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EP 1 452 661 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.08.2006 Patentblatt 2006/32 |
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Anmeldetag: 11.02.2004 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Beschattungssystem
Shading system
Système de protection contre la lumière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR |
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Priorität: |
27.02.2003 DE 20303157 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.09.2004 Patentblatt 2004/36 |
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Patentinhaber: Essmann GmbH & Co. KG |
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32107 Bad Salzuflen (DE) |
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Erfinder: |
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- Heinrichs, Heinrich
32791 Lage (DE)
- Kettler, Josef
32791 Lage (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 1 708 784 FR-A- 2 705 985 US-A- 1 112 401 US-B1- 6 209 271
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FR-A- 2 151 165 GB-A- 2 374 095 US-A- 5 237 788
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Beschattungssystem für ein Lichtband oder
eine Lichtkuppel, mit zwei an gegenüberliegenden Seiten angeordneten Längsstreben,
die mit einer Tragkonstruktion eines Lichtbandes oder einer Lichtkuppel verschraubbar
sind.
[0002] Es gibt einen Sonnenschutz für Lichtkuppeln, bei denen ein mit Lichtöffnungen versehenes
gestanztes Blech pyramidenartig über eine Lichtkoppel montiert wird. Dabei werden
einzelne dreieckförmige Platten über Befestigungselemente aneinander montiert und
an einer Tragkonstruktion der Lichtkuppel festgelegt. Eine solche Konstruktion ermöglicht
zwar einen notwendigen Abstand zwischen Lichtkuppel und Beschattungselement einzuhalten,
allerdings ist die Montage relativ aufwendig, da eine Vielzahl von Einzelteilen befestigt
werden muss. Zudem ist die Form der Pyramide für längliche Lichtbänder nur schlecht
geeignet.
[0003] Für Lichtbänder gibt es auch Beschattungselemente, die bogenförmig über einen Lichtband
gespannt werden. Diese Beschattungselemente sind aus einem Gewebe gebildet, das an
einem Rahmen gespannt ist, der zur Verstärkung noch Mittelstreben aufweist siehe z.B.
GB-A-2374095. Die Herstellung des Rahmens muss jeweils an die Größe des Lichtbandes
angepasst werden, was relativ aufwendig und teuer ist. Zudem muss das aus Gewebe bestehende
Material des Sonnenschutzes ringsum festgelegt werden und erreicht dann immer noch
nicht eine besonders hohe Stabilität und ist nicht begehbar. Auch Schneelasten können
die Stabilität des Gewebes beeinträchtigen. Zudem verschmutzt das gezeigte Gewebe
relativ schnell, was ästhetisch als Nachteil empfunden wird.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Beschattungssystem für ein Lichtband
oder eine Lichtkuppel zu schaffen, das einfach aufgebaut und montierbar ist und variabel
für unterschiedlich große Überdachungsflächen einsetzbar ist. Ferner soll das Beschattungssystem
eine lange Lebensdauer besitzen und eine Durchsturzsicherung bilden.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Beschattungssystem mit den Merkmalen des Anspruches
1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß weist das Beschattungssystem zwei an gegenüberliegenden Seiten angeordnete
Längsstreben auf, zwischen denen eine mit Lichtöffnungen versehene Platte aufgespannt
ist und die Platte klemmend an den Längsstreben festgelegt ist. Dadurch ist das Beschattungssystem
aus einer minimalen Anzahl an Bauteilen aufgebaut und leicht zu montieren. Ferner
lässt sich die Größe der als Sonnenschutz vorgesehenen Platte in weiten Bereichen
variieren, weshalb sich dieses Beschattungssystem für Lichtbänder, Lichtkuppeln und
andere lichtdurchdringende Bauelemente unterschiedlicher Größe eignet. Mit denselben
Befestigungsteilen können dann unterschiedlich große Dachflächen überdeckt werden.
[0007] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Platte randseitig jeweils
in einer Aufnahme zwischen einer Leiste und einer Längsstrebe gehalten. Dadurch lassen
sich leicht Toleranzen ausgleichen, da die Platte innerhalb der Aufnahme gehalten
ist und es nicht auffällt, wenn sich die Platte etwas weiter in die Aufnahme hinein
oder nur kurz in die Aufnahme hinein erstreckt. Um eine besonders große Breite für
den Toleranzausgleich zu besitzen, erstreckt sich die Leiste vorzugsweise etwa über
die Breite der Längsstrebe, da in diesem Bereich dann ein Spalt für das Einfügen der
Platte ausgebildet ist. Die Leiste kann beispielsweise als Winkelprofil ausgebildet
sein, das mit einem Schenkel die Platte randseitig überdeckt und mit einem zweiten
Schenkel die Längsstrebe teilweise verdeckt. Dadurch ergibt sich auch optisch ein
geschlossenes Erscheinungsbild und eine randseitig scharfe Kante der Platte wird vollständig
überdeckt und bietet kein Verletzungsrisiko.
[0008] Erfindungsgemäß sind zwischen den seitlichen Längsstreben ein oder mehrere parallel
zu den Längsstreben angeordnete Mittelstreben zur Abstützung der Platte montiert.
Dadurch können auch Lichtbänder mit erheblicher Breite mit einem erfindungsgemäßen
Beschattungssystem ausgerüstet werden. Die Mittelstreben dienen zur Abstützung der
Platte, sodass auch größere Gewichtslasten aufgenommen werden können und das Beschattungssystem
gleichzeitig eine nach Norm zugelassene Durchsturzsicherung bildet.
[0009] Vorzugsweise ist die Platte auf der oder den Mittelstreben nur lose aufgelegt. Gerade
bei starker Sonneneinstrahlung dehnt sich die Platte aus und könnte Spannungen in
der Platte und der Tragkonstruktion verursachen. Wenn die Platte nur lose auf die
Mittelstreben aufgelegt ist, kann diese sich bei starker Erhitzung nach oben wölben
und von den Mittelstreben abheben, ohne das Wärmespannungen das Material beanspruchen
und auf die Tragkonstruktion abgeführt werden müssen. Alternativ kann in eine der
Mittelstreben zusätzlich noch eine Verschraubung vorgesehen sein.
[0010] Für eine leichte Konstruktion des Beschattungssystems sind die Längsstreben und/oder
die Mittelstreben als Hohlprofile ausgebildet, die einerseits für einen ausreichenden
Abstand zwischen Lichtkuppel oder Lichtband und der Platte sorgen und andererseits
nur ein geringes Eigengewicht besitzen. Die Längsstreben und/oder die Mittelstreben
weisen vorzugsweise eine nach oben schräg verlaufende Stirnseite auf und eine an einer
Tragkonstruktion anliegende Wand der Längsstrebe und/oder der Mittelstrebe ist von
oben her zugänglich. Dadurch lässt sich die Längsstrebe und/oder die Mittelstrebe
auf einfache Weise verschrauben, da die bodenseitig angeordnete Wand des Hohlprofils
für das Verschrauben zugänglich ist. Für eine Abdichtung können dann die Stirnseiten
der Längsstreben und/oder Mittelstreben mit einer Abdeckung verschlossen sein.
[0011] Für eine besonders stabile Befestigung des Beschattungssystems sind die Längsstreben
und/oder die Mittelstreben mit Querstreben der Tragkonstruktion des Lichtbandes oder
der Lichtkuppel verschraubt. Die meisten Lichtbänder weisen in regelmäßigen Abständen
Querstreben auf, damit dazwischen die transparenten Sichtelemente eingebaut werden
können. Diese Querstreben können dann gleichzeitig für das Beschattungssystem verwendet
werden, um eine sichere Stützkonstruktion auch bei großen Breiten zu gewährleisten.
[0012] Um das Beschattungssystem auch als Durchsturzsicherung nutzen zu können und einen
Hagelschutz zu geben, besteht die Platte aus Metall. Metall lässt sich zudem leicht
reinigen und besitzt eine lange Lebensdauer. Ferner bildet das Beschattungssystem
eine harte Bedachung und besitzt eine Mehrfachfunktion, wie eine Einbruchhemmung.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele mit Bezug auf
die beigefügten Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Beschattungssystems im montierten
Zustand;
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Ansicht des Beschattungssystems der Figur 1;
- Figur 3
- eine geschnittene Detailansicht des Beschattungssystems der Figur 1;
- Figur 4
- eine geschnittene Ansicht auf eine Mittelstrebe des Beschattungssystems der Figur
3;
- Figur 5
- eine Ansicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Beschattungssystems;
- Figur 6
- eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Beschattungssystems;
- Figur 7
- eine Detailansicht auf die Platte des Beschattungssystems, und
- Figur 8
- eine Detailansicht eines modifizierten Beschattungssystems.
[0014] Ein Beschattungssystem 1 ist an einem Lichtband 2 montiert, dass in Draufsicht rechteckförmig
ausgebildet ist und an einem Dach eines Gebäudes montierbar ist.
[0015] Das Beschattungssystem 1 umfasst an gegenüberliegenden Seiten des Lichtbandes 2 angeordnete
Längsstreben 3, die als Hohlprofil aus Metall, beispielsweise Aluminium ausgebildet
sind. Die Längsstreben 3 sind mit einer Tragkonstruktion 4 des Lichtbandes 2 verschraubt.
Zwischen den beiden Längsstreben 3 sind in regelmäßigen Abständen angeordnete Mittelstreben
8 ebenfalls an der Tragkonstruktion 4 festgelegt. Die Tragkonstruktion 4 des Lichtbandes
2 ist an einem Aufsatz 5 montiert, der abgedichtet an einem Gebäudedach festlegbar
ist.
[0016] Auf den Längsstreben 3 und den Mittelstreben 8 ist eine Platte 6 aufgespannt, in
der Lichtöffnungen 11 ausgespart sind. Die Platte 6 besteht aus einem Metallblech
mit einer Stärke zwischen 1 und 5 mm, vorzugsweise etwa 2 mm und weist Lichtöffnungen
11 auf, die ein regelmäßiges Muster einnehmen. Die Lichtöffnungen 11 nehmen im Verhältnis
zur Grundfläche der Platte 6 etwa eine Fläche von 20 bis 70% vorzugsweise 35 bis 45%
ein.
[0017] An den Längsstreben 3 ist die Platte 6 in einer Aufnahme gehalten, die aus einer
Leiste 7 und der darunter angeordneten Längsstrebe 3 gebildet sind, wobei die Platte
6 in dem Zwischenraum aufgenommen ist.
[0018] Die Leiste 7 ist L-förmig ausgebildet, wobei ein Schenkel des L etwa die Breite der
Längsstrebe 3 besitzt und die Platte 6 klemmend festlegt und der zweite Schenkel an
der Seitenfläche der Längsstrebe 3 anliegt und mit dieser verschraubt ist. Zum Festlegen
der Platte 6 wird der obere Schenkel der Leiste 7 ebenfalls verschraubt, wobei die
Schraube die Leiste 7, die Platte 6 und die Längsstrebe 3 durchgreift. Durch die Breite
des Schenkels der Leiste 7 kann die Platte 6 mit einem gewissen Spiel in der Aufnahme
zwischen Leiste 7 und Längsstrebe 3 gehalten sein, sodass wegen eines möglichen Toleranzausgleiches
die Montage vereinfacht wird. In Figur 3 ist schematisch die Befestigung mittels Schrauben
13 und 14 dargestellt.
[0019] Zur Befestigung der Längsstreben 3 und der Mittelstreben 8 sind Schrauben 15 durch
eine Bodenwand der als Hohlprofil ausgebildeten Längsstrebe 3 und Querstrebe 8 durchgeführt,
die mit einer Querstrebe 12 der Tragkonstruktion 4 des Lichtbandes 2 verschraubt sind.
Dabei ist eine Stirnseite 9 der Längsstrebe 3 und Mittelstrebe 8 schräg ausgebildet,
sodass die randseitig angeordnete Schraube 15 von oben her zugänglich ist. Die Stirnseite
9 der Längsstreben 3 und Mittelstreben 8 kann dann durch eine Abdeckung dicht verschlossen
werden. Die Platte 6 liegt auf den Mittelstreben 8 nur lose auf und kann sich bei
entsprechender Erhitzung daher wölben, damit keine Wärmespannungen auf die Tragkonstruktion
4 abgeleitet werden müssen.
[0020] In Figur 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem die Platte 6 statt
gewölbt flach auf zwei Längsstreben 3 und einer Mittelstrebe 8 montiert ist. Die Längsstreben
3 und die Mittelstreben 8 können auf einer Tragkonstruktion 4 in der vorher gezeigten
Weise befestigt werden. Auch bei dieser Ausführungsform ist die Platte 6 in einer
Aufnahme zwischen der Leiste 7 und den Längsstreben 3 befestigt.
[0021] In Figur 6 ist eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der die Platte 6 geknickt
ausgebildet ist. Die Platte 6 ist ansonsten in der vorgenannten Weise über eine streifenförmig
ausgebildete Leiste 7 und Schrauben 13 an Längsstreben 3 festgelegt.
[0022] In Figur 7 ist das rautenförmige Muster der Lichtöffnungen 11 in der Platte 6 im
Detail gezeigt. Die Lichtöffnungen 11 sind durch mehrere ausgestanzte Quadrate 61
gebildet, zwischen denen Stege 62 angeordnet sind. Dadurch kann nur ein Teil des auftreffenden
Lichtes zu dem darunter liegenden Lichtband bzw. Lichtkuppel gelangen. Abwechselnd
zu den Lichtöffnungen 11 sind durchgehende Flächen 60 aus Metall vorgesehen.
[0023] In Fig. 8 ist eine modifizierte Ausführungsform eines Beschattungssystems gezeigt,
bei dem an einer Mittelstrebe 8 eine Dichtung 20 montiert ist. Die Dichtung 20 ist
plattenförmig ausgebildet und überdeckt die Stirnkante der Mittelstrebe 8, wobei an
der Dichtung 20 ein Schlitz 21 ausgebildet ist, in den die Platte 6 eingefügt ist.
An einem gegenüberliegenden Ende 22 liegt die Dichtung 20 lose auf einem Profil 23
auf, so das Flüssigkeit an der schräg angeordneten Dichtung 20 abströmen kann. Ferner
übernimmt die Dichtung 20 die Funktion von Schallschutz und kann für eine gewisse
Kompensation bei einer Wärmeausdehnung der Bauteile sorgen. Die Dichtung 20 kann dabei
zwischen den Tragprofilen durchgängig aufgespannt sein.
[0024] Die gezeigte Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Die Form der Platte 6 kann sowohl in der Breite als auch hinsichtlich der Aussparungen
11 frei gewählt werden. Vorzugsweise wird die Breite der Platte 6 so bemessen sein,
dass sie von einer Rolle abgewickelt werden kann und nur in der gewünschten Länge
abgetrennt werden muss.
[0025] Ferner ist es möglich, die Längsstreben 3 und die Mittelstreben 8 und 9 nicht direkt
an einer Tragkonstruktion festzulegen, sondern für die Montage Winkelprofile einzusetzen.
Der Einsatz von Winkelprofilen hat den Vorteil, dass diese bei einfacher Fertigung
die Montage erleichtern und insbesondere die Längsstreben 3 und Mittelstreben 8 und
9 seitlich in einem mittleren Bereich verschraubt werden können. Ferner können die
Winkel an der Tragkonstruktion oder den Längsstreben 3 oder Mittelstreben 8 und 9
vormontiert werden.
1. Beschattungssystem (1) für ein Lichtband (2) oder eine Lichtkuppel, mit zwei an gegenüberliegenden
Seiten angeordneten Längsstreben (3), die mit einer Tragkonstruktion (4) eines Lichtbandes
(2) oder einer Lichtkuppel verschraubbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Längsstreben (3) eine mit Lichtöffnungen (11) versehene Platte (6) aus
Metall aufgespannt ist und die Platte (6) klemmend an den Längsstreben (3) festgelegt
ist, wobei zwischen den seitlichen Längsstreben (3) ein oder mehrere parallel zu den
Längsstreben (3) angeordnete Mittelstreben (8) zur Abstützung der Platte (6) montiert
sind, die Längsstreben (3) und/oder die Mittelstreben (8) mit Querstreben (12) der
Tragkonstruktion (4) des Lichtbandes (2) oder der Lichtkuppel verschraubbar sind.
2. Beschattungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (6) randseitig jeweils in einer Aufnahme zwischen einer Leiste (7) und
einer Längsstarrebe (3) gehalten ist.
3. Beschattungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Leiste (7) etwa über die Breitte der Längsstrebe (3) erstreckt.
4. Beschattungssystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (7) als Winkelprofil ausgebildet ist, das mit einem Schenkel die Platte
(6) randseitig überdeckt und mit einem zweiten Schenkel mit der Längsstrebe (3) verschraubt
ist.
5. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (6) auf der oder den Mittelstreben (8) nur lose aufgelegt ist.
6. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstreben (3) und/oder die Mittelstreben (8) als Hohlprofil ausgebildet sind.
7. Beschattungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsstreben (3) und/oder die Mittelstreben (8) eine nach oben schräg verlaufende
Stirnseite (9) aufweisen und eine an einer Tragkonstruktion anliegende Wand (10) der
Längsstrebe (3) und/oder der Mittelstrebe (8) von oben zugänglich ist.
8. Beschattungssystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten der Längsstreben (3) und/oder der Mittelstreben (8) mit einer Abdeckung
verschlossen sind.
9. Beschattungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtöffnungen (11) in der Platte (6) ein regelmäßiges Muster ausbilden und im
Verhältnis zur Grundfläche eine Fläche von 20 bis 70 %, vorzugsweise 35 bis 45 %,
einnehmen.
1. Shading system (1) for a skylight (2) or a domelight, having two longitudinal struts
(3) which are arranged on opposite sides and can be screwed to a load-bearing structure
(4) of a skylight (2) or a domelight, characterized in that a metal panel (6) which is provided with light openings (11) is mounted between the
longitudinal struts (3), and the panel (6) is fixed to the longitudinal struts (3)
in a clamped fashion, with one or more central struts (8), which are arranged parallel
to the longitudinal struts (3) and serve to support the panel (6), being fitted between
the lateral longitudinal struts (3), and it being possible to screw the longitudinal
struts (3) and/or the central struts (8) to transverse struts (12) of the load-bearing
structure (4) of the skylight (2) or the domelight.
2. Shading system according to Claim 1, characterized in that the edges of the panel (6) are in each case held in a holding means between a bead
(7) and a longitudinal strut (3).
3. Shading system according to Claim 2, characterized in that the bead (7) extends approximately over the width of the longitudinal strut (3).
4. Shading system according to Claim 2 or 3, characterized in that the bead (7) is in the form of an angled profile which covers the edge of the panel
(6) with one limb and is screwed to the longitudinal strut (3) with a second limb.
5. Shading system according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the panel (6) is only loosely placed on the central strut or struts (8).
6. Shading system according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the longitudinal struts (3) and/or the central struts (B) are in the form of hollow
profiles.
7. Shading system according to Claim 6, characterized in that the longitudinal struts (3) and/or the central struts (8) have an end face (9) which
runs obliquely upwards, and a wall (10) of the longitudinal strut (3) and/or of the
central strut (8), which wall rests on a load-bearing structure, is accessible from
above.
8. Shading system according to Claim 6 or 7, characterized in that the end faces of the longitudinal struts (3) and/or the central struts (8) are closed
by a cover.
9. Shading system according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the light openings (11) in the panel (6) form a regular pattern and cover an area
of 20 to 70%, preferably 35 to 45%, in relation to the base area.
1. Système de protection solaire (1) pour un lanterneau (2) ou un globe d'éclairage,
comportant deux poutres longitudinales (3), qui sont disposées sur des côtés opposés
et qui peuvent être vissées a une charpente (4) d'un lanterneau (2) ou d'un globe
d'éclairage, caractérisé en ce qu'un panneau (6) en métal, muni d'ouvertures d'éclairage (11), est tendu entre les poutres
longitudinales (3), et le panneau (6) est fixé en étant bloqué contre les poutres
longitudinales (3), une ou plusieurs poutres centrales (8), parallèles aux poutres
longitudinales (3), étant montées entre les poutres longitudinales (3) latérales pour
supporter le panneau (6), les poutres longitudinales (3) et/ou les poutres centrales
(8) pouvant être vissées à des traverses (12) de la charpente (4) du lanterneau (2)
ou du globe d'éclairage.
2. Système de protection solaire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le panneau (6) est maintenu sur le bord respectivement dans un logement entre un
tasseau (7) et une poutre longitudinale (3).
3. Système de protection solaire selon la revendication 2, caractérisé en ce que la tasseau (7) s'étend à peu près sur la largeur de la poutre longitudinale (3).
4. Système de protection solaire selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le tasseau (7) est réalisée sous forme de cornière, dont une branche couvre le bord
du panneau (6) et dont une deuxième branche est vissée à la poutre longitudinale (3).
5. Système de protection solaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le panneau (6) est seulement posé de manière lâche sur la ou les poutres centrales
(8).
6. Système de protection solaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les poutres longitudinales (3) et/ou les poutres centrales (8) sont réalisées sous
forme de profilé creux.
7. Système de protection solaire selon la revendication 6, caractérise en ce que les poutres longitudinales (3) et/ou les poutres centrales (8) comportent une face
frontale orientée obliquement vers le haut, et une paroi (10) de la poutre longitudinale
(3) et/ou de la poutre centrale (8), en appui contre une charpente, est accessible
par le haut.
8. Système de protection solaire selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les faces frontales des poutres longitudinales (3) et/ou des poutres centrales (8)
sont fermées par un cache.
9. Système de protection solaire selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les ouvertures d'éclairage (11) dans le panneau (6) forment un modèle régulier et
occupent une surface de 20 à 70 % par rapport à la surface de base, de préférence
de 35 à 45 %.