[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung gemäß dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1/3.
[0002] Derartige Kraftstoff-Dosiervorrichtungen werden üblicherweise als Membranvergaser
für Brennkraftmaschinen eingesetzt. Bei einem Membranvergaser wird durch einen während
des Ansaugvorgangs in einem Ansaugkanal oder einer Kurbelkammer entstehenden Unterdruck
eine bewegliche Membran verlagert, wodurch eine Kraftstoffsperre geöffnet wird und
frischer Kraftstoff in eine Kraftstoffkammer einfließen kann. Aus der Kraftstoffkammer
strömt der Kraftstoff über an sich bekannte Regeleinrichtungen und Düsen in den Ansaugtrakt.
wo er mit ebenfalls einströmender Luft vermischt und schließlich als Kraftstoff-Luftgemisch
in eine Brennkammer geführt wird. Neben anderen spezifischen Größen des Vergasers
bestimmt dabei die Auslenkung der Membran die jeweils gelieferte Kraftstoffmenge.
Die Motordrehzahl und die gelieferte Kraftstoffmenge stehen annähernd in Proportion,
da bei hoher Motordrehzahl pro Zeiteinheit viel Kraftstoff angesaugt wird, während
bei geringer Motordrehzahl und entsprechend reduzierter Hubzahl weniger Kraftstoff
fließt.
[0003] Aus der DE 199 13 073 C2 ist eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung bekannt, bei der die
Lage und/oder die Beweglichkeit des z. B. durch eine Membran gebildeten beweglichen
Elements durch ein aktives Stellglied beeinflussbar ist, dessen Steuerung mit einer
Zündvorrichtung einer Brennkraftmaschine gekoppelt ist. In dieser Weise kann bei Auslassung
eines Zündimpulses ein überflüssiges Zuführen von Kraftstoff in den Ansaugtrakt der
Brennkraftmaschine verringert oder auch vollständig unterbunden werden.
[0004] Beim Betrieb von Brennkraftmaschinen, denen das Kraftstoff-Luftgemisch über einen
Vergaser zugeführt wird, stellt die stöchiometrisch korrekte Zusammensetzung des Kraftstoff-Luftgemisches
eine wichtige Voraussetzung für eine vollständige Verbrennung, eine optimale Motorleistung
und ein günstiges Abgasverhalten des Motors dar.
[0005] Die Konzentration von Sauerstoff pro Volumenanteil Luft ist im Allgemeinen von der
jeweiligen Höhenlage abhängig, in der eine Brennkraftmaschine zum Einsatz kommt, wobei
die Sauerstoffkonzentration in größeren Höhen abnimmt. Entsprechend wird die Leistung
der Brennkraftmaschine beim Einsatz in größeren Höhen durch die verringerte Sauerstoffkonzentration
und eine dadurch bedingte Abweichung von der stöchiometrisch korrekten Zusammensetzung
des Kraftstoff-Luftgemisches herabgesetzt. Dies macht eine neue Justierung des Vergasers
zur Anpassung an die geänderte Einsatzhöhe erforderlich, um das der Brennkraftmaschine
zuzuführende optimale Kraftstoff-Luftverhältnis wieder herzustellen.
[0006] In diesem Zusammenhang sei weiterhin auf die Druckschriften DE-A-199.13.073 und DE-A-36.21.497
verwiesen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung anzugeben,
mit der Verbrennungsmotoren automatisch angepasst an unterschiedliche Einsatzhöhen
betrieben werden können.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung gemäß den
Patentansprüchen 1 und 3 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind den abhängigen
Ansprüchen zu entnehmen.
[0009] Eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung weist eine
Kraftstoffkammer, einen öffen- und schließbaren Kraftstoffeinlass zu der Kraftstoffkammer
und wenigstens einen Kraftstoffauslass von der Kraftstoffkammer zu einem Ansaugkanal
einer Brennkraftmaschine auf, wobei ein Teil einer Wandung der Kraftstoffkammer aus
einem ersten, in Abhängigkeit von einem Druckunterschied zwischen einem Druck in der
Kraftstoffkammer und einem Umgebungsluftdruck beweglichen Element besteht. das mit
einem Schließelement zum Öffnen und Schließen des Kraftstoffeinlasses gekoppelt ist.
In Gegenüberstellung zum ersten beweglichen Element ist ein zweites, in Abhängigkeit
von einer Änderung des Umgegebungsluftdrucks und in Richtung des ersten beweglichen
Elements bewegliches Element angecrdnet. An dem ersten beweglichen Element ist ein
erstes magnetisches Teil, und an dem zweiten beweglichen Element ein zweites magnetisches
Teil angebracht. Das zweite bewegliche Element ist bei Abnahme des Umgebungsluftdrucks
dem ersten beweglichen Element derart angenähert, dass sich zwischen dem ersten magnetischen
Teil und dem zweiten magnetischen Teil eine magnetische Wechselwirkung verstärkt,
infolgedessen das erste bewegliche Element in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck
zum Betätigen des Schließelements in Bewegung versetztbar ist, sodass eine Kraftstoffmenge,
die dem Ansaugkanal für eine vorbestimmte Betriebsstellung der Brennkraftmaschine
zuzuführen ist, in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck regulierbar ist.
[0010] Eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung weist
eine Kraftstoffkammer, einen öffen- und schließbaren Kraftstoffeinlass zu der Kraftstoffkammer
und wenigstens einen Kraftstoffauslass von der Kraftstoffkammer zu einem Ansaugkanal
einer Brennkraftmaschine auf wobei ein Teil einer Wandung der Kraftstoffkammer aus
einem ersten, in Abhängigkeit von einem Druckunterschied zwischen einem Druck in der
Kraftstoffkammer und einem Umgebungsluftdruck beweglichen Element besteht. das mit
einem Schließelement zum Öffnen und Schließen des Kraftstoffeinlasses gekoppelt ist.
Die Kraftstoff-Dosiervorrichtung weist ferner eine Durchlass-Reguliereinrichtung zur
Einstellung der Kraftstoffzufuhr in den Ansaugkanal, eine Stelleinrichtung, die mit
der Durchfluss-Reguliereinrichtung koppelbar ist, eine Druckerfassungseinrichtung
zur Erfassung einer Änderung des Umgebungsluftdrucks, und eine Steuerungseinrichtung,
durch die in Abhängigkeit von der Druckerfassungseinrichtung die Stelleinrichtung
zur Betätigung der Druckfluss-Reguliereinrichtung betreibbar ist. auf. Die Durchfluss-Reguliereinrichtung
weist eine Düsennadel in einem Durchlass zwischen der Kraftstoffkammer und dem Ansaugkanal
auf. wobei eine Stellung der Düsennadel in dem Durchlass mittels der durch die Steuerungseinrichtung
betreibbaren Stelleinrichtung änderbar ist. sodass eine Kraftstoffmenge, die dem Ansaugkanal
für eine vorbestimmte Betriebsstellung der Brennkraftmaschine zuzuführen ist, in Abhängigkeit
vom Umgebungsluftdruck regulierbar ist.
[0011] Beiden Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kraftstoff-Dosiervorrichtung ist gemein.
dass eine Kraftstoffmenge, die dem Ansaugkanal für eine vorbestimmte Betriebsstellung
der Brennkraftmaschine zuzuführen ist. in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck regulierbar
ist.
[0012] Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Kraftstoff-Dosiervorrichtung besteht
darin, dass die Veränderlichkeit der Zusammensetzung von Luft jeweils abhängig von
einer entsprechenden Höhe automatisch durch eine entsprechend zugeführte Kraftstoffmenge
ausgeglichen wird, so dass der Brennkraftmaschine stets nur so viel Kraftstoff zugeführt
wird, wie für eine stöchiometrisch korrekte Verbrennung erforderlich ist.
[0013] Die erfindungsgemäße Kraftstoff-Dosiervorrichtung ist mit einer Durchfluss-Reguliereinrichtung
zur Einstellung der Kraftstoffzufuhr in den Ansaugkanal, einer Stelleinrichtung, die
mit der Durchfluss-Reguliereinrichtung koppelbar ist. und mit einer Druckerfassungseinrichtung
zur Erfassung einer Änderung des Umgebungsluftdrucks versehen ist. Ferner weist die
Kraftstoff-Dosiervorrichtung eine Steuerungseinrichtung auf, durch die in Abhängigkeit
von der Druckerfassungseinrichtung die Stelleinrichtung betrieben werden kann. um
die Durchfluss-Reguliereinrichtung zu betätigen.
[0014] Bei der Kraftstoff-Dosiervorrichtung gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung weist
die Druckerfassungseinrichtung eine Düsennadel in einem Durchlass zwischen der Kraftstoffkammer
und dem Ansaugkanal als die Durchfluss-Reguliereinrichtung auf, wobei sich eine Stellung
der Düsennadel in dem Durchlass mittels der Stelleinrichtung verstellen lässt. die
durch die Steuerungseinrichtung betrieben werden kann. In Abhängigkeit vom jeweiligen
Umgebungsluftdruck, der durch die Druckerfassungseinrichtung, wie z. B. ein Drucksensor
und dergleichen, erfasst werden kann, kann die Düsennadel z. B. durch ein digitales
Signal der Steuerungseinrichtung derart eingestellt werden, dass die Gemischzusammensetzung
in der Dosiervorrichtung ein stöchiometrisch korrektes Verhältnis annimmt.
[0015] Bei der Kraftstoff-Dosiereinrichtung gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung weist
die Durchfluss-Reguliereinrichtung das Schließelement auf, und die Stelleinrichtung
weist das erste bewegliche Element auf. Das erste bewegliche Element wird mit einer
vom Umgebungsluftdruck abhängigen Vorspannungskraft beaufschlagt, wobei das erste
bewegliche Element durch eine Änderung der Vorspannungskraft in Bewegung versetzt
wird und dadurch das Schließelement betätigt.
[0016] Die Vorspannungskraft beruht hierbei auf einer magnetischen Wechselwirkung Hierbei
ist in Gegenüberstellung zum ersten beweglichen Element ein zweites Element angeordnet,
das in Abhängigkeit von einer Änderung des Umgebungsluftdrucks und in Richtung des
ersten beweglichen Elements beweglich ist. Ferner sind sowohl an dem ersten beweglichen
Element als auch an dem zweiten beweglichen Element ein erstes bzw. zweites magnetisches
Teil angebracht, wobei das zweite bewegliche Element dem ersten beweglichen Teil derart
angenähert ist, dass sich eine magnetische Wechselwirkung zwischen dem ersten magnetischen
Teil und dem zweiten magnetischen Teil verstärkt, infolgedessen das erste bewegliche
Teil zum Betätigen des Schließelements in Bewegung versetzt werden kann.
[0017] Der wesentliche Vorteil der vorstehend genannten Ausführungsform besteht darin, dass
bei einer Abnahme des Umgebungsluftdrucks erst durch die Beweglichkeit des zweiten
beweglichen Elements das daran angebrachte zweite magnetische Teil in Richtung des
ersten beweglichen Elements bzw. des daran angebrachten ersten magnetischen Teils
bewegt wird und sich dadurch der Abstand zwischen den beiden magnetischen Teilen verringert.
Im Ergebnis verstärkt sich eine Wechselwirkung zwischen den Magneten, was dazu führt,
dass das erste magnetische Teil durch das zweite magnetische Teil stärker angezogen
wird. Hierdurch ändert sich die Position des ersten beweglichen Elements, wodurch
das mit dem ersten beweglichen Element gekoppelte Schließelement den Kraftstoffeinlass
derart verengt, dass die Menge des durch die Kraftstoffkammer strömenden Kraftstoffs
zur Anpassung des stöchiometrischen Verhältnisses an die geänderte Einsatzhöhe verringert
wird.
[0018] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann die Druckerfassungseinrichtung
die Kammer aufweisen, und ferner kann die Steuerungseinrichtung das zweite bewegliche
Element aufweisen. Hierbei kann das zweite bewegliche Element eine Kammer hermetisch
verschließen, wobei zwischen dem ersten beweglichen Element und dem zweiten beweglichen
Element ein Zwischenraum vorgesehen ist. der zur Umgebung hin offen ist. Bei einer
Abnahme des Umgebungsluftdrucks kommt es entsprechend zu einer Bewegung des zweiten
beweglichen Elements in Richtung des ersten beweglichen Elements, wodurch die vorstehend
beschriebene magnetische Wechselwirkung zwischen den beiden magnetischen Teilen und
die dadurch erzielte Korrektur der einströmenden Kraftstoffmenge erzielt wird.
[0019] Eine Kraftstoff-Dosiervorrichtung gemäß dem Stand der Technik ist dadurch gekennzeichnet,
dass die Stelleinrichtung ein aktives Stellglied aufweist. durch das sich die Vorspannungskraft
erzeugen lässt. Hierbei kann an dem ersten beweglichen Element ein erstes magnetisches
Teil angebracht sein. während das Stellglied aus einem Elektromagneten gebildet sein
kann, der dem ersten magnetischen Teil gegenüberliegt, und wobei ein den Elekromagneten
durchfließender Strom proportional zum Umgebungsluftdruck ist. Ferner kann das Stellglied
mit einer Kennfeldsteuerung elektrisch verbunden sein, die den den Elektromagneten
durchfließenden Strom in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck einstellt.
[0020] Bei dieser Ausführungsform kann die Kennfeldsteuerung z. B. ein analoges oder digitales
elektromagnetisches Signal ausgeben, mit dem auf Basis des gemessenen Umgebungsluftdrucks
eine geeignete Durchflutung des Elektromagneten und somit die dem Luftdruck und dem
Lastfall angemessene stöchiometrische Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemisches
eingestellt werden kann.
[0021] Alle der vorstehend genannten möglichen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kraftstoff-Dosiervorrichtung
besitzen den Vorteil, dass die Kraftstoffmenge, die dem Ansaugkanal zum Betrieb der
Brennkraftmaschine zuzuführen ist, bei Abnahme des Umgebungsluftdrucks automatisch
auf einen kleineren Wert eingestellt werden kann, um für das Kraftstoff-Luft-Gemisch
eine stöchiometrisch korrekte Zusammensetzung unter Berücksichtigung der jeweils vorherrschenden
Sauerstoffkonzentration zu gewährleisten.
[0022] Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden nachfolgend anhand von beispielhaften
Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoff-Dosiervorrichtung in
einem Teilschnitt, wobei zur Erläuterung des Funktionsprinzips teilweise Gestaltungszonen
in die Schnittebene hereingeklappt sind:
- Fig. 2
- eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kraftstoff-Dosiervorrichtung im
Teilschnitt; und
- Fig. 3
- eine Ausführungsform einer Kraftstoff-Dosiervorrichtung im Teilschnitt.
[0024] In den Fig. 1 bis 2 sind jeweils schematisch ein Aufbau einer ersten bis zweiten
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kraftstoff-Dosiervorrichtung dargestellt.
Im Folgenden sind zunächst die Merkmale erläutert, die den gezeigten Ausführungsformen
gemeinsam sind.
[0025] Die Kraftstoff-Dosiervorrichtung umfaßt ein Gehäuse 1 sowie einen oberen Deckel 2
und einen unteren Deckel 3.
[0026] Da das Grundprinzip einer derartigen auch als Membranvergaser bezeichneten Kraftstoff-Dosiervorrichtung
bekannt ist, wird auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet.
[0027] Der Kraftstoff wird von einem nicht dargestellten Tank über einen Einlasskanal 4
zu einer Kraftstoffkammer 5 geführt. Am Ende des Einlasskanals 4 ist ein Kraftstoffeinlass
6 zu der Kraftstoffkammer 5 vorgesehen, der durch eine als Schließelement dienende
Einlassnadel 7 geöffnet und geschlossen werden kann.
[0028] Die Einlassnadel 7 wird von einem Hebel 8, die zusammen ein Schließelement zum Öffnen
und Schließen des Kraftstoffeinlasses 6 bilden, wobei der Hebel 8 um eine Achse 9
verschwenkbar ist und durch eine Feder 10 derart beaufschlagt wird, dass die Einlassnadel
7 den Kraftstoffeinlass 6 verschließt.
[0029] Am anderen Ende des Hebels 8 ist über einen Zapfen 11 eine als erstes bewegliches
Element dienende obere Membran 12 angekoppelt, die die Kraftstoffkammer 5 gegenüber
einer mit der Umgebung kommunizierenden Gegendruckkammer 13 trennt. Die Membran 12
bildet somit einen Teil der Wandung der Kraftstoffkammer 5.
[0030] Aus der Kraftstoffkammer 5 kann der Kraftstoff über einen Hauptkraftstoffauslass
14 für den Arbeitsbetrieb der Brennkraftmaschine oder über Leerlauf-Kraftstoffauslässe
15 in einen Ansaugtrakt 16 gelangen, wo sich der Kraftstoff mit in Pfeilrichtung heranströmender
Luft vermischt und schließlich als Kraftstoff-Luftgemisch einer nicht dargestellten
Brennkammer der Brennkraftmaschine zugeführt wird. Diese Zuführung wird durch die
Pumpbewegung eines Kolbens in der Brennkammer bewirkt, der während eines Ansaugtakts
das Gemisch ansaugt. In dem Ansaugtrakt 16 sind weiterhin eine Chokeklappe 16a und
eine Drosselklappe 16b angeordnet, deren Funktionsweise allgemein bekannt sind.
[0031] Die Saugwirkung durch den Kolben bewirkt eine Druckminderung in der Kraftstoffkammer
5, wodurch sich die Membran 12 - unterstützt durch den auf ihre Rückseite wirkenden
Umgebungsdruck in der Gegendruckkammer 13 - in das Innere der Kraftstoffkammer 5 verlagert.
Dadurch wird der Hebel 8 gegen die Wirkung der Feder 10 verschwenkt, so dass die Einlaßnadel
7 vom Kraftstoffeinlaß 6 abhebt und frischer Kraftstoff aus dem Einlaßkanal 4 nachströmen
kann bzw. durch den Unterdruck in der Kraftstoffkammer 5 eingesaugt wird.
[0032] Sobald der Druckausgleich erfolgt ist, bewegt sich die Membran 12 aufgrund der Unterstützung
durch die Feder 10 wieder in ihre Ausgangsstellung, wodurch der Kraftstoffeinlaß 6
erneut verschlossen wird.
[0033] Bei der in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsform der Kraftstoff-Dosiervorrichtung
lässt sich eine Düsennadel 17, die in einem Durchlass 18 des Gehäuses 1 zwischen der
Kraftstoffkammer 5 und dem Ansaugtrakt 16 angeordnet ist, mittels einer Steuerungseinrichtung
(nicht gezeigt) derart einstellen, dass sich mit einer dadurch variierten, dem Ansaugtrakt
16 zugeführten Kraftstoffmenge das Kraftstoff-Gemisch auf eine stöchiometrisch korrekte
Zusammensetzung einstellen lässt. die einer vorherrschenden Sauerstoffkonzentration
in der jeweiligen Einsatzhöhe der Brennkraftmaschine entspricht. Anders ausgedrückt,
werden durch Mittel zur Erfassung einer Änderung des Umgebungsluftdrucks, wie z. B.
Drucksensoren, Messwerte des Umgebungsluftdrucks aufgenommen und an die Steuerungseinrichtung
zur weiteren Verarbeitung ausgegeben. Nach einer entsprechenden Verarbeitung kann
die Steurungseinrichtung z. B. digitale Steuersignale erzeugen und diese an Stellglieder
(nicht gezeigt) zum Einstellen der Düsennadel 17 ausgeben.
[0034] Die in der Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsform ist gegenüber der ersten Ausführungsform
dahingehend abgewandelt, dass die Düsennadel 17 nicht mit einer Steuerungseinrichtung
verbunden und somit lediglich manuell einstellbar ist. Ferner ist an einer Unterseite
der oberen Membran 12, welche Unterseite sich außerhalb der Kraftstoffkammer 5 befindet,
ein erster Magnet 19 angebracht. Im Bereich des unteren Deckels 3 ist eine als zweites
bewegliches Element dienende untere Membran 20 vorgesehen, die eine Kammer 21 hermetisch
verschließt und die sich parallel zur oberen Membran 12 erstreckt. In Gegenüberstellung
zum ersten Magneten 19 ist auf einer Oberseite der unteren Membran ein zweiter Magnet
22 angebracht.
[0035] Die Teilschnittansicht von Fig. 2 macht deutlich, dass bei dieser Ausführungsform
die Gegendruckkammer 13 von der oberen Membran 12 und der unteren Membran 20 begrenzt
ist, wobei die Gegendruckkammer 13 über eine Ausgleichsöffnung 23 zur Umgebung hin
offen ist. Demnach kommt es bei einem Einsatz der Brennkraftmaschine in größeren Höhen,
d. h. bei einer Abnahme des Umgebungsluftdrucks und damit einem abnehmenden Druck
in der Gegendruckkammer 13, infolge des abgeschlossenen Volumens in der hermetisch
verschlossenen Kammer 21 zu einer Bewegung der unteren Membran 20 mit dem darauf angebrachten
zweiten Magneten 22 in Richtung des an der oberen Membran 12 angebrachten ersten Magneten
19, wodurch sich eine magnetische Wechselwirkung zwischen den beiden Magneten 19,
22 verstärkt. Dies hat zur Folge, dass bei einer vorbestimmten Betriebsstellung der
Brennkraftmaschine, in der die obere Membran 12 aufgrund der Saugwirkung durch den
oder die Kolben in die Kraftstoffkammer 5 hinein verlagert ist. die Krümmung der oberen
Membran 12 infolge einer durch die magnetische Wechselwirkung bewirkten, nach unten
gerichteten Vorspannungskraft vermindert wird, wodurch der Kraftstoffeinlass 6 über
den Hebel 8 und durch die Einlassnadel 7 verengt und somit die zugeführte Kraftstoffmenge
vermindert wird.
[0036] In der vorstehend beschriebenen Weise wird bei vermindertem Umgebungsluftdruck automatisch
erreicht, dass das Kraftstoff-Luftgemisch infolge der erläuterten magnetischen Wechselwirkung
zwischen den beiden Magneten 19, 22 auf eine entsprechend korrigierte stöchiometrische
Zusammensetzung mit einer entsprechend dem geringeren Sauerstoffgehalt reduzierten
Kraftstoffmenge festgesetzt wird.
[0037] Die in der Fig. 3 dargestellte Ausführungsform ist gegenüber der zweiten Ausführungsform
dahingehend abgewandelt, dass anstelle der unteren Membran 20 mit der hermetisch verschlossenen
Kammer 21 im Bereich des unteren Deckels 3 ein aktives Stellglied 24 vorgesehen ist.
Das aktive Stellglied 24 ist dabei derart in den unteren Deckel 3 eingebracht, dass
es in Gegenüberstellung zu dem an der oberen Membran 12 angebrachten ersten Magneten
19 ist. Bei dem aktiven Stellglied 24 handelt es sich vorzugsweise um einen Elektromagneten.
[0038] Das Funktionsprinzip der dritten Ausführungsform basiert darauf, dass mittels des
Elektromagneten 24, analog zur zweiten Ausführungsform, eine auf die obere Membran
12 wirkende Vorspannungskraft erzeugt werden kann. indem der Elektromagnet 24 durch
einen Strom durchflossen wird, so dass es zu einer magnetischen Wechselwirkung zwischen
dem Elektromagneten 24 und dem ersten Magneten 19 kommt. Der Elektromagnet 24 ist
dabei mit einer Kennfeldsteuerung (nicht gezeigt) elektrisch verbunden, die den Strom.
welcher den Elektromagneten 24 durchfließt, in Abhängigkeit vom jeweiligen Umgebungsluftdruck
derart einstellt, dass dadurch das Kraftstoff-Luftgemisch an die entsprechende Einsatzhöhe
der Brennkraftmaschine angepasst werden kann. Der Umgebungsluftdruck läßt sich geeignet
z. B. durch einen Drucksensor (nicht gezeigt) erfassen, von dem ein Ausgabesignal
in die Kennfeldsteuerung zur weiteren Verarbeitung eingegeben wird. Ist an den Elektromagneten
24 ein entsprechender Strom angelegt, wird der erste Magnet 19 durch die magnetische
Wechselwirkung in Richtung des Elektrornagneten 24 angezogen. wobei die Auswirkung
auf den Kraftstoffeinlass 6 und die resultierende zugeführte Kraftstoffmenge die gleiche
wie bei der zweiten Ausführungsform ist.
[0039] Bei einer abgewandelten Ausführungsform kann anstelle des ersten Magneten 19 auch
ein Element aus Metall vorgesehen sein, dass in gleicher Weise wie der erste Magnet
19 an der oberen Membran 12 angebracht ist. Dieses Element aus Metall übernimmt hierbei
die gleiche Funktion wie der erste Magnet 19 und gewährleistet die vorstehend erläuterte
magnetische Wechselwirkung.
[0040] Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform kann dahingehend abgewandelt sein. dass der
Elektromagnet 24 innerhalb der Kraftstoffkammer 5 angeordnet ist. In diesem Fall wäre
der Elektromagnet 24 durch die Kennfeldsteuerung derart anzusteuern, dass im Hinblick
auf die erwünschte Korrektur der dem Ansaugtrakt zugeführten Kraftstoffmenge eine
Vorspannungskraft erzeugt wird, die der Krümmung der Membran 12 entsprechend entgegenwirkt.
[0041] Statt des beschriebenen Elektromagneten 24 können auch andere Stellglieder verwendet
werden, die - je nach Ausführungsform - auch direkt mit der Membran 12 verbunden sein
können. Dabei eignen sich vor allem piezoelektrische Stellglieder. Ferner können aber
auch magnetostriktive, hydraulische oder pneumatische Stellglieder, angepasst an den
jeweiligen Anwendungsfall, zweckmäßig sein.
1. Kraftstoff-Dosiervorrichtung. mit
- einer Kraftstoffkammer (5);
- einem offen- und schließbaren Kraftstoffeinlass (6) zu der Kraftstoffkammer (5);
und mit
- wenigstens einem Kraftstoffauslass (14) von der Kraftstoffkammer zu einem Ansaugkanal
(16) einer Brennkraftmaschine:
- wobei ein Teil einer Wandung der Kraftstoffkammer (5) aus einem ersten, in Abhängigkeit
von einem Druckunterschied zwischen einem Druck in der Kraftstoffkammer (5) und einem
Umgebungsluftdruck beweglichen Element (12) besteht, das mit einem Schließelement
(7, 8) zum Öffnen und Schließen des Kraftstoffeinlasses (6) gekoppelt ist:
dadurch gekennzeichnet.
- dass in Gegenüberstellung zum ersten beweglichen Element (12) ein zweites, in Abhängigkeit
von einer Änderung des Ungebungsluftdrucks und in Richtung des ersten beweglichen
Elements bewegliches Element (20) angeordnet ist, wobei
- an dem ersten beweglichen Element (12) ein erstes magnetisches Teil (19) und an
dem zweiten beweglichen Element (20) ein zweites magnetisches Teil (22) angebracht
sind, und wobei
- das zweite bewegliche Element (20) bei Abnahme des Umgebungsluftdrucks dem ersten
beweglichen Element (12) derart angenähert ist, dass sich zwischen dem ersten magnetischen
Teil (19) und dem zweiten magnetischen Teil (22) eine magnetische Wechselwirkung verstärkt,
infolgedessen das erste bewegliche Element (12) in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck
zum Betätigen des Schließelements (7, 8) in Bewegung versetzbar ist. so dass eine
Kraftstoffmenge, die dem Ansaugkanal (16) für eine vorbestimmte Betriebsstellung der
Brennkraftmaschine zuzuführen ist. in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck regulierbar
ist.
2. Kraftstoff-Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine als Druckerfassungseinrichtung dienende Kammer (21), die durch das zweite bewegliche Element (20) hermetisch verschlossen wird, wobei zwischen dem
ersten beweglichen Element (12) und dem zweiten beweglichen Element (20) ein Zwischenraum
(13) vorgesehen ist, der zur Umgebung hin offen ist.
3. Kraftstoff-Dosiervorrichtung, mit
- einer Kraftstoffkammer (5);
- einem öffen- und schließbaren Kraftstoffeinlass (6) zu der Kraftstoffkammer (5);
und mit
- wenigstens einem Kraftstoffauslass (14) von der Kraftstoffkammer zu einem Ansaugkanal
(16) einer Brennkraftmaschine;
- wobei ein Teil einer Wandung der Kraftstoffkammer (5) aus einem ersten, in Abhängigkeit
von einem Druckunterschied zwischen einem Druck in der Kraftstoffkammer (5) und einem
Umgebungsluftdruck beweglichen Element (12) besteht, das mit einem Schließelement
(7, 8) zum Öffnen und Schließen des Kraftstoffeinlasses (6) gekoppelt ist;
gekennzeichnet durch
- eine Durchfluss-Reguliereinrichtung zur Einstellung der Kraftstoffzufuhr in den
Ansaugkanal;
- eine Stelleinrichtung, die mit der Durchfluss-Reguliereinrichtung koppelbar ist;
- eine Druckerfassungseinrichtung zur Erfassung einer Änderung des Umgebungsluftdrucks:
und
- eine Steuerungseinrichtung, durch die in Abhängigkeit von der Druckerfassungseinrichtung die Stelleinrichtung zur Betätigung
der Durchfluss-Reguliereinrichtung betreibbar ist, wobei
die Durchfluss-Reguliereinrichtung eine Düsennadel (17) in einem Durchlass (18) zwischen
der Kraftstoffkammer (6) und dem Ansaugkanal (16) aufweist, und eine Stellung der
Düsennadel (17) in dem Durchlass (18) mittels der
durch die Steuerungseinrichtung betreibbaren Stelleinrichtung änderbar ist, so dass eine
Kraftstoffmenge, die dem Ansaugkanal (16) für eine vorbestimmte Betriebsstellung der
Brennkraftmaschine zuzuführen ist, in Abhängigkeit vom Umgebungsluftdruck regulierbar
ist.
4. Kraftstoff-Dosiervorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zuzuführende Kraftstoffmenge bei Abnahme des Umgebungsluftdrucks auf einen kleineren
Wert einstellbar ist.
1. Fuel-dosing device, having
- a fuel chamber (5);
- a fuel inlet (6), which can be opened and closed, to the fuel chamber (5); and having
- at least one fuel outlet (14) from the fuel chamber to an intake duct (16) of an
internal combustion engine;
- wherein a portion of a wall of the fuel chamber (5) consists of a first element
(12) which is movable in dependence upon a pressure difference between a pressure
in the fuel chamber (5) and surrounding atmospheric pressure, and is coupled to a
closing element (7, 8) for opening and closing the fuel inlet (6);
characterised in that
- opposite the first movable element (12), a second element (20) is disposed which
is movable in dependence upon a change in the surrounding atmospheric pressure and
in the direction of the first movable element, wherein
- a first magnetic part (19) is attached to the first movable element (12) and a second
magnetic part (22) is attached to the second movable element (20), and wherein
- when there is a drop in the surrounding atmospheric pressure, the second movable
element (20) moves towards the first movable element (12) in such a manner that an
alternating magnetic effect between the first magnetic part (19) and the second magnetic
part (22) is intensified, consequently the first movable element (12) can be set in
motion in dependence upon the surrounding atmospheric pressure in order to actuate
the closing element (7, 8) so that an amount of fuel which is to be supplied to the
intake duct (16) for a predetermined operating position of the internal combustion
engine can be regulated in dependence upon the surrounding atmospheric pressure.
2. Fuel-dosing device as claimed in Claim 1, characterised by a chamber (21) serving as a pressure-detecting device which can be hermetically sealed
by the second movable element (20), wherein an intermediate space (13) is provided
between the first movable element (12) and the second movable element (20), which
space is open to the surroundings.
3. Fuel-dosing device having
- a fuel chamber (5);
- a fuel inlet (6), which can be opened and closed, to the fuel chamber (5); and having
- at least one fuel outlet ( 14) from the fuel chamber to an intake duct (16) of an
internal combustion engine;
- wherein a portion of a wall of the fuel chamber (5) consists of a first element
(12) which is movable in dependence upon a pressure difference between a pressure
in the fuel chamber (5) and surrounding atmospheric pressure, and is coupled to a
closing element (7, 8) for opening and closing the fuel inlet (6);
characterised by
- a flow-regulating device for adjusting the supply of fuel to the intake duct;
- an adjusting device which can be coupled to the flow-regulating device;
- a pressure-detecting device for detecting a change in the surrounding atmospheric
pressure; and
- a control device, by means of which the adjusting device can be operated, in dependence
upon the pressure-detecting device, to actuate the flow-regulating device, wherein
the flow-regulating device comprises a nozzle needle (17) in a passage (18) between
the fuel chamber (6) and the intake duct (16), and a position of the nozzle needle
(17) in the passage (18) can be changed by means of the adjusting device which is
operable by means of the control device, so that an amount of fuel which is to be
supplied to the intake duct (16) for a predetermined operating position of the internal
combustion engine can be regulated in dependence upon the surrounding atmospheric
pressure.
4. Fuel-dosing device as claimed in any one of the preceding Claims, characterised in that the amount of fuel to be supplied can be adjusted to a smaller amount when there
is a drop in the surrounding atmospheric pressure.
1. Dispositif de dosage de carburant comportant
- une chambre de carburant (5) ;
- une entrée de carburant (6) pouvant être ouverte et fermée vers la chambre de carburant
(5) ; et comportant
- au moins une sortie de carburant (14) de la chambre de carburant vers un conduit
d'admission (16) d'un moteur à combustion interne ;
- une partie d'une paroi de la chambre de carburant (5) étant constituée d'un premier
élément (12) déplaçable en fonction d'une différence de pression entre la pression
de la chambre de carburant (5) et une pression atmosphérique ambiante, lequel élément
est accouplé à un élément de fermeture (7, 8) pour l'ouverture et la fermeture de
l'entrée de carburant (6) ;
caractérisé
- en ce qu'en vis-à-vis du premier élément mobile (12) est disposé un deuxième élément (20) déplaçable
en fonction d'une variation de la pression atmosphérique ambiante et en direction
du premier élément mobile,
- sur le premier élément mobile (12) étant placée une première partie magnétique (19)
et sur le deuxième élément mobile (20) une deuxième partie magnétique (22), et
- la pression atmosphérique ambiante diminuant, le deuxième élément mobile (20) est
approché du premier élément mobile (12) de manière qu'entre la première partie magnétique
(19) et la deuxième partie magnétique (22) une interaction magnétique s'intensifie,
à la suite de laquelle le premier élément mobile (12) peut être mis en mouvement en
fonction de la pression atmosphérique ambiante pour actionner l'élément de fermeture
(7, 8), ce qui fait que l'on peut réguler une quantité de carburant, qui doit être
amenée au conduit d'admission (16) pour une position de fonctionnement prédéterminée
du moteur à combustion interne, en fonction de la pression atmosphérique ambiante.
2. Dispositif de dosage de carburant selon la revendication 1, caractérisé par une chambre (21), servant de dispositif de détection de pression, qui est hermétiquement
fermée par le deuxième élément mobile (20), un interstice (13), qui est ouvert vers
le milieu ambiant, étant prévu entre le premier élément mobile (12) et le deuxième
élément mobile (20).
3. Dispositif de dosage de carburant comportant
- une chambre de carburant (5) ;
- une entrée de carburant (6) pouvant être ouverte et fermée vers la chambre de carburant
(5) ; et comportant
- au moins une sortie de carburant (14) de la chambre de carburant vers un conduit
d'admission (16) d'un moteur à combustion interne ;
- une partie d'une paroi de la chambre de carburant (5) étant constituée d'un premier
élément (12) déplaçable en fonction d'une différence de pression entre la pression
de la chambre de carburant (5) et une pression atmosphérique ambiante, lequel élément
est accouplé à un élément de fermeture (7, 8) pour l'ouverture et la fermeture de
l'entrée de carburant (6) ;
caractérisé par
- un dispositif de régulation du débit pour régler l'amenée de carburant au conduit
d'admission ;
- un dispositif de réglage qui peut être couplé au dispositif de régulation du débit
;
- un dispositif de détection de la pression pour détecter une variation de la pression
atmosphérique ambiante ; et
- un dispositif de commande par lequel le dispositif de réglage peut être commandé,
en fonction du dispositif de détection de la pression, pour actionner le dispositif
de régulation du débit, le dispositif de régulation du débit comportant une aiguille
d'injection (17) dans un passage (18) entre la chambre de carburant (6) et le conduit
d'admission (16), et une position de l'aiguille d'injection (17) dans le passage (18)
pouvant être modifiée au moyen du dispositif de réglage qui peut être commandé par
le dispositif de commande, ce qui fait que l'on peut réguler une quantité de carburant,
qui doit être amenée au conduit d'admission (16) pour une position de fonctionnement
prédéterminée du moteur à combustion interne, en fonction de la pression atmosphérique
ambiante.
4. Dispositif de dosage de carburant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la quantité de carburant à amener est réglable sur une valeur inférieure en cas de
réduction de la pression atmosphérique ambiante.