| (19) |
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(11) |
EP 1 454 053 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.12.2011 Patentblatt 2011/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.10.2002 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE2002/003714 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2003/048559 (12.06.2003 Gazette 2003/24) |
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| (54) |
BRENNSTOFFEINSPRITZVENTIL
FUEL INJECTION VALVE
SOUPAPE D'INJECTION DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CZ DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
30.11.2001 DE 10158789
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.09.2004 Patentblatt 2004/37 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LISKOW, Uwe
71679 Asperg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Körfer, Thomas |
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Mitscherlich & Partner
Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 33 06 09 80066 München 80066 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 079 099 DE-A- 10 007 733 DE-A- 19 953 562
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DE-A- 3 030 378 DE-A- 19 940 056 US-A- 6 155 532
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einem Brennstoffeinspritzventil nach der Gattung des Hauptanspruchs.
[0002] Aus der
EP 0 477 400 A1 ist eine Anordnung für einen in Hubrichtung wirkenden, adaptiven mechanischen Toleranzausgleich
für einen Wegtransformator eines piezoelektrischen Aktors für ein Brennstoffeinspritzventil
bekannt. Dabei wirkt der Aktor auf einen Geberkolben, der mit einer Hydraulikkammer
verbunden ist, und über die Druckerhöhung in der Hydraulikkammer wird ein Nehmerkolben
bewegt, der eine anzutreibende, zu positionierende Masse bewegt. Diese anzutreibende
Masse ist beispielsweise eine Ventilnadel eines Brennstoffeinpritzventils. Die Hydraulikkammer
ist dabei mit einem Hydraulikfluid gefüllt. Bei einer Auslenkung des Aktors und Kompression
des Hydraulikfluids in der Hydraulikkammer fließ ein kleiner Teil des Hydraulikfluids
mit einer definierten Leckrate ab. In der Ruhephase des Aktors wird dieses Hydraulikfluid
ergänzt.
[0003] Aus der
DE 195 00 706 A1 ist ein hydraulischer Wegtransformator für einen piezoelektrischen Aktor eines Brennstoffeinspritzventils
bekannt, der zwischen dem Aktor und einer Ventilnadel des Brennstoffeinspritzventils
angeordnet ist. Ein Geberkolben und ein Nehmerkolben sind in einer gemeinsamen Symmetrieachse
angeordnet und eine Hydraulikkammer ist zwischen den beiden Kolben angeordnet. In
der Hydraulikkammer ist eine Feder angeordnet, die den Geberzylinder und den Nehmerkolben
auseinander drückt, wobei der Geberkolben in Richtung des Aktors und der Nehmerkolben
in einer Arbeitsrichtung zu einer Ventilnadel hin vorgespannt werden. Wenn der Aktor
auf den Geberzylinder eine Hubbewegung überträgt, wird diese Hubbewegung durch den
Druck eines Hydraulikfluids in der Hydraulikkammer auf den Nehmerkolben übertragen,
da das Hydraulikfluid in der Hydraulikkammer sich nicht zusammenpressen läßt und nur
ein geringer Anteil des Hydraulikfluids durch Ringspalte zwischen Geberkolben und
einer Führungsbohrung und Nehmerkolben und einer Führungsbohrung während des kurzen
Zeitraumes eines Hubes entweichen kann.
[0004] In der Ruhephase, wenn der Aktor keine Druckkraft auf den Geberzylinder ausübt, werden
durch die Feder der Geberkolben und der Nehmerkolben auseinander gedrückt und durch
den entstehenden Unterdruck dringt über die Ringspalte das Hydraulikfluid in die Hydraulikkammer
ein und füllt diese wieder auf. Dadurch stellt der Wegtransformator sich automatisch
auf Längenausdehnungen und druckbedingte Dehnungen eines Brennstoffeinspritzventils
ein.
[0005] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, daß der Wegtransformator durch die Abwärme
einer Brennkraftmaschine stark erwärmt wird. Der Wegtransformator ist in einem Bereich
des Brennstoffeinspritzventils angeordnet, der bei dem montierten Brennstoffeinspritzventil
tief in einer Montagebohrung und somit nahe am Brennraum liegt. Es kann in den Ruhephasen
des Aktors zu einem Verdampfen des Brennstoffs kommen und somit zu einem Ausfall des
Brennstoffeinspritzventils, da sich der verdampfte Brennstoff komprimieren läßt und
dadurch die Ventilnadel nicht geöffnet wird.
[0006] Insbesondere besteht diese Gefahr nach dem Abstellen einer heißen Brennkraftmaschine.
Das Brennstoffeinspritzsystem - verliert nun seinen Druck. Es kommt besonders leicht
zum Verdampfen des Brennstoffs. Bei einem erneuten Startversuch der Brennkraftmaschine
kann dies dazu führen, dass die Hubbewegung des Aktors nicht mehr auf eine Ventilnadel
übertragen wird und das Brennstoffeinspritzventil nicht funktioniert.
[0007] In der
DE 100 07 733 A ist ein Einspritzventil mit einer durch einen Aktor betätigten, eine axial verschiebbare
Düsennadel aufweisende Einspritzdüse offenbart, bei welchem ein zuverlässiger und
reproduzierbarer Einspritzvorgang des sich unter hohem Druck befindlichen Kraftstoffs
und ein störungsfreier Dauerbetrieb des Einspritzventils gewährleistet werden soll.
Hierzu ist zwischen dem Aktor und der Düsennadel zur Abdichtung des sich unter Hochdruck
befindlichen Kraftstoffs ein metallisches Wellrohr angeordnet. Weiterhin ist zur Realisierung
eines Temperatur- und Toleranzausgleichs an der Einspritzdüse bzw. der Düsennadel
abgewandten Oberseite des Aktors oberhalb des Aktors ein hydraulischer Ventilspielausgleich
vorgesehen, der eine mit Öl als hydraulische Flüssigkeit gefüllte Druckkammer, einen
Ausgleichskolben und eine Ausgleichsleitung aufweist, durch die die aus der Druckkammer
verdrängte hydraulische Flüssigkeit über einen ringförmig ausgebildeten Drosselspalt
auf die Unterseite des Ventilspielausgleichs zurückfließt. Die im Betrieb auftretenden
Leckageverluste an hydraulischer Flüssigkeit werden über ein Rückschlagventil ausgeglichen.
[0008] Die
DE 30 30 378 A offenbart ein steuerbares piezoelektrisches Einspritzventil, wobei zur Temperaturkompensation
und zur Erzeugung des Anpressdrucks der Düsennadel in ihrem Ventilsitz vorgesehene
Federn keinen negativen Einfluss auf das piezoelektrisch bewirkte Öffnen und Schließen
der Düsennadel haben sollen. Dies wird dadurch erzielt, dass die im Wesentlichen statische
Kraftwirkung der Feder funktionell von der dynamischen Kraftwirkung des piezoelektrischen
Körpers des Ventils getrennt wird. Die Düsennadel steht dementsprechend permanent
unter dem Anpressdruck der Federn. Die Düsennadel ist mit dem piezoelektrischen Körper
starr verbunden und der piezoelektrische Körper ist mit dem Gehäuse des Einspritzventils
elastisch verbunden. Zur federelastischen Halterung des piezoelektrischen Körpers
kann allein die Andruckfeder verwendet werden.
[0009] Das in der
DE 199 40 056 A beschriebene Brennstoffeinspritzventil weist einen elektromechanischen Aktor auf,
der gekapselt in einem Metallbalg, innerhalb einer druckbefüllbaren Arbeitskammer
des Gehäuses angebracht ist. Der Aktor ist an der abströmseitigen Stirnseite mit der
Ventilnadel und an der zulaufseitigen Stirnseite mit einem axial verschiebbaren Hydraulikkolben
verbunden. Zwischen Hydraulikkolben und Gehäuse ist eine Ausgleichskammer ringförmig
ausgebildet, die durch eine erste Passung abströmseitig mit der Arbeitskammer, sowie
durch eine zweite Passung zulaufseitig mit einem Zwischenraum, der zwischen einem
mit einem Metallbalg umgebenen kleineren Durchmesser des Hydraulikkolbens und einem
ersten Bohrungsabschnitt des Gehäuses ausgebildet ist, gedrosselt hydraulisch verbunden
ist. Die Arbeitskammer und der genannte Zwischenraum sind mit der Kraftstoffzuleitung
verbunden, sodass die Ausgleichskammer von beiden Seiten druckbeaufschlagt wird. Tritt
eine langsame Längenänderung, z.B. durch thermische Effekte oder durch Alterungserscheinungen
des Aktors auf, so kann über die beiden Passungen des Hydraulikkolbens ein ungehinderter
Austausch von Fluid zwischen der Ausgleichskammer und der Hydraulikzuleitung stattfinden.
Durch die unterschiedlichen Durchmesser des Hydraulikkolbens wirkt eine hydraulisch
wirksame Kraft in zulaufseitige Richtung auf den Aktor und spannt diesen vor.
Vorteile der Erfindung
[0010] Das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, dass die Ausgleichskammer nahe an
einer Brennstoffverteilerleitung liegt und entfernt von der Seite des Brennstoffeinspritzventils,
die mit einem Brennraum einer Brennkraftmaschine in Kontakt kommt.
[0011] Vorteilhaft weist das erfindungsgemäße Brennstoffeinspritzventil daher im Bereich
der Ausgleichskammer gegenüber dem Stand der Technik eine niedrigere Temperatur auf.
Weiterhin ist vorteilhaft, dass ein größeres Bauvolumen zur Ausbildung der Ausgleichskammer
zur Verfügung steht.
[0012] Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen
und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Brennstoffeinspritzventils möglich.
[0013] Erfindungsgemäß ist eine Kammerfeder auf der Ausgleichskammerseite des Druckkolbens
angeordnet und übt auf den Druckkolben eine Vorspannkraft aus, die den Druckkolben
aus der Ausgleichskammer oder einer mit der Ausgleichskammer in Verbindung stehenden
Führungsbohrung des Druckkolbens herausdrückt. Die Kammerfeder kann eine Membranfeder,
eine Tellerfeder oder eine Schraubenfeder sein.
[0014] Während der Ruhephase, in der an dem magnetostriktiven oder piezoelektrischen Aktor
keine Spannung anliegt, übt der Aktor auf den Druckkolben keinen Druck aus. Durch
die beweglichen und verschiebbar gelagerten Aktor gedrückt, der soweit in Richtung
Ventilnadel vorgeschoben wird, bis er an dieser anliegt. Durch die dabei bedingte
Volumenvergrößerung der Ausgleichskammer entsteht ein Unterdruck und über den Hydraulikfluidzulauf
strömt Hydraulikfluid in die Ausgleichskammer nach, bis der Unterdruck ausgeglichen
wird. Somit wird der Verlust an Hydraulikfluid während der Arbeitsphase des Aktors
und den dadurch bedingten Überdruck ausgeglichen. Längenänderungen des Gehäuse und
des Übertragungsweges von Ventilnadel über Aktor bis zu der Abstützung des Aktors
werden somit ausgeglichen, da die Abstützung des Aktors an dem Druckkolben erfolgt,
der sich stets bis zum maximalen Maß in Richtung der Ventilnadel vorschiebt.
[0015] Erfindungsgemäß wird der Ausgleichskammer ein Hydraulikfluid zugeführt, das unter
einem höheren Druck wie der Druck des Brennstoffs auf der Aktorseite des Druckkolbens
steht.
[0016] Vorteilhaft wird dadurch auf den Druckkolben, ohne daß es einer Kammerfeder bedarf,
eine Kraft während der Ruhephasen des Aktors ausgeübt, die den Druckkolben und mit
ihm den schwimmend gelagerten Aktor bis auf Anschlag an die Ventilnadel schiebt. Dadurch
erfolgt ebenfalls ein Ausgleich der Leckageverluste während der Arbeitsphase des Aktors
und ein Ausgleich der Längenänderungen des Gehäuses bzw. der Längenänderungen des
Aktors und der Ventilnadel aufgrund der Erwärmung und des Brennstoffdruckes während
der Ruhephasen des Aktors.
[0017] Der Hydraulikfluidzulauf kann eine Zulaufdrossel aufweisen, die nur einen geringen
Teil des Ausgleichskammervolumens an Hydraulikfluid während der Betätigung des Aktors
zurückströmen läßt.
[0018] Während der kurzen Betätigungsphase des Aktors kann dadurch nur wenig Hydraulikfluid
abfließen und zurückströmen, aber während der langen Ruhephase des - Aktors genügend
Hydraulikfluid nachströmen, um einen Spielausgleich sicherzustellen und die Ausgleichskammer
stets aufzufüllen. Der Hydraulikfluidzulauf kann ein Rückschlagventil aufweisen und
dadurch ein besonders schnelles Auffüllen während der Ruhephasen ermöglichen. Wenn
das Rückschlagventil als schnell ansprechendes Rückschlagventil ausgelegt ist, können
Rückströmverluste während der Arbeitsphase des Aktors wirksam verhindert werden.
[0019] Der Hydraulikfluidzulauf ist in günstiger Ausführungsform ein ansteuerbares Zulaufventil,
das in nicht angesteuerten Zustand geschlossen ist.
[0020] Vorteilhaft kann durch einen Ansteuerungsimpuls während der Ruhephase die Ausgleichskammer
sehr schnell aufgefüllt werden, da ein solches Zulaufventil einen großen Querschnitt
freigeben kann.
[0021] Vorteilhaft weist die Ausgleichskammer einen Hydraulikfluidablauf mit einer Ablaufdrossel
auf. Ebenso wie bei dem Hydraulikfluidzufluß ist der Verlust während der Ansteuerungsphase
des Aktors und die dadurch entstehende Druckerhöhung nur gering, jedoch kann während
der Ruhephase des Aktors ein stetiges Durchspülen der Ausgleichskammer erfolgen und
vorteilhaft eine Kühlung der Ausgleichskammer.
[0022] Alternativ weist die Ausgleichskammer einen Hydraulikfluidablauf mit einem ansteuerbaren
Ablaufventil auf, das im nicht angesteuerten Zustand in bevorzugter Ausführungsform
geschlossen ist. Dadurch kann ein besonders großer Querschnitt und eine erhöhte Durchspülung
während der Ruhephase erreicht werden.
[0023] Der Hydraulikfluidabfluß der Ausgleichskammer kann alternativ ein Druckbegrenzungsventil
aufweisen. Durch eine Druckerhöhung über dem Begrenzungsdruck des Druckbegrenzungsventils
kann während der Ruhephase des Aktors eine Durchspülung erreicht werden. Durch eine
Auslegung des Druckbegrenzungsventils derart, daß die Ansprechträgheit des Druckbegrenzungsventils
größer ist, als die Zeitdauer einer Arbeitsphase des Aktors, können Hydraulikfluidverluste
während der Arbeitsphase minimiert werden.
[0024] In einer günstigen Weiterbildung des erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils
ist der Hydraulikfluidablauf in der Ausgleichskammer an der in Einbaulage des Brennstoffeinspritzventils
höchstgelegensten Stelle angeordnet. Dadurch werden beim Durchspülen eventuell vorhandene
Gasblasen entfernt. Insbesondere beim Start einer zuvor in heißem Betriebszustand
abgestellten Brennkraftmaschine kann ein Funktionieren des Brennstoffeinspritzventils
sichergestellt werden. Gasblasen die durch verdampften Brennstoff entstehen können
und aufgrund ihrer Kompressibilität einen Druckaufbau in der Ausgleichskammer verhindern,
werden sicher und schnell entfernt.
[0025] Die Ausgleichskammer kann mit Brennstoff befüllt werden, oder auch alternativ mit
einem Ölkreislauf der Brennkraftmaschine verbunden sein.
Zeichnung
[0026] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung vereinfacht dargestellt
und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzventils und
- Fig. 2
- einen schematischen Schnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzventils.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0027] Fig. 1 zeigt schematisch im Schnitt und als Prinzipskizze ein Brennstoffeinspritzventil
1. Dabei handelt es sich um ein Brennstoffeinspritzventil 1 mit einer nach außen öffnenden
Ventilnadel 2, die mit einem Ventilschließkörper 3 verbunden ist. Ein mit einem Ventilkörper
4 einstückig ausgeformter oder gebauter Ventilsitzträger 5 weist eine Ventilsitzfläche
6 auf, die mit dem Ventilschließkörper 3 einen Dichtsitz 7 bildet. Die Ventilnadel
2 weist einen Federanschlag 8 auf, gegen den sich die Ventilfeder 9 abstützt. An ihrem
zweiten Ende liegt die Ventilfeder 9 an einer Führungshülse 10 für die Ventilnadel
2 an. Die Ventilfeder 9 übt über den Federanschlag 8 auf die Ventilnadel 2 eine Vorspannung
aus, die den Ventilschließkörper 3 gegen den Dichtsitz 6 drückt.
[0028] Ein Aktor 11 ist mit einem in einer Trennscheibe 12 geführten Aktorstößel 13 verbunden.
Über Anschlußleitungen 14 kann dem Aktor 11 Strom zugeführt werden. An seinem dem
Dichtsitz 6 abgewandten Ende ist der Aktor 11 mit einem Druckkolben 15 verbunden,
der durch eine elastische Dichtung 16 gegenüber dem Ventilkörper 4 eine Ausgleichs
kammer 17 abdichtet. Die miteinander verbundene und zusammenwirkende Einheit aus Aktorstößel
13, Aktor 11 und Druckkolben 15 ist durch die Trennscheibe 12 über den Aktorstößel
13 sowie die elastische Dichtung 16 über den Druckkolben 15 in der Längsachse des
Brennstoffeinspritzventils 1 beweglich und schwimmend gelagert. Über einen Brennstoffzulauf
19 und eine Zulaufdrossel 20 wird der Ausgleichskammer 17 kontinuierlich Brennstoff
als Hydraulikfluid zugeführt. Über eine Abflaufdrossel 21 und einen Brennstoffablauf
22 fließt ebenso kontinuierlich eine geringfügige Menge Brennstoff ab.
[0029] Ebenfalls über den Brennstoffzulauf 19 und Zulaufbohrungen 23a, 23b und 23c fließt
Brennstoff zu dem Dichtsitz 6.
[0030] Wenn der Aktor 11 über die Anschlußleitungen 14 bestromt wird, dehnt er sich in seiner
Länge aus und sucht den Druckkolben 15 in die Ausgleichskammer 17 zu drücken. Da der
in der Ausgleichskammer 17 enthaltene Brennstoff als Flüssigkeit nur in geringem Maße
kompressibel ist und die Zulaufdrossel 20 sowie die Ablaufdrossel 21 geringe Durchmesser
aufweisen, beispielsweise ca. 20 µm, können nur geringe Mengen Brennstoff entweichen
und es bildet sich schnell ein hoher Druck in der Ausgleichskammer 17, gegen den der
Druckkolben 15 sich abstützt. Dadurch wird die Ventilfeder 9 am anderen Ende des Aktors
11 über den Aktorstößel 13 mit einer Öffnungskraft beaufschlagt und die Ventilnadel
2 mit dem Ventilschließkörper 3 betätigt, so daß der Ventilschließkörper 3 von dem
Dichtsitz 6 abhebt. Nach dem Abschalten des Stromes bewegt die Ventilfeder 9 die Ventilnadel
2 zurück in ihre Ausgangslage. Zugleich übt die Kammerfeder 18 auf den Druckkolben
15 eine Druckkraft aus, die den Aktor 11 mit dem Aktorstößel 13 an dem Federanschlag
8 der Ventilnadel 2 in Anlage hält. Der Aktor 11 wird durch die Federkräfte spielfrei
zwischen Hydraulikpolster und Ventilnadel eingestellt. Über die Zulaufdrossel 20 fließt
dabei Brennstoff in die Ausgleichskammer 17 nach, bis diese wieder vollständig mit
Brennstoff gefüllt ist. Wenn es zu Längenänderungen des Ventilkörpers 4 oder des Aktors
11 aufgrund der Erwärmung kommt, so verschiebt sich folglich der Aktor 11 mit Aktorstößel
13 und Druckkolben 15 in der Längsrichtung des Brennstoffeinspritzventils 1 stets
so lange, bis er in Anlage an dem Federanschlag 8 der Ventilnadel 2 anliegt.
[0031] Da auch während der Ruhephase des Aktors 11, in der der Aktor 11 nicht über die Anschlußleitungen
14 bestromt ist, stets Brennstoff durch die Ausgleichskammer 17 hindurchfließt, wird
diese Ausgleichskammer 17 gekühlt. Weiterhin ist von Vorteil, daß bei dem erfindungsgemäßen
Brennstoffeinspritzventil 1 keine Teile eines Kopplers dynamisch bewegt werden müssen,
da nur eine statische Abstützkraft über den Druckkolben 15 auf die Ausgleichskammer
17 ausgeübt wird. Das Ansprechverhalten des Brennstoffeinspritzventils 1 wird somit
verbessert. Wenn der Brennstoffablauf 22 so angeordnet wird, daß eine Ausmündung 24
an der höchsten Stelle in der Einbaulage des Brennstoffeinspritzventils 1 an einer
hier nicht dargestellten Brennkraftmaschine liegt, so werden eventuell entstehende
Gasblasen aus der Ausgleichskammer 17 wirksam entfernt. Insbesondere wird dadurch
nach dem Abstellen einer heißen Brennkraftmaschine verhindert, daß beim Wiederstart
in der Ausgleichskammer 17 verdampfter Brennstoff eine Gasblase bildet, da bei Einsetzen
der Brennstoffzufuhr über die Zulaufdrossel 20 solche Gasblasen entfernt werden und
in den Brennstoffablauf 22 gedrückt werden. Es kann nicht dazu kommen, daß der Druckkolben
15 in der Ausgleichskammer 17 aufgrund Kompression von Gasblasen keinen Druck aufbauen
kann und somit die Ventilnadel 2 nicht öffnet.
[0032] Alternativ kann anstelle der Zulaufdrossel 20 auch ein Rückschlagventil angeordnet
sein, das bei Unterdruck in der Ausgleichskammer 17 einen großen Strömungsquerschnitt
freigibt. Ebenfalls alternativ kann anstelle der Ablauf drossel 21 ein Druckbegrenzungsventil
angeordnet sein, das aufgrund seiner Trägheit während der kurzen Betätigungsphase
des Aktors 11 nicht anspricht, jedoch bei einem bestimmten einstellbaren Überdruck
in der Ausgleichskammer 17 öffnet und einen großen Ablaufquerschnitt freigibt.
[0033] Fig. 2 zeigt eine weitere günstige Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils
1. Mit der Fig. 1 übereinstimmende Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
Der Ventilschließkörper 3 steht mit der Ventilnadel 2 in Wirkverbindung und bildet
mit der Ventildichtsitzfläche 6 an dem Ventilsitzabschnitt 5, der an dem Ventilkörper
4 ausgebildet ist, einen Dichtsitz 6. Über die Ventilfeder 9 und den Ventilfederanschlag
8 wird die in der Führungshülse 10 geführte Ventilnadel 2 mit ihrem Ventilschließkörper
3 in den Dichtsitz 6 gezogen. Zwischen dem in der Trennscheibe 12 geführten Aktorstößel
13 und dem von der elastischen Dichtung 16 gehaltenen Druckkolben 15 ist mit diesen
verbunden der Aktor 11 angeordnet, der über die Anschlußleitungen 14 bestromt werden
kann. Über den Brennstoffzulauf 19 und die -Zufuhrbohrungen 23a, 23b und 23c wird
dem Dichtsitz 6 Brennstoff zugeführt. In der Ausgleichskammer 17 ist die Kammerfeder
18 angeordnet.
[0034] Über einen mit dem Ölkreislauf der hier nicht dargestellten Brennkraftmaschine verbundenen
Ölzulauf 25, der ein Schaltventil 26 aufweist, wird der Ausgleichskammer 17 Öl als
Hydraulikfluid zugeführt. Über ein weiteres Schaltventil 27 und einen Ölablauf 28
kann dieses Öl abfließen.
[0035] Vorteilhaft können die Schaltventile 26, 27 große Strömungsquerschnitte freigeben.
Nach dem Abschalten der Bestromung des Aktors 11 kann durch das Schaltventil 26 des
Ölzulaufs 25 rasch die Ausgleichskammer durch einen großen Zulaufquerschnitt wieder
aufgefüllt werden. Ebenso kann zugleich und in ihrem Ausmaß steuerbar durch ein Schaltventil
27 der Ölablauf 28 freigegeben werden und ein Durchspülen und Kühlen der Ausgleichskammer
17 erreicht werden. In gleicher Weise kann nach dem Start, wie auch während des Betriebes,
verhindert werden, daß eine Blasenbildung auftritt. Diese Gefahr wird zusätzlich durch
die Verwendung des Mediums Öl als Hydraulikfluid verringert.
1. Brennstoffeinspritzventil (1), insbesondere Einspritzventil für Brennstoffeinspritzanlagen
von Brennkraftmaschinen, mit einem piezoelektrischen oder magnetostriktiven Aktor
(11), der über eine Ventilnadel (2) einen an der Ventilnadel (2) angeordneten Ventilschließkörper
(3) betätigt, der mit einer Ventilsitzfläche (6) zu einem Dichtsitz (7) zusammenwirkt,
mit einer hydraulischen Ausgleichskammer (17), mit der ein Druckkolben (15) zusammenwirkt
und die über einen Hydraulikfluidzulauf (19; 25) mit Hydraulikfluid befüllt wird,
wobei der Aktor (11) zwischen Druckkolben (15) und Ventilnadel (2) angeordnet ist
und in der Achse der Ventilnadel (2) und des Druckkolbens (15) verschiebbar ist, wobei
das Hydraulikfluid unter einem höheren Druck als der Druck des Brennstoffs auf der
Seite des Aktors (11) des Druckkolbens (15) zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kammerfeder (18) auf der Seite der Ausgleichkammer (17) des Druckkolbens (15)
angeordnet ist und auf den Druckkolben (15) eine Vorspannkraft ausübt, die den Druckkolben
(15) aus der Ausgleichkammer (17) herausdrückt.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kammerfeder eine Membranfeder ist.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kammerfeder eine Tellerfeder ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kammerfeder (18) eine Schraubenfeder ist.
5. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hydraulikfluidzulauf (19) eine Zulaufdrossel (20) aufweist, die nur einen geringen
Teil des Volumens der Ausgleichkammer (17) während der Betätigung des Aktors(11) zurückströmen
lässt.
6. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hydraulikfluidzulauf ein Rückschlagventil aufweist.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hydraulikfluidzulauf (19) ein ansteuerbares Zulaufventil (26) aufweist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das ansteuerbare Zulaufventil (6) in nicht angesteuertem Zustand geschlossen ist.
9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichskammer (17) einen Hydraulikfluidablauf (22) mit einer Ablaufdrossel
(21) aufweist.
10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichskammer (17) einen Hydraulikfluidablauf (28) mit einem ansteuerbaren
Ablaufventil (27) aufweist.
11. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das ansteuerbare Ablaufventil (27) in nicht angesteuertem Zustand geschlossen ist.
12. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichskammer (17) einen Hydraulikfluidablauf mit einem Druckbegrenzungsventil
aufweist.
13. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Hydraulikfluidablauf (22; 28) in der Ausgleichkammer (17) an der in Einbaulage
des Brennstoffeinspritzventils(1) höchstgelegensten Stelle angeordnet ist.
14. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichkammer (17) mit Brennstoff befüllt wird.
15. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausgleichkammer (17) über den Hydraulikfluidzulauf(25) mit einem Ölkreislauf
der Brennkraftmaschine verbunden ist.
1. Fuel injection valve (1), in particular injection valve for fuel injection systems
of internal combustion engines, having a piezoelectric or magnetostrictive actuator
(11) which, via a valve needle (2), actuates a valve closing body (3) which is arranged
on the valve needle (2) and which interacts with a valve seat surface (6) to form
a sealing seat (7), having a hydraulic compensating chamber (17) with which a pressure
piston (15) interacts and which is filled with hydraulic fluid via a hydraulic fluid
inflow line (19; 25), wherein the actuator (11) is arranged between the pressure piston
(15) and valve needle (2) and is displaceable along the axis of the valve needle (2)
and of the pressure piston (15), wherein the hydraulic fluid is supplied at a pressure
higher than the pressure of the fuel on the side of the actuator (11) of the pressure
piston (15),
characterized
in that a chamber spring (18) is arranged on the side of the compensating chamber (17) of
the pressure piston (15) and exerts on the pressure piston (15) a preload force which
pushes the pressure piston (15) out of the compensating chamber (17).
2. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the chamber spring is a diaphragm spring.
3. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the chamber spring is a plate spring.
4. Fuel injection valve according to Claim 1,
characterized
in that the chamber spring (18) is a helical spring.
5. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 4,
characterized
in that the hydraulic fluid inflow line (19) has an inflow throttle (20) which allows only
a small part of the volume of the compensating chamber (17) to flow back during the
actuation of the actuator (11).
6. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5,
characterized
in that the hydraulic fluid inflow line has a check valve.
7. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 5,
characterized
in that the hydraulic fluid inflow line (19) has an actuable inflow valve (26).
8. Fuel injection valve according to Claim 7,
characterized
in that the actuable inflow valve (6) is closed in the non-actuated state.
9. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that the compensating chamber (17) has a hydraulic fluid outflow line (22) with an outflow
throttle (21).
10. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that the compensating chamber (17) has a hydraulic fluid outflow line (28) with an actuable
outflow valve (27).
11. Fuel injection valve according to Claim 10,
characterized
in that the actuable outflow valve (27) is closed in the non-actuated state.
12. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that the compensating chamber (17) has a hydraulic fluid outflow line with a pressure-limiting
valve.
13. Fuel injection valve according to one of Claims 10 to 12,
characterized
in that the hydraulic fluid outflow line (22; 28) is arranged in the compensating chamber
(17) at that point which is highest when the fuel injection valve (1) is in the installed
position.
14. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 12,
characterized
in that the compensating chamber (17) is filled with fuel.
15. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 12,
characterized
in that the compensating chamber (17) is connected via the hydraulic fluid inflow line (25)
to an oil circuit of the internal combustion engine.
1. Soupape d'injection de carburant (1), en particulier soupape d'injection pour installations
d'injection de carburant de moteurs à combustion interne, comprenant un actionneur
piézoélectrique ou magnétostrictif (11), qui, par le biais d'un pointeau de soupape
(2), actionne un corps de fermeture de soupape (3) disposé sur le pointeau de soupape
(2), lequel corps de fermeture de soupape coopère avec une surface de siège de soupape
(6) pour réaliser un siège d'étanchéité (7), comprenant une chambre de compensation
hydraulique (17) avec laquelle coopère un piston de compression (15) et qui est remplie
de fluide hydraulique par le biais d'une amenée de fluide hydraulique (19 ; 25), l'actionneur
(11) étant disposé entre le piston de compression (15) et le pointeau de soupape (2)
et étant déplaçable dans l'axe du pointeau de soupape (2) et du piston de compression
(15), le fluide hydraulique étant acheminé à une plus haute pression que la pression
du carburant du côté de l'actionneur (11) du piston de compression (15),
caractérisée en ce
qu'un ressort de chambre (18) est disposé du côté de la chambre de compensation (17)
du piston de compression (15) et exerce sur le piston de compression (15) une force
de précontrainte qui repousse le piston de compression (15) hors de la chambre de
compensation (17).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le ressort de chambre est un ressort à membrane.
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le ressort de chambre est un ressort Belleville.
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le ressort de chambre (18) est un ressort à boudin.
5. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisée en ce que
l'amenée de fluide hydraulique (19) présente un étranglement d'amenée (20) qui ne
laisse passer qu'une faible partie du volume de la chambre de compensation (17) pendant
l'actionnement de l'actionneur (11).
6. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
l'amenée de fluide hydraulique présente un clapet anti-retour.
7. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que
l'amenée de fluide hydraulique (19) présente une soupape d'amenée (26) commandable.
8. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
la soupape d'amenée commandable (26) est fermée dans l'état non commandé.
9. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
la chambre de compensation (17) présente une sortie de fluide hydraulique (22) avec
un étranglement de sortie (21).
10. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
la chambre de compensation (17) présente une sortie de fluide hydraulique (28) avec
une soupape de sortie commandable (27).
11. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 10,
caractérisée en ce que
la soupape de sortie commandable (27) est fermée dans l'état non commandé.
12. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce que
la chambre de compensation (17) présente une sortie de fluide hydraulique avec une
soupape de limitation de la pression.
13. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 10 à 12,
caractérisée en ce que
la sortie de fluide hydraulique (22 ; 28) est disposée dans la chambre de compensation
(17) à l'emplacement le plus haut dans la position de montage de la soupape d'injection
de carburant (1).
14. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que
la chambre de compensation (17) est remplie de carburant.
15. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 12,
caractérisée en ce que
la chambre de compensation (17) est connectée par le biais de l'amenée de fluide hydraulique
(25) à un circuit d'huile du moteur à combustion interne.

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