[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Absaugen von Luft eines Elektrowärmegeräts
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 sowie ein entsprechendes Verfahren
zum Steuern des Betriebs einer solchen Einrichtung. Insbesondere kann die Einrichtung
eine Dunstabzugshaube sein, welche oberhalb eines Kochfeldes angeordnet ist und davon
ausgehende Kochdämpfe oder dergleichen absaugen und reinigen soll.
[0002] Aus der DE 101 09 930 ist es bekannt, eine Dunstabzugshaube mit einer Feuerlöscheinrichtung
zu kombinieren. Dazu sind an der Dunstabzugshaube Rauch-/Feuermelder oder Temperaturfühler
vorgesehen. Diese können feststellen, ob etwas auf einer Kochstelle anbrennt oder
ein flammender Brand entsteht.
[0003] Aus der EP 727 620 A2 ist eine weitere Dunstabzugshaube bekannt, welche den Zustand
der angesaugten Luft erfasst. Als Sensoreinrichtung sind hier ein Ultraschallgeber
und ein Ultraschallsensor mit einer Sensorstrecke vorgesehen. Vor allem kann hierdurch
der Verschmutzungsgrad der angesaugten Luft ermittelt werden, um davon ausgehend beispielsweise
die Absaugleistung eines Absaugantriebs zu steuern.
[0004] Weitere Funktionalitäten ergeben sich aus dem genannten Stand der Technik nicht.
Aufgabe und Lösung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine eingangs genannte Einrichtung sowie
ein zugehöriges Verfahren zu schaffen, mit denen die Funktionalitäten des bekannten
Standes der Technik erweitert werden können und insbesondere auch ein verbessertes
Zusammenwirken mit einem Elektrowärmegerät möglich ist.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 sowie ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 9. Vorteilhafte sowie bevorzugte
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Ansprüche und werden im
folgenden näher erläutert. Der Wortlaut der Ansprüche wird durch ausdrückliche Bezugnahme
zum Inhalt der Beschreibung gemacht.
[0007] Erfindungsgemäß weist die Einrichtung Mittel mit Sensoren zum Erfassen und Auswerten
von gasförmigen Medien oder Stoffen in gasförmigen Medien auf. Dabei sind die Mittel
ausgebildet zur Erfassung von Gruppen von Charakteristika der gasförmigen Medien oder
Stoffe und weisen mindestens einen Gassensor auf. Zum Verständnis des Begriffs "Charakteristika"
kann allgemein gesagt werden, dass ein Gassensor die Konzentration des zu detektierenden
Gases erfasst und sie umwandelt in eine elektrische Größe. Diese elektrische Größe
kann ein elektrischer Widerstand, Kapazität oder eine elektromotorische Kraft (EMK)
einer Spannungszelle sein. Unter Gruppen von Charakteristika soll hier vor allem eine
Sammlung mehrerer Werte oder Eigenschaften verstanden werden, welche es ermöglichen,
ein bestimmtes gasförmiges Medium oder einen Stoff darin zu identifizieren oder zumindest
zu klassifizieren. Dies wird im folgenden auch als Signatur bezeichnet, anhand derer
ein Medium oder Stoff bestimmt oder klassifiziert werden kann.
[0008] Hierzu können einerseits mehrere Eigenschaften oder Messwerte gleicher Art herangezogen
werden, beispielsweise entsprechend einem Spektrum. Des weiteren können mehrere Eigenschaften
prinzipiell unterschiedlicher Art erfasst werden, welche eine Bestimmung des Mediums
oder des Stoffs ermöglichen. Auf diese Art und Weise ist es möglich, nicht nur einen
Verschmutzungsgrad der abgesaugten Luft oder einen Brand festzustellen, sondern auch
Informationen zu gewinnen über einen Betriebszustand oder Kochvorgang am Elektrowärmegerät.
Dadurch können, wie nachfolgend genauer ausgeführt wird, auch Steuervorgänge ausgelöst
werden.
[0009] Vorteilhaft sind alle Sensoren als Gassensoren ausgebildet. Dies ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn eine Bestimmung eines Verschmutzungsgrades der angesaugten
Luft nicht unbedingt notwendig ist, sondern lediglich eine Bestimmung der Inhaltsstoffe
der Luft. Als Sensoren bzw. Gassensoren können beispielsweise Metalloxid-Sensoren
oder Festelektrolyt-Sensoren verwendet werden. Derartige Sensoren sind beispielsweise
aus der DE 44 04 067, EP 829 718 oder EP 675 357 bekannt.
[0010] Des weiteren kann die Einrichtung einen Antrieb aufweisen zum Absaugen der Abluft,
beispielsweise einen Elektromotor. Dieser Antrieb kann von den Mitteln zum Auswerten
angesteuert werden, um seinen Betrieb bzw. seine Betriebsleistung zu ändern. So ist
es möglich, beispielsweise in Abhängigkeit von der Erfassung besonders geruchsstörender
Stoffe die Leistung einer Dunstabzugshaube zu erhöhen. Des weiteren ist es auch möglich,
beim Feststellen eines Brandes eine Dunstabzugshaube abzuschalten, um den Brand durch
zusätzlichen Sog nicht weiter anzufachen.
[0011] Die Mittel zum Auswerten weisen eine Steuerelektronik auf. Diese ist zur Unterscheidung
zwischen verschiedenen Arten von Medien oder Stoffen mittels der Sensoren ausgebildet.
Dazu kann beispielsweise ein Speicher vorgesehen sein, in dem verschiedene Charakteristika
verschiedener Stoffe hinterlegt sind und durch Vergleich ein Medium oder Stoff bestimmt
wird.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Mittel zum Auswerten mit einer
Steuerung oder Leistungsversorgung eines Elektrowärmegeräts verbindbar bzw. verbunden
sein. So kann der Betrieb des Elektrowärmegeräts in Abhängigkeit von einem detektierten
Medium oder Stoff geändert werden. Beispielsweise kann, wenn bestimmte Röststoffe
oder dergleichen in der Abluft detektiert werden, welche auf eine zu hohe Kochtemperatur
eines Kochguts hindeuten, die Leistung des Elektrowärmegeräts reduziert und die Kochtemperatur
infolge dessen gesenkt werden. Somit ist ein zumindest teilautomatisiertes Kochen
in einer weiteren Variante zusätzlich zu den bekannten Kochautomatiken möglich. Es
ist auch möglich, darauf basierend eine Kochautomatik einzurichten, welche Kochprogramme
durchführt oder Abläufe kontrolliert.
[0013] Die steuernde Verbindung der Einrichtung zu dem Elektrowärmegerät kann einerseits
drahtlos sein, beispielsweise als Funkstrecke. Dies bedeutet, dass auf eine Verkabelung
verzichtet werden kann, welche insbesondere bei modernen, teilweise frei schwebenden
Dunstabzugshauben aufwändig wäre. Eine Funkübertragung kann auch so ausgebildet sein,
dass sie in Intervallen arbeitet oder nur dann, wenn ein Benutzer ausdrücklich diese
Funkverbindung wünscht oder sich eine entsprechende Notwendigkeit anhand detektierter
Medien oder Stoffe ergibt.
[0014] Die Sensoren können derart an der Einrichtung angeordnet sein, dass sie vor Verunreinigung
oder Beschädigung möglichst geschützt sind. Falls dies bezüglich Verunreinigungen
nicht möglich sind, sollten sie wenigstens für einen Benutzer gut zugänglich angeordnet
sein, damit sie gereinigt werden können.
[0015] Es ist möglich, die Sensoren vor einem Filter odgl. anzuordnen, mit dem die Luft
gereinigt wird. Es können auch hinter dem Filter Sensoren angeordnet sein, da manche
Inhaltsstoffe nicht ausgefiltert werden. Es ist auch möglich, bei Sensoren vor und
hinter dem Filter einen Vergleich zwischen den detektierten Stoffen oder Charakteristika
anzustellen. So kann wiederum auf Eigenschaften geschlossen werden.
[0016] Das eingangs genannte Verfahren, mit dem gasförmige Medien oder Stoffe in gasförmigen
Medien erfasst werden und anhand dessen der Betrieb einer Einrichtung zum Absaugen
von Abluft oder der Betrieb eines Elektrowärmegeräts gesteuert werden kann, ist in
Anspruch 9 definiert. Es weist die zum Teil schon vorgenannten Merkmale auf. Das Erfassen
von Gruppen von Charakteristika oder sogenannten Signaturen ermöglicht eine sehr gute
Bestimmung. Vor allem der Vergleich von erfassten Charakteristika oder daraus erstellten
Signaturen der Medien oder Stoffe mit bekannten oder abgespeicherten Charakteristika
oder Signaturen ermöglicht eine relativ gute Bestimmung der erfassten Stoffe.
[0017] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und der Zeichnung hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte sowie für sich schutzfähige
Ausführungen darstellen können, für die hier Schutz beansprucht wird. Die Unterteilung
der Anmeldung in einzelne Abschnitte sowie Zwischen-Überschriften beschränken die
unter diesen gemachten Aussagen nicht in ihrer Allgemeingültigkeit.
Kurzbeschreibung der Zeichnung
[0018] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert. In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine Ausführung
einer Dunstabzugshaube mit Gassensoren über einem Elektroherd.
Detaillierte Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0019] In der schematisch zu verstehenden Darstellung zeigt Figur 1 eine beispielhafte Dunstabzugshaube
11. Diese weist ein Gehäuse 15 auf, welches sich breit erstreckt und in ein Abluftrohr
16 nach oben übergeht. An der Unterseite des Gehäuses 15 ist ein Filter 17 angeordnet
zur Reinigung von angesaugter Abluft. Oberhalb des Filters 17 sitzt ein Gebläse 19
mit einem Elektromotor und erzeugt einen Luftstrom nach oben, so dass Abluft durch
das Filter 17 gezogen wird und dabei gereinigt wird. Dies entspricht grundsätzlich
einem üblichen Aufbau einer Dunstabzugshaube.
[0020] Eine Steuerung 21 ist mit dem Gebläse 19 verbunden sowie einer nicht dargestellten
Energieversorgung. Des weiteren ist die Steuerung 21 mit Sensoren 23a bis 23e verbunden,
welche Gassensoren sind. Dabei sind die Sensoren 23a bis 23c an der Unterseite des
Filters 17 bzw. direkt im angesaugten Luftstrom angeordnet. Die Sensoren 23d und 23e
sind dagegen oberhalb des Filters 17 und somit von zumindest teilweise gereinigter
Luft umströmt angeordnet.
[0021] Die Steuerung 21 ist auch mit einem Sender 24 verbunden. Dieser Sender 24 kann beispielsweise
funkbasiert sein. Unterhalb der Dunstabzugshaube 11 ist ein Elektroherd 26, welcher
eine Glaskeramikplatte 27 aufweist. Unter der Glaskeramik 27 ist eine Heizung 29 angeordnet.
Diese ist mit einer Steuerung 31 verbunden, welche an sich einer üblichen Steuerung
für einen Elektroherd entsprechen kann. Auf der Glaskeramik 27 steht eine Pfanne 36
mit Gargut 37 darin.
[0022] Die Steuerung 31 weist eine Einstellmöglichkeit 33 auf, z.B. einen Drehschalter,
mit dem eine Leistungseinstellung oder eine Betriebsartenwahl für die Heizung 29 bzw.
den Elektroherd 26 erfolgen kann. Außerdem ist die Steuerung 31 mit dem Empfänger
34 verbunden. Dieser ist dazu ausgebildet, mit dem Sender 24 zusammenzuwirken. Wie
dargestellt, kann die signalübertragende Verbindung zwischen Sender 24 und Empfänger
34 auch bidirektional sein. Dies bedeutet, dass Signal-Rückmeldungen auch von dem
Elektroherd 26 an die Dunstabzugshaube 11 gegeben werden können, beispielsweise für
dessen Betriebseinstellungen oder als Rückmeldungen. Dazu haben beide Sender- und
Empfängereigenschaften.
[0023] Als Sensoren 23 können, wie gesagt, Gassensoren verwendet werden, beispielsweise
vorgenannte Metalloxid-Sensoren oder Festelektrolyt-Sensoren. Diese können unterschiedlich
ausgebildet sein bzw. für die Erkennung verschiedener Stoffe oder Medien ausgebildet
sein. Hier können einerseits Unterscheidungen getroffen werden zwischen Sensoren unterhalb
des Filters 17 und Sensoren oberhalb des Filters 17. Des weiteren ist der Ausdruck
"Sensoren" derart zu verstehen, dass hier auch mehrere Einzelsensoren zur Erfassung
verschiedener Stoffe oder Medien zu verstehen sind. Diese können wiederum gruppenweise
zu Sensorbauelementen oder Sensormodulen zusammengefasst werden, welche dann eben
an verschiedenen Stellen der Dunstabzugshaube als Sensoren montiert werden.
Diese Anordnung an verschiedenen Stellen der Dunstabzugshaube weist den großen Vorteil
auf, dass einerseits lokalisiert und genau eine Erfassung stattfinden kann. Andererseits
kann so erreicht werden, dass bestimmte, aufsteigende Stoffe und Medien auf alle Fälle
von einem der verschiedenen Sensoren 23 erfasst werden.
Funktion des Ausführungsbeispiels
[0024] Wie in Figur 1 dargestellt, wird mittels der Heizung 29 Gargut 37 in der Pfanne 36
erhitzt. Dabei entsteht Dunst 39, der zum einen von sich aus aufsteigt und zum anderen
durch die Absaugwirkung des Gebläses 19 der Dunstabzughaube 11 nach oben gezogen wird.
Der Dunst 39 kommt zwangsläufig mit einem der verteilt angeordneten Sensoren 23 in
Kontakt.
[0025] Mittels der Sensoren 23 wird eine Analyse des Dunstes 39 nach bestimmten Charakteristika
oder daraus zusammengesetzten Signaturen der Inhaltsstoffe vorgenommen. Diese werden
an die Steuerung 21 geschickt und mit in der Steuerung 21 oder einem Speicher hinterlegten
Charakteristika oder Signaturen verglichen. Hierbei ist es auch möglich, durch Zusammenwirken
mehrerer Sensoren vor und hinter dem Filter 17 Stoffe zu ermitteln bzw. den Dunst
39 genauer zu charakterisieren. Somit ist es beispielsweise möglich, die genaue Zusammensetzung
des Dunstes 39 bzw. zumindest einige wichtige Inhaltsstoffe zu ermitteln, welche für
einen Kochvorgang charakteristisch oder von Interesse sind. Anhand dieser Inhaltsstoffe
des Dunstes 39 kann auf Art und Zustand des Gargutes 37 in der Pfanne 36 geschlossen
werden.
[0026] So kann es beispielsweise ermittelt werden, wenn das Gargut 37 anbrennt, ohne dass
die üblichen Rauch- oder Brandgase entstehen, welche von üblichen Rauchmeldern erkannt
werden können. Wird ein solches Anbrennen des Gargutes 37 über den entstehenden Dunst
39 erkannt, sendet die Steuerung 21 über den Sender 24 ein Signal an den Elektroherd
26. Dessen Empfänger empfängt das Signal, gibt es an die Steuerung 31 weiter, woraufhin
diese die Heizung 29 reduziert oder gar ganz abschaltet.
[0027] In Anlehnung an die vorbeschriebene Möglichkeit ist es aber nicht nur möglich, in
sogenannten kritischen Fällen (Anbrennen des Kochguts; jedoch noch vor einem Brand)
eine Änderung des Betriebszustands des Elektroherds zu erreichen. Es kann auch beispielsweise
ermittelt werden, ob bei einem gewünschten langsamen Erwärmen von Gargut, beispielsweise
beim sogenannten Dünsten oder Simmern, eine zu hohe Heizleistung besteht und das Gargut
zu warm wird. Dabei erzeugt es dann beispielsweise eine bestimmte Art von Dunst 39.
Es wäre darüber hinaus auch möglich, über bestimmte Sensoren einen Wasseranteil im
Dunst 39 zu bestimmen. Daraus kann wiederum geschlossen werden, ob ein Gargut 37 in
einer Pfanne 36 bereits kocht oder nur normal erwärmt wird.
[0028] Es ist auch möglich, bei einem bestimmten Gargut, welches im Lauf der Zeit seine
Konsistenz oder zumindest Ausdünstung verändert, sozusagen automatisch zu kochen.
Dazu muss lediglich bekannt oder in der Steuerung 21 oder der Steuerung 31 abgespeichert
sein, welche Inhaltsstoffe über einen gewissen zeitlichen Verlauf in dem Dunst 39
zu finden sein werden.
1. Einrichtung, insbesondere Dunstabzugshaube (11), zum Absaugen von Abluft (39) eines
Eiektrowärmegeräts (26), wobei die Einrichtung (11) oberhalb des Elektröwärmegeräts
(26) angeordnet ist und Mittel mit Sensoren (23) zum Erfassen und Auswerten von gasförmigen
Medien oder Stoffen in gasförmigen Medien oder der Abluft (39) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel ausgebildet sind zur Erfassung von Gruppen von Charakteristika der gasförmigen
Medien oder Stoffe, wobei die Mittel mindestens einen Gassensor aufweisen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Sensoren der Mittel Gassensoren (23) sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gassensor (23) ein Metalloxid-Sensor oder ein Festelektrolyt-Sensor
ist.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (11) einen Antrieb (19) aufweist zum Absaugen der Abluft (39), wobei
der Antrieb von den Mitteln (21, 23) zum Auswerten ansteuerbar ist bezüglich seines
Betriebszustandes oder seiner Betriebsleistung.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Auswerten eine Steuerelektronik (21) aufweisen, welche zur Unterscheidung
zwischen verschiedenen Arten von Stoffen oder Medien anhand der Sensoren (23) ausgebildet
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (21, 23) zum Auswerten mit einer Steuerung (31) oder Leistungsversorgung
für das Elektrowärmegerät (26) verbindbar oder verbunden sind, insbesondere zur Änderung
des Betriebs des Elektrowärmegeräts in Abhängigkeit von einem detektierten Medium
oder Stoff.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zu dem Elektrowärmegerät (26) drahtlos ist, vorzugsweise über Funk
(24, 34).
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (23) zumindest teilweise vor Verunreinigung oder Beschädigung geschützt
an der Einrichtung (11) angeordnet sind.
9. Verfahren zum Erfassen von gasförmigen Medien oder Stoffen in gasförmigen Medien zum
Steuern des Betriebs einer Einrichtung (11) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
wobei mittels Sensoren (23) gasförmige Medien oder Stoffe erfasst werden und diese
Medien oder Stoffe ausgewertet werden zum Steuern des Betriebs der Einrichtung (11)
in Abhängigkeit von der Auswertung, dadurch gekennzeichnet, dass Gruppen von Charakteristika oder Signaturen der Medien oder Stoffe erfasst werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung (11) mit einem Elektrowärmegerät (26), dessen Abluft (39) sie erfasst
und absaugt, steuernd verbunden ist und in Abhängigkeit von der Erfassung bestimmter
Medien oder Stoffe der Betrieb des Elektrowärmegeräts (26) beeinflusst wird, insbesondere
dessen Leistung reduziert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass verschiedene Charakteristika oder Signaturen der Medien oder Stoffe erfasst werden
und in Abhängigkeit davon ein Vergleich mit abgespeicherten Charakteristika oder Signaturen
verschiedener Medien oder Stoffe erfolgt zur Bestimmung des erfassten Mediums oder
Stoffs.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Sensoren (23) vor und hinter einem Filter (17) angeordnet sind zum Vergleich der
Messungen und Rückschluss auf Charakteristika oder Signaturen der Medien oder Stoffe
der detektierten Stoffe.