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(11) |
EP 1 448 834 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
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Anmeldetag: 05.11.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2002/012336 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/044259 (30.05.2003 Gazette 2003/22) |
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BLÄHKÖRPER ZUM GLÄTTEN VON HEMDFÖRMIGEN KLEIDUNGSSTÜCKEN UND VORRICHTUNG ZUM GLÄTTEN
VON KLEIDUNGSSTÜCKEN MIT EINEM SOLCHEN BLÄHKÖRPER
INFLATABLE BODY FOR PRESSING SHIRT-LIKE GARMENTS AND DEVICE FOR PRESSING GARMENTS
WITH SAID INFLATABLE BODY
CORPS GONFLANT POUR LISSER DES VETEMENTS SOUS FORME DE CHEMISES ET DISPOSITIF POUR
LISSER DES VETEMENTS POURVUS D'UN TEL CORPS GONFLANT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SK TR |
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Priorität: |
20.11.2001 DE 10156858
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.08.2004 Patentblatt 2004/35 |
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Patentinhaber: BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Redlin, Kathrin
14050 Berlin (DE)
- Damrath, Joachim Dr.
89429 Bachhagel (DE)
- Spielmannleitner, Markus
73479 Ellwangen (DE)
- Wetzl, Gerhard
89567 Sontheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 848 993 US-A- 2 317 924 US-A- 3 315 853
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US-A- 2 284 232 US-A- 3 298 578
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegenden Erfindung betrifft einen Blähkörper zum Glätten von hemdförmigen
Kleidungsstücken gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie er gattungsbildend
beispielsweise aus der
US 3,315,853 A1 bekannt ist.
[0002] Zum Glätten von Kleidungsstücken ist es bekannt, diese von innen mit einem Blähkörper
zu spannen, um Falten im Kleidungsstück zu entfernen. Dabei ist es von Vorteil, wenn
das Kleidungsstück in seiner eigenen Form und faltenfrei gespannt wird. Dies kann
insbesondere dadurch erreicht werden, dass der Blähkörper die gleiche Form besitzt
wie das zu glättende Kleidungsstück. Im Fall von hemdförmigen Kleidungsstücken wird
dazu ein hemdförmiger Blähkörper bzw. ein Blähkörper mit der Form eines menschlichen
Oberkörpers verwendet, der eine Rumpfabschnitt und zwei seitlich damit verbundene
Ärmelabschnitte aufweist. Mit einem solchen Blähkörper können sämtliche Kleidungsstücke
für den Oberkörper mit und auch ohne Ärmel geglättet werden. Die können insbesondere
Hemden mit kurzen oder langen Ärmeln, Jacken, T-Shirts oder Pullover sein.
[0003] Um unterschiedlichen Abmessungen der zu glättenden Kleidungsstücke gerecht zu werden,
wird der Blähkörper an den betreffenden Stellen so groß ausgelegt, dass er auch Kleidungsstücke
mit den größten zu erwartenden Abmessungen spannen kann. Dabei stellt sich bei Kleidungsstücken
mit Ärmeln das Problem, dass die Ärmel sehr unterschiedliche Durchmesser aufweisen
und sich die Durchmesser entlang der Ärmel stark verändern können. Um auch unterschiedlich
dicke Ärmel glätten zu können, müssen die Ärmelabschnitte des Blähkörpers einen sehr
großen Querschnitt aufweisen. Dies führt jedoch beim Glätten von Kleidungsstücken
mit Ärmeln mit geringem Querschnitt nachteiligerweise dazu, dass die Ärmelabschnitte
an den Verbindungsstellen, an denen sie mit dem Rumpfabschnitt verbunden sind, stark
eingeschnürt werden und Falten bilden, da sie dort mit dem Rumpfabschnitt verbunden
sind.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Blähkörper zum Glätten
von hemdförmigen Kleidungsstücken sowie eine damit ausgerüstete Vorrichtung zum Glätten
von Kleidungsstücken der eingangs genannten Art zu schaffen, mit denen Kleidungsstücke
mit Ärmeln mit unterschiedlichen Querschnitten faltenfrei geglättet werden können.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch einen Blähkörper mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst.
[0007] Durch die Verwendung von Ärmelabschnitten, deren Querschnitte an den Verbindungsstellen
kleiner als in einem Bereich nahe den Verbindungsstellen sind, kann erreicht werden,
dass beim Glätten von Kleidungsstücken mit Ärmeln mit kleinen Querschnitten die Ärmelabschnifte
an den Verbindungsstellen nicht eingeschnürt werden und somit keine Falten werfen,
Durch die anschließende Vergrößerung des Querschnitts der Ärmelabschnitte wird eine
ausreichende Spannung auch von Ärmel mit großem Querschnitt gewährleistet, um diese
zu glätten. Auf diese Weise können zum einen Falten im Bereich der Verbindungsstellen
zwischen den Ärmelabschnitten und dem Rumpfabschnitt vermieden werden und zum anderen
ein ausreichender Spannbereich zum Spannen von Ärmeln auch mit großem Querschnitt
geschaffen werden.
[0008] Dabei weisen die Ärmelabschnitte an den Verbindungsstellen vorteilhafterweise einen
Querschnitt auf, der nicht wesentlich größer als der kleinste Querschnitt ist, der
bei den zu glättenden Kleidungsstücken im Bereich zwischen Rumpf und Ärmel bzw. an
der Wurzel der Ärmel auftritt. Die Querschnitte der übrigen Bereiche der Ärmelabschnitte
des Blähkörpers können so groß bemessen werden, dass auch Kleidungstücke mit weiten
Ärmeln von innen gespannt werden können.
[0009] Vorteilhafterweise vergrößert sich der Querschnitt der Ärmelabschnitte ausgehend
von den Verbindungsstellen sehr schnell bzw. innerhalb eines sehr kurzen Bereichs
der Ärmelabschnitte. Dadurch können die Ärmel des zu glättenden Kleidungsstückes bereits
in sehr kurzer Entfernung zur Übergangsstelle zum Rumpf gespannt und geglättet werden.
Insbesondere kann der Blähkörper so ausgestaltet sein, dass sich der Querschnitt der
Ärmelabschnitte unmittelbar anschließend an die Verbindungsstellen bis auf seinen
maximalen Querschnitt aufweitet, so dass zwischen den Ärmelabschnitten und dem Rumpfabschnitt
ein Spalt entsteht, der vorzugsweise bei aufgeblähtem Blähkörper vollständig geschlossen
ist. Auf diese Weise kann erreicht werden, dass die Ärmelabschnitte des Blähkörpers
über deren gesamte Länge eine senkrecht zur Längsachse gerichtete Spannkraft zum Aufspannen
von Ärmeln entwickeln können und dennoch eine Begrenzung des Aufblähens der Ärmelabschnitte
nahe der Verbindungsstellen durch Kleidungsstücke mit engen Ärmeln nicht zur Bildung
von Verwerfungen im Blähkörper im Bereich der Verbindungsstellen und von Falten in
dem zu glättenden Ärmel führt.
[0010] Bei einer Aufweitung der Ärmelabschnitte innerhalb eines sehr kurzen Bereichs führt
dies dazu, dass sich stark aufweitende Bereiche der Ärmelabschnitte bei aufgeblähtem
Blähkörper an dem Rumpfabschnitt anliegen. Dies kann dazu verwendet werden, um die
Ärmelabschnitte gezielt in eine bestimmte Richtung zu drücken. Dazu kann der Blähkörper
so ausgestaltet sein, dass Bereiche der Ärmelabschnitte beim aufgeblähten Blähkörper
an den Rumpfabschnitt anliegen und zwischen diesen anliegenden Bereichen der Ärmelabschnitte
und den entsprechenden Bereichen des Rumpfabschnitts eine Druckkraft entsteht. Weiterhin
dürfen diese Bereiche, in denen die Oberfläche der Ärmelabschnitte an dem Rumpfabschnitt
anliegt, nicht rotationssymmetrisch sein, so dass sich in einem Bereich der Verbindungsstelle
eine überwiegende Kraft ergibt, die die Ärmelabschnitte in eine Richtung drückt.
[0011] Dabei sind diese Bereiche, in denen Teile der Ärmelabschnitte an dem Rumpfabschnitt
anliegen, vorzugsweise so angeordnet, dass sie sich in der Betriebsstellung des Blähkörpers
im unteren Bereich der Verbindungsstellen befinden, so dass in der Betriebsstellung
des Blähkörpers die Ärmelabschnitte nach oben gedrückt werden. Diese Kraft kann dazu
eingesetzt werden, die Ärmelabschnitte zusammen mit Ärmeln von aufgezogenen Kleidungsstücken
entgegen der Schwerkraft oben in einer bestimmten Winkelstellung zu halten und sie
an einem Abknicken nach unten zu hindern, wobei der Rumpfabschnitt senkrecht steht.
Damit kann das Glättergebnis verbessert werden, da die Kleidungstücke mit Ärmeln in
der Regel so geschnitten sind, dass die Ärmel seitlich von dem Rumpfabschnitt des
Kleidungsstücks wegstehen. Beispielsweise können die Ärmel in einem Winkel von ungefähr
60° abstehen.
[0012] Die Kraft zwischen dem Rumpfabschnitt des Blähkörpers und den Ärmelabschnitten wird
dabei durch die Ausgestaltung des Blähkörpers und den Druck bestimmt, mit dem der
Blähkörper aufgebläht wird. Der Druck, mit dem der Blähkörper aufgebläht wird, kann
dabei bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken
veränderbar sein, so dass mittels des Blähdrucks die Kraft eingestellt werden kann,
mit der die Ärmelabschnitt ausgelenkt werden, um ein möglichst faltenfreies Spannen
der Kleidungsstücke abhängig von deren Schnitt zu erreichen.
[0013] Um eine Kraft zwischen Teilen der Ärmelabschnitte und des Rumpfabschnitts, die in
einem bestimmten Bereich aneinanderliegen, zu erzeugen und gegebenenfalls zu beeinflussen,
kann sowohl die Ausgestaltung der Ärmelabschnitte als auch des Rumpfabschnitts in
diesem Bereich verwendet werden. Beispielsweise können die Teile der Ärmelabschnitte,
die an den Rumpfabschnitt anliegen, so gestaltet sein, dass sie sich beim Aufblähen
auswölben und gegen den Rumpfabschnitt drücken können. Ebenso ist es denkbar, die
Teile des Rumpfabschnitts in diesem Bereich auswölbend zu gestalten, dass sie sich
beim Aufblähen auswölben und gegen die Ärmelabschnitte drücken.
[0014] Vorteilhafterweise vergrößert sich der Querschnitt der Ärmelabschnitte ausgehend
von den Verbindungsstellen im Wesentlichen in Richtung zu dem Ende des Rumpfabschnitts,
das dem Ende mit den Verbindungsstellen gegenüberliegt. Dies bedeutet, dass die Schulterbereiche
des Blähkörpers ohne abrupte Stufen verlaufen und die Aufweitung der Ärmelabschnitte
sich auf deren Unterseite befindet. Damit kann das Hemd an der wichtigeren Schulterpartie
besser geglättet werden.
[0015] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen rein schematisch
dargestellt und werden nachfolgend näher beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Vorderansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Glätten von
hemdförmigen Kleidungsstücken mit einem Blähkörper,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Darstellung eines Teils des Blähkörpers mit einem Teil des Rumpfabschnitts
und einem Ärmelabschnitt,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Stirnseite eines Ärmelabschnitts sowie der Seite des Rumpfabschnitts
entlang einer Verbindungsstelle gemäß eines ersten Ausführungsbeispiels, und
- Fig. 4
- eine Ansicht der Stirnseite eines Ärmelabschnitts sowie der Seite des Rumpfabschnitts
entlang einer Verbindungsstelle gemäß eines zweiten Ausführungsbeispiels.
[0016] Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Vorrichtung zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken
weist ein Unterteil 4 mit einem darauf befestigten Blähkörper 1 auf. Der Blähkörper
1 ist hemdförmig und weist einen Rumpfabschnitt 3 sowie zwei Ärmelabschnitte 2 auf.
Die beiden Ärmelabschnitte 2 sind jeweils auf einer Seite am oberen Ende des Rumpfabschnitts
3 an Verbindungsstellen 9 befestigt, die bei einem Hemd den Schulterpartien entsprechen,
wobei der Rumpfabschnitt 3 mit den Ärmelabschnitten 2 derart verbunden ist, dass Luft
vom Inneren des Rumpfabschnitts 3 in die Ärmelabschnitte 2 strömen kann. Der Blähkörper
1 besteht aus einem biegeschlaffen und luftdurchlässigen Material. Daneben kann der
Blähkörper 1 auch aus einem luftundurchlässigen Material oder teilweise aus luftundurchlässigen
und teilweise aus luftdurchlässigen Material bestehen.
[0017] Das Unterteil 4 weist in seinem Inneren ein von einem Motor 5 angetriebenes Gebläse
6 auf, dessen Ausgang mittels eines Luftkanals 8 innerhalb des Unterteils 4 mit dem
Blähkörper 1 verbunden ist. Mit Hilfe des Gebläses 6 kann Luft in den Blähkörper 1
geblasen werden, um in ihm einen Überdruck zu erzeugen bzw. ihn aufzublähen. Da der
Blähkörper 1 aus einem luftdurchlässigen Material besteht, kann Luft aus ihm entweichen.
Bei Betrieb des Gebläses 6 stellt sich somit ein Gleichgewicht bei einem Druck ein,
bei dem die vom Gebläse 6 in den Blähkörper 1 geförderte Luft wieder durch die Hülle
des Blähkörpers 1 entweicht. Innerhalb des Luftkanals 8 ist eine elektrische Heizeinrichtung
7 angeordnet, mit der die von dem Gebläse 6 in den Blähkörper 1 geförderte Luft erwärmt
werden kann.
[0018] In Fig. 2 ist eine Schulter des Blähkörpers 1 mit dem an dieser Schulter befestigten
Ärmelabschnitt 2 dargestellt, wobei der Rumpfabschnitt 3 und der Ärmelabschnitt 2
unten etwas auseinander gedrückt sind. Die Verbindung zwischen dem Rumpfabschnitt
3 und dem Ärmelabschnitt 2 entlang der Verbindungsstelle 9 erstreckt sich nicht über
die gesamte Höhe des an die Verbindungsstelle 9 anschließenden Abschnitts des Ärmelabschnitts
2. Weiterhin ist der Rumpfabschnitt 3 derart mit den Ärmelabschnitten 2 verbunden,
dass die Verbindungsstelle 9 sich im oberen Bereich der Stossfläche zwischen dem Rumpfabschnitt
3 und dem Ärmelabschnitt 2 befindet. Dabei ist der Blähkörper 1 so ausgestaltet, dass
der obere Teil des im Wesentlichen röhrenförmigen Ärmelabschnitts 2 von der Verbindungsstelle
9 sich nach außen erstreckt und dabei leicht abfällt. Der untere Teil des Ärmelabschnitts
2 verläuft dagegen von der Verbindungsstelle 9 aus zunächst senkrecht nach unten,
um sich danach ebenso mit einer geringen Neigung nach außen zu erstrecken. Der Querschnitt
des Ärmelabschnitts 2 wird nach außen hin geringer, da die Ärmel von Kleidungsstücken
in aller Regel ebenso nach außen hin einen geringeren Querschnitt aufweisen. Der Rumpfabschnitt
3 ist daher an der Stoßstelle mit dem Ärmelabschnitt 2 nicht über die gesamte Fläche,
über die sich der Rumpfabschnitt 3 und der Ärmelabschnitt 2 berühren, verbunden, sondern
nur in einem oberen Teil entlang der Verbindungsstelle 9.
[0019] Durch diese Ausgestaltung der Verbindung zwischen den Ärmelabschnitten 2 und dem
Rumpfabschnitt 3 ergibt sich für den Blähkörper 1 ein Umriß in Form eines Hemds, wobei
jedoch im unteren Stoßbereich der Rumpfabschnitt 3 mit den Ärmelabschnitten 2 nicht
verbunden ist. Auf diese Weise kann ein Hemd auch mit sehr kleinen Ärmeln aufgezogen
werden, ohne dass sich der Rumpfabschnitt 3 zusammen mit den Ärmelabschnitten 2 so
verformen, dass es zu Falten in dem Hemd kommt. Bei einem kleinen Querschnitt bzw.
einer kleinen Querschnittsfläche des aufgezogenen Ärmels können die unteren Bereiche
der Ärmelabschnitte 2 neben den Verbindungsstellen 9 nach oben gedrückt werden, ohne
dass es zu Verformungen des Rumpfabschnitts 3 kommt, da die unteren Bereiche der Ärmelabschnitte
2 an dem Rumpfabschnitt 3 entlang gleiten können. Gleichzeitig werden von den Ärmelabschnitten
2 der Ärmel gleichmäßig gespannt, so dass das Hemd einschließlich der Ärmel ohne Falten
gespannt und somit geglättet werden kann.
[0020] Unterhalb der Verbindungsstelle 9 weisen die Stirnflächen der Ärmelabschnitte 2 jeweils
eine Wölbfläche 11 auf, die zwar am Rumpfabschnitt 3 anliegt, aber nicht mit diesem
verbunden ist. Die Wölbfläche 11 ist so ausgestaltet, dass sie sich beim Aufblähen
des Blähkörpers 1 unten nach außen wölbt. Auf diese Weise erzeugt die Wölbfläche 11
eine Kraft, die gegen die Seite des Rumpfabschnitts 3 gerichtet ist. Die Ärmelabschnitte
2 drücken sich dadurch unten gegen den Rumpfabschnitt 3 ab und erzeugen ein Drehmoment,
das die äußeren Enden der Ärmelabschnitte 2 nach oben drückt. Wenn der Ärmel eines
aufgezogenen Hemds nicht so klein ist, dass die Ärmelabschnitte 2 an den Verbindungsstellen
9 vollständig bis zu den Verbindungsstellen 9 zusammengedrückt werden, verbleiben
zumindest Teile der Wölbflächen 11, die gegen den Rumpfabschnitt 3 drücken und somit
die Ärmelabschnitte 2 außen nach oben drücken können. Vorteilhafterweise ist bei größeren
und daher schwereren Ärmeln der verbleibende Teil der Wölbflächen 11 größer, wodurch
sich auch eine größere Kraft ergibt, mit der die Ärmelabschnitte 2 außen nach oben
gedrückt werden.
[0021] In Fig. 3 und Fig. 4 sind zwei Ausführungsformen der Verbindungsstellen 9 dargestellt.
Dabei ist jeweils der sich an die Verbindungsstele 9 anschließende Teil des Rumpfabschnitts
3 sowie die sich an die Verbindungsstelle 9 anschließende Stirnfläche eines Ärmelabschnitts
2 dargestellt, wobei der Rumpfabschnitt 3 und der Ärmelabschnitt 2 entlang der Verbindungsstelle
9 getrennt sind.
[0022] In Fig. 3 ist eine erste Ausführungsform für die Verbindungsstelle 9 dargestellt,
in der der Rumpfabschnitt 3 und die Ärmelabschnitte 2 entlang einer senkrecht gerichteten
Ellipse miteinander verbunden sind. Die außerhalb dieser Ellipse liegende Wölbfläche
11 der Stirnseite des Ärmelabschnitts 2 ist so ausgestaltet, dass sie sich nur in
dem unteren Bereich auswölbt. Diese Form der Verbindungsstellen 9 besitzt den Vorteil,
dass auch bei sehr kleinen Ärmeln der Querschnitt der zusammengedrückten Ärmelabschnitte
2 an den Verbindungsstellen 9 im Wesentlichen rund bzw. elliptisch bleibt und damit
der Querschnittsform der Ärmel besser entsprechen kann.
[0023] Bei der in Fig. 4 dargestellten zweiten Ausführungsform für die Verbindungsstelle
9 sind der Rumpfabschnitt 3 und die Ärmelabschnitte 2 entlang der oberen Hälfte des
elliptischen Querschnitts der Ärmelabschnitte 2 miteinander verbunden. Damit ergibt
sich für die Wölbfläche 11 in diesem Fall die Form einer halben Ellipse. Diese Ausführungsform
besitzt insbesondere den Vorteil, dass sie sich einfach herstellen lässt.
[0024] Zum Glätten eines Hemds wird dieses vorzugsweise im feuchten Zustand auf den Blähkörper
gezogen und so fixiert, dass es vorne nicht aufgehen kann. Dies kann entweder durch
Zuknöpfen des Hemds oder mit Hilfe einer nicht dargestellten Vorrichtung zum Festklemmen
bzw. Festhalten der Knopfleiste und der Knopflochleiste geschehen. Anschließend wird
mit Hilfe des Gebläses 6 und der Heizeinrichtung 7 erwärmte Luft in den Blähkörper
1 geblasen, der sich dadurch aufbläht.
[0025] Durch das Aufblähen legt sich der Blähkörper 1 innen an das zu glättenden Hemd an,
drückt den Stoff des Hemds nach außen und spannt es dadurch. Durch dieses Spannen
wird der Stoff des Hemds geglättet. Gleichzeitig wird das Hemd durch die-erwärmte
Luft, die von innen aus dem Blähkörper 1 strömt, erwärmt und wird ihm Feuchtigkeit
entzogen. Die glättende Wirkung des Spannens wird durch die Wärme noch weiter verstärkt.
Vorzugsweise wird das Hemd im feuchten Zustand auf den Blähkörper 1 aufgezogen, gespannt
und unter Spannung getrocknet.
1. Blähkörper (1) zum Glätten von hemdförmigen Kleidungsstücken, wobei der Blähkörper
(1) hemdförmig ist und einen Rumpfabschnitt (3) und zwei Ärmelabschnitte (2) aufweist
und die Ärmelabschnitte (2) an zwei Verbindungsstellen (9) des Blähkörpers (1) mit
dem Rumpfabschnitt (3) verbunden sind, wobei der Querschnitt der Ärmelabschnitte (2)
an den Verbindungsstellen (9) kleiner als in einem Bereich der Ärmelabschnitte (2)
nahe den Verbindungsstellen (9) ist, und wobei der Querschnitt der Ärmelabschnitte
(2) ausgehend von den Verbindungsstellen (9) in Richtung zu den freien Enden der Ärmelabschnitte
(2) innerhalb von Verdickungsabschnitten der Ärmelabschnitte (2) zunimmt, dadurch gekennzeichnet, dass im aufgeblähten Zustand des aus einem flexiblen oder biegeschlaffen Material bestehenden
Blähkörpers (1) Bereiche (11) der Verdickungsabschnitte der Ärmelabschnitte (2) an
dem Rumpfabschnitt (3) anliegen; und dass die Verdickungsabschnitte im Vergleich zu
der Länge der Ärmelabschnitte (2) kürzer als das 0,1-fache bis 0,2-fache der Länge
der Ärmelabschnitte (2) sind.
2. Blähkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Rumpfabschnitt (2) anliegenden Bereiche (11) der Verdickungsabschnitte
derart nach außen verformbar sind, dass sie bei einem Aufblähen des Blähkörpers (1)
eine Kraft gegen die Seiten des Rumpfabschnitts (3) ausüben.
3. Blähkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche des Rumpfabschnitts (3), die an Bereiche (11) der Verdickungsabschnitte
der Ärmelabschnitte (2) anliegen, derart nach außen verformbar sind, dass sie bei
einem Aufblähen des Blähkörpers (1) eine Kraft gegen die anliegenden Bereiche (11)
der Ärmelabschnitte (2) ausüben.
4. Blähkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Bereiche der Ärmelabschnitte (2), in denen der Querschnitt größer als
an den Verbindungsstellen (9) ist, Verjüngungsabschnitte anschließen, in denen der
Querschnitt der Ärmelabschnitte (2) in Richtung zu den freien Enden der Ärmelabschnitte
(2) wieder abnimmt.
5. Blähkörper nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt in den Verjüngungsabschnitten kontinuierlich bis zu den freien Enden
der Ärmelabschnitte (2) abnimmt.
6. Blähkörper nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Blähkörper (1) zwischen den Bereichen der Ärmelabschnitte (2), in denen der Querschnitt
größer als an den Verbindungsstellen (9) ist, und den Verjüngungsabschnitten Bereiche
mit gleichbleibendem Querschnitt aufweist.
7. Blähkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Bereiche der Ärmelabschnitte (2), in denen der Querschnitt größer als
an den Verbindungsstellen (9) ist, Verdickungsabschnitte anschließen, in denen der
Querschnitt der Ärmelabschnitte (2) in Richtung zu den freien Enden der Ärmelabschnitte
(2) zunimmt.
8. Blähkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Verbindungsstellen (9) an den oberen Enden der Stossflächen zwischen dem
Rumpfabschnitt (3) und den Ärmelabschnitten (2) befinden.
9. Blähkörper nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Äbrrelabschnitte (2) an den Verbindungsstellen (9) höchstens
die Hälfte des maximalen Querschnitts der Ärmelabschnitte (2) beträgt.
1. Inflation body (1) for smoothing shirt-shaped articles of clothing, wherein the inflation
body (1) is shirt-shaped and has a torso section (3) and two sleeve sections (2) and
the sleeve sections (2) are connected with the torso section (3) at two connecting
points (9) of the inflation body (1), wherein the cross-section of the sleeve sections
(2) at the connecting points (9) is smaller than in a region of the sleeve sections
(2) near the connecting points (9) and wherein the cross-section of the sleeve sections
(2) increases going out from the connecting points (9) in direction towards the free
ends of the sleeve sections (2) within thickening portions of the sleeve sections
(2), characterised in that in the inflated state of the inflation body (1) consisting of a flexible material
or a material pliable in bending regions (11) of the thickening portions of the sleeve
sections (2) bear against the torso section (3) and that the thickening portions are
shorter by comparison with the length of the sleeve sections (2) than 0.1 times to
0.2 times the length of the sleeve sections (2).
2. Inflation body according to claim 1, characterised in that the regions (11), which bear against the torso section (2), of the thickening portions
are deformable outwardly in such a manner that on inflation of the inflation body
(1) they exert a force against the sides of the torso section (3).
3. Inflation body according to claim 1 or 2, characterised in that the regions of the torso section (3) which bear against regions (11) of the thickening
portions of the sleeve sections (2) are deformable externally in such a manner that
on inflation of the inflation body (1) they exert a force against the contacting regions
(11) of the sleeve sections (2).
4. Inflation body according to one of the preceding claims, characterised in that narrowing sections in which the cross-section of the sleeve sections (2) further
decreases in direction towards the free ends of the sleeve sections (2) adjoin the
regions of the sleeve sections (2) in which the cross-section is greater than at the
connecting points (9).
5. Inflation body according to claim 4, characterised in that the cross-section in the narrowing sections decreases continuously up to the free
ends of the sleeve sections (2).
6. Inflation body according to claim 4 or 5, characterised in that the inflation body (1) has regions with constant cross-section between the regions
of the sleeve sections (2), in which the cross-section is greater than at the connecting
points (9), and the narrowing sections.
7. Inflation body according to one of claims 1 to 3, characterised in that thickening portions in which the cross-section of the sleeve sections (2) increases
in direction towards the free ends of the sleeve sections (2) adjoin the regions of
the sleeve sections (2) in which the cross-section is greater than at the connecting
points (9).
8. Inflation body according to one of the preceding claims, characterised in that the connecting points (9) are disposed at the upper ends of the abutting surfaces
between the torso section (3) and the sleeve sections (2).
9. Inflation body according to one of the preceding claims, characterised in that the cross-section of the sleeve sections (2) at the connecting points (9) is at most
half the maximum cross-section of the sleeve sections (2).
1. Corps gonflant (1) destiné à lisser des vêtements sous forme de chemise, le corps
gonflant (1) étant en forme de chemise et présentant une partie tronc (3) et deux
parties manche (2) et les parties manches (2) étant reliées à la partie tronc (3)
à deux points de liaison (9) du corps gonflant (1), la section transversale des parties
manches (2) aux points de liaison étant inférieure à celle située dans une zone des
parties manches (2) à proximité des points de liaison (9), et la section transversale
des parties manches (2) augmentant à partir des points de liaison (9) en direction
des extrémités libres des parties manches (2) à l'intérieur de parties d'épaississement
des parties manches (2), caractérisé en ce que, lorsque le corps gonflant (1) à base d'un matériau flexible et/ou lâche en flexion
est gonflé, des zones (11) des parties d'épaississement des parties manches (2) s'appliquent
sur la partie tronc (3) et en ce que les parties d'épaississement par rapport à la longueur des parties manches (11) sont
plus courtes de 0,1 fois à 0,2 fois la longueur des parties manches (2).
2. Corps gonflant selon la revendication 1, caractérisé en ce que les zones (11), s'appliquant sur la partie tronc (3) des parties d'épaississement,
peuvent être déformées vers l'extérieur de telle sorte que, lors d'un gonflement du
corps gonflant (1) elles exercent une force contre les côtés de la partie tronc (3).
3. Corps gonflant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les zones de la partie tronc (3), qui s'appliquent sur des zones (11) des parties
d'épaississement des parties manches (2), peuvent être déformées vers l'extérieur
de telle sorte que, lors d'un gonflement du corps gonflant (1), elles exercent une
force contre les zones contiguës (11) des parties manches (2).
4. Corps gonflant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que aux zones des parties manches (2), dans lesquelles la section transversale est supérieure
à la section transversale aux points de liaison (9), se raccordent des parties de
rétrécissement dans lesquelles la section transversale des parties manches (2) diminue
à nouveau en direction des extrémités libres des parties manches (2).
5. Corps gonflant selon la revendication 4, caractérisé en ce que la section transversale dans les parties de rétrécissement diminue de façon continue
jusqu'aux extrémités libres des parties manches (2).
6. Corps gonflant selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que le corps gonflant (1) présente des zones avec une section transversale uniforme entre
les zones des parties manches (2), dans lesquelles la section transversale est supérieure
à la section transversale aux points de liaison (9), et les parties de rétrécissement.
7. Corps gonflant selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que aux zones des parties manches (2), dans lesquelles la section transversale est supérieure
à la section transversale aux points de liaison (9), se raccordent des parties d'épaississement,
dans lesquelles la section transversale des parties manches (2) augmente en direction
des extrémités libres des parties manches (2).
8. Corps gonflant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les points de liaison (9) se trouvent aux extrémités supérieures des surfaces d'about
entre la partie tronc (3) et les parties manches (2).
9. Corps gonflant selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section transversale des parties manches (2) aux points liaison (9) représente
au maximum la moitié de la section transversale maximale des parties manches (2).


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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