[0001] Die Erfindung betrifft ein Druckwerk für indirekten Druck, mit wenigstens einem Plattenzylinder,
einem Gummituchzylinder und einem Gegendruckzylinder, wobei zur Änderung der Drucklänge
wenigstens der Plattenzylinder und der Gummituchzylinder jeweils einen Zylinderkern
und auf diesem ein auswechselbares Teil aufweisen.
[0002] Druckwerke der genannten Art sind bekannt. Diese weisen einen Einschub mit einem
Plattenzylinder, einem Gummituchzylinder und Gegendruckzylinder auf. Der Antrieb erfolgt
in der Regel vom Gegendruckzylinder auf den Gummituchzylinder und von diesem auf den
Plattenzylinder und schliesslich ins Farbwerk. Der Antrieb kann jedoch auch vom Farbwerk
über den Platten- und Gummituchzylinder auf den Gegendruckzylinder erfolgen.
[0003] Bei üblichen Druckwerken muss im Fall eines Formatwechsels, d.h. bei einer Änderung
der Drucklänge, der Einschub ausgewechselt werden. Beispielsweise wird hierzu ein
Einschub für ein 17" Format gegen einen solchen mit einem 24" Format ausgewechselt.
Der Gegendruckzylinder, Gummituchzylinder und Plattenzylinder weisen entsprechend
unterschiedliche Umfänge auf. Ein solcher Formatwechsel ist aber vergleichsweise teuer,
da hierbei ein neuer Einschub beschafft werden muss. Zudem muss die Papierbahn abgerissen
und neu eingezogen worden.
Eine kostengünstigere Variante wäre ein Druckwerk mit einem Einschub, bei dem lediglich
der Platten- und Gummizylinder gewechselt werden muss. Man spricht hier von Zwei-Zylinder-Einschüben.
[0004] Aus der DE 199 55 084 A ist ein Druckwerk bekannt geworden, bei dem auf Zylinderkerne
Druckhülsen mit veränderlichem Umfang aufgebracht sind. Die Zylinderkerne sind gleich
und besitzen einen Durchmesser, welcher kleiner ist als die entsprechende Mindestdrucklänge.
Die Zylinderkerne sind einseitig fest gelagert. Zum Auswechseln der Druckhülsen muss
ein Lagerschild auf einer Seite geöffnet werden, damit die Hülsen durchgeschoben werden
können. Im Wechselzustand sind die Zylinderkerne nur noch auf der Antriebseite gelagert,
was eine aufwändige Lagerung erfordert. Solche Druckhülsen, auch "sleeves" genannt,
sind vergleichsweise weiche Elemente, die bei hohem Druck nachgeben, sodass sich Rundlauffehler
ergeben und vor allem auf rohem Papier kein präziser Druck ergibt.
[0005] Im Stand der Technik ist auch ein Druckwerk bekannt geworden, bei dem die Zylinderkerne
als Luftachsen ausgebildet sind. Für den Formatwechsel bzw. zum Auswechseln der Hülse
muss aber auch hier eine Seitenwand geöffnet werden.
[0006] Die DE 195 34 651 offenbart ebenfalls ein Druckwerk für indirekten Druck, bei dem
Zylinder mit auswechselbaren Hülsen vorgesehen sind. Hierbei ist zudem vorgesehen,
dass alle Zylinder jeweils separat motorisch angetrieben und alle Zylinder für eine
Achsabstandsänderung zum benachbarten Zylinder ausgebildet sind.
[0007] Die EP 1 101 611 A offenbart ein Druckwerk für den Offsetdruck, bei dem wenigstens
zwei Druckzylinder an schwenkbaren Armen bzw. in einem Schlitz einer Lagerplatte gelagert
sind. Die Druckzylinder können zudem zum Wechseln des Formates durch eine Öffnung
einer Lagerplatte ausgebaut werden. Auch hier ist die Lagerung vergleichsweise aufwändig.
[0008] Die DE 35 43 704 A offenbart ein Verfahren zum Bedrucken von Druckträgern mit mindestens
einer Druckform. Die Druckform weist die Gestalt einer Hülse auf, die auswechselbar
auf einem Drehkörper befestigt ist. Damit können Drucke in weiten Grenzen formatvariabel
hergestellt werden.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Druckwerk der genannten Art zu schaffen,
bei dem die Drucklänge einfacher und kostengünstig geändert werden kann.
[0010] Die Aufgabe ist bei einem gattungsgemässen Druckwerk dadurch gelöst, dass die genannten
auswechselbaren Teile jeweils aus Teilschalen bestehen, die auf dem jeweiligen Zylinderkern
lösbar befestigt sind. Die genannten Teile sind beim erfindungsgemässen Druckwerk
somit nicht Hülsen, sondern Teilschalen, die am jeweiligen Zylinderkern lösbar befestigt
sind. Dadurch ergibt sich der wesentliche Vorteil, dass die Druckzylinder wie üblich
gelagert sein können und beim Wechsel keine Lagerstellen abgenommen werden müssen,
da die Teilschalen nicht aufgeschoben werden müssen, sondern jeweils einzeln radial
aufgelegt werden können. Die auszuwechselnden Teilschalen können in einfacher Weise
vom jeweiligen Zylinderkern abgenommen und durch neue Teilschalen ersetzt werden.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemässen Druckwerkes besteht auch darin, dass
bei einem Formatwechsel die Papierbahn nicht abgerissen und neu eingezogen werden
muss. Die Bedienseite und die Antriebseite können wie üblich ausgebildet sein und
aufwändige Lager für die Druckzylinder sind nicht erforderlich.
[0011] Die Teilschalen sind vorzugsweise als Halbschalen ausgebildet. Das auswechselbare
Teil kann aber auch aus drei oder mehr Teilschalen bestehen. Diese Teilschalen sind
gemäss einer Weiterbildung der Erfindung mit Verbindungsmitteln miteinander verbunden
und klemmend auf dem Kern fixiert.
[0012] Die Teilschalen sind gemäss einer Weiterbildung der Erfindung mit einem Querschlitz
versehen, an dem eine Druckplatte befestigbar ist.
[0013] Gemäss einer Weiterbildung der Erfindung weist der Gummituchzylinder ein Gummituch
auf, das auf die Teilschalen aufgeklebt ist. Nach einer Weiterbildung der Erfindung
weisen die Teilschalen des Gummituchzylinders eine Spannspindel auf, mit der das Gummituch
auf die Teilschalen gespannt ist. Dies ermöglicht einen besonders einfachen Wechsel
des Gummituchs.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung bestehen die Teilschalen aus Aluminium oder
einem anderen Werkstoff vergleichbarer Dichte. Die Teilschalen besitzen dadurch ein
vergleichsweise geringes Gewicht und können deshalb einfach von Hand gewechselt werden.
Aluminium oder ein anderer geeigneter Werkstoff aus Metall hat den Vorteil, dass die
Teilschalen gegen Lösungsmittel resistent sind und beim Wechseln aufgeklebter Gummitücher
nicht beschädigt wird. Da solche Werkstoffe zudem vergleichsweise hart sind, treten
auch bei hohem Druck keine Rundlauffehler auf.
[0015] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch ein Vertikalschnitt durch ein erfindungsgemässes Druckwerk,
- Fig. 2
- schematisch ein Vertikalschnitt nach Figur 1, jedoch nach einer Umrüstung auf eine
andere Drucklänge,
- Fig. 3
- ein Querschnitt durch einen Gummituchzylinder,
- Fig. 4
- schematisch ein Achsialschnitt durch den Gummituchzylinder nach Figur 3,
- Fig. 5
- schematisch eine Seitenansicht des Gummituchzylinders,
- Fig. 6
- ein Teillängsschnitt entlang der Linie VI-VI der Figur 5,
- Fig. 7
- ein Teillängsschnitt entlang der Linie VII-VII der Figur. 5,
- Fig. 8a
- schematisch eine Seitenansicht eines Gummituchzylinders nach einer Variante,
- Fig. 8b
- eine Seitenansicht gemäss Figur 8a, jedoch mit Gummituch,
- Fig. 9
- ein Teillängsschnitt durch den Gummituchzylinder entlang der Linie IX-IX der Figur
8a und
- Fig. 10
- ein Teillängsschnitt durch den Gummituchzylinder entlang der Linie X-X der Figur 8a.
[0016] Die Figur 1 zeigt ein Druckwerk 1 für den Offsetdruck bzw. indirekten Druck. Das
Druckwerk 1 weist ein Gestell 20 auf, das gemäss Figur 4 antriebsseitig eine erste
Lagerplatte 2 und bedienseitig eine zweite Lagerplatte 3 besitzt. An diesen Lagerplatten
2 und 3 sind ein Plattenzylinder 4, ein Gummituchzylinder 5 und ein Gegendruckzylinder
6 gelagert. Der Plattenzylinder 4 wird wie bekannt mit einem Farbwerk 21 eingefärbt.
Der Antrieb erfolgt vorzugsweise vom Gegendruckzylinder 6 auf den Gummituchzylinder
5 und von diesem auf den Plattenzylinder 4 und von diesem in das Farbwerk 21. Die
genannten Zylinder 4, 5 und 6 sind an den Lagerplatten 2 und 3, beispielsweise mit
bekannten und hier nicht gezeigten Kulissenführungen, so gelagert, dass Achsabstandsänderungen
möglich sind. Es ist auch eine Ausführung denkbar, bei welcher lediglich der Gummituchzylinder
5 verstellbar gelagert ist.
[0017] Der Gummituchzylinder 5 weist gemäss Figur 3 einen Zylinder-. kern 8 auf, der gemäss
Figur 4 an seinen Enden mit einem Lager 9 an der Lagerplatte 3 und mit einem Lager
10 an der Lagerplatte 2 drehbar gelagert ist. Der im Querschnitt kreiszylindrische
und mit einer Passfeder 8a versehene Zylinderkern 8 weist eine Umfangsfläche 14 (Fig.
4) auf, auf welche ein auswechselbares Teil 11 aufgesetzt ist. Dieses auswechselbare
Teil 11 besteht aus wenigstens zwei Halbschalen 11a und 11b, die gemäss Figur 6 mit
Befestigungsmitteln, beispielsweise Spannschrauben 15, lösbar miteinander verbunden
sind. Die Spannschrauben 15 verbinden die beiden Halbschalen 11a und 11b derart, dass
diese auf dem Zylinderkern 8 festgeklemmt sind. Die Passfeder 8a greift in eine Nut
31 der Halbschale 11b ein, sodass das auswechselbare Teil 11 auch formschlüssig mit
dem Zylinderkern 8 verbunden ist. Beim Drehen des Zylinderkerns 8 drehen die beiden
Halbschalen 11a und 11b somit mit. Wie die Figur 4 zeigt, erstreckt sich das auswechselbare
Teil 11 im Wesentlichen über die gesamte Länge der kreiszylindrischen Umfangsfläche
14.
[0018] Die beiden Halbschalen 11a und 11b bilden eine Aussenseite 16, die gemäss Figur 5
im Querschnitt ebenfalls kreisförmig ist und auf welche ein Gummituch 13 aufgebracht
ist. Das Gummituch 13 ist in bekannter Weise lösbar auf die beiden Halbschalen 11a
und 11b aufgeklebt. Beim Gummituchzylinder 26 gemäss den Figuren 8 bis 10 besitzt
eine Teilschale 25a eine Spannspindel 17, mit der das Gummituch 13 auf ein auswechselbares
Teil 25 aufgespannt wird, wobei ein Längsrand 13a des Gummituchs 13 in bekannter Weise
in eine Nut 24 eingeführt wird. Solche Spannspindeln 17 sind an sich bekannt.
[0019] Die Halbschalen 11a und 11b können nach dem Lösen der Spannschrauben 15 vom Zylinderkern
8 abgenommen und durch andere Halbschalen 11a' und 11b' (Figur 2) ersetzt werden.
Diese Halbschalen 11a' und 11b' besitzen gemäss Figur 2 einen kleineren Umfang. Der
grössere Umfang gemäss Figur 1 beträgt beispielsweise 24" und der kleinere Umfang
gemäss Figur 2 17". Es sind aber auch andere Umfänge möglich. Beim Wechseln der Halbschalen
11a und 11b wird selbstverständlich auch das Gummituch 13 gewechselt. Bei den Halbschalen
25a und 25b des Gummituchzylinders 26 erfolgt der Wechsel des Gummituches 13 durch
Lösen bzw. Spannen der Spannspindel 17.
[0020] Die beiden Halbschalen 11a und 11b sowie 25a und 25b bestehen vorzugsweise aus Aluminium
oder einem Werkstoff, der eine ähnliche relativ geringe Dichte aufweist. Das Gewicht
der Halbschalen 11a und 11b sowie 25a und 25b kann durch innenseitige Ausnehmungen
32 noch weiter verringert werden. Damit die Halbschalen 11a und 11b sowie 25a und
25b besonders einfach und sicher von Hand gewechselt werden können, weisen diese jeweils
stirnseitig Griffmulden 22 und 23 auf, an denen sie von Hand gefasst werden können.
Durch diese Griffmulden 22 und 23 sind auch die Spannschrauben 15 eingesetzt, welche
Flansche 28 und 29 fest miteinander verbinden. Die Flansche 28 und 29 bilden einen
ebenen Trennspalt 33, wie beispielsweise die Figur 5 zeigt.
[0021] Die Schale 11b weist gemäss den Figuren 5 und 7 eine Nut 31 auf, welche durch die
Ausnehmung 32 unterbrochen ist und die zur formschlüssigen Verbindung die Passfeder
8a des Zylinders 8 aufnimmt. Mit dieser Nut 31 und der Passfeder 8a wird gleichzeitig
das auswechselbare Teil 11 bzw. 11' auf dem Zylinderkern 8 positioniert und damit
die Winkellage des auswechselbaren Teils 11 festgelegt. Das gleiche gilt für das auswechselbare
Teil 25 gemäss den Figuren 8 bis 10. Die Passfeder 8a kann auch durch einen radialen,
hier nicht gezeigten, Positionierstift des Zylinderkerns 8' ersetzt sein.
[0022] Der Plattenzylinder 4 ist im Wesentlichen gleich aufgebaut wie der Gummituchzylinder
5 bzw. 26 und weist gemäss Figur 1 einen kreiszylindrischen Zylinderkern 7 auf, der
im Wesentlichen gleich wie der Zylinderkern 8 an den Lagerplatten 2 und 3 gelagert
ist. Auf den Zylinderkern 7 ist ein auswechselbares Teil 12 aufgesetzt, das aus zwei
Halbschalen 12a und 12b besteht, die ebenfalls mit Spannschrauben 15 miteinander verbunden
und mit dem Zylinderkern 7 klemmend sowie mit Passfeder und Nut formschlüssig verbunden
sind. Die beiden Halbschalen 12a und 12b bilden einen kreiszylindrischen Umfang 18,
an dem eine hier nicht gezeigte Druckplatte angeordnet ist. Diese Druckplatte ist
in bekannter Weise mit einer hier nicht gezeigten Spannspindel befestigt. Bei einem
Formatwechsel werden die beiden Halbschalen 12a und 12b ebenfalls durch Halbschalen
12a' und 12b' ersetzt. Dies erfolgt in gleicher Weise wie beim Gummituchzylinder 5.
Die Umfänge des Plattenzylinders 4 und des Gummituchzylinders 5 sind nach dem oben
genannten Formatwechsel wie ersichtlich kleiner als vorher. Der Umfang des Gegendruckzylinders
6 wird bei einem Formatwechsel nicht geändert und dieser wird somit lediglich verschoben.
[0023] Bei einem Formatwechsel werden die Zylinderkerne 7 und 8 sowie der Gummituchzylinder
5 an den Lagerplatten 2 und 3 entsprechend neu positioniert. Zur Achsabstandsänderung
sind die entsprechenden Lager 9 und 10 in hier nicht gezeigten Kulissenführungen,
Schwenkarmen oder Exzenterbüchsen, gelagert, welche die entsprechende Neupositionierung
ermöglichen. Zur Achsabstandsänderung ist vorzugsweise auch der Gegendruckzylinder
6 verstellbar an den Lagerplatten 2 und 3 gelagert.
[0024] Bei einem Formatwechsel werden das Gummituch 13 und die hier nicht gezeigte Druckplatte
abgenommen. Anschliessend werden die Spannschrauben 15 gelöst und die Halbschalen
11a, 11b bzw. 25a, 25b sowie 12a und 12b von den entsprechenden Zylinderkernen 8 bzw.
7 von Hand abgehoben. Die zu bedruckende Papierbahn 34 muss hierbei nicht durchgetrennt
werden, da der Gegendruckzylinder 6 nicht gewechselt wird. Nun werden neue Halbschalen
11a', 11b' bzw. 25a', 25b' (nicht gezeigt) sowie 12a' und 12b' auf die entsprechenden
Zylinderkerne 8 bzw. 7 aufgesetzt und mit den Spannschrauben 15 fixiert. Durch die
Passfeder 8a und die entsprechende hier nicht gezeigte Passfeder des Zylinderkerns
7 werden die Halbschalen 11b', 12b' und 25b' (nicht gezeigt) winkelgenau positioniert.
Das Gummituch 13 wird auf den Gummituchzylinder 4' aufgeklebt bzw. auf den Gummituchzylinder
aufgespannt. Die Druckplatte wird in bekannter Weise auf dem Plattenzylinder 5' befestigt.
Bei einer Durchmessänderung muss auch der Antrieb angepasst werden. Werden die Zylinderkerne
7 und 8 mit einem hier nicht gezeigten eigenen Motor angetrieben, so wird entsprechend
die Drehzahl angepasst. Erfolgt der Antrieb über hier nicht gezeigte Zahnräder, so
müssen diese entsprechend dem Format ebenfalls gewechselt werden. Nach dem Anpassen
der Achsabstände kann im neuen Format gedruckt werden.
1. Druckwerk für indirekten Druck, mit wenigstens einem Plattenzylinder (4), einem Gummituchzylinder
(5, 26) und einem Gegendruckzylinder (6), wobei zur Änderung der Drucklänge wenigstens
der Plattenzylinder (4) und der Gummituchzylinder (5) jeweils einen Zylinderkern (7,
8) und auf diesem ein auswechselbares Teil (11, 12, 25) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbaren Teile (11, 12, 25) jeweils aus Teilschalen (11a, 11b; 11a', 11b';
12a, 12b; 25a, 25b) bestehen, die auf dem jeweiligen Zylinderkern (7, 8) lösbar befestigt
sind.
2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschalen (11a, 11b; 12a, 12b; 25a, 25b) Halbschalen sind.
3. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten auswechselbaren Teile (11, 12, 25) aus mehr als zwei und insbesondere
drei Teilschalen bestehen.
4. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschalen (11a, 11b; 12a, 12b; 25a, 25b) mit Verbindungsmitteln (15) miteinander
verbunden und klemmend auf dem Zylinderkern (7, 8) festgelegt sind.
5. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Plattenzylinder (4) einen Querschlitz aufweist, in dem die Druckplatte (19) befestigt
ist.
6. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Teilschalen (12a) eine Spannspindel (17) aufweisen, mit der die Druckplatte (19)
gespannt ist.
7. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gummituch (13) des Gummituchzylinders (5) auf die Teilschalen (11a, 11b) aufgeklebt
ist.
8. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Teilschale (11a) des Gummituchzylinders (5) eine Spannspindel (17) aufweist,
mit der das Gummituch (13) aufgespannt ist.
9. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschalen (11a, 11b; 12a, 12b; 25a, 25b) aus Aluminium oder einem anderen Werkstoff
vergleichbarer Dichte hergestellt sind.
10. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das auswechselbare Teil (11, 12, 25) formschlüssig mit dem Zylinderkern (7, 8) verbunden
ist.
11. Druckwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die formschlüssige Verbindung wenigstens eine Nut (31) in einer Teilschale (11a,
11b; 11a', 11b'; 12a, 12b) aufweist.
12. Druckwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (31) durch eine innenseitige Ausnehmung (32) unterbrochen ist.
13. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilschalen (11a, 11b; 11a', 11b'; 12a, 12b; 25a, 25b) seitlich jeweils wenigstens
eine Griffmulde (22, 23) aufweisen.
14. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens der Plattenzylinder (4) und/oder der Gummituchzylinder (5, 26) in einem
Einschub (20) gelagert ist bzw. sind.
15. Druckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Zylinderkern (7, 8) eine Passfeder (8a) oder einen radialen Stift
zur formschlüssigen Positionierung eine Teilschale (11b) aufweist.