| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 452 639 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
22.11.2006 Patentblatt 2006/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.01.2004 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Papiermaschinenbespannung
Paper machine clothing
Habillage de machine à papier
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
27.02.2003 DE 10308826
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
01.09.2004 Patentblatt 2004/36 |
| (73) |
Patentinhaber: Heimbach GmbH & Co. |
|
52353 Düren (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Zils, Frank
52399 Merzenich (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Paul, Dieter-Alfred et al |
|
Patentanwalt,
Hellersbergstrasse 18 41460 Neuss 41460 Neuss (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 984 098 US-A- 5 904 187
|
WO-A-00/09802
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Papiermaschinenbespannung mit einem Träger aus wenigstens
zwei Trägerlagen, welche jeweils aus Längs- und Querfäden bestehen, jedoch untereinander
über ihre Fläche grundsätzlich nicht mittels Fäden verbunden sind, wobei an den stirnseitigen
Enden der Papiermaschinenbespannung aus Längsfäden bestehende Nahtschlaufen vorstehen,
die einer Verbindung der Enden zur Naht mittels eines durch die Nahtschlaufen geschobenen
Steckdrahts dienen.
[0002] Im Stand der Technik ist eine Gattung von Papiermaschinenbespannungen für den Einsatz
in einer Papiermaschine bekannt, bei der ein Trägergewebe vorhanden ist, das aus zwei
gewebten Trägerlagen besteht, wobei die Trägerlagen jedoch über ihre Fläche nicht
über Fäden miteinander verbunden sind. An den stirnseitigen Enden der Papiermaschinenbespannung
sind die Trägerlagen über ihre Längsfäden unter Ausbildung von Nahtschlaufen verbunden.
Über diese Nahtschlaufen können die Enden dadurch gekuppelt werden, daß die Nahtschlaufen
beider Enden in Überlappung gebracht und durch die Nahtschlaufen im Überlappungsbereich
ein sogenannter Steckdraht geschoben wird. Solche Papiermaschinenbespannungen sind
beispielsweise der WO 00/09802 und der JP 112 00 275 zu entnehmen.
[0003] Ein zur Herstellung derartiger Papiermaschinenbespannungen geeignetes Verfahren ist
in der US 5,015,220 beschrieben. Bei diesem Verfahren wird ein einlagiges Trägergewebe
rundgewebt, und zwar mit einem Umfang, der doppelt so groß ist wie die vorgesehene
Länge der Papiermaschinenbespannung, und dann mit einem aufgenadelten Faservlies versehen.
Dann wird das so gewonnene schlauchförmige Gebilde zusammengedrückt, so daß zwei aufeinanderliegende
Lagen entstehen. Durch Ausfransen an den stirnseitigen Enden werden aus den dort vorhandenen
Längsfäden Nahtschlaufen freigelegt, die zum Verbinden der Enden in Überlappung gebracht
werden können.
[0004] Aufgrund der besonderen Trägerkonstruktion bieten solche Papiermaschinenbespannungen
eine hohe Festigkeit insbesondere auch im Nahtbereich, da die Nahtschlaufen von sich
endlos über die Trägerlagen erstreckenden Längsfäden gebildet werden. Außerdem zeichnet
sich diese Trägerkonstruktion gegenüber doppellagigen Trägern durch geringe Kompressibilität
aus mit der Folge, daß die Entwässerungseigenschaften über die Laufzeit der Papiermaschinenbespannungen
weitgehend konstant bleiben. Nachteilig ist jedoch die nicht befriedigende Stabilität
im Nahtbereich. Außerdem ist die Faservliesverankerung in diesem Bereich nicht optimal.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Papiermaschinenbespannung der eingangs
genannten Art so zu gestalten, daß die Nahtstabilität erhöht und eine verbesserte
Verankerung des Faservlieses erreichbar ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Trägerlagen über Bindequerfäden
miteinander verbunden sind, deren Anordnung auf den Bereich beider Enden der Papiermaschinenbespannung
benachbart zu den Nahtschlaufen beschränkt ist. Dabei können Bindequerfäden vorhanden
sein, die die Fadendichte der Querfäden nicht erhöhen, also in den Trägerlagen ohnehin
als Querfäden vorhanden sind, jedoch im Unterschied zu den übrigen Querfäden so geführt
werden, daß sie auch in jeweils benachbarte Trägerlagen einbinden. Alternativ oder
in Kombination dazu können jedoch auch Bindequerfäden vorgesehen werden, die zusätzlich
zu den in den Trägerlagen verlaufenden Querfäden eingewebt sind und damit die Fadendichte
in den der Nahtschlaufen benachbarten Bereichen erhöhen.
[0007] Eine solche Papiermaschinenbespannung zeichnet sich durch hohe Stabilität im Nahtbereich
aus. Dies beruht darauf, daß die Nahtschlaufen durch die Bindefäden trägerseitig geschlossen
werden und ein Verschieben der Trägerlagen blockiert wird. Davon abgesehen wird die
Verankerung des Faservlieses in diesem Bereich erheblich verbessert. Beides wird erreicht,
ohne daß ansonsten in die Struktur des Trägers nachteilig eingegriffen wird, d.h.
die Vorteile dieser Trägerkonstruktion bleiben vollständig erhalten.
[0008] Die Art der Verbindung, also die Fadenführung der Bindequerfäden, kann an die jeweiligen
Anforderungen in weiten Grenzen angepaßt werden. So können Bindequerfäden vorhanden
sein, die abwechselnd einen Längsfaden in der einen Trägerlage und einen um einen
Längsfaden versetzten Längsfaden in der benachbarten Trägerlage einbinden. Hierdurch
ergibt sich eine sehr feste Verbindung der Trägerlagen. Es können jedoch auch Bindequerfäden
vorhanden sein, die in den Trägerlagen über mehrere Längsfäden gehen - sei es langflottierend
oder die Längsfäden einbindend -, bevor sie von einer Trägerlage zu einer benachbarten
Trägerlage wechseln. Es können auch Bindequerfäden miteinander kombiniert werden,
die unterschiedlich einbinden. Dabei ist es zweckmäßig, daß zwei benachbarte Bindequerfäden
spiegelbildlichen Verlauf haben.
[0009] Auch was die Anzahl der Bindequerfäden betrifft, ist eine Anpassung an die jeweiligen
Anforderungen zweckmäßig und möglich. Es sollten an jedem Ende der Papiermaschinenbespannung
wenigstens ein Bindequerfaden vorhanden sein, vorzugsweise zwei bis vier Bindequerfäden.
Es können jedoch auch bis zu zehn Bindequerfäden sein, wenn besonders hohe Anforderungen
an die Festigkeit der Nahtverbindung gestellt werden.
[0010] Als Material für die Bindequerfäden kommen in erster Linie thermoplastische Polymere
in Frage, beispielsweise Polypropylen, Polyamid 4.6, Polyamid 6, Polyamid 6.6, Polyamid
6.10, Polyamid 6.12, Polyamid 11, Polyamid 12, PET, PTT, PBT, PPS, PEK, PEEK oder
Polyester. Dabei kann entsprechend den Anforderungen an die Bindequerfäden ein Material
verwendet werden, das sich von dem Material der übrigen Querfäden unterscheidet. Es
versteht sich, daß die Bindequerfäden als Monofile oder Multifilamente ausgebildet
sein können.
[0011] Die Anzahl der Nahtschlaufen wird entsprechend den jeweiligen Anforderungen festgelegt.
Es besteht durchaus die Möglichkeit, daß alle Längsfäden Nahtschlaufen ausbilden.
Eine zweckmäßige Variante besteht jedoch darin, daß sich wenigstens ein eine Nahtschlaufe
ausbildender Längsfaden mit wenigstens einem Längsfaden abwechselt, der keine Nahtschlaufe
ausbildet, und daß die Nahtschlaufen der Enden der Papiermaschinenbespannung in Querrichtung
zueinander versetzt sind, damit die Nahtschlaufen problemlos kammartig ineinander
greifen können.
[0012] In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht.
Es zeigen:
- Figur 1
- einen Längsschnitt durch die erfindungsgemäße Papiermaschinenbespannung, beschränkt
auf den Nahtbereich;
- Figur 2
- einen Querschnitt durch die Papiermaschinenbespannung gemäß Figur 1 in vergrößerter
Darstellung;
- Figur 3
- einen Querschnitt durch eine Variante der Papiermaschinenbespannung gemäß Figur 1.
[0013] Der in Figur 1 schematisch dargestellte Naßpreßfilz 1 ist für den Einsatz in der
Pressenpartie einer Papiermaschine bestimmt. Aus Übersichtlichkeitsgründen ist von
dem Naßpreßfilz 1 lediglich der Träger 2 zu sehen. Die den Träger 2 einbettenden Faserlagen
sind weggelassen. Der Träger 2 ist hier nur teilweise dargestellt. Er setzt sich nach
links in Form eines liegenden U - hier gestrichelt angedeutet - fort, so daß der Träger
2 insgesamt ein liegendes U darstellt. Die Erstreckung des U ist den jeweiligen Einbauverhältnissen
in der Papiermaschine angepaßt.
[0014] Der Träger 2 besteht aus einer innenseitigen Trägerlage 3 und einer außenseitigen
Trägerlage 4. Beide Trägerlagen 3, 4 sind als Gewebe ausgebildet, die in einem kontinuierlichen
Webprozeß durch Rundweben hergestellt sind. Die Gewebe haben Querfäden - beispielhaft
mit 5 bzw. 6 bezeichnet -, die beim Webprozeß die Kettfäden gebildet haben, sowie
Längsfäden 7, 8 als Schußfäden. Die Längsfäden 7, 8 sind aufgrund ihrer Eigenschaft
als Schußfäden Teile eines einzigen durchgehenden Fadens. Die Querfäden 5, 6 binden
mit den Längsfäden 7, 8 so ein, daß die beiden Trägerlagen 3, 4 über die Fläche keine
Verbindung über Fäden miteinander haben, d.h. die Querfäden 5 binden nicht in die
Trägerlage 4 und die Querfäden 6 nicht in die Trägerlage 3 ein und die Längsfäden
7, 8 verbleiben über die gesamte Länge des Trägers 2 in der jeweiligen Trägerlage
3 bzw. 4.
[0015] An den stirnseitigen Enden 9, 10 des Trägers 2 bildet jeder zweite Längsfaden 7,
8 Nahtschlaufen 11, 12 aus, die über die Enden 9, 10 vorstehen. Senkrecht zur Zeichnungsebene
entstehen hierdurch eine Vielzahl von Nahtschlaufen 11, 12 (vgl. insoweit die Bezugsziffern
17 und 19 in Figur 2 der WO 00/09802 und die Bezugsziffern 20 bzw. 22 in den Figuren
2 bis 5 der US 5,015,220). Die Längsfäden 7, 8, die jeweils zwischen zwei Nahtschlaufen
11, 12 bildenden Längsfäden 7, 8 verlaufen, werden ohne Ausbildung von Nahtschlaufen
auf kurzem Weg zurückgeführt.
[0016] Die eine Reihe von Nahtschlaufen 11 ist mit der anderen Reihe von Nahtschlaufen 12
- wie dargestellt - in kammartige Überlappung gebracht worden, so daß sich senkrecht
zur Zeichnungsebene ein Durchsteckkanal 13 bildet. Mittels Durchschieben eines Steckdrahtes
14 durch den Durchsteckkanal 13 werden die Nahtschlaufen 11, 12 und damit die Enden
9, 10 des Trägers 2 miteinander gekuppelt, so daß ein endloser Träger 2 und damit
auch ein endloser Naßpreßfilz 1 geschaffen wird. Das Kuppeln geschieht nach dem Einzug
des Naßpreßfilzes 1 in die Pressenpartie der Papiermaschine.
[0017] In Abweichung zum vorzitierten Stand der Technik sind die jeweils ersten beiden Querfäden
an den Enden 9, 10 benachbart zu den Nahtschlaufen 11, 12 als Bindequerfäden 15, 16,
17, 18 ausgebildet. Der im Vergleich zu den Querfäden 5, 6 andersartige Verlauf ist
in Figur 1 nicht zu erkennen, ergibt sich jedoch aus dem in Figur 2 dargestellten
Querschnitt. Dort sind die Bindequerfäden 15, 16, 17, 18 verstärkt dargestellt, um
ihren Verlauf gegenüber dem Verlauf der übrigen Querfäden 5, 6 deutlich zu machen.
Während die übrigen Querfäden 5, 6 mit den Längsfäden 7, 8 in einer Leinwandbindung
jeweils ausschließlich in der Trägerlage 3 oder der Trägerlage 4 einbinden, verlaufen
die Bindequerfäden 15, 16, 17, 18 so, daß sie abwechselnd in beide Trägerlagen 3,
4 einbinden, und zwar jeweils um einen Längsfaden in der einen Trägerlage 3 und -
um zwei Längsfäden 7, 8 versetzt - um einen Längsfaden 8 in der anderen Trägerlage
4. Durch diesen Verlauf der Bindequerfäden 15, 16, 17, 18 werden die Nahtschlaufen
11, 12 trägerseitig geschlossen.
[0018] Figur 3 zeigt eine Variante des Trägers 2 gemäß den Figuren 1 und 2, wobei nur die
Hälfte des in Figur 2 dargestellten Querschnitts gezeigt ist. Hier sind Bindequerfäden
19, 20 vorhanden, die ebenfalls spiegelbildlich verlaufen, jedoch im Unterschied zu
der Version gemäß Figur 2 in wesentlich größeren Abständen zwischen den Trägerlagen
3, 4 wechseln. Dazwischen verlaufen sie über die Längsfäden 7, 8 und binden sie nach
Art einer Leinwandbindung ein. Es versteht sich, daß hierdurch die Verbindung der
beiden Trägerlagen 4, 5 weniger eng ist als in der Version gemäß Figur 2.
1. Papiermaschinenbespannung (1) mit einem Träger (2) aus wenigstens zwei Trägerlagen
(3, 4), welche jeweils aus Längs- und Querfäden (5, 6, 7, 8) bestehen, jedoch untereinander
über ihre Fläche grundsätzlich nicht mittels Fäden verbunden sind, wobei an den stirnseitigen
Enden (9, 10) der Papiermaschinenbespannung (1) aus Längsfäden (7, 8) bestehende Nahtschlaufen
(11, 12) vorstehen, die einer Verbindung der Enden (9, 10) zu einer Naht mittels eines
durch die Nahtschlaufen (11, 12) geschobenen Steckdrahts (14) dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlagen (3, 4) über Bindequerfäden (15 bis 20) miteinander verbunden sind,
deren Anordnung auf den Bereich beider Enden (9, 10) der Papiermaschinenbespannung
(1) benachbart zu den Nahtschlaufen (11, 12) beschränkt ist.
2. Papiermaschinenbespannung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Bindequerfäden (15 bis 20) vorhanden sind, die die Fadendichte der Querfäden (5,
6) nicht erhöhen.
3. Papiermaschinenbespannung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bindequerfäden zusätzlich zu den in den Trägerlagen verlaufenden Querfäden vorhanden
sind.
4. Papiermaschinenbespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Bindequerfäden (15 bis 18) vorhanden sind, die abwechselnd einen Längsfaden (7) in
der einen Trägerlage (3) und einen um wenigstens einen Längsfaden (7, 8) versetzten
Längsfaden (8) in der benachbarten Trägerlage (4) einbinden.
5. Papiermaschinenbespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Bindequerfäden (19, 20) vorhanden sind, die in den Trägerlagen (3, 4) über mehrere
Längsfäden (7, 8) gehen, bevor sie von einer Trägerlage (3) zu einer benachbarten
Trägerlage (4) wechseln.
6. Papiermaschinenbespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei benachbarte Bindequerfäden (15, 16 bzw. 17, 18 bzw. 19, 20) spiegelbildlichen
Verlauf haben.
7. Papiermaschinenbespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Ende (9, 10) der Papiermaschinenbespannung (1) wenigstens ein Bindequerfaden
vorhanden sind, vorzugsweise zwei bis vier Bindequerfäden (15, 16 bzw. 17, 18 bzw.
19, 20).
8. Papiermaschinenbespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Längsfäden (7, 8) Nahtschlaufen (11, 12) ausbilden.
9. Papiermaschinenbespannung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich wenigstens ein eine Nahtschlaufe (11, 12) ausbildender Längsfaden (7, 8) mit
wenigstens einem Längsfaden (7, 8) abwechselt, der keine Nahtschlaufe (11, 12) ausbildet,
und daß die Nahtschlaufen (11, 12) der Enden der Papiermaschinenbespannung (1) in
Querrichtung zueinander versetzt sind.
1. A paper machine clothing (1) having a support (2) made of at least two support plies
(3, 4) which each comprise longitudinal and transverse yarns (5, 6, 7, 8) but are
essentially not connected to one another via their surface by means of yarns, in which
context seam loops (11, 12) comprising longitudinal yarns (7, 8), which loops serve
to connect the ends (9, 10) to form a seam by means of a pintle wire (14) slid through
the seam loops (11, 12), project at the front ends (9, 10) of the paper machine clothing
(1),
wherein the support plies (3, 4) are connected to one another via binding transverse
yarns (15 through 20) whose arrangement is confined to the region of the two ends
(9, 10) of the paper machine clothing (1) adjacent to the seam loops (11, 12).
2. The paper machine clothing as defined in Claim 1, wherein binding transverse yarns
(15 through 20) are present that do not increase the yarn density of the transverse
yarns (5, 6).
3. The paper machine clothing as defined in Claim 1 or 2, wherein binding transverse
yarns are present in addition to the transverse yarns extending in the support plies.
4. The paper machine clothing as defined in any of Claims 1 through 3, wherein binding
transverse yarns (15 through 18) are present that alternately engage a longitudinal
yarn (7) in the one support ply (3), and a longitudinal yarn (8) that is offset by
at least one longitudinal yarn (7, 8) in the adjacent support ply (4).
5. The paper machine clothing as defined in any of Claims 1 through 4, wherein binding
transverse yarns (19, 20) are present that go over several longitudinal yarns (7,
8) in the support plies (3, 4) before switching from one support ply (3) to an adjacent
support ply (4).
6. The paper machine clothing as defined in any of Claims 1 through 5, wherein two adjacent
binding transverse yarns (15, 16 and 17, 18 and 19, 20) have a mirror-image routing.
7. The paper machine clothing as defined in any of Claims 1 through 6, wherein at least
one binding transverse yarn, preferably two to four binding transverse yarns (15,
16 and 17, 18 and 19, 20) are present at each end (9, 10) of the paper machine clothing
(1).
8. The paper machine clothing as defined in any of Claims 1 through 7, wherein all the
longitudinal yarns (7, 8) constitute seam loops (11, 12).
9. The paper machine clothing as defined in any of Claims 1 through 7, wherein at least
one longitudinal yarn (7, 8) constituting a seam loop (11, 12) alternates with at
least one longitudinal yarn (7, 8) that does not constitute a seam loop (11, 12);
and the seam loops (11, 12) of the ends of the paper machine clothing (1) are offset
from one another in the transverse direction.
1. Habillage (1) de machine à papier, avec un support (2) composé d'au moins deux couches
de support (3, 4) qui sont respectivement constituées de fils longitudinaux et transversaux
(5, 6, 7, 8) mais ne sont pour l'essentiel pas reliées entre elles par des fils sur
leur surface, sachant que des boucles de couture (11, 12) constituées de fils longitudinaux
(7, 8) dépassent aux extrémités frontales (9, 10) de l'habillage (1) de machine à
papier, boucles qui servent à relier les extrémités (9, 10) en une couture au moyen
d'un fil métallique de jonction (14) enfilé à travers les boucles de couture (11,
12), caractérisé en ce que les couches de support (3, 4) sont reliées entre elles au moyen de fils transversaux
de liage (15 à 20) dont la disposition est limitée à la région des deux extrémités
(9, 10) de l'habillage (1) de machine à papier qui est voisine des boucles de couture
(11, 12).
2. Habillage de machine à papier selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu des fils transversaux de liage (15 à 20) qui n'augmentent pas la densité
de fils des fils transversaux (5, 6).
3. Habillage de machine à papier selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les fils transversaux de liage sont présents en plus des fils transversaux s'étendant
dans les couches de support.
4. Habillage de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu des fils transversaux de liage (15 à 18) qui engagent alternativement
un fil longitudinal (7) de l'une (3) des couches de support et un fil longitudinal
(8) de la couche de support voisine (4) qui est décalé d'au moins un fil longitudinal
(7, 8).
5. Habillage de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est prévu des fils transversaux de liage (19, 20) qui s'étendent sur plusieurs
fils longitudinaux (7, 8) dans les couches de support (3, 4) avant de passer d'une
couche de support (3) à une couche de support voisine (4).
6. Habillage de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que deux fils transversaux de liage voisins (respectivement 15, 16 ou 17, 18 ou 19, 20)
possèdent une allure symétrique.
7. Habillage de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un fil transversal de liage et de préférence deux à quatre fils transversaux
de liage ((respectivement 15, 16 ou 17, 18 ou 19, 20) sont présents à chaque extrémité
(9, 10) de l'habillage (1) de machine à papier.
8. Habillage de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que tous les fils longitudinaux (7, 8) forment des boucles de couture (11, 12).
9. Habillage de machine à papier selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'au moins un fil longitudinal (7, 8) formant une boucle de couture (11, 12) alterne
avec au moins un fil longitudinal (7, 8) qui ne forme pas de boucle de couture (11,
12), et en ce que les boucles de couture (11, 12) des extrémités de l'habillage (1) de machine à papier
sont mutuellement décalées en direction transversale.
