[0001] Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbeutel aus einem mehrschichtigen, folienförmigen
und flexiblen Verbundmaterial, wobei eine der Schichten eine im wesentlichen linienförmige
Schwächung als integrierte Aufreisshilfe aufweist.
[0002] Es ist bekannt, feste Nahrungsmittel wie Schokoladeriegel und Biskuits in Schlauchbeutel
einzufüllen und die Beutel durch Siegelung zu verschliessen. Die Entnahme des Beutelinhaltes
kann beispielsweise durch Aufreissen des Beutels erfolgen. Je nach Art des Verpackungsmaterials
kann sich der Aufreissvorgang schwierig gestalten. Insbesondere flexible Verpackungsmaterialien
aus dehnbaren Kunststoffen lassen sich nur schlecht aufreissen. Es wird daher oft
an einer Siegelnaht eine Anreisshilfe eingestanzt. Damit gelingt es allenfalls, den
Beutel zu öffnen. Sein Inhalt lässt sich jedoch oft nur dann sauber entnehmen, wenn
der Beutel über die Anreisshilfe hinaus weiter aufgerissen wird, was für den Konsumenten
mühsam und ärgerlich sein kann.
[0003] Es ist auch bekannt, Schlauchbeutel mit einem Aufreissstreifen zu versehen. Dieser
Aufreissstreifen kann über den Umfang des Beutels abgezogen werden, wodurch sich das
Verpackungsmaterial teilt und sich der Beutel öffnet. Die Bereitstellung dieses Öffnungssystems
ist jedoch mit einem aufwendigen Herstellverfahren verbunden, da der Aufreissstreifen
in den Schichtaufbau des Verpackungsmaterials integriert werden muss.
[0004] Aus der EP-A 0 807 587 ist ein Verpackungsbeutel aus einem mehrschichtigen, folienförmigen
und flexiblen Verbundmaterial bekannt. Eine der Schichten weist eine im wesentlichen
linienförmige Schwächung als integrierte Aufreisshilfe auf. Der Bereich der Schwächung
ist mit einer filmbildenden Masse in der Form einer Bedruckung mit Lackfarben überdeckt.
Die Schwächung ist im Randbereich der Verpackung über dem Beutelinhalt angeordnet.
Zur Entnahme des Beutelinhaltes wird die filmbildende Masse durch eine Zieh- oder
Knickbewegung aufgebrochen wodurch sich der Beutel im Schwächungsbereich geöffnet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Verpackungsbeutel der eingangs genannten
Art zu schaffen, welcher sich beim Zerbrechen des Beutelinhaltes in zwei Teile gleichzeitig
öffnet und eine einfache Entnahme der beiden Teile ohne zusätzliche Öffnungsmanipulationen
ermöglicht. Zudem soll die an geschwächte Schicht angrenzende Schicht leicht reissen
und damit ein problemloses Öffnen des Beutels ermöglichen.
[0006] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass das Verbundmaterial eine die
Beutelaussenseite bildende, die Schwächung enthaltende Schicht aus einem transparenten
oder opaken Kunststofffilm oder aus Papier und entweder eine mit dem Kunststofffilm
oder dem Papier verbundene Aluminiumfolie und eine mit der Aluminiumfolie verbundene,
die Beutelinnenseite bildende Siegelschicht, oder eine mit dem Kunststofffilm oder
dem Papier verbundene, die Beutelinnenseite bildende Polymerharzextrusionsschicht
aufweist.
[0007] Der die Schwächung enthaltende Kunststofffilm oder das Papier kann bedruckt sein.
Bildet die bedruckte Seite die Beutelaussenseite, so ist die Bedruckung zweckmässigerweise
mit einem Schutzlack versehen.
[0008] Der Kunststofffilm oder das Papier ist mit der Aluminiumfolie bevorzugt über eine
Klebstoffschicht verbunden.
[0009] Als Material für den die Schwächung enthaltenden Kunststofffilm wird bevorzugt orientiertes
Polypropylen (OPP), Polyethylen (PE), insbesondere Polyethylen hoher Dichte (PEHD),
Polystyrol (PS) oder Polylactat (PLA) eingesetzt.
[0010] Eine bevorzugte Ausbildung der Schwächung ist eine im wesentlichen linienförmige
Perforation oder eine vollständige Durchtrennung, wobei sich die Schwächung im wesentlichen
über einen ganzen Umfang oder auch nur über einen Teil des Umfanges des Beutels erstrecken
kann.
[0011] Da der Beutel vor allem zur Verpackung von Riegeln, Biskuits und dgl. stückigen Nahrungsmitteln
mit einer vorgegebenen Sollbruchstelle zur Aufteilung in zwei gleich grosse Teile
vorgesehen ist, ist die Schwächung bevorzugt im wesentlichen in der Mitte zwischen
zwei Randbereichen des Beutels über dem Beutelinnenrand angeordnet, so dass die Schwächung
des Verpackungsbeutels im wesentlichen über der Sollbruchstelle des Beutelinhaltes
zu liegen kommt.
[0012] Der erfindungsgemässe Verpackungsbeutel kann als Flachbeutel, Siegelrandbeutel, Raumbeutel
oder Schlauchbeutel ausgestaltet sein. Bevorzugt sind jedoch Schlauchbeutel, welche
sich durch endständige Quersiegelnähte und gegebenenfalls eine Längssiegelnaht auszeichnen,
sowie Siegelrandbeutel mit je zwei Quer- und Längssiegelnähten.
[0013] Bei Siegelrandbeuteln kann es sich als zweckmässig erweisen, die Schwächung nicht
nur im wesentlichen in der Mitte zwischen zwei Siegelrandbereichen des Beutels über
dem Beutelinnenraum vorzusehen, sondern auch im Siegelrandbereich. Damit können die
nach dem Zerbrechen des Beutelinhaltes gebildeten zwei Beutelteile im Bedarfsfall
leicht voneinander getrennt werden. Die Schwächungen können auf einer oder auf beiden
der durch die Siegelränder begrenzten Beutelseiten angeordnet sein.
[0014] Ein bevorzugter Verwendungszweck des erfindungsgemässen Verpackungsbeutels liegt
in der Verpackung von festen Nahrungsmitteln wie Schokoladeriegel, Biskuits und mit
Schokolade überzogene Riegel und Biskuits.
[0015] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
schematisch in
- Fig. 1 den Schichtaufbau einer ersten Ausführungsform eines Verbundmaterials mit integrierter
Aufreisshilfe;
- Fig. 2 den Schichtaufbau einer zweiten Ausführungsform eines Verbundmaterials mit
integrierter Aufreisshilfe;
- Fig. 3 die Draufsicht auf einen Siegelrandbeutel mit integrierter Aufreisshilfe;
- Fig. 4 die kontinuierliche Herstellung von Schlauchbeuteln mit Längssiegelnaht und
mit integrierter Aufreisshilfe;
- Fig. 5 die Schrägsicht auf einen Schlauchbeutel;
- Fig. 6 die Draufsicht auf die Vorderseite des Beutels von Fig. 5;
- Fig. 7 die Draufsicht auf die Rückseite des Beutels von Fig. 5;
- Fig. 8 die Seitenansicht des Beutels von Fig. 5 im geöffneten Zustand.
[0016] Ein in Fig. 1 gezeigte erste Ausführungsform eines Verbundmaterials 10 mit integrierter
Aufreisshilfe weist folgenden Aufbau auf:
11 Schutzlackschicht aus Nitrozelluloseharz, 1,0 +/- 0,5 g/m2
12 Bedruckung, z.B. durch Helio- oder Flexographie
14 Kunststofffilm, opak oder transparent, 15 bis 40 µm, aus
- orientiertem Polypropylen (OPP), oder
- Polyethylen hoher Dichte (PEHD), oder
- Polystyrol (PS), oder
- Polylactat (PLA), oder
- Zellglas, 30 bis 40 g/ m2, oder
Papierschicht, 20 bis 110 g/m
2
16 Klebstoffschicht, hergestellt durch Auftrag von
- in Lösungsmittel gelöstem Klebstoff, 2,0 bis 4,0 g/m2, oder
- Klebstoff ohne Lösungsmittel, 1,3 bis 2,0 g/m2, oder
- wässrige Klebstofflösung, 0,9 bis 6,0 g/m2, oder
- einer Polymerharzextrusionsschicht, 2,0 bis 15,0 g/m2, beispielsweise aus einem Polyolefin, z.B. Polypropylen,
auf die Aluminiumfolie 18
18 Aluminiumfolie aus Reinaluminium oder einer Aluminiumlegierung, 5,75 bis 12 µm
20 Siegelschicht, hergestellt durch Auftrag eines Lackes auf der Basis
- einer ionomeren Harzdispersion, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
- von Copolymeren aus Vinylacetat und Vinylchlorid, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
- von Copolymeren von Ethylvinylacetat, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
- Acrylat, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
durch Auftrag einer Polymerharzextrusionsschicht, 2,0 bis 15,0 g/m
2 auf die Aluminiumfolie 18.
[0017] Bei der Herstellung des Verbundmaterials 10 wird zunächst der als Druckträger dienende
opake oder transparente Kunststofffilm oder das Papier 14 bedruckt und gleichzeitig
mit den gewünschten Schwächungslinien 22 in Form von Materialdurchtrennungen versehen.
Hierbei wird die Schnittanordnung über Druckmarken präzis gesteuert. Der so bedruckte
und mit den Schwächungen 22 versehene Kunststofffilm oder das Papier 14 wird nachfolgend
mit der Schutzlackschicht 11 versehen, welche auf die Bedruckung 12 aufgetragen wird.
[0018] Die Aluminiumfolie 18 wird auf einer Seite mit der Siegelschicht 20 und auf der anderen
Seite mit der Klebstoffschicht 16 versehen. Anschliessend wird die mit der Siegelschicht
20 versehene Aluminiumfolie 18 über die Klebstoffschicht 16 mit dem bedruckten und
schutzlackierten Kunststofffilm oder Papier 14 zum Verbundmaterial 10 mit integrierter
Aufreisshilfe verklebt.
[0019] Die Bedruckung 12 mit der Schutzlackschicht 11 bildet die spätere Aussenseite 24,
die auf die Aluminiumfolie 18 aufgetragene Siegelschicht 20 die Innenseite 26 eines
aus dem Verbundmaterial 10 hergestellten Verpackungsbeutels.
[0020] Bei einer alternativen Ausführungsform kann an Stelle der mit der Siegelschicht 20
und mit der Klebstoffschicht 16 versehenen Aluminiumfolie 18 eine auch als Siegelschicht
20 dienende Polymerharzextrusionsschicht mit einem Flächengewicht von 2,0 bis 15,0
g/m
2 direkt auf den Kunststofffilm 14 oder auf die Papierschicht aufgetragen werden.
Ein in Fig. 2 gezeigte zweite Ausführungsform eines Verbundmaterials 10 mit integrierter
Aufreisshilfe weist folgenden Aufbau auf:
14a Kunststofffilm, transparent, 15 bis 40 µm, aus
- orientiertem Polypropylen (OPP), oder
- Polyethylen hoher Dichte (PEHD), oder
- Polystyrol (PS), oder
- Polylactat (PLA) oder
- Zellglas, 30 bis 40 g/m2
12 Bedruckung, z.B. durch Helio- oder Flexographie
16 Klebstoffschicht, hergestellt durch Auftrag von
- in Lösungsmittel gelöstem Klebstoff, 2,0 bis 4,0 g/m2, oder
- Klebstoff ohne Lösungsmittel, 1,3 bis 2,0 g/m2, oder
- wässrige Klebstofflösung, 0,9 bis 6,0 g/m2, oder
- einer Polymerharzextrusionsschicht, 2,0 bis 15,0 g/m2, beispielsweise aus einem Polyolefin, z.B. Polypropylen
auf die Aluminiumfolie 18
18 Aluminiumfolie aus Reinaluminium oder einer Aluminiumlegierung, 5,75 bis 12 µm
20 Siegelschicht, hergestellt durch Auftrag eines Lackes auf der Basis
- einer ionomeren Harzdispersion, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
- von Copolymeren aus Vinylacetat und Vinylchlorid, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
- von Copolymeren von Ethylvinylacetat, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
- Acrylat, 2,0 bis 6,0 g/m2, oder
durch Auftrag einer Polymerharzextrusionsschicht, 2,0 bis 15,0 g/m
2
auf die Aluminiumfolie 18.
[0021] Die in Fig. 2 gezeigte zweite Ausführungsform eines Verbundmaterials 10 unterscheidet
sich gegenüber der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform dadurch, dass der Kunststofffilm
14a transparent ist und die Bedruckung 12 im Innern des Verbundmaterials 10 liegt.
Bei dieser Variante entfällt eine Schutzlackschicht für die Bedruckung. Zur Herstellung
des Verbundmaterials 10 wird auf gleiche Weise wie bei der vorstehend beschriebenen
Ausführungsform von Fig. 1 der bedruckte transparente Kunststofffilm 14a gegen die
mit der Klebstoffschicht 16 versehene Aluminiumfolie 18 geklebt, wobei die Bedruckung
12 der Klebstoffschicht 16 anliegt. Bei dieser Ausführungsform bildet der transparente
Kunststofffilm 14a die Aussenseite 24 und die Siegelschicht 20 auf der Aluminiumfolie
18 die Innenseite 26 eines aus dem Verbundmaterial 10 hergestellten Verpackungsbeutels.
[0022] Bei einer alternativen Ausführungsform kann an Stelle der mit der Siegelschicht 20
und mit der Klebstoffschicht 16 versehenen Aluminiumfolie 18 eine auch als Siegelschicht
20 dienende Polymerharzextrusionsschicht mit einem Flächengewicht von 2,0 bis 15,0
g/m
2 direkt auf die Bedruckung 12 des Kunststofffilms 14a aufgetragen werden.
[0023] Ein in Fig. 3 gezeigter, aus dem Verbundmaterial 10 hergestellter Siegelrandbeutel
28 ist mit einem umlaufenden Siegelrand 30 versehen. Die Vorder- und Rückseite des
Siegelrandbeutels 28 besteht üblicherweise aus dem gleichen Verbundmaterial 10, mit
Ausnahme der Bedruckung, die auf beiden Seiten unterschiedlich sein kann. Die Schwächung
22 ist auf der Vorderseite des Siegelrandbeutels 28 in der Mitte zwischen zwei einander
gegenüberliegenden Siegelrändern 30a,b und parallel zu diesen als vollständige Durchtrennung
des Kunststofffilms oder des Papiers angeordnet. Die Schwächung 22 endet in einem
Abstand a zu den beiden anderen Siegelrändern 30c,d.
[0024] In dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel umfasst die Durchtrennung der Kunststofffolie
oder des Papiers zusätzlich den Bereich der beiden anderen Siegelränder 30c,d.
[0025] Gemäss Fig. 4 wird das zur Herstellung von Schlauchbeuteln vorgesehene, bedruckte
und bereits mit den Schwächungen 22 versehene Verbundmaterial in Bandform von einer
Vorratsrolle 32 abgerollt und in einer nicht näher gezeigten Vorrichtung unter Bildung
einer Längssiegelnaht 36 kontinuierlich zu einem Schlauch geformt, in welchen in Pfeilrichtung
A das Füllgut eingeschoben wird. Nach jedem Füllguteinschub wird neben der kontinuierlich
gebildeten Längssiegelnaht 36 jeweils eine Quersiegelnaht 34 angebracht. In einer
nicht gezeigten Schneidvorrichtung werden die zwischen aufeinanderfolgenden Quersiegelnähten
34 gebildeten Schlauchbeutel 38 vereinzelt.
[0026] Der in Fig. 5 gezeigte Schlauchbeutel 38 weist auf seiner Vorderseite in der Mitte
zwischen den beiden Quersiegelnähten 34 und parallel zu diesen die Schwächung 22 auf.
[0027] Bei dem in Fig. 6 gezeigten Schlauchbeutel mit der auf seiner Vorderseite angebrachten
Schwächung 22 ist die Kontour eines im Beutel verpackten Biskuits 42 angedeutet. Das
Biskuit 42 weist eine Kerbe 44 als Sollbruchlinie auf. Diese Kerbe 44 verläuft im
wesentlichen parallel zur ebenfalls lininienförmigen Schwächung 22. Beim Zerbrechen
des Biskuits 42 entlang der Sollbruchlinie 44 reisst der Schlauchbeutel 38 entlang
der Schwächung 22 auf. Diese Trennung des Verbundmaterials 10 an der Vorderseite des
Schlauchbeutels 38 führt an den beiden Enden der Schwächung 22 zu einer weiteren Öffnung
des Beutels entlang einer Reisslinie 40, die sich je nach Intensität des Aufreissvorganges
gemäss Fig. 7 bis auf die Rückseite des Schlauchbeutels 38, im Extremfall bis zur
Längssiegelnaht 36, fortsetzen kann.
[0028] Fig. 8 zeigt den geöffneten Schlauchbeutel 38, nachdem das Biskuit 42 entlang seiner
Sollbruchlinie 44 in zwei Teile 42a, b zerbrochen worden ist. Der Schlauchbeutel 38
wird gleichzeitig in etwa zwei gleich grosse Teilbeutel 38a, b aufgetrennt. Durch
das weitere Aufreissen der Schwächung 22 entlang der Reisslinie 40 werden die beiden
Beutelteile 38a, b so weit geöffnet, dass die beiden Biskuitteile 42a, b problemlos
aus den Teilbeuteln herausgedrückt oder herausgezogen werden können. Durch Auseinanderziehen
der beiden gebildeten Teilbeutel 38a, b können diese auch vollständig voneinander
getrennt werden. Eine derartige vollständige Trennung kann weiter dadurch unterstützt
werden, dass sich die Schwächung 22 auch auf den Bereich der Längssiegelnaht 36 erstreckt,
wie dies in analoger Weise bei dem in Fig. 3 gezeigten Siegelrandbeutel 28 der Fall
ist.
1. Verpackungsbeutel aus einem mehrschichtigen, folienförmigen und flexiblen Verbundmaterial
(10), wobei eine der Schichten eine im wesentlichen linienförmige Schwächung (22)
als integrierte Aufreisshilfe aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Verbundmaterial (10) eine die Beutelaussenseite (24) bildende, die Schwächung
(22) enthaltende Schicht (14, 14a) aus einem transparenten oder opaken Kunststofffilm
oder aus Papier und entweder
- eine mit dem Kunststofffilm (14) oder dem Papier (14a) verbundene Aluminiumfolie
(18) und eine mit der Aluminiumfolie (18) verbundene, die Beutelinnenseite (26) bildende
Siegelschicht (20), oder
- eine mit dem Kunststofffilm (14) oder dem Papier (14a) verbundene, die Beutelinnenseite
(26) bildende Polymerharzextrusionsschicht (20)
aufweist.
2. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schwächung enthaltende Kunststofffilm (14) oder das Papier (14a) bedruckt
und die bedruckte Seite gegebenenfalls mit einem Schutzlack (11) versehen ist.
3. Verpackungsbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststofffilm (14) oder das Papier (14a) mit der Aluminiumfolie (18) über eine
Klebstoffschicht (16) verbunden ist.
4. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schwächung (22) enthaltende Kunststofffilm (14) aus orientiertem Polypropylen
(OPP), Polyethylen (PE), insbesondere Polyethylen hoher Dichte (PEHD), Polystyrol
(PS) oder Polylactat (PLA) besteht.
5. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung (22) eine im wesentlichen linienförmige Perforation oder vollständige
Durchtrennung ist.
6. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Schwächung (22) im wesentlichen über einen ganzen Umfang oder einen Teil
des Umfanges des Beutels (28, 38) erstreckt.
7. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung (22) im wesentlichen in der Mitte zwischen zwei Randbereichen (30a,b;
34) des Beutels (28, 38) über dem Beutelinnenraum angeordnet ist.
8. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch endständige Quersiegelnähte (34) und gegebenenfalls eine Längssiegelnaht (36), insbesondere
in der Form eines Schlauchbeutels (38).
9. Verpackungsbeutel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch je zwei Quer- und Längssiegelnähte (30a,b; 30c,d), insbesondere in der Form eines
Siegelrandbeutels (28).
10. Verpackungsbeutel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwächung (22, 22a) im wesentlichen in der Mitte zwischen zwei Siegelrändern
(30a,b) über dem Beutelinnenraum und in den Siegelrändern (30c,d) angeordnet ist.
11. Verwendung eines Verpackungsbeutels nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zur Verpackung
von festen Nahrungsmitteln (42) wie Schokoladeriegel, Biskuits und mit Schokolade
überzogene Riegel und Biskuits.