Streben
35 weiterhin eine Anzeige- und Bedienungseinheit 44 angebracht, die für den Betrieb
und für die Bedienung des Härtungsgerätes 1 notwendigen Anzeigen und Bedienungselemente
enthält.
[0048] Schließlich besitzt das dargestellte Ausführungsbeispiel des Härtungsgerätes 1 noch
einen Zusatz-UV-Strahler 28, der als kleiner, manuell handhabbarer Strahler ausgeführt
ist und der über eine feste oder lösbare Versorgungsleitung 48 mit der elektronischen
Vorschalteinheit 4 verbunden ist. Dieser Zusatz-UV-Strahler 28 kann dazu genutzt werden,
bei Bedarf Bereiche der Beschichtung 6 zu bestrahlen, die von dem UV-Strahler 2 an
der Vorderseite des Härtungsgerätes 1 aufgrund ungünstiger räumlicher Gegebenheiten
nicht erreichbar sind.
[0049] Figur 2 zeigt das Härtungsgerät 1 in Draufsicht. Ganz rechts in Figur 2 ist der UV-Strahler
2 erkennbar, der sich quer zur Bewegungsrichtung 39 des Härtungsgerätes 1 erstreckt.
Der UV-Strahler 2 ist durch den einzigen Quarzröhrenbrenner 21 gebildet, der innerhalb
des Reflektors 22 liegt. Der Quarzröhrenbrenner 21 und der Reflektor 22 sind von dem
Gehäuse 20 umgeben und nach oben hin verdeckt, weshalb der Quarzröhrenbrenner 21 und
der Reflektor 22 in Figur 2 in gestrichelten Linien dargestellt sind. Auf der Oberseite
des Gehäuses 20 befindet sich ein Kühlgebläse 23, das für eine schadlose Abfuhr von
neben der UV-Strahlung vom Quarzröhrenbrenner 21 erzeugter Wärme sorgt. Das Gehäuse
20 wird so auf einem ungefährlichen Temperaturniveau gehalten und thermische Schäden
an der bestrahlten Oberfläche werden vermieden.
[0050] Wie in Figur 1 schon beschrieben, sind der Quarzröhrenbrenner 21 und sein Reflektor
22 um die mit der Längsachse des Quarzröhrenbrenners 21 zusammenfallende Schwenkachse
24 verschwenkbar.
[0051] Die Arbeitsbreite a des UV-Strahlers 2 entspricht der Breite der Fläche, die von
dem Quarzröhrenbrenner 21 auf dem Fußboden 5 bestrahlt wird.
[0052] Links von dem den vorderen Teil des Härtungsgerätes 1 bildenden UV-Strahler ist der
Grundrahmen 30 des Fahrgestells 3 des Härtungsgerätes 1 erkennbar. In diesem Bereich
des Grundrahmens 30 sind die zwei angetriebenen Räder 32 angeordnet, über und zwischen
denen der Antriebsmotor 31 positioniert ist.
[0053] Noch weiter nach links folgt in Figur 2 die elektronische Vorschalteinheit 4, die
alle elektrischen und elektronischen Komponenten für den Betrieb und die Steuerung
bzw. Regelung des UV-Strahlers 2 und des Antriebsmotors 31 enthält.
[0054] Links und rechts, also gemäß Figur 2 oberhalb und unterhalb, der elektronischen Vorschalteinheit
4 sind die beiden nicht angetriebenen Räder 33 des Fahrgestells 3 erkennbar. Hier
veranschaulicht die Figur 2, daß die maximale Spurweite s des Fahrgestells 3 in jedem
Falle kleiner ist als die Arbeitsbreite a des UV-Strahlers 2. Somit können die Räder
32, 33 nur mit bereits bestrahlten und gehärteten Bereichen der Beschichtung 6 auf
dem Fußboden 5 in Kontakt kommen.
[0055] Den hinteren, also in Figur 2 linken Teil des Härtungsgerätes 1 bilden die zwei vertikalen
Streben 35, zwischen deren oberem hinteren Ende der Führungsgriff 34 angeordnet ist.
Unmittelbar vor dem Führungsgriff 34 befindet sich die Anzeige- und Bedienungseinheit
44 im unmittelbaren Sicht- und Griffbereich einer Bedienungsperson.
[0056] Das Netzkabel zur Versorgung des Härtungsgerätes 1 mit elektrischer Energie sowie
der Zusatz-UV-Strahler und die für den Betrieb des Härtungsgerätes erforderlichen
Verbindungsleitungen zwischen der elektronischen Vorschalteinheit 4, dem UV-Strahler
2 und dem Antriebsmotor 31 sind in Figur 2 aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt.
[0057] Figur 3 der Zeichnung schließlich zeigt das Härtungsgerät 1 in Ansicht von hinten.
An der dem Betrachter zugewandten Seite des Härtungsgerätes 1 liegen nun also die
beiden vertikalen Streben 35, die oben durch den Führungsgriff 34 miteinander verbunden
sind.
[0058] Unter dem Führungsgriff 34 liegt die Anzeige- und Bedienungseinheit 44. Noch weiter
nach unten folgt dann die elektronische Vorschalteinheit 4. Der untere Teil des Härtungsgerätes
1 wird durch das Fahrgestell 3 mit dem Grundrahmen 30 und den vier Rädern 32, 33 gebildet.
[0059] An der vom Betrachter abgewandten Vorderseite des Härtungsgerätes 1 erstreckt sich
quer der UV-Strahler 2 mit dem hier sichtbaren linken und rechten Ende des Gehäuses
20.
[0060] Unterhalb des Härtungsgerätes 1 ist der Fußboden 5 mit der darauf aufgebrachten Beschichtung
6 erkennbar.
[0061] Das Härtungsgerät 1 ist von einer einzelnen Bedienungsperson mittels des Führungsgriffs
34 und mittels der in dessen Nähe angeordneten Anzeige- und Bedienungseinheit 44 führbar
und bedienbar. Die Bedienungsperson kann dabei zumindest den UV-Strahler 2 einschalten
und ausschalten, bei entsprechender Ausführung der Vorschalteinheit 4 auch in der
Leistung verstellen. Außerdem kann die Bedienungsperson Einfluß auf den Antrieb des
Härtungsgerätes nehmen, indem sie den Antriebsmotor 31 einschaltet oder ausschaltet
oder in seiner Drehzahl verändert, um eine gewünschte Bewegungsgeschwindigkeit und
-richtung des Härtungsgerätes 1 einzustellen. Außerdem erhält die Bedienungsperson
alle für den Betrieb des Härtungsgerätes 1 notwendigen Informationen über die Betriebszustände
der elektrischen Teile des Härtungsgerätes 1 über die Anzeigeeinheit 44 dargestellt,
beispielsweise über Leuchtanzeigen oder Anzeigeinstrumente.
1. Härtungsgerät (1) für einen Beschichtungsstoff (6), wobei der Beschichtungsstoff (6)
in einem flüssigen Ausgangszustand auf eine zu beschichtende Oberfläche (5), insbesondere
aus Holz oder Holzwerkstoff, auftragbar und danach durch Bestrahlung mit UV-Strahlung
chemisch schnell aushärtbar ist und wobei das Härtungsgerät (1) einen UV-Strahler
(2) zur Erzeugung von auf den aufgetragenen Beschichtungsstoff (6) richtbarer UV-Strahlung
sowie Mittel zum Verfahren des Härtungsgeräts (1) oder zumindest des UV-Strahlers
(2) relativ zu der den auszuhärtenden Beschichtungsstoff (6) tragenden Oberfläche
(5) aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
- daß mit dem UV-Strahler (2) eine UV-Strahlung in einem auf den Beschichtungsstoff (6)
abgestimmten und eine Ozonbildung ausschließenden Wellenlängenbereich zwischen 215
und 450 nm erzeugbar ist,
- daß der UV-Strahler (2) mittels einer elektronischen Vorschalteinheit (4) in seiner Strahlungsleistung
regelbar und auf einer vorgebbaren Strahlungsleistung haltbar ist,
- daß die Mittel zum Verfahren des Härtungsgeräts (1) oder zumindest des UV-Strahlers (2)
relativ zu der den auszuhärtenden Beschichtungsstoff (6) tragenden Oberfläche (5)
mindestens einen in seiner Geschwindigkeit regelbaren Bewegungsantrieb (3, 31, 32)
umfassen und
- daß die von dem UV-Strahler (2) abgegebene Strahlungsleistung über die Vorschalteinheit
(4) so mit der Geschwindigkeit des Bewegüngsantriebes (3, 31, 32) gekoppelt ist, daß
eine pro Flächeneinheit des Beschichtungsstoffs (6) diesem zugeführte UV-Strahlungsdosis
im wesentlichen konstant bleibt.
2. Härtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein sich auf einem Fußboden als zu beschichtende Oberfläche (5) abstützendes Fahrgestell
(3) als Teil des Bewegungsantriebes aufweist.
3. Härtungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (3) wenigstens ein Rad (32) aufweist, das mit einem Antriebsmotor
(31) gekoppelt oder koppelbar ist.
4. Härtungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (3) eine oder mehrere Raupenketten aufweist und daß wenigstens eine
Raupenkette mit einem Antriebsmotor (31) gekoppelt oder koppelbar ist.
5. Härtungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell (3) Mittel zur Erzeugung eines zumindest einen Teil des Härtungsgeräts
(1) tragenden Tragluftkissens umfaßt, wobei diese Mittel mit einem Antriebsmotor (31)
gekoppelt oder koppelbar sind.
6. Härtungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein sich auf dem Fußboden (5) abstützendes Fahrgestell (3) als Teil des Bewegungsantriebes
aufweist und daß das Härtungsgerät (1) eine zumindest den UV-Strahler (2) tragende,
antreibbare Hubeinrichtung zumindest zum Heben und Senken des UV-Strahlers (2) umfaßt.
7. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsleistung des UV-Strahlers (2) mittels der elektronischen Vorschalteinheit
(4) auf einen vorgebbaren Leistungswert zwischen 20 und 100% seiner maximalen Strahlungsleistung
regelbar ist.
8. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsleistung des UV-Strahlers (2) mittels der elektronischen Vorschalteinheit
(4) unabhängig von Versorgungsspannungsschwankungen auf einem vorgegebenen Leistungswert
konstant haltbar ist.
9. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der UV-Strahler (2) durch einen einzigen Quarzröhrenbrenner (21) gebildet ist, dessen
Längsachse in einer Grundausrichtung quer zur Bewegungsrichtung (39) des Härtungsgeräts
(1) oder seiner Hubeinrichtung verläuft.
10. Härtungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Quarzröhrenbrenner (21) um eine senkrecht zu der zu bestrahlenden Oberfläche
(5) verlaufende Achse verschwenkbar gehaltert ist, wobei der Schwenkwinkel vorzugsweise
90° beträgt.
11. Härtungsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Quarzröhrenbrenner (21) eine typische maximale Strahlungsleistung von 100 bis
120 W/cm hat.
12. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der UV-Strahler (2) eine Arbeitsbreite zwischen etwa 0,2 und 2,0 m, vorzugsweise
zwischen etwa 0,5 und 0,7 m, hat.
13. Härtungsgerät nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der von der zu bestrahlenden Oberfläche (5) abgewandten Seite des Quarzröhrenbrenners
(21) ein Reflektor (22) angeordnet ist, der so geformt ist, daß von ihm die nicht
unmittelbar zu der zu bestrahlenden Oberfläche (5) gelangende UV-Strahlung an dem
Quarzröhrenbrenner (21) vorbei auf die zu bestrahlenden Oberfläche (5) reflektiert
wird.
14. Härtungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Quarzröhrenbrenner (21) und sein Reflektor (22) zusammen um eine parallel zur
Längsachse des Quarzröhrenbrenners (21) verlaufende Achse (24) verschwenkbar sind.
15. Härtungsgerät nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (22) mindestens an einem seiner Stirnenden ein Reflektorendstück aufweist,
das um eine parallel zu der zu bestrahlenden Oberfläche (5) und senkrecht zur Längsachse
des Quarzröhrenbrenners (21) verlaufende Achse nach oben verschwenkbar ist.
16. Härtungsgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Quarzröhrenbrenner (21) und sein Reflektor (22) zusammen in einem diese aufnehmenden,
in Abstrahlrichtung offenen oder zu öffnenden Gehäuse (20) mit einer integrierten
Kühleinrichtung (23), insbesondere mit einem regelbaren Kühlgebläse, untergebracht
sind.
17. Härtungsgerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß an der in Abstrahlrichtung liegenden Seite des Gehäuses (20) eine zumindest zwischen
einer offenen und einer geschlossenen Stellung verstellbare Blende angeordnet ist.
18. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der UV-Strahler (2) mittels der elektronischen Vorschalteinheit (4) in einem energiesparenden
Bereitschaftszustand haltbar ist, aus dem der UV-Strahler (2) innerhalb von wenigen
Sekunden auf seine maximale Strahlungsleistung hochfahrbar ist.
19. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der elektronischen Vorschalteinheit (4) ein Einbrennen des UV-Strahlers (2)
aus seinem kalten Zustand in seinen betriebsbereiten Zustand überwachbar ist und daß
von der elektronischen Vorschalteinheit (4) bei Erreichen des betriebsbereiten Zustandes
des UV-Strahlers (2) ein Freigabesignal erzeugbar ist.
20. Härtungsgerät nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Freigabesignal einer Bedienungsperson des Härtungsgeräts (1) optisch und/oder
akustisch anzeigbar ist und/oder daß der Antriebsmotor (31) und/oder die Hubeinrichtung
aus einem Sperrzustand bei fehlendem Freigabesignal mittels des Freigabesignals in
einen Freigabezustand umschaltbar sind/ist.
21. Härtungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß mittels des Antriebsmotors (31) das Härtungsgerät (1) mit einer Bewegungsgeschwindigkeit
zwischen etwa 1 und 20 m/min zumindest in Vorwärtsrichtung verfahrbar ist.
22. Härtungsgerät nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit stufenlos oder in mehreren Stufen regelbar ist.
23. Härtungsgerät nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Härtungsgerät (1) mindestens ein Führungsgriff (34) zur Führung und Lenkung
des Härtungsgeräts (1) durch eine Bedienungsperson vorgesehen ist und daß im Sicht-
und Griffbereich der Bedienungsperson eine Anzeige- und Bedieneinheit (44) mit zumindest
Bedienelementen für eine Einstellung der Bewegungsgeschwindigkeit des Härtungsgeräts
(1) und/oder der Strahlungsleistung des UV-Strahlers (2) angeordnet ist.
24. Härtungsgerät nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß im Griffbereich der Bedienungsperson Bedienelemente für eine wahlweise Kopplung und
Entkopplung des Antriebsmotors (31) mit dem antreibbaren Teil des Fahrgestells (3)
und/oder für eine Änderung der Bewegungs- oder Drehrichtung des antreibbaren Teils
(32) des Fahrgestells (3) angeordnet sind.
25. Härtungsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Spurweite (s) des Fahrgestells (3) kleiner ist als die Arbeitsbreite
(a) des UV-Strahlers (2) und daß die Räder (32, 33) oder Raupenketten des Fahrgestells
(3) mit einer abriebfesten, gegen UV-Strahlung beständigen Gummierung versehen sind.
26. Härtungsgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung durch eine mit dem übrigen Härtungsgerät (1) verbundene Hubsäule
gebildet ist, an oder mit der der UV-Strahler (2) mittels eines Hubantriebes auf-
und abwärts verfahrbar ist.
27. Härtungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es wenigstens einen separaten, von dem UV-Strahler (2) getrennten, kleineren mobilen
Zusatz-UV-Strahler (28) umfaßt, der über eine Versorgungsleitung (48) mit der elektronischen
Vorschalteinheit (4) oder einer am Härtungsgerät (1) vorgesehenen eigenen Vorschalteinheit
verbunden oder verbindbar und mit elektrischer Energie versorgbar ist und der manuell
geführt oder mittels einer eigenen Halterung fixiert einsetzbar ist.