(19)
(11) EP 1 455 016 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
08.09.2004  Patentblatt  2004/37

(21) Anmeldenummer: 04002210.5

(22) Anmeldetag:  02.02.2004
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E01B 7/12
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IT LI LU MC NL PT RO SE SI SK TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK

(30) Priorität: 06.03.2003 DE 10310043

(71) Anmelder: Schreck-Mieves GmbH
44225 Dortmund (DE)

(72) Erfinder:
  • Scholz, Carsten
    44227 Dortmund (DE)
  • Hassenpflug, Dieter, Dipl.-Ing.
    94143 Grainet (DE)

(74) Vertreter: Gesthuysen, von Rohr & Eggert 
Patentanwälte Postfach 10 13 54
45013 Essen
45013 Essen (DE)

   


(54) Herzstück


(57) Die Erfindung betrifft ein Herzstück (1) für eine Weiche, mit einer federnd beweglichen, zwei Spitzenstücke (3, 4) aufweisenden Herzstückspitze (2). Um ein Herzstück (1) zur Verfügung zu stellen, das einfach und kostengünstig herzustellen ist, geringe Stellkräfte erfordert und bei dem Sicherheitsrisiken auch nach häufigem Stellen nicht auftreten, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Spitzenstücke (3, 4) jeweils aus Zungenschienenprofilen hergestellt sind.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft ein Herzstück für eine Weiche, mit einer federnd beweglichen, zwei Spitzenstücke aufweisende Herzstückspitze.

[0002] Herzstücke der eingangs genannten Art sind bereits aus der DE - U - 66 00 010 oder der DE - U - 66 10 186 bekannt. Bei den bekannten Ausführungen sind die beiden Spitzenstücke der Herzstückspitze als Sonderprofile ausgebildet, die über Schweißverbindungen mit den Anschlußschienen fest verbunden sind. Die Federbeweglichkeit der Herzstückspitze ergibt sich durch entsprechende Federstellen an den Anschlußschienen. An den Federstellen sind die Anschlußschienen eingekerbt, ausgenommen oder in anderer Weise geschwächt.

[0003] Nachteilig bei der bekannten Ausführung ist jedoch, daß sich die Schweißverbindungen zwischen den Spitzenstücken und den Anschlußschienen im bewegten Bereich der Herzstückspitze befinden. Damit unterliegt der Anschlußbereich nicht unerheblichen Belastungen, was die Gefahr eines Bruches in sich birgt und damit ein Sicherheitsrisiko darstellt.

[0004] Ein weiterer Nachteil der bekannten Ausführung liegt darin, daß es sich bei den Spitzenstücken um Sonderprofile handelt, die nicht nur vergleichsweise teuer sind, sondern auch ein relativ hohes Gewicht haben. Aufgrund des hohen Gewichtes sind zum Teil nicht unerhebliche Stellkräfte und dementsprechend dimensionierte Antriebe erforderlich. Bei beengten Einbauverhältnissen kann dies zu nicht unerheblichen Problemen führen.

[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Herzstück der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, das einfach und kostengünstig herzustellen ist, geringe Stellkräfte erfordert und bei dem Sicherheitsrisiken auch nach häufigem Stellen nicht auftreten.

[0006] Die zuvor hergeleitete Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Spitzenstücke jeweils aus Zungenschienenprofilen hergestellt sind. Von besonderem Vorteil ist es in diesem Zusammenhang, daß als Zungenschienenprofile standardisierte Regel-Zungenschienenprofile, insbesondere Mangan-Zungenschienen verwendet werden, wobei die Verbindungsstellen der Spitzenstücke zu den Anschlußschienen außerhalb des federbeweglichen Bereiches vorgesehen sind.

[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung ergeben sich eine Reihe von wesentlichen Vorteilen. Durch die Verwendung von standardisierten Regel-Zungenschienen als Spitzenstücke kann auf einfache und kostengünstige Profile zurückgegriffen werden, die lediglich durch abtragende Bearbeitung zu dem neuen Einsatz als Spitzenstück eines Herzstücks bearbeitet werden müssen. Auf teuere Sonderanfertigungen kann dabei verzichtet werden. Darüber hinaus zeichnen sich Regel-Zungenschienen durch ein verringertes Gewicht gegenüber den sonderangefertigten Spitzenstücken aus, so daß entsprechend geringere Stellkräfte und dementsprechend geringer dimensionierte Antriebe erforderlich sind. Des weiteren können bei Verwendung von Regel-Zungenschienenprofilen die Spitzenstücke relativ lang ausgebildet werden, so daß auch die Federstellen im Bereich der Spitzenstücke vorgesehen und damit die Verbindungsstellen der Spitzenstücke zu den Anschlußschienen außerhalb des federnd beweglichen Bereiches sind. Damit wird die Verbindungsstelle aus dem bewegten Bereich der Herzstückspitze herausverlagert, so daß das Risiko, das sich die Verbindung zwischen den Spitzenstücken und den Anschlußschienen löst oder bricht, verringert ist.

[0008] Die Spitzenstücke können grundsätzlich durch jede mögliche Verbindungsart mit den Anschlußschienen verbindbar sein. Da die Spitzenstücke aufgrund ihrer Beweglichkeit jedoch einem erheblichen Verschleiß unterliegen, bietet es sich an, wenn diese mechanisch lösbar, d. h. ohne stoffschlüssige Verbindung und insbesondere ohne Schweißverbindung, mit den Anschlußschienen verbindbar, insbesondere verschraubbar sind. Besonders günstig in diesem Zusammenhang ist es, daß die Spitzenstücke endseitig jeweils einen entsprechend bearbeiteten schrägen oder S-förmigen Befestigungsbereich mit Schrauböffnungen aufweisen, um mit den in entsprechender Weise bearbeiteten Enden der Anschlußschienen verschraubt zu werden. Diese Art der Ausbildung des Befestigungsbereichs sorgt nicht nur für einen guten Übergang von den Spitzenstücken auf die Anschlußschienen, es läßt sich auch ein schneller Austausch von verschlissenen Spitzenstücken durch neue realisieren.

[0009] Von besonderem Vorteil ist es in diesem Zusammenhang, daß die Dehnungsfuge zwischen den beiden Spitzenstücken am vorderen Ende bzw. der vorderen Spitze der Herzstückspitze vorgesehen ist. Bei dieser Ausgestaltung ist es also so, daß die Dehnungsfuge, die zur Realisierung der relativen Bewegung der beiden Spitzenteile zueinander beim Stellen der Herzstückspitze erforderlich ist, ganz nach vorn an die Herzstückspitze verlegt wird. Hierdurch ergibt sich beim Überfahren des Rades nur noch eine, ohnehin nicht vermeidbare Unstetigkeitsstelle, nämlich direkt am vorderen Ende der Herzstückspitze, wo nun auch die Dehnungsfuge endet. Letztlich wird auf diese Weise ein harmonischer Radüberlauf erzielt.

[0010] In diesem Zusammenhang sollte die Dehnungsfuge als durchgehend geradlinige, durch das vordere Ende führende Fuge zwischen den Spitzenstücken ausgebildet sein. Eine derartige Ausgestaltung läßt sich durch entsprechende Fräsarbeiten ohne weiteres realisieren. Letztlich ergibt sich hierdurch auch, daß beide Spitzenstücke die gleiche Länge haben, was im Stand der Technik bei federnd beweglichen Spitzenstücken nicht der Fall ist.

[0011] Die Kopplung zwischen den beiden Spitzenstücken erfolgt zweckmäßigerweise über eine in vertikaler Richtung wirksame formschlüssige Verbindung, die gleichzeitig eine Bewegung der Spitzenstücke in horizontaler Richtung zuläßt, was beim Verstellen der Herzstückspitze erforderlich ist. Günstigerweise läßt sich die vorgenannte formschlüssige Verbindung durch eine Feder-Nut-Verbindung ausbilden, wobei am Endbereich des einen Spitzenstücks eine Nut vorgesehen ist, während am Endbereich des anderen Spitzenstücks eine dazu korrespondierende Feder vorgesehen ist. Die Nut und die Feder lassen sich durch abtragende Bearbeitung des vorderen Endbereichs der Spitzenstücke ohne weiteres herstellen.

[0012] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1
die Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Herzstück im eingebauten Zustand,
Fig. 2
eine Seitenansicht des Herzstücks aus Fig. 1 in Pfeilrichtung II aus Fig. 1 gesehen, jedoch ohne Stellantrieb,
Fig. 3
eine Querschnittsansicht des Herzstücks aus Fig. 1 entlang der Schnittlinie III - III aus Fig. 1,
Fig. 4
eine Querschnittsansicht des vorderen Endes der Herzstückspitze des erfindungsgemäßen Herzstücks,
Fig. 5
eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Herzstück im nicht eingebauten Zustand,
Fig. 6
eine perspektivische Ansicht des Herzstücks aus Fig. 5,
Fig. 7
eine perspektivische Ansicht des einen Spitzenteils,
Fig. 8
eine perspektivische Ansicht des anderen Spitzenteils,
Fig. 9
eine andere perspektivische Ansicht des Spitzenteils aus Fig. 7,
Fig. 10
eine andere perspektivische Ansicht des Spitzenteils aus Fig. 8,
Fig. 11
eine Seitenansicht eines Spitzenteils mit einem S-förmigen Befestigungsbereich und
Fig. 12
die Draufsicht auf das Spitzenteil aus Fig. 11.


[0013] In den einzelnen Figuren ist ein Herzstück 1 bzw. sind Bauteile dieses Herzstücks 1 dargestellt. Das Herzstück 1 ist Teil einer nicht näher dargestellten Weiche. Das Herzstück 1 weist eine Herzstückspitze 2 mit zwei federnd beweglichen Spitzenstücken 3, 4 auf. Die Herzstückspitze 2 ist vorliegend zwischen zwei Flügelschienen 5, 6 angeordnet. Die Flügelschienen 5, 6 sind über Rippen- oder Bodenplatten mit Untergrund verankert.

[0014] Bei den dargestellten Ausführungsformen ist nun vorgesehen, daß die Spitzenstücke 3, 4 jeweils aus Zungenschienenprofilen, nämlich standardisierten Regel-Zungenschienenprofilen, insbesondere von Mangan-Zungenschienen hergestellt worden ist, und zwar durch abtragende Bearbeitung. Endseitig zumindest teilweise bearbeitete Zungenschienenprofile, aus denen letztlich die Spitzenstücke 3, 4 hergestellt werden, sind in den Fig. 7 bis 12 dargestellt.

[0015] Aus Fig. 1 ergibt sich, daß die Anschlußschienen 7, 8 mit den Spitzenstücken 3, 4 fest verbunden sind. Bei der dargestellten Ausführungsform ist als Verbindung jeweils eine Schweißverbindung vorgesehen. Die Spitzenstücke 3, 4 weisen unmittelbar im Anschluß an die Anschlußschienen 7, 8 jeweils einen Schienenfuß mit äußeren Flanken 9, 10 auf. Nach einem kurzen Übergangsbereich sind die Spitzenstücke 3, 4 im wesentlichen über die gesamte Restlänge flankenlos. Lediglich im Bereich des Anschlusses des Stellantriebes kann abschnittsweise ein Flankenstück kurzer Länge vorgesehen sein, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Aufgrund der flankenlosen Ausbildung ergeben sich die Federstellen der Spitzenstücke 3, 4 im Anschluß an den die Flanken 9, 10 aufweisenden Übergangsbereich zu den Anschlußschienen 7, 8.

[0016] Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform sind die Flügelschienen 5, 6 an einem blockartigen Grundkörper 11 vorgesehen. Der Grundkörper 11 kann einteilig mit den Flügelschienen 5, 6 ausgebildet sein. Die Verwendung eines blockartigen Grundkörpers 11 hat den Vorteil, daß die Herzstückspitze 2 etwas dicker ausgeführt sein kann, da die Kopfbreite der Flügelscheinen 5, 6 bei dem Block bedarfsweise angepaßt werden kann. Bei Regel-Flügelschienen ist dies nicht möglich, da eine Mindestkopfbreite der Flügelschiene nicht unterschritten werden darf.

[0017] Im in den Fg. 5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ragen die Spitzenstücke in Gleisrichtung über die Flügelschienen 5, 6 hinaus. Der die Flanken 9, 10 aufweisende Bereich ist verlängert. Im übrigen ist es bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungsform so, daß die Flanke 9 eine größere Länge als die Flanke 10 hat, so daß sich ganz bestimmte Federeigenschaften der Spitzenstücke 3, 4 einstellen lassen.

[0018] In den Fig. 7 bis 10 sind teilbearbeitete Spitzenstücke 3, 4 dargestellt. Aus dieser Darstellung ergibt sich im übrigen auch das Zungen-Regelprofil. Der vordere Endbereich 12, 13 ist zumindest teilweise bearbeitet. Bei der Ausführungsform der Fig. 11 und 12 ist das dargestellte Spitzenstück 4 endseitig mit einem S-förmigen Befestigungsbereich 14 versehen, der Schrauböffnungen 14a aufweist. Korrespondierend hierzu ist ein entsprechender Befestigungsbereich an der jeweiligen Anschlußschiene vorzusehen, um auf diese Weise eine mechanisch einfach lösbare Verbindung zwischen dem jeweiligen Spitzenstück und den Anschlußschienen zu erzielen.

[0019] Bei der in den Fig. 7 bis 10 dargestellten Ausführungsform ist der S-förmige Befestigungsbereich 14 nicht unbedingt vorgesehen. Die Spitzenstücke 3, 4 könnten auch mit den Anschlußschienen verschraubt werden, wie dies bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 der Fall ist. In jedem Falle ist es aber bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 7 bis 10 so, daß die längere Flanke 9 des Schienenfußes des Zungenprofils sich jeweils außen befindet. Dies kann aber bedarfsweise geändert werden. Hierauf wird im Zusammenhang mit der Fig. 3 noch näher eingegangen.

[0020] Bei den dargestellten Ausführungsformen ist es im übrigen so, daß die zwischen den Spitzenstücken 3, 4 vorgesehene Dehnungsfuge 15 am vorderen Ende 16 bzw. der vorderen Spitze der Herzstückspitze 2 vorgesehen ist bzw. dort endet. Bei der Dehnungsfuge 15 handelt es sich um eine durchgehend geradlinige, durch das vordere Ende 16 führende Fuge zwischen den Spitzenstücken 3, 4. Die beiden Spitzenstücke 3, 4 haben im übrigen die gleiche Länge. Im in Fig. 5 dargestellten Zustand, bei dem das Spitzenstück 3 am Flügelschienenbereich 5 anliegt, steht die vordere Spitze bzw. das vordere Ende 16 des Spitzenstückes 3 geringfügig gegenüber dem vorderen Ende 16 des Spitzenstückes 4 über. In der anderen Stellung, wenn das Spitzenstück 4 an dem Flügelschienenabschnitt 6 anliegt, sind die Verhältnisse umgekehrt.

[0021] Aufgrund der Anordnung der Dehnungsfuge 15 mittig zwischen den beiden Spitzenstücken 3, 4 ergibt sich lediglich eine einzige Unterbrechung der Fahrkante 17, nämlich zwischen der Stufe 18 an der jeweiligen Flügelschiene und dem vorderen Ende 16 der Herzstückspitze 2 bzw. der Spitzenstücke 3, 4. Diese Unterbrechung der Fahrkante 17 ist allerdings grundsätzlich bei jedem Übergang von den Flügelschienen auf die Herzstückspitze vorgesehen und unvermeidbar.

[0022] Zwischen den Spitzenstücken 3, 4 ist im übrigen eine in vertikaler Richtung wirksame formschlüssige Verbindung vorgesehen, die eine Bewegung der Spitzenstücke in horizontaler Richtung zuläßt, die beim Stellen der Herzstückspitze auftritt. Konstruktiv ist dies durch eine Feder-Nut-Verbindung 19 realisiert, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Im einzelnen weist hierzu der vordere Endbereich 12 des einen Spitzenstückes 3 eine Feder 20 in Art eines Vorsprungs auf, der in eine Nut 21 im vorderen Endbereich 13 des Spitzenstücks 4 eingreift. Sowohl die Feder 20 als auch die Nut 21 sind durch abtragende Bearbeitung des Zungenschienenprofils hergestellt worden.

[0023] In Fig. 3 ist eine Situation dargestellt, in der der Stellantrieb 22 mit der Herzstückspitze 2 verbunden ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist es so, daß das Spitzenstück 4 in den Bereichen, in denen die Ankopplung des Stellantriebes 22 vorgesehen ist, einen Angriffsabschnitt 23 aufweist. Dieser Angriffsabschnitt 23 ist ein verbliebener Teil der Flanke 9. Auf den Angriffsabschnitt 23 aufgelegt ist in diesem Bereich das Spitzenstück 3. Es sei darauf hingewiesen, daß auf die Darstellung der Feder-Nut-Verbindung 19 verzichtet worden ist. Für das Spitzenstück 3 ist unterseitig eine entsprechende Ausnehmung 24 im Angriffsabschnitt 23 vorgesehen. Der Angriffsabschnitt 23, der eine geringe Erstreckung in Gleisrichtung hat, ist durch eine Öffnung im Schienensteg der Flügelschiene 5 hindurchgeführt und mit einem Verbindungsgestänge 25 mit dem Stellantrieb 22 verbunden.

[0024] Im übrigen sind die beiden Flügelschienen in diesem Bereich auch durch eine Schraubverbindung 26 miteinander verbunden, wobei die Schraubverbindung derart ist, daß sich die beiden Spitzenstücke 3, 4 in horizontaler Richtung noch relativ zueinander bewegen können.


Ansprüche

1. Herzstück (1) für eine Weiche, mit einer federnd beweglichen, zwei Spitzenstücke (3, 4) aufweisenden Herzstückspitze (2), dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzenstücke (3, 4) jeweils aus Zungenschienenprofilen hergestellt sind.
 
2. Herzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Zungenschienenprofile standardisierte Regel-Zungenschienenprofile, insbesondere Mangan-Zungenschienen verwendet werden.
 
3. Herzstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federstellen im Bereich der Spitzenstücke (3, 4) vorgesehen sind.
 
4. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstellen der Spitzenstücke (3, 4) zu den Anschlußschienen (7, 8) außerhalb des federnd beweglichen Bereiches vorgesehen sind.
 
5. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzenstücke (3, 4) mechanisch lösbar mit den Anschlußschienen (7, 8) verbindbar, insbesondere verschraubbar sind.
 
6. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzenstücke (3, 4) endseitig jeweils einen bearbeiteten schrägen oder S-förmigen Befestigungsbereich (14) mit Schrauböffnungen(14a) aufweisen.
 
7. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Spitzenstücken (3, 4) vorgesehene Dehnungsfuge (15) am vorderen Ende (16) der Herzstückspitze (2) vorgesehen ist.
 
8. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dehnungsfuge (15) als durchgehend geradlinige, durch das vordere Ende (16) führende Fuge zwischen den Spitzenstücken (3, 4) ausgebildet ist.
 
9. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spitzenstücke (3, 4) die gleiche Länge haben.
 
10. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Spitzenstücken (3, 4) eine in vertikaler Richtung wirksame formschlüssige Verbindung vorgesehen ist, die eine Bewegung der Spitzenstücke (3, 4) in horizontaler Richtung zuläßt.
 
11. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung als Feder-Nut-Verbindung (19) ausgebildet ist.
 
12. Herzstück nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (20) und die Nut (21) durch abtragende Bearbeitung lediglich des vorderen Endbereichs (12, 13) der Spitzenstücke (3, 4) hergestellt sind.
 
13. Weiche mit einem Herzstück (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
 




Zeichnung