[0001] Die Erfindung betrifft ein Dämpfungselement ausgebildet und bestimmt zur Einlage
in den Innenraum eines Schlaginstruments, insbesondere einer Basstrommel, wobei das
Dämpfungselement kissenartig ausgebildet ist und eine Oberseite sowie eine Unterseite
aufweist, und wobei zwischen Oberseite und Unterseite ein oder mehrere Materialien
mit schalldämpfenden Eigenschaften angeordnet sind.
[0002] Derartige Dämpfungselemente werden von Schlagzeugspielern in Basstrommeln eingelegt,
i.d.R. auf deren Innenboden. Dadurch wird die Basstrommel abgedämpft und der Klang
trockener.
[0003] Die Klangabnahme erfolgt bei den Basstrommeln durch ein Mikrophon. Dieses wird üblicherweise
mit einer Halterung und einem Ständer vor die Basstrommel gestellt. Problematisch
hierbei ist, dass durch diese Art der Mikrophonaufstellung die Gefahr besteht, dass
einer der Musiker über das Mikrophon bzw. dessen Ständer stolpert und dieses umreißt.
Dieses Problem wird noch dadurch verstärkt, dass viele Bühnen-für Musikgruppen mit
Schlagzeug sehr klein sind und dadurch der Bewegungsraum für die Musiker von vorne
herein sehr eingeschränkt ist.
[0004] Alternativ zu einer Aufstellung vor der Basstrommel wird das Mikrophon einfach auf
das Dämpfungselement im Inneren der Trommel gelegt. Ein auf Dämpfungselementen, beispielsweise
Kissen oder Decken, aufliegendes Mikrophon bringt allerdings im Vergleich zu einem
"freischwebend", d.h. ohne direkten Kontakt zwischen Mikrophonkopf und Dämpfungselement
bzw. Trommel, über eine Halterung befestigten Mikrophon klangliche Nachteile mit sich.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für das Mikrophon
anzugeben, die eine gute Klangaufnahme ermöglich, ohne eigenen Platz auf der Bühne
zu beanspruchen.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein Dämpfungselement mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind
in den von Anspruch 1 abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0007] Die Erfindung beruht auf der Überlegung, dass bei einem zur Einlage in den Innenraum
eines Schlaginstruments ausgebildeten und bestimmten Dämpfungselement an der Oberseite
des Dämpfungselements eine Halterung zur Fixierung eines Mikrophons angeordnet ist.
[0008] Diese Erfindung ermöglicht die "freischwebende" Anbringung des Mikrophons im Innenraum
der Trommel. Sie verbindet somit die Vorteile einer "freischwebenden" Befestigung
des Mikrophons über eine Halterung mit den Vorteilen einer Anordnung des Mikrophons
im Inneren eines Schlaginstruments. Insbesondere stehen Mikrophon und Halterung nicht
mehr vor dem Instrument und sind der Gefahr des Umstoßens durch einen Musiker ausgesetzt.
Gleichzeitig werden die Nachteile bei der Klangaufnahme durch ein auf dem Dämpfungselement
aufliegendes Mikrophon vermieden.
[0009] In einer Weiterbildung ist das Mikrophon dauerhaft in der Halterung fixiert oder
fixierbar. Gemäß einer vorteilhaften Alternative ist vorgesehen, dass das Mikrophon
lösbar in der Halterung fixiert oder fixierbar ist. Dadurch ist ein schnelles Anbringen
bzw. Entfernen des Mikrophons möglich.
[0010] Eine vorteilhaften Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass das in der Halterung
angebrachte Mikrophon in einer zur Oberseite des Dämpfungselements im Wesentlichen
parallelen Ebene drehbar und/oder in einer zur Oberseite des Dämpfungselements im
Wesentlichen senkrechten Ebene schwenkbar ist. Dadurch wird eine Ausrichtung des Mikrophons
entsprechend den Wünschen des Musikers oder Tontechnikers ermöglicht.
[0011] Gemäß einer Weiterbildung ist die Halterung dauerhaft am Dämpfungselement angebracht.
Eine vorteilhafte Alternative sieht vor, dass die Halterung lösbar am Dämpfungselement
angebracht ist. Dadurch kann das Dämpfungselement bei Bedarf auch ohne Mikrophonhalterung
verwendet werden.
[0012] Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, dass die Position der Halterung an der Oberseite
des Dämpfungselements festgelegt ist. Gemäß einer vorteilhaften alternativen Ausführungsform
ist die Position zur Anbringung der Halterung an der Oberseite des Dämpfungselements
variabel. Dadurch bietet sich Musikern bzw. Tontechnikern die Möglichkeit, die Anordnung
des Mikrophons im Innenraum der Trommel den jeweiligen Erfordernissen anzupassen.
[0013] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, dass die Halterung eine
Basisplatte, ein stabförmiges Element und ein Halteelement mit einer Mikrophonaufnahme,
insbesondere einer im Wesentlichen zylinderförmigen Mikrofonaufnahme, umfasst. Vorzugsweise
bestehen Basisplatte und/oder stabförmiges Element im Wesentlichen aus Metall. An
der Basisplatte kann ein Schaumstoff zur Dämpfung angebracht sein.
[0014] Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass das stabförmige Element an der Basisplatte
befestigt, insbesondere dauerhaft befestigt ist, beispielsweise durch eine Schweißverbindung.
[0015] Ferner kann vorgesehen sein, dass das Halteelement an dem stabförmigen Element angebracht
ist, insbesondere lösbar angebracht ist. Diese Anbringung kann beispielsweise erfolgen
über eine Steckverbindung und/oder eine Schnappverbindung oder eine Schraubverbindung.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausführung der Erfindung umfasst das Halteelement
der Halterung ein erstes Teilelement zur Anbringung des Halteelements am stabförmigen
Element und ein zweites Teilelement zur Fixierung eine Mikrophons, wobei das zweite
Teilelement an dem ersten Teilelement schwenkbar angebracht ist. Die Schwenkbewegung
kann beispielsweise über ein Gelenk realisiert werden. Bei einer entsprechenden Anbringung
des Halteelements an dem stabförmigen Element bzw. an dem Dämpfungselement ermöglicht
diese Ausführung die Ausrichtung des in die Mikrophonhalterung eingesetzten Mikrophons,
insbesondere die Ausrichtung in einer vertikalen Ebene.
[0017] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, an der Oberseite
des Dämpfungselements eine Versteifungsplatte anzuordnen bzw. zu befestigen. Diese
Versteifungsplatte ist parallel zur Oberseite des Dämpfungselements ausgerichtet.
Sie kann beispielsweise aus Kunststoff bestehen. Der Vorteil einer derartigen Versteifungsplatte
liegt insbesondere darin, dass sie sich hervorragend zur Anbringung der Mikrophonhalterung
eignet.
[0018] Gemäß einer Weiterbildung ist die Halterung daher an der Versteifungsplatte angebracht,
insbesondere befestigt. Hierfür eignet sich beispielsweise eine Schraubverbindung.
[0019] Eine alternative Weiterbildung sieht vor, an der Oberseite des Dämpfungselements
über der Versteifungsplatte und von dieser durch einen Hohlraum getrennt eine im Wesentlichen
parallel zur Oberseite des Dämpfungselements verlaufende Außenschicht, insbesondere
aus einem gummiartigen Material, anzuordnen, die zumindest an ihrem Randbereich mit
der Versteifungsplatte und/oder mit dem Dämpfungselement verbunden ist und die mindestens
eine durch die Außenschicht hindurchgehende Öffnung, insbesondere einen Schlitz, aufweist.
[0020] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform dieser Weiterbildung ist die Basisplatte
der Halterung im Hohlraum zwischen Versteifungsplatte und Außenschicht derart angeordnet
oder anortbar, dass das stabförmige Element durch die mindestens eine Öffnung in der
Außenschicht nach außen weist. Vorteilhafterweise kann ferner vorgesehen sein, dass
das stabförmige Element innerhalb der Öffnung, durch die sie nach außen weist, eine
beliebige Position einnehmen kann und/oder die Position des stabförmigen Elements
innerhalb der Öffnung fixierbar, insbesondere lösbar fixierbar ist.
[0021] Alternativ oder additiv kann vorgesehen sein, dass das stabförmige Element mindestens
einen Außengewindeabschnitt aufweist. Dadurch kann die Halterung mit einer auf das
stabförmige Element aufgedrehten ersten Mutter, deren Innengewinde an das Außengewinde
der stabförmigen Elements angepasst ist, an der Öffnung lösbar fixiert werden. Alternativ
oder additiv kann ferner das Halteelement ein Innengewinde aufweisen, mit dem es auf
dem mit einem Außengewindeabschnitt versehenen stabförmigen Element in beliebiger
Drehposition anbringbar und durch eine auf dem stabförmigen Element angeordnete zweite
Mutter, deren Innengewinde an das Außengewinde der stabförmigen Elements angepasst
ist, lösbar fixierbar ist.
[0022] Diese Ausführungsformen ermöglichen die Positionierung der Mikrophonhalterung innerhalb
der Öffnungen in der Außenschicht, die insbesondere als Schlitze ausgebildet sind
und somit Führungsschlitze für die Halterung darstellen. Eine ausgewählte Position
kann beispielsweise durch eine auf das Gewinde des stabförmigen Elements aufgedrehte
und gegen die Basisplatte festgedrehte erste Mutter fixiert werden. Dadurch ist die
horizontale Position des Mikrophons einstellbar. Ferner kann die horizontale Ausrichtung
des Mikrophons durch Auswahl der geeigneten Drehposition der Halterung auf dem stabförmigen
Element eingestellt und durch Festdrehen einer ebenfalls auf das Gewinde des stabförmigen
Elements aufgedrehten zweite Mutter gegen das Halteelement fixiert werden. Erste und
zweite Mutter sind vorteilhafterweise so ausgebildet und dimensioniert, dass eine
einfache Handhabung an der Gewindestange per Hand ohne zusätzliches Werkzeug möglich
ist.
[0023] Die Erfindung wird nachstehend auch hinsichtlich weiterer Merkmale und Vorteile anhand
der Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die beiliegenden
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
- FIG 1
- die Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Dämpfungselements,
- FIG 2
- einen vertikalen Schnitt durch ein Dämpfungselement nach FIG 1 mit einer an der Oberseite
angeordneten Mikrophonhalterung und
- FIG 3
- einen vertikalen Schnitt durch eine zu FIG 1 und FIG 2 alternative Ausführungsform
einer an einem Dämpfungselement angeordneten Mikrophonhalterung.
[0024] FIG 1 zeigt eine Draufsicht auf die Oberseite 15 eines als Kissen ausgebildeten Dämpfungselements
10. Auf der Oberseite 15 des Dämpfungselements 10 ist über einer Versteifungsplatte
(in FIG 1 nicht dargestellt) eine Außenschicht 11 angeordnet. Diese Außenschicht 11
kann beispielsweise aus einem stabilen Gummimaterial bestehen. Über eine Nahtverbindung
14 ist die Außenschicht 11 mit dem Dämpfungselement 10 verbunden und über Befestigungsschrauben
13 an der Versteifungsplatte 17 (in FIG 1 nicht dargestellt) befestigt. In der Außenschicht
11 ist eine Öffnung 12 in Form von zwei sich kreuzenden Schlitzen angebracht. Diese
Schlitze bilden die Führungsschlitze für die Bewegung der Halterung 18 (in FIG 1 nicht
dargestellt).
[0025] Die konkrete Anbringung der Halterung 18 für ein Mikrophon ist in FIG 2 als vertikale
Schnittzeichnung dargestellt. Im unteren Teil der FIG 2 ist ein vertikaler Schnitt
durch einen Teilbereich des Dämpfungselements 10 zu sehen. Die Füllung 19 im Inneren
des Dämpfungselements 10 besteht aus einem schalldämpfenden Material. Diese Füllung
19 ist mit einem Stoff 20 überzogen. In FIG 2 bildet dieser Stoff die Oberseite 15
und die Unterseite 16 des Dämpfungselements 10. An der Oberseite 15 des Dämpfungselements
10 ist die Versteifungsplatte 17 angebracht. Darüber befindet sich, von der Versteifungsplatte
17 durch einen Hohlraum 21 getrennt, die Außenschicht 11. In dieser Außenschicht 11
befindet sich, in FIG 2 als Schnitt dargestellt, ein Öffnung 12 in Form eines Schlitzes.
[0026] Die Halterung 18 für das Mikrophon umfasst eine Basisplatte 22, die beispielsweise
aus Metall besteht. An der Unterseite der Basisplatte 22 kann zur Dämpfung ein Schaumstoff
angebracht sein (nicht dargestellt). Ferner umfasst die Halterung 18 eine an der Basisplatte
22 befestigtes stabförmiges Element 23, das zumindest abschnittsweise mit einem Außengewinde
32 versehen ist, sowie eine erste Mutter 24 und eine zweite Mutter 25, deren beider
Innengewinde an das Außengewinde 32 des stabförmigen Elements 23 angepasst ist. Des
weiteren umfasst die Halterung 18 ein Halteelement 26. Das Halteelement 26 wiederum
umfasst ein erstes Teilelement 27 und ein zweites Teilelement 28. Das erste Teilelement
27 enthält ein Innengewinde 29, mit dem es auf dem Außengewinde 32 des stabförmigen
Elements 23 befestigt werden kann. Das zweite Teilelement 28 ist über ein Gelenk 30
in vertikaler Richtung schwenkbar am ersten Teilelement 27 befestigt. Bestandteil
des zweiten Teilelements 28 ist die zylinderförmige Mikrophonaufnahme 31.
[0027] In FIG 2 ist die Halterung 18 am Dämpfungselement 10 angebracht. Hierzu ist die Basisplatte
22 in den Hohlraum 21 zwischen Versteifungsplatte 17 und Außenschicht 11 eingesetzt.
Das an der Basisplatte 22 befestigte stabförmige Element 23 weist durch die Öffnung
12 hindurch nach außen. Auf diese Weise kann die Basisplatte 12 und damit die gesamte
Halterung 18 entlang der als Führungsschlitze ausgebildeten Öffnung 12 (vgl. FIG 1)
verschoben werden. Die Fixierung der Halterung 18 erfolgt durch Festdrehen der ersten
Mutter 24 auf dem Außengewinde 32 des stabförmigen Elements 23, wie in FIG 2 dargestellt.
[0028] Am obere Ende des stabförmigen Elements 23 in FIG 2 ist das Halteelement 26 aufgeschraubt.
Die exakte Drehposition des Halteelements 26 kann dabei - wie in FIG 2 dargestellt
- durch Festdrehen der zweiten Mutter 25 auf dem Außengewinde 32 des stabförmigen
Elements 23 gegen das erste Teilelement 27 des Halteelements 26 fixiert werden.
[0029] Insgesamt ermöglicht das dargestellte Ausführungsbeispiel somit folgende Bewegungsmöglichkeiten
für ein in der Mikrophonaufnahme 31 der Halterung 18 angebrachtes Mikrophon:
- Bewegung in horizontaler Richtung durch Verschiebung der Basisplatte 22 der Halterung
18 entlang der Führungsschlitze 12,
- Horizontale Ausrichtung durch Drehen des über das Innengewinde 29 an dem Außengewinde
32 des stabförmigen Elements 23 angebrachten ersten Teilelements 27 des Halteelements
26 in Relation zum stabförmigen Element 23,
- Vertikale Ausrichtung durch Bewegung des zweiten Teilelements 28 gegenüber dem ersten
Teilelement 27 des Halteelements 26 über das Gelenk 30.
[0030] FIG 3 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel für die Anordnung einer Halterung
18 an der Oberseite 15 eines Dämpfungselements 10. Dabei sind mit dem in FIG 1 und
2 dargestellten Ausführungsbeispiel vergleichbare Komponenten mit den gleichen Bezugsziffern
bezeichnet.
[0031] Das Dämpfungselement 10 in FIG 3 ist identisch zum Dämpfungselement 10 in FIG 2 und
weist eine Oberseite 15 und eine Unterseite 16 auf. Die Füllung 19 ist wiederum von
einem Stoff 20 überzogen. An der Oberseite 15 des Dämpfungselements 10 ist eine Versteifungsplatte
17 angebracht.
[0032] Die Halterung 18 in FIG 3 umfasst einer Basisplatte 22, an deren einer Seite ein
stabförmiges Element 23 angebracht ist. Basisplatte 22 und stabförmiges Element 23
können aus Metall bestehen. Die Verbindung zwischen ihnen kann eine Schweißverbindung
sein. Das stabförmige Element 23 in FIG 3 ist rund und weist in seiner äußeren Hälfte
eine ringförmige Nut 36 auf. Die Halterung 18 umfasst ferner ein Halteelement 26.
Das Halteelement 26 wiederum umfasst ein erstes Teilelement 27 und ein zweites Teilelement
28. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel in FIG 2 sind erstes Teilelement 27 und zweites
Teilelement 28 in FIG 3 fest miteinander verbunden bzw. als ein Element hergestellt.
Das zweite Teilelement 28 umfasst eine zylinderförmige Mikrophonaufnahme 31.
[0033] Das erste Teilelement 27 des Halteelements 26 enthält einen Schacht 33, dessen Abmessungen
an die Abmessungen des stabförmigen Elements 23 derart angepasst sind, dass das Halteelement
26 auf das stabförmige Element 23 aufgesteckt werden kann. Zwischen dem stabförmigen
Element 23 und dem Halteelement 26 besteht somit eine Steckverbindung. Der Schacht
33 ist der Aufnahmeschacht für das stabförmige Element 23. Zur Fixierung dieser Steckverbindung
ist eine spezielle Schnappverbindung vorgesehen. Zwei an dem Schacht 33 in dem ersten
Teilelement 27 des Halteelements 26 in Ausnehmungen gegenüberliegend angeordnete Kugeln
35 werden über Federn 34 zum Schacht 33 hin gedrückt. Ist das stabförmige Element
23 dort eingesteckt, greifen diese Kugeln 35 in die Nut 36 des stabförmigen Elements
23 ein. Damit ist das Halteelement 26 in einer Ebene vertikal zur Basisplatte 22 fixiert,
kann aber bei entsprechenden Zugkräften wieder entfernt werden. Beim Entfernen werden
die Kugeln 35 gegen die Federn 34 zurückgedrückt. Da die Nut 36 ringförmig um das
stabförmige Element 23 angeordnet ist, ist das Halteelement 26 um das stabförmige
Element 23 und damit in einer Ebene parallel zur Basisplatte 22 drehbar.
[0034] Die Basisplatte 22 und mit ihr die gesamte Halterung 18 ist in FIG 3 direkt an der
Versteifungsplatte 17 des Dämpfungselements 10 befestigt. Die Befestigung erfolgt
über Schraubverbindungen. In FIG 3 sind zur Symbolisierung dieser Schraubverbindung
zwei Schrauben 37 im Schnitt dargestellt. Um eine flexible Positionierung der Halterung
18 auf der Versteifungsplatte 17 zu ermöglichen, können in der Versteifungsplatte
mehrere passende Aufnahmegewinde für die Schrauben 37 vorgesehen sein (nicht dargestellt).
[0035] Die Ausführungsformen der einzelnen Komponenten und Verbindungen in den verschiedenen
Ausführungsbeispielen in FIG 1, FIG 2 und FIG 3 können beliebig miteinander kombiniert
werden. So können beispielsweise in FIG 3 das erste Teilelement 27 und das zweite
Teilelement 28 des Halteelements 26 beweglich über ein Gelenk 30 in Analogie zu FIG
2 miteinander verbunden sein. Umgekehrt kann die entsprechende Verbindung in FIG 2
fest ausgeführt sein wie in FIG 3 dargestellt. Ebenso können auch die Steck/Schnappverbindung
zwischen stabförmigem Element 23 und Halteelement 26 in FIG 3 und die entsprechende
Schraubverbindung in FIG 2 im jeweils anderen Ausführungsbeispiel eingesetzt werden.
Gleiches gilt für die Anordnung und Fixierung der Basisplatte 22 an der Versteifungsplatte
17 des Dämpfungselements 10.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- Dämpfungselement
- 11
- Außenschicht
- 12
- Öffnung in Form von Schlitzen
- 13
- Befestigungsschraube
- 14
- Nahtverbindung
- 15
- Oberseite des Dämpfungselements 10
- 16
- Unterseite des Dämpfungselements 10
- 17
- Versteifungsplatte
- 18
- Halterung
- 19
- Füllung
- 20
- Stoff
- 21
- Hohlraum
- 22
- Basisplatte
- 23
- stabförmiges Element
- 24
- erste Mutter
- 25
- zweite Mutter
- 26
- Halteelement
- 27
- erstes Teilelement
- 28
- zweites Teilelement
- 29
- Innengewinde
- 30
- Gelenk
- 31
- Mikrophonaufnahme
- 32
- Außengewinde
- 33
- Schacht
- 34
- Feder
- 35
- Kugel
- 36
- Nut
- 37
- Schraube
1. Dämpfungselement ausgebildet und bestimmt zur Einlage in den Innenraum eines Schlaginstruments,
insbesondere einer Basstrommel,
a) wobei das Dämpfungselement (10) kissenartig ausgebildet ist und eine Oberseite
(15) sowie eine Unterseite (16) aufweist, und
b) wobei zwischen Oberseite (15) und Unterseite (16) ein oder mehrere Materialien
(19) mit schalldämpfenden Eigenschaften angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Oberseite (15) des Dämpfungselements (10) eine Halterung (18) zur Fixierung
eines Mikrophons angeordnet ist.
2. Dämpfungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mikrophon dauerhaft oder lösbar in der Halterung (18) fixiert oder fixierbar
ist.
3. Dämpfungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Halterung (18) angebrachte Mikrophon in einer zur Oberseite (15) des Dämpfungselements
(10) im Wesentlichen parallelen Ebene drehbar und/oder in einer zur Oberseite (15)
des Dämpfungselements (10) im Wesentlichen senkrechten Ebene schwenkbar ist.
4. Dämpfungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (18) dauerhaft oder lösbar am Dämpfungselement (10) angebracht ist.
5. Dämpfungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position zur Anbringung der Halterung (18) an der Oberseite (15) des Dämpfungselements
(10) festgelegt oder variabel ist.
6. Dämpfungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (18) eine Basisplatte (22), insbesondere im Wesentlichen aus Metall,
ein stabförmiges Element (23), insbesondere im Wesentlichen aus Metall, und ein Halteelement
(26) mit einer Mikrophonaufnahme (31), insbesondere einer im Wesentlichen zylinderförmigen
Mikrofonaufnahme, umfasst.
7. Dämpfungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Element (23) an der Basisplatte (22) befestigt, insbesondere dauerhaft
befestigt ist.
8. Dämpfungselement nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (26) insbesondere über eine Steckverbindung und/oder Schnappverbindung
oder Schraubverbindung an dem stabförmigen Element (23) angebracht, insbesondere lösbar
angebracht ist.
9. Dämpfungselement nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (26) der Halterung (18)
a) ein erstes Teilelement (27) zur Anbringung des Halteelements (26) am stabförmigen
Element (23) und
b) ein zweites Teilelement (28) zur Fixierung eine Mikrophons umfasst, wobei
c) das zweite Teilelement (28) an dem ersten Teilelement (27) schwenkbar angebracht
ist.
10. Dämpfungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite (15) des Dämpfungselements (10) eine Versteifungsplatte (17), insbesondere
aus Kunststoff, im Wesentlichen parallel zur Oberseite (15) angeordnet, insbesondere
befestigt, ist.
11. Dämpfungselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, das die Halterung (18) an der Versteifungsplatte (17) angebracht, insbesondere befestigt,
vorzugsweise durch mindestens eine Schraubverbindung (37) befestigt ist.
12. Dämpfungselement nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite (15) des Dämpfungselements (10) über der Versteifungsplatte (17)
und von dieser durch einen Hohlraum (21) getrennt eine im Wesentlichen parallel zur
Oberseite (15) des Dämpfungselements (10) verlaufende Außenschicht (11), insbesondere
aus einem gummiartigen Material, angeordnet ist,
a) die zumindest an ihrem Randbereich mit der Versteifungsplatte (17) und/oder mit
dem Dämpfungselement (10) verbunden ist, und
b) die mindestens eine durch die Außenschicht (11) hindurchgehende Öffnung (12), insbesondere
einen Schlitz (12), aufweist.
13. Dämpfungselement nach Anspruch 12 und nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisplatte (22) der Halterung (18) im Hohlraum (21) zwischen Versteifungsplatte
(17) und Außenschicht (11) derart angeordnet oder anortbar ist, dass das stabförmige
Element (23) durch die mindestens eine Öffnung (12) in der Außenschicht (11) nach
außen weist.
14. Dämpfungselement nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Element (23) innerhalb der Öffnung (12), durch die sie nach außen
weist, eine beliebige Position einnehmen kann und/oder die Position des stabförmigen
Elements (23) innerhalb der Öffnung (12) fixierbar, insbesondere lösbar fixierbar
ist.
15. Dämpfungselement nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) das stabförmige Element (23) mindestens einen Außengewindeabschnitt (32) aufweist
und
b) die Halterung (18) mit einer auf das stabförmige Element (23) aufgedrehten ersten
Mutter (24), deren Innengewinde an das Außengewinde (32) der stabförmigen Elements
(23) angepasst ist, an der Öffnung lösbar fixierbar ist
und/oder
c) das Halteelement (26) ein Innengewinde (29) aufweist, mit dem es auf dem stabförmigen
Element (23) in beliebiger Drehposition anbringbar und durch eine auf dem stabförmigen
Element (23) angeordnete zweite Mutter (25), deren Innengewinde an das Außengewinde
(32) der stabförmigen Elements (23) angepasst ist, lösbar fixierbar ist.