[0001] Die Erfindung betrifft einen Feinstimmwirbel für Saiteninstrumente, mit den Merkmalen
des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
[0002] Zum Stimmen von Saiteninstrumenten z. B. von Violinen, Violas, Violoncellis und Harfen,
ist es wünschenswert, daß der Stimmwirbel relativ fein und stufenlos manuell verdrehbar
ist. Dabei soll sichergestellt sein, daß die äußere Form und die Abmessungen des neuen
Feinstimmwirbels der Form und den Abmessungen der bekannten Stimmwirbel entspricht,
sodaß ein einfacher Wirbelaustausch an einem Saiteninstrument gewährleistet ist, ohne
an diesem Veränderungen vornehmen zu müssen.
[0003] Aus der
DE 38 28 548 A1 ist ein Feinstimmwirbel bekannt, bei dem im Wirbelschaft ein selbsthemmendes, gleich-
und gegensinnig drehbares, koaxial angeordnetes, Übersetzungsgetriebe mit einem Hohlritzel
eingebaut ist. Das Getriebe ist dabei mittels einer durchgehenden Welle gegen Durchbiegung
versteift. Dieser bekannte Feinstimmwirbel ist konstruktiv relativ aufwendig konzipiert
und damit in der Herstellung relativ teuer.
[0004] Weiterhin ist aus dem
US-Patent 5998713 A ein Feinstimmwirbel bekannt, bei dem eine Drehung des Wirbelohres über ein Planetengetriebe
auf das Schaftmittelteil übertragen wird.
[0005] Das Planetengetriebe sitzt dabei je nach Ausführungsform zwischen dem Schaftmittelteil
und dem vorderen Schaftendstück oder dem Schaftmittelteil und dem hinteren Schaftendstück,
stützt aber das Schaftmittelteil hinsichtlich der Drehung gegenüber beiden Schaftendstücken
ab.
[0006] Damit ist bei den begrenzten Größenverhältnissen im Schaft nur eine begrenzte Kraftübertragung
und Selbsthemmung möglich.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Feinstimmwirbel der eingangs genannten
Art zu schaffen, der nicht nur präzise der Gestalt und den Abmessungen bekannter Stimmwirbel
entspricht bzw. nachbildbar ist, sondern der konstruktiv insgesamt relativ einfach
aufgebaut und damit wirtschaftlich herstellbar ist.
[0009] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 gelöst und in den Unteransprüchen sind weitere zweckmäßige und vorteilhafte Einzelheiten
beansprucht.
[0010] Vorteilhaft bei dem neuen Feinstimmwirbel, bei dem in bekannter Weise im Wirbelschaft
ein Untersetzungsgetriebe wirksam angeordnet ist, ist nicht nur, daß der konisch verlaufende
Wirbelschaft in seinem axialen Verlauf zweigeteilt und mit einem koaxial angeordneten,
oberflächensymmetrisch verlaufenden, Wirbelschaftmittelteil versehen ist, der gegenüber
den beiden axial begrenzenden und im Wirbelkasten stationär d.h. nicht verdrehbar
angeordneten Wirbelschaftteilen, verdrehbar gelagert ist, wobei in diesem Wirbelschaftmittelteil,
senkrecht zur Wirbelschaftachse das Saitenloch vorgesehen ist, sondern auch, daß zwischen
dem Wirbelschaftmittelteil und den beiden axial begrenzenden, nicht verdrehbaren,
Wirbelschaftteilen, zur sicheren Übertragung des saitenbewirkten Drehmoments, zur
sogenannten Lastpfadaufspaltung, jeweils ein Untersetzungsgetriebe wirksam angeordnet
ist.
[0011] Diese beiden Untersetzungsgetriebe sind vom Wirbelohr bzw. Wirbelknebel über eine
wirbelschaftkoaxial verlaufende Wirbelschaftwelle insbesondere manuell betätigbar.
Die Wirbelschaftwelle ist zu diesem Zweck in beiden, den Wirbelschaftmittelteil jeweils
axial begrenzenden, Wirbelschaftteilen drehbar gelagert. D.h. der zweckmäßige Aufbau
und die vorteilhafte Funktion dieses neuen Feinstimmwirbels erfordert keine Drehung
und axiale Verschiebung des Wirbels im Wirbelkasten mehr.
[0012] Außerdem ist es zur Abstützung des Drehmoments, die eine Saitenbespannung über den
Wirbelschaftmittelteil auf die im Wirbelkasten gelagerten beiden Wirbelschaftteile
des Feinstimmwirbels bewirkt, in zweckmäßiger Weise vorgesehen, daß die den Wirbelschaftmittelteil
axial begrenzenden, beiden Wirbelschaftteile jeweils auf ihrer konischen Umfangsfläche
mit axial verlaufenden, zur konischen Umfangsfläche leicht erhaben ausgebildeten,
Nocken oder Nasen versehen sind, die sich im funktionskonformen Eingriff des jeweiligen
Wirbelschaftteils mit Lagerwangen eines Wirbelkastens, in das Holz der Lagerwangen
form- und kraftschlüssig einschneiden. Diese einstückig mit dem jeweiligen Wirbelschaftteil
verbundenen Nocken oder Nasen sind zweckmäßigerweise derart gestaltet, daß beim Aufziehen
einer Saite auf den Feinstimmwirbel, der gelockerte Feinstimmwirbel als Ganzes im
Wirbelkasten drehbar ist, um dadurch eine Saite relativ schnell aufziehen zu können.
[0013] Vorteilhaft sind ferner die, zwischen dem Wirbelschaftmittelteil und den beiden feststehend
gelagerten Wirbelschaftteilen wirksam vorgesehenen, beiden Getriebe mit jeweils zweistufiger
Untersetzung. Die Untersetzungsstufen werden im folgenden als erste Getriebestufe
und zweite Getriebestufe bezeichnet. Diese beiden Getriebestufen, jeweils in der Ausführung
eines sogenannten harmonischen Zahnradgetriebes, die jeweils im einzelnen aus einem
äußeren Hohlrad und einem, sich im Hohlrad abwälzenden, wirksam über einen sogenannten
Erreger betätigten sogenannten Flex-Spline-Rad gebildet sind. Die einzelnen Flex-Spline-Räder
sind jeweils auf einem Erreger, der einen ellipsoidähnlichem Querschnitt aufweist,
formschlüssig gelagert. Die einzelnen Erreger sind auf der koaxial verlaufenden, drehbar
gelagerten Wirbelschaftwelle jeweils kraftschlüssig angeordnet.
[0014] Die beiden vorgesehenen, Flex-Spline-Räder stehen funktionskonform zweckmäßigerweise
um 90° Grad zueinander versetzt im Eingriff mit dem jeweiligen, einander koaxial benachbart
angeordneten Hohlrad.
[0015] Die vorgesehene zweistufige bzw. koaxial zwei hintereinander liegenden Untersetzungsgetriebeanordnung
hat den Vorteil, daß mit der sogenannten zweiten Getriebestufe, die keine drehzahluntersetzende
Wirkung hat, eine Drehrichtungsumkehr bewirkbar ist. Diese zweite Getriebestufe kann
jedoch erforderlichenfalls für eine größere Untersetzung als Sonderausführung des
neuen Feinstimmwirbels ausgeführt werden. Das Untersetzungsverhältnis ist zweckmäßigerweise
derart gewählt, daß beim Stimmvorgang ohne Umfassen der Hand mindestens ein Intervall
von plus/minus einem Halbton um den Zielton erreicht werden kann. Bei einem Cello
liegt das Untersetzungsverhältnis bei ca. i = 20.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel des neuen und zweckmäßigen Feinstimmwirbels ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schaubildliche Ansicht des Feinstimmwirbels,
- Fig. 2
- eine schaubildliche Längsschnitt-Teilschnittansicht des Feinstimmwirbels nach Fig.
1,
- Fig. 3
- eine Querschnittansicht des Feinstimmwirbels nach Fig. 1 und 2 im Bereich zwischen
dem Wirbelschaft und der dem Wirbelschaftmittelteil wirksamen ersten Stufe des Untersetzungsgetriebes
und
- Fig. 4
- eine schaubildliche Querschnittansicht eines, in einem Wirbelkasten form- und kraftschlüssig
angeordneten, Feinstimmwirbels.
[0017] Der, in den Fig. 1 bis 4 dargestellte, Feinstimmwirbel besteht im einzelnen aus zwei,
koaxial in Reihe zueinander angeordneten, Wirbelschaftteilen 2.1 und 2.2, die durch
das koaxial dazu angeordnete Wirbelschaftmittelteil 5 räumlich voneinander getrennt
sind. 10 zeigt die Wirbelschaftwelle, die einseitig mit dem manuell betätigbaren Wirbelohr
1 versehen ist. Die Wirbelschaftwelle 10 ist in den beiden Wirbelschaftteilen 2.1
und 2.2 drehbar gelagert. Außerdem ist der Wirbelschaftmittelteil 5 auf der Wirbelschaftwelle
10 drehbar gelagert.
[0018] Die Umfangsflächen 7.1 und 7.2 der beiden Wirbelschaftteile 2.1 und 2.2, und der
zwischen den Wirbelschaftteilen 2.1 und 2.2 liegende Umfangsfläche 7 des Wirbelschaftmittelteils
5, verlaufen zueinander stufenlos, sich leicht konisch hin zum Wirbelschaftteil 2.2
verjüngend. 8 bezeichnet die beiden Stoßstellen der beiden Wirbelschaftteile 2.1 und
2.2 mit dem, zu den Wirbelschaftteilen 2.1 und 2.2 drehbar gelagerten, Wirbelschaftmittelteil
5. 4 bezeichnet das zur Wirbelschaftachse 3 senkrecht verlaufende Saitenloch, das
im Wirbelschaftmittelteil 5 axial mittig angeordnet ist.
[0019] 11 bezeichnet Nocken oder Nasen, die im Bereich der Umfangsflächen 7.1 und 7.2 der
Wirbelschaftteile 2.1 und 2.2, in bestimmten Abständen zueinander, in etwa von den
Stoßstellen 8 ausgehend, erhaben, zweckmäßigerweise mit einem dreiecksförmigen Querschnitt
ausgestattet, angeordnet sind. Diese Nocken oder Nasen 11 -zweckmäßigerweise sind
drei solcher Nocken oder Nasen 11 jeweils über den Umfang verteilt angeordnet- dienen
der formund kraftschlüssigen Lagenfixierung des Feinstimmwirbels im Eingriff mit dem
Wirbelkasten 12, wie dies aus der Fig. 4 näher ersichtlich wird. Diese Nocken oder
Nasen 11 auf den äußeren Umfangsflächen 7.1 und 7.2 der Wirbelschaftteile 2.1 und
2.2 sind jeweils in etwa von der Stoßstelle zum Wirbelschaftmittelteil 5 ausgehend
und axial in der jeweiligen Länge begrenzt angeordnet.
[0020] Aus der Fig. 2 werden die erfindungsgemäß vorgesehenen beiden Untersetzungsgetriebe
6 ersichtlich, die als sogenannte harmonische Zahnradantriebe ausgeführt sind und
die vom Wirbelohr 1 über die Wirbelschaftwelle 10 betätigbar sind. 5 kennzeichnet
dort den Wirbelschaftmittelteil mit dem Saitenloch 4. 2.1 und 2.2 bezeichnet die beiden,
das Wirbelschaftmittelteil 5 axial begrenzenden, Wirbelschaftteile, die jeweils auf
dem äußeren Umfang mit leicht erhaben ausgebildeten, axial verlaufenden, Nasen oder
Nocken 11 ausgestattet sind, die, wie aus der Fig. 4 ersichtlich wird, beim Eingriff
des Feinstimmwirbels in die hölzernen Lagerwangen 19 eines Wirbelkasten 12, sich in
das Lagerwangenholz form- und kraftschlüssig einschneiden und somit den Feinstimmwirbel
über die beiden Wirbelschaftteile 2.1 und 2.2 in einem Wirbelkasten 12 zuverlässig
kraftschlüssig, insbesondere manuell verstellbar, lagern. 3 bezeichnet dort die Wirbelschaftachse.
[0021] Aus der Fig. 2 ist desweiteren ersichtlich, daß die Wirbelschaftteile 2.1 und 2.2
auf der Wirbelschaftwelle 10 aufgerastet, drehbar gelagert sind. Die Wirbelschaftwelle
10 ist zu diesem Zweck mit koaxialen Rastnuten 16 versehen, in die entsprechend geformte
Rastnasen 17 an den Wirbelschaftteilen 2.1 und 2.2 hinreichend formschlüssig drehbar
eingreifen.
[0022] Die Fig. 3 zeigt im einzelnen einen Querschnitt durch die erste Getriebestufe der
beiden vorgesehenen sogenannten harmonischen Untersetzungsgetriebe 6, die zwischen
der Wirbelschaftwelle 10 und dem Wirbelschaftmittelteil 5 einerseits und den Wirbelschaftteilen
2.1 und 2.2 wirksam angeordneten sind, wie dies aus der Fig. 2 näher ersichtlich wird.
[0023] Diese Untersetzungsgetriebestufe 6 wird im einzelnen aus dem, auf der Wirbelschaftwelle
10 kraftschlüssig angeordneten, mit einem ellipsoiden Querschnitt versehenen Erreger
13, dem sogenannten Flex-Spline, einem verformbaren, außenverzahnten Ringkörper 15,
der mit seinem Innendurchmesser auf der ellipsoiden Umfangsfläche 14 des Erregers
13 formschlüssig elastisch und abwälzbar aufliegt, sowie der Innenverzahnung 18 dieser
Getriebestufe 6, gebildet. Dabei steht der Ringkörper 15 mit der Innenverzahnung 18
dieser Getriebestufe 6 in Eingriff. 5 kennzeichnet das Wirbelschaftmittelteil.
[0024] Die Fig. 4 zeigt im einzelnen einen Teil des Wirbelkastens 12 mit den beiden Lagerwangen
19 in die der neue Feinstimmwirbel funktionskonform eingesetzt ist. 1 bezeichnet dort
das Wirbelohr. 2.1 und 2.2 bezeichnet die beiden, das Wirbelschaftmittelteil 5 jeweils
axial begrenzenden, Wirbelschaftteile, die dort mit den Lagerwangen 19 des Wirbelkasten
12, insbesondere über die auf den Umfangsflächen 7.1 der Wirbelschaftteile 2.1 und
2.2 vorgesehenen Nocken oder Nasen 11, in form- und kraftschlüssigem Eingriff stehen.
Diese Nocken oder Nasen 11 sind zweckmässigerweise derart gestaltet, daß beispielsweise
beim Aufziehen der Saite der gelockerte Feinstimmwirbel als Ganzes im Wirbelkasten
12 drehbar ist, um die Saite relativ schnell aufziehen zu können.
[0025] Es liegt im Rahmen der Erfindung, daß die Einzelteile des neuen Feinstimmwirbels,
insbesondere die Wirbelschaftteile 2.1 und 2.2, sowie der Wirbelschaftmittelteil 5,
aus einem zweckmäßigen Kunststoff herstellbar sind.
1. Feinstimmwirbel für Saiteninstrumente, mit
- einem leicht konisch sich verjüngend verlaufenden Wirbelschaft,
- einem zum Wirbelschaft einseitig angeordneten handlichen Wirbelohr (1),
- einem senkrecht zur Wirbelschaftachse (3) verlaufend vorgesehenen Saitenloch (4),
und
- einem koaxial im Wirbelschaft wirksam angeordneten selbsthemmenden Untersetzungsgetriebe
(6),
- einem exzentrisch umlaufenden, von Wirbelohr (1) betätigbaren Zahnkranz, der mit
wenigstens einer Innenverzahnung (18) in Eingriff steht,
- der Wirbelschaft in seinem axialen Verlauf aus zwei koaxial zueinander verlaufend
angeordneten Wirbelschaftteilen (2.1 und 2.2) gebildet ist, die durch ein, zwischen
den beiden Wirbelschaftteilen (2.1 und 2.2) koaxial angeordnetes, gegenüber den Wirbelschaftteilen
(2.1 und 2.2) verdrehbar gelagertes, Wirbelschaftmittelteil (5) stufenlos voneinander
getrennt gelagert sind, und
- dass im Wirbelschaftmittelteil (5), senkrecht zur Wirbelschaftachse (3) das Saitenloch
(4) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- an den Stoßstellen zwischen den Wirbelschaftteilen (2.1 und 2.2) und dem Wirbelschaftmittelteil
(5) jeweils ein Untersetzungsgetriebe (6) wirksam angeordnet ist, die beide gemeinsam
vom Wirbelohr (1) über die Wirbelschaftwelle (10) manuell betätigbar sind,
- das Untersetzungsgetriebe (6) aus zwei koaxial zueinander eng benachbart angeordneten,
jeweils einseitig gelagerten Innenverzahnungen (18) besteht, deren Durchmesser gleich
sind.
2. Feinstimmwirbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehsinn des Wirbelohrs (1) gleichsinnig dem Drehsinn des Wirbelschaftmittelteils
(5) ist.
3. Feinstimmwirbel nach Anspruch 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Untersetzungsgetriebe (6) als Spannungswellengetriebe bzw. als harmonischer Zahnradantrieb
ausgebildet ist.
4. Feinstimmwirbel nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wirbelschaftteile (2.1 und 2.2) auf der Wirbelschaftwelle (10) drehbar
aber axial unverschieblich montiert sind.
5. Feinstimmwirbel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Umfangsflächen (7.1) der beiden Wirbelschaftteile (2.1 und 2.2) Nasen oder
Nocken (11), zur Umfangsfläche (7.1) leicht erhaben ausgebildet und koaxial, jeweils
von den Stoßstellen (8) ausgehend, verlaufend angeordnet sind, für den Eingriff in
die hölzernen Lagerwangen (19) eines Wirbelkastens (12).
1. A fine tuning peg for string instruments, comprising
- a slightly conically tapering peg shaft;
- a handy peg lug (1) arranged on one side of the peg shaft;
- a string hole (4) arranged transversal to a peg shaft axis (3); and
- a self-hemming step-down transmission (6) operatively arranged coaxially in the
peg shaft;
- an eccentric circumferential tooth sprocket configured to be operated by the peg
lug (1), wherein the tooth sprocket is operatively engaged with at least one inner
teething (18);
- wherein the peg shaft is formed in axial direction from two peg shaft components
(2.1 and 2.2) arranged coaxial to one another, wherein the peg shaft components are
supported continuously variably adjustable separately from one another through a peg
shaft center component (5) that is arranged coaxial between the two peg shaft components
(2.1 and 2.2) and rotatable relative to the peg shaft components 2.1 and 2.2;
- wherein the string hole (4) is provided in the peg shaft center component (5) perpendicular
to the peg shaft axis (3);
- wherein a respective step-down transmission (6) is operatively arranged at the joints
between the peg shaft components 2.1 and 2.2 and the peg shaft center component (5),
wherein both step-down transmissions are configured to be actuated jointly and manually
by the peg lug (1) through the peg shaft cam (10); and
- the step-down transmission (6) includes two inner teethings (18) arranged coaxial
with one another and closely adjacent to one another, wherein the inner teethings
have identical diameters and are respectively supported on one side.
2. The fine tuning peg according to claim 1, wherein a direction of rotation of the peg
lug (1) is identical to a direction of rotation of the peg shaft center component
(5).
3. The fine-tuning peg according to claim 1 through 2, wherein the step down transmission
(6) is configured as a tension shaft transmission or as a harmonic gear drive.
4. The fine-tuning peg according to claim 1 through 3, wherein the two tuning peg components
(2.1 and 2.2) are mounted on the tuning peg shaft (10) so that they are rotatable
but not movable in axial direction.
5. The fine-tuning peg according to claim 1 through 4, wherein lugs or cams (11) are
configured on the circumferential surfaces (7.1) of the two tuning shaft components
(2.1 and 2.2), wherein the lugs or cams are configured slightly raised relative to
the circumferential surface (7.1) and extend coaxial from the respective joints (8)
for engaging the wooden support lobes (19) of a peg box (12).
1. Cheville d'accordage pour instruments à cordes, comprenant
- un manche de cheville légèrement conique,
- une tête de cheville (1) maniable disposée sur un côté du manche de cheville,
- un trou de corde (4) prévu s'étendant perpendiculairement à l'axe de manche de cheville
(3), et
- un engrenage réducteur (6) à blocage automatique disposé de manière efficace coaxialement
dans le manche de cheville.
- une couronne dentée excentriquement circulaire, actionnable par la tête de cheville
(1) qui est prise avec au moins une denture interne (18),
- le manche de cheville étant formé dans son profil axial par deux parties de manche
de cheville (2.1 et 2.2) disposées coaxialement entre elles qui sont logées séparément
en continu l'une de l'autre par une partie médiane de manche de cheville (5) disposée
coaxialement entre les parties de manche de cheville (2.1 et 2.2) et logée en rotation
entre les deux parties de manche de cheville (2.1 et 2.2), et
- le trou de corde (4) étant prévu dans la partie médiane de manche de cheville (5)
perpendiculairement à l'axe de manche de cheville (3),
caractérisée en ce que
- sur les points de butée entre les parties de manche de cheville (2.1 et 2.2) et
la partie médiane de manche de cheville (5), il est disposé respectivement un engrenage
réducteur (6) de manière efficace, les deux étant actionnables manuellement en commun
depuis la tête de cheville (1) par l'arbre de manche de cheville (10),
- l'engrenage réducteur (6) se compose de deux dentures internes (18) logées respectivement
sur un côté et disposées coaxialement très proches l'une de l'autre, dont les diamètres
sont égaux.
2. Cheville d'accordage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le sens de rotation de la tête de cheville (1) est dans le même sens que le sens
de rotation de la partie médiane de manche de cheville (5).
3. Cheville d'accordage selon la revendication 1 à 2, caractérisée en ce que l'engrenage réducteur (6) est réalisé comme une transmission harmonique respectivement
comme un entraînement à roue dentée harmonique.
4. Cheville d'accordage selon la revendication 1 à 3, caractérisée en ce que les deux parties de manche de cheville (2.1 et 2.2) sont montées sur l'arbre de manche
de cheville (10) de manière rotative mais axialement immobile.
5. Cheville d'accordage selon la revendication 1 à 4, caractérisée en ce que sur les surfaces périphériques (7.1) des deux parties de manche de cheville (2.1
et 2.2), sont formés des ergots ou cames (11) légèrement en relief par rapport à la
surface périphérique (7.1) qui son disposés en s'étendant coaxialement respectivement
depuis les points de butée (8), pour l'engagement dans les joues de logement en bois
(19) d'un chevillier (12)