[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Standzeiterfassungsvorrichtung für einen
Filter einer Dunstabzugshaube welcher mit allen Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs
1 Volumenstrom erzeugt.
[0002] Eine derartige Schaltungsanordnung zur Steuerung einer Dunstabzugshaube ist bekannt
aus der OS 28 16 406, wobei ein variabler Oszillator vorgesehen ist, welcher von einem
Signal angesteuert wird, das für die Drehzahl des Elektromotors repräsentativ ist,
und hiernach ein Ausgangssignal mit einer drehzahlabhängigen Frequenz erzeugt, und
wobei ein Zähler mit dem Ausgangssignal des variablen Oszillators beaufschlagt ist
und ein Ausgangssignal bei einer Zählung erzeugt, welche der Sättigung des Filters
entspricht.
[0003] Aus der
DE 7813240 U ist eine Dunstabzugshaube bekannt, die einen von wenigstens einem Schalter gesteuerte
Luftfördereinrichtung hat, welcher ein Fettfilter mit einer dessen Verschmutzungsgrad
anzeigenden Anzeigevorrichtung vorgeschaltet ist. Die Anzeigevorrichtung hat hierfür
ein Zählwerk, welches bei Betätigung einer Einschalttaste der Luftfördereinrichtung
weiterschaltet und bei einem vorausbestimmten Zählerstand eine Farbmarkierung in einem
Anzeigefenster sichtbar werden läßt.
[0004] Nachteilig an dieser Anordnung ist, dass weder die Dauer der Einschaltung noch die
Leistungsstufe, in der die Luftfördereinrichtung gegenwärtig betrieben wird, bei der
Ermittlung des Verschmutzungsgrads des Filters berücksichtigt wird, so dass nur eine
sehr vage Erfassung der Standzeit des Filters möglich ist.
[0005] Die
DE 2852472 zeigt eine Vorrichtung zum Erfassen des Verschmutzungsgrads eines Luftfilters einer
Dunstabzugshaube, bei der der elektrische Antriebsstrom für das Gebläse in eine proportionale
Wärmemenge umgewandelt und mit dieser Wärmemenge eine Flüssigkeit verdampft wird,
wobei die Flüssigkeitspegeldifferenz in Bezug auf einen Anfangspegel als Maß für den
Verschmutzungsgrad dient.
[0006] Diese Vorrichtung ist in der Lage, den Verschmutzungsgrad des Filters relativ genau
zu erfassen. Jedoch ist nachteilig, dass zunächst eine gewisse Wärmemenge erzeugt
werden muß, die eine Flüssigkeit verdampft, wobei die verdampfte Flüssigkeit beim
Filterwechsel zusätzlich aufgefüllt werden muß, was den Wartungsaufwand erhöht.
[0007] Die
EP 094360 zeigt eine Anzeigeeinrichtung in einem Luftfilter mit einem von einem Elektromotor
angetriebenen Ventilator, der mit unterschiedlicher Kapazität betrieben werden kann.
Um den Verschmutzungsgrad des Filters, der proportional zu dieser Kapazität des Ventilators
ist, anzuzeigen, ist im Stromkreis des Elektromotors ein Widerstand angeordnet, der
eine Spannung liefert, die eine Stromzufuhr in einem Stromkreis einer Elektrolysezelle
mit einem höheren Spannungsabfall beim Entladen als beim Laden liefert.
[0008] Mit dieser Anordnung kann ebenso ein relativ genauer Verschmutzungsgrad des Filters
ermittelt werden, jedoch ist die Anordnung sehr aufwendig aufgebaut, da eine Elektrolysezelle
ein Widerstand usw. erforderlich ist.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Standzeiterfassungsvorrichtung für
einen Filter insbesondere für eine Dunstabzugshaube mit einer Luftfördereinrichtung
zur Verfügung zu stellen, die mit einfachen Mitteln den Verschmutzungsgrad des Filters
genau erfassen kann.
[0010] Diese Aufgabe wird mit einer Standzeiterfassungsvorrichtung mit den Merkmalen des
Patentanspruchs 1 gelöst.
[0011] Indem die Standzeiterfassungsvorrichtung für einen Filter insbesondere für eine Dunstabzugshaube
mit einer Luftfördereinrichtung mit variablem Volumenstrom eine Zähleinrichtung mit
variabler Zählgeschwindigkeit hat, und die Zählgeschwindigkeit eine Funktion des Volumenstroms
der Luftfördereinrichtung ist, kann die Standzeit des Filters mit einfachen Mitteln
integriert bzw. aufsummiert werden. Hierdurch wird der Zeitpunkt der Sättigung des
Filters in Abhängigkeit des gegenwärtigen Volumenstroms und der Einschaltdauer genau
ermittelt. Weiterhin wird eine bedarfsgerechte Verbrauchsanzeige des Filters erreicht,
wobei im allgemeinen der Wechselrhythmus des Filters verlängert werden kann. Die Umsetzung
der Standzeiterfassungsvorrichtung kann durch Integration von Zusatzfunktionen in
vorhandenen Steuerungseinrichtungen auf einfache und kostengünstige Weise bewerkstelligt
werden. Zudem umfasst bei der erfindungsgemäßen Standzeiterfassung eine Steuerungseinrichtung
die Zähleinrichtung und die Steuerungseinrichtung ist mit Eingabetasten der Dunstabzugshaube
elektrisch verbunden.
[0012] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Standzeiterfassungsvorrichtung ist die Zählgeschwindigkeit
der Zähleinrichtung direkt proportional zum Volumenstrom, wobei die Zählgeschwindigkeit
mit ansteigendem Volumenstrom ansteigt und mit abfallendem Volumenstrom abfällt. Hierdurch
wird eine exakte Verbrauchsanzeige des Filters in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz durch
den Filter erzielt.
[0013] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Standzeiterfassungsvorrichtung ist die Zählgeschwindigkeit
der Zähleinrichtung direkt proportional zum Volumenstrom, wobei die Zählgeschwindigkeit
mit ansteigendem Volumenstrom ansteigt und mit abfallendem Volumenstrom abfällt. Hierdurch
wird eine exakte Verbrauchsanzeige des Filters in Abhängigkeit vom Luftdurchsatz durch
den Filter erzielt.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Standzeiterfassungsvorrichtung
erzeugt die Zähleinrichtung bei Erreichen eines vorbestimmten Zählwerts ein Signal
für das Ende der Standzeit des Filters, wobei das Signal ein optisches und/oder ein
akustisches Signal sein kann.
[0015] Mit dieser Anordnung kann eine Standzeiterfassungsvorrichtung zur Verfügung gestellt
werden, bei der die Luftfördereinrichtung nicht stufenlos, sondern in Leistungsstufen
betrieben wird.
[0016] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
des Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung.
[0017] Die Figur zeigt eine Standzeiterfassungsvorrichtung für einen Filter in einer Dunstabzugshaube.
[0018] Gemäß der Figur hat eine Dunstabzugshaube 1 ein Gehäuse 2, in welchem eine Luftfördereinrichtung
3 angeordnet ist. In einer Ansaugöffnung 4 des Gehäuses 2 ist ein Filter 5 vorgesehen,
der die mittels der Luftfördereinrichtung 3 über den Filter 5 abgesaugte Luft von
Partikeln, Fett und/oder Geruchsstoffe reinigt. Als Filter 5 kann ein Fettfilter beispielsweise
aus Streckmetall oder Fließ oder Papier und/oder ein Aktivkohlefilter od. dgl. vorgesehen
sein.
[0019] Die Luftfördereinrichtung 3 wird über Eingabetasten 6 eingeschaltet und gesteuert,
wobei durch Betätigung unterschiedlicher Tasten unterschiedliche Leistungsstufen bzw.
Volumenströme geschaltet werden können. Bevorzugt werden drei Leistungsstufen, eine
kleine Leistungsstufe, eine mittlere Leistungsstufe und eine große Leistungsstufe
vorgesehen.
[0020] Mit den Eingabetasten 6 ist eine Steuerungseinrichtung 7 elektrisch verbunden, die
eine Zähleinrichtung 8 und ein Zeitglied 9 umfaßt. Mit der Steuerungseinrichtung 7
ist eine optische Anzeigeeinrichtung 10 und ein Summer 11, der auch als Lautsprecher
ausgebildet sein kann, elektrisch verbunden.
[0021] Wenn die Luftfördereinrichtung 3 beispielsweise in der kleinen Leistungsstufe über
die Eingabetasten 6 betrieben wird, erhöht sich nach Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalls
Δt1 die Zähleinrichtung um den Betrag 1. Wird die Luftfördereinrichtung 3 in der mittleren
Stufe betrieben, so erhöht sich nach Ablauf eines Zeitintervalls Δt2 die Zähleinrichtung
um 1. Wird die Luftfördereinrichtung 3 in der großen Leistungsstufe betrieben, so
erhöht sich die Zähleinrichtung 8 nach Ablauf eines Zeitintervalls Δt3 um 1. Die Zeitintervalle
Δt1, Δt2 und Δt3 sind dabei so bestimmt, dass nach Durchströmen einer vorbestimmten
Luftmenge durch den Filter 5 in Abhängigkeit der gewählten Leistungsstufe der Luftfördereinrichtung
3 die Zähleinrichtung um eine Einheit erhöht wird. Dabei verhalten sich die Zeitintervalle
Δt1 bis Δt3 wie Δt1 > Δt2 > Δt3.
[0022] Auf diese Weise ist die Zählgeschwindigkeit der Zähleinrichtung eine Funktion des
Volumenstroms der Luftfördereinrichtung 3 derart, dass die Zählgeschwindigkeit der
Zähleinrichtung direkt proportional zum Volumenstrom ist, wobei die Zählgeschwindigkeit
mit ansteigendem Volumenstrom ansteigt und mit abfallendem Volumenstrom abfällt.
[0023] Hat die Zähleinrichtung 8 einen vorbestimmten Zählwert erreicht, so wird ein Signal
für das Ende der Standzeit des Filters 5 an die optische Anzeigeeinrichtung 10 und/oder
den Summer 11 gegeben. Nach Auswechseln des Filters kann die Zähleinrichtung über
einen Schalter (nicht dargestellt) zurückgesetzt werden, der bevorzugt im Innenbereich
des Gehäuses 2 angeordnet ist.
[0024] Anstatt - wie vorstehend beschrieben - die Luftfördereinrichtung 3 in unterschiedlichen
Leistungsstufen zu betreiben, kann die Luftfördereinrichtung auch stufenlos von einer
minimalen bis zu einer maximalen Leistungsstufe beispielsweise über einen Schieberegler
eingestellt werden. Die Geschwindigkeit der Zähleinrichtung wird dann proportional
zum gegenwärtig eingestellten Volumenstrom der Luftfördereinrichtung gesteuert.
1. Standzeiterfassungsvorrichtung für einen Filter (5), insbesondere für eine Dunstabzugshaube
(1) mit einer Luftfördereinrichtung (3) mit variablem Volumenstrom, wobei die Standzeiterfassungsvorrichtung
eine Zähleinrichtung (8) mit variabler Zählgeschwindigkeit aufweist, wobei die Zählgeschwindigkeit
eine Funktion des Volumenstroms der Luftfördereinrichtung (3) ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungseinrichtung (7) die Zähleinrichtung (8) umfasst und die Steuerungseinrichtung
(7) mit Eingabetasten (6) der Dunstabzugshaube (1) elektrisch verbunden ist.
2. Standzeiterfassungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählgeschwindigkeit der Zähleinrichtung (8) direkt proportional zum Volumenstrom
der Luftfördereinrichtung (3) ist, wobei die Zählgeschwindigkeit mit ansteigendem
Volumenstrom ansteigt und abfallendem Volumenstrom abfällt.
3. Standzeiterfassungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähleinrichtung (8) bei Erreichen eines vorbestimmten Zählwerts der Zähleinrichtung
(8) ein Signal für das Ende der Standzeit des Filters (5) erzeugt.
4. Standzeiterfassungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Signal ein optisches Signal und/oder ein akustisches Signal ist.
5. Standzeiterfassungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftfördereinrichtung (3) in verschiedenen Leistungsstufen betreibbar ist, und
dass jeder Leistungsstufe eine vorbestimmte Zählgeschwindigkeit zugeordnet ist.
1. Service life detecting device for a filter (5), particularly for a fume extractor
hood (1) with an air conveying device (3) with a variable volume flow, wherein the
service life detection device comprises a counting device (8) with variable counting
speed, wherein the counting speed is a function of the volume flow of the air conveying
device (3), characterised in that a control device (7) comprises the counting device (8) and the control device (7)
is electrically connected with input buttons (6) of the fume extractor hood (1).
2. Service life detecting device according to claim 1, characterised in that the counting speed of the counting device (8) is directly proportional to the volume
flow of the air conveying device (3), wherein the counting speed increases with increasing
volume flow and increases with decreasing volume flow.
3. Service life detecting device according to claim 1 or 2, characterised in that the counting device (8) on reaching a predetermined count value of the counting device
(8) generates a signal for the end of the service life of the filter (5).
4. Service life detecting device according to claim 3, characterised in that the signal is an optical signal and/or an acoustic signal.
5. Service life detecting device according to one of the preceding claims 1 to 4, characterised in that the air conveying device (3) is operable in different power steps and that a predetermined
count speed is associated with each power step.
1. Dispositif d'enregistrement de la durée d'utilisation pour un filtre (5), en particulier
pour une hotte aspirante (1) avec un dispositif de transport d'air (3) avec flux volumique
variable, le dispositif d'enregistrement de durée d'utilisation présentant un dispositif
de comptage (8) avec vitesse de comptage variable, la vitesse de comptage étant une
fonction du flux volumique du dispositif de transport d'air (3), caractérisé en ce qu'un dispositif de commande (7) comprend le dispositif de comptage (8) et le dispositif
de commande (7) est relié électriquement à des touches d'entrée (6) de la hotte aspirante
(1).
2. Dispositif d'enregistrement de durée d'utilisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la vitesse de comptage du dispositif de comptage (8) est directement proportionnelle
au flux volumique du dispositif de transport d'air (3), la vitesse de comptage augmentant
avec l'accroissement du flux volumique et diminuant avec la chute du flux volumique.
3. Dispositif d'enregistrement de durée d'utilisation selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que le dispositif de comptage (8) génère un signal pour la fin de la durée d'utilisation
du filtre (5) lorsqu'une valeur de comptage prédéfinie du dispositif de comptage (8)
est atteinte.
4. Dispositif d'enregistrement de durée d'utilisation selon la revendication 3, caractérisé en ce que le signal est un signal optique et/ou un signal sonore.
5. Dispositif d'enregistrement de durée d'utilisation selon l'une quelconque des revendications
1 à 4, caractérisé en ce que le dispositif de transport d'air (3) peut être exploité à différents niveaux de puissance,
et en ce qu'une vitesse de comptage prédéfinie est attribuée à chaque niveau de puissance.