[0001] Die Erfindung betrifft ein Elektrohandwerkzeuggerät mit einer Steuerelektronik und
einer drahtlos und berührungslos ansprechbaren Sende-/empfangseinrichtung und einer
Speichereinrichtung, auf der ein Berechtigungscode hinterlegt ist, wobei ein Betriebssperrzustand
und ein Betriebsfreigabezustand unterscheidbar sind, und mit einer externen in einem
separaten mitführbaren Gerät untergebrachten batteriebetriebenen Sende/empfangseinrichtung.
[0002] Ein Elektrohandwerkzeuggerät mit einer derartigen Diebstahlschutzeinrichtung ist
beispielsweise in der nicht vorveröffentlichten Patentanmeldung 102 38 710.9 der Anmelderin
beschrieben. Dort wird vorgeschlagen, eine Diebstahlschutzeinrichtung für Elektrohandwerkzeuggeräte
so auszubilden, dass das Gerät bewusst durch einen Benutzer veranlasst "geöffnet"
oder "abgeschlossen" werden kann. Ein Benutzer versetzt also das Elektrohandwerkzeuggerät
durch Betätigen des separat mitgeführten weiteren Geräts in einen Betriebsfreigabezustand
oder in einen Betriebssperrzustand. Wird das Elektrohandwerkzeuggerät im Betriebssperrzustand
entwendet, so bleibt es für den Dieb unbegrenzt benutzbar. Dem soll mit der vorliegenden
Erfindung entgegengewirkt werden. Es soll also im Ergebnis der Diebstahl von gerade
"geöffneten" für den Betrieb freigegebenen Geräten unattraktiv gemacht werden.
[0003] Es sind weitere Elektrohandwerkzeuggeräte mit Diebstahlschutzeinrichtungen in großem
Umfang bekannt geworden. So wird gemäß
DE 44 29 206 C2 eine Diebstahlschutzeinrichtung vorgeschlagen, bei der jeweils nach Einstecken eines
frisch geladenen Akkus oder nach Einstecken des Netzanschlusssteckers des Elektrohandwerkzeuggeräts
in die Netzsteckdose eine Prüfroutine abläuft, die das Vorhandensein eines währenddessen
ständig zu sendenden Codesignals abprüft.
[0004] Wird innerhalb einer bestimmten Zeitspanne kein Codesignal empfangen, so wird die
Maschine in den Betriebssperrzustand versetzt. Wird jedoch das richtige Codesignal
empfangen, so bleibt die Maschine so lange in einem Betriebsfreigabezustand, bis der
Netzstecker gezogen oder wieder neu eingesteckt wird oder der Akku ausgewechselt wird
oder entleert ist. Es wird also nach
DE 44 29 206 C2 versucht, den Diebstahl dadurch unattraktiv zu machen, dass der Betriebsfreigabezustand
bei Entfernen des Elektrohandwerkzeuggeräts vom Codesignalsender nur eine begrenzte
Zeit, also längstens bis zum nächsten Akkuwechsel bestehen bleibt.
[0005] Ein so ausgebildetes Elektrohandwerkzeuggerät ist zum einen nicht gattungsgemäß,
da der erwähnte Codesignalsender nicht in einem externen, separat mitführbaren Gerät
untergebracht ist, sondern nach dieser Druckschrift ortsfest, beispielsweise in einer
Werkzeughalle vorgesehen sein soll. Auf diese Weise soll erreicht werden, dass das
Elektrohandwerkzeuggerät nur an einem zulässigen Arbeitsplatz in Gebrauch genommen
werden kann. Des weiteren erweist sich das erwähnte Gerät insoweit als nachteilig,
als für ein ordnungsgemäßes Funktionieren, das Codesignal quasi ständig in Richtung
auf die Handwerkzeugmaschine ausgesandt werden muss. Zumindest muss das Codesignal
während einer Neuinbetriebnahme nach einem Akkuwechsel oder einem Einstecken des Netzsteckers
über einen verhältnismäßig langen Zeitraum ausgesandt werden. Der Codesignalsender
muss dabei mit Energie versorgt werden. Er muss also entweder mit einem Akkuladegerät
verbunden sein, so dass zumindest stets nach Entnahme eines Akkus aus dem Ladegerät
für eine längere Zeit das Codesignal ausgesandt wird, oder der Codesender muss dauerhaft
mit einer Energieversorgung verbunden sein. Jedenfalls wäre es nicht möglich, den
Codesignalsender in einem externen, separat mitführbaren Gerät vorzusehen, da die
benötigte Energieversorgung aus praktischen Gründen nicht mit üblichen Batterien gewährleistet
werden könnte. Bei Zugrundelegung des aus
DE 44 29 206 C2 bekannten Konzepts wäre die Ausbildung der Codesignalsender als externes mitführbares
Gerät, insbesondere in der Größe eines Schlüsselanhängers, aufgrund zu kurzer Batterielebensdauern
nicht geeignet.
Weiterhin ist aus
DE 100 29 138 A1 ein Elektrohandwerkzeuggerät mit einer Diebstahlschutzeinrichtung auf Transponderbasis
bekannt. Dabei verfügt das Elektrohandwerkzeuggerät über eine Sende/empfangseinrichtung.
Seine Steuerelektronik ist stets bestrebt, einen Betriebssperrzustand einzunehmen,
in dem das Gerät nicht betrieben werden kann. Wenn ein Benutzer das Gerät betreiben
möchte, so benötigt er einen Transponder. Maschinenseitig wird ein elektromagnetisches
Feld ausgesandt, das einen z. B. in einem Armband untergebrachten Transponder mit
Energie versorgt, so dass dieser ein Berechtigungscodesignal abgibt, welches wiederum
von der Sende-/empfangseinrichtung des Elektrohandwerkzeuggeräts empfangen wird. Dabei
muss der Transponder aber in der unmittelbaren Nähe des Elektrohandwerkzeugs sein,
da er ansonsten die zum Aussenden eines Berechtigungscodesignals erforderliche Energie
nicht aufnehmen kann. Wenn das vom Transponder ausgesandte Berechtigungscodesignal
mit dem in der Speichereinrichtung des Elektrohandwerkzeuggeräts hintergelegten Berechtigungscode
übereinstimmt, so wird das Gerät in einen Betriebsfreigabezustand versetzt und kann
betrieben werden. Die vorstehend beschriebene Abfrage wird dann diskontinuierlich
durchgeführt. Nur solange diese Kommunikation einen autorisierten Nutzer ausweist,
bleibt das Elektrohandwerkzeuggerät betriebsbereit.
[0006] Dieses Elektrohandwerkzeuggerät ist insofern nicht gattungsgemäß, als ein Transponder
keine batteriebetriebene Sende-/empfangseinrichtung darstellt. Ein Transponder entnimmt
vielmehr die zum Funktionieren erforderliche Energie dem auf ihn einwirkenden elektromagnetischen
Feld. Deshalb ist es auch zwingend erforderlich, dass der Transponder in unmittelbare
Nähe des Elektrohandwerkzeuggeräts gebracht wird, um eine Freischaltung des Geräts
zu ermöglichen. Sobald sich ein Benutzer kurzzeitig entfernt, schaltet das Gerät wieder
in den Betriebssperrzustand, was sich in der Praxis als lästig erweisen kann.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Diebstahl von Elektrohandwerkzeuggeräten
noch unattraktiver zu machen als dies bis jetzt der Fall ist, wobei die Handhabbarkeit
der Geräte in der Praxis so wenig wie möglich beeinträchtigt werden soll. Berechtigungscodesignalsender,
die einen autorisierten Benutzer ausweisen, sollen möglichst lange wartungsfrei einsetzbar
sein.
[0008] Die vorstehenden Aufgabenaspekte werden erfindungsgemäß gelöst durch ein Elektrohandwerkzeuggerät
der eingangs beschriebenen Art, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die externe Sende-/empfangseinrichtung
des Handwerkzeuggeräts so ausgebildet ist, dass sie sich ständig in Empfangsbereitschaft
befindet, jedoch nur auf Anforderung sendet, dass die Steuerelektronik und die Sende/empfangseinrichtung
des Handwerkzeuggeräts so ausgebildet sind, dass ausgehend vom Betriebsfreigabezustand
des Handwerkzeuggeräts zu einem oder mehreren vorbestimmten Zeitpunkten oder beim
Vorliegen vorgegebener oder vorgebbarer Bedingungen eine Berechtigungscodesignal-Anforderung
an die externe Sende-/empfangseinrichtung gesandt wird, dass die externe Sende-/empfangseinrichtung
daraufhin in einen Sendebetriebsmodus aktivierbar ist und ein Berechtigungscodesignal
an die Sende/empfangseinrichtung des Handwerzeuggeräts sendet und danach der Sendebetriebsmodus
wieder selbsttätig deaktivierbar ist, dass nach Auswertung des empfangenen Berechtigungscodesignals
und einem Vergleich mit dem in der Speichereinrichtung hinterlegten Berechtigungscode
das Handwerkzeuggerät entweder im Betriebsfreigabezustand verbleibt oder in den Betriebssperrzustand
versetzt wird.
[0009] Dadurch, dass die Sende-/empfangseinrichtung so ausgebildet ist, dass sie sich zwar
ständig in Empfangsbereitschaft befindet, jedoch nur auf Anforderung sendet, wird
erreicht, dass der zu ihrem Betrieb erforderliche Energieverbrauch minimiert werden
kann. Eine lange wartungsfreie Betriebsdauer der externen Sende-/empfangseinrichtung
ist daher gewährleistet. Ferner kann die externe Sende/empfangseinrichtung in einem
weitgehend miniaturisierten externen und separat mitführbaren Gerät, beispielsweise
in der Größe eines Schlüsselanhängers, untergebracht werden.
[0010] Es ist bei dem erfindungsgemäßen Elektrohandwerkzeuggerät aber auch sichergestellt,
dass ein unbefugtes Entwenden weitgehend unattraktiv ist, da das Gerät ausgehend vom
Betriebsfreigabezustand entweder zu einem bestimmten Zeitpunkt oder beim Vorliegen
von bestimmten Bedingungen in den Betriebssperrzustand überführt wird, wenn kein mit
dem gespeicherten Berechtigungscode korrelierendes Berechtigungscodesignal empfangen
wird. Der autorisierte Benutzer muss das Handwerkzeuggerät also nicht bewusst durch
Tastendruck am Berechtigungscodesender "absperren", sondern dies erfolgt ohne Zutun
des Benutzers.
[0011] Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung ist aber darin zu sehen, dass der Berechtigungscodesender
nicht kontinuierlich oder in sehr kurzen Zeitabständen senden muss, sondern nur "auf
Anforderung" des Elektrohandwerkzeuggeräts. Damit kann mit einer handelsüblichen kleinen
Batterie eine sehr lange Betriebsdauer erreicht werden. Der Codesignalsender muss
also weder ortsfest installiert werden, noch dauerhaft mit einer starken Energieversorgungsquelle
verbunden sein und lässt sich weitgehend miniaturisieren.
[0012] Es wäre beispielsweise denkbar, dass eine erste Berechtigungscodesignal-Anforderung
erst nach einer vorgegebenen oder vorzugsweise vorgebbaren verhältnismäßig langen
Zeitdauer von mehreren Stunden bis hin zu einem ganzen Arbeitstag oder gar länger
vorgesehen wird. Auf diese Weise kann die Energiequelle in dem separat mitgeführten
Gerät (Codesignalsender) geschont werden.
[0013] Es wäre ferner denkbar, und vorteilhaft, wenn in Weiterbildung der Erfindung die
vorgegebene Bedingung für das Aussenden einer Berechtigungscodesignal-Anforderung
das Einstecken eines neuen Akkus in das Elektrohandwerkzeuggerät oder das Einstecken
eines Netzsteckers in das Elektrohandwerkzeuggerät ist.
[0014] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die Bedingung für das Aussenden
einer Berechtigungscodesignal-Anforderung darin, dass ein Schalterdrücker des Handwerkzeuggeräts,
mit dem das Handwerkzeuggerät bestimmungsgemäß betätigt wird, nach dem Wechseln des
Akkus oder nach dem Einstecken des Netzsteckers oder nach dem Wechseln in den Betriebsfreigabezustand
einmal gedrückt wurde, d. h. mit dem ersten Betätigen des Elektrohandwerkzeuggeräts
wird gleich die Berechtigung des Benutzers überprüft.
[0015] Nach einer weiteren alternativen Ausführungsform besteht die Bedingung für das Aussenden
einer Berechtigungscodesignal-Anforderung darin, dass der Schalterdrücker des Handwerkzeuggeräts
nach dem Wechseln des Akkus oder nach dem Einstecken des Netzsteckers oder nach dem
Wechseln in den Betriebsfreigabezustand n-mal gedrückt wurde, wobei n eine vorgegebene
oder vorgebbare ganze Zahl ist. Auf diese Weise kann vorgegeben sein oder vorgegeben
werden, dass die nächstfolgende Berechtigungscodesignal-Anforderung nicht nach Ablauf
eines bestimmten Zeitintervalls, sondern nach einem vorgegebenen oder vorgebbaren
Betriebsumfang ausgesandt wird.
[0016] Um das Elektrohandwerkzeuggerät in den Betriebsfreigabezustand zu versetzen, und
damit arbeiten zu können, wäre es denkbar, dass dies automatisch beim Einsetzen eines
neuen Akkus oder beim Einstecken des Netzsteckers oder in sonstiger Weise vorgenommen
werden kann. Indessen erweist es sich als besonders vorteilhaft, wenn das Handwerkzeuggerät
so ausgebildet ist, dass es nur durch Betätigen des separat mitgeführten Geräts durch
einen Benutzer und hierdurch veranlasstes Aussenden eines Freigabesignals von der
externen Sende-/empfangseinrichtung an die geräteinterne Sende-/empfangseinrichtung
vom Betriebssperrzustand in den Betriebsfreigabezustand überführbar ist. Hierdurch
kann die Diebstahlsicherung nicht durch häufiges Akkuwechseln oder Aus-/Einstecken
des Anschlusssteckers oder dergleichen ausgetrickst werden, sondern es ist stets erforderlich,
dass ein autorisierter Benutzer mittels des mitgeführten externen Geräts ein Freigabesignal
an die Sende-/empfangseinrichtung des Handwerkzeuggeräts aussendet, welches Freigabesignal
zugleich einen Berechtigungscode übermittelt. Nur wenn dieser Berechtigungscode mit
dem in dem Elektrohandwerkzeuggerät gespeicherten Berechtigungscode übereinstimmt,
wird das Gerät in einen Betriebsfreigabezustand geschaltet. Auf diese Weise kann nur
der autorisierte Benutzer und Träger des Codesenders das Elektrohandwerkzeuggerät
freigeben. Wenn das Handwerkzeuggerät so ausgelegt ist, dass Berechtigungscodesignal-Anforderungen
nur nach einer festgelegten Zeit oder nach einer festgelegten Häufigkeit der Schalterbetätigung
ausgesandt werden, so kann sich der Benutzer auch (kurzzeitig) entfernen, ohne dass
das Handwerkzeuggerät gesperrt wird. Durch entsprechendes Festlegen der Zeit oder
der Häufigkeit der Schalterbetätigung bis zur nächsten Berechtigungscodesignal-Anforderung
durch das Elektrohandwerkzeuggerät kann all dies individuell nach den Gegebenheiten
oder zweckmäßigen Anforderungen eingestellt werden. So kann es gerade wünschenswert
sein, dass das Gerät bei Anwesenheit des autorisierten Benutzers oder bei nur kurzzeitigem
Entfernen des autorisierten Benutzers angeschaltet bleibt, jedoch bei längerer Abwesenheit
gesperrt wird. Solchenfalls würde man das Handwerkzeuggerät so ausbilden, dass es
nach verhältnismäßig kurzen Zeitintervallen die Berechtigungscodesignal-Anforderung
aussendet, etwa alle zehn Minuten, so dass bei längerer Abwesenheit des autorisierten
Benutzers, wenn sich dieser aus der Reichweite der Sende-/empfangseinrichtung entfernt,
das Gerät abgeschaltet wird.
[0017] Des weiteren betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Betreiben eines gattungsgemäßen
Elektrohandwerkzeuggeräts mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Das
erfindungsgemäße Verfahren umfasst die Merkmale des Anspruchs 6.
[0018] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den beigefügten
Patentansprüchen und der zeichnerischen Darstellung und nachfolgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- ein Elektrohandwerkzeuggerät mit einem externen Steuergerät;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung der Komponenten der Geräte nach Figur 1
- Figur 3
- eine Draufsicht auf das externe Steuergerät.
[0019] Figur 1 zeigt ein Elektrohandwerkzeuggerät 2 sowie ein externes Hilfs- oder Steuergerät
4, mit dem der Betriebszustand des Elektrohandwerkzeuggeräts 2 zwischen einem Betriebssperrzustand
und einem Betriebsfreigabezustand geändert werden kann. Bei dem Hilfs- oder Steuergerät
4 handelt es sich um einen Berechtigungscodesignalsender.
[0020] Das Elektrohandwerkzeuggerät umfasst eine auf eine Motorsteuerung 6 wirkende prozessorgesteuerte
Steuerelektronik 8 und eine Sende-/empfangseinrichtung 10 sowie eine Speichereinrichtung
12, in der ein Berechtigungscode hinterlegt ist. Die geräteinterne Sende/empfangseinrichtung
10 ist drahtlos und berührungslos über eine Schnittstelle 14 durch das externe Hilfs-
oder Steuergerät 4 ansprechbar.
[0021] Die Steuerelektronik 8 ist so ausgebildet, dass sie das Elektrohandwerkzeuggerät
2 nach Erhalt eines Freigabesignals von dem Hilfs- oder Steuergerät 4 in einen Betriebsfreigabezustand
versetzen kann. Es ist ferner möglich, die Steuerung so auszubilden, dass bei Erhalt
eines Sperrsignals das Handwerkzeuggerät dauerhaft in einen Betriebssperrzustand versetzt
werden kann.
[0022] Das externe Gerät 4 umfasst eine batteriebetriebene Sende/empfangseinrichtung 16,
die von einer Knopfzellenbatterie 17 mit elektrischer Spannung versorgt wird, und
eine Steuerschaltung 18 für die Sende-/empfangseinrichtung 16. Auch in dem externen
Gerät 4 ist ein Berechtigungscode in einem Speicher 19 hinterlegt, der auf noch näher
zu beschreibende Weise auch geändert werden kann. Wenn dieser Berechtigungscode, der
auch in digitalisierter Form im Sendebetrieb an die Sende-/empfangseinrichtung des
Handwerkzeuggeräts 2 übermittelt werden kann, mit dem dort in der Speichereinrichtung
12 des Elektrohandwerkzeuggeräts 2 hinterlegten Berechtigungscode übereinstimmt, so
kann ein Freigabesignal an das Handwerkzeuggerät 2 bzw. dessen Steuerelektronik übermittelt
und in der entsprechenden Weise verarbeitet und umgesetzt werden. Es erweist sich
als vorteilhaft, wenn eine Freigabe des Elektrohandwerkzeuggeräts nur durch eine bewusste
Betätigung des externen Geräts 4 (Berechtigungscodesignalsender) durch eine autorisierte
Person möglich ist, obschon dies nicht zwingend so sein muss. Beispielsweise wäre
es denkbar, dass sich das Gerät bei einem Akkuwechsel, beim Einstecken eines Netzsteckers
oder bei der ersten Schalterbetätigung automatisch selbst freigibt.
[0023] Der Berechtigungscodesignalsender, der in Form des weitgehend miniaturisierten externen
mitführbaren Geräts 4 ausgebildet ist, befindet sich die überwiegende Zeit über in
einem "Schlafzustand", in dem er zwar empfangsbereit ist, jedoch nicht senden kann.
Die externe Sende/empfangseinrichtung 16 befindet sich also in Empfangsbereitschaft;
sie kann jedoch nur auf Anforderung senden. Dieser Zustand benötigt nur sehr wenig
Energie, so dass die Batterie 19 geschont wird und eine lange Lebensdauer erreicht
werden kann.
[0024] Das Elektrohandwerkzeuggerät 2 ist normalerweise im Betriebsfreigabezustand, der,
wie vorstehend erwähnt, beispielsweise und vorzugsweise durch bewusste Betätigung
des externen Geräts eingeschaltet wurde.
[0025] Nach der Erfindung soll nun das Elektrohandwerkzeuggerät 2 so lange im Betriebsfreigabezustand
verbleiben, also zur ungehinderten Inbetriebnahme (auch durch nichtberechtigte Personen)
zur Verfügung stehen, und der externe Berechtigungscodesignalsender in dem externen
Gerät 4 soll so lange in seinem verbrauchsgünstigen "Schlafzustand" verbleiben, bis
das Handwerkzeuggerät 2 eine Berechtigungscodesignal-Anforderung an die externe Sende/empfangseinrichtung
16 aussendet und in der Folge ein Berechtigungscodesignal von dem externen Gerät 4
an das Handwerkzeuggerät 2 gesandt und dort verarbeitet wird. Als Folge der Verarbeitung
verbleibt das Handwerkzeuggerät 2 im Betriebsfreigabezustand, oder es wird in den
Betriebssperrzustand geschaltet.
[0026] Das Aussenden einer Berechtigungscodesignal-Anforderung kann beispielsweise nach
vorgegebenen oder vorgebbaren Zeitintervallen einmalig oder mehrmalig erfolgen, oder
eine Berechtigungscodesignal-Anforderung kann vom Vorliegen vorgegebener oder vorgebbarer
Bedingungen abhängig gemacht werden. Ist eine solche Bedingung vorhanden, so sendet
die geräteinterne Sende-/empfangseinrichtung 10 eine "Codeanfrage" an das externe
Gerät 4 aus. Empfängt die externe Sende-/empfangseinrichtung 16 diese "Codeanfrage",
so wird in den Sendebetrieb gewechselt und die Steuerung 18 des externen Geräts 4
veranlasst die Aussendung eines Berechtigungscodesignals über die externe Sende/empfangseinrichtung
16 an das Elektrohandwerkzeuggerät 2. Dieses Codesignal wird in der geräteinternen
Sende/empfangseinrichtung empfangen, ausgewertet und mit dem hinterlegten Berechtigungscode
verglichen. Stimmt der Code, so bleibt die Maschine im freigegebenen Zustand. Stimmt
der Code nicht oder erhält das Elektrohandwerkzeuggerät keine Antwort auf seine Berechtigungscodesignal-Anfrage,
so wird das Gerät in den Betriebssperrzustand versetzt. Ein Weiterbetrieb ist dann
nicht möglich.
[0027] Es erweist sich als vorteilhaft, wenn eine gewisse Zeitspanne vorgesehen wird, während
derer das Elektrohandwerkzeuggerät nach dem Aussenden der Berechtigungscodesignal-Anfrage
auf den Empfang des (richtigen) Berechtigungscodesignals wartet.
[0028] Für die Bedingungen, bei deren Eintritt das Elektrohandwerkzeuggerät die Berechtigungscodesignal-Anfrage
starten bzw. aussenden soll, gibt es verschiedene vorteilhafte Möglichkeiten:
- Beispielsweise wäre es denkbar, dass stets nach dem Verbinden des Netzanschlusskabels
mit einer Netzsteckdose oder nach dem Auswechseln eines Akkus eine solche Berechtigungscodesignal-Anfrage
ausgesandt wird. Wohlgemerkt ist es durchaus möglich und vorteilhaft, dass das Elektrohandwerkzeuggerät
auch über einen Akkuwechsel oder eine Abtrennung vom Elektrizitätsnetz in seinem Betriebsfreigabezustand
verbleibt!
- Es wäre denkbar, dass nach einem Verbinden des Netzsteckers bzw. nach einem Austauschen
des Akkus nach der ersten Betätigung des Schalterdrückers eine Berechtigungscodesignal-Anforderung
ausgesandt wird (es erweist sich als vorteilhaft, wenn dabei der Elektromotor des
Handwerkzeuggeräts noch nicht anläuft, da hierdurch eine Funkverbindung gestört werden
könnte).
- Ebenso wäre es denkbar und vorteilhaft, wenn erst nach einer bestimmten Anzahl von
insbesondere zwei bis fünf Betätigungen des Schalterdrückers eine Berechtigungscodesignal-Anforderung
ausgesandt wird. Es könnte hier auch eine sehr große Anzahl von Betätigungen des Schalterdrückers
vorgesehen werden. Auf diese Weise könnte nach der Freischaltung des Geräts eine bestimmte
Anzahl von Arbeitsvorgängen ausgeführt werden, für die das Gerät dann quasi freigeschaltet
ist, auch wenn es unbefugtermaßen entwendet wird.
[0029] Zu jedem Elektrohandwerkzeuggerät 2 existiert also ein mit dem entsprechenden gleichen
Berechtigungscode versehenes externes Steuergerät 4, oder es können mehrere Steuergeräte
4, beispielsweise innerhalb eines Montageteams existieren, die zum Freigeben oder,
wenn dies zusätzlich erwünscht sein sollte, zum dauerhaften Sperren, etwa nach Beendigung
eines Montagevorgangs, verwendet werden können.
[0030] So erweist es sich als vorteilhaft, wenn das externe Gerät beispielsweise Leuchtdioden
18, 20 aufweist, die insbesondere farblich einen Betriebssperrzustand oder Betriebsfreigabezustand
anzeigen. Ferner erweist es sich als besonders benutzerfreundlich, wenn das externe
Gerät 4 zwei mechanische Betätigungselemente in Form von Tasten 22, 24 aufweist, wobei
das eine zum Absetzen eines Sperrsignals oder das andere zum Absetzen eines Freigabesignals
einmal zu betätigen ist.
Des weiteren könnte gemäß Figur 3 eine Eingabeeinrichtung 26 zur Eingabe des Berechtigungscodes
vorgesehen werden. Hierfür könnte das externe Gerät 4 mehrere Eingabeelemente 28,
beispielsweise in Form von drehbaren Rollen aufweisen, die vom Benutzer beispielsweise
mit einem Schraubenzieher oder einem sonstigen spitzen Gegenstand entsprechend einem
Zahlenschloss in verschiedene Positionen verstellt werden können. Beispielsweise wären
bei drei Rollen mit jeweils zehn verschiedenen Positionen 10
3 verschiedene Schließcodes wählbar. Die Eingabeeinrichtung 26 in im dargestellten
Fall von einem wegschwenkbaren Deckel 30 überfangen.
[0031] Wenn ein Elektrohandwerkzeuggerät herstellerseitig geliefert wird, so ist das Gerät
bei der Auslieferung beispielsweise betriebsbereit, also im Betriebsfreigabezustand,
und seine Steuerelektronik und Speichereinrichtung befindet sich im Programmiermodus.
Dies bedeutet, dass der Benutzer nun individuell einen gewünschten Berechtigungscode
eingeben kann. Hierfür kann das externe Gerät 4 verwendet werden. Durch gleichzeitiges
Drücken der beiden Tasten 22, 24 und Festhalten über einige Sekunden wird ein Arbeitssignal
an das Elektrohandwerkzeuggerät 2 übersandt, welches den am Gerät 4 eingestellten
Berechtigungscode an die Sende/empfangseinrich-tung 10 des Handwerkzeuggeräts übermittelt,
so dass es dort in der Speichereinrichtung 2 abgelegt werden kann. Durch Drücken der
einen oder der anderen der Tasten 22, 24 wird dieser neue Berechtigungscode dann dauerhaft
hinterlegt und der Programmiermodus verlassen. Zur Bestätigung wird ein Bestätigungssignal
an die externe Sende/empfangseinrichtung 16 übersandt, und es kann beispielsweise
ein langer Signalton erzeugt werden oder entsprechende optische Signale ausgegeben
werden. Damit ist der Berechtigungscode des externen Geräts 4 auf dem Handwerkzeuggerät
als autorisierter Schließcode hinterlegt.
[0032] Um den hinterlegten Berechtigungscode zu ändern, kann wiederum durch gleichzeitiges
Drücken der Tasten 22, 24 erneut in den Programmiermodus geschaltet werden. Dies funktioniert
jedoch nur dann, wenn die Berechtigungscodes des hierfür verwandten externen Geräts
4 und derjenige des Handwerkzeuggeräts 2 übereinstimmen. Stimmen sie nicht überein,
wird nicht in den Programmiermodus gewechselt.
1. Elektrohandwerkzeuggerät (2) mit einer Steuerelektronik (8) und einer drahtlos und
berührungslos ansprechbaren Sende-/empfangseinrichtung (10) und einer Speichereinrichtung
(12), auf der ein Berechtigungscode hinterlegt ist, wobei ein Betriebssperrzustand
und ein Betriebsfreigabezustand unterscheidbar sind, und mit einer externen in einem
separaten mitführbaren Gerät (4) untergebrachten batteriebetriebenen Sende-/empfangseinrichtung
(16),
dadurch gekennzeichnet,
dass die externe Sende-/empfangseinrichtung (16) so ausgebildet ist, dass sie sich ständig
in Empfangsbereitschaft befindet, jedoch nur auf Anforderung sendet,
dass die Steuerelektronik (8) und die Sende-/empfangseinrichtung (10) des Handwerkzeuggeräts
(2) so ausgebildet sind, dass ausgehend vom Betriebsfreigabezustand des Handwerkzeuggeräts
zu einem oder mehreren vorbestimmten Zeitpunkten oder beim Vorliegen vorgegebener
oder vorgebbarer Bedingungen eine Berechtigungscodesignal-Anforderung an die externe
Sende-/empfangseinrichtung (16) gesandt wird, dass die externe Sende-/empfangseinrichtung
(16) daraufhin in einen Sendebetriebsmodus aktivierbar ist und ein Berechtigungscodesignal
an die Sende-/empfangseinrichtung (10) des Handwerkzeuggeräts (2) sendet und danach
der Sendebetriebsmodus wieder selbsttätig deaktivierbar ist,
dass nach Auswertung des empfangenen Berechtigungscodesignals und einem Vergleich mit
dem in der Speichereinrichtung (12) hinterlegten Berechtigungscode das Handwerkzeuggerät
entweder im Betriebsfreigabezustand verbleibt oder in den Betriebssperrzustand versetzt
wird.
2. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorgegebene Bedingung für das Aussenden einer Berechtigungscodesignal-Anforderung
das Einstecken eines neuen Akkus in das Handwerkzeuggerät (2) oder das Einstecken
eines Netzsteckers des Handwerkzeuggeräts ist.
3. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorgegebene Bedingung für das Aussenden einer Berechtigungscodesignal-Anforderung
darin besteht, dass ein Schalterdrücker des Handwerkzeuggeräts nach dem Wechseln des
Akkus oder nach dem Einstecken des Netzsteckers oder nach dem Wechseln in den Betriebsfreigabezustand
einmal gedrückt wurde.
4. Elektrohandwerkzeuggerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedingung für das Aussenden einer Berechtigungscodesignal-Anforderung darin
besteht, dass der Schalterdrücker des Handwerkzeuggeräts nach dem Wechseln des Akkus
oder nach dem Einstecken des Netzsteckers oder nach dem Wechseln in den Betriebsfreigabezustand
n-mal gedrückt wurde, wobei n eine vorgegebene oder vorgebbare ganze Zahl ist.
5. Elektrohandwerkzeuggerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es nur durch Betätigen des separat mitgeführten Geräts (4) durch einen Benutzer und
hierdurch veranlasstes Aussenden eines Freigabesignals von der externen Sende-/empfangseinrichtung
(16) an die geräteinterne Sende-/empfangseinrichtung (10) vom Betriebssperrzustand
in den Betriebsfreigabezustand überführbar ist.
6. Verfahren zum Betreiben eines Elektrohandwerkzeuggeräts (2) mit einer Steuerelektronik
(8) und einer drahtlos und berührungslos ansprechbaren Sende-/empfangseinrichtung
(10) und einer Speichereinrichtung (12), auf der ein Berechtigungscode hinterlegt
ist, wobei ein Betriebssperrzustand und ein Betriebsfreigabezustand unterscheidbar
sind, und mit einer externen in einem separaten mitführbaren Gerät (4) untergebrachten
batteriebetriebenen Sende-/empfangseinrichtung (16),
dadurch gekennzeichnet,
dass die externe Sende-/empfangseinrichtung (16) ständig in Empfangsbereitschaft gehalten
wird, dass jedoch nur auf Anforderung gesendet wird, dass ausgehend vom Betriebsfreigabezustand
des Handwerkzeuggeräts zu einem oder mehreren vorbestimmten Zeitpunkten oder beim
Vorliegen vorgegebener oder vorgebbarer Bedingungen eine Berechtigungscodesignal-Anforderung
an die externe Sende-/empfangseinrichtung (16) gesandt wird, dass die externe Sende-/empfangseinrichtung
(16) daraufhin in einen Sendebetriebsmodus aktiviert wird und ein Berechtigungscodesignal
an die Sende-/empfangseinrichtung (10) des Handwerkzeuggeräts (2) zurückgesandt wird
und danach der Sendebetriebsmodus wieder selbsttätig deaktiviert wird,
dass das empfangene Berechtigungscodesignal mit dem in der Speichereinrichtung (12) hinterlegten
Berechtigungscode verglichen wird und dass je nach Auswertung des Vergleichs das Handwerkzeuggerät
(2) entweder im Betriebsfreigabezustand belassen wird oder in den Betriebssperrzustand
versetzt wird.
1. Electric handheld power tool (2), comprising control electronics (8), a transmission/receiving
means (10) which can be activated without wires or contacts, and a memory means (12)
on which is saved an authorisation code, it being possible to differentiate between
an operation-blocking state and an operation-enabling state, and comprising an external,
battery-powered transmission/receiving means (16) which is disposed in a separate
portable device (4), characterised in that the external transmission/receiving means (16) is configured in such a way as always
to be receive ready but to transmit only on request, in that the control electronics (8) and the transmission/receiving means (10) of the hand
tool (2) are configured in such a way that starting from the operation-enabling state
of the hand tool, at one or more predetermined moments or when pre-specified or pre-specifiable
conditions exist, an authorisation code signal request is transmitted to the external
transmission/receiving means (16), and in that thereupon, the external transmission/receiving means (16) can be placed in a transmission
operating mode and transmits an authorisation code signal to the transmission/receiving
means (10) of the hand tool (2) and subsequently the transmission operating mode can
be deactivated automatically, and in that after the received authorisation code signal is evaluated and compared with the authorisation
code saved in the memory means (12), the hand tool either remains in the operation-enabling
state or is placed in the operation-blocking state.
2. Electric handheld power tool according to claim 1, characterised in that a pre-specified condition for the transmission of an authorisation code signal request
is a new battery being inserted into the hand tool (2) or a power plug of the hand
tool being plugged in.
3. Electric handheld power tool according to either claim 1 or claim 2, characterised in that a pre-specified condition for the transmission of an authorisation code signal request
involves a push switch of the hand tool being pressed once after the battery is changed
or after the power plug is plugged in or after the change into the operation-enabling
state.
4. Electric handheld power tool according to claim 3, characterised in that a condition for the transmission of an authorisation code signal request involves
the push switch of the hand tool being pressed n times, where n is a pre-specified
or pre-specifiable whole number, after the battery is changed or after the power plug
is plugged in or after the change into the operation-enabling state.
5. Electric handheld power tool according to any one of the preceding claims, characterised in that it is possible to pass from the operation-blocking state into the operation-enabling
state only if a user actuates the separately carried device (4), causing a release
signal to be transmitted from the external transmission/receiving means (16) to the
transmission/receiving means (10) within the device.
6. Method for operating an electric handheld power tool (2), comprising control electronics
(8), a transmission/receiving means (10) which can be activated without wires or contact,
and a memory means (12) on which an authorisation code is saved, it being possible
to differentiate between an operation-blocking state and an operation-enabling state,
and comprising an external, battery-powered transmission/receiving means (16) which
is disposed in a separate portable device (4), characterised in that the external transmission/receiving means (16) is always kept receive ready, but
transmission is performed only on request, in that starting from the operation-enabling state of the hand tool, at one or more predetermined
moments or when pre-specified or pre-specifiable conditions exist, an authorisation
code signal request is transmitted to the external transmission/receiving means (16),
and in that thereupon, the external transmission/receiving means (16) is placed in a transmission
operating mode and an authorisation code signal is transmitted back to the transmission/receiving
means (10) of the hand tool (2) and subsequently the transmission operating mode is
deactivated automatically, and in that the received authorisation code signal is compared with the authorisation code saved
in the memory means (12), and in that after an evaluation of the comparison, the hand tool (2) either remains in the operation-enabling
state or is placed in the operation-blocking state.
1. Outil à main électrique (2), avec une électronique de commande (8) et un dispositif
émetteur/récepteur (10) pouvant être adressé sans fil et sans contact, et un dispositif
de mémoire (12) dans lequel un code d'autorisation est sauvegardé, dans lequel on
peut distinguer un état de blocage de fonctionnement et un état de déblocage de fonctionnement,
et avec un dispositif émetteur/récepteur (16) externe, alimenté par batterie et logé
dans un appareil (4) à emporter séparément,
caractérisé en ce que le dispositif émetteur/récepteur externe (16) est réalisé de telle sorte qu'il se
trouve en permanence en mode prêt à recevoir, mais n'émet qu'à la demande,
en ce que l'électronique de commande (8) et le dispositif émetteur/récepteur (10) de l'outil
à main (2) sont réalisés de telle sorte qu'en partant de l'état de déblocage de fonctionnement
de l'outil à main, à un ou plusieurs moments prédéfinis ou en présence de conditions
prédéfinies ou prédéfinissables, une demande de signal de code d'autorisation est
envoyée au dispositif d'émission/réception externe (16), en ce qu'ensuite, le dispositif émetteur/récepteur (16) peut être activé dans un mode de fonctionnement
d'émission et envoie un signal de code d'autorisation au dispositif émetteur/récepteur
(10) de l'outil à main (2) et par la suite le mode de fonctionnement d'émission peut
de nouveau être désactivé automatiquement,
en ce qu'après l'évaluation du signal de code d'autorisation reçu et une comparaison avec le
code d'autorisation sauvegardé dans le dispositif de mémoire (12), l'outil à main
reste à l'état de déblocage de fonctionnement ou est remis à l'état de blocage de
fonctionnement.
2. Outil à main électrique selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'une condition prédéfinie pour l'émission d'une demande de signal de code d'autorisation
correspond à la mise en place d'un nouvel accumulateur dans l'outil à main (2) ou
au branchement d'une prise de courant de l'outil à main.
3. Outil à main électrique selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'une condition prédéfinie pour l'émission d'une demande de signal de code d'autorisation
consiste à ce qu'un bouton-poussoir de l'outil à main a été actionné une fois après
le remplacement de l'accumulateur ou après le branchement de la prise de courant ou
après le passage à l'état de déblocage de fonctionnement.
4. Outil à main électrique selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'une condition pour l'émission d'une demande de signal de code d'autorisation consiste
à ce que le bouton-poussoir de l'outil à main a été actionné n-fois après le remplacement
de l'accumulateur ou après le branchement de la prise de courant ou après le passage
à l'état de déblocage de fonctionnement, où n est un nombre entier prédéfini ou prédéfinissable.
5. Outil à main électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il peut être amené de l'état de blocage de fonctionnement à l'état de déblocage de
fonctionnement uniquement par l'actionnement de l'appareil (4) emporté séparément
par un utilisateur et par une émission ainsi provoquée d'un signal d'autorisation
du dispositif émetteur/récepteur externe (16) au dispositif émetteur/récepteur interne
à l'appareil (10).
6. Procédé d'exploitation d'un outil à main électrique (2) avec une électronique de commande
(8) et un dispositif émetteur/récepteur (10) pouvant être adressé sans fil et sans
contact, et un dispositif de mémoire (12) dans lequel un code d'autorisation est sauvegardé,
dans lequel on peut distinguer un état de blocage de fonctionnement et un état de
déblocage de fonctionnement, et avec un dispositif émetteur/récepteur (16) externe,
alimenté par batterie et logé dans un appareil (4) à emporter séparément,
caractérisé en ce que le dispositif émetteur/récepteur externe (16) est maintenu en permanence en mode
prêt à recevoir, mais qu'une émission n'a lieu qu'à la demande, en ce qu'en partant de l'état de déblocage de fonctionnement de l'outil à main, à un ou plusieurs
moments prédéfinis ou en présence de conditions prédéfinies ou prédéfinissables, une
demande de signal de code d'autorisation est envoyée au dispositif d'émission/réception
externe (16), en ce qu'ensuite, le dispositif émetteur/récepteur externe (16) est activé dans un mode de
fonctionnement d'émission et renvoie un signal de code d'autorisation au dispositif
émetteur/récepteur (10) de l'outil à main (2) et par la suite le mode de fonctionnement
d'émission est de nouveau désactivé automatiquement,
en ce que le signal de code d'autorisation reçu est comparé avec le code d'autorisation, sauvegardé
dans le dispositif de mémoire (12), et en ce qu'en fonction de l'évaluation de la comparaison, l'outil à main (2) est laissé à l'état
de déblocage de fonctionnement ou est mis à l'état de blocage de fonctionnement.