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(11) |
EP 1 453 427 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche |
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Corrigendum ausgegeben am: |
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21.02.2007 Patentblatt 2007/08 |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.08.2006 Patentblatt 2006/35 |
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Anmeldetag: 16.12.2002 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/004601 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/051220 (26.06.2003 Gazette 2003/26) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM KNOCHENAUFBAU DURCH DISTRAKTION VON KNOCHENSEGMENTEN
DEVICE FOR BONE FORMATION BY DISTRACTION OF BONE SEGMENTS
DISPOSITIF POUR L'OSTEOGENESE PAR DISTRACTION DE SEGMENTS OSSEUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
15.12.2001 DE 10161691
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.09.2004 Patentblatt 2004/37 |
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Patentinhaber: Richard Blankenhorn Gmbh |
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73734 Esslingen (DE) |
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Erfinder: |
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- BLANKENHORN, Ulrich
73734 Esslingen (DE)
- KOLLROSS, Rainer
73663 Berglen (DE)
- SCHWEIZER, Wolfgang
71522 Backnang (DE)
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| (74) |
Vertreter: Herzog, Günter et al |
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Schuster & Partner,
Wiederholdstrasse 10 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-00/21455 DE-U- 29 919 487
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DE-C- 19 848 599 US-A- 5 791 900
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten.
[0002] Die Knochendistraktion dient zum gezielten Aufbau von Knochenmaterial, indem ein
Teil des Kieferknochens abgetrennt und über einen längeren Zeitraum angehoben wird,
bis in etwa die Höhe des ursprünglich vorhandenen Kieferkammes erreicht wird. In diesem
so entstehenden künstlichen Spalt wächst bei dem als Osteogenese bekannten Vorgang
durch gewollte Einblutungen ein Kallusgewebe nach, das im Laufe von wenigen Monaten
zu reifem Knochen heranwächst. In dieses Knochenmaterial lässt sich ein Zahnimplantat
einsetzen.
[0003] Aus der Patentschrift DE 198 48 599 C1 ist eine Vorrichtung zur Distraktion eines
Kieferknochens bekannt, bei der als Brückenelement ein hinreichend stabiler Draht
verwendet wird. Diese Vorrichtung hat den Nachteil, dass durch die Verankerungseinrichtung
an dem abgetrennten Knochenteil ein Abwandern dieses Knochenteils zur Gaumen- oder
Zungenseite hin stattfinden kann. Außerdem wird der Bereich der Zahnlücke nicht geschützt,
wodurch der Aufbau des Knochens durch Verletzungen beeinträchtigt wird.
[0004] Aus der Gebrauchmusterschrift DE 299 19 487 U1 ist ein Knochendistraktor im Bereich
des Alveolarknochens bekannt, der aus einer Verstellspindel mit einem Lagerkopf und
aus einer mit der Verstellspindel kämmenden Knochenplatte, die über eine Knochenschraube
mit dem zu distrahierenden Knochenteil des Alveolarknochens verschraubbar ist, besteht.
Der Nachteil dieses "Korkenziehers" ist, dass die Vorrichtung für den Patienten unangenehm
groß ist. Ein weiterer Nachteil dieser Vorrichtung ist, dass die empfindlichen anatomischen
Strukturen des Alveolarfortsatzes durch die Verankerung im Alveolarknochen geschädigt
werden können. Gerade der basale Anteil des Alveolarfortsatzes enthält Strukturen
des menschlichen Gesichtsschädels, die möglichst nicht angetastet werden sollten.
Solche Strukturen sind im Unterkiefer der Mandibularkanal mit Nerven- und Blutgefäßen
und im Oberkiefer die Nasen- sowie Kieferhöhle.
Die Erfindung und ihre Vorteile
[0005] Die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruches
hat demgegenüber den Vorteil, dass als Trageinrichtung ein festsitzendes und ästhetisch
ansprechendes Langzeitprovisorium während der Wachstumsphase des Kieferknochens verwendet
wird, das ein Abwandern des zu distrahierenden Segments zur Gaumen-oder Zungenseite
hin verhindert.
[0006] Dadurch, dass das Widerlager der Distraktionsschraube nicht im basalen Anteil des
Alveolarfortsatzes, sondern am Langzeitprovisorium befestigt ist, werden die empfindlichen
anatomischen Strukturen dieses Knochens geschont. Die Operationsebene wird auf eine
höhere Ebene verlegt, daher ist eine geringere Restknochenhöhe notwendig.
[0007] Das Langzeitprovisorium wird entsprechend der individuellen Gebisssituation des Patienten
im zahntechnischen Labor so hergestellt, dass es die Zahnlücke abdeckt.
[0008] Das Langzeitprovisorium ist zahnähnlich aufgebaut und/oder mit einem Kaurelief versehen
und deckt eine zahnlücke ab.
[0009] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Langzeitprovisorium
im Bereich der oralen Fläche des zu distrahierenden Knochensegments zusätzlich mit
einer Leitschiene für das mobile Knochensegment versehen.
[0010] Das Langzeitprovisorium ist in Form einer Brücke gestaltet.
[0011] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird das Langzeitprovisorium
an den natürlichen Zähnen, an Implantaten oder an einer Kombination aus Zähnen und
Implantaten im Mund des Patienten befestigt.
[0012] Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Langzeitprovisorium
nach dem Prinzip der verlorenen Wachsmodellierung aus einer Co-Cr-Mo-Legierung gegossen.
Als Abformmaterialien dienen Alginat oder Hydrokolloid.
[0013] Nach einer anderweitigen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das Langzeitprovisorium
mit einer zahnfarbenen Kunststoffverblendung überzogen.
[0014] Nach einer zusätzlichen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besitzt die Knochenbuchse
ein mit einer angerauten Oberfläche versehenes Außengewinde und ein komplett durchgängiges,
dem Außengewinde des Distraktionsmittels komplementäres Innengewinde.
[0015] Nach einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung Kann die Distraktionsschraube
zwischen dem Langzeitprovisorium und der derben Schleimhaut fixiert werden. Durch
einen Winkel der Knochenbuchse zum Zylinder wird ein Kraftvektor aufgebaut, der die
derbe Schleimhaut anhebt und gleichzeitig die Versorgung zum Knochenaufbau erhält.
[0016] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden
Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
[0017] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und im Folgenden
näher beschrieben.
- Fig. 1:
- Darstellung der Zahnlücke als Ausgangssituation;
- Fig. 2:
- Darstellung der Zahnlücke mit gebohrtem Loch in dem vom Kieferknochen getrennten mobilen
Knochensegment;
- Fig. 3:
- Darstellung der Zahnlücke, nachdem in das gebohrte Loch eine Knochenbuchse mit Innengewinde
und selbstschneidendem Außengewinde eingebracht wurde;
- Fig. 4:
- Darstellung der Zahnlücke, nachdem diese mit einem Langzeitprovisorium überbrückt
wurde;
- Fig. 5:
- Darstellung der Zahnlücke mit eingeschraubter Distraktionsschraube;
- Fig. 6:
- Darstellung der Zahnlücke mit durch die Distraktionsschraube angehobenem mobilen Knochensegment;
- Fig. 7:
- Darstellung eines Querschnitts durch den Kiefer mit dem mobilen Knochensegment.
[0018] Fig. 1 zeigt eine Zahnlücke 1 zwischen zwei verbliebenen, der Zahnlücke 1 benachbarten
Zähnen 2 und die nach etwa einem Jahr seit Fehlen des Zahnes entstandene Vertiefung
durch Verlust von Knochengewebe.
[0019] In Fig. 2 ist das Einbringen einer Bohrung 3 in den Kieferknochen 4 dargestellt.
Diese Bohrung ist üblicherweise kreisrund.
[0020] Fig. 3 zeigt die Verankerung der Knochenbuchse 5 im zu distrahierenden und somit
mobilen Anteil des Alveolarfortsatzes, des mobilen Knochensegments 6. Durch Drehen
der in die Knochenbuchse 5 eingesetzten Distraktionsschraube 7 wird der Trennbereich
zwischen den beiden Knochensegmenten vergrößert.
[0021] In Fig. 4 wird dargestellt, wie die mit der Knochenbuchse 5 und der Distraktionsschraube
7 versehene Zahnlücke 1 mit dem Langzeitprovisorium 8 überbrückt wird. Das Langzeitprovisorium
8 wird mit den Befestigungsmitteln 9 an den Zähnen 2 befestigt. Es enthält zusätzlich
eine Bohrung 10 für die Distraktionsschraube 7.
[0022] Zum Drehen der Distraktionsschraube 7 wird ein Werkzeugangriff 11 im Kopf der Distraktionsschraube
7 benützt, wie in Fig. 5 dargestellt.
[0023] Der Vorgang des Vergrößerns des Zwischenraums zwischen dem mobilen Knochensegment
6 und dem Kieferknochen 4 wird in Fig. 6 dargestellt. Dieser Vorgang erfolgt sukzessive
bei regelmäßig erforderlichen Zahnarztbesuchen.
[0024] In Fig. 7 läuft die Schnittebene quer zur bisherigen senkrechten Schnittansicht der
vorangegangenen Fig. 1 bis 6. Dargestellt ist die Verankerung der Knochenbuchse 5
im mobilen Knochensegment 6 mit der Distraktionsschraube 7 und dem Werkzeugangriff
11 sowie die Befestigungsmittel 9 des Langzeitprovisoriums 8 sowie die Leitschiene
13.
[0025] Nach etwa drei Monaten wird das Langzeitprovisorium 8 mit der Distraktionsschraube
7 entfernt und in die Knochenbuchse 5 das endgültige Implantat eingeschraubt, das
durch das sekundär nachgewachsene Knochengewebe festen Halt im Kiefer 12 hat. Es ist
aber auch möglich, dass vor dem Einsetzen des Implantats die Knochenbuchse ebenfalls
entfernt wird.
[0026] Das Langzeitprovisorium kann durch Präzisions-Abformmaterialien abgegossen und/oder
nach dem Prinzip der verlorenen Wachsmodellation aus einer Co-Cr-Mo-Legierung gegossen
werden. Es kann nach dem CAD-CAM-Verfahren hergestellt werden.
[0027] Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich
sein.
Bezugszahlenliste
[0028]
- 1:
- Zahnlücke
- 2:
- Zähne
- 3:
- Bohrung
- 4:
- Kieferknochen
- 5:
- Knochenbuchse
- 6:
- mobiles Knochensegment
- 7:
- Distraktionsschraube
- 8:
- Langzeitprovisorium
- 9:
- Befestigungsmittel
- 10:
- Bohrung für die Distraktionsschraube
- 11:
- Werkzeugangriff im Kopf der Distraktionsschraube
- 12:
- Kiefer
- 13:
- Leitschiene
1. Vorrichtung zum Knochenaufbau mit einer Knochenbuchse (5), die in ein mobiles Knochensegment
(6) eingebracht werden kann, wobei die Knochenbuchse mit einem Distraktionsmittel
an einer Trageinrichtung angeordnet ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trageinrichtung ein als Brücke ausgebildetes Langzeitprovisorium (8) ist, das
zahnähnlich aufgebaut ist und/oder ein Kaurelief besitzt und eine Zahnlücke abdecken
kann.
2. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass das Langzeitprovisorium (8) eine Leitschiene (13) besitzt.
3. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Distraktionsmittel als Schraube (7) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Langzeitprovisorium (8) als Brücke an mindestens zwei Zähnen (2) angeordnet werden
kann.
5. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Langzeitprovisorium (8) als Brücke an mindestens einem Zahn und mindestens einem
Implantat angeordnet werden kann.
6. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Langzeitprovisorium (8) als Brücke an mindestens zwei Implantaten angeordnet
werden kann.
7. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Langzeitprovisorium (8) mit einer zahnfarbenen Verblendung versehen ist.
8. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Knochenbuchse (5) konisch ausgebildet ist.
9. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Knochenbuchse (5) selbstschneidend ausgebildet ist.
10. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Knochenbuchse (5) in Richtung zum Zahnfleisch (16) einen Kragen (15) besitzt.
11. Vorrichtung zum Knochenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Knochenbuchse (5) ein Außengewinde mit einer angerauten Oberfläche besitzt.
1. A device for bone synthesis having a bone bushing (5) which can be inserted into a
mobile bone segment (6), whereby the bone bushing is arranged with a distraction means
on a supporting device,
characterized in that
the supporting device is a long-term temporary part (8) designed as a bridge and having
a dental-like composition and/or having a relief of the jaw and optionally covering
a tooth gap.
2. The device for bone synthesis according to Claim 1,
characterized in that
the long-term temporary part (8) has a guide rail (13).
3. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the distraction means is designed as a screw (7).
4. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the long-term temporary part (8) may be arranged as a bridge on at least two teeth
(2).
5. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the long-term temporary part (8) may be arranged as a bridge on at least one tooth
and at least one implant.
6. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the long-term temporary part (8) may be arranged as a bridge on at least two implants.
7. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the long-term temporary part (8) is provided with a tooth-colored veneer.
8. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bone bushing (5) is designed to be conical.
9. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bone bushing (5) is designed to be self-cutting.
10. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the bone bushing (5) has a collar (15) in the direction of the gingiva (16).
11. The device for bone synthesis according to any one of the preceding claims,
characterized in that the bone bushing (5) has an outside thread with a roughened surface.
1. Dispositif d'ostéogénèse, comportant une broche à os (5) qui peut être intégrée dans
un segment osseux mobile (6), la broche à os étant disposée à l'aide d'un moyen de
distraction sur un dispositif support,
caractérisé en ce que
le dispositif porteur est un appareil provisoire de longue durée (8) réalisé en forme
de pont qui est conçu à la manière de dents et/ou présente un relief de mâchoire et
peut recouvrir un intervalle entre des dents.
2. Dispositif d'ostéogénèse selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'appareil provisoire de longue durée (8) comporte un rail conducteur (13).
3. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le moyen de distraction se présente sous la forme d'une vis (7).
4. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil provisoire de longue durée (8) peut être disposé en forme de pont sur au
moins deux dents (2).
5. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil provisoire de longue durée (8) peut être disposé en forme de pont sur au
moins une dent et au moins un implant.
6. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil provisoire de longue durée (8) peut être disposé en forme de pont sur au
moins deux implants.
7. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'appareil provisoire de longue durée (8) est équipé d'un enrobage de la couleur des
dents.
8. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la broche à os (5) a une forme conique.
9. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la broche à os (5) a une forme auto-coupante.
10. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la broche à os (5) comporte une collerette (15) en direction de la gencive (6).
11. Dispositif d'ostéogénèse selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la broche à os (5) comporte un filetage extérieur à surface rugueuse.