[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der elektronischen Reproduktionstechnik
und betrifft eine Vorrichtung zur Fokuseinstellung der Belichtungsköpfe in einem Belichter
zur Aufzeichnung von Druckvorlagen auf Druckplatten.
[0002] In der Reproduktionstechnik werden Druckvorlagen für Druckseiten erzeugt, die alle
zu druckenden Elemente wie Texte, Grafiken und Bilder enthalten. Für den farbigen
Druck wird für jede Druckfarbe eine separate Druckvorlage erzeugt, die alle Elemente
enthält, die in der jeweiligen Farbe gedruckt werden. Für den Vierfarbdruck sind das
die Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK). Die nach Druckfarben separierten
Druckvorlagen werden auch Farbauszüge genannt. Die Druckvorlagen werden in der Regel
gerastert und mit einem Belichter auf Filme belichtet, mit denen dann Druckplatten
für das Drucken hoher Auflagen hergestellt werden. Alternativ können die Druckvorlagen
in speziellen Belichtungsgeräten auch gleich auf Druckplatten belichtet werden oder
sie werden direkt als digitale Daten an eine digitale Druckmaschine übergeben. Dort
werden die Druckvorlagendaten dann beispielsweise mit einer in die Druckmaschine integrierten
Belichtungseinheit auf Druckplatten belichtet, bevor unmittelbar anschließend der
Auflagendruck beginnt.
[0003] Nach dem heutigen Stand der Technik werden die Druckvorlagen elektronisch reproduziert.
Dabei werden Bilder in einem Farbscanner gescannt und in Form von digitalen Daten
gespeichert. Texte werden mit Textverarbeitungsprogrammen erzeugt und Grafiken mit
Zeichenprogrammen. Mit einem Layoutprogramm werden die Bild-, Text- und Grafik-Elemente
zu einer Druckseite zusammengestellt. Die Daten mehrerer Druckseiten werden mit den
Daten weiterer Elemente, wie Passkreuzen, Schnittmarken und Falzmarken sowie Druckkontrollfeldern,
zu Drückvorlagen für einen Druckbogen zusammengefasst. Als Datenformate zur Beschreibung
der Druckvorlagen werden heute weitgehend die Seitenbeschreibungssprachen Postscript
und PDF (Portable Document Format) verwendet. Die Postscript- bzw. PDF-Daten werden
vor der Aufzeichnung der Druckvorlagen in einem Raster-Image-Prozessor (RIP) in die
gerasterten Farbauszüge CMYK umgerechnet.
[0004] In den Aufzeichnungsgeräten, die zur Belichtung von Druckvorlagen und Druckformen
eingesetzt werden, wird beispielsweise ein Laserstrahl von einer Laserdiode erzeugt,
durch optische Mittel geformt und auf das Aufzeichnungsmaterial fokussiert und mittels
eines Ablenksystems punkt- und linienweise über das Aufzeichnungsmaterial abgelenkt.
Es gibt auch Aufzeichnungsgeräte, die zur Erhöhung der Belichtungsgeschwindigkeit
ein oder mehrere Bündel von Laserstrahlen erzeugen, z.B. mit einem bzw. mehreren Laserdiodenarrays,
und mit jedem Überstreichen des Aufzeichnungsmaterials mehrere Bildlinien der Druckform
gleichzeitig belichten. Das Aufzeichnungsmaterial kann sich auf einer Trommel befinden
(Außentrommelbelichter), in einer zylindrischen Mulde (Innentrommelbelichter) oder
auf einer ebenen Fläche (Flachbettbelichter). Bei einem Außentrommelbelichter wird
das zu belichtende Material in Form von Filmen oder Druckplatten auf eine drehbar
gelagerte Trommel montiert. Während die Trommel rotiert, wird ein Belichtungskopf
in einem relativ kurzen Abstand axial an der Trommel entlang bewegt. Der Belichtungskopf
fokussiert einen oder mehrere Laserstrahlen auf die Trommeloberfläche, die die Trommeloberfläche
in Form einer engen Schraubenlinie überstreichen.
[0005] Der Tiefenschärfebereich eines Laserstrahls in einem Außentrommelbelichter für Druckplatten
beträgt etwa 0,1 mm. Da die Druckplatten unterschiedliche Plattendicken haben können,
etwa im Bereich von 0,1 bis 0,3 mm, ist eine Einrichtung erforderlich, mit der der
Fokus der Laserstrahlen zur Dicke der Druckplatten passend eingestellt werden kann.
[0006] Die
EP-A-0996277 offenbart eine Vorrichtung zur Fokuseinstellung von mehreren Belichtungsköpfen aufein
Aufzeichnungsmaterial in einem Belichter zur Aufzeichnung von Druckvorlagen gemäß
dem Anspruch 1 mit einer Belichtungstrommel zur Aufnahme des Belichtungsmaterials
und einem Belichtungskopfträger, bestehend aus einer Trügerplatte zur Aufnahme der
Belichtungsköpfe und einer Trägerbasis.
[0007] In der
EP 996277 A2 wird eine Vorrichtung zur Einstellung der Position eines Druckformzylinders einer
Druckmaschine in Bezug auf einen Abtastkopf vorgeschlagen. Die Positionierung wird
durch eine Schwenkbewegung des Druckformzylinders um eine Achse erreicht, die senkrecht
zu seiner Längsachse liegt. Die Vorrichtung ist bei der Anwendung innerhalb einer
Druckmaschine eine Lösung, da der Druckformzylinder für eine Schrägregistereinstellung
sowieso schwenkbar gelagert ist und diese Einrichtung für die Positionierung in Bezug
auf den Abtastkopf mitbenutzt werden kann.
[0008] In der
EP 0 164 764 A2 wird ein Gravierkopf in einer Graviermaschine für Tiefdruckzylinder beschrieben,
der auf einer Blattfeder beweglich gelagert ist. Zum Gravieren ist der Gravierkopf
mittels einer Kippbewegung an den Tiefdruckzylinder anstellbar und wegschwenkbar gelagert.
[0009] Bekannte Einrichtungen, mit denen die optische Abbildung der Laserstrahlen in einem
Außentrommelbelichter verstellt wird oder mit denen der Belichtungskopf, der die Laserstrahlen
erzeugt, radial zur Belichtungstrommel hin bzw. von ihr weg verschoben wird, sind
konstruktiv aufwendig und mit hohen Kosten verbunden. Das gilt besonders, wenn die
Druckplatte mit vielen Laserstrahlen oder mit mehreren Belichtungsköpfen gleichzeitig
belichtet werden soll.
[0010] Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine kostengünstige, einfach
zu realisierende und zuverlässige Vorrichtung in einem Belichter zur Aufzeichnung
von Druckvorlagen auf Druckplatten anzugeben, mit der die Fokuseinstellung der Laserstrahlen
von mehreren Belichtungsköpfen gleichzeitig vorgenommen werden kann. Die Aufgabe wird
durch eine Einrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0011] Die Erfindung wird anhand der Figuren näher beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- den Aufbau eines Außentrommelbelichters,
- Fig. 2
- eine Kippvorrichtung für einen Belichtungskopfträger,
- Fig. 3
- einen Kippantrieb mit einer Exzenterwelle,
- Fig. 4
- einen Kippantrieb mit einem Kipphebel, und
- Fig. 5
- ein Scharnier mit einem Federblech.
[0012] Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau eines Außentrommelbelichters. Eine Belichtungstrommel
1 ist drehbar gelagert und kann mit einem nicht gezeigten Rotationsantrieb in Richtung
des Rotationspfeils 2 in eine gleichmäßige Rotationsbewegung versetzt werden. Auf
die Belichtungstrommel 1 ist eine unbelichtete, rechteckige Druckplatte 3 gespannt.
Die Druckplatte 3 wird so aufgespannt, dass ihre Vorderkante 4 Anlagestifte 8 berührt,
die mit der Belichtungstrommel 1 fest verbunden sind und über die Oberfläche der Belichtungstrommel
1 hinausragen. Eine Klemmleiste 9 drückt die Vorderkante 4 außerdem fest auf die Oberfläche
der Belichtungstrommel 1 und fixiert dadurch die Vorderkante 4 der Druckplatte 3.
Die Druckplatte 3 wird flächig mittels einer in Fig. 2 nicht gezeigten Vakuumeinrichtung,
die die Druckplatte 3 durch Löcher in der Trommeloberfläche ansaugt, auf der Trommeloberfläche
gehalten, damit die Druckplatte 3 nicht durch die Fliehkräfte bei der Rotation abgelöst
wird. Zusätzlich wird die Hinterkante 7 der Druckplatte 3 mit Begrenzungsstücken 10
am Abheben von der Belichtungstrommel 1 gehindert.
[0013] Mehrere Belichtungsköpfe 11, die auf einem gemeinsamen Belichtungskopfträger 16 angeordnet
sind, werden in einem relativ kurzen Abstand axial an der Belichtungstrommel 1 entlang
bewegt, während die Belichtungstrommel 1 rotiert. Jeder Belichtungskopf 11 fokussiert
einen oder mehrere Laserstrahlen 12 auf die Trommeloberfläche, die die Trommeloberfläche
in Form von engen Schraubenlinien überstreichen. Auf diese Weise werden bei jeder
Trommelumdrehung eine bzw. mehrere Gruppen von Bildlinien in der Umfangsrichtung x
auf das Aufzeichnungsmaterial belichtet. Der Belichtungskopfträger 16 wird in der
Vorschubrichtung y mittels einer Vorschubspindel 13 bewegt, mit der er formschlüssig
verbunden ist und die mit einem Vorschubantrieb 14 in Drehbewegung versetzt wird.
[0014] Durch die Verwendung mehrerer Belichtungsköpfe 11 wird die Produktivität erhöht,
d.h. eine Druckplatte 3 kann in kürzerer Zeit belichtet werden. Fig. 1 zeigt als Beispiel
einen Belichter mit zwei Belichtungsköpfen 11, die in axialer Richtung im Abstand
A angeordnet sind und jeweils ein Bündel von Laserstrahlen 12 auf die Druckplatte
3 fokussieren. Die Druckvorlage 15 wird dadurch gleichzeitig mit zwei Gruppen von
Schraubenlinien belichtet, die im axialen Abstand A die Trommeloberfläche überstreichen.
[0015] Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Fokuseinstellung der Belichtungsköpfe
11 in einer perspektivischen Ansicht. Der Belichtungskopfträger 16 besteht aus zwei
Teilen, einer Trägerplatte 20, auf der die Belichtungsköpfe 11 montiert sind, und
einer Trägerbasis 21, die auf Führungsschienen 22 läuft und mittels der Vorschubspindel
13 zusammen mit der Trägerplatte 20 in y-Richtung axial an der Belichtungstrommel
1 entlang bewegt wird. Die Trägerplatte 20 und die Trägerbasis 21 sind an der der
Belichtungstrommel 1 zugewandten Seite durch ein Scharnier 23 verbunden, dessen Drehachse
sich in y-Richtung erstreckt. Das Scharnier 23 ermöglicht eine Kippbewegung der Trägerplatte
20 um die Drehachse des Scharniers 23, wodurch die auf der Trägerplatte 20 montierten
Belichtungsköpfe 11 in Richtung des Pfeils 24 auf die Belichtungstrommel 1 zu bzw.
von der Belichtungstrommel 1 weg bewegt werden. Die Kippbewegung der Trägerplatte
20 wird beispielsweise mit einem Antrieb ausgeführt, der die hintere, der Belichtungstrommel
1 abgewandte Rückseite der Trägerplatte 20 in Richtung des Pfeils 25 hebt bzw. senkt.
Durch die Kippbewegung wird der Fokus der Laserstrahlen 12 für alle Belichtungsköpfe
11 gemeinsam vor Beginn der Belichtung auf die jeweilige Dicke der zu belichtenden
Druckplatte 3 optimal eingestellt.
[0016] Als Antrieb für die Kippbewegung können verschiedene Konstruktionen verwendet werden.
Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform für den Antrieb. Eine Exzenterwelle 26
ist über Tragarme 27 mit der Rückseite der Trägerplatte 20 verbunden. Die Exzenterwelle
26 ist in den Tragarmen 27 drehbar gelagert. Die Exzenterwelle 26 hat an beiden Enden
je einen exzentrisch angeordneten Zapfen 28, der jeweils eine Rolle 29 trägt, die
auf der Trägerbasis 21 abrollt. Fig. 3a und Fig. 3b zeigen dies für ein Ende der Exzenterwelle
in einer vergrößerten Ansicht. Wenn die Exzenterwelle 26 um einen bestimmten Winkel
gedreht wird, wird sie von den exzentrischen Zapfen 28 gehoben bzw. gesenkt. Damit
werden auch die Tragarme 27 gehoben bzw. gesenkt, wodurch die Trägerplatte 20 um die
Achse des Scharniers 23 gekippt wird. Fig. 3a zeigt die Exzenterwelle 26 in ihrer
niedrigsten Stellung, und Fig. 3b zeigt sie in ihrer höchsten Stellung. Der Höhenunterschied
H wird so bemessen, dass die Belichtungsköpfe 11 unter Berücksichtigung der Hebellängen
zu beiden Seiten der Achse des Scharniers 23 in einem ausreichend großen Bereich radial
zur Belichtungstrommel 1 verstellt werden können.
[0017] Der Drehantrieb für die Exzenterwelle 26 erfolgt zum Beispiel mit einem Schrittmotor
30 über einen Zahnriemen 31 (Fig. 2). Zweckmäßigerweise ist die Exzenterwelle 26 auch
noch mit einer in Fig. 2 nicht gezeigten Einrichtung zur Ermittlung einer Nullwinkellage
der Exzenterwelle 26 verbunden, die beispielsweise aus einer mit einem Schlitz versehenen
Scheibe und einer Lichtschranke bestehen kann. Der Nullwinkeldetektor kann so justiert
werden, dass sich die Belichtungsköpfe 11 bei der Nullwinkellage der Exzenterwelle
26 in einer Mittenstellung des radialen Zustellbereichs befinden. Der benötigte radiale
Zustellbereich beträgt zum Beispiel 0,5 mm, und die Zustellung der Belichtungsköpfe
11 muss reproduzierbar in sehr kleinen Schritten erfolgen. Durch Drehen der Exzenterwelle
26 um eine bestimmte Zahl von Taktschritten des Schrittmotors 30 werden dann je nach
der Drehrichtung die Belichtungsköpfe 11 um eine genau definierte Strecke auf die
Belichtungstrommel 1 zu bzw. von ihr weg bewegt. Die benötigte Zahl von Taktschritten
kann aus den Hebelverhältnissen des Kippantriebs zuvor berechnet werden. Alternativ
kann die radiale Zustellung in Abhängigkeit von der Zahl der Taktschritte einmalig
gemessen werden und in einem Tabellenspeicher des Belichters abgelegt werden, von
wo sie später beim Betrieb des Belichters als Einstellwerte zur Verfügung gestellt
werden. Damit sind zugleich alle mechanischen Toleranzen des Kippantriebs mit erfasst
und berücksichtigt. Wegen der Kippbewegung um die Achse des Scharniers 23 bewegen
sich die Belichtungsköpfe 11 nicht auf einer geraden Linie radial zur Belichtungstrommel
1 sondern auf einem Kreisbogenstück. Dadurch verschieben sich die Punkte, bei denen
die Laserstrahlen 12 auf die Druckplatte 3 treffen, etwas in Umfangsrichtung der Belichtungstrommel
1. Diese Verschiebung kann aber durch eine entsprechende Verschiebung der Zeittakte,
bei denen die Belichtung der Bildlinien beginnt, kompensiert werden, so dass für jede
mögliche radiale Zustellung der Belichtungsköpfe 11 die Belichtung der Druckvorlagen
immer im gleichen Abstand von der Vorderkante 4 der Druckplatte 3 beginnt.
[0018] Fig. 4 zeigt eine alternative Ausführungsform für einen Kippantrieb. Auf der Trägerbasis
21 ist ein Schrittmotor 40 montiert, der eine Zugspindel 41 drehbar antreibt. In die
Zugspindel 41 greift ein Mutternsegment 42 formschlüssig ein, so dass das Mutternsegment
42 beim Drehen der Zugspindel 41 horizontal hin- und herbewegt werden kann. Am Mutternsegment
42 ist eine Rolle 43 befestigt, die bei der horizontalen Bewegung des Mutternsegments
42 auf der Trägerbasis 21 abrollt. Außerdem ist am Mutternsegment 42 ein Kipphebel
44 drehbar angebracht, dessen anderes Ende drehbar mit der Rückseite der Trägerplatte
20 verbunden ist. Die Länge des Kipphebels 44 ist so bemessen, dass die horizontale
Bewegung des Mutternsegments 42 in eine vertikale Bewegung der Rückseite der Trägerplatte
20 umgesetzt wird.
[0019] Fig. 5 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform für das Scharnier 23 in einer vergrößerten
Querschnittansicht auf die Stirnseite des Belichtungskopfträgers 16. Die Trägerplatte
20 und die Trägerbasis 21 sind an ihrer der Belichtungstrommel 1 zugewandten Seite
durch einen schmalen Spalt 50 getrennt. Über den Spalt 50 ist ein Federblech 51 gelegt,
das an der Trägerplatte 20 und an der Trägerbasis 21 mittels zweier Klemmschienen
52 und Schrauben fest angeklemmt wird. Bei der Kippbewegung der Trägerplatte 20 in
Richtung des Pfeils 53 wird das Federblech 51 im Spalt 50 gebogen. Das Federblech
51 besteht aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus Federstahl. Da der Kippwinkel
nur einen Bruchteil eines Grads beträgt, ist die Biegebeanspruchung sehr gering. Das
Federblech 51 kann so gestaltet werden, dass es sich über die gesamte axiale Länge
des Belichtungskopfträgers 16 erstreckt. Vorteilhafter ist es aber, über die axiale
Länge des Belichtungskopfträgers 16 mehrere Federbleche 51 vorzusehen, um die Funktion
des Scharniers 23 auch dann weiter aufrecht zu erhalten, falls ein Federblech 51 brechen
sollte. Andere konstruktive Gestaltungen des Scharniers 23 sind ebenfalls denkbar.
Wegen der erforderlichen Genauigkeit und Reproduzierbarkeit der radialen Zustellbewegung
der Belichtungsköpfe 11 muss das Scharnier 23 spielfrei arbeiten.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Belichtungstrommel
- 2
- Rotationspfeil
- 3
- Druckplatte
- 4
- Vorderkante
- 7
- Hinterkante
- 8
- Anlagestift
- 9
- Klemmleiste
- 10
- Begrenzungsstück
- 11
- Belichtungskopf
- 12
- Laserstrahl
- 13
- Vorschubspindel
- 14
- Vorschubantrieb
- 15
- Druckvorlage
- 16
- Belichtungskopfträger
- 20
- Trägerplatte
- 21
- Trägerbasis
- 22
- Führungsschiene
- 23
- Scharnier
- 24
- Pfeil
- 25
- Pfeil
- 26
- Exzenterwelle
- 27
- Tragarm
- 28
- Zapfen
- 29
- Rolle
- 30
- Schrittmotor
- 31
- Zahnriemen
- 40
- Schrittmotor
- 41
- Zugspindel
- 42
- Mutternsegment
- 43
- Rolle
- 44
- Kipphebel
- 50
- Spalt
- 51
- Federblech
- 52
- Klemmschiene
- 53
- Pfeil
1. Vorrichtung zur Fokuseinstellung von mehreren Belichtungsköpfen (11) auf ein Aufzeichnungsmaterial
in einem Belichter zur Aufzeichnung von Druckvorlagen (15), mit
- einer Belichtungstrommel (1) zur Aufnahme des Aufzeichnungsmaterials,
- einem Belichtungskopfträger (16), bestehend aus einer Trägerplatte (20) zur Aufnahme
der Belichtungsköpfe (11) und einer Trägerbasis (21),
- einem Scharnier (23), das die Trägerplatte (20) und die Trägerbasis (21) beweglich
verbindet, und
- einem Kippantrieb, mit dem die Trägerplatte (20) gegenüber der Trägerbasis (21)
gekippt wird, so dass die Belichtungsköpfe (11) gemeinsam im wesentlichen radial auf
die Belichtungstrommel (1) zu bewegt oder von der Belichtungstrommel (1) weg bewegt
werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (23) aus mindestens einem Federblech (51) gebildet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scharnier (23) an der der Belichtungstrommel (1) zugewandten Vorderseite des
Belichtungskopfträgers (16) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine drehbar angetriebene Exzenterwelle (26), die über Tragarme (27) mit der Rückseite
der Trägerplatte (20) verbunden ist.
1. A device for setting a focus of several exposure heads (11) on a recording material
in an exposure unit for recording printing originals (15), which comprises:
- an exposure drum (1) for holding the recording material,
- an exposure-head carrier (16), consisting of a carrier plate (20) for holding the
exposure heads (11) and a carrier base (21),
- a hinge (23), connecting the carrier plate (20) and the carrier base (21) such that
they can move, and
- a tilting drive, with which the carrier plate (20) is tilted in relation to the
carrier basis (21) so that the exposure heads (11) can be moved jointly and substantially
radially toward the exposure drum (1) or away from the exposure drum (1).
2. The device according to claim 1, characterized in that the hinge (23) is formed of at least one spring plate (51).
3. The device according to claim 1, characterized in that the hinge (23) is disposed on the front side of the exposure-head carrier (16) facing
the exposure drum (1).
4. The device according to claim 1, characterized by a rotatably driven eccentric shaft (26) connected to the rear side of the carrier
plate (20) through carrier arms (27).
1. Dispositif pour le réglage de focus de plusieurs têtes d'exposition (11) sur un matériel
d'enregistrement dans une unité photo pour l'enregistrement de modèles d'impression
(15), avec
- un tambour d'exposition (1) pour la réception du matériau d'enregistrement
- un support de têtes d'exposition(16) se composant d'une plaque support (20) pour
la réception des têtes d'exposition (11) et une base support (21),
- une charnière (23) qui relie la plaque support (20) et la base support (21) de manière
mobile, et
- un entraînement de bascule permettant le basculement de la plaque support (20) par
rapport à la base support (21) de sorte que les têtes d'exposition (11) sont déplacées
en commun sensiblement radialement en direction du tambour d'exposition (1) ou sont
éloignées du tambour d'exposition (1).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la charnière (23) est formée d'au moins une tôle ressort (51).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la charnière (23) est disposée sur la face avant tournée vers le tambour d'exposition(1),
du support de têtes d'exposition (16).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par un arbre excentrique entraîné en rotation (26) qui est relié par des bras support
s(27) à la face arrière de la plaque support (20).