| (19) |
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(11) |
EP 1 451 091 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.03.2011 Patentblatt 2011/09 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH2002/000655 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/048023 (12.06.2003 Gazette 2003/24) |
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| (54) |
HEBEGURTSCHLINGE
LIFTING BELT SLING
ELINGUE DE LEVAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
03.12.2001 CH 220701
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.09.2004 Patentblatt 2004/36 |
| (73) |
Patentinhaber: mamutec AG |
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6300 Zug (CH) |
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Erfinder: |
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- HESS, Ruedi
CH-5306 Tegerfelden (CH)
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| (74) |
Vertreter: Gachnang, Hans Rudolf et al |
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Patentanwalt H.R. Gachnang
Badstrasse 5
Postfach 8501 Frauenfeld 8501 Frauenfeld (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 302 818 DE-U- 7 827 613 US-A- 4 210 089 US-A- 5 727 833
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DE-A- 2 038 480 RU-C- 2 090 483 US-A- 4 850 629
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1998, no. 02, 30. Januar 1998 (1998-01-30) -& JP 09
278343 A (MEIDAI KK), 28. Oktober 1997 (1997-10-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Hebegurtschlinge gemäss Patentanspruch 1.
[0002] Rundschlingen werden vorwiegend in der Industrie, im Bauwesen und im Gewerbe für
das Heben von Lasten eingesetzt. Hebegurten gelangen im Transportwesen und insbesondere
in der Baubranche in vielfältige Weise zur Anwendung.
[0003] Nach der
US 4,210,089 ist eine Rundschlinge bekannt, die zwei Kammern umfasst, um dadurch eine höhere Festigkeit
und eine verbesserte Abrieb- und Schnittfestigkeit zu erhalten.
[0004] Nach der
US 5,238,278 ist eine textile Rundschlinge bekannt, mit zusätzlichen Rippen auf dem Rundschlingenschlauch,
die dadurch eine verbesserte Schnitt- und Abriebfestigkeit bewirken sollen.
[0005] Nach der
US 5,651,572 ist eine Rundschlinge bekannt, die einen zusätzlichen Strang von optischen Kabeln
umfasst, um beim Bruch ein Signal auslösen zu können. Nach der
US 4,843,807 ist eine Herstellungsmethode für eine Rundschlinge bekannt, die sich auf eine rationelle
Herstellung einer Rundschlinge bezieht.
[0006] Nach der
US 5,498,047 ist eine Hebegurte bekannt, die aus einem gewebten Band besteht, mit Schlaufen und
mindestens einer verstärkten Kante, die von frühzeitigem Verschleiss schützen soll.
Bei der Verstärkung handelt es sich um eine zusätzliche Textileinlage.
[0007] In der
US 5,727,833 wird eine Hebegurtschlinge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben, die
aus einem schlauchartigen Gebilde mit zwei Kammern besteht, in denen sich Einlagen
befinden. Diese Einlagen sind als endlose Schleifen so in den zwei Kammern geführt,
dass jede Einlage der ersten Kammer sich auch in der zweiten Kammer wiederfindet,
wodurch sich bezüglich der Mitte zwischen den beiden Kammern ein symmetrische Anordnung
ergibt. Eine symmetrische Anordnung der Einlagen führt unter Belastung leicht zu einem
Verdrehen der Hebegurtschlinge.
[0008] Nachteilig bei den Rundschlingen und Hebegurten sind dabei die folgenden Punkte:
Rundschlingen sind aus einem Schlauch gefertigt, der normalerweise aus einer Kammer
besteht, aber auch - wie in
US 4,210,089 ausgeführt - aus zwei Kammern bestehen kann. Rundschlingen werden aus endlosen Garnsträngen
gefertigt, die immer einen runden, endlosen Ring oder Rundschlauch ergeben, die aber
in der Dimension so ausgelegt werden können, dass sie Lasten bis zu 100 t heben können.
Da Rundschlingen einen endlosen Ring ergeben, können sie nicht einfach unter einem
stehenden Laststück durchgeführt werden.
[0009] Hebegurten werden aus gewobenen Gurten gefertigt, die je nach Breite und Dicke normalerweise
Lasten bis zu 20 t heben können. Hebegurten werden an einem Stück mit beidseitigen
Schlaufen vernäht. Dieses Band kann unter einem stehenden Laststück durchgezogen und
auf beiden Seiten mit den Schlaufen in einen Lasthaken eingehängt werden. Da die Bänder
durch die Last unter starker Spannung stehen, sind diese sehr verschleiss- und schnittanfällig.
Häufig wird versucht, diesen Nachteil mit einer aufwändigen Beschichtung zu beheben.
[0010] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Hebegurtschlinge vorzuschlagen,
bei der die Vorteile der Rundschlinge mit den Vorteilen der Hebegurte kombiniert werden.
[0011] Eine weitere Aufgabe besteht darin, die Service- und Gebrauchsdauer der Hebegurtschlinge
gegenüber den herkömmlichen, aus Gurtmaterial vernähten Hebegurten wesentlich zu erhöhen
und für Lasten bis zu 100 t auszulegen.
[0012] Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe mit einer Hebegurtschlinge gemäss dem Wortlaut
nach Patentanspruch 1 gelöst.
[0013] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Ansicht einer erfindungsgemässen Hebegurtschlinge
- Fig. 2
- Perspektivische Schnitt-Ansicht einer Hebegurtschlinge
- Fig. 3
- Perspektivische Schnitt-Ansicht einer Hebegurtschlinge mit Kammern geringer Breite
und grosser Dicke
- Fig. 4
- Perspektivische Schnitt-Ansicht einer Hebegurtschlinge mit Kammern grosser Breite
und geringer Dicke
- Fig. 4A
- Hebegurtschlinge mit asymmetrischen Einlagen
- Fig. 5
- Kammernschlauch mit einseitig angebrachter Beschichtung
- Fig. 6
- Kammernschlauch mit einem umgebenden Schutzschlauch
- Fig. 7
- Hebegurtschlinge mit zwei Schutzschläuchen
- Fig. 8
- Erstes Ausführungsbeispiel einer Hebegurtschlinge mit Schlaufen unter- schiedlicher
Länge
- Fig. 9
- Zweites Ausführungsbeispiel einer Hebegurtschlinge mit verstärktem Schlaufenschutz
- Fig. 10
- Drittes Ausführungsbeispiel einer Hebegurtschlinge mit breit/schmal gewobenem Kammernschlauch,
Schutzschlauch und Schlaufenschutz
[0014] Fig. 1 zeigt die Ansicht einer erfindungsgemässen Hebegurtschlinge. Die Hebegurtschlinge
besteht aus einem schlauchartigen Gebilde 20, das mindestens zwei Kammern 2, 2' aufweist
und so einen Kammernschlauch 1 bildet, der durch Enden 5, 5' begrenzt wird. Die Kammern
werden im Herstellprozess gebildet und bestehen aus synthetischen Garnen, Geweben,
Gewirken, gegossenem Kunststoff, extrudiertem synthetischem Material, Stahlgewebe
oder chemisch beständigem Material, Leder oder synthetischem Leder. In den mindestens
zwei Kammern 2, 2' befinden sich Einlagen 4, die endlos von einer Seite zur anderen
Seite, bzw. vom einen Ende 5 zum anderen Ende 5', durch den Kammernschlauch 1 verlaufen,
wobei die Einlagen asymmetrisch vorliegen, was später erläutert wird.
[0015] Die Einlagen 4 bestehen aus Einzelfasern oder Fasernbündel von hochfesten Materialien
wie Polyester (PES), Polyamid (PA), Polypropylen (PP), Polyethylen (PE), Dyneema,
Kevlar und Stahllitzen. Sie werden auch als Zugeinlagen bezeichnet, da sie im Wesentlichen
die gesamte Belastung aufnehmen, während der sie umgebende Kammernschlauch 1 unter
Zug im Wesentlichen unbelastet bleibt und vor allem eine Schutzfunktion ausübt. Dadurch
ergibt sich eine wesentlich längere Lebensdauer der Hebegurtschlinge. Ebenfalls können
die Einlagen oder der Schutzschlauch aus einer Kombination dieser Materialien bestehen,
bzw. als Mischbündel von Einlagefasern vorliegen.
[0016] Die Einlagen 4 überragen, bzw. überlappen die Enden 5, 5' des Kammernschlauches 1,
sodass dort Schlaufen 3, 3' gebildet werden. Die Einlagen sind im Schlaufenbereich
durch einen Schlaufenschutz 6, 6' abgedeckt, der den Kammernschlauch 1 in der Regel
überlappt und mit diesem verbunden ist. Er kann aber auch gestossen an den Enden 5,
5' des Kammernschlauches 1 ohne Verbindung anliegen (nicht dargestellt). Der Kammernschlauch
kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen, mit diesen abgedeckt oder beschichtet
sein. Als Materialien kommen synthetische und natürliche Materialien wie Polyurethan,
synthetischer Gummi, natürlicher Gummi, PVC, Textilstoffe, Vliessstoffe, synthetisches
Leder, Leder, Stahllitzengewebe, Garngewebe und Garngewirke in Frage. Die so in den
Kammernschlauch 1 eingeführten Einlagen 4 und endlos durch den Kammernschlauch zurückgeführten
Einlagen bilden mit den an beiden Enden 5, 5' gebildeten Schlaufen 3, 3' ein Band
mit endlosen Einlagen. Die Schlaufen können durch verschiedene Schutzmaterialien abgedeckt
vorliegen, z.B. als Gewebe oder als Schlauch.
[0017] Fig. 2 zeigt eine perspektivische Schnitt-Ansicht einer Hebegurtschlinge. Erkennbar
ist der Kammernschlauch 1 mit seinem einen Ende 5 und den Kammern 2, 2', denen vier
weitere Kammern angereiht sind. In den Kammern befinden sich die Einlagen 4. Die mindestens
zwei Kammern 2, 2' sind durch Vernähen, Verwirken oder Verweben entstanden. So weisen
die Kammern z.B. Nähte auf, die in der Zugrichtung parallel zu den Einlagen liegen,
wodurch der Kammernschlauch in Kammern aufgeteilt vorliegt. Solche Hebegurtschlingen
werden vorwiegend für Anwendungen in der Maschinenindustrie, im Baugewerbe, für die
Transport- und die Güterindustrie eingesetzt, wie dies z.B. auf Güterumschlagplätzen
jeglicher Art der Fall ist.
[0018] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Schnitt-Ansicht einer Hebegurtschlinge mit Kammern
geringer Breite und grosser Dicke. In den Kammern 2, 2' des Kammernschlauches 1 sind
die Zugeinlagen 4 so angeordnet, dass die Kammern eine geringe Breite bei einer grossen
Dicke aufweisen.
[0019] Diese Gurten sind vor allem für die Hebung von grossen Lasten geeignet und werden
für Lasten bis 100 t bei einem Sicherheitsfaktor von 7 : 1 hergestellt. Solche Hebegurtschlingen
finden Anwendungen im Turbinenbau, für Schwerlasten in Kraftwerken oder der Industrie
im allgemeinen.
[0020] Fig. 4 zeigt eine perspektivische Schnitt-Ansicht einer Hebegurtschlinge mit Kammern
grosser Breite und geringer Dicke. In den Kammern 2, 2' des Kammernschlauches 1 sind
die Zugeinlagen 4 so angeordnet, dass die Kammern eine grosse Breite bei einer geringer
Dicke aufweisen. Solche Hebegurtschlingen gelangen vor allem zum Einsatz wenn wenig
Raum zur Verfügung steht, um die Hebegurtschlingen unter die Last zu schieben. Der
Kammernschlauch kann so einen Querschnitt aufweisen, der bezüglich Dicke, Breite und
Tragkraft frei nach den Anwendungsbedürfnissen ausgelegt ist.
[0021] Fig. 4A zeigt eine Hebegurtschlinge mit asymmetrischen Einlagen. Die im Kammernschlauch
1 lose eingelegten Einlagen 4 sind hier gestrichelt angedeutet. Die Einlage 4' in
der äusseren Kammer der einen Seite des Kammernschlauches wird über die Schlaufe 3
geführt und danach als Einlage 4" in einer inneren Kammer der anderen Hälfte des Kammernschlauches
zurückgeführt. Damit liegen die Einlagen 4' und 4" asymmetrisch bezüglich einer Mittellinie
des Kammernschlauches. Alle weiteren Einlagen sind ebenfalls asymmetrisch bezüglich
dieser Mittellinie angeordnet. Diese Anordnung wird als 'asymmetrische Einlagen' bezeichnet.
[0022] Wenn nun der Kammernschlauch sehr viele nebeneinanderliegende Kammern aufweist, kann
er unter Zugspannung kaum mehr 'zusammenklappen', da aufgrund der asymmetrischen Anordnung
eine Querkomponente der Zugspannung der Verformung entgegenwirkt.
[0023] Fig. 5 zeigt einen Kammernschlauch mit einseitig angebrachter Beschichtung. Der Kammernschlauch
1 mit den Kammern 2, 2' und Einlagen 4 ist auf der einen Seite mit einer Beschichtung
7 versehen.
[0024] Der Kammernschlauch kann eine einseitige oder eine zweiseitige Beschichtung aufweisen.
Er kann aber auch aus einem Material bestehen, das gewoben, gewirkt, extrudiert oder
gegossen ist und auch als Rundum-Beschichtung hergestellt werden. Die Beschichtungen
können gegossen, gespritzt, kalandriert, pulverbeschichtet oder gerakelt und als Lösung
darauf ausgehärtet werden. Der Kammernschlauch kann eine Beschichtung aufweisen, die
aus den gleichen Materialien oder aus unterschiedlichen Materialien wie der Kammernschlauch
besteht.
[0025] Fig. 6 zeigt einen Kammernschlauch mit einem umgebenden Schutzschlauch. Der Kammernschlauch
1 ist umgeben von einem Schutzschlauch 8. Es können auch mehrere Schutzschläuche übereinander
vorliegen. Der Schutzschlauch kann aus synthetischem oder natürlichem Material, aus
Gewebe, aus Gewirke oder als extrudiertes, gegossenes Element sein. Der Schutzschlauch
ist über die ganze Länge des Kammernschlauches oder nur über einen Teil davon angeordnet
oder kann aus mehreren Teilen gefertigt sein. Der Schutzschlauch dient gleichzeitig
als Auflagefläche des Werkgutes und ist deshalb nach den Anwendungsbedürfnissen aus
verschiedenen Materialien hergestellt. Er ist je nach Anwendung besonders hitzefest,
flammwidrig, chemikalienbeständig, schnitt- und abriebfest. Er weist einen gewobenen
oder gewirkten Mantel oder einen Doppelmantel auf, der besonders chemikalienbeständig
ist und aus Polyamid (PA), Polypropylen (PP), Polyester (PES) oder Polyäthylen (PE),
bzw. einem Mischgewebe dieser Materialien besteht. Er ist in der Regel aus hochschnittschutzfestem
Schnittschutzmaterial gefertigt und weist durch spezielle Webarten eine enorm hohe
Kantenfestigkeit auf, da die Kanten nicht unter der Zugspannung stehen. Besonders
hitzefeste und flammwidrige Ausführungen sind aus Kevlar, Stahllitzen, Nomex oder
aus einer Kombination davon. Durch verschiedene, spezielle Webarten wird eine enorm
hohe Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit und Kantenfestigkeit erzielt.
[0026] Der Kammernschlauch 1, die Einlagen 4, die Beschichtung 7, der Schutzschlauch 8 und
der Kantenschutz können unterschiedliche oder aber dieselben Materialien aufweisen.
[0027] Der Schutzschlauch wie auch der Kammernschlauch können aus extrudiertem oder gegossenen,
synthetischem Material bestehen. In Frage kommen PVC, PU, Gummi oder synthetischer
Gummi, eine Gummimischung, natürliches oder synthetisches Leder, gewobene oder gewirkte
Stahllitzen, Garngewebe oder Gewirke, die einseitig, beidseitig oder rundum beschichtet
sind.
[0028] Gemäss den gültigen CE-Normen kann der Kammernschlauch, der Schutzschlauch, die Schutzbeschichtung,
die Einlagen und der Kantenschutz unterschiedliche Materialien aufweisen.
[0029] Die CE-Norm EN 1492-1 definiert den Hebegurt mit Vorschriften, welche durch die Anordnung
und Kombination der verschiedenen aufgeführten Materialien vollumfänglich eingehalten
werden.
[0030] Fig. 7 zeigt eine Hebegurtschlinge mit zwei Schutzschläuchen. Der Kammernschlauch
liegt hier von einem ersten Schutzschlauch 8 umgeben vor, sodass er von End 5 zu End
5' abgedeckt vorliegt. Über dem mittleren Teil des ersten Schutzschlauches 8 ist ein
zweiter Schutzschlauch 8' angebracht, der in diesem Bereich einen zusätzlichen Schutz
garantiert. So kann der Kammernschlauch mit mehreren verschiedenen oder gleichen Schutzschläuchen
überzogen werden, die durch ihre Lage, bzw. Verteilung überdie ganze Länge des Kammernschlauches
ein Verstärkungsprofil, ein Schutzprofil entstehen lassen, das den gewünschten Anforderungen
jeweils gerecht wird.
[0031] Im Folgenden werden einige Ausführungsbeispiele erläutert.
[0032] Fig. 8 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel einer Hebegurtschlinge mit Schlaufen
unterschiedlicher Länge. Die Schlaufen 3, 3' sind hier verschieden lang ausgebildet,
um dem jeweiligen Anwendungszweck optimal zu dienen. So kann z.B. aus Platzgründen
bei einer unterschiedlichen Zugänglichkeit der Last die eine Schlaufe der Hebegurtschlinge
länger sein als die andere. Die Hebegurtschlinge weist einen Kammernschlauch 1 von
4 m und Schlaufen von unterschiedlicher Länge von 0,8 m und 1,8 m Länge auf, was eine
Gesamtlänge von 6,6 m ergibt. Sie ist für eine Traglast von 100 t ausgelegt. Der Kammernschlauch
ist in 14 Kammern 2, 2' aufgeteilt, in denen Einlagen 4 aus Polyestersträngen lose
eingelegt sind und asymmetrisch vorliegen. Der Kammernschlauch besteht aus Polyestergewebe
und ist mit einem Schutzschlauch 8 aus Polyestergewebe mit beschichtetem Polyurethan
überzogen, der den gesamten Kammernschlauch abdeckt. Die beiden Schlaufen 3, 3' haben
einen Schlaufenschutz 6, 6' aus Polyamidgewebe und sind breit/schmal gewoben, wobei
der schmal-gewobene Teil in der Schlaufenkrümmung liegt.
[0033] Fig. 9 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Hebegurtschlinge mit verstärktem
Schlaufenschutz. Die Schlaufen 3, 3' sind neben dem Schlaufenschutz 6, 6' mit einer
Verstärkung 9, 9' im Bereich der Krümmung versehen. Diese Verstärkung besteht aus
breit/schmal-gewobenem Gewebe, aus extrudiertem oder gegossenem synthetischem Material.
Die Schlaufen 3, 3' sind in der Regel mit einem breit/schmal-gewobenen Schlaufenschutz
umgeben. Der Schlaufenschutz 6, 6' besteht aus einem synthetischen oder natürlichen
Material, aus Leder, aus synthetischem Leder, aus Polyurethan, PVC oder Vliessstoff.
[0034] Fig. 10 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Hebegurtschlinge mit breit/schmal
gewobenem Kammernschlauch, Schutzschlauch und Schlaufenschutz. Der Kammernschlauch
ist hier mit einem Schutzschlauch umgeben, der an den Enden 5, 5' wie auch der Kammernschlauch
schmal-gewoben ist, während er in der Mitte 13 breit-gewoben vorliegt. Der Schlaufenschutz
6, 6' ist ebenfalls breit/schmal-gewoben, und zwar in der Mitte schmal, damit er eine
kleine Fläche aufweist und in den Lasthaken passt. Dadurch kann die Hebegurtschlinge
auf der Lastauflagefläche eine breite Abstützung der Last ergeben und im Schlaufenbereich
eine platzsparende Aufhängung aufweisen.
1. Hebegurtschlinge zum Heben von Lasten, die aus einem schlauchartigen Gebilde (20)
besteht, das mindestens zwei Kammern (2, 2') aufweist und so einen in der Breite zusammenhängenden
Kammernschlauch (1) und somit eine Einheit bildet, wobei sich in den mindestens zwei
Kammern (2, 2') Einlagen (4) befinden, die endlos von einem einen Ende (5) des Kammernschlauches
(1) zu dessen anderem Ende (5') verlaufen, wobei
das schlauchartige Gebilde (20) mindestens zwei Kammern (2, 2') aufweist, dass die
Einlagen (4) an den Enden (5, 5') des Kammernschlauches (1) vorstehen, sodass dort
Schlaufen (3, 3') gebildet werden und dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen (4) im Schlaufenbereich durch einen Schlaufenschutz abgedeckt und asymmetrisch
angeordnet vorliegen.
2. Hebegurtschlinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) unter Zug im Wesentlichen unbelastet bleibt, da die Einlagen
(4) als Zugeinlagen ausgebildet sind und im Wesentlichen die gesamte Belastung aufnehmen,
wodurch sich eine wesentlich längere Lebensdauer ergibt.
3. Hebegurtschlinge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) von mindestens einem Schutzschlauch (8) umgeben ist, der
sich über die ganze Länge des Kammernschlauches (1) oder über einen Teil davon erstreckt.
4. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) aus gegossenem oder extrudiertem synthetischem Material besteht.
5. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) aus Polyurethan, PVC, synthetischem Gummi, natürlichem Gummi,
Leder, synthetischem Leder, Vliessstoffen, Textilstoffen, Stahlgeweben oder Stahlgewirken
oder Geweben besteht.
6. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) eine Beschichtung (7) aufweist, die aus den gleichen Materialien
oder aus unterschiedlichen Materialien wie der Kammernschlauch besteht.
7. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) einseitig, beidseitig oder rundum beschichtet ist.
8. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) mit Polyurethan, PVC, synthetischem Gummi, natürlichem Gummi,
Leder, synthetischem Leder, Vliessstoffen, Textilstoffen, Stahlgeweben oder Stahlgewirken
oder Geweben abgedeckt oder beschichtet ist.
9. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1) einen Querschnitt aufweist, der bezüglich Dicke, Breite und
Tragkraft frei nach den Anwendungserfordernissen ausgelegt ist.
10. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens zwei Kammern (2, 2') durch Vernähen, Verwirken oder Verweben entstehen.
11. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (2, 2') Nähte aufweisen, die in der Zugrichtung parallel zu den Einlagen
liegen und durch die der Kammernschlauch in Kammern (2, 2') aufgeteilt vorliegt.
12. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen (4) aus hochfesten Materialien wie Polyester (PES), Polyamid (PA), Polypropylen
(PP), Polyethylen (PE), Dyneema, Kevlar, aus deren Mischung oder aus Stahllitzen bestehen.
13. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen (4) in den Kammern (2, 2') so angeordnet vorliegen, dass eine grosse
Breite bei geringer Dicke oder eine geringe Breite bei grosser Dicke entsteht.
14. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlagen (4) lose eingelegt vorliegen.
15. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen (3, 3') die gleiche oder eine unterschiedliche Länge aufweisen.
16. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen (3, 3') durch verschiedene Schutzmaterialien abgedeckt vorliegen.
17. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen (3, 3') Kauschen (10, 10'), Haken (11) oder Ösen (12) aufweisen.
18. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen (3, 3') mit einem breit/schmal-gewobenen Schlaufenschutz (6, 6') umgeben
sind.
19. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen (3, 3') mit einem Gewebe oder Schlauch abgedeckt vorliegen.
20. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlaufenschutz (6, 6') aus einem synthetischen oder natürlichen Material, aus
Leder, aus synthetischem Leder, aus Polyurethan, PVC oder Vliessstoff besteht.
21. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 3 - 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschlauch (8) aus extrudiertem oder gegossenem, synthetischem Material wie
PVC, PU, synthetischem Gummi oder einer Gummimischung besteht.
22. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 3 - 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschlauch (8) einen gewobenen Doppelmantel aufweist, der besonders chemikalienbeständig
ist und aus Polyamid (PA), Polypropylen (PP), Polyester (PES) oder Polyäthylen (PE),
bzw. einem Mischgewebe dieser Materialien besteht.
23. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 3 - 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschlauch (8) aus hochschnittschutzfestem Schnittschutzmaterial besteht.
24. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 3 - 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschlauch (8) besonders hitzefest und flammwidrig ist und aus Kevlar, Stahllitzen,
Nomex oder aus einer Kombination davon besteht.
25. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 3 - 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzschlauch (8) durch verschiedene Webarten eine enorm hohe Abriebfestigkeit,
Schnittfestigkeit und Kantenfestigkeit aufweist.
26. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 3 - 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Kammernschlauch (1), der Schutzschlauch (8), die Beschichtung (7), die Einlagen
(4) und der Kantenschutz unterschiedliche oder dieselben Materialien aufweisen.
27. Hebegurtschlinge nach einem der Ansprüche 1 - 26, dadurch gekennzeichnet, dass sie für Lasten bis zu 100 t ausgelegt ist.
1. A lifting belt sling for lifting loads, which consists of a flexible-tube-like formation
(2) which comprises at least two chambers (2, 3') and so forms a chamber flexible-tube
which is coherent in width, and thus a unit, wherein inlays (4) are located in the
at least two chambers (2, 2') and run in an endless manner from a one end of the chambers
flexible-tube (1) to its other end, wherein the flexile-tube-like formation (20) comprises
at least two chambers (2, 2'), and the inlays (4) project at the ends (5, 5') of the
chamber flexible-tube (1), so that loops (3, 3') are formed there, and characterised in that the inlays (4) in the loop region are present covered by a loop protection and arranged
symmetrically.
2. A lifting belt sling according to claim 1, characterised in that the chamber flexible-tube (1) remains essentially unloaded under tension, since the
inlays (4) are designed as tension inlays and accommodate essentially the complete
loading, by which means a significantly longer service life results.
3. A lifting belt sling according to claim 1 or 2, characterised in that the chamber flexible-tube (1) is surrounded by at least one protective flexible-tube
(8) which extends over the whole length of the chamber flexible-tube (1) or over a
part thereof.
4. A lifting belt sling according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the chamber flexible-tube (1) consists of cast or extruded synthetic material.
5. A lifting belt sling according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the chamber flexible-tube (1) consists of polyurethane, PVC, synthetic rubber, natural
rubber, leather, synthetic leather, non-woven materials, textile materials, steel
fabrics or steel wovens or woven fabrics.
6. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 5, characterised in that the chamber flexible-tube (1) has a coating (7) which consists of the same materials
or of different materials as/than the chamber flexible-tube.
7. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 6, characterised in that the chamber flexible-tube (1) is coated on one side, on both sides, or all around.
8. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 7, characterised in that the chamber flexible-tube (1) is covered or coated with polyurethane, PVC, synthetic
rubber, natural rubber, leather, synthetic leather, non-woven materials, textile materials,
steel fabrics or steel wovens or woven fabrics.
9. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 8, characterised in that the chamber flexible-tube (1) has a cross section which, with regard to the thickness,
width and carrying force, is designed freely according to the application demands.
10. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 9, characterised in that the at least two chambers (2, 2') arise by way of sewing, knitting or weaving,
11. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 10, characterised in that the chambers (2, 2') comprise seams which in the tension direction lie parallel to
the inlays and by way of which the chamber flexible-tube is divided into chambers
(2, 2').
12. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 11, characterised in that the inlays (4) consist of high-strength materials such as polyester (PES), polyamide
(PA), polypropylene (PP), polyethylene (PE), Dyneema, Kevlar or their mixture or of
steel strands.
13. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 12, characterised in that the inlays (4) are present in the chambers (2, 2'), arranged such that a larger width
arises with a lower thickness or a lower width with a larger thickness.
14. A lifting belt sling according to one of the claims 1- 13, characterised in that the inlays (4) are present applied in a loose manner.
15. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 14, characterised in that the loops (3, 3') have the same or different lengths.
16. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 15, characterised in that the loops (3, 3') are present covered by different protective materials.
17. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 16, characterised in that the loops (3, 3') comprise eyelets (10, 10'), hooks (11) or eyes (12).
18. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 17, characterised in that the loops (3, 3') are surrounded with a widely/narrowly woven loop protection (6,
6')
19. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 18, characterised in that the loops (3, 3') are present covered by a woven fabric or a flexible-tube.
20. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 19, characterised in that the loop protection (6, 6') consists of a synthetic or natural material, of leather,
of synthetic leather of polyurethane, PVC or a non-woven.
21. A lifting belt sling according to one of the claims 3 - 20, characterised in that the protective flexible-tube (8) consists of an extruded or cast, synthetic material
such as PVC, PU synthetic rubber or rubber mixture.
22. A lifting belt sling according to one of the claims 3 - 21, characterised in that the protective flexible-tube (8) comprises a woven double casing, which is particularly
chemical-resistant and consists of polyamide (PA), polypropylene (PP), polyester (PES)
or polyethylene (PE) or a mixed fabric of these materials.
23. A lifting belt sling according to one of the claims 3 - 22, characterised in that the protective flexible-tube (8) consists of cut-protection material which is highly
resistant to cutting.
24. A lifting belt sling according to one of the claims 3 - 23, characterised in that the protective flexible tube (8) is particularly heat-resistant and flame-resistant
and consists of Kevlar, steel strands, Nomex or of a combination thereof.
25. A lifting belt sling according to one of the claims 3 - 24, characterised in that the protective flexible-tube (8) has an enormously high wear-resistance, cut-resistance
and edge-strength resistance due to the different weaving types.
26. A lifting belt sling according to one of the claims 3 - 25, characterised in that the chamber flexible-tube (1), the protective flexible-tube (8), the coating (7),
the inlays (4) and the edge protection have different or the same materials.
27. A lifting belt sling according to one of the claims 1 - 26, characterised in that it is designed for loads up to 100 t.
1. Élingue à courroie de levage pour le levage des charges, laquelle est constituée d'une
structure en forme de tuyau flexible (20) qui présente au moins deux chambres (2,
2') et lequel forme ainsi un tuyau flexible à chambres (1) qui sont en communication
dans la largeur et lequel forme de cette manière une unité, dans lequel des pièces
rapportées (4) se trouvent dans les au moins deux chambres (2, 2'), lesquelles s'étendent
sans fin depuis une extrémité (5) du tuyau flexible à chambres (1) vers l'autre extrémité
(5') de celui-ci, dans lequel la structure en forme de tuyau flexible (20) présente
au moins deux chambres (2, 2') de telle sorte que les pièces rapportées (4) dépassent
aux extrémités (5, 5') du tuyau flexible à chambres (1) de telle sorte que des boucles
(3, 3') sont formées à cet endroit et celle-ci étant caractérisée en ce que les pièces rapportées (4) sont recouvertes dans la zone de boucle par une protection
de boucle et sont présentes selon un agencement asymétrique.
2. Élingue à courroie de levage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) reste essentiellement non sollicité sous la traction
car les pièces rapportées (4) sont réalisées comme pièces rapportées de traction et
encaissent essentiellement la sollicitation globale, à la suite de quoi il résulte
une durée de vie considérablement plus longue.
3. Élingue à courroie de levage selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) est entouré par au moins une gaine de protection
(8) qui s'étend sur toute la longueur du tuyau flexible à chambres (1) ou sur une
partie de celui-ci.
4. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) est constitué de matériau synthétique coulé ou extrudé.
5. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) est constitué de polyuréthane, de PVC, de caoutchouc
synthétique, de caoutchouc naturel, de cuir, de cuir synthétique, de tissus non tissés,
de tissus textiles, de tissus en acier ou de maillages en acier ou de tissus.
6. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) présente une enduction (7) qui est constituée des
mêmes matériaux ou de matériaux différents que le tuyau flexible à chambres (1).
7. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) est enduit d'un côté, des deux côtés ou sur tout
le tour.
8. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) est recouvert ou enduit par du polyuréthane, par
du PVC, par du caoutchouc synthétique, par du caoutchouc naturel, par du cuir, par
du cuir synthétique, par des tissus non tissés, par des tissus textiles, par des tissus
en acier ou par des maillages en acier ou par des tissus.
9. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1) présente une section transversale qui est conçue
librement selon les exigences d'application quant à l'épaisseur, la largeur et la
force portante.
10. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les au moins deux chambres (2, 2') sont générées par couture, par tissu par mailles
ou par tissage.
11. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que les deux chambres (2, 2') présentent des coutures qui, dans la direction de traction,
sont placées parallèlement aux pièces rapportées (4), par lesquelles le tuyau flexible
à chambres (1) est présent tout en étant réparti en chambres (2, 2').
12. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les pièces rapportées (4) sont constituées de matériaux à haute résistance tels que
du polyester (PES), de la polyamide (PA), du polypropylène (PP), du polyéthylène (PE),
du Dyneema, du Kevlar, de leur mélange ou de torons en acier.
13. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que les pièces rapportées (4) sont présentes dans les chambres (2, 2') selon un agencement
de telle sorte qu'une grande largeur est générée pour une faible épaisseur ou qu'une
faible largeur est générée pour une grande épaisseur.
14. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que les pièces rapportées (4) sont présentes selon un placement en vrac.
15. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que les boucles (3, 3') présentent la même longueur ou une longueur différente.
16. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que les boucles (3, 3') sont présentes avec un recouvrement par des matériaux de protection
différents.
17. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que les boucles (3, 3') présentent des cosses de câble (10, 10'), des crochets (11) ou
des oeillets (12).
18. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que les boucles (3, 3') sont entourées d'une protection de boucle tissée (6, 6') large/étroite.
19. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que les boucles (3, 3') sont présentes avec un recouvrement par un tissu ou par un tuyau
flexible.
20. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce que la protection de boucle (6, 6') est constituée d'un matériau synthétique ou naturel,
de cuir, de cuir synthétique, de polyuréthane, de PVC ou de tissu non tissé.
21. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 3 à 20, caractérisée en ce que la gaine de protection (8) est constituée de matériau synthétique extrudé ou coulé,
tel que du PVC, du PU, du caoutchouc synthétique ou d'un mélange de caoutchouc.
22. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 3 à 21, caractérisée en ce que la gaine de protection (8) présente une gaine double tissée qui est particulièrement
résistante aux produits chimiques et qui est constituée de polyamide (PA), de polypropylène
(PP), de polyester (PES) ou de polyéthylène (PE) ou d'un tissu de mélange de ces matériaux.
23. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 3 à 22, caractérisée en ce que la gaine de protection (8) est constituée de matériau de protection contre les coupes,
qui présente une haute résistance de protection contre les coupes.
24. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 3 à 23, caractérisée en ce que la gaine de protection (8) est particulièrement résistante à la chaleur et aux flammes
et est constituée de Kevlar, de torons en acier, de Nomex ou d'une combinaison de
ceux-ci.
25. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 3 à 24, caractérisée en ce que la gaine de protection (8) présente une résistance à l'abrasion, une résistance aux
coupes et une résistance aux arêtes, lesquelles sont énormément élevées en raison
des divers modes de tissage.
26. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 3 à 25, caractérisée en ce que le tuyau flexible à chambres (1), la gaine de protection (8), l'enduction (7), les
pièces rapportées (4) et la protection aux arêtes présentent des matériaux différents
ou les mêmes matériaux.
27. Élingue à courroie de levage selon l'une des revendications 1 à 26, caractérisée en ce qu'elle est conçue pour des charges atteignant jusqu'à 100 tonnes.
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