[0001] Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steueranordnung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
[0002] Derartige Steueranordnungen basieren auf dem Load-Sensing-Prinzip und sind beispielsweise
in der DE 197 15 020 A1 offenbart. Diese Druckschrift zeigt einen LS-Steuerblock,
bei dem ein Verbraucher über ein LS-Wegeventil mit Druckmittel versorgt wird. Das
proportional verstellbare Wegeventil hat einen Steuerschieber, der mit einem Ventilgehäuse
einen Richtung/Geschwindigkeitsteil ausbildet. Über den Richtungsteil wird die Druckmittelzufuhr
und der Druckmittelablauf zum bzw. vom Verbraucher gesteuert und der Geschwindigkeitsteil
gibt den Druckmittelvolumenstrom vor. Bei der bekannten Lösung ist der Geschwindigkeitsteil
durch jeweils eine im Zulauf und Rücklauf angeordnete verstellbare Messblende gebildet,
deren Öffnungsquerschnitt durch die Axialverschiebung eines Steuerschiebers veränderbar
ist. Den Messblenden ist eine Druckwaage vorgeschaltet, die in Öffnungsrichtung von
der Kraft einer Feder und dem Lastdruck stromabwärts der Zulaufmessblende und in Schließrichtung
von dem Druck stromaufwärts der Zulaufmessblende beaufschlagt ist.
[0003] Soll nun ein derartiger LS-Steuerblock zur Ansteuerung eines Hubzylinders mit drückender
Last verwendet werden, so wird diesem ablaufseitig ein Senkbremsventil zugeordnet.
Ein derartiges Senkbremsventil ist im Prinzip ein Sperrventil, dass durch den Druck
im Zulauf entriegelbar und somit bei drückender Last ein kontrolliertes Absenken ermöglicht.
Es zeigte sich, dass ein derartiges System mit LS-Steuerblock und Senkbremsventil
bei bestimmten Betriebsbedingungen zu Schwingungen neigt. Diese Schwingungsanfälligkeit
resultiert daraus, dass das Senkbremsventil -wie oben erwähnt- vom Druck im Zulauf,
d. h. vom Druck stromabwärts der Zulauf-Messblende angesteuert wird. Wenn dieser Zulaufdruck
nicht ausreicht, wird das Senkbremsventil geschlossen und entsprechend der Rücklauf
zugesteuert. Der Druck im Zulauf steigt dann wieder an und das Senkbremsventil öffnet
- der Druck im Zulauf ist somit vom Öffnungsgrad des Senkbremsventils abhängig. Durch
dieses Öffnen und Schließen des Senkdruckbremsventils beim Absenken einer Last entstehen
Schwankungen im Zulauf, die sich entsprechend auf die vorgeschaltete Druckwaage und
ggf auf die in Abhängigkeit vom wirksamen Lastdruck angesteuerte Verstellpumpe auswirken.
[0004] Dem gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine hydraulische Steueranordnung
zur Ansteuerung eines Verbrauchers zu schaffen, bei der die Schwingungsanfälligkeit
verringert ist.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine hydraulische Steueranordnung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß wird der Meldedruck nicht stromabwärts der zulaufseitigen Messblende
abgegriffen sondern an einem Steuerkanal, der einen Abschnitt stromaufwärts der zulaufseitigen
Messblende mit einem Abschnitt stromaufwärts der ablaufseitigen Messblende verbindet.
Dieser Meldedruck hat eine wesentlich geringere Abhängigkeit von Druckschwankungen,
so dass -beispielsweise bei Einsatz eines Senkbremsventils- die entstehenden Schwingungen
sich nicht -wie beim eingangs beschriebenen Stand der Technik- direkt auf den Meldedruck
auswirken, da sozusagen ein "geglätteter" Meldedruck an der Druckwaage und/oder der
Verstellpumpe des LS-Systems anliegt. Der Steuerkanal muss lediglich so ausgebildet
werden, dass der abgegriffene Druck geringer als der auf die Druckwaage in Schließrichtung
wirksame Druck ist.
[0007] Aus der DE 38 02 672 C2 ist eine Steueranordnung bekannt, bei der bei einem LS-System
der Meldedruck auch an einem Druckteiler abgegriffen wird. Die den Druckteiler enthaltende
Steuerleitung erstreckt sich bei dieser Variante allerdings zwischen einem Bereich
stromaufwärts der Zulaufmessblende und einem Tankkanal und nicht -wie bei der Erfindung-
jeweils zwischen dem stromaufwärtigen Abschnitten vor den Messblenden (in Druckmittelströmungsrichtung
gesehen).
[0008] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel enthält der Steuerkanal eine
feststehende und eine verstellbare Düse, wobei der Meldedruck in einem Abschnitt zwischen
diesen beiden Düsen abgegriffen wird. Das heißt, der Meldedruck wird praktisch an
einem Druckteiler zwischen dem Hochdruck (Zulauf) und dem Niederdruck (Ablauf) abgegriffen.
[0009] Bei dieser Variante wird die verstellbare Düse in Abhängigkeit von der Einstellung
der Zulaufmessblende verändert. Genauer gesagt wird die verstellbare Düse umgekehrt
proportional zur Zulaufmessblende verstellt, das heißt der Querschnitt der verstellbaren
Düse wird mit zunehmenden Hub des Wegeventils verringert.
[0010] Bei einer besonders bevorzugten Variante hat die hydraulische Steueranordnung ein
LS-Wegeventil, über dass ein Geschwindigkeitsteil ausgebildet ist. Der Geschwindigkeitsteil
des LS-Wegeventil bildet die Zulaufmessblende und die Ablaufmessblende aus, wobei
der Steuerkanal mit dem Druckteiler (feste Düse, verstellbare Düse) in einem Steuerschieber
des LS-Wegeventils integriert ist.
[0011] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung hat der Steuerschieber
eine zentrale Ringnut, die in der Grundstellung im Bereich eines Druckanschlusses
des Wegeventils angeordnet ist und über die bei Axialverschiebung des Steuerschiebers
eine Verbindung zum zulaufseitigen oder ablaufseitigen Anschluss aufgesteuert wird.
[0012] Bei der vorbeschriebenen Konstruktion wird ein sich an die Ringnut anschließender
Steuerbund, über den die Verbindung zum Ablaufanschluss aufsteuerbar ist, mit einer
radialen Düsenbohrung versehen, die einen sich zum Rücklaufanschluss hin verjüngenden
Öffnungsquerschnitt hat. Diese Düsenbohrung bildet die verstellbare Düse aus und mündet
in einer Axialbohrung des Steuerschiebers. In dieser Axialbohrung mündet des weiteren
eine radial verlaufende Steueröl-Zulaufbohrung, über die die Axialbohrung mit einem
den Druck am Druckanschluss führenden Druckraum verbindbar ist. Diese Steueröl-Zulaufbohrung
entspricht somit der festen Düse des Steuerkanals. Der sich zwischen diesen beiden
Düsen (Düsenbohrung, Steueröl-Zulaufbohrung) einstellende Meldedruck wird über einen
LS-Anschluss abgegriffen und -gegebenenfalls über eine Wechselventilanordnung- zur
vorgeschalteten Druckwaage und/oder zur Verstellpumpe gemeldet.
[0013] Die Herstellung des Steuerschiebers ist besonders einfach, wenn die Zulaufbohrung
und die Düsenbohrung am gleichen Steuerbund ausgebildet sind.
[0014] Der umfangsseitige Mündungsbereich der Düsenbohrung wird bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel
durch eine axial verlaufende Kerbe ausgebildet, die sich zum Ablaufanschluss hin verjüngt
und flacher wird, so dass der wirksame Durchmesser der Düsenbohrung mit zunehmenden
Hub des Steuerschiebers (Zulauf aufsteuern) kleiner wird.
[0015] Die Erfindung lässt sich besonders vorteilhaft bei einer Steueranordnung mit Verstellpumpe
und mit Senkbremsventil anwenden.
[0016] Sonstige vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
[0017] Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein stark schematisiertes Schaltschema einer erfindungsgemäßen Steueranordnung
zur Betätigung eines Hubzylinders mit drückender Last;
Figur 2 ein Schaltsymbol eines LS-Wegeventils der Steueranordnung aus Figur 1
Figur 3 eine Schnittdarstellung eines LS-Wegeventils gemäß Figur 1 und
Fig. 4, 5 Betriebsstellungen des LS-Wegeventils aus Fig. 3.
[0018] Figur 1 zeigt ein stark vereinfachtes Schaltschema einer erfindungsgemäßen hydraulischen
Steueranordnung 1, über die ein hydraulischer Verbraucher, beispielsweise ein Hubzylinder
2 eines mobilen Arbeitsgerätes, über den beispielsweise ein Hauptarm eines Baustellenfahrzeugs
abgestützt ist ansteuerbar ist. Der Hubzylinder 2 wird von einer Verstellpumpe 4 mit
Druckmittel versorgt, wobei die Druckmittelströmung zwischen dieser und dem Hubzylinder
2 durch ein LS-Wegeventil 6 gesteuert ist. Der Grundaufbau eines derartigen LS-Wegeventils
1 ist aus der eingangs diskutierten DE 197 15 020 A1 bekannt. Das proportional verstellbare
Wegeventil 6 steuert über die Druckmittelströmung zwischen Verstellpumpe, dem Verbraucher
(Hubzylinder 2) und einem Tank T. Bei dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Einfachheit halber nur eine Stellung des Wegeventils 6 dargestellt, in der
ein Ringraum 8 des Hubzylinders 2 über eine Zulaufleitung 10 an einen Arbeitsanschluss
A angeschlossen ist. Ein bodenseitiger Zylinderraum 12 des Hubzylinders 2 ist über
eine Ablaufleitung 14 mit einem Arbeitsanschluss B verbunden, der seinerseits über
den Richtungsteil des Wegeventils 6 mit dem Tank T verbunden ist.
[0019] Durch einen Geschwindigkeitsteil des Wegeventils 6 werden eine Zulaufmessblende 16
und eine Ablaufmessblende 18 ausgebildet, die sich in der Figur 1 dargestellten Schaltposition
des Wegeventils 6 zwischen einem Druckanschluss P und dem Arbeitsanschluss A (Zulaufmessblende
16) bzw. zwischen einem Tankanschluss T und dem Arbeitsanschluss B (Ablaufmessblende
18) angeordnet sind. Der Zulaufmessblende 16 ist eine Druckwaage 20 vorgeschaltet,
die in Schließrichtung vom Druck stromaufwärts der Zulaufmessblende 16, das heißt
vom Druck im Bereich des Druckanschlusses P und in Öffnungsrichtung von der Kraft
einer Feder sowie einem Meldedruck in einer Steuerleitung 22 beaufschlagt ist. Dieser
Meldedruck wird über die Steuerleitung 22 an einem Steuerkanal 24 abgegriffen, der
sich gemäß Figur 1 zwischen einem Bereich des Druckmittelströmungspfades stromaufwärts
der Zulaufmessblende 16 und stromaufwärts der Ablaufmessblende 18 erstreckt. Im Steuerkanal
24 ist ein Druckteiler mit einer feststehenden Düse 26 und einer verstellbaren Düse
28 angeordnet, wobei die Steuerleitung 22 zwischen diesen beiden Düsen 26, 28 abzweigt.
Die verstellbare Düse 28 ist der Ablaufseite (Niederdruck) und die feste Düse 26 der
Zulaufseite (Hochdruck) zugeordnet.
[0020] Die verstellbare Düse 28 lässt sich in Abhängigkeit von der Stellposition des LS-Wegeventils,
genauer gesagt in Abhängigkeit von der Einstellung des Geschwindigkeitsteils und somit
dem Öffnungsquerschnitt der Messblenden 16 bzw. 18 variieren.
[0021] Der Druck in der Steuerleitung 22 liegt am Eingang eines LS-Wechselventils 30 an,
dessen Ausgang zum Regelventil 32 der Verstellpumpe 4 geführt ist. Der andere Eingang
des Wechselventils 30 ist an eine LS-Meldeleitung 34 angeschlossen, über die der höchste
der Lastdrücke anderer Verbraucher des mobilen Arbeitsgerätes zum Wechselventil 30
geführt ist. Das heißt, die Fördermenge der Verstellpumpe 4 wird in Abhängigkeit vom
höchsten Lastdruck oder vom Meldedruck in der Steuerleitung 22 angesteuert. Beim vorliegenden
Ausführungsbeispiel sei angenommen, dass dieser Meldedruck höher als der höchste der
Lastdrücke in der LS-Meldeleitung 34 ist.
[0022] Der Hubzylinder 2 ist zum Abstützen einer drückenden Last vorgesehen. Um ein ungesteuertes
Absenken dieser Last zu verhindern, ist dem Hubzylinder 2 ein Senkbremsventil 36 zugeordnet.
Dieses Senkbremsventil ist im Grunde genommen ein Sperrventil, dass sich durch einen
Gegendruck, im vorliegenden Fall durch den Druck in der Zulaufleitung 10 entriegeln
und in eine Öffnungsposition bringen lässt, so dass das Druckmittel aus dem Zylinderraum
12 über die Ablaufleitung 14 abströmen kann. Die Besonderheit der Erfindung liegt
darin, dass der auf die Druckwaage 20 in Öffnungsrichtung wirksame Steuerdruck und
gegebenenfalls auch der Druck zur Regelung der Verstellpumpe 4 nicht -wie beim eingangs
beschriebenen Stand der Technik- stromabwärts der Zulaufmessblende 16 abgegriffen
wird sondern am Druckteiler, der durch die Düsen 26, 28 ausgebildet ist. Dieser Druck
liegt unterhalb des Drucks stromaufwärts der Zulaufmessblende 16 und -je nach Einstellung
der Düse 28- oberhalb des Drucks im Ablauf stromaufwärts der Ablaufmessblende 18.
Es zeigte sich, dass dieser Druck wesentlich unempfindlicher gegen Öffnungs- und Schließbewegungen
des Senkbremsventils ist, so dass die Schwingunganfälligkeit gegenüber herkömmlichen
Lösungen wesentlich verbessert ist.
[0023] Wie im folgenden noch näher erläutert wird, lässt sich ein derartiger Steuerkanal
24 mit einem Druckteiler 26, 28 mit minimalem vorrichtungstechnischem Aufwand im Steuerschieber
eines Wegeventils integrieren, wie es im Prinzip aus der DE 197 15 020 A1 bekannt
ist.
[0024] Das Schaltsymbol eines derartigen LS-Wegeventils 6 ist in Figur 2 dargestellt.
[0025] In seiner federvorgespannten Grundposition ist der Druckanschluss P abgesperrt und
die Arbeitsanschlüsse A, B, und Steueranschlüsse S, LS mit dem Tankanschluss T verbunden.
[0026] Wird ein Steuerschieber 38 in der Darstellung gemäß Figur 2 nach links verschoben,
so ist der Tankanschluss T mit dem Arbeitsanschluss B verbunden, während der Arbeitsanschluss
A an den Druckanschluss P angeschlossen ist - es ist derjenige Druckmittelpfad eingestellt,
der in Figur 1 beispielhaft dargestellt ist.
[0027] Die Messblenden 16, 18 sind im Zulauf beziehungsweise im Ablauf angeordnet. Der Steuerkanal
24 verbindet die jeweils stromaufwärts der Blenden 16, 18 gelegenen Druckmittelpfade
miteinander und enthält die feste Düse 26 sowie die verstellbare Düse 28. Der Meldedruck
wird über die Steuerleitung 22 zwischen diesem Druckteiler abgegriffen. Dieser entsprechende
Druck wird auch in eine LS-Leitung gemeldet.
[0028] In diesen Stellpositionen (Steuerschieber 38 in Figur 2 nach links) wird Druckmittel
über den Arbeitsanschluss A in den Ringraum 8 geführt und strömt aus den Zylinderraum
12 über das nicht dargestellte Senkbremsventil 36 und den Arbeitsanschluss B zum Tank
T hinab. Über die vorgeschaltete Druckwaage 20 wird der Druckabfall über der Zulaufmessblende
16 lastdruckunabhängig konstant gehalten, so dass ein konstanter Druckmittelvolumenstrom
zum Verbraucher geführt ist (LS-Steuerung). Der Hubzylinder 2 wird somit in diesen
Stellpositionen des Wegeventils 6 in Abhängigkeit von der Öffnung des Senkbremsventils
36 abgesenkt.
[0029] Zum Ausfahren des Hubzylinders wird der Steuerschieber 38 in der Darstellung gemäß
Figur 2 nach rechts verschoben, so dass der Druckanschluss P mit dem Arbeitsanschluss
B und der Arbeitsanschluss A mit dem Tankanschluss T verbunden ist. Der Lastdruck
am Arbeitsanschluss B wird über eine Düse 40 abgegriffen und zum Steueranschluss S
geführt. Diese Düse 40 wird bei der im folgenden beschriebenen Lösung durch die Düse
28 gebildet.
[0030] In Figur 3 ist ein Schnitt eines Wegeventils 6 dargestellt, mit dem das in Figur
2 gezeigte Schaltsymbol realisiert ist.
[0031] Das Wegeventil 6 hat ein Ventilgehäuse 42, in dem der Steuerschieber 38 axial verschiebbar
geführt ist. Dieser ist über eine nicht dargestellte Zentrierfederanordnung in die
in Figur 3 dargestellte Grundposition (siehe auch Figur 2) vorgespannt.
[0032] An dem Ventilgehäuse 42 sind die Anschlüsse P, T, A, B sowie der LS- bzw. S-Anschluss
ausgebildet. Das Ventilgehäuse 42 wird in Axialrichtung von einer Ventilbohrung 44
durchsetzt, in der im Bereich der vorbenannten Anschlüsse Ringräume 46, 48, 50, 52,
54 und 56 ausgebildet sind. Der Ringraum 46 und zwei benachbarten Ringräumen 58, 60
sind dem LS-Anschluss, die beiden Ringräume 48, 56 dem Tankanschluss T, der Ringraum
50 dem Arbeitsanschluss A, der Ringraum 54 dem Arbeitsanschluss B und der Ringraum
52 dem Druckanschluss P zugeordnet, das heißt, in den durch die Ringräume ausgebildeten
Druckräumen liegt etwa der Druck am zugeordneten Anschluss an.
[0033] Der Steuerschieber 38 hat eine zentrale Ringnut 62, die von zwei benachbarten Steuerbünden
64, 66 begrenzt ist. Im Abstand links (Ansicht nach Figur 3) vom Steuerbund 64 sind
zwei Ringbünde 68, 70 angeordnet, zwischen denen eine radial zurückgesetzte umlaufende
Nut 72 verbleibt. Zwischen dem Steuerbund 64 und dem Ringbund 68 verbleibt eine Umfangsnut
74. Rechts (Ansicht nach Figur 3) ist ein Führungsbund 66 vorgesehen, der über eine
weitere Umfangsnut 78 vom Steuerbund 66 beabstandet ist.
[0034] Die Axiallängen der vorbeschriebenen Bünde und Nuten sind derart gewählt, dass in
der dargestellten federvorgespannten Grundposition der Arbeitsanschluss P abgesperrt
ist (siehe Figur 2) und die beiden Arbeitsanschlüsse A, B sowie der LS-Anschluss mit
dem Tankanschluss T verbunden sind.
[0035] An Steuerkanten 80, 82 des Steuerbunds 66 sowie an einer Steuerkante 84, 86 des Steuerbunds
64 bzw. des Ringbunds 68 sind axial verlaufende Steuerkerben ausgebildet über die
eine Verbindung zum benachbarten Druckraum allmählich aufsteuerbar ist.
[0036] Der Steuerschieber 38 hat eine Axialbohrung, die den Steuerkanal 24 ausbildet. Dieser
axial verlaufende Steuerkanal 24 ist durch eine in die rechte Stirnfläche de Steuerschiebers
38 eingeschraubte Verschlussschraube 88 einseitig abgesperrt. Der von der Verschlussschraube
88 benachbarte Endabschnitt endet in einer Radialbohrung 90, die am Aussenumfang der
umlaufenden Nut 72 des Steuerschiebers 38 mündet und somit eine Verbindung zwischen
dem LS-Anschluss und dem Steuerkanal herstellt.
[0037] In dem durch die beiden Steuerkanten 80, 82 begrenzten Steuerbund 66 sind desweiteren
noch zwei auf einer Diagonalen liegende Steueröl-Zulaufbohrungen 92 ausgebildet, die
einerseits im Steuerkanal 24 und andererseits im Aussenumfangsbereich des Steuerbunds
66 zwischen zwei benachbarten Steuerkerben münden. Das heißt, in der in Figur 3 dargestellten
Grundposition des Steuerschiebers 38 sind die Mündungsbereiche der Zulaufbohrungen
92 abgesperrt. Gemäß Figur 3 ist der Mündungsbereich der Zulaufbohrungen 92 mit relativ
geringem Axialabstand zur Steuerkante 80 ausgebildet. Etwa in dem Axialbereich, in
dem die der Steuerkante 80 zugeordneten Steuerkerben enden, sind im Steuerbund 66
noch zwei ebenfalls auf einer Diagonalen angeordnete Düsenbohrungen 94 vorgesehen,
die einerseits im Steuerkanal 24 und umfangsseitig jeweils in einer entlang des Aussenumfangs
in Axialrichtung verlaufenden Kerbe 96 münden. Diese Kerbe verjüngt sich sowohl in
der Breite (entlang des Aussenumfangs) als auch in der Tiefe (in Radialrichtung) nach
rechts hin. Das heißt, die maximale Breite und Tiefe der Kerbe 96 wird jeweils im
umfangsseitigen Mündungsbereich der Düsenbohrungen 94 erreicht. Diese Kerben, mit
einem etwa dreiecksförmigen Querschnitt können beispielsweise durch Fräsen am Außenumfang
des Steuerschiebers 38 ausgebildet werden.
[0038] In der dargestellten Grundposition des Steuerschiebers 38 sind die Kerben 96 und
die Düsenbohrungen 94 zum Arbeitsanschluss B hin mit maximalem Querschnitt geöffnet
sind. Das heißt, in der Grundposition sind der LS-Anschluss und der Steuerkanal 24
über die Düsenbohrungen 94 und die Kerben 96 mit dem Arbeitsanschluss B und damit
mit dem Tankanschluss T verbunden.
[0039] Zum Absenken des Hubzylinders 2 wird der Steuerschieber 38 nach links in eine Figur
4 entsprechende Position verschoben. Dabei wird über die Steuerkante 84 mit dem zugeordnetem
Steuerkerben die Verbindung vom Druckanschluss P zum Arbeitsanschluss A aufgesteuert,
während über die Steuerkante 82 mit den zugeordneten Steuerkerben die Verbindung vom
Arbeitsanschluss B zum Tankanschluss T aufgesteuert ist. Der von der Steuerkante 84
aufgesteuerte Querschnitt entspricht dem wirksamen Querschnitt der Zulaufmessblende
16. Wie Figur 4 entnehmbar ist, ist bei einer Verschiebung des Steuerschiebers 38
nach links (Senken) der Mündungsquerschnitt der Steueröl-Zulaufbohrungen 92 geöffnet
so dass Druckmittel vom Arbeitsanschluss P, das heißt stromaufwärts der aufgesteuerten
Zulaufmessblende 16 über die Steueröl-Zulaufbohrungen 92 in den Steuerkanal 24 des
Steuerschiebers 38 eintreten kann. Wie Figur 4 des weiteren entnehmbar ist, ist der
wirksame Durchflussquerschnitt der Kerbe 96 gegenüber der Grundposition verringert.
Es besteht jedoch noch eine Verbindung zum Arbeitsanschluss B, sodass das Steueröl
vom Steuerkanal 24 gedrosselt zum Tankanschluss B hinabströmen kann. Das heißt, die
Steueröl-Zulaufbohrung 92 hat im Senken-Betriebszustand einen konstanten Querschnitt,
während die Düsenbohrungen 24 mit den Kerben 96 einen vom Hub abhängigen Querschnitt
haben, der sich mit zunehmenden Hub verringert. Durch die Zulaufbohrungen 92 wird
somit die feststehende Düse 26 und durch die Düsenbohrung 94 mit den Kerben 96 die
verstellbare Düse 28 ausgebildet. Diese beiden Düsen 26, 28 bilden einen Druckteiler,
wobei der sich zwischen diesen einstellenden Druck über den Steuerkanal 24, die Radialbohrung
90 und den LS-Anschluss abgegriffen und zu den LS-Wechselventilen bzw. zur Druckwaage
20 und dem Regelventil 32 der Verstellpumpe geführt ist. Durch die Verringerung des
wirksamen Querschnitts der verstellbaren Düse 28 (Düsenbohrungen 94, Kerben 96) wird
das Steueröl im Steuerkanal angestaut und somit ein höherer Druck in die Steuerleitung
22 gemeldet, so dass entsprechend mit zunehmendem Schieberhub der Druck im Zulauf
erhöht wird.
[0040] Der sich einstellende Druck mittels Druckmittel- und Steuerölströmungspfad entspricht
demjenigen, wir er in Figur 1 dargestellt ist.
[0041] Zum Ausfahren des Hubzylinders 2 wird der Steuerschieber aus der Grundposition in
eine in Figur 5 dargestellte Position nach rechts verfahren, in der durch die Steuerkante
80 mit den zugeordneten Steuerkerben die Verbindung vom Druckanschluss P zum Arbeitsanschluss
B aufgesteuert ist. Bei diesen Positionen bleibt der Windungsquerschnitt der Radialbohrungen
90 verschlossen, während die Düsenbohrungen 94 und die Kerben 96 zum Arbeitsanschluss
B vollständig aufgesteuert sind. Der in Figur 5 rechte, mit dem Tankanschluss T verbundene
Ringraum 56 ist durch die Steuerkante 82 zum Arbeitsanschluss B hin zugesteuert. Dem
gemäß kann Druckmittel vom Druckanschluss P über dem Arbeitsanschluss B in den Zylinderraum
12 des Hubzylinders 2 strömen, während das aus dem Ringraum verdrängte Druckmittel
8 über den Arbeitsanschluss A zum Tankanschluss T. Der Druck am Arbeitsanschluss B
wird über die aufgesteuerte Düsenbohrung 94, den Steuerkanal 24, die Radialbohrung
90, den Ringraum 60 und den Ringraum 46 abgegriffen und zum LS- (S-) Anschluss gemeldet.
Die Ansteuerung der Verstellpumpe 4 erfolgt dann in Abhängigkeit von diesem Druck
am Arbeitsanschluss B. Der von der Steuerkante 80 aufgesteuerte Querschnitt entspricht
dem wirksamen Querschnitt der Ablaufmessblende 18.
[0042] Die erfindungsgemäße Lösung zeichnet sich durch einen sehr einfachen Aufbau aus,
wobei gegenüber dem eingangs beschriebenen Stand der Technik gemäß der DE 197 15 020
A1 die Kanalführung innerhalb des Steuerschiebers vereinfacht ist.
[0043] Offenbart ist eine hydraulische Anordnung mit einer Zulaufmessblende und einer Ablaufmessblende,
wobei zumindest der Zulaufmessblende eine Druckwaage zugeordnet ist. Die Druckwaage
wird in Öffnungsrichtung von einem Steuerdruck beaufschlagt, der an einem Steuerkanal
abgegriffen ist, der sich zwischen stromabwärts der Zulaufmessblende und der Ablaufmessblende
gelegenen Abschnitten erstreckt.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1
- Steueranordnung
- 2
- Hubzylinder
- 4
- Verstellpumpe
- 6
- LS-Wegeventil
- 8
- Ringraum
- 10
- Zulaufleitung
- 12
- Zylinderraum
- 14
- Ablaufleitung
- 16
- Zulaufmessblende
- 18
- Ablaufmessblende
- 20
- Druckwaage
- 22
- Steuerleistung
- 24
- Steuerkanal
- 26
- Düse
- 28
- verstellbare Düse
- 30
- LS-Wechselventil
- 32
- Regelventil
- 34
- LS-Meldeleitung
- 36
- Senkbremsventil
- 38
- Steuerschieber
- 42
- Ventilgehäuse
- 44
- Ventilbohrung
- 46
- Ringraum
- 48
- Ringraum
- 50
- Ringraum
- 52
- Ringraum
- 54
- Ringraum
- 56
- Ringraum
- 58
- Ringraum
- 60
- Ringraum
- 62
- Ringnut
- 64
- Steuerbund
- 66
- Steuerbund
- 68
- Ringbund
- 70
- Ringbund
- 72
- Nut
- 74
- Umfangsnut
- 76
- Führungsbund
- 78
- Umfangsnut
- 80
- Steuerkante
- 82
- Steuerkante
- 84
- Steuerkante
- 86
- Steuerkante
- 88
- Verschlussschraube
- 90
- Radialbohrung
- 92
- Steueröl-Zulaufbohrungen
- 94
- Düsenbohrungen
- 96
- Kerbe
1. Hydraulische Steueranordnung zur Ansteuerung eines Verbrauchers, mit zwei in einem
Druckmittelzulauf und in einem Druckrnittelablauf angeordneten verstellbaren Messblenden
(16, 18), wobei zumindest der Zulaufmessblende (16) eine Druckwaage (20) zugeordnet
ist, die in Schließrichtung von einem Druck stromaufwärts der Zulaufmessblende und
in Öffnungsrichtung von einem niedrigeren Meldedruck und der Kraft einer Feder beaufschlagt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Meldedruck an einem Steuerkanal (24) abgegriffen ist, der stromaufwärts der Messblenden
(16, 18) gelegene Abschnitte des Druckmittelzulaufs und des Druckmittelablaufs miteinander
verbindet.
2. Steueranordnung nach Patentanspruch 1 wobei im Ablauf ein Senkbremsventil (36) geschaltet
ist, das vom Druck im Zulauf entsperrbar ist.
3. Steueranordnung nach Patentsanspruch 1 oder 2, wobei im Steuerkanal (24) eine feste
Düse (22) und eine verstellbare Düse (28) in Reihe geschaltet sind und der Meldedruck
zwischen den Düsen (26, 28) abgegriffen ist.
4. Steueranordnung nach Patentanspruch 3, wobei die verstellbare Düse (28) in Abhängigkeit
von der Einstellung der Messblenden (16, 18) einstellbar ist.
5. Steueranordnung nach Patentanspruch 4, wobei die Messblenden (16, 18) durch einen
Geschwindigkeitsteil eines proportional verstellbaren LS-Wegeventils (6) gebildet
sind und der Steuerkanal (24) mit den Düsen (26,28) vorzugsweise in einen Steuerschieber
(38) des wegeventils (6) integriert ist.
6. Steueranordnung nach Patentanspruch 5, wobei der Steuerschieber (38) eine etwa zentrale
Ringnut (62) hat, die im Bereich eines Druckanschlusses (P) des Wegeventils (6) angeordnet
ist und durch deren Verschiebung eine Verbindung zu einem Zulauf oder einem Rücklauf
des Verbrauchers aufsteuerbar ist.
7. Steueranordnung nach Patentanspruch 6, wobei in einem dem Rücklauf zugeordneten, sich
an die Ringnut anschließenden Steuerbund (66) eine radiale Düsenbohrung (94) vorgesehen
ist, deren Steueröl-Ablaufquerschnitt beim Aufsteuern der Zulauf-Messblende (16) verringerbar
ist und der in einer Axialbohrung des Steuerschiebers (38) mündet, die mittels einer
Steueröl-Zulaufbohrung (92) des Steuerschiebers (38) mit einem stromabwärts der Zulaufmessblende
(16) angeordneten, mit dem Druckanschluss (P) verbundenen Druckraum (52) verbunden
ist, und die zu einem LS-Anschluss zum Abgreifen des Meldedrucks führt.
8. Steueranordnung nach Patentanspruch 7, wobei die Zulaufbohrungen (92) zwischen den
Düsenbohrungen (94) und der Ringnut (62) am Steuerbund (66) ausgebildet ist.
9. Steueranordnung nach Patentanspruch 7 oder 8, wobei die Düsenbohrungen (94) jeweils
einen Radialbohrungsabschnitt haben, der in einem breiten Endabschnitt einer axial
verlaufenden Kerbe (96) mündet, die sich weg von der Ringnut (62) verjüngt und verflacht.
10. Steueranordnung nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, gekennzeichnet durch eine Verstellpumpe (4), die über den Meldedruck ansteuerbar ist.
1. A hydraulic control arrangement for controlling a consumer, with two adjustable measuring
diaphragms (16, 18) arranged in a pressure-medium inlet and a pressure-medium outlet,
wherein a pressure balance (20) is associated with at least the inlet measuring diaphragm
(16) and is acted upon in the closing direction by a pressure upstream of the inlet
measuring diaphragm and in the opening direction by a lower status pressure and the
force of a spring, characterised in that the status pressure is measured at a control channel (24) which connects together
portions of the pressure-medium inlet and the pressure-medium outlet which are located
upstream of the measuring diaphragms (16, 18).
2. A control arrangement according to claim 1, wherein a lowering brake valve (36) is
connected in the outlet and can be opened by the pressure in the inlet.
3. A control arrangement according to claim 1 or 2, wherein a fixed nozzle (22) [sic - recte 26] and an adjustable nozzle (28) are connected in series in the control channel
(24), and the status pressure is measured between the nozzles (26, 28).
4. A control arrangement according to claim 3, wherein the adjustable nozzle (28) is
adjustable as a function of the setting of the measuring diaphragms (16, 18).
5. A control arrangement according to claim 4, wherein the measuring diaphragms (16,
18) are formed by a velocity part of a proportionally adjustable LS directional-control
valve (6), and the control channel (24) with the nozzles (26, 28) is preferably integrated
into a control slider (38) of the directional-control valve (6).
6. A control arrangement according to claim 5, wherein the control slider (38) has an
approximately central annular groove (62) arranged in the region of a pressure connection
(P) of the directional-control valve (6) and, by means of its displacement, a connection
to an inlet or a return of the consumer can be opened up.
7. A control arrangement according to claim 6, wherein, in a control collar (66) associated
with the return and adjacent to the annular groove, a radial nozzle bore (94) is provided,
the control-oil outlet cross-section of which can be reduced when the inlet measuring
diaphragm (16) is opened up and which leads into an axial bore of the control slider
(38), which axial bore is connected by means of a control-oil inlet bore (92) of the
control slider (38) to a pressure chamber (52) which is arranged downstream of the
inlet measuring diaphragm (16) and is connected to the pressure connection (P), and
which axial bore leads to an LS connection for measuring the status pressure.
8. A control arrangement according to claim 7, wherein the inlet bores (92) are formed
in the control collar (66) between the nozzle bores (94) and the annular groove (62).
9. A control arrangement according to claim 7 or 8, wherein the nozzle bores (94) each
have a radial bore portion leading into a broad end portion of an axially extending
notch (96) which tapers away from the annular groove (62) and becomes flatter.
10. A control arrangement according to any one of the preceding claims, characterised by a variable displacement pump (4) which is controllable by means of the status pressure.
1. Dispositif de commande hydraulique pour l'activation d'un consommateur avec deux diaphragmes
de mesure réglables (16, 18) disposés dans une arrivée de fluide sous pression et
dans une évacuation de fluide sous pression, une balance de pression (20), laquelle
est soumise en direction de la fermeture à une pression en amont du diaphragme de
mesure d'arrivée et en direction de l'ouverture à une pression de signalisation plus
faible et à la force d'un ressort, étant associée au moins au diaphragme de mesure
d'arrivée (16), caractérisé en ce que la pression de signalisation est prélevée sur un canal de commande (24) qui relie
entre elles des sections d'arrivée de fluide sous pression et d'évacuation de fluide
sous pression qui se trouvent en amont des diaphragmes de mesure (16, 18).
2. Dispositif de commande selon la revendication 1, une vanne de descente freinée (36)
qui peut être déverrouillée par la pression régnant dans l'arrivée étant disposée
dans l'écoulement.
3. Dispositif de commande selon la revendication 1 ou 2, une buse fixe (22) et une buse
réglable (28) étant disposées en série dans le canal de commande (24) et la pression
de signalisation étant prélevée entre les buses (26, 28).
4. Dispositif de commande selon la revendication 3, la buse réglable (28) pouvant être
ajustée en fonction du réglage des diaphragmes de mesure (16, 18).
5. Dispositif de commande selon la revendication 4, les diaphragmes de mesure (16, 18)
étant formés par un élément de vitesse d'un distributeur LS à réglage proportionnel
(6) et le canal de commande (24) avec les buses (26, 28) étant de préférence intégré
dans un tiroir de distribution (38) du distributeur (6).
6. Dispositif de commande selon la revendication 5, le tiroir de distribution (38) comprenant
une rainure annulaire à peu près centrale (62), qui est disposée dans la zone d'un
raccord de pression (P) du distributeur (6) et par le déplacement de laquelle il est
possible de réaliser la commande d'ouverture d'une liaison vers une arrivée ou vers
un retour du consommateur.
7. Dispositif de commande selon la revendication 6, sachant que dans un collet de commande
(66) qui est attribué au retour et qui vient à la suite de la rainure annulaire, est
prévue une forure radiale de buse (94) dont la section d'écoulement de l'huile de
commande peut être réduite lors de la commande de l'ouverture du diaphragme de mesure
d'arrivée (16) et qui aboutit dans une forure axiale du tiroir de distribution (38),
qui est reliée au moyen d'un orifice d'arrivée d'huile de commande (92) du tiroir
de distribution (38) avec un compartiment sous pression (52) disposé en aval du diaphragme
de mesure (16) et relié avec le raccord de pression (P) et qui conduit à un raccord
LS pour le prélèvement de la pression de signalisation.
8. Dispositif de commande selon la revendication 7, les orifices d'arrivée (92) étant
configurés sur le collet de commande (66) entre les forures des buses (94) et la rainure
annulaire (62).
9. Dispositif de commande selon la revendication 7 ou 8, les forures de diffuseurs (94)
comprenant respectivement une section radiale de forure, qui aboutit dans une section
d'extrémité large d'une entaille (96) qui s'étend dans le sens axial et qui se rétrécit
et s'aplatit en s'écartant de la rainure annulaire (62).
10. Dispositif de commande selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une pompe à cylindrée variable (4) qui peut être activée au moyen de la pression
de signalisation.